sunflower2 Den Frieden leben! Forum für ein menschenwürdiges Leben! sunflower2

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. Mahatma Gandhi

matterhorn-1516734__340Herzlich Willkommen auf der Website von Aniko Drozdy.  Wie alles im Leben ist auch diese Website ständig im Wandel. Sie finden täglich neue Weisheiten aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit (blau) und weitere Beiträge (grün).  Weltliteratur: Dante -„DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE“ mathematics-1453830__180

Schweizergeschichte: „DIE GÖTTLICHE ORDNUNG“

Ich glaube, dass das Problem der Friedenssicherung in der Welt auf übernationaler Grundlage ohne Anwendung von Gandhis Methode nicht gelöst werden kann. Albert Einstein

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26. 9. – Moral

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. September

Moral   Verstand

religion-1046867__180Jede wirkliche Weisheit und jeder wahre Glaube werden in ein und demselben moralischen Gesetz klar und deutlich ausgedrückt.

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das sollt auch ihr ihnen tun; denn das ist das Gesetz und die Propheten. Matthäus 7,12

Das moralische Gesetz ist so offensichtlich und klar, dass es sogar für diejenigen, die es nicht kennen, keine Entschuldigung für Übertretungen gibt. Es bleibt ihnen nur eins: Ihren Verstand zu leugnen, und genau das tun sie.

Entweder nehmen Sie die Gesellschaftsmoral an, oder Sie lehnen sie ab. Sie können nicht auf beiden Seiten stehen. Sie können nicht den Fuss in der Hölle und den anderen im Himmel haben. Krishnamurti

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25. 9. – Arbeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. September

Arbeit

Vatikan 070Arbeit ist keine Tugend, aber sie ist die notwendige Vorbedingung für ein tugendhaftes Leben.

Für jeden Müssiggänger gibt es jemanden, der zu viel arbeitet. Für jeden Menschen, der zu viel isst, gibt es irgendwo einen anderen, der hungert.

Ein Grossteil der Betriebsamkeit fauler Menschen, die vorgeben, mit Arbeit beschäftigt zu sein, ist bloss Zeitvertreib und belastet andere nur noch mehr. Das kann man von jedem müssigen Zeitvertreib sagen.

Man kann nicht denken, wenn man es eilig hat. Platonsheep-551852__340

Diese sichtbare Welt enthält einen Unterricht über die unsichtbare Welt. Origines

Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige vollenden sie. Leonardo da Vinci

Eilig und ärgerlich getane Arbeit zieht die negative Aufmerksamkeit anderer auf sich. Echte Arbeit ist stets ruhig, beständig und unauffällig. Tolstoi

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24. 9. – Vegetarismus

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. September

 Vegetarismus

tiger-1430560__180Man könnte Fleisch essen, wenn es sich durch berry-1239100__180irgendwelche ernstlichen Erwägungen rechtfertigen liesse. Aber das ist nicht der Fall; Fleisch zu essen ist einfach etwas Schlechtes, für das es keine Rechtfertigung gibt.

Wie kann ein empfindsamer Mensch den Gedanken akzeptieren, eine solche Menge von Tieren müsstet getötet werden, um uns zu ernähren, obwohl uns die Erde so viele verschiedene Schätze aus dem Pflanzenreich schenkt? Er kann diesen Gedanken nur blind als Bestandteil der Sitten und Bräuche übernehmen.

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Es gibt einen grossen Unterschied zwischen demjenigen, der keine andere Nahrung ausser Fleisch zur Verfügung hat, und dem Gebildeten unserer Zeit, der in einem Land lebt, in dem es Gemüse und Milch im Überfluss gibt und dem erklärt worden ist, er solle kein Fleisch essen.

Der Gebildete begeht eine grosse Sünde, wenn er weiterhin wissentlich falsch handelt.

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23. 9. – Wissen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. September

Wissen   Eitelkeit   Bildung für alle!   In meinem Rucksack ist eine Weltkarte ohne Grenzen

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Es ist besser, weniger zu wissen als mehr denn nötig zu wissen. Befürchte nicht, zu wenig zu wissen, sondern fürchte dich aufrichtig vor dem unnötigen Wissen, das nur erworben wird, um der Eitelkeit zu frönen.

Ungeachtet dessen, wie gross mir der Wissensschatz der Menschheit im Vergleich zu unserer früheren Unwissenheit erscheint, ist er nur ein winzig kleiner Teil allen erreichbaren Wissens.

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Des Mystikers Sicht: Erwartet im Leben keine Krücken! Ihr habt starke Füße, um vorwärts zu gehen. Verwendet die Vernunft und eure Willenskraft! Es gibt keine ernsthaften persönlichen Probleme, die durch Anwendung von nur ein wenig Denken nicht gelöst werden könnten! Und wenn ihr euch auf die Ratschläge von anderen verlässt, schwächt ihr euer eigenes Selbst. Lernt daher, eure eigenen Probleme selbst zu lösen, indem ihr euren „Mind“ (Geist) und die Vernunft richtig anwendet! Daskalos    Das Unterbewusstsein

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22. 9. – Ewigkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. September

 Ewigkeit    Sterben – Tod

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Der Glaube an die Ewigkeit ist die einzige ausschliesslich menschliche Eigenschaft.

