cropped-sunflower2.jpgHerzlich Willkommen auf der Website / Blog von Aniko Drozdy  –  Wie alles im Leben ist auch diese Website ständig im Wandel. Sie finden täglich neue Weisheiten aus dem Tolstoi Kalender (blau) und weitere Beiträge (grün).

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Heute 9. 12 – Patriotismus

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. Dezember

Des Menschen Besinnung ist, der ganzen Menschheit zu dienen, nicht etwa einem einzigen zu dienen und dabei anderen zu schaden.

Für Christen ist die Liebe zum Vaterland manchmal ein Hindernis vor der Liebe zum Nächsten.

Verlorene Seelen entfliehen aus dem Verlust ihres Selbst in den Patriotismus. Samuel Johnson

Patriotismus ist keine Tugend. Dein Leben für eine Institution zu opfern, die Vorurteile verkörpert, kann deine Pflicht nicht sein.

Der Mensch tut viel Schlechtes aus selbstsüchtigen Gründen; er tut Schlimmeres für seine Familie. Aber das Schlimmste tut er im Namen der patriotischen Gesinnung; und die Verbrechen – Spionage, Steuerwucher, Mordtaten und Kriegsführung – erfüllen ihn mit Stolz.

Dein Land und deine Familie zu lieben sind beides Tugenden, die sich in Laster verkehren, wenn sie überhandnehmen und die Liebe zum Nächsten vermindern.

Nicht an einem Orte soll das Heilige gesucht werden, sondern in Taten und Sitten. Origines

Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören, wie alles hohe Gute, der ganzen Welt an.  Johann Wolfgang von Goethe

Zuletzt steckt in jedem Patriotismus der Krieg, und deshalb bin ich kein Patriot.            Jules Renard

Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.  Johann Wolfgang von Goethe

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8. 12. Das Gesetz Gottes

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. Dezember

Es scheint so einfach zu sein, Gottes Gebote zu erfüllen, die in der christlichen Lehre enthalten sind, und dennoch sind wir noch weit davon entfernt, sie zu erfüllen!

Es gibt nur ein ewiges Gesetz. Es ändert sich nicht und herrscht alle Zeit über alles. Marcus Tullius Cicero

Das Gesetz des rechten Lebens ist dem Weisen nicht unmittelbar deutlich, aber es wird viel klarer, wenn er ihm nachkommt. Das Gesetz des rechten Lebens ist dem gewöhnlichen Menschen unmittelbar deutlich, aber es entschwindet ihm, wenn er versucht, ihm nachzukommen. Konfuzius

(Aus Joshua Kapitel 27, 4-7)     Nach dem Gebet der Lobpreisung Alahas lehrte sie Joshua auf Griechisch und Aramäisch: „Geliebte, euer Leben als Menschen in einem grobstofflichen Körper währt nur ein paar Jahre. Der Körper verändert sich stetig und früher oder später stirbt er, doch der Mensch, das Ebenbild Alahas, euer Ego-Selbst, das ihr wahrhaftig seid, die Geist-Seele, die latent in eurer Wesenheit vorhanden ist, ist unsterblich. Ein Teil eures Geist-Seelen-Ego-Selbst in seiner unvergänglichen menschlichen Form aus Geist ist latent sogar in eurem grobstofflichen Körper.

Euer grobstofflicher Körper und eure anderen Körper, die eure Brüder, die heiligen Erzengel für euch erschaffen haben und erhalten, sind vom menschlichen Standpunkt aus gesehen perfekt, jedoch befristet und vergänglich.

Wenn ein Mensch im grobstofflichen Körper und gleichzeitig in den Körpern der Emotionen und Gedanken lebt, wird ein kleines egoistisches Zeit-und-Ort-gebundenes Selbst erschaffen. Sein Benehmen und seine Ausdrucksweise können gut oder schlecht sein, je nach den Umständen und Einflüssen der grobstofflichen Welt der Existenz.

