Herzlich Willkommen – Den Frieden Leben !

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Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt. Gandhi Weiterlesen

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Heute – Montag – 25. Januar – Wissen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Januar

Wissen    Wissenschaft

Es ist besser, einige Grundregeln des Lebens zu kennen, als viel unnötigen Wissenschaften zu studieren. Die wichtigsten Lebensregeln bewahren dich vor dem Übel und weisen dir den rechten Weg im Leben; wenn du aber viele unnötige Wissenschaften kennst, gerätst du leicht in Versuchung, stolz zu werden, was dich daran hindert, die Grundregeln des Lebens zu verstehen. Tolstoi

Da also die Seele unsterblich und oft wiedererstanden ist und, was hier auf Erden und was im Hades ist, kurz alle Dinge geschaut hat, gibt es nichts, was ihr unbekannt wäre. Mithin ist es kein Wunder, wenn sie imstande ist, sich wiederzuerinnern. Nichts hindert, daß man, wenn man sich nur an eines wiedererinnert – was die Leute dann Lernen nennen -, auch alles andere wieder auffindet, wenn man nur den Mut nicht verliert und die Mühe des Forschens nicht scheut. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origines

Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf. Leonardo da Vinci

Es gibt ein bestimmtes Grundwissen, das jeder Mensch braucht; ehe er dieses Grundwissen nicht erworben hat, schadet ihm jedes andere Wissen. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Wir sind alle Götter im Exil. Dr. Stylianos Atteshlis (Daskalos)

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24. Januar – Ausrichtung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. Januar

Krieg

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Dein Tun sollte nicht von den Wünschen der Menschen um dich herum bestimmt werden, sondern von den Bedürfnissen der gesamten Menschheit. Tolstoi

Niemand weiss, wohin es mit dem Menschengeschlecht geht. Das Klügste ist demnach, zu wissen, wohin du dich aufmachen sollst: auf zur Vollkommenheit. Tolstoi

Nicht der Platz, den wir einnehmen, ist wichtig, sondern die Richtung, in die wir gehen. Oliver Wendell Holmes

Wonach du sehnlich ausgeschaut, es wurde dir beschieden. Du triumphierst und jubelst laut: Jetzt hab ich endlich Frieden! Ach, Freundchen, rede nicht so wild, bezähme deine Zunge! Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge. Wilhelm Busch

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23. Januar – Zorn

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. Januar

Zorn   Inneren Weg

Loriot – Ödipussi – Wie ist die Erde so schön

Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid. Leonardo da Vinci

Zorn schadet allen, aber am meisten demjenigen, der ihn verspürt. Tolstoi

Dein Zorn lässt sich durch nichts rechtfertigen. Der Grund für den Zorn liegt stets in dir. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Ein israelitischer Jünger sagte zu Joshua: „Rabbi, du hast gesagt… <Wer dich auf die Wange schlägt, dem halte auch die andere hin>. Was wird, wenn er dich weiterschlägt? Es überzeugt mich nicht, dass es hilfreich sein soll, Schläge einer unverschämten Person einzustecken.“

Joshua Immanuel antwortete: „Geliebter, wenn du jenen, die sich deine Feinde nennen, wahre Liebe schenkst, werden sie sich ändern und sie werden ihre unvernünftige Feindseligkeit beenden.

Stell dir vor, es kommt jemand auf dich zu, der brüllt und dich schlägt. Du schaust ihn voller Liebe fragend an, nicht mit Worten, nur mit deinem Blick, warum er dich schlägt? Meistens wird er dir seine Gründe an den Kopf werfen. Wenn du ruhig bleibst, kannst du verstehen, warum er sich so benimmt.

Wenn du etwas gesagt oder getan hast, das ihn ärgerte, bitte ihn um Verzeihung. Das wird ihn beruhigen. Biete ihm deine Hand und deine Freundschaft an, und zwar von ganzem Herzen.“

„Aber Meister“, sagte der Jünger, „was machen wir, wenn sie Dolche, Messer oder andere Waffen tragen?“ „Stelle dir jetzt in deinem Geist vor, mein Lieber“, antwortete Joshua, „vor dir steht eine wütende Person, die schreit, dich angreift und dir ins Gesicht schlägt. Du reagierst mit Wut und du schlägst zurück. Schläge werden zu Fausthieben und Fußtritten. Er zieht einen Dolch, du ziehst deinen. Ihr fügt einander Stichwunden zu: Blutvergießen, Wunden, oft bis zum Tod – Hölle auf Erden.

Mein Lieber, Zorn und Waffen sind keine Antwort. <Zahn um Zahn> und <Auge um Auge> ist nicht für uns. Ich bestehe darauf: <Dem, der dich auf die Wange schlägt, dem halte auch die andere hin>.“  Joshua Kapitel 12/46-51 

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22. Januar – Gegen den Krieg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. Januar

Krieg     Gewissen

Draussen vor der Tür von Wolfgang Borchert

Krieg und Christentum sind unvereinbar. Tolstoi

Wer seine Schwiegermutter totschlägt, wird geköpft. Das ist ein uralter verständlicher Brauch. Wer aber Hunderttausende umbringt, erhält ein Denkmal.  Erich Kästner

Keine Ausnahmen oder besondere Umstände rechtfertigen den Mord an einem Lebenden. Mord ist die gröbste Verletzung der Gebote Gottes,
die in allen Religionen und im Gewissen eines jeden Menschen verankert sind. Tolstoi

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Des Mystikers Sicht: Das Christentum, die Lehre des Lebens und der Liebe für Gott und die Menschen, gründet sich auf Anweisungen, die der Gott-Mensch Christus selbst nach seiner Auferstehung als Menschensohn gegeben hat. Daskalos Einleitung Joshua

Die Sinnlosigkeit des Krieges eine Pflichtlektüre für alle Schulen!  Draussen vor der Tür – Wolfgang Borchert  –  Kurz über Wolfgang Borchert und die köstliche Kurzgeschichte:  Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels

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21. Januar – Innere Vervollkommnung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. Januar

Vervollkommnung

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Es ist entwürdigend, wenn der Mensch seine Individualität verliert und zu einem bloßen Rädchen im Getriebe wird. Mahatma Gandhi

Wir würden einen Mann für verrückt halten, der statt sein Haus zu überdachen und Fenster in die Fensterrahmen zu setzen, bei einem Sturm hinausginge und Wind, Regen und Wolken beschimpfte.
Genau das tun wir aber alle, wenn wir das Schlechte in anderen beschimpfen und sie dafür tadeln, anstatt das Böse in uns zu bekämpfen. Wir können das Böse in uns selbst loswerden, genauso, wie wir auch ein Dach und Fenster für ein Haus bauen können.
Aber wir können das Böse in der Welt ebenso wenig vernichten, wie wir dem Wetter gebieten können, es solle sich ändern und die Wolken sollten sich verziehen.
Erzögen und besserten wir uns selbst, statt anderen zu predigen, gäbe es weniger Schlechtigkeit in der Welt, und alle führten ein besseres Leben. Tolstoi

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20. Januar – Nach dem Tod

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. Januar

Lebendigkeit und Lebensende     Gegenwart

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Tod und Geburt sind zwei Grenzen, hinter denen etwas Ähnliches verborgen
liegt. Tolstoi

Tod, als Vernichtung eures Ego-Selbst, eurer Persönlichkeit, ist unmöglich, denn das Ego-Selbst ist unsterblicher Geist. Joshua

Wenn du darüber nachdenkst, was deine Seele nach dem Tod erwartet, dann denke auch darüber nach, was deiner Seele vor deiner Geburt geschah. Wenn du vorhast, irgendwohin zu gehen, bist du auch von irgendwoher gekommen. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Aus dem 26. Kapitel. Joshua: „Der Mensch fürchtet den Tod, weil er in der Illusion lebt, dass er der grobstoffliche Körper ist, und dieser Körper muss früher oder später vergehen.

