cropped-amazing-736886__180.jpgHerzlich Willkommen auf der Website/Blog von Aniko Drozdy  Wie alles im Leben ist auch diese Website ständig im Wandel. Sie finden täglich neue Weisheiten aus dem Tolstoi Kalender (blau) und weitere Beiträge (grün). „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.Gandhi              Mein Fastenengel vom Schwarzwald:  Film: Fasten mit Aloisia 

Die Sinnlosigkeit des Krieges eine Pflichtlektüre für alle Schulen!  Draussen vor der Tür – Wolfagang Borchert  –  Kurz über Wolfang Borchert und die köstliche Kurzgeschichte:  Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels

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Heute 30. 3 . – Unstimmigkeiten

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. März

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Die Wahrheit ist nicht nur eine Freude; im Streit ist sie ein viel mächtigeres Werkzeug als die Gewalt.

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29. 3. – Abstinenz

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. März

Der Spass ein Flüchtling zu sein

20170328_233452Entsagung wird nicht sofort erlangt, sondern sollte eine stete und ständige Bemühung sein. Das Leben des Menschen, der sich so bemüht, ist nicht darauf ausgerichtet, seine Leidenschaften zu befriedigen, sondern sie zu beherrschen.
Zeit und Ausdauer unterstützen dich bei dieser Bemühung.

Der Sieg über sich selbst ist ein grösserer und besserer Sieg als der Sieg über Tausende von Menschen in zahlreichen Schlachten.

Wer Siege über andere errungen hat, kann in künftigen Schlachten besiegt werden, aber wer den Sieg über sich selbst errungen hat, bleibt immer ein Sieger. Dhammapada

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28. 3. – Weisheit erlangen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. März

travel-933171_960_720Weisheit wird durch innere Arbeit, durch Kommunikation mit dir selbst in der Abgeschiedenheit erlangt; aber sie kann auch in Kommunikation mit anderen erlangt werden.

Wenn du unter Menschen bist, vergiss nicht, was du beim Nachdenken in der Einsamkeit erkannt hast. Und wenn du in der Einsamkeit nachdenkst, denke an das, was du im Gespräch mit anderen erkannt hast.

Ich lebe in jener Einsamkeit, die peinvoll ist in der Jugend, aber köstlich in den Jahren der Reife. Albert Einstein

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27. 3. – Macht Gottes

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. März

20160326_162706_resized_2Je mehr jemand an Gott glaubt, desto weniger fürchtet er sich vor den Menschen.

Tu, was du für notwendig erachtest, und erwarte keinen Lohn. Denke daran, dass ein dummer Mensch eine kluge Tat schlecht beurteilen kann.

Wer vor nichts Angst hat und bereit ist, sein Leben für eine gerechte Sache hinzugeben, ist viel stärker als jemand, den andere fürchten und der das Leben anderer in seiner Macht hat.

Wer Angst vor den Menschen hat, ist nicht gottesfürchtig. Wer gottesfürchtig ist, hat keine Angst vor den Menschen.

img_4051„Wir sind sicher, daß es eine Absolute Wirklichkeit gibt, die die totale Weisheit und Allmächtigkeit in sich hat. Das heißt: Es hat die Absolute unendliche *Selbstheit, die weiß was sie macht und warum sie es macht. Wissen wir es auch? Wir sind nicht die unendliche *Seinsheit um es zu wissen. Aber wir können entsprechend unseres menschlichen Intelligenz-Levels das Phänomen des Lebens studieren. Natürlich sollte jedes menschliche Wesen  interessiert sein daran, zu wissen, was das Leben ist und speziell was das menschliche Leben ist. Wo sind die Übereinstimmungen und wo sind die Unterschiede zwischen unserem Leben und all den anderen Formen des Lebens?

Nun, wir sagten, daß alles was existiert, die Manifestation der totalen Weisheit Gottes ist.

Nennen wir ihn jetzt ”Gott”. Viele Menschen mögen diese Bezeichnung (Namen) nicht, und speziell diejenigen nicht, die sich selbst als moderne Wissenschaftler bezeichnen. Hier können sie nicht die totale Weisheit und Allmächtigkeit bestreiten. Wovon? Von der Materie. Aber lassen wir ihnen ihre Meinung.