Obwohl das Zeit-und-Ort-gebundene Selbst auf Grund seiner Lebensweise als gut oder schlecht beurteilt werden kann, bleibt seine Natur als Teil des Geist-Seelen-Ego-Selbst immer rein und unsterblich. Diese Lehre habe ich euch mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn erteilt.“

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7. 12. – Veränderungen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. Dezember

caterpillar-1421498__180Der Tod ist die Umwandlung einer Form, mit der sich der Geist verbunden hat. Verwechsle die Form nicht mit dem, womit sie verbunden ist.

Das Leben besteht aus zahlreichen unsichtbaren oder kaum wahrnehmbaren Veränderungen, die mit der Geburt beginnen und mit dem Tode enden. Wir Menschen können sie unmöglich alle bemerken.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, trägt es reiche Frucht. Wer sein Leben liebt, verliert es, und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren. Johannes 12, 24-25

Das Leben ist einem ständigen Wechsel begriffen; nur die Unwissenden gehen den Dingen nicht auf den Grund. Lucy Malory

butterfly-1523717__180Alles in dieser Welt blüht, wächst und kehrt zurück zu seiner Wurzel. Rückkehr zur Wurzel heisst Stille. Stille heisst Rückkehr zur Besinnung. Rückkehr zur Besinnung heisst Ewigkeit. Die Vernichtung des Körpers birgt keine Gefahr. Laotse

Weshalb fürchtest du dich so vor Veränderungen? Nichts auf der Welt geht ohne Veränderungen vor sich. Nur eine Regel sollte stets gleich bleiben: Tu anderen nichts Unmenschliches an. Mark Aurel  Link: Marc Aurel

In den Welten der Existenz gelten folgende Gesetze: das Gesetz der Dualität, das Gesetz des dauernden Wechsels (Bewegung als Wachstum) und das Gesetz der Geist-Lebenskraft. Weiterlesen

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6. 12. – Falsche Vorstellungen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Dezember Weiterlesen

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5. 12. – Vernunft und Wahrheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. Dezember

Je länger die Menschheit besteht, desto freier wird sie vom Aberglauben, und desto deutlicher erkennt sie das Lebensgesetz.

Unser Zeitalter ist das eigentliche Zeitalter der Kritik. Die Religion und das Gesetz versuchen, der Kritik zu entgehen, die Religion, indem sie sich als göttlich bezeichnet, und das Gesetz, indem es seine Macht beweist. Doch diese Flucht ist verdächtig, da wir nur achten können, was in einem freien und öffentlichen Verfahren für sich einsteht. Nach Immanuel Kant

Prüfe alles, und setze die Vernunft an die erste Stelle. Pythagoras

Fürchte dich nicht, wenn deine Vernunft alte Geschichten und Legenden in Frage stellt. Die reine Vernunft kann nichts zerstören, ohne es durch die Wahrheit zu ersetzen: Das ist eine ihrer Haupteigenschaften.

Was sich auch immer auf dem Planeten ereignet hat, im Leben eines Wurmes, einer Pflanze oder eines anderen Phänomens des Lebens – wie unbedeutend es auch sein mag -, ist äußerst genau und permanent im kosmischen Bewusstsein des Geist-Mind aufgezeichnet, wo es jederzeit erreichbar ist. (Daskalos)  Die Natur der Wahrheit

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4. 12. – Gottes- und Nächstenliebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. Dezember

 

people-1550504_960_720Denke daran, dass der Geist Gottes – derselbe Geist, der dir das Leben schenkt – in jedem Menschen weilt. Deshalb solltest du die Seele eines jeden Menschen nicht nur als heiligen Ort lieben, sondern auch achten.

Tu nichts, weder mit den anderen zusammen noch allein, das deinem Gewissen widerspricht.