Meine Geliebten, Kinder Alahas, Bild und Ebenbild unseres himmlischen Vaters, wacht auf, erkennt die immer währende Wirklichkeit.

Ihr seid nicht eure grobstofflichen Körper. Ihr seid nicht nur Fleisch, Knochen, Blut, Haut und Haar. Sogar die Tiere haben das alles. Doch ihr seid selbst-bewusste Wesen und kein Tier ist das. Jeder Mensch SOLLTE und KANN in seinem Bewusstsein seine göttliche Natur, das Geist-Seelen-Ego-Selbst, entfalten.

Die meisten Menschen leben nicht selbst-bewusst, sondern unterbewusst in ihren grobstofflichen Körpern. Doch durch den richtigen Gebrauch der Geist-Übersubstanz, des kostbarsten Geschenkes, das Alaha dem Menschen gegeben hat, kann ein Mensch das Unterbewusstsein seiner Persönlichkeit zum Bewusstsein und zum Selbst-Bewusstsein und mit der Zeit zum Selbst-Überbewusstsein entwickeln. Weiterlesen

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19. Januar – Selbstaufopferung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. Januar

Freiheit    Inneren Weg

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Die Gesellschaft
kann sich nur durch
Selbstaufopferung bessern. Tolstoi

Die Vollkommenheit des Menschen lässt sich
am Grad seiner inneren Freiheit bemessen.
Je mehr sich jemand von seiner Persönlichkeit befreit, desto freier ist er. Tolstoi

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Es gibt nur ein Gesetz sowohl für dein eigenes Leben als auch das Leben der Gesellschaft: Willst du deine Seele vervollkommnen, dann sei bereit, die Persönlichkeit zu opfern. Tolstoi

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18. Januar – Wissenschaft – Erleuchtung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. Januar

Wissen   Wissenschaft

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Die einzig wahre Wissenschaft ist das Wissen darum, wie man leben sollte. Dieses Wissen ist jedem zugänglich. Tolstoi

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind. Albert Einstein

Es gibt zahllose verschiedene Wissenschaften; ohne das eine, grundlegende Wissen jedoch, nämlich was der Sinn des Lebens und was gut für das Volk ist, werden alle anderen Kenntnisse und die Kunst zu einer müssigen, schädlichen Unterhaltung. Tolstoi

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Ein Gelehrter kennt viele Bücher; ein Gelehrter hat Wissen und Fähigkeiten; ein Erleuchteter versteht den Sinn und Zweck des Lebens. Tolstoi

Wir führen ein sinnloses, dem Leben Verständnis der Weisesten aller Zeiten entgegengesetztes Leben. Das kommt daher, dass unsere jungen Generationen falsch erzogen werden – man bringt ihnen allerlei Wissenschaften bei, lehrt sie jedoch nicht den Sinn des Lebens. Tolstoi

Die Phänomene des Lebens in der grobstofflichen Welt der Existenz haben nur eine beschränkte Lebensdauer. Das Leben hingegen ist immerwährend. Joshua 

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17. Januar – Selbstvervollkommnung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. Januar

Vervollkommnung   Seele

Lebe für deine Seele; und sogar ohne es zu versuchen oder auch nur zu verstehen, dass du es tust, trägst du dazu bei, die Gesellschaft zu verbessern. Tolstoi

Vervollkommne deine Seele und vertraue darauf, dass du nur so zur Vervollkommnung der Gesellschaft, zu der du gehörst, beitragen kannst. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua: „Der Körper und die kleine Persönlichkeit sind stetiger Veränderung unterworfen. Die Menschen leben unterbewusst in ihren vergänglichen Körpern, in einem Traum, getäuscht und irregeführt durch Illusionen und die wechselnden Begierden nach dem, was sie ihr <Eigentum> nennen. 

Eines Tages wird das kleine Selbst der Persönlichkeit aufwachen und sein wahres, unsterbliches Selbst kennen lernen wollen. Wenn der Mensch Alahas Geschenk, Geist-Mind, richtig gebraucht, wird er die Wahrheit in sich finden. Wenn er die göttlichen Fähigkeiten, zu beobachten, zu verstehen, zu meditieren und zu visualisieren gebraucht, wird das kleine Ego-Selbst ein selbst-bewusstes Ego werden und in sich seine göttliche Natur entfalten.“ Aus Joshua 28/23, 25-27

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16. Januar – Richtungsänderung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. Januar

Seele   Joshua

Scan0011Wir sollten jederzeit bereit sein, unsere Ansichten zu ändern, Vorurteile aufzugeben und geistig aufgeschlossen und aufnahmefähig sein.
Ein Seemann, der ungeachtet der Windrichtung stets dieselben Segel setzt, erreicht den Hafen nie.               Harry George

Nimm Christi Lehre so klar und einfach an, wie sie ist; dann siehst du, dass wir mitten unter grossen Lügen leben. Tolstoi

 

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Foto: Richtungsänderung: 1983 hier mit meinen geretteten zwei jährigen Legehennen  die als „Suppen-Hühnern“ verkauft wurden vor „meinem“ 300 Jahre alten Bauernhaus (Wasser und Toilette draußen ohne Telefon) wo ich über zwei Jahre als Einsiedlerin lebte, nachdem ich das Amt als Schulinspektorin niedergelegt hatte.

AAAAAAA 096 Meine einzige Wasserstelle…  Über mich      Im Vatikan

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15. Januar – Menschlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. Januar

Christlich   Brief an Hitler von Gandhi    Leben an der Leine

20150323_172110_resizedDer wichtigste Grundsatz in der Lehre Christi ist die direkte Verbindung zwischen dem Menschen (Gottes Sohn) und Gott (seinem Vater). Tolstoi

Du fragst, was die bemerkenswerteste Eigenschaft in Christi Charakter war. Ich will es dir sagen: sein Vertrauen in die Grösse der Menschenseele. Er hat im Menschen die Spiegelung Gottes gesehen und daher jeden geliebt, wer auch immer er sein mochte, ohne Rücksicht auf sein Leben oder seinen Charakter. Nach William Ellery Channing

Sowohl Menschen wie Nationen müssen sich von Vorurteilen befreien. Spüre, wie du direkt mit Gott sprichst; lies nicht im Buch, lies in deiner Seele; dann wird eine kleine Kapelle so gross wie die Himmelskuppel selbst. Nach Ralph Waldo Emerson

Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf. Platon

Gott soll daher nicht als Körper oder in einem Körper existierend gedacht werden, sondern als unteilbares geistiges Wesen. Origines