Unsere Erkenntnis der Ewigkeit ist die Stimme Gottes, die in uns lebt.

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Der Tod ist die Vernichtung der Körperorgane, mit denen ich im Leben sehe, die Vernichtung der Brille, durch die ich diese Welt betrachte. Die Vernichtung der Brille heisst nicht, dass das Auge selbst ebenfalls zerstört wird.

EwigkeitDes Mystikers Sicht: In der Absoluten Unendlichen Vollmacht ist der Logos, und der Logos ist Gott. Er ist in der Absoluten Vollmacht  in Gott. Alles wurde durch ihn, nichts entstand ohne den Logos. Johannes 1:1-3

In Ihm (im Gott-Menschen Joshua Immanuel dem Christus) ist das Leben und das Leben ist das Licht (die Selbstheit) der Menschheit. Und das Licht scheint in der Finsternis (im menschlichen Unwissen), und die Finsternis hat es nicht erfasst Johannes 1:4-5

Wer war, wer jetzt ist, und wer in alle Ewigkeit als menschliches SEIN wird, ist Joshua, der Menschensohn. Und was war, was jetzt ist, und was in Ewigkeit sein wird, ist Joshua, der Gottessohn.

War Joshua als Person nur ein menschliches Wesen, das vor zweitausend Jahren während der kurzen Zeit von dreiunddreißig Jahren lebte, das gekreuzigt wurde, verschied und in Vergessenheit geraten ist?

Joshua war immer und ist heute noch ein Teil des Logos. Es war der freie Entschluss des Logos, einen reinen logoischen Strahl seiner Selbst als Joshua Immanuel zu inkarnieren und in Joshua seine volle göttliche logoische Natur Mensch werden zu lassen. Seiner Selbst als Logos Gott gewahr, sagte Joshua: „Schon vor der Grundlegung der Welt, bin ich – im Ewigen Jetzt.“ Johannes 17:24.  Daskalos:  Einleitung Joshua Immanuel der Christus

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21. 9. – Gedanken

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. September

Freiheit   Elementale   Gedanken

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Alles steht in der Macht des Himmels ausser der Wahl, die wir haben, Gott oder uns selbst zu dienen.

Die wichtigste und notwendigste Äusserung der Freiheit ist die, dein Denken in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. Platon

Gedanken sind Handlungen. Friedrich Wilhelm Nietzsche

Gedanken sind zollfrei. Martin Luthercanada-geese-575262__180

Lästige Gedanken = zudringliche Stechmücken. Wilhelm Busch

Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurch finden zu den großen Gedanken, die einen stärken. Dietrich Bonhoeffer

Weise erdenken neue Gedanken, und Narren verbreiten sie. Heinrich Heine

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20. 9. – Anstrengung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. September

Anstrengung    Fortschritt

garden-1208987_960_720Alles Gute wird nur durch Anstrengung erreicht.

Nimmt jemand nach einer Zeit des Nichtstuns eine schwere körperliche Arbeit auf, stöhnt er vor Schmerz. Jedes Ausruhen vom Ringen um den geistigen Fortschritt erzeugt denselben Schmerz.

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19. 9. – Der richtige Glaube

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. September

Glaube

worm-1288092_960_720Nichts kann das Leben der Menschen mehr erhellen und ihre Last leichter machen als die Erkenntnis, dass sie Gott dienen sollen.

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Betrachte dich nicht als Herr, sondern als Diener, denn dann wandeln sich all deine schlechten Gefühle, deine Angst, Besorgnis, Unsicherheit und Unzufriedenheit in Ruhe und Frieden. Und eine klare Vision deines Lebenssinns und grosse Freude werden dich erfüllen.

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt.  Origines

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18. 9. – Spiritualität

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. September

  Gewissen   Spiritualität

communion-798378__180Die Essenz des Lebens liegt nicht in deinem Körper, sondern in deinem Gewissen.

Lass deine geistige Seite die materielle lenken, nicht umgekehrt. Will der Mensch seine Lage verbessern, sollte er geistige statt körperliche Vollkommenheit anstreben.

Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können. Krishnamurti

Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment. Buddha

 Wer seine Wurzeln nicht kennt, kennt keinen Halt. Stefan Zweig

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17. 9. – Grundbesitz

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. September

Gerechtigkeit   Sinn des Lebens

patriot-69492__180Dass einzelne grosse Ländereien  besitzen ist ebenso ungerecht, wie Menschen zu besitzen.

Die Ungerechtigkeit des Privatgrundbesitzes ist wie jede Ungerechtigkeit unweigerlich mit einer ganzen Reihe von Ungerechtigkeiten und schlechten Taten verbunden, die zu ihrem Schutz notwendig sind.