Nicht zufällig heisst es, der Kern der göttlichen Gebote sei, Gott und seinen Nächsten zu lieben. Die Nächsten kommen und gehen, aber Gott ist immer da. Deshalb kann der Mensch diesem Gesetz auch nachkommen, wenn er alleine in der Wüste oder im Gefägnis ist. Er kann Gott und die Manifestationen Gottes sogar in Gedanken, in Erinnerungen und in der Vorstellung lieben.

Ich traurere nicht darum, dass der Mensch stirbt, dass er sein Geld, sein Gut oder all seinen Besitz und alls, was einem Menschen gehören mag, verliert. Aber es ist ein Jammer, wenn jemand sein grösstes Gut verliert: seine Menschenwürde. Epiktet

In der heutigen Zeit vergisst der Mensch, dass er vor allem den Menschen in sich selbst achten sollte. Ralph Waldo Emerson

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3. 12. – Kunst

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. Dezember

Kunst ist eine Betätigung, bei der jemand bewusst den Versuch unternimmt, die besonderen, ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um anderen seine Gefühle so zu übermitteln, dass diese sie ebenso stark nachempfinden können.

Bei einem wahren Kunstwerk fällt nicht nur die Grenze zwischen Kunstwerk und Künstler dahin, sondern auch die zwischen Kunstwerk und Betrachter. Die Hauptanziehungskraft der wahren Kunst liegt in dieser Verbindung.

Ein neues Kunstwerk sollte ein neues Gefühl in unser Leben bringen.

Emerson sagt, die Musik helfe dem Menschen, die Grösse in seiner Seele zu finden. Dasselbe kann man von jeder Kunstform sagen.

Zeitgenössische Künstler und Gelehrte erfüllen ihr Schicksal nicht und können es nicht erfüllen, weil sie ihre Pflichten in Rechte umgewandelt haben.

Mozarts Musik ist so rein und schön, dass ich sie als die innere Schönheit des Universums selbst ansehe.  Albert Einstein

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2. 12. – Vegetarismus

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Dezember Weiterlesen

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1. 12. – Die Frau

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. Dezember

 

best-wedding-planner-1426550__180Gewöhnlich wählt nicht der Mann seine Ehefrau, sondern die Frau ihren Ehemann. Um einen besseren Vater für ihre Kinder zu finden, muss die Frau Gut und Böse auseinanderhalten. Deshalb sollte die Frau vor allem eine gute Erziehung haben.

Je schöner die Frau ist, desto aufrichtiger sollte sie sein; denn durch ihre Aufrichtigkeit kann sie dem Schaden vorbeugen, den ihre Schönheit verüben kann. Gotthold Ephraim Lessing

Die Frau unterscheidet sich in ihrer wichtigsten Aufgabe nicht vom Mann. Diese Aufgabe ist der Dienst an Gott. Der Unterschied liegt in der Ausübung dieses Dienstes, Auch wenn die Aufgabe im Leben der Frau dieselbe ist wie diejenige im Leben des Mannes und der Dienst an Gott durch dasselbe Mittel, nämlich die Liebe, verrichtet wird, übt die Frau den Dienst meistens dennoch konkreter aus als der Mann: Er besteht darin, in ihrem Leben neue Arbeiter für den Herrn zu gebären und sie aufzuziehen.nature-1593406_960_720

Ist die Güte der Frau grenzenlos, so kann auch ihr Zorn grenzenlos sein. Eine gute Frau ist das beste Geschenk für einen Ehemann, und eine böse Frau ein schreckliches Geschwür für den Mann. Aus dem Talmud

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30. 11. – Bescheidenheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. November

Je bescheidener jemand ist, desto freier und stärker ist er.

Vergisst sich ein demütiger Mensch, dann ist er mit Gott vereint.

Wer die Umstände zwingen will, wird ihr Knecht. Wer sie nutzt, wird ihr Meister.