Man mag noch so viele Nullen zusammenzählen wie man will: es gibt doch keine Eins. Leonardo da Vinci

Hüte dich vor allem, was ein Hindernis zwischen dir und Gott bildet. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Alle menschlichen Wesen sind die Schatten des Absoluten. Wir haben sie alle zu lieben, so wie sie sind. Wir haben zu versuchen, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, damit sie nicht mehr leiden. Das Leiden zu stoppen ist das grösste Anliegen. Wir sollen ihnen nicht helfen, damit sie uns bewundern und denken, dass wir eine Art der Überlegenheit erreicht haben im Erkennen und Beurteilen und dass sie uns deshalb folgen sollen. Das Hauptanliegen soll sein, den Schmerz zum Schweigen zu bringen – den Schmerz zu lindern. Dr. Stylianos Atteshlis (Daskalos)

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14. Januar – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. Januar

Liebe  Gottes Gesetz

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Liebe nur eins in dir, was in uns allen dasselbe ist. Liebst du das, was in uns allen dasselbe ist, dann liebst du Gott. Tolstoi

Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. Hermann Hesse

Der Mensch lebt durch die Liebe: Mit Eigenliebe beginnt der Tod; mit Menschen- und Gottesliebe beginnt das Leben. Tolstoi

Die Liebe ist nicht die Ursache, sondern die Folge dessen, dass wir den göttlichen, geistigen Ursprung in jedem erkennen. Tolstoi

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. Aristoteles

Liebe ist die Sehnsucht nach der Ganzheit,
und das Streben nach der Ganzheit wird Liebe genannt. Platon

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13. Januar – Glauben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. Januar

Glauben     Gewissen

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Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. Albert Schweitzer

Wer ist ein guter Mensch? Nur der ist ein guter Mensch, der glaubt. Was ist Glaube? Glaube ist der Einklang deines Willens mit dem Gewissen und der Weisheit der Welt. Chinesisches Sprichwort

Glauben heisst, den Sinn des Lebens zu verstehen und damit verbundenen Pflichten und Verantwortung zu übernehmen. Tolstoi

Mache dir nicht zu viele Gedanken darüber, was nach dem Tod geschieht. Überlasse dich der Schöpfung Gottes und segne sie: Du weisst, dass sie die Liebe ist, weshalb solltest du dich also fürchten? Als Christus starb, sagte er: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Wer diese Worte sagt, nicht nur mit den Lippen, sondern aus ganzem Herzen, braucht sonst nichts. Wenn mein Geist zu seinem Vater zurückkehrt, ist das der beste Platz für ihn, und nichts könnte besser sein. Tolstoi

Bilde dir nicht ein, du könntest ohne Glauben den Seelenfrieden finden. Tolstoi

Ein Mensch fällt jäh in eine Grube,
die ihm gegraben so ein Bube,
Wie? denkt der Mensch, das kann nicht sein:
Wer Gruben gräbt, fällt selbst hinein! –
Das mag vielleicht als Regel gelten:
Ausnahmen sind aber nicht selten. Eugen Roth

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12. Januar – Falsche Lehrer

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. Januar

Glauben

chains-19176__180Manche Leute massen sich das Recht an, Entscheidungen für andere zu treffen und über derer Beziehung zu Gott und der Welt zu bestimmen; andere aber – weitaus die meisten – überlassen dieses Recht anderen und glauben blind an alles, was man ihnen sagt. Beide machen sich desselben Verbrechens schuldig. Tolstoi

epilepsy-623346__180Der Mensch sollte das geistige Erbe nutzen, das er von den Weisen und Heiligen aus der Vergangenheit mitbekommen hat, jedoch alles mit seinem Verstand prüfen und manches annehmen, anderes aber ablehnen. Tolstoi

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Es ist entwürdigend, wenn der Mensch seine Individualität verliert und zu einem bloßen Rädchen im Getriebe wird. Mahatma Gandhi

Das Wahre kann nie widerlegt werden. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origines

Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci

Jeder Mensch bestimme seine Haltung dieser Welt und Gott gegenüber selbst. Tolstoi

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11. Januar – Den Stolz meiden

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. Januar

Einfachheit   Stolz

Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen. Benjamin Franklin

Vollkommenheit ist ohne Demut unmöglich. „Weshalb sollte ich nach Vollkommenheit streben, wenn ich schon gut genug bin?“ Tolstoi

Je höher eure Stellung unter den Menschen ist, desto demütiger sollt ihr sein. Manche haben Rang und Namen, doch die Geheimnisse der Welt werden nur den Demütigen offenbart. Sucht nicht das Komplizierte. Achtet eure Pflicht. Lernt nicht, was ihr nicht lernen sollt. Es ist euch bereits mehr offenbart worden, als ihr versteht. Aus den Apokryphen

Nichts ist wichtig und die meisten Dinge sind völlig unwichtig. Daskalos            

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10. Januar – Religiöse Erziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. Januar

Erziehung

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Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. Maria Montessori 

Die Grundlage jeder Erziehung besteht darin, eine Beziehung zum Ursprung aller Dinge herzustellen sowie Schlussfolgerungen daraus für das eigene Verhalten zu ziehen. Tolstoi

Eine religiöse Erziehung ist die Grundlage jeder Bildung. Tolstoi

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Christus, da er den Menschen erziehen wollte, mußte Mensch werden. Sollen wir Kinder erziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden. Martin Luther

Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muß, um Zeit zu gewinnen. Jean Jacques Rousseau

Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen. Johann Wolfgang von Goethe

Ich lerne jeden Tag wie damals 1949…

 
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9. Januar – Denken

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. Januar – Denken

Denken   Elementale

Lies weniger, lerne weniger, aber denke mehr nach. Lerne von deinen Lehrern und den Büchern, die du liest, nur das, was du wirklich brauchst und wirklich wissen willst. Tolstoi

Ein Gedanke lenkt dein Leben nur dann in die richtige Bahn, wenn er Antworten auf die Frage deiner Seele gibt. Ein Gedanke, den du von jemandem ausgeliehen und gedanklich in deinen Erinnerungsschatz aufgenommen hast, hat keinen grossen Einfluss auf dein Leben und führt dich manchmal in die falsche Richtung. Tolstoi

Das Studium der Gedanken (Elementale) ist NOT-wendig. Nur die Erkenntnis daraus und deren Anwendung führt zum Frieden !

Des Mystikers Sicht: Jeder Gedanke, jedes Gefühl, das wir ausstrahlen, ist ein Elemental. Elementale haben ihr eigenes Leben, wie jedes andere Lebewesen. Sie können eine Existenz unabhängig von ihrem Erzeuger, also dem, der sie ausgesandt hat, besitzen. Es gibt zwei Arten von Elementalen: Solche, die unterbewusst erzeugt werden, das sind die Elementale der „Wunschgedanken“ – und solche, die bewusst erzeugt werden – das sind die Elementale der „Gedankenwünsche“.