Materie, so wie sie sie sehen und berühren können, bedeutet nichts. Aber wir können in ihr die totale Weisheit, ihren Zweck und ihren Kreis (Zyklus) der Möglichkeiten, aus dem sie nicht flüchten können, beobachten und sehen. Dann muß ihr *Mind-Geist  sehr weise sein…“ Aus dem Vortrag von Daskalos: Der verlorene Sohn, 17.5.1994  *Glossar

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26. 3. – Glaubensänderung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. März

IMG_2553Die wichtigste Veränderung, die in einem Menschenleben stattfinden kann, ist die Glaubensänderung.

Es ist ein grosser Fehler, anzunehmen, der Glaube sei unwandelbar und verändere sich nicht mit den Generationen. Je länger die Menschheit existiert, desto einfacher und stärker wird ihr Glaube. Und je einfacher und stärker ihr Glaube wird, desto besser wird das Leben, das sie führt.
Nimmst du an, der Glaube bleibe auf ewig gleich und liesse sich nicht ändern, dann könntest du genauso gut annehmen, die Märchen, Sprichwörter und Kindergeschichten, die dir deine Grossmutter erzählte, als du klein warst, seien wahr und du solltest dein ganzes Leben daran glauben.

Welcher vernünftige Mensch wird zum Beispiel glauben, daß der erste, zweite und dritte Tag der Schöpfung … ohne Sonne, Mond und Sterne vor sich gegangen sei. …Wer ist so einfältig zu glauben, daß Gott nach Art eines landbebauenden Menschen ein Paradies in Eden gepflanzt und einen sichtbaren und genießbaren Baum des Lebens dareingesetzt hat…?  Origines

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt. Mahatma Gandhi

Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen. Franz von Assisi

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25. 3. – Gegenseitige Unterstützung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. März

Gegenseitige Unterstützung !  Als London unterging

hand-447040_960_720Hilfe sollte gegenseitig sein. Zudem sollten diejenigen, die Hilfe und Unterstützung von ihren Brüdern annehmen, es ihnen zurückzahlen, und zwar nicht nur mit Geld, sondern mit Liebe, Achtung und Dankbarkeit.

                                                                              Betrachte dein ganzes Wissen als eine Gabe und ein Mittel, anderen zu helfen.
Ein starker, weiser Mensch verwendet seine Gaben zur Unterstützung anderer.              John Ruskin

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24. 3. – Gotteserkenntnis

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. März

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Die Juden erachten es als eine Sünde, den Namen Gottes laut auszusprechen. Sie haben recht: Gott ist Geist, und jeder Name ist materiell und nicht geistig.

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23. 3. – Grundbesitz

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. März

NZZ :  Hungersnot in Jemen

man-1188012_960_720Erde Luft und Sonne gehört uns allen. Sie lassen sich nicht zu Besitztümern machen.

Diejenigen, die mehr Land besitzen, als sie brauchen, um ihre Familie zu ernähren, können als Verursacher der Armut vieler anderer betrachtet werden.

Man soll weder annehmen, noch besitzen, was man nicht wirklich zum Leben braucht. Mahatma Gandhi

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22. 3. – Wahrheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. März

20160318_110053_resizedSuche nach der Wahrheit: Sie zeigt uns stets, was wir tun und was wir lassen sollen.

Wenn die Wahrheit uns das Leben erleichtert, dann ist es besser, die Wahrheit zu akzeptieren, als sich vor ihr zu verstecken. Unser Leben können wir ändern, aber die Wahrheit ist nicht zu ändern: Sie bleibt stets die Wahrheit und wird zeigen, wer wir sind.

Alles, was geschieht, vollzieht sich in Geheimnissen. Origenes

Um der Wahrheit näher zu kommen: Das erste, was du brauchst, ist das Verlangen in deiner zeitigen Persönlichkeit, die Wahrheit kennen zu lernen. Daskalos

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21.3. – Gegenwart

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. März

20160318_161346_resized20160318_161329_resizedWir kennen das Leben nur, wie es in dieser Welt ist; wenn das Leben also einen Sinn haben soll, dann hier in dieser Welt.

