Herzlich Willkommen !

Den Frieden leben!                                                                Forum für ein menschenwürdiges Leben!

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt. Gandhi

Herzlich Willkommen auf der Website von Aniko Drozdy.  Wie alles im Leben ist auch diese Website ständig im Wandel. Sie finden für jeden Tag (365) neue Weisheiten aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit (blau) und weitere Beiträge (grün).

Ich glaube, dass das Problem der Friedenssicherung in der Welt auf übernationaler Grundlage ohne Anwendung von Gandhis Methode nicht gelöst werden kann. Albert Einstein 

Skigebiete und Webcams von Europa         Die Alpen – Schweizer Berge neu entdecken

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Heute – 16. 1. – Richtungsänderung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. Januar

Seele   Joshua

Scan0011Wir sollten jederzeit bereit sein, unsere Ansichten zu ändern, Vorurteile aufzugeben und geistig aufgeschlossen und aufnahmefähig sein.
Ein Seemann, der ungeachtet der Windrichtung stets dieselben Segel setzt, erreicht den Hafen nie.               Harry George

Nimm Christi Lehre so klar und einfach an, wie sie ist; dann siehst du, dass wir mitten unter grossen Lügen leben. Tolstoi

 

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Foto: Richtungsänderung: 1983 hier mit meinen geretteten Hühnern vor „meinem“ 300 Jahre alten Bauernhaus (Wasser und Toilette draussen ohne Telefon) wo ich über zwei Jahre als Einsiedlerin lebte, nachdem ich das Amt als Schulinspektorin niedergelegt hatte.

AAAAAAA 096 Meine einzige Wasserstelle…  Über mich      Im Vatikan

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15. 1. – Menschlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. Januar

Christlich   Brief an Hitler von Gandhi    Leben an der Leine

20150323_172110_resizedDer wichtigste Grundsatz in der Lehre Christi ist die direkte Verbindung zwischen dem Menschen (Gottes Sohn) und Gott (seinem Vater). Tolstoi

Du fragst, was die bemerkenswerteste Eigenschaft in Christi Charakter war. Ich will es dir sagen: sein Vertrauen in die Grösse der Menschenseele. Er hat im Menschen die Spiegelung Gottes gesehen und daher jeden geliebt, wer auch immer er sein mochte, ohne Rücksicht auf sein Leben oder seinen Charakter. Nach William Ellery Channing

Sowohl Menschen wie Nationen müssen sich von Vorurteilen befreien. Spüre, wie du direkt mit Gott sprichst; lies nicht im Buch, lies in deiner Seele; dann wird eine kleine Kapelle so gross wie die Himmelskuppel selbst. Nach Ralph Waldo Emerson

Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf. Platon

Gott soll daher nicht als Körper oder in einem Körper existierend gedacht werden, sondern als unteilbares geistiges Wesen. Origines

Man mag noch so viele Nullen zusammenzählen wie man will: es gibt doch keine Eins. Leonardo da Vinci

Hüte dich vor allem, was ein Hindernis zwischen dir und Gott bildet. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Alle menschlichen Wesen sind die Schatten des Absoluten. Wir haben sie alle zu lieben, so wie sie sind. Wir haben zu versuchen, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, damit sie nicht mehr leiden. Das Leiden zu stoppen ist das grösste Anliegen. Wir sollen ihnen nicht helfen, damit sie uns bewundern und denken, dass wir eine Art der Überlegenheit erreicht haben im Erkennen und Beurteilen und dass sie uns deshalb folgen sollen. Das Hauptanliegen soll sein, den Schmerz zum Schweigen zu bringen – den Schmerz zu lindern. Dr. Stylianos Atteshlis (Daskalos)

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14. 1. – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. Januar

Liebe  Gottes Gesetz

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Liebe nur eins in dir, was in uns allen dasselbe ist. Liebst du das, was in uns allen dasselbe ist, dann liebst du Gott. Tolstoi

 

Liebe ist die Sehnsucht nach der Ganzheit,
und das Streben nach der Ganzheit wird Liebe genannt. Platon

Der Mensch lebt durch die Liebe: Mit Eigenliebe beginnt der Tod; mit Menschen- und Gottesliebe beginnt das Leben. Tolstoi

Die Liebe ist nicht die Ursache, sondern die Folge dessen, dass wir den göttlichen, geistigen Ursprung in jedem erkennen. Tolstoi

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. Aristoteles

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13. 1. – Glauben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. Januar

Glauben     Gewissen

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Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. Albert Schweitzer

Wer ist ein guter Mensch? Nur der ist ein guter Mensch, der glaubt. Was ist Glaube? Glaube ist der Einklang deines Willens mit dem Gewissen und der Weisheit der Welt. Chinesisches Sprichwort

Glauben heisst, den Sinn des Lebens zu verstehen und damit verbundenen Pflichten und Verantwortung zu übernehmen. Tolstoi

Mache dir nicht zu viele Gedanken darüber, was nach dem Tod geschieht. Überlasse dich der Schöpfung Gottes und segne sie: Du weisst, dass sie die Liebe ist, weshalb solltest du dich also fürchten? Als Christus starb, sagte er: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Wer diese Worte sagt, nicht nur mit den Lippen, sondern aus ganzem Herzen, braucht sonst nichts. Wenn mein Geist zu seinem Vater zurückkehrt, ist das der beste Platz für ihn, und nichts könnte besser sein. Tolstoi

Bilde dir nicht ein, du könntest ohne Glauben den Seelenfrieden finden. Tolstoi

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12. 1. – Falsche Lehrer

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. Januar

Glauben

chains-19176__180Manche Leute massen sich das Recht an, Entscheidungen für andere zu treffen und über derer Beziehung zu Gott und der Welt zu bestimmen; andere aber – weitaus die meisten – überlassen dieses Recht anderen und glauben blind an alles, was man ihnen sagt. Beide machen sich desselben Verbrechens schuldig. Tolstoi

epilepsy-623346__180Der Mensch sollte das geistige Erbe nutzen, das er von den Weisen und Heiligen aus der Vergangenheit mitbekommen hat, jedoch alles mit seinem Verstand prüfen und manches annehmen, anderes aber ablehnen. Tolstoi

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Es ist entwürdigend, wenn der Mensch seine Individualität verliert und zu einem bloßen Rädchen im Getriebe wird. Mahatma Gandhi

Das Wahre kann nie widerlegt werden. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origines

Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci

Jeder Mensch bestimme seine Haltung dieser Welt und Gott gegenüber selbst. Tolstoi

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11. 1. – Den Stolz meiden

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. Januar

Einfachheit   Stolz

Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen. Benjamin Franklin

Vollkommenheit ist ohne Demut unmöglich. „Weshalb sollte ich nach Vollkommenheit streben, wenn ich schon gut genug bin?“ Tolstoi

Je höher eure Stellung unter den Menschen ist, desto demütiger sollt ihr sein. Manche haben Rang und Namen, doch die Geheimnisse der Welt werden nur den Demütigen offenbart. Sucht nicht das Komplizierte. Achtet eure Pflicht. Lernt nicht, was ihr nicht lernen sollt. Es ist euch bereits mehr offenbart worden, als ihr versteht. Aus den Apokryphen

Foto oben: Während 20 Jahren durfte ich mich an „SaiRam“ erfreuen!