Nichts auf der Welt ist so weich und nachgiebig wie das Wasser. Und doch, in der Art, wie es dem Harten zusetzt, kommt nichts ihm gleich… Dass Schwaches das Starke überwindet und Weiches das Harte bezwingt, weiss jedermann auf Erden, aber niemand vermag danach zu handeln… Das Schwache siegt über das Starke. Daher liegt ein grosser Vorteil in Bescheidenheit und Stille. Nur wenige in dieser Welt sind wahrhaft bescheiden.

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.  Albert Einstein

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29. 11. – Worte

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. November

yes-238381__180Ein Wort ist eine Tat.

Sage kein Wort, das du nicht empfindest, sonst trübt sich deine Seele.  Aus dem Buch Göttlicher Weisheiten.

Deine Feinde sind für dich häufig nützlicher als deine Freunde, weil deine Freunde dir deine Schwächen oft vergeben, deine Feinde sie aber bemerken und dich darauf aufmerksam machen. Höre die Meinung deiner Feinde.

Es gibt keinen einzigen Fall, in dem eine Lüge gerechtfertigt wäre.

Der Weise beurteilt den Menschen nicht nach seinen Worten, und dennoch übergeht er die Worte eines anderen nicht, auch wenn ein geringer Mensch sie spricht.          Chinesische Weisheit

Des Menschen Zunge ist ein Werkzeug, das genügt, um im menschlichen Geist erzeugte Gedanken zu übermitteln. Aber im Bereich des wahren und innigen Gefühle ist die Zunge schwach. Lajos Kossuth

  • Ein böses Wort läuft bis ans Ende der Welt.                                                                   Wilhelm Busch
  • Niemand holt sein Wort wieder ein.                                                                                            Wilhelm Busch
  • Ein ausgesprochenes Wort fordert sich selbst wieder.                                                 Johann Wolfgang von Goethe
  • Je größer die Worte, umso leichter geht man durch sie hindurch.                          Friedrich von Schiller
  • Als ob nicht alle Worte Taschen wären, in welche bald dies, bald jenes, bald mehreres auf einmal gesteckt worden ist!                                                                                         Friedrich Wilhelm Nietzsche
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28. 11. – Tod – Ewigkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. November

 

caterpillar-1421498__180Das Leben wird durch den Tod nicht zerstört, nur  verändert.

Der Glaube an die Ewigkeit wird uns nicht in der Meditation, sondern im Leben zuteil.

Die Angst, die du vor dem Tod empfindest, zeigt an, auf welcher Ebene sich dein Verständnis des Lebens bewegt. Je weniger du den Tod fürchtest, desto mehr Freiheit und Ruhe sind dein, und desto besser erkennst du die Grösse deines Geistes und die Schönheit des Lebens. Das Wissen um die Ewigkeit gehört zum Wesen der Menschenseele.

peacock-butterfly-1526939__180Nicht das Nachdenken überzeugt dich schließlich davon, dass es ein Leben nach dem Tode gibt, sondern das Beispiel: Wenn du Hand in Hand ganz nahe neben jemandem einhergehst und er verschwindet vor dir in einem Abgrund, dann bleib vor dem Abgrund stehen und versuche, einen Blick hinein zu tun.

Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.       Epikur von Samos  um 341 v. Chr.

Diese sichtbare Welt enthält einen Unterricht über die unsichtbare Welt.  Origines

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27. 11. – Leidenschaften

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. November Weiterlesen

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26. 11. – Das gute Beispiel

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. November

communion-798378__180Ebenso wie eine einzige Kerze eine andere entzündet und Tausende von weiteren entzünden kann, erhellt ein einziges Herz ein zweites und kann Tausende weiterer Herzen erhellen.

Gute Bücher üben einen guten Einfluss aus. Gute Kunst ist ein guter Einfluss. Das Gebet beeinflusst ebenfalls. Aber den stärksten Einfluss übt das Beispiel eines guten Lebens aus. Ein gutes Leben ist ein Segen für die Menschen, und zwar nicht nur für diejenigen, die im Leben Gutes tun, sondern auch für diejenigen, die sehen, wissen und begreifen können, wie ein solches Leben gelebt wird.