Lebe, als würdest du morgen sterben, lerne, als würdest du ewig leben. Gandhi

Was morgen ist, auch wenn es Sorge ist, ich sage: Ja ! Wolfgang Borchert

 

Was ist „jetzt“? Jetzt ist Leben, ewiges Leben ! Die Wirklichkeit hinter den Illusionen     der Zeit und des Raumes ist Leben.  Daskalos

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20. 3. – Öffentlich leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. März

snail-505511__180Lebe so, dass du dich weder versteckst noch dein Leben vor anderen ausbreiten willst.

Verbirg nichts vor anderen, wenn sie dich danach fragen, aber prahle auch nicht mit Schlechtem, wenn man dich nicht danach fragt.

Wer nach dem Willen Gottes lebt, darf nicht empfindlich auf das Urteil anderer reagieren.

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19. 3. – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. März

businessman-1156879_960_720Reichtum entsteht durch Anhäufung menschlicher Arbeit; in der Regel bringen die einen die Früchte der Arbeit hervor, und andere häufen sie an. Das nennen die zeitgenössischen klugen Köpfe „Arbeitsteilung“.

Etwas stimmt mit der Erschaffung der Welt homeless-845752_960_720nicht, weil die Reichen glauben, sie seien die Wohltäter der Armen; dabei werden die Reichen von der Arbeit der Armen ernährt und gekleidet und leben in einem Luxus, den die Armen für sie hervorgebracht haben.

 

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18.3. – Tadel

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. März

Foto (5)Andere zu verdammen ist immer falsch, weil niemand weiss, was in der Seele des anderen geschehen ist und weiter geschieht.

Wir urteilen häufig über andere. Wir nennen den einen Menschen liebenswürdig, den anderen dumm, den dritten böse, den vierten klug. Das sollten wir aber nicht tun. Der Mensch ändert sich ständig; er fliesst wie der Strom, und jeden Tag ist er anders als zuvor. Er war dumm und ist klug geworden; er war böse und ist herzensgut geworden, und so weiter. Du kannst einen anderen nicht beurteilen. In dem Augenblick, in dem du ihn tadelst, ist er schon ein anderer geworden.
Möchtest du deine Fehler verbessern, kannst du keine Zeit damit vergeuden, andere zu rügen.

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17. 3. – Gesellschaftsverbesserung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. März

garden-1208987_960_720schweizerhuhn_4Siehst du, dass etwas in eurer Gesellschaft schlecht ist, und möchtest es verbessern, gibt es nur eine Möglichkeit: Du musst die Menschen bessern. Und um die Menschen zu bessern, fängst du nur mit einem an: Du besserst dich selbst.

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16. 3. – Wissen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. März

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Die moderne Wissenschaft kann nicht alles erforschen; wird sie nicht durch Religion unterstützt, weiss sie nicht, was sie erforschen soll.

Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun. Johann Wolfgang von Goethe

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15. 3. – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. März

Sei anderen auch denen gegenüber liebevoll, die dir gegenüber unangenehm oder feindselig sind. Eine echte Prüfung der Liebe besteht darin, seine Feinde zu lieben.

Wenn du deine Feinde liebst, hast du keine Feinde.

Der vollkommenste unter den Menschen ist der, der seinen Nächsten liebt, ohne darüber nachzudenken, ob er gut oder schlecht ist. Mohammed

Sei demütig und biete Ausschweifungen die Stirn. Auch mit einem scharfen Schwert kannst du weiche Seide nicht zerschneiden. Mit sanften Worten und Güte aber führst du einen Elefanten an einem Haar. Muslih Uddin Saadi

Erinnere dich jedes Mal, wenn dich jemand beschimpft und du Groll gegen ihn hegst, dass alle Menschen Kinder Gottes sind. Egal, ob dieser Mensch dir gegenüber unangenehm ist, höre nicht auf, ihn wie deinen Bruder zu lieben, weil er genau wie du Gottes Sohn ist.