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10. 1. – Religiöse Erziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. Januar

Erziehung

Storch

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. Maria Montessori 

Die Grundlage jeder Erziehung besteht darin, eine Beziehung zum Ursprung aller Dinge herzustellen sowie Schlussfolgerungen daraus für das eigene Verhalten zu ziehen. Tolstoi

Eine religiöse Erziehung ist die Grundlage jeder Bildung. Tolstoi

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Christus, da er den Menschen erziehen wollte, mußte Mensch werden. Sollen wir Kinder erziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden. Martin Luther

Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muß, um Zeit zu gewinnen. Jean Jacques Rousseau

Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen. Johann Wolfgang von Goethe

Ich lerne jeden Tag wie damals 1949…

 
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9. 1. – Denken

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. Januar – Denken

Denken   Elementale

Lies weniger, lerne weniger, aber denke mehr nach. Lerne von deinen Lehrern und den Büchern, die du liest, nur das, was du wirklich brauchst und wirklich wissen willst. Tolstoi

Ein Gedanke lenkt dein Leben nur dann in die richtige Bahn, wenn er Antworten auf die Frage deiner Seele gibt. Ein Gedanke, den du von jemandem ausgeliehen und gedanklich in deinen Erinnerungsschatz aufgenommen hast, hat keinen grossen Einfluss auf dein Leben und führt dich manchmal in die falsche Richtung. Tolstoi

Das Studium der Gedanken (Elementale) ist NOT-wendig. Nur die Erkenntnis daraus und deren Anwendung führt zum Frieden !

Des Mystikers Sicht: Jeder Gedanke, jedes Gefühl, das wir ausstrahlen, ist ein Elemental. Elementale haben ihr eigenes Leben, wie jedes andere Lebewesen. Sie können eine Existenz unabhängig von ihrem Erzeuger, also dem, der sie ausgesandt hat, besitzen. Es gibt zwei Arten von Elementalen: Solche, die unterbewusst erzeugt werden, das sind die Elementale der „Wunschgedanken“ – und solche, die bewusst erzeugt werden – das sind die Elementale der „Gedankenwünsche“.

„Die Beschäftigung mit dem Wesen und Wirken der Elementale ist für unser Leben auf diesem Planeten von grösster Wichtigkeit. Es sollte in jedermanns Interesse liegen wie Elementale erschaffen werden: ihre Natur, ihre Kraft oder Energie, wie sie sich verhalten, wie sie den persönlichen Egoismus verstärken.
Wir untersuchen dies durch Beobachtung, Meditation und Konzentration und erwerben die Fähigkeit, die unerwünschten Elementale allmählich zu entkräften, bis wir Herr im eigenen Hause werden. Dr. Stylianos Atteshlis bekannt als Daskalos

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8. 1. – Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. Januar

Religion    Einheit

Die christliche Lehre ist so einfach, dass sogar ein kleines Kind ihren Sinn versteht. Nur diejenigen verstehen sie nicht, die sich als Christen ausgeben und so genannt werden möchten, ohne wirklich Christen zu sein. Tolstoi

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen. Tolstoi

Um das Christentum zu verwirklichen, muss man all seine Entstellungen vernichten und ihm seine Reinheit zurückgeben. Tolstoi

santorini-1319377__180Christus hat seine gesamte Lehre in seinem letzten Gebot zusammengefasst: „Liebet einander, wie ich euch liebe. Alle werden sehen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.“ Er sagte nicht: „Wenn ihr glaubt“, sondern „wenn ihr liebt“. Der Glaube ändert sich mit der Zeit, weil sich das Wissen ständig ändert. Die Liebe hingegen verändert sich nie; die Liebe ist ewig. Tolstoi

Jiddu Krishnamurti: Vom Glauben angestachelt Ihre Religion, Ihr Glaube an Gott ist also eine Flucht vor der Wirklichkeit und hat deshalb überhaupt nichts mit Religion zu tun. Der Reiche, der durch Grausamkeit, durch Unehrlichkeit, durch die raffinierte Ausbeutung anderer Menschen Geld anhäuft, glaubt an Gott. Und Sie glauben auch an Gott, Sie sind auch durchtrieben, grausam, misstrauisch, neidisch. Findet man Gott durch Unehrlichkeit, Betrug oder raffinierte Kunstgriffe des Verstandes? Weist Sie Ihre Sammlung heiliger Bücher und verschiedener Gottessymbole als religiösen Menschen aus? Religion ist also nicht die Flucht vor den Tatsachen, sondern das Verstehen dessen, was Sie tatsächlich in Ihren Alltagsbeziehungen sind: Religion hat mit Ihrer Ausdrucksweise zu tun, damit, wie sich unterhalten, wie Sie mit Ihren Angestellten, Ihrer Frau, Ihren Kindern und Ihren Nachbarn umgehen. Solange Sie Ihre Beziehung zu Ihren Nachbarn, zur Gesellschaft, zu Ihrer Frau und Ihren Kindern nicht verstehen, muss Verwirrung herrschen, und was immer der Geist auch tut, solange er verwirrt ist, wird er nur noch mehr Verwirrung stiften, noch mehr Probleme und Konflikte heraufbeschwören.

Ein Mensch, der vor der Wirklichkeit flieht, vor dem, wie seine Beziehungen tatsächlich sind, wird Gott niemals finden. Ein Geist, der vom Glauben angestachelt ist, wird die Wahrheit nicht erkennen. Ein Mensch, der jedoch sein Verhältnis zu materiellem Besitz, zu anderen Menschen, zu bestimmten Vorstellungen versteht, ein Geist, der nicht länger mit den Problemen kämpft, die [all diese] Beziehungen zwangsläufig mit sich bringen und die nicht durch Rückzug, sondern nur durch das Verstehen der Liebe gelöst werden können – nur ein solcher Geist kann die Wirklichkeit erkennen und verstehen. 10.2.