„Die Beschäftigung mit dem Wesen und Wirken der Elementale ist für unser Leben auf diesem Planeten von grösster Wichtigkeit. Es sollte in jedermanns Interesse liegen wie Elementale erschaffen werden: ihre Natur, ihre Kraft oder Energie, wie sie sich verhalten, wie sie den persönlichen Egoismus verstärken.
Wir untersuchen dies durch Beobachtung, Meditation und Konzentration und erwerben die Fähigkeit, die unerwünschten Elementale allmählich zu entkräften, bis wir Herr im eigenen Hause werden. Dr. Stylianos Atteshlis bekannt als Daskalos

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8. Januar – Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. Januar

Religion    Einheit

Die christliche Lehre ist so einfach, dass sogar ein kleines Kind ihren Sinn versteht. Nur diejenigen verstehen sie nicht, die sich als Christen ausgeben und so genannt werden möchten, ohne wirklich Christen zu sein. Tolstoi

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen. Tolstoi

Um das Christentum zu verwirklichen, muss man all seine Entstellungen vernichten und ihm seine Reinheit zurückgeben. Tolstoi

santorini-1319377__180Christus hat seine gesamte Lehre in seinem letzten Gebot zusammengefasst: „Liebet einander, wie ich euch liebe. Alle werden sehen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.“ Er sagte nicht: „Wenn ihr glaubt“, sondern „wenn ihr liebt“. Der Glaube ändert sich mit der Zeit, weil sich das Wissen ständig ändert. Die Liebe hingegen verändert sich nie; die Liebe ist ewig. Tolstoi

Jiddu Krishnamurti: Vom Glauben angestachelt Ihre Religion, Ihr Glaube an Gott ist also eine Flucht vor der Wirklichkeit und hat deshalb überhaupt nichts mit Religion zu tun. Weiterlesen

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7. Januar – Freundlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. Januar

Beziehung                Güte

chiang-mai-1464535__180Mitmenschliche Beziehungen erfordern Güte. Bist du nicht gut zu den Menschen, kommst du deiner wichtigsten Pflicht nicht nach. Tolstoi

Je gütiger und rücksichtsvoller jemand ist, desto mehr Güte bringen ihm andere entgegen. Tolstoi

Güte bereichert das Leben. Mit Güte klärt sich Unerklärliches, wird Schweigen leicht und Langweiliges erfreulich. Tolstoi   

Es gibt ein Auge der Seele. Mit ihm allein kann man die Wahrheit sehen. Platongrandfather-1434575__180

Nicht an einem Orte soll das Heilige gesucht werden, sondern in Taten und Sitten. Origines

Es wird nichts geliebt, es werde denn erkannt. Leonardo da Vinci

Ohne Wahrheit gibt es keine Güte; ohne Güte kann die Wahrheit nicht ausgesprochen werden. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Was hat der Gottmensch Jesus Christus gesagt? Bete, damit du nicht in die Verführung fällst. Ein Gebet ist eine Notwendigkeit in unserem Leben. Was ist es genau? Einfach auswendig lernen von gewissen Sätzen, gewissen Versen und wir wiederholen sie in unserem Geist, aber der Geist ist weit weg und gar nicht bei der Sache. Das ist natürlich kein Gebet. Ein Gebet, das heißt sich zu konzentrieren auf die Absolute Seinsheit (Gott). Mit unserem Herzen – voller Dankbarkeit. Voller Dankbarkeit für alles, was die Absolute Seinsheit für uns erschaffen und uns gegeben hat. Und dann bitten wir die Absolute Seinsheit, unser Herz rein zu machen, damit es reine Liebe reflektieren kann. Daskalos – Gebet von Daskalos: Mach meine Schritte leicht auf dem Pfad des Lebens… Weiterlesen

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6. Januar – Selbstkontrolle

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Januar

Denken   Elementale

IMG_1971Egal, wie oft du den Sieg über deine Leidenschaften zu erringen versuchst, gib nie auf. Jede Bemühung schwächt die Macht der Leidenschaft und macht es leichter, den Sieg über sie zu erringen. Tolstoi

Der Wein ist ein Geschenk der Götter, sie haben den Wein dem Menschen aus Erbarmen gegeben. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origenes

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. Leonardo da Vinci

Die Bestrebung, Gutes zu tun, ist wichtig; noch wichtiger aber ist die Bestrebung, sich des Bösen zu enthalten. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua: „Ihr dürft die kostbare Geist-Lebenskraft nicht verschwenden durch gedankenloses und leichtsinniges Leben. Ihr müsst alle eure Emotionen, Gefühle und Gedanken immer prüfen und unter eurer Kontrolle haben.“ Joshua Kapitel 27/29

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5. Januar – Verleumdung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. Januar

Gedanken   Das Gute   Vervollkommnung

Manchmal ist der Schaden, den unsere Worte anrichten, sichtbar und manchmal nicht; aber der Schaden wird dadurch nicht geringer, dass wir diejenigen, die um unsere Worte willen leiden, nicht sehen. Tolstoi

Es gibt ein Auge der Seele. Mit Ihm allein kann man die Wahrheit sehen. Platon

„Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden.“ Origenes

Durch das gesprochene Wort fallen mehr Schlachtopfer als durch das Schwert. Leonardo da Vinci

Ich habe viele Namen, ich habe diese Welt besucht vor der atlantischen Katastrophe, die ihr die Sintflut nennt. Ich lehrte Salomo die Weisheit, diskutierte mit Sokrates und besuchte Pythagoras. Ich habe kein Alter. Graf von St. Germain

Hüte dich davor, die Eintracht unter den Menschen dadurch zu zerstören, dass du mit Worten Zwist unter ihnen säst. Tolstoi

Wir  sehen  um  uns,  in  allen  Ländern  und  Gemeinschaften,  große  Verwirrung.  Die  Menschen versklaven ihre Körper, ihren Geist und ihre Herzen durch niedere Wünsche und Emotionen. Es besteht  eine  Vergiftung  mit  der  materiellen  Welt,  da  wir  unseren  Blick,  auf  Kosten  der  inneren Entwicklung,   nach   Außen   gewandt   haben.   Ungezügelter Egoismus   –   individueller   und gemeinschaftlicher   –   hat   viel   Schaden   auf   lokalen   und   globalen   Ebenen   angerichtet. Daskalos

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4. Januar – Schicksal

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. Januar

Freiheit   Arbeit

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Kein Mensch ist Illegal !  ich bin nicht wie jede Schweizerin, jeder Schweizer, nicht wahr? Eine Hautfarbe ist genug, um die Bewegungsfreiheit zu verlieren. Eine Hautfarbe ist genug, um die Unschuldsvermutung zu verlieren. 
Eine Hautfarbe ist genug, um das Gefühl von Sicherheit zu verlieren…Papierlose Zeitung – Bildung für alle

Die wichtigste Frage, die wir uns stets stellen sollten, lautet: Tun wir das Richtige?
Entspricht unser Tun in dieser kurzen Lebensspanne, die wir unser Leben nennen, dem Willen jener Kraft, die uns in die Welt gesandt hat? Tun wir das Richtige? Tolstoi

Wenn ich mich in einer schwierigen Lage befinde, bitte ich Gott um Hilfe. Doch meine Pflicht ist, dem Herrn zu dienen, und nicht die seine, mir zu dienen. Sobald ich mich daran erinnere, wird meine Last leichter. Tolstoi

15056495-1676949552616152-8074559268505041850-nStell dir vor, dein Leben ziele lediglich auf dein Glück ab – dann wäre das Leben grausam und sinnlos. Nimm an, was dir die Weisheit der Welt, dein Verstand und dein Herz sagen: dass der Sinn des Lebens darin besteht, jener Kraft zu dienen, die dich in die Welt gesetzt hat. Dann wird das Leben zu einer ständigen Freude. Tolstoi

Foto: Im Flüchtlingslager ist es oft kalt…

Kein Mensch ist Illegal !    