„Jene, die sich als unsere Feinde betrachten, brauchen unsere Liebe und unsere Gebete am nötigsten. Sie sind unsere Brüder und Schwestern, die sich in der Dunkelheit des Unwissens verirrt haben. Liebet sie. Denn alle menschliche Wesen, seien sie Römer, Griechen, Israeliten, Essener, Beduinen oder Fremde aus dem Osten, sie alle sind unsere Brüder und Schwestern, sie alle sind Kinder unseres Vaters Alaha.“ Aus Joshua: Kapitel 17,  41-42

Hass kann nur durch Liebe überwunden werden. Mahatma Gandhi

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14. März – Vernunft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. März

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Die Liebe verbindet die Menschen miteinander. Der universelle Geist, der bei allen derselbe ist, unterstützt diese Verbindung.

Alles was wir erkennen, erkennen wir mit Hilfe der Vernunft. Ungläubige und Menschen, die sagen, man sollte der Vernunft nicht folgen, erinnern mich an diejenigen, die vorschlagen, die einzige Laterne auszulöschen, die den Weg in der Dunkelheit erhellt.

Geboren wird der Mensch als nasser: Ein Säugling ist fast durchwegs Wasser –                 Bis er, obwohl er saugt und säuft, auf dieser Welt sich trocken läuft.                                   Erst wird ers, meistens, hinterm Ohr  – zuletzt vergeht ihm der Humor.                             Und, leider, bis ins Mark verdorrt, lebt er Jahrzehnte lang noch fort. Hydrobiologie von Eugen Roth

scream-879491__340Unsere Freiheit bleibt noch zu erringen. Ein neues Programm habe ich nicht. Immer noch glaube ich an das alte, ebenso zuversichtlich oder gar noch zuversichtlicher denn je. Wird doch der Glaube eines Menschen an seine Pläne und Möglichkeiten gerade dann auf die härteste Probe gestellt, wenn er vor sich kein Licht sieht. Mahatma Gandhi

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13. 3. – Weisheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. März

ocean-1388026__340Die Voraussetzung der Weisheit ist Reinheit; die Folge der Weisheit ist Seelenfrieden.

Der Mensch kann sich immer bessern.

Ein Mensch, der seinen Wünschen nachgibt, ändert seine Einstellung mit der Zeit. Schon bald ist er nicht mehr mit dem zufrieden, was er tut.


Der Weise betrachtet sich selbst nie als weise. Und wenn ein Mensch Gottes Bild vor sich hat, erachtet er sich selbst nie als weise.

Menschen, die nichts zu verlieren haben, sind sehr reich. Chinesisches Sprichwort

Die Weisheit ist grenzenlos; je näher du ihr kommst, desto wichtiger wird sie in deinem Leben.

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12. 3. – Gute Taten

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. März

20160310_140444_resized20160310_140009_resizedDie Taten eines Menschen werden sein Leben und Schicksal. Das ist das Gesetz des Lebens.

Bei den Persern gibt es folgende Fabel: Nach dem Tod flog eine Seele in den Himmel und begegnete einer grauenerregenden, schmutzigen Frau, die schrecklich aussah und aus den faulenden Wunden Eiter floss; sie war in der entgegengesetzten Richtung unterwegs. „Was tust du hier?“ fragte die Seele, „wer bist du?“ Und die schreckliche Frau antwortete: „Ich bin deine Taten.“

Gutes tut man nur, wenn man nicht weiß, daß man es tut.

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11. 3. – Ehe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. März

rose-967907_960_720Nahrung ist für das Leben des einzelnen notwendig, und die Ehe ist für das Leben der Menschheit notwendig. Wenn Schlemmern für den einzelnen schlecht ist, erzeugen Ausschweifungen in der Ehe und Sexualität sowohl für den einzelnen wie für die menschliche Gesellschaft Schlechtes.