Hüte dich vor der Gesellschaft, die deiner Seele schadet. Meide sie möglichst. Schätze die gute Gesellschaft und such diese.

Hüte dich vor jenen, die dich davon überzeugen wollen, es sei unmöglich, nach Gutem zu streben, nur weil es ist, Vollkommenheit zu erlangen. John Ruskin

Es ist schwierig, die Menschen mit Lehren zum Guten zu bringen, aber es ist einfach, das durch das Beispiel zu tun. Lucius Annaeus Seneca

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25. 11. – Herrscher und Kriege

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. November

mongolia-1567608__340Krieg ist Mord. Ungeachtet dessen, wie viele Menschen sich zusammentun, um zu morden oder wie sie es auch immer nennen, Mord ist die schlimmste Sünde der Welt.

Solange die Menschen es nicht ablehnen, dass Regierungen die Macht haben, zu herrschen, Steuern aufzuerlegen, Recht zu sprechen und zu bestrafen, wird es immer Krieg geben. Kriege sind die Folge der Regierunsmacht.

Die Mehrheit der Menschen versteht heute nicht nur, wie nutzlos, sondern auch wie dumm und grausam jeder Krieg ist.

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Der Mensch auf dem Planeten Erde hat einen sehr niedrigen Entwicklungsstand. Jeden Tag liest man in der Zeitung Nachrichten über Militärbünde, Kriegsvorbereitungen und Massenvernichtungen. Die Leute verstehen nicht, dass das Leben eines jeden Menschen sein eigener Privatbesitz ist. Camille Flammarion

Origenes: Wisse, daß du eine zweite kleine Welt bist und daß die Sonne und der Mond in dir selbst sind, und ebenso die Sterne.

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24. 11. – Tugend

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. November

cropped-garden-of-the-gods-1254728_960_720.jpgHilfe anderen gegenüber äussert sich nicht nur als materielle Hilfe, sondern auch als geistige Unterstützung deines Nächsten. Höre auf, deinen Nächsten zu tadeln, achte seine Menschenwürde.

Versuche nicht, die beschämende Erinnerung an deine Sünden in einem dunklen Winkel zu verbergen. Behalte sie vielmehr in deiner Nähe und erinnere dich daran, bevor du deinen Nächsten verurteilst.

Wer weder auf Verleumdung noch böse Zungen achtet, ist tugendhaft.

Mit Bescheidenheit, Güte und Selbstopferung entwaffnest du jeden Feind. Jedes Feuer erstirbt, wenn nicht genug Holz da ist. Buddhistische Weisheit

Wenn man bei der Tugend die freiwillige Betätigung aufhebt, so hebt man auch ihr Wesen auf. Origines

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23. 11. – Sinn des Lebens

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. November

mountain-landscape-1059389__340Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist ein schwieriges, unlösbares Problem, genau wie die Frage: “Weshalb hat uns Gott in diese Welt gestellt?“ Der Sinn des Lebens wird jedoch ganz einfach, wenn sich der Mensch fragt: „Was habe ich zu tun?“

Das Leben kann jederzeit zu Ende sein; deshalb sollte dein Leben einen tieferen Sinn haben und eine Bedeutung, die nicht davon abhängen, ob es kurz oder lang ist.

  • Wachse geistig und hilf anderen, dasselbe zu tun; das ist der Sinn des Lebens.

Willst du leben; ohne den Sinn deines Lebens zu ergründen, dann gibt es nur eine Möglichkeit: tabak-, alkohol- und drogensüchtig zu werden und in der Welt der pausenlosen Unterhaltung zu leben.

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Diese Welt ist kein Witz, sondern vielmehr ein Ort der Prüfung, eine Haltestelle auf dem Weg zu einer besseren, ewigen Welt. Wir sind dazu da, sie für unsere Mitmenschen und diejenigen, die nach uns kommen, zu einem besseren und freudigeren Ort zu machen.