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7. 1. – Freundlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. Januar

Beziehung

chiang-mai-1464535__180Mitmenschliche Beziehungen erfordern Güte. Bist du nicht gut zu den Menschen, kommst du deiner wichtigsten Pflicht nicht nach. Tolstoi

Je gütiger und rücksichtsvoller jemand ist, desto mehr Güte bringen ihm andere entgegen. Tolstoi

Güte bereichert das Leben. Mit Güte klärt sich Unerklärliches, wird Schweigen leicht und Langweiliges erfreulich. Tolstoi   Güte

Es gibt ein Auge der Seele. Mit ihm allein kann man die Wahrheit sehen. Platongrandfather-1434575__180

Nicht an einem Orte soll das Heilige gesucht werden, sondern in Taten und Sitten. Origines

Es wird nichts geliebt, es werde denn erkannt. Leonardo da Vinci

Ohne Wahrheit gibt es keine Güte; ohne Güte kann die Wahrheit nicht ausgesprochen werden. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Was hat der Gottmensch Jesus Christus gesagt? Bete, damit du nicht in die Verführung fällst. Ein Gebet ist eine Notwendigkeit in unserem Leben. Was ist es genau? Einfach auswendig lernen von gewissen Sätzen, gewissen Versen und wir wiederholen sie in unserem Geist, aber der Geist ist weit weg und gar nicht bei der Sache. Das ist natürlich kein Gebet. Ein Gebet, das heißt sich zu konzentrieren auf die Absolute Seinsheit (Gott). Mit unserem Herzen – voller Dankbarkeit. Voller Dankbarkeit für alles, was die Absolute Seinsheit für uns erschaffen und uns gegeben hat. Und dann bitten wir die Absolute Seinsheit, unser Herz rein zu machen, damit es reine Liebe reflektieren kann. Daskalos

Gebet von Daskalos: Mach meine Schritte leicht auf dem Pfad des Lebens… Weiterlesen

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6. 1. – Selbstkontrolle

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Januar

Denken   Elementale

IMG_1971Egal, wie oft du den Sieg über deine Leidenschaften zu erringen versuchst, gib nie auf. Jede Bemühung schwächt die Macht der Leidenschaft und macht es leichter, den Sieg über sie zu erringen. Tolstoi

Der Wein ist ein Geschenk der Götter, sie haben den Wein dem Menschen aus Erbarmen gegeben. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origenes

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. Leonardo da Vinci

Die Bestrebung, Gutes zu tun, ist wichtig; noch wichtiger aber ist die Bestrebung, sich des Bösen zu enthalten. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua: „Ihr dürft die kostbare Geist-Lebenskraft nicht verschwenden durch gedankenloses und leichtsinniges Leben. Ihr müsst alle eure Emotionen, Gefühle und Gedanken immer prüfen und unter eurer Kontrolle haben.“ Joshua Kapitel 27/29

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5. 1. – Verleumdung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. Januar

Gedanken   Das Gute   Vervollkommnung

Manchmal ist der Schaden, den unsere Worte anrichten, sichtbar und manchmal nicht; aber der Schaden wird dadurch nicht geringer, dass wir diejenigen, die um unsere Worte willen leiden, nicht sehen. Tolstoi

Es gibt ein Auge der Seele. Mit Ihm allein kann man die Wahrheit sehen. Platon

„Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden.“ Origenes

Durch das gesprochene Wort fallen mehr Schlachtopfer als durch das Schwert. Leonardo da Vinci

Hüte dich davor, die Eintracht unter den Menschen dadurch zu zerstören, dass du mit Worten Zwist unter ihnen säst. Tolstoi

Wir  sehen  um  uns,  in  allen  Ländern  und  Gemeinschaften,  große  Verwirrung.  Die  Menschen versklaven ihre Körper, ihren Geist und ihre Herzen durch niedere Wünsche und Emotionen. Es besteht  eine  Vergiftung  mit  der  materiellen  Welt,  da  wir  unseren  Blick,  auf  Kosten  der  inneren Entwicklung,   nach   Außen   gewandt   haben.   Ungezügelter Egoismus   –   individueller   und gemeinschaftlicher   –   hat   viel   Schaden   auf   lokalen   und   globalen   Ebenen   angerichtet. Daskalos

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4. 1. – Schicksal

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. Januar

Freiheit   Arbeit

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Kein Mensch ist Illegal !  ich bin nicht wie jede Schweizerin, jeder Schweizer, nicht wahr? Eine Hautfarbe ist genug, um die Bewegungsfreiheit zu verlieren. Eine Hautfarbe ist genug, um die Unschuldsvermutung zu verlieren. 
Eine Hautfarbe ist genug, um das Gefühl von Sicherheit zu verlieren…

Die wichtigste Frage, die wir uns stets stellen sollten, lautet: Tun wir das Richtige?
Entspricht unser Tun in dieser kurzen Lebensspanne, die wir unser Leben nennen, dem Willen jener Kraft, die uns in die Welt gesandt hat? Tun wir das Richtige? Tolstoi

Wenn ich mich in einer schwierigen Lage befinde, bitte ich Gott um Hilfe. Doch meine Pflicht ist, dem Herrn zu dienen, und nicht die seine, mir zu dienen. Sobald ich mich daran erinnere, wird meine Last leichter. Tolstoi

15056495-1676949552616152-8074559268505041850-nStell dir vor, dein Leben ziele lediglich auf dein Glück ab – dann wäre das Leben grausam und sinnlos. Nimm an, was dir die Weisheit der Welt, dein Verstand und dein Herz sagen: dass der Sinn des Lebens darin besteht, jener Kraft zu dienen, die dich in die Welt gesetzt hat. Dann wird das Leben zu einer ständigen Freude. Tolstoi

Foto: Im Flüchtlingslager ist es oft kalt…

Kein Mensch ist Illegal !    Papierlose Zeitung – Bildung für alle

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3. 1. – Einheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. Januar

  Wissenschaft   Einheit

protection-442906_960_720Auch wenn wir es nicht wollen, können wir nicht umhin, unsere Verbundenheit mit der gesamten Menschheit zu spüren: Wir sind durch Industrie, Handel, Kunst, Wissenschaft und, was das Wichtigste ist, durch unsere gemeinsame Sterblichkeit miteinander verbunden. Tolstoi

Die Geschichte der Menschheit ist der Fortschritt der Menschheit auf eine stets grössere Vereinigung zu. Tolstoi

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2. 12. – Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Januar

Glauben   Religion

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Der letzte Sinn jeder Religion besteht darin, die Frage zu beantworten: „Weshalb lebe ich, und welche Stellung nehme ich in Bezug auf die grenzenlose Welt um mich herum ein?“ Es gibt keine einzige Religion, die von der erhabensten bis zur primitivsten, deren Fundament nicht die Definition ebendieser Stellung des Menschen in der Welt wäre. Tolstoi

 

Foto: Rainer Maria Rilkes Grab hinter der Kirche (oben) in Raron Kanton Wallis

Denn wir sind nur die Schale und das Blatt: Der grosse Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht. Rilke

Selbst-Eroberung ist der grösste Sieg. Platon

Maria ist eine wahrhafte Mutter aller Christen, und jeder wahrhafte Christ, ist ein Sohn Mariens. Origines

Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.  Leonardo da Vinci

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua Emmanuel, der Christus, lehrte uns zwei Dinge: „Ihr, alle, seid Kinder Gottes. Entfaltet eure Göttlichkeit, eure innere Göttlichkeit, über die verschiedenen Stufen der Selbstheit und der Selbst-Bewusstheit.“ Das ist der Weg zurück zu unserer inneren Wesensart.  Daskalos

Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muss, um ein Mensch zu sein. Immanuel Kant

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1. 1. – Wissen – Literatur

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. Januar

Wissen   Loriot – Krawehl, krawehl!