Es ist etwas Grosses, wenn zwei Seelen sich verbinden, um einander bei ihrer Arbeit, in ihren Erfolgen und Misserfolgen beizustehen bis hin zu den stillen Minuten des letzten Abschieds.           George Eliot

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen. Platon

Nicht mangelnde Liebe, sondern mangelnde Freundschaft führt zu unglücklichen Ehen. Friedrich Nietzsche

Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass sich zwei Menschen auf Grund eines Papiers als gegenseitiges Eigentum betrachten und entsprechend handeln dürfen. Albert Einstein

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. Wilhelm Busch

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10. 3. – Einheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. März

IMGP4958Das, was uns Leben verleiht, ist in allen Dingen dasselbe.

Merze alles in dir aus, was dem Gefühl deiner besonderen Verbundenheit mit allen Lebewesen im Wege steht.

Alle Lebewesen haben denselben göttlichen Ursprung, alle sind eins mit den anderen. Wir sind alle Glieder eines einzigen grossen Körpers.

Einheit Du und Ich: wir sind eins, ich kann dir nicht wehtun ohne mich zu verletzen. Mahatma Gandhi

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9. 3. – Krieg

Die Sinnlosigkeit des Krieges eine Pflichtlektüre für alle Schulen!  Draussen vor der Tür – Wolfagang Borchert  –  Kurz über Wolfang Borchert und die köstliche Kurzgeschichte:  Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. März – Krieg

italy-1014258__340Krieg und Christentum sind unvereinbar.

Die bewaffnete Welt und die Kriege, die sie führt, werden eines Tages zunichte gemacht, aber nicht durch die Könige oder Herrscher der Welt, denn diese profitieren vom Krieg.   Der Krieg wird in dem Augenblick aufhören, in dem die Völker, die darunter leiden, wirklich verstehen, dass er schlecht ist.

wounrechtNicht die Herrschenden können den Kriegen in der Welt Einhalt gebieten, sondern nur diejenigen, die darunter leiden, indem sie das Selbstverständlichste tun und den Befehlen nicht mehr gehorchen.

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8. 3. – Beten

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. März

20160219_122552_resizedDas Gebet ist eine Zeit, in der du dich an deine Einstellung dem Grenzenlosen – Gott – gegenüber erinnerst.

Es ist gut und notwendig, zu beten, wenn du allein bist, aber es ist auch gut, in einer Menschenmenge zu beten, oder wenn du aufgeregt und gereizt bist, und an deine Seele und an Gott zu denken.      

Wieviel könnte aber auch ein jeder von uns berichten, wenn er dankbar sich an die empfangenen Wohltaten erinnert und Gott dafür Dankgebete darbringen will. Denn Menschenseelen, die lange Zeit unfruchtbar geblieben waren und die Dürre der eigenen Vernunft und die Unfruchtbarkeit ihres Denkens wahrgenommen hatten, sind infolge anhaltenden Gebets vom Heiligen Geist befruchtet worden und haben heilsame Worte, erfüllt von Lehren der Wahrheit, hervorgebracht. Origenes

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7. 3. – Arbeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. März

belgian-horses-1214507_960_720Weder Mensch noch Tier können leben, ohne die Muskeln zu betätigen.
Verrichte eine gute körperliche Arbeit, damit dir diese Betätigung Freude und Befriedigung verschaffe. Das ist auch die beste Art, anderen zu dienen.

hand-65688_960_720   Ein Europäer pries einem Chinesen die Vorteile der mechanisierten Arbeit an: „Diese Erfindung befreit den Menschen von der Notwendigkeit körperlicher Arbeit.“ Der Chinese antwortete: „Körperliche Arbeit ist gut. Von körperlicher Arbeit befreit zu sein wird sich als ein grosses Übel erweisen.“ (Tolstoi schrieb dies vor mehr als 100 Jahren!)

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6. 3. – Gottesliebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. März

2016-03-06 08.24.46Gottesliebe ist Liebe an sich, Liebe um der Liebe willen.
Diese Liebe ist der grösste Segen. Sie lässt nicht die geringste Möglichkeit zu, auch nur eine einzige Kreatur lieblos zu behandeln.