Die Vervollkommnung unserer Seele ist der Zweck dieses Lebens; jeder andere Zweck ist angesichts des Todes haltlos.

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22. 11. – Demokratie

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. November

magnifying-glass-1044316_960_720Je mehr du dich mit der Vervollkommnung deines inneren Lebens beschäftigst, desto aktiver wirst du in der Gesellschaft und hilfst anderen.

Es ist ebenso falsch, wenn ein Mensch über viele herrscht, wie wenn viel über einen herrschen. Wladimir Tschertkow

Was ist Wahrheit? Für die meisten Menschen ist die Wahrheit die Mehrheit der gezählten Stimmen.  Thomas Carlyle  –  Daskalos schreibt in „Joshua“:  Die Natur der Wahrheit

Wenn ich am Strand sitze und zuhören, wie die Wellen auf den Sand schlagen, fühle ich mich von jeder Verpflichtung befreit und denke, dass alle Völker der Welt ihre Verfassungen ohne mich ändern können.  Henry David Thoreau

matterhorn-1516734__340Baue nie, aber pflanze stets: Bei ersterem wird sich die Natur immer einmischen und das Werk deiner Arbeit zerstören, aber bei letzterem hilft dir die Natur und lässt alles wachsen, was du gepflanzt hast. Dasselbe trifft auf dein geistiges Leben zu: Das, was im Einklang mit den ewigen Gesetzen der menschlichen Natur steht, wächst, nicht aber das, was den irdischen Wünschen des Menschen entspricht.

  • Wahlen allein machen noch keine Demokratie.                                                             Barack Obama
  • Ich möchte nicht ein Sklave sein, aber auch nicht dessen Herr sein. Das ist meine Idee von Demokratie.                                                                                                                Abraham Lincoln
  • Die Menschen in Amerika sind vom Rassismus angesteckt – das ist die Gefahr. Paradoxerweise sind sie aber auch von den demokratischen Idealen angesteckt – das ist die Hoffnung.                                                                                                                    Martin Luther King
  • Alle Zivilisation beginnt mit der Theokratie und endet mit der Demokratie.            Victor Hugo
  • Auch die äußerste Freiheit wird wohl dem einzelnen und dem Staat sich in nichts anderes umwandeln als in die äußerste Knechtschaft. […] So kommt denn natürlicherweise die Tyrannei aus keiner andern Staatsverfassung zustande als aus der Demokratie, aus der übertriebensten Freiheit die strengste und wildeste Knechtschaft.  Platon
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21. 11 – Gutes Tun

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. November

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Bild: Herkules der Held

Nichts im Leben ist so unmöglich, dass du es nicht tun könntest. Lebe dein ganzes Leben wie eine Heldentat.

Jedes Mal, wenn du erwachst und dich fragst: „Was werde ich heute Gutes tun?“, dann denke daran, dass die Sonne einen Teil deines Lebens mitnimmt, wenn sie untergeht. Indisches Sprichwort

Ich bin das Werkzeug, mit dem Gott arbeitet. Meine Tugend liegt darin, mich an seiner Arbeit zu beteiligen, und das kann ich, wenn ich das mir überlassene Instrument  –  Seele  –  in einem Makellosen Zustand bewahre.

Die Tugend des Menschen bemisst sich nicht an seinen aussergewöhnlichen Bemühungen, sondern an seinem alltäglichen Verhalten. Blaise Pascal

peacock-butterfly-1526939__180Ich bin das Werkzeug, mit dem Gott arbeitet. Meine Tugend liegt darin, mich an seiner Arbeit zu beteiligen, und das kann ich, wenn ich das mir überlassene Instrument – meine Seele – in einem makellosen Zustand bewahre.

Alles, sogar das Komplizierteste, wird einfach und klar, wenn man es von den anderen Menschen löst und Gott zur Beurteilung vorlegt.

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Ausser unserem Dienst an Gott ist all unser Tun, ob wir es nun als wichtig erachten oder nicht, völlig belanglos. Wir erfahren zwar nicht, welche Folgen aus unserem Tun entstehen, aber wir erkennen, was zu tun ist.