Es ist besser, wenig Gutes und Notwendiges als viel Unnützes und Mittelmässiges zu wissen.
Der Unterschied zwischen den stofflichen und den intellektuellen Giften liegt darin, dass die meisten stofflichen Gifte abscheulich schmecken, die intellektuellen Gifte hingegen, die man in billigen Zeitungen oder schlechten Büchern findet, leider oft verlockend sind. Tolstoi

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.  Albert Einstein

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31. 12. – In der Gegenwart leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 31. Dezember

Gegenwart

Die Vergangenheit existiert nicht.
Die Zukunft hat noch nicht begonnen.
Die Gegenwart ist ein winzig kleiner Punkt in der Zeit, in dem die bereits nicht mehr existierende Vergangenheit mit der unmittelbar bevorstehenden Zukunft zusammentrifft.
An diesem – zeitlosen – Punkt
findet das eigentliche Leben des Menschen statt. Tolstoi

Bei einem Fluß ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart. Leonardo da Vinci

Wer die Gegenwart unzufrieden verachtet, dem kommen selten Tage des Friedens. Jeremias Gotthelf

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen – diese Zeit ist jetzt. Buddha

Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.  Albert Einstein

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30. 12. – Einheit der Menschen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. Dezember

Einheit   Gegenwart

Die Familie und das Vaterland sind einfach zwei Kreise, die zum grösseren Kreis gehören, den die Menschheit bildet. Wer Moral lehrt und seine Pflichten nur auf seine Familie und sein Land beschränkt, lehrt eine Selbstsucht, die für alle gefährlich ist. Tolstoi

Das Wissen um die Brüderlichkeit und Gleichheit aller Menschen breitet sich unter den Menschen immer mehr aus. Tolstoi

Das Wissen um die eigene Einheit mit der ganzen Menschheit stammt aus der Erkenntnis des göttlichen Ursprungs in uns allen und verleiht uns das grösste Gut. Wahre Religion führt zu dieser Erkenntnis; verschiedene Vorurteile aber – staatliche, nationale oder Klassen vorurteile – versperren ihr den Weg. Tolstoi

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29. 12. – Krieg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. Dezember

Krieg   Frieden

Sonnenblume von ChristaEs gibt erst dann keinen Krieg mehr, wenn der Mensch, der sich weigert, daran teilzunehmen, bereit ist, dafür verfolgt zu werden. Das ist die einzige Möglichkeit. Tolstoi

Solange es Gewalt gibt, wird es Kriege geben. Gewalt ist nicht durch weitere Gewalt zu besiegen, sondern nur dadurch, dass man sich ihr nicht widersetzt und nicht teilnimmt. Leturneau

Der wilde Instinkt des soldatischen Mordens hat sich über Tausende von Jahren in der Menschheit entwickelt und im Denken festgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass die Gesellschaft es schafft, sich von diesem schrecklichen Verbrechen zu befreien. Tolstoi

Wir erheben nicht die Waffen, gegen kein Volk, wir lernen die Kriegskunst nicht, denn durch Jesus Christus sind wir zu Kindern des Friedens geworden. Origenes

BEWAFFNETER FRIEDEN von Wilhelm Busch

Ganz unverhofft an einem Hügel
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.
Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht!
Kennst du des Königs Order nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
Und weißt du nicht, dass jeder sündigt,
Der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät
Geh her und übergib dein Fell.
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.
Lass dir erst deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen!


Und allsogleich macht er sich rund,
Schließt seinen dichten Stachelbund
Und trotzt getrost der ganzen Welt
Bewaffnet, doch als Friedensheld.

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28. 12. – Wissenschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. Dezember

Wissen   Wissenschaft   Gegenwart

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind. Albert Einstein

Die Wissenschaft ist lebenswichtig, wenn sie dazu genutzt wird, das Gesetz des menschlichen Lebens zu offenbaren. Tolstoi

„Wissenschaft“ ist nicht das, was die Menschen mit diesem Namen bezeichnen, sondern das, was den höchsten, wichtigsten, notwendigsten Gegenstand des Wissens ausmacht. Tolstoi

Wollen wir anerkennen, wie wichtig die Wissenschaft ist, so wäre nachzuweisen, dass diese Beschäftigung nützlich ist. Gewöhnlich belegen die Wissenschaftler nur, dass sie etwas tun, das sich möglicherweise irgendwann einmal in der Zukunft für die Menschheit als nützlich erweisen könnte. Tolstoi

Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner ÜberlegungenMax Planck

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27. 12. – Spiritualität

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. Dezember

Gegenwart

Alles, was wir sehen und wissen, existiert in Wirklichkeit nicht, weil es nur das Ergebnis unseres begrenzten Verständnisvermögens für die Wirklichkeit ist. Tolstoi

Zu beobachten, ohne irgendeine Frage, die eine Antwort erwartet, bedeutet unendliche Wachsamkeit. Krishnamurti

Alte Burgen werden zerstört, Denkmäler für Könige werden abgerissen, und das Alter verwüstet den Körper. Nur die Lehren der Tugend altern nie und gehen niemals zugrunde. Tolstoi

Will man das wahre Wesen einer Sache verstehen, muss das Körperliche in Geistiges umgewandelt werden. Tolstoi

Eine Inkarnation ist für mich nicht mehr als einen Tag in der Schule. In dieser Schule auf diesem Planeten haben wir auch etwas zu lernen eine grosse Wahrheit – nämlich zu lernen was ist mit der Wirklichkeit, mit der Absoluten Wirklichkeit Gott auf sich hat, unserem Himmlischen Vater.   Dr. Stylianos Atteshlis  bekannt als Daskalos

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26. 12. – Kindererziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. Dezember

Arbeit   Gegenwart   Einfachheit

Man könnt‘ erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären. Johann Wolfgang von Goethe

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Hydrobiologie: Geboren wird der Mensch als nasser: Ein Säugling ist fast durchwegs Wasser – bis er, obwohl er saugt und säuft, auf dieser Welt sich trocken läuft. Erst wird ers, meistens, hinterm Ohr  – zuletzt vergeht ihm der Humor. Und, leider, bis ins Mark verdorrt, lebt er Jahrzehnte lang noch fort. Eugen Roth

Die Kindheit ist diejenige Zeit im Leben, in der sich Grundüberzeugungen bilden. Deshalb gehört die Auswahl jener Dinge, von denen das Kind überzeugt werden sollte, zum Wichtigsten bei der Erziehung. Tolstoi

Es ist wichtig, Kindern Güte und Einfachheit im Leben und bei der Arbeit beizubringen. Die gesamte moralische und geistige Erziehung des Kindes sollte durch das eigene gute Beispiel untermauert werden. Lebe tugendhaft, oder bemühe dich zumindest, es zu tun; deine Kinder werden dadurch erzogen, dass du dich selber erfolgreich bemühst, ein gutes Leben zu führen. Tolstoi