Deinen Nächsten zu lieben, ohne Gott zu lieben, ist eine Pflanze ohne Wurzeln.
Du sollst Gott lieben; das ist eine echte, beständige Liebe. Sie nimmt nicht ab, sondern zu, und schenkt denen Gutes, die sie haben.

 

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5. 3. – Selbstlob

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. März

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Ebenso wie es Wahnsinn wäre, dich in die Lüfte zu erheben, sollst du dich auch nicht allzu sehr loben. Wenn du dich selbst lobst, bewirkst du das Gegenteil bei anderen und erscheinst in ihren Augen geringer.

Willst du dir deinen guten Namen erhalten, dann lobe dich nicht und lass auch nicht zu, dass dich andere loben.

Mit dem Wind, den man selber macht, lassen sich die Segel nicht füllen. Karl Heinrich Waggerl

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4. 3. – Überessen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. März

P38765_122824_VielfaltEs gibt Sünden, die man gegen andere begeht, und Sünden, die man gegen sich selbst begeht. Du begehst eine Sünde gegen andere, wenn du den Geist Gottes in ihnen nicht achtest; Schlemmern ist eine deiner alltäglichsten Sünden gegen dich selbst. Wer zu viel isst, kann die Faulheit nicht abwehren; ein fauler Mensch aber kann sich sexuellen Ausschweifungen nicht entziehen. Jede geistige Lehre beginnt mit Einschränkungen und der Zügelung des Appetits.

Gott hat den Menschen Nahrung gegeben, der Teufel gab ihnen die Küche.

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3. 3. – Freude am Guten

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. März

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Welchen Lohn soll dir eine gute Tat bringen? Nur die Freude, die du dabei hast, sie zu tun. Jeder andere Lohn schmälert diese Freude.

Welche Freude macht es, Gutes zu tun! Diese Freude ist am grössten, wenn niemand weiss, dass du es getan hast.

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2. 3. – Der Weg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. März

20150727_133817_resizedDer richtige Weg im Leben ist sehr schmal, aber ihn zu finden ist wichtig. Soweit wir ihn überhaupt verstehen, kannst du ihn als einen Laufsteg über einen Sumpf verstehen; wenn du danebentrittst, sinkst du in den Sumpf der Missverständnisse und des Bösen. Der Weise kehrt unverzüglich auf den wahren Pfad zurück, aber der Schwache versinkt immer weiter im Sumpf, und es fällt ihm immer schwerer, wieder herauszukommen.

Je mehr sich der Mensch mit Gottes Willen vereint, desto standfester wird er in seinem Tun.

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe

Der Weg ist das Ziel. Konfizius

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen. Platon

In den letzten paar Jahrhunderten wurden wir Zeugen von enormen Anstrengungen, um die uns umgebende materielle Welt zu entwickeln. Für viele erwuchs daraus ein höherer materieller Lebensstandard, eine verlängerte Lebenserwartung und große körperliche Gesundheit. Viele dieser Errungenschaften sind lobenswert, aber jetzt müssen wir uns fragen, ob unsere verbesserte Lebensqualität auch innere Zufriedenheit mit sich gebracht hat? Oder haben wir unsere Verbindung mit der Transzendenz durch die Erforschung der Materie verlegt? Daskalos

Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen. Wilhelm Busch

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1. 3. – Tod

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. März

20160219_130056_resizedDie Angst der Menschen vor dem Tod ist das Wissen um seine Sünden.

Bereiten wir uns auf den Tod vor, weil er früher oder später eintritt. Das Beste, das man tun kann, ist, als guter Mensch zu leben. Führst du das Leben eines guten Menschen, solltest du den Tod nicht fürchten.

Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen. Platon

Als  Wahrheitsforscher  wissen  wir,  dass  es  eine  zeitlose  Wahrheit  ist,  dass  wir  mit  jedem  Tag unsere Höllen und Paradiese erschaffen und wieder erschaffen, sowohl hier auf der materiellen Ebene, als auch in den Welten, in die wir nach unserem physischen Tod gehen. Wir  wissen,  dass  aus  demselben  Material  mit  dem  Paläste  erbaut  werden,  auch  Gefängnisse erzeugt werden. Daskalos

Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche, die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen. Winston Churchill

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. Bertolt Brecht

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28. 2. – Kunst

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. Februar

(L)Eiche_Mohnfeld _291Die Kunst ist eines der Mittel, das Menschen verbindet.