Was ist wirklich sehr wichtig für uns? Ein Selbst-Bewusstsein zu entwickeln, das von unserem materiellen Körper unabhängig ist. Ich denke, das ist wirklich die wichtigste Lektion, die wir lernen sollten. Daskalos

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20. 11 – Der Wille Gottes

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. November

DCF 1.0Bild von:  sandro da verscio

Denke daran: Wer bis ans Ende leidet, wird gerettet. Häufig verzweifelt der Mensch oder weicht von seinem Ziel ab, wenn nur noch eine kleine Anstrengung nötig wäre, um es zu erreichen.

Suche die Liebe nicht in den anderen, und beklage dich nicht, wenn sie dich nicht lieben. Manche Menschen lieben das Falsche, nicht das Wahre; suche daher Gott statt den Menschen wohlgefällig zu sein. Weiterlesen

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19.11. – Das Böse

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. November

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18.11. Das Gute

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. November

grandfather-1434575__180Wir tun nur dann Gutes, wenn wir nicht merken, was wir tun, uns vergessen und nur in anderen leben.

Jeder Mensch nähert sich mehr oder weniger dem einen von zwei einander entgegengesetzten Extremen: Der eine lebt nur für sich, der andere lebt nur für Gott.

Du kannst das Gute an der Not des Empfängers, noch am Opfer des Gebers messen, sondern nur an der Gemeinschaft in Gott, die zwischen dem Gebenden und Empfangenden entsteht. Weiterlesen

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17.11 – Die Gegenwart

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. November

cropped-DSCN22921.jpgEs gibt keine Vergangenheit und keine Zukunft. Niemand hat sich je in diese beiden imaginären Reiche begeben. Es gibt nur die Gegenwart. Sorge dich nicht um die Zukunft, weil es keine Zukunft gibt. Lebe in der Gegenwart und für die Gegenwart, und wenn deine Gegenwart gut ist, ist sie ewig gut.

 

Wir leiden an der Vergangenheit und verderben unsere Zukunft, weil wir die Gegenwart vernachlässigen. Weiterlesen

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16.11. Glaube

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. November

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15.11. – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. November

Da wo dein Herz ist, da ist dein Schatz. Das Herz eines Menschen, dessen grösster Schatz Reichtum 2016-03-06 08.24.46ist, liegt im Schmutz begraben.

Für diejenigen, die ein vergeistigtes Leben führen, ist Reichtum nicht nur unnötig, sondern unbequem. Er behindert die Entfaltung des wirklichen Lebens.

Trifft es zu, dass der Mensch dazu erschaffen wurde, immer mehr Gold anzuhäufen? Nein. Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen; er hat dich erschaffen, damit du seinen Willen erfüllst. Johannes I. Chrysotomos Weiterlesen

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14.11. – Wissen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. November

 

person-916181__180Das wichtigste Wissen ist das Wissen, das deine Lebensweise lenkt.

 

Zu essen, wenn du keinen Hunger hast, schadet dir. Schlimmer noch ist Geschlechtsverkehr, wenn du keine Lust dazu hast. Aber noch schädlicher ist es denken zu wollen, wenn du nicht denken möchtest, oder einer sinnlosen intellektuellen Beschäftigung nachzugehen. Das tun viele, die ihre Stellung verbessern wollen. Weiterlesen

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13.11. – Selbstvervollkommnung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. November

 

amazing-736886__180Selbstvervollkommnung sollte deine Hauptmotivation sein. Wenn du dir gegenüber ehrlich bist, bist du mit dir nie zufrieden.

Unzufriedenheit ist die notwendige Bedingung für ein geistig anspruchsvolles Leben. Nur diese Unzufriedenheit treibt dich zur Arbeit an. Weiterlesen

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12.11. – Glaube

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. November

 

mount-72366__180Land gehört zu gleichen Teilen der ganzen Menschheit, deshalb kann es nicht das Eigentum einzelner sein.