Reden und Argumentieren beeinflussen tausendmal weniger als das vorgelebte Beispiel. Alle Verhaltensmassregeln sind wertlos, wenn die Kinder im Alltag das Gegenteil zu sehen bekommen. Tolstoi

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. Maria Montessori

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25. 12. – Nächstenliebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Dezember

Liebe   Barmherzigkeit   Frieden    Einleitung – Buch Joshua

Wenn Reiche Armen helfen, ist es allzu häufig bloss eine Geste des Anstands und keine wirkliche Barmherzigkeit. Tolstoi

Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unser Hilfe braucht. Martin Luther

Das Gute und Tugendhafte kommt aus dem Herzen; man sollte es tun, ohne einen Gedanken an die Meinung anderer oder künftigen Lohn zu verschwenden.
Tugend und Barmherzigkeit beginnen zu Hause. Wenn du sie irgendwo vorzeigen musst, ist es keine Tugend. Tolstoi

Ein jeder bedarf, sofern er wirklich Mensch ist, der Barmherzigkeit Gottes.  Origines           

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Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst. Victor Hugo

Wer seinen Nächsten verurteilt, der kann irren. Wer ihm verzeiht, der irrt nie. Karl Heinrich Waggerl 

Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben. Anton Tschechow

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24. 12. – Das geistige Leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. Dezember

Liebe   Wahrheit   Schönheit   

Wachse geistig und hilf anderen, dasselbe zu tun; das ist der Sinn des Lebens. Tolstoi

Das Wachsen der Körperkräfte bereitet uns auf die geistige Arbeit vor, darauf, Gott und der Menschheit zu dienen. Diese Arbeit beginnt, wenn der Körper welkt. Tolstoi

Von früher Kindheit an merken wir, wie beim Älter werden die geistige Kraft zu-, die körperliche Kraft aber abnimmt. Tolstoi

Die Lage derjenigen, die kein geistiges Wachstum an sich feststellen können, ist schrecklich. Sie sehen nur das materielle Leben, das mit der Zeit vergeht. Wenn du deine Geistigkeit verstehst und damit lebst, wirst du, statt zu verzweifeln, eine Freude kennen lernen, die unzerstörbar ist und immer mehr wächst. Tolstoi

Das „Wie“, die Methoden, die Systeme, sie alle sind Erfindungen des Denkens, daher sind sie begrenzt, daher taugen sie nichts. Wenn Sie das aber verstehen und die Wahrheit erkennen, dass kein System jemals den Geist befreien kann, dann ist die Freiheit augenblicklich da. Jiddu Krishnamurti

Des Mystikers Sicht:  Christi Geburt : Yioussouf und Maria ritten der Verordnung des Kaisers Augustus folgend nach Bethlehem, um sich eintragen zu lassen. Sie waren sehr müde. Yioussouf konnte aber kein passendes Nachtlager finden, da alle Herbergen und Häuser in Bethlehem überfüllt waren. In der Nähe der Stadt gab es jedoch eine große Höhle, die ein Mann namens Nathaniel als Stall für zwei Kühe und eine Herde Schafe benutzte. In dieser milden Nacht hatten Nathaniel und seine Hirten die Tiere auf die Weiden geführt. Die Höhle war durch zwei an den Wänden befestigte Fackeln erleuchtet. Das Licht der Fackeln zog die Aufmerksamkeit Yioussoufs und Marias auf sich.

Yioussouf bereitete mit wollenen Tüchern eine Schlafstelle für Maria in einer Ecke der Höhle neben einer leeren Krippe. Er fand zwei leere Eimer, nahm sie und ging zur Quelle um frisches Wasser zu holen. Als er mit den vollen Eimern zurückkam, saß Maria mit dem neugeborenen Sohn in ihren Armen.

Maria hatte den Messias ohne irgendwelche menschliche Hilfe geboren, ohne Schmerzen und ohne die Tücher zu beflecken. Sie wickelte ihr Gott-Kind in das weiße Tuch, das eine Weiße Taube der Himmel als Kopftuch trägt. Joshuas Körper musste nicht gewaschen werden. Maria legte ihren Sohn auf saubere, weiße Tücher in die Krippe. Yioussouf wunderte sich sehr; er konnte es nicht verstehen, dass der Sohn Gottes in einer Höhle geboren werden konnte und nun in einer Krippe lag.  Aus Josuha –  Christi Geburt

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23. 12. – Weisheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. Dezember

Wissenschaft    Weisheit

Wenn Gott in allem wohnt, was im Universum existiert, wenn der Gelehrte wie der Straßenkehrer von Gott sind, dann gibt es keinen, der hoch ist, und keinen, der niedrig ist, alle sind ohne Einschränkung gleich, sie sind gleich, weil sie die Geschöpfe jenes Schöpfers sind.  Mahatma Gandhi

Die Wissenschaft ist selten mit Weisheit verknüpft. Der Gelehrte weiss viel Unnötiges. Der Weise weiss wenig, aber alles, was er weiss, ist sowohl für die Menschheit wie für ihn selbst notwendig. Tolstoi

Weisheit ist die Erkenntnis, wie ewige Wahrheiten ins Leben umgesetzt werden. Tolstoi

Die Güte, die uns die Weisheit verleiht, ist im Vergleich zum ganzen übrigen Wissen wie in der Wüste ein Gefäss voller Wasser im Vergleich zu einem Gebirge aus Gold. Tolstoi

Foto: Kirchendecke in Saas Fee    Platonische Körper

Psst  von Joachim Ringelnatz

Träume deine Träume in Ruh
Wenn du niemandem mehr traust
Schließe die Türen zu,
Auch deine Fenster,
Damit du nichts mehr schaust.
Sei still in deiner Stille,
Wie wenn dich niemand sieht.

Auch was dann geschieht,
Ist nicht dein Wille.
Und im dunkelsten Schatten
Lies das Buch ohne Wort.
Was wir haben, was wir hatten,
Was wir…
Eines Morgens ist alles fort.