Gedanken oder Gespräche über die Kunst sind der nutzloseste Zeitvertreibt überhaupt.
Wer Kunst wirklich kennt, weiss, dass die Kunst nur in ihrer eigenen Sprache gut spricht und es nutzlos ist, Worte darüber zu verlieren.
Die meisten Menschen, die über die Kunst reden, verstehen und empfinden die wahre Kunst gar nicht.

http://www.sandrodaverscio.com/Hom_Germ.htm

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27. 2. – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. Februar

Ganser_IllegaleKriege_rz_5.inddEin Almosen ist nur dann ein wirkliches Almosen, wenn es ein Opfer ist.

In Geld – im Geld selbst, seinem Erwerb und seinem Besitz – steckt etwas Unmoralisches.

15056495-1676949552616152-8074559268505041850-nDarauf sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch, ein Reicher wird kaum in das Himmelreich eingehen. Ja, ich sage euch, es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen, als für einen Reichen, in das Himmelreich Gottes einzugehen. Matthäus 19, 23-24

Wo man besitzt muss man herrschen. Krishnamurti

Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit. Platon

Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht. Napoleon I. Bonaparte

Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch. Albert Einstein

Foto: Wegen mangelhafter Versorgung der Elektrizität ist es im Camp oft kalt…

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26. 2. – Liebe Worte

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. Februar

20150409_115756_resizedHalte nach einem langen Gespräch inne und versuche, dich an das zu erinnern, was ihr eben besprochen habt. Wundere dich nicht, wenn vieles, manchmal sogar alles, worüber ihr gesprochen habt, sinnlos, leer trivial und manchmal sogar schlecht war.

Wenn du Zeit hast, nachzudenken, bevor du etwas sagst, dann überlege: Ist es nötig, etwas zu sagen? Schadet das, was ich zu sagen habe, vielleicht jemandem?

Einladungen von Eugen Roth
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25. 2. – Beten

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Februar

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Beten heisst, dich an die Gebote Gottes,
des grenzenlosen Wesens,
zu erinnern und sie anzunehmen
sowie all dein Tun – das vergangene,
gegenwärtige und zukünftige –
an seinen Geboten zu messen.

Beten ist nicht bitten. Es ist ein Sehnen der Seele. Mahatma Gandhi

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24. 2. – Wahrheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. Februar

harvesting-1330079__340Soll die Wahrheit gehört werden, ist sie mit Güte vorzubringen. Die Wahrheit ist nur dann gütig, wenn sie ehrlich von Herzen kommt. Wisse, wenn jemand etwas nicht versteht, das du ihm sagst, dann trifft eines von beidem zu: Entweder ist das Gesagte nicht wahr, oder du hast es ihm ohne Güte gesagt.

Wahrheit ist eine gerechte und dauerhafte Sache. Sie ist der angenehmste aller Töne. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origines

Der materielle Körper verändert sich jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick, denn diese grobstoffliche materielle Welt unterliegt einem kontinuierlichen Wandel. Nichts bleibt gleich, alles verändert sich, wir wachsen, alle Lebewesen wachsen und gehen dann hinüber, sterben. Alles in der materiellen Welt, in den Welten der Existenz, hat einen Anfang und ein Ende. Das müssen wir untersuchen, und wir müssen unser wahres Selbst finden, das weder einen Anfang noch ein Ende hat, das ist, was ich ewigwährendes Leben nenne. Wir sind das ewigwährende Leben.             Dr. Stylianos Atteshlis bekannt als Daskalos

Eine durch Gewalt erworbene Sache kann nur durch Gewalt erhalten werden, eine durch Wahrheit erworbene Sache hingegen kann nur durch die Wahrheit erhalten werden. Mahatma Gandhi

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