Die Vernunft sagt mir, dass man Land nicht verkaufen kann. Schwarzer Falke

Land als Eigentum zu besitzen ist eines der widernatürlichsten Verbrechen, die es gibt. Wir sehen nicht, wie schrecklich dieses Verbrechen ist, weil es in der Welt als Gesetz anerkannt wird. Weiterlesen

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11.11. – Streben nach Vollkommeneheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. November

 

flower-1600616__180Moralische Vollkommenheit ist ein unmögliches Ziel, aber es anzustreben ist das Gesetz des Menschenlebens.

Manche sagen: „Der Mensch ist selbstsüchtig, gierig und ausschweifend, er kann gar nicht gut gegenüber anderen sein.“ Das stimmt nicht. Wir können gut sein. Fühle in deinem Herzen, was für ein Mensch du sein sollst; dieses Gefühl wird dir Kraft geben. Weiterlesen

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10.11. – Falsche Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. November

 

Übrgens… Heute  vor 533 Jahren wurde Martin Luther geboren. Link:     Die Reformation „Martin Luther ist ein Heiliger.“ Daskalos (Dr. Stylianos Atteshlis) Link:  Das Christentum

sunset-1245644__180Wenn es eine wahre Kirche gibt, können die Menschen, die in ihr sind, sie nicht von aussen sehen.

In dem Augenblick, als die Mitglieder einer religiösen Gruppe sagten: „Der Heilige Geist ist unter uns“, als sie die höchste Autorität über alle anderen für sich beanspruchten und das Ergebnis ihrer eigenen Überlegungen für wertvoller hielten als den göttlichen Funken (Vernunft und Gewissen), den jeder Mensch in sich trägt, in jenem Augenblick entstand eine grosse Lüge; diese Lüge täuscht Körper und Seele von vielen, hat Millionen von Menschen vernichtet und setzt ihr schreckliches Werk fort.

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9.11. – Stolz

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. November


2016-10-10-21-49-31Mit Selbstbewunderung beginnt der Stolz. Stolz ist zügellose Selbstbewunderung.

Wer seine Selbstsucht und Höherstellung über alles andere in der Welt nicht hasst, ist blind, weil diese Haltung der Wahrheit widerspricht.   Blaise Pascal

 

Das Wichtigste im Leben ist der Weg zur Vollkommenheit, und welche Vollkommenheit kann es geben, wenn jemand stolz und selbstzufrieden ist? Weiterlesen

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8.11. – Gotteserkenntnis

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. November

 

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Jeder Mensch versteht Gott auf seine Weise, aber alle erfüllen seinen Willen auf dieselbe Weise.

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7.11. – Tod

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. November

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Ich bedaure nicht, hier zur Welt gekommen zu sein und einen Teil meines Lebens hier gelebt zu haben, weil ich mein Leben so geführt habe, dass es nützlich war, wie ich meine. Und kommt das Ende, gehe ich ebenso aus dem Leben wie aus einer Herberge und nicht aus meinem Zuhause, weil ich glaube, dass mein Aufenthalt in diesem Leben vorübergehend und der Tod nur ein Übergang in einen anderen Zustand ist.   Marcus Tullius Cicero Weiterlesen

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6.11. Auseinandersetzungen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. November

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Vergeben wir einander. Wenn wir einander vergeben können, leben wir in Frieden.

Deinen Nächsten zu tadeln schadet sowohl dir wie anderen. Weiterlesen

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5.11. – Denken

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. November

 

brain-744207__180Das Denken verherrlicht die Wahrheit; daher sind schlechte Gedanken solche, die nicht bis zu Ende durchdacht sind.

Meditation ist der Weg in die Ewigkeit; Sorglosigkeit ist der Weg in den Tod. Wer meditiert, stirbt nie; wer sorglos ist, gleicht den Toten. Buddhistische Weisheit Weiterlesen

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