Meine hart erarbeitete Mundart vermag es nicht, Migration als wertneutrale Realität zu zeichnen… Weiterlesen

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3. Januar – Einheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. Januar

  Wissenschaft   Einheit

protection-442906_960_720Auch wenn wir es nicht wollen, können wir nicht umhin, unsere Verbundenheit mit der gesamten Menschheit zu spüren: Wir sind durch Industrie, Handel, Kunst, Wissenschaft und, was das Wichtigste ist, durch unsere gemeinsame Sterblichkeit miteinander verbunden. Tolstoi

Die Geschichte der Menschheit ist der Fortschritt der Menschheit auf eine stets grössere Vereinigung zu. Tolstoi

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2. Januar – Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Januar

Glauben   Religion

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Der letzte Sinn jeder Religion besteht darin, die Frage zu beantworten: „Weshalb lebe ich, und welche Stellung nehme ich in Bezug auf die grenzenlose Welt um mich herum ein?“ Es gibt keine einzige Religion, die von der erhabensten bis zur primitivsten, deren Fundament nicht die Definition ebendieser Stellung des Menschen in der Welt wäre. Tolstoi

 

Foto: Rainer Maria Rilkes Grab hinter der Kirche (oben) in Raron Kanton Wallis

Denn wir sind nur die Schale und das Blatt: Der grosse Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht. Rilke

Selbst-Eroberung ist der grösste Sieg. Platon

Maria ist eine wahrhafte Mutter aller Christen, und jeder wahrhafte Christ, ist ein Sohn Mariens. Origines

Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.  Leonardo da Vinci

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua Emmanuel, der Christus, lehrte uns zwei Dinge: „Ihr, alle, seid Kinder Gottes. Entfaltet eure Göttlichkeit, eure innere Göttlichkeit, über die verschiedenen Stufen der Selbstheit und der Selbst-Bewusstheit.“ Das ist der Weg zurück zu unserer inneren Wesensart.  Daskalos

Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muss, um ein Mensch zu sein. Immanuel Kant

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1. Januar – Wissen – Literatur

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. Januar

Wissen   Loriot – Krawehl, krawehl!

Es ist besser, wenig Gutes und Notwendiges als viel Unnützes und Mittelmässiges zu wissen.
Der Unterschied zwischen den stofflichen und den intellektuellen Giften liegt darin, dass die meisten stofflichen Gifte abscheulich schmecken, die intellektuellen Gifte hingegen, die man in billigen Zeitungen oder schlechten Büchern findet, leider oft verlockend sind. Tolstoi

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.  Albert Einstein

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31. Dezember – In der Gegenwart leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 31. Dezember

Gegenwart

Die Vergangenheit existiert nicht.Die Zukunft hat noch nicht begonnen. Die Gegenwart ist ein winzig kleiner Punkt in der Zeit, in dem die bereits nicht mehr existierende Vergangenheit mit der unmittelbar bevorstehenden Zukunft zusammentrifft. An diesem – zeitlosen – Punkt findet das eigentliche Leben des Menschen statt. Tolstoi

Wer seine Zukunft bauen will, muss in der Gegenwart leben.  Saint-Exupéry

Warum hat Gott euch erlaubt in die Welt der Getrenntheit einzutreten? Des Mystikers Sicht:

Wenn ihr euer Selbst Überbewusstsein, euer wahres Selbst – gefunden habt, werdet ihr alles finden in der ewigen Gegenwart und die ändert sich nicht. Es ist sehr schwer, euch diese Dinge zu erklären, wenn ihr diesen Punkt noch nicht erreicht habt, was aber heißt, dass ihr nichts verliert. Alles ist im ewigen Jetzt schon in euch. Was könnt ihr also verlieren? Weiterlesen

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30. Dezember – Einheit der Menschen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. Dezember

Einheit   Gegenwart

Die Familie und das Vaterland sind einfach zwei Kreise, die zum grösseren Kreis gehören, den die Menschheit bildet. Wer Moral lehrt und seine Pflichten nur auf seine Familie und sein Land beschränkt, lehrt eine Selbstsucht, die für alle gefährlich ist. Tolstoi

Das Wissen um die Brüderlichkeit und Gleichheit aller Menschen breitet sich unter den Menschen immer mehr aus. Tolstoi

Das Wissen um die eigene Einheit mit der ganzen Menschheit stammt aus der Erkenntnis des göttlichen Ursprungs in uns allen und verleiht uns das grösste Gut. Wahre Religion führt zu dieser Erkenntnis; verschiedene Vorurteile aber – staatliche, nationale oder Klassen vorurteile – versperren ihr den Weg. Tolstoi

Joshua: „In meinem Königreich sind ALLE König, jeder gekrönt von unserem Vater im Himmel mit Kronen aus seinem Licht und seiner Liebe.“ Als er das gesagt hatte, verschwand er vor ihren Augen; er hatte seinen grobstofflichen Körper dematerialisiert. Daskalos

Die Affen von Wilhelm Busch Weiterlesen

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29. Dezember – Krieg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. Dezember

Krieg   Frieden

Sonnenblume von ChristaEs gibt erst dann keinen Krieg mehr, wenn der Mensch, der sich weigert, daran teilzunehmen, bereit ist, dafür verfolgt zu werden. Das ist die einzige Möglichkeit. Tolstoi

Solange es Gewalt gibt, wird es Kriege geben. Gewalt ist nicht durch weitere Gewalt zu besiegen, sondern nur dadurch, dass man sich ihr nicht widersetzt und nicht teilnimmt. Leturneau

Der wilde Instinkt des soldatischen Mordens hat sich über Tausende von Jahren in der Menschheit entwickelt und im Denken festgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass die Gesellschaft es schafft, sich von diesem schrecklichen Verbrechen zu befreien. Tolstoi

Wir erheben nicht die Waffen, gegen kein Volk, wir lernen die Kriegskunst nicht, denn durch Jesus Christus sind wir zu Kindern des Friedens geworden. Origenes

BEWAFFNETER FRIEDEN von Wilhelm Busch

Ganz unverhofft an einem Hügel
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.
Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht!
Kennst du des Königs Order nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
Und weißt du nicht, dass jeder sündigt,
Der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät
Geh her und übergib dein Fell.
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.
Lass dir erst deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen!


Und allsogleich macht er sich rund,
Schließt seinen dichten Stachelbund
Und trotzt getrost der ganzen Welt
Bewaffnet, doch als Friedensheld.