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22. 12. – Die Gesellschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. Dezember

Einheit   Gesellschaft

Nichts scheint die Idee aufzuhalten, dass eine Verbesserung der Zivilisation durch die Veränderung der äusseren Form bewirkt werden kann. Diese Idee stimmt nicht und lenkt das Tun allzu vieler von der Bemühung ab, die das Leben wirklich verbessert. Tolstoi

Zivilisation ist vor allem etwas Moralisches. Ohne Wahrheit, Pflichtgefühl, Nächstenliebe und Tugend geht alles zugrunde. Die Moral einer Gesellschaft ist die alleinige Grundlage der Zivilisation.  Henri Amiel

Der Weise ist Führer und regiert, der Unwissende möge ihm folgen. Platon

Das Denken des Menschen folgt dann dem richtigen Ziel, wenn es sich nicht mit der Einführung neuer Gesetze für die Regierung befasst, sondern damit, die moralische Würde eines jeden Menschen zu akzeptieren. Edmund Yates

Der Sozialismus stellt im Vergleich zum Christentum eine eher kleine, zweitrangige Frage in Bezug auf die materiellen Bedürfnisse der Arbeiterklasse; er steht ausserhalb der Grundfragen des menschlichen Lebens. Fjodor Strachowpeople-1443449__180

Wir sollten vor allem begreifen, dass wir alle Kinder desselben Vaters sind und demselben allgemeinen Gesetz nachkommen müssen: nicht für uns selbst zu leben, sondern anderen zu helfen, glücklich zu sein.  Giuseppe Mazzini

Das Ferngespräch  von Eugen Roth

Ein Mensch spricht fern, geraume Zeit,
Mit ausgesuchter Höflichkeit,
Legt endlich dann, mit vielen süssen
Empfehlungen und besten Grüssen
Den Hörer wieder auf die Gabel –
Doch tut er nochmal auf den Schnabel
(Nach all dem freundlichen Gestammel)
Um dumpf zu murmeln: Blöder Hammel !
Der drüben öffnet auch den Mund
Zu der Bemerkung: Falscher Hund !
So einfach wird oft auf der Welt
Die Wahrheit wieder hergestellt.

Das Holz für morgen von Wolfgang Borchert

Er machte die Etagentür hinter sich zu. Er machte sie leise und ohne viel Aufhebens hinter sich zu, obgleich er sich das Leben nehmen wollte. Das Leben, das er nicht verstand und in dem er nicht verstanden wurde. Er wurde nicht von denen verstanden, die er liebte. Und gerade das hielt er nicht aus, dieses Aneinandervorbeisein mit denen, die er liebte. Weiterlesen

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21. 12. – Gebet

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. Dezember

Leiden   Einsamkeit   Gegenwart

child-853710__180Eine Persönlichkeit ist eine Beschränkung; daher ist Gott, wie wir ihn verstehen, keine Persönlichkeit. Das Gebet ist unsere Ansprache an Gott, aber wie können wir jemanden ansprechen, der keine Persönlichkeit hat? Ich spreche Gott an, als wäre er ein Mensch, obwohl ich weiss, dass dem nicht so ist. Tolstoi

Auf der höchsten Bewusstseinsstufe ist der Mensch allein. Eine solche Einsamkeit kann sonderbar, ungewöhnlich, ja auch schwierig erscheinen. Törichte Menschen versuchen, sie durch die verschiedensten Ablenkungen zu vermeiden, um von diesem erhabenen zu einem niedriger gelegenen Ort zu entkommen. Weise hingegen verharren mit Hilfe des Gebets auf diesem Gipfelpunkt. Tolstoi

Wenn ein Mensch tief in einer Mine begraben liegt, mitten im Eis vor Kälte erfriert, allein auf dem offenen Meer vor Hunger stirbt, einsam in einem Kerker dahinsiecht oder einfach taub und blind zu Hause dem Tode nah ist – wie könnte er die ihm verbleibende Zeit ertragen, wenn es das Gebet nicht gäbe? Tolstoi

Jemand kann ohne Gebet leben, wenn er entweder von seinen Leidenschaften besessen ist oder sein Leben Gott voll und ganz widmet. Für denjenigen aber, der seine Leidenschaften bekämpft und noch weit davon entfernt ist, seine Pflicht zu erfüllen, ist das Gebet eine notwendige Bedingung zum Leben. Tolstoi

Wie viel könnte aber auch ein jeder von uns berichten, wenn er dankbar sich an die empfangenen Wohltaten erinnert und Gott dafür Dankgebete darbringen will. Denn Menschenseelen, die lange Zeit unfruchtbar geblieben waren und die Dürre der eigenen Vernunft und die Unfruchtbarkeit ihres Denkens wahrgenommen hatten, sind infolge anhaltenden Gebets vom Heiligen Geist befruchtet worden und haben heilsame Worte, erfüllt von Lehren der Wahrheit, hervorgebracht.  Origines

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20. 12. – Wahre Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. Dezember

Die Natur der Wahrheit    Religion

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen. Tolstoi

Der wahre Zweck des Christentums ist für alle offensichtlich; er ist stärker als die Lügen, die versuchen, ihn zu untergraben. Tolstoi

Ich sehe eine neue Religion vor mir, die auf gegenseitigem Vertrauen gründet, uns im Innersten anspricht und lehrt, dass der Mensch das Gute lieben sollte, ohne einen Lohn zu erwarten, und dass das Göttliche in jedem liegt.  Tolstoi

Auf verschiedene Arten und in verschiedenen Sprachen spricht die ganze Menschheit das Vaterunser: „Dein Reich komme, wie im Himmel also auch auf Erden.“ Giuseppe Mazzini

Wir sollten die Religion, die Jesus Christus gelehrt hat, von der Religion unterscheiden, die um ihn herum entstanden ist. Dann verstehen wir den eigentlichen Sinn des Neuen Testaments und können ihm folgen. Henri Amiel

Glaube nicht, du selbst werdest das Reich Gottes kommen sehen. Aber zweifle nicht daran, dass es bald kommen wird: Es kommt, ohne zu zögern, immer näher.  Tolstoi

Ihre Götter bringen Sie auseinander  – Krishnamurti

Was geht in der Welt vor sich? Sie haben einen christlichen Gott, diverse Hindugötter, und die Mohammedaner haben auch ihre besondere Vorstellung von Gott – jede kleine Sekte mit ihrer eigenen, besonderen Wahrheit, und all diese Wahrheiten werden wie so viele Übel dieser Welt, sie bringen die Menschen auseinander.

In den Händen weniger Menschen werden diese Wahrheiten zu einem Mittel der Ausbeutung. Sie probieren sie alle aus, eine nach der anderen, weil Sie allmählich jegliches Unterscheidungsvermögen verlieren, weil Sie leiden und nach einem Mittel dagegen suchen, und Sie akzeptieren jedes Mittel, das von irgendeiner Religionsgemeinschaft angeboten wird, sei es eine christliche, hinduistische oder eine andere. Was geht also vor?

Ihre Götter bringen Sie auseinander, Ihr unterschiedlicher Glaube an Gott entzweit Sie, und trotzdem sprechen Sie von der Bruderschaft der Menschen, von der Einheit in Gott und verneinen gleichzeitig genau das, was Sie finden wollen, weil Sie sich an diese Glaubensvorstellungen als wirksamstes Mittel zur Überwindung der Begrenzung klammern, während diese sie in Wirklichkeit nur verstärkt. All das ist so offensichtlich.

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19. 12. – Das Gute

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. Dezember

Vervollkommnung   Einheit     Gewissen

Joshua sagte: „Geliebte, ihr alle, Kinder Alahas. Entfernt jeden bösen Gedanken, jedes schlechte Gefühl, über eure Brüder ganz aus eurem Geist und euren Herzen. Solange ihr in der grobstofflichen Welt, der Welt der Existenz, der Welt der Getrenntheit lebt, werdet ihr Meinungsverschiedenheiten haben; lasst aber diese Probleme nicht euren Geist und eure Herzen mit Hass und Unmut gegen eure Schwestern und Brüder füllen. Denn alle Menschen sind Brüder und Schwestern, Kinder Alahas, unseres himmlischen Vaters.“  Aus Joshua, Kapitel 30

Das wirklich Gute liegt in deiner Hand. Es folgt dem guten Menschen wie der Schatten dem Gegenstand.  Tolstoi

Je mehr sich der Mensch mit Vergnügungen beschäftigt, desto weniger kann er wahre Güte und Liebe erlangen.  Tolstoi

Wer sagt, Gutes mache ihn unglücklich, glaubt entweder nicht an Gott oder tut nichts wirklich Gutes.  Tolstoi

Alles, was uns besser und glücklicher macht, ist uns von Gott gegeben. Haben wir ein reines Gewissen, kann nichts uns verletzen. Epiktet 

Wer sich dazu entschieden hat, sein Leben der geistigen Vervollkommnung zu widmen, wird nie unzufrieden oder unglücklich sein, weil alles, was er will, in seiner Macht liegt. Blaise Pascal

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18. – Die Welt verändern

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. Dezember

Vervollkommnung   Erkenntnis        Film über Krishnamurti : Die Herausforderung sich zu ändern.

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Die Menschheit schreitet unaufhörlich auf die Vollkommenheit zu, nicht mit der Zustimmung eines jeden, sondern dank der Bemühung, die einige besondere Menschen für ihre eigene Vollkommnung auf sich nehmen. Das Reich Gottes wird durch diese einzelnen Bemühungen errichtet.  Tolstoi

Schäme dich nicht all deiner schlechten Taten und all deines Unglücks. Schäme dich nicht, sondern kämpfe unaufhörlich, tapfer und ohne zu zögern, denn das Reich Gottes wird kommen. F. Robert de Lamennais

Man hört immer wieder, es nütze nichts, an einem besseren Leben zu arbeiten, das Böse zu bekämpfen oder Gerechtigkeit einzuführen, weil der Fortschritt von selber stattfinde. Stell dir ein Boot vor, das auf einem Fluss dahingleitet. Stell dir vor, die unermüdlichen Ruderer hätten aufgehört zu rudern und seien an Land gegangen und die im Boot Verbliebenen kümmerten sich nicht darum, die Ruder aufzunehmen und das Boot weiter voranzutreiben, sondern glaubten, es gleite von selbst in die Zukunft wie zuvor.  Tolstoi

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Das Leben hat ohne Ziel keinen Sinn. Kein Ziel zu haben heisst, die Existenz Gottes zu leugnen und einzugestehen, dass das Leben ein böser, dummer Scherz ist. Giuseppe Mazzini

Die gesamte Menschheitsgeschichte beweist, dass man Gott erkennen kann, und zwar nicht durch Nachdenken, sondern durch Unterwerfung unter ihn und Gehorsam seinen Geboten gegenüber. Nur so ist sein Wille auf Erden zu erkennen. John Ruskin

Beziehungen sind ein Spiegel  – J. Krishnamurti

Selbsterkenntnis funktioniert nicht nach einem bestimmten Schema. Sie können zu einem Psychologen oder Psychoanalytiker gehen, um etwas über sich selbst herauszufinden, aber das hat nichts mit Selbsterkenntnis zu tun. Weiterlesen

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17. 12. – Einheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. Dezember

Leiden   Einheit   Gesetz

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In der Liebe offenbaren wir das Wissen um die Einheit unseres Seins mit anderen, und dadurch wird unser Leben zu etwas Grösserem. Je mehr wir lieben, desto weiter, grösser und freudiger wird das Leben.  Tolstoi

Unser Selbstverständnis als Individuen, die voneinander getrennt sind entsteht aus unseren Lebensbedingungen in Zeit und Raum. Je weniger wir diese Trennung empfinden, desto stärker spüren wir die Einheit mit allen anderen Lebewesen, desto leichter wird unsere Last, und desto freudiger ist das Leben.  Tolstoi

Besteht doch auch der Leib nicht auch aus einem Glied, sondern aus vielen… Und wenn ein Glied leidet, leiden alle mit; wenn ein Glied ausgezeichnet wird, freuen sich alle Glieder mit. 1. Korinther 12, 14, 26

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Ein kleiner, von einem Ast abgeschnittener Zweig ist auch vom ganzen Baum getrennt. Ebenso ist der Mensch von der ganzen Menschheit getrennt, wenn er mit einem anderen streitet. Mark Aurel

Gott hat Himmel und Erde geschaffen, aber es fehlte ihnen die Fähigkeit, das Glück ihres Seins zu verstehen. Dann brachte Gott Kreaturen hervor, die das Glück ihrer Existenz begreifen und einen einzigen Körper aus all ihren denkenden Teilen schaffen konnten. Alle Menschen sind die Glieder dieses einen Körpers; um glücklich zu sein, sollten sie im Einklang mit demjenigen Willen leben, der ihr Leben beherrscht. Lasst uns im Einklang mit dieser grossen Seele leben und sie mehr als uns selbst lieben. Blaise Pascal

Es steht also fest, daß alles, was gut ist, dadurch gut ist, daß es eine Einheit bildet. Dante

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16. 12. – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. Dezember

Liebe  Reichtum    Vergebung

Nur die Ausbreitung der Liebe unter den Menschen kann die bestehende Gesellschaftsstruktur verbessern.  Tolstoi

Die Liebe verleiht dem Menschenleben einen Sinn. Das wissen wir seit dem Altertum. Was aber ist Liebe? Viele Weise haben diese Frage jahrhundertelang zu lösen versucht.  Tolstoi

Christus  bat  Seine  Jünger,  sich  immer  in  einer  Weise  zu  verhalten,  dass  jeder  durch  sie  Liebe und Gnade erfahre. Daskalos

Wenn du Menschen dazu erziehst, nur Reichtum, Macht und Ehre zu rühmen, dann rühmen sie natürlich nur diese Dinge. Wenn du Menschen dazu erziehst, die Liebe zu lieben, fangen sie an, in der Liebe zu Leben. Menzius

Beziehung ist der Spiegel, in dem wir uns selbst so sehen, wie wir sind. Krishnamurti

Nur eine eindeutige Eigenschaft zeichnet eine Tat als gut oder schlecht aus: Wenn sie die Liebe in der Welt vermehrt, ist sie gut. Wenn sie die Menschen trennt und Zwist zwischen ihnen sät, ist sie schlecht.  Tolstoi

Die Zeit der Eintracht, Harmonie, Vergebung und Liebe wird kommen. Verlass dich darauf. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um diese Zeit herbeizuführen, und alles unterlassen, was sie am Kommen hindert.  Tolstoi