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28. Dezember – Wissenschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. Dezember

Wissen   Wissenschaft   Gegenwart

Die Wissenschaft ist lebenswichtig, wenn sie dazu genutzt wird, das Gesetz des menschlichen Lebens zu offenbaren. Tolstoi

„Wissenschaft“ ist nicht das, was die Menschen mit diesem Namen bezeichnen, sondern das, was den höchsten, wichtigsten, notwendigsten Gegenstand des Wissens ausmacht. Tolstoi

Wollen wir anerkennen, wie wichtig die Wissenschaft ist, so wäre nachzuweisen, dass diese Beschäftigung nützlich ist. Gewöhnlich belegen die Wissenschaftler nur, dass sie etwas tun, das sich möglicherweise irgendwann einmal in der Zukunft für die Menschheit als nützlich erweisen könnte. Tolstoi

Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner ÜberlegungenMax Planck

Es gibt nichts Höheres als die Wahrheit und das Leben. Dann ist der Weg die Wahrheit und das Leben. Wenn ich das Leben studiere, studiere ich die Wahrheit. Daskalos

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27. Dezember – Spiritualität

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. Dezember

Gegenwart

Alles, was wir sehen und wissen, existiert in Wirklichkeit nicht, weil es nur das Ergebnis unseres begrenzten Verständnisvermögens für die Wirklichkeit ist. Tolstoi

Zu beobachten, ohne irgendeine Frage, die eine Antwort erwartet, bedeutet unendliche Wachsamkeit. Krishnamurti

Alte Burgen werden zerstört, Denkmäler für Könige werden abgerissen, und das Alter verwüstet den Körper. Nur die Lehren der Tugend altern nie und gehen niemals zugrunde. Tolstoi

Jede Seele ist unsterblich; denn das stets unbewegte ist unsterblich. Platon

Nicht an einem Orte soll das Heilige gesucht werden, sondern in Taten und Sitten. Origenes

Es wird nichts geliebt, es werde denn erkannt. Leonardo da Vinci

Ich habe viele Namen, ich habe diese Welt besucht vor der atlantischen Katastrophe, die ihr die Sintflut nennt. Ich lehrte Salomo die Weisheit, diskutierte mit Sokrates und besuchte Pythagoras. Ich habe kein Alter. Graf von St. Germain

Will man das wahre Wesen einer Sache verstehen, muss das Körperliche in Geistiges umgewandelt werden. Tolstoi

Eine Inkarnation ist für mich nicht mehr als einen Tag in der Schule. In dieser Schule auf diesem Planeten haben wir auch etwas zu lernen eine grosse Wahrheit – nämlich zu lernen was ist mit der Wirklichkeit, mit der Absoluten Wirklichkeit Gott auf sich hat, unserem Himmlischen Vater.   Dr. Stylianos Atteshlis  bekannt als Daskalos

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26. Dezember – Kindererziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. Dezember

Arbeit   Gegenwart   Einfachheit

Man könnt‘ erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären. Johann Wolfgang von Goethe

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Hydrobiologie: Geboren wird der Mensch als nasser: Ein Säugling ist fast durchwegs Wasser – bis er, obwohl er saugt und säuft, auf dieser Welt sich trocken läuft. Erst wird ers, meistens, hinterm Ohr  – zuletzt vergeht ihm der Humor. Und, leider, bis ins Mark verdorrt, lebt er Jahrzehnte lang noch fort. Eugen Roth

Die Kindheit ist diejenige Zeit im Leben, in der sich Grundüberzeugungen bilden. Deshalb gehört die Auswahl jener Dinge, von denen das Kind überzeugt werden sollte, zum Wichtigsten bei der Erziehung. Tolstoi

Es ist wichtig, Kindern Güte und Einfachheit im Leben und bei der Arbeit beizubringen. Die gesamte moralische und geistige Erziehung des Kindes sollte durch das eigene gute Beispiel untermauert werden. Lebe tugendhaft, oder bemühe dich zumindest, es zu tun; deine Kinder werden dadurch erzogen, dass du dich selber erfolgreich bemühst, ein gutes Leben zu führen. Tolstoi

Reden und Argumentieren beeinflussen tausendmal weniger als das vorgelebte Beispiel. Alle Verhaltensmassregeln sind wertlos, wenn die Kinder im Alltag das Gegenteil zu sehen bekommen. Tolstoi

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. Maria Montessori

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Weihnachten – 25. Dezember – Nächstenliebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Dezember

Liebe   Barmherzigkeit   Frieden    Einleitung – Buch Joshua

Wenn Reiche Armen helfen, ist es allzu häufig bloss eine Geste des Anstands und keine wirkliche Barmherzigkeit. Tolstoi

Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unser Hilfe braucht. Martin Luther

Das Gute und Tugendhafte kommt aus dem Herzen; man sollte es tun, ohne einen Gedanken an die Meinung anderer oder künftigen Lohn zu verschwenden.
Tugend und Barmherzigkeit beginnen zu Hause. Wenn du sie irgendwo vorzeigen musst, ist es keine Tugend. Tolstoi

Ein jeder bedarf, sofern er wirklich Mensch ist, der Barmherzigkeit Gottes.  Origines           

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Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst. Victor Hugo

Wer seinen Nächsten verurteilt, der kann irren. Wer ihm verzeiht, der irrt nie. Karl Heinrich Waggerl 

Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben. Anton Tschechow

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24. Dezember – Das geistige Leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. Dezember

Liebe   Wahrheit   Schönheit   

Wachse geistig und hilf anderen, dasselbe zu tun; das ist der Sinn des Lebens. Tolstoi

Von früher Kindheit an merken wir, wie beim Älter werden die geistige Kraft zu-, die körperliche Kraft aber abnimmt. Tolstoi

Die Lage derjenigen, die kein geistiges Wachstum an sich feststellen können, ist schrecklich. Sie sehen nur das materielle Leben, das mit der Zeit vergeht. Wenn du deine Geistigkeit verstehst und damit lebst, wirst du, statt zu verzweifeln, eine Freude kennen lernen, die unzerstörbar ist und immer mehr wächst. Tolstoi

Das „Wie“, die Methoden, die Systeme, sie alle sind Erfindungen des Denkens, daher sind sie begrenzt, daher taugen sie nichts. Wenn Sie das aber verstehen und die Wahrheit erkennen, dass kein System jemals den Geist befreien kann, dann ist die Freiheit augenblicklich da. Jiddu Krishnamurti

Des Mystikers Sicht:  Christi Geburt

  1. Zwei Jahre später als Maria fünfzehn Jahre alt war, erschien ihr während des Betens der Erzengel Gabriel.
  2. Nach diesen Tagen wurde aber seine Frau Elisabeth guter Hoffnung; sie hielt sich fünf Monate lang in tiefer Zurückgezogenheit und dachte: „So hat der Herr an mir getan in der Zeit, die er dazu ersehen hat, meine Schmach bei den Menschen von mir hinweg zunehmen.“ Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott nach Galiläa in eine Stadt namens Nazareth gesandt zu einer Jungfrau, die mit einem Manne namens Yioussouf aus dem Hause Davids verlobt war; die Jungfrau hieß Maria.
  1. Als nun der Engel bei ihr eintrat, sagte er: „Sei gegrüßt, du Begnadete: der Herr ist mit dir!“ Sie wurde über diese Anrede bestürzt und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden! Wisse wohl; du wirst guter Hoffnung werden und Mutter eines Sohnes, dem du den Namen Joshua geben sollst. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters Davids geben, und er wird als König über das Haus Yiacoubs in alle Ewigkeit herrschen, und sein Königtum wird kein Ende haben.“
  1. Da sagte Maria zum Engel: „Wie soll das möglich sein? Ich weiß doch von keinem Manne.“ Da gab der Engel ihr zur Antwort: „Heiliger Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten dich überschatten; daher wird auch das Heilige, das geboren werden soll, Gottes Sohn genannt werden. Und nun vernimm: Elisabeth, deine Verwandte, ist ebenfalls trotz ihres hohen Alters mit einem Sohn gesegnet und steht jetzt schon im sechsten Monat, sie, die man unfruchtbar nennt, denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Da sagte Maria: „Siehe, ich bin des Herrn Magd, mir geschehe nach deinem Wort!“ Damit schied der Engel von ihr. Lukas 1:24-38
  1. Yioussouf hatte sich damals keine grossen Gedanken gemacht über Shamaons Ankündigung, dass die Weisse Taube der Himmel, Maria den Messias, den Sohn Gottes, durch unbefleckte Empfängnis gebären werde. Als Maria ihm selbst von ihrer Schwangerschaft berichtete, war er verwirrt.
  1. Mit der Geburt Joshua Immanuels des Christus verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria Yioussouf verlobt war, stellte sich heraus, noch ehe sie zusammengekommen waren, dass sie vom heiligen Geist guter Hoffnung war. Da fasste Yioussouf, der ein rechtschaffener Mann war und sich nicht in üblen Ruf bringen wollte, den Entschluss, sich, ohne Aufsehen zu erregen, von ihr loszusagen. Doch als er sich mit solchen Gedanken trug, siehe da erschien ihm der Engel des Herren im Traum und sagte zu ihm: “Yioussouf, Sohn Davids, trage keinerlei Bedenken, Maria als Ehefrau zu dir zu nehmen; denn das von ihr zu erwartende Kind stammt vom heiligen Geist.
  1. Sie wird Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Joshua geben sollst; denn er ist es, der sein Volk von ihren Sünden erretten wird.“ Dies alles ist aber geschehen, damit das Wort erfüllt würde, das der Herr durch den Propheten gesprochen hat, der da sagt: „Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, dem sie den Namen Immanuel geben wird, das heisst übersetzt: „mit uns ist Gott“.
  1. Als Yioussouf dann aus dem Schlaf erwacht war, tat er, wie der Engel des Herrn ihm geboten hatte; nahm seine Gattin zu sich, erkannte sie aber nicht (wer sie war) bis sie einen Sohn geboren hatte; dem gab sie den Namen Joshua. vgl. Matthäus 1:18-25
  1. Es begab sich aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, er solle eine Volkszählung im ganzen römischen Reich vorgenommen werden. Es war die erste Zählung, die zu der Zeit stattfand, als Qirinius Statthalter in Syrien war.
  1. Da machten alle sich auf, um sich in die Listen eintragen zu lassen, ein jeder in seinem Ort. So zog denn auch Yioussouf von Galiläa aus der Stadt Nazareth nach Judäa hinauf in die Stadt Davids, die Bethlehem heisst, weil er aus Davids Hause und Geschlecht stammte, um sich daselbst mit Maria, seiner jungen Ehefrau, die guter Hoffnung war, eintragen zu lassen. vgl. Lukas 2:1-5
  1. Yioussouf und Maria ritten der Verordnung des Kaisers Augustus folgend nach Bethlehem, um sich eintragen zu lassen. Sie waren sehr müde. Yioussouf konnte aber kein passendes Nachtlager finden, da alle Herbergen und Häuser in Bethlehem überfüllt waren. In der Nähe der Stadt gab es jedoch eine große Höhle, die ein Mann namens Nathaniel als Stall für zwei Kühe und eine Herde Schafe benutzte. In dieser milden Nacht hatten Nathaniel und seine Hirten die Tiere auf die Weiden geführt. Die Höhle war durch zwei an den Wänden befestigte Fackeln erleuchtet. Das Licht der Fackeln zog die Aufmerksamkeit Yioussoufs und Marias auf sich.
  1. Yioussouf bereitete mit wollenen Tüchern eine Schlafstelle für Maria in einer Ecke der Höhle neben einer leeren Krippe. Er fand zwei leere Eimer, nahm sie und ging zur Quelle um frisches Wasser zu holen. Als er mit den vollen Eimern zurückkam, saß Maria mit dem neugeborenen Sohn in ihren Armen.
  1. Maria hatte den Messias ohne irgendwelche menschliche Hilfe geboren, ohne Schmerzen und ohne die Tücher zu beflecken. Sie wickelte ihr Gott-Kind in das weiße Tuch, das eine Weiße Taube der Himmel als Kopftuch trägt. Joshuas Körper musste nicht gewaschen werden. Maria legte ihren Sohn auf saubere, weiße Tücher in die Krippe. Yioussouf wunderte sich sehr; er konnte es nicht verstehen, dass der Sohn Gottes in einer Höhle geboren werden konnte und nun in einer Krippe lag.
  1. Nathaniel und seine Hirten kamen mit brennenden Fackeln zurück und knieten vor der Krippe. Sie erzählten Josef und Maria von den Engeln, die ihnen beim Weiden der Tiere auf dem Felde die Geburt des Gottessohnes verkündet hatten.
  1. Nun waren Hirten in derselben Gegend auf freiem Felde und hielten in jener Nacht Wache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn um leuchtete sie, und sie gerieten in große Furcht. Der Engel aber sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn wisset wohl: ich verkündige euch grosse Freude, die dem ganzen Volke widerfahren wird; denn euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
  1. Und dies sei ein Erkennungszeichen für euch: ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das in Windeln gewickelt ist und in einer Krippe liegt.“ Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die Gott priesen und mit den Worten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“ vgl. Lukas 2:8-14
  1. Nathaniel bat Yioussouf und Maria, das Kind in sein nahe gelegenes Haus zu bringen. Maria folgte Yioussouf und Nathaniel mit ihrem Sohn in ihren Armen. Sie legte das Kind in eine Wiege, die einer Krippe ähnlich sah, im Eingang des Hauses. Die Hirten kehrten zu ihrer Herde zurück. Nathaniel, Yioussouf und Maria waren erschöpft und legten sich schlafen.
  1. Nathaniel und Yioussouf wurden bei Tagesanbruch geweckt durch den Klang von Kamelglocken. Dann klopfte es an die Tür. Nathaniel öffnete und bemerkte in seinem Hof drei Könige mir ihrer Gefolgschaft sowie neun Kamele und drei Pferde.
  1. Maharadscha Rama Tavaivahan stellte sich Yioussouf und Nathaniel vor und machte sie mit seinem Freund und Berater Chekhitana und dem armenischen König Gaspar und seinem Gefolge bekannt. Der Beduinen-Shak trat vor und stellte sich und seine zwei Begleiter vor.
  1. Der Maharadscha näherte sich dem Kind, zog sein königliches Purpurgewand aus und legte es um die Wiege. Dann zog er sein Schwert, hob seinen rechten Fuß auf einen Hocker, drückte das Schwert gegen seinen Oberschenkel und brach es entzwei. Die beiden Stücke des zerbrochenen Schwertes legte er neben die Wiege, in der das Gott-Kind lag, und sagte: „Mein Herr, zu deinen Füssen ist alle Macht und Stärke.“ Dann kniete er vor der Wiege und betete. Neben ihm kniete und betete auch Chekhitana. Nach dem Gebet stand der Maharadscha auf, schaute auf das Kind nieder und rief aus: „Ham-El-Khior!“ (Sanskrit: Ich sehe Gott). Von da an wurde Maharadscha Rama Tavaivahan Ham-El-Khior genannt.
  1. Der Maharadscha winkte einen seiner Diener mit einer großen hölzernen Kiste zu sich und legte sie der Jungfrau und Mutter zu Füssen, mit den Worten: „Gnädige Frau, Mutter des Gottessohnes, nimm dieses Zeichen unserer Liebe an. Es ist Gold und du wirst es bald gut gebrauchen können.“ Zu Yioussouf sagte der Maharadscha: „Lieber Bruder, ihr müsst heute noch vor Mittag diesen Ort verlassen. Bring den Sohn Gottes und seine Mutter weg von Bethlehem und führe sie aus Palästina heraus. König Herodes hat sich vorgenommen den König der Himmel zu finden und zu töten.“
  1. Der armenische König Gaspar und sein Vetter, Prinz Manushak, knieten vor dem Gott-Kind. Gaspar umklammerte die Wiege mit beiden Händen und drückte seine Stirne dagegen. Er weinte und sagte: „Mein Herr, Sohn des Allmächtigen, du hast uns mit deinem hellen Stern hierher geführt, auf dass wir uns vor deiner göttlichen Majestät in Demut neigen. Mein Herr und Gott der Liebe, sei uns gnädig. Sei der Menschheit gnädig. Keine Kriege mehr, Herr. Kein Blutvergießen mehr. Die Erde ist schon zu sehr mit Menschenblut getränkt. Lass keine Verschwörungen mehr zu, Herr, kein Morden mehr. Ich habe meine Macht an meinen Zwillingsbruder Dirkan abgetreten und ich habe mich verpflichtet ihm zu dienen. Führe uns, oh Herr, zum Frieden.“
  1. Prinz Manushak nahm aus den Händen eines Dieners ein Weihrauchgefäß. Er füllte es mit brennender Kohle, welche Nathaniel bereithielt, und legte Weihrauch darauf. Das Haus füllte sich mit dem lieblichen, anregenden Duft. König Gaspar schenkte der Jungfrau und Mutter eine Schachtel Weihrauch und einen Sack Gold.
  1. Der Beduinen-Shak Baal-das-Aaussar ( Diener des Gottes Osiris) näherte sich mit seinen Dienern der heiligen Familie, verbeugte sich vor dem Gott-Kind, verherrlichte Allah, (Gott der meisten Beduinen zurzeit Christi. Allaha = Aramäisch: Gott, Einzahl von Elohim den Einen Gott, den Gott ihres Vaters Ibrahim) den Einen Gott, den Gott ihres Vaters Ibrahim.
  1. Die Pilger bestiegen ihre Pferde und Kamele und verließen Bethlehem. Yioussouf bedankte sich bei Nathaniel, folgte Maharadscha Ham-El-Khiors Rat und verließ Bethlehem heimlich. Yioussouf und Maria waren als Beduinen verkleidet. Shakh Baal-das-Aaussar (Balthasar) hatte ihnen Beduinenkleider geschenkt.