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15. 12. – Wahrheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. Dezember

Wahrheit

Lerne was du tun sollst, denke nach, und sage stets die Wahrheit. Erst, wenn du das zu lernen beginnst, verstehst du, wie weit entfernt wir von der Wahrheit sind.  Tolstoi

Nur falsche Ideen müssen durch ausgeklügelte Argumente aufrechterhalten werden. Die Wahrheit besteht stets für sich allein.  Tolstoi

Falsche Vorstellungen bestehen nur eine bestimmte Zeit, die Wahrheit aber bleibt, wie sie immer war, wenn alle Tricks, Sophismen und Lügen verwelkt sind.  Tolstoi

Die wirkliche Wahrheit kann nie verzerrt werden, denn die wirkliche Wahrheit bleibt unversehrt im universalen Geist-Mind: im kosmischen Bewusstsein oder kosmischen Gedächtnis unseres Planeten. Daskalos Joshua Einleitung

Alle Güte ist nichts im Vergleich zur Güte der Wahrheit; alle Süssigkeiten sind nichts im Vergleich zur Süsse der Wahrheit. Die Glückseligkeit der Wahrheit übertrifft alle anderen Freuden der Welt. Buddhistische Weisheit.

Lügen schaden immer allen Lebewesen.

Der Mensch kann nicht ständig aufrichtig sein, weil sich verschiedene Kräfte und Bestrebungen in ihm bekämpfen und er sie manchmal nicht einmal sich selbst gegnüber benennen kann.  Tolstoi

Keiner ist sündenlos; kein Mensch ist ganz ehrlich. Es ist auch nicht so, dass der eine tugendhaft und aufrichtig wäre und der andere sündig und hinterlistig; vielmehr strebt der eine nach Wahrheit und Tugend, der andere aber nicht.  Tolstoi

„Vielleicht kennen Sie die Geschichte vom Teufel und seinem Freund, die die Strasse entlanggingen, als sich der Mann vor ihnen bückte, etwas vom Boden aufhob, es betrachtete und in seine Tasche steckte. Der Freund meinte zum Teufel: „Was hat der Mann aufgehoben?“ „Er hob ein Stück Wahrheit auf“, erwiderte dieser. „Das ist ein schlechtes Geschäft für dich“, bemerkte der Freund. „Oh nein, keineswegs“, entgegnete der Teufel, „ich werde es ihn organisieren lassen.“ Krishnamurti

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14. 12. – Gott im Innern

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. Dezember

Gott im Inneren    Einheit    Der Traumreisende

Was dir auch immer zustösst, du wirst nie unglücklich sein, wenn du verstehst, dass du mit Gott vereint bist.  Tolstoi

Für den, der seine Gedanken zum Himmel erheben kann, sind die Tage stets wolkenlos, weil die Sonne immer über den Wolken erstrahlt. Tolstoi 

Wer Gott nahekommt, versteht, dass Gott in ihm lebt. Der mystische Dichter Angelius Silesius aus dem 17. Jahrhunder sagte: Ich sehe Gott mit demselben Auge, mit dem er mich sieht.  Henri Amiel

Wir sind alle Götter im Exil.  Daskalos

Nagen Wünsche oder Angst an dir, glaubst du wahrscheinlich nicht an Gott, der voll Liebe ist und in dir lebt. Glaubst du an ihn, so weisst du, dass du nichts zu wünschen brauchst, weil sich Gottes Wünsche stets erfüllen; und du brauchst dich nie vor irgend etwas zu fürchten, weil Gott nichts fürchtet.  Tolstoi

Die Seele des Menschen ist Gottes Lampe.  Aus dem Talmud

Das Wesen der Seele ist so geheimnisvoll, dass wir sie nie erklären können, wie sehr wir sie auch zu verstehen suchen. Heraklit

Denke mit deinem eigenen Kopf. Sei dich selbst !

Liebe die ganze Menschheit.
Hilf allen Lebewesen.
Sei glücklich. sein liebenswert.
Sei eine Quelle unerschöpflicher Freude.
Erkenne Gott und das Gute in jedem Gesicht.
Kein Heiliger ist ohne Vergangenheit,
kein Sünder ohne Zukunft.

Sprich Gutes über jeden.
Kannst du für jemanden kein Lob finden…
lass ihn aus deinem Leben gehen.
Sei originell. Sei erfinderisch.
Sei mutig – schöpfe Mut,
immer und immer wieder.
Ahme nicht nach. Sei stark. 
Sei aufrichtig.
Denke mit deinem eigenen Kopf. 
Sei dich selbst.

Alle Vollkommenheit und Tugend Gottes sind in dir verborgen – offenbare sie.
Auch Weisheit ist bereits in dir –  schenke sie der Welt.
Lasse zu, dass die Gnade Gottes dich freimacht.
Lasse dein Leben das einer Rose sein,
schweigend spricht sie die Sprache des Duftes. Sri Babaji

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13. 12. – Glaube

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. Dezember

Glauben   Einheit   Gewissen    

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. Albert Schweitzer

Glaube nicht an Worte, weder an deine noch an die anderen Menschen; glaube an Taten. Tolstoi

Dein Glaube ist erst dann ein echter Glaube, wenn die Handlungen in deinem Leben damit in Einklang sind und ihm nicht widersprechen. Tolstoi

Verhalte dich tagsüber so, dass du nachts in Frieden schlafen kannst; verhalte dich in deiner Jugend so, dass du im Alter in Frieden leben kannst. Ind. Sprichwort

Wer nicht an sich selbst glaubt, kann keinen Glauben in anderen erwecken. Nach Laotse

Wer Gott in seinem Herzen den zweiten Platz gibt, gibt ihm überhaupt keinen Platz.     John Ruskin

 

Wir werden den letzten Sinn des Lebens nie ganz verstehen. Ein Bauarbeiter auf einer Baustelle hat oft keine Ahnung, welche Form das grosse Gebäude, an dem er baut, haben soll oder wie es einmal aussehen wird, aber er weiss, dass er an etwas Gutem, Schönem, Klugem und Notwendigem sowohl für sich und die Welt arbeitet. Das ist Glaube.  Tolstoi

Des Mystikers Sicht: … Als menschliche Wesen, sind wir in die Welt der Getrenntheit eingetreten. Jeder von uns denkt, dass er eine von den anderen getrennte Person ist und ein getrenntes eigenes Leben lebt. So müssen wir also zurückkehren zu unserer wahren Natur, um herauszufinden was und wer wir sind. Das ist unser Unterschied zu Gott. Er weiß das alles, und wir wissen es nicht. Aber wir können es wissen, wenn wir in die Welt seiner Einheit – des Einsseins eintreten, in seine totale Weisheit. Können wir das tun? Natürlich können wir das, denn wir sind Götter. Unser Sein-Seelen-Selbst ist Gott.

Was hat uns in die Welt der Getrenntheit eintreten lassen? Weiterlesen

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