Aus dem Buch: Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre
Dr. Stylianos Atteshlis – bekannt als Daskalos
Herausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia – ISBN 9963-8162-3

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23. Dezember – Weisheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. Dezember

Wissenschaft    Weisheit

Wenn Gott in allem wohnt, was im Universum existiert, wenn der Gelehrte wie der Straßenkehrer von Gott sind, dann gibt es keinen, der hoch ist, und keinen, der niedrig ist, alle sind ohne Einschränkung gleich, sie sind gleich, weil sie die Geschöpfe jenes Schöpfers sind.  Mahatma Gandhi

Die Wissenschaft ist selten mit Weisheit verknüpft. Der Gelehrte weiss viel Unnötiges. Der Weise weiss wenig, aber alles, was er weiss, ist sowohl für die Menschheit wie für ihn selbst notwendig. Tolstoi

Weisheit ist die Erkenntnis, wie ewige Wahrheiten ins Leben umgesetzt werden. Tolstoi

Die Güte, die uns die Weisheit verleiht, ist im Vergleich zum ganzen übrigen Wissen wie in der Wüste ein Gefäss voller Wasser im Vergleich zu einem Gebirge aus Gold. Tolstoi

Foto: Kirchendecke in Saas Fee    Platonische Körper

Psst  von Joachim Ringelnatz

Träume deine Träume in Ruh
Wenn du niemandem mehr traust
Schließe die Türen zu,
Auch deine Fenster,
Damit du nichts mehr schaust.
Sei still in deiner Stille,
Wie wenn dich niemand sieht.

Auch was dann geschieht,
Ist nicht dein Wille.
Und im dunkelsten Schatten
Lies das Buch ohne Wort.
Was wir haben, was wir hatten,
Was wir…
Eines Morgens ist alles fort.

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22. Dezember – Die Gesellschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. Dezember

Einheit   Gesellschaft

Nichts scheint die Idee aufzuhalten, dass eine Verbesserung der Zivilisation durch die Veränderung der äusseren Form bewirkt werden kann. Diese Idee stimmt nicht und lenkt das Tun allzu vieler von der Bemühung ab, die das Leben wirklich verbessert. Tolstoi

Zivilisation ist vor allem etwas Moralisches. Ohne Wahrheit, Pflichtgefühl, Nächstenliebe und Tugend geht alles zugrunde. Die Moral einer Gesellschaft ist die alleinige Grundlage der Zivilisation.  Henri Amiel

Der Weise ist Führer und regiert, der Unwissende möge ihm folgen. Platon

Das Denken des Menschen folgt dann dem richtigen Ziel, wenn es sich nicht mit der Einführung neuer Gesetze für die Regierung befasst, sondern damit, die moralische Würde eines jeden Menschen zu akzeptieren. Edmund Yates

Der Sozialismus stellt im Vergleich zum Christentum eine eher kleine, zweitrangige Frage in Bezug auf die materiellen Bedürfnisse der Arbeiterklasse; er steht ausserhalb der Grundfragen des menschlichen Lebens. Fjodor Strachowpeople-1443449__180

Wir sollten vor allem begreifen, dass wir alle Kinder desselben Vaters sind und demselben allgemeinen Gesetz nachkommen müssen: nicht für uns selbst zu leben, sondern anderen zu helfen, glücklich zu sein.  Giuseppe Mazzini

Das Holz für morgen von Wolfgang Borchert

Er machte die Etagentür hinter sich zu. Er machte sie leise und ohne viel Aufhebens hinter sich zu, obgleich er sich das Leben nehmen wollte. Das Leben, das er nicht verstand und in dem er nicht verstanden wurde. Er wurde nicht von denen verstanden, die er liebte. Und gerade das hielt er nicht aus, dieses Aneinandervorbeisein mit denen, die er liebte. Weiterlesen

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