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Oft führ man gern aus seiner Haut. Doch wie man forschend um sich schaut, erblickt man ringsum lauter Häute, in die zu fahren auch nicht freute. Eugen Roth

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16. 9. – Zweifel

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. September

Zweifel   Unwissenheit

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Zweifel zerstören die Wahrheit nicht; sie stärken sie.

Der Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis. Aus Indien

Zweifel ist der Vater der Erfindung. Galileo Gallilei

Zum Weg des Edlen gehört dreierlei, aber ich bewältige es nicht: Richtiges Verhalten zu anderen Menschen – es befreit von Sorgen. Weisheit – sie bewahrt vor Zweifeln. Entschlossenheit – sie überwindet die Furcht. Konfuzius

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15. 9. – Falsche Vorstellungen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. September

Falsche Vorstellungen   Lügen   Fortschritt

knight-1421359__180Das grösste Hindernis zur Erkenntnis der Wahrheit sind Lügen, die sich als Wahrheit verkleiden.

Der Fortschritt der Menschheit liegt darin, Hindernisse aufzudecken, die sich vor uns verbergen.

Wir können bei der Betrachtung des Weltgebäudes, in seiner weitesten Ausdehnung, uns der Vorstellung nicht erwehren, daß dem Ganzen eine Idee zum Grunde liege, wonach Gott in der Natur, die Natur in Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit, schaffen und wirken möge. Johann Wolfgang von Goethe

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14. 9. – Gewalt

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. September

Gewalt   Gandhi

hands-1476198__180 Gewalt ist deshalb schädlich, weil sie gewöhnlich im Gewand des Reichtums auftritt und daher Achtung für Dinge erweckt, die Ekel hervorrufen.

Alle Gewalt widerspricht der Liebe: Beteilige dich nie an der Gewalt.

 

Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt. Johann Wolfgang von Goethe

Wer die Gewalt hat, doch ihr Wirken hemmt, der ist des Himmels Liebling. William Shakespeare

 Gewalt führt die Kuh nicht in den Stall. Deutsches Sprichwort

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13. 9. – Weisheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. September

 Weisheit    Gottes Wille    Gottesgebot

child-853710__180Der Weise will seine Lage nicht ändern, weil er weiss, dass es in jeder Lage möglich ist, Gottes Gebot der Liebe, zu erfüllen.

Versuche die innere Stille in dir herzustellen, ein vollständiges Schweigen von Mund und Herz. Dann wirst du hören, wie Gott zu dir spricht, und wissen, wie du seinen Willen erfüllen kannst.

Je mehr sich jemand über andere Menschen und die Verhältnisse aufregt und je zufriedener mit sich selbst er ist, desto weiter ist er von der Weisheit entfernt.

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12. 9. – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. September

Reichtum   Gerechtigkeit   Chronik einer Ausschaffung

Dubusinessman-1156879_960_720 kannst nicht gleichzeitig Gott und dem Teufel dienen. Dich nur mit Anhäufung von Reichtum zu befassen hat nichts mit den Erfordernissen eines wahrhaftig geistigen Lebens zu tun.

Wenn die Menschen, die nach Reichtum streben, nur deutlich sähen, was sie durch seinen Besitz verlieren, würden sie dieselbe Mühe darauf verwenden, den Reichtum wieder loszuwerden, die sie jetzt auf seinen Erwerb verwenden.

Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch. Albert Einstein

Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit. Platon

Wo man besitzt muss man herrschen. Krishnamurti

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11. 9. – Der Glaube

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. September

Glaube   Vertrauen   Erlösung 

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Die Erlösung liegt weder in Ritualen noch in einem bestimmten Glauben, sondern darin, dass du den Sinn deines Lebens klar erkennst.

Es ist schlimm, nichts zu haben, wofür du zu sterben bereit bist.

Erleuchtung ist da, wo Sie sind. Und wo Sie sind, da müssen Sie sich selbst verstehen. Krishnamurti

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10. 9. – Gewissen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. September

Wissen   Vervollkommnung

20160325_183213_resizedDie Stimme des Gewissens irrt nie. Sie strebt nicht nach der Erfüllung des animalischen Selbst, sondern nach dessen Verleugnung oder Aufopferung.

Bedeutung: Animalisches Selbst

Die Stimme deines Gewissens ist stets aus dem Lärm deiner sonstigen Wünsche herauszuhören, weil sie immer etwas scheinbar Nutzloses, scheinbar Sinnloses, scheinbar Unverständliches, gleichzeitig aber eigentlich Schönes und Gutes will, das nur durch Bemühung zu erlangen ist.

Des Mystikers Sicht: Ist unsere derzeitige Persönlichkeit nicht unser Selbst? Ja und nein. Wieso? Nun je nachdem, wie wir leben. Leben wir als Sklaven unserer Wünsche, Begierden und Schwächen, verändern wir uns ständig, dann ist es nicht unser Selbst. Denn unser wahres Selbst ist unveränderlich, es ist Gott! Unter welcher reinen Weste sich der Egoismus auch darstellt, ist er immer Egoismus und ist nicht unser wahres, göttliches Selbst.  Daskalos der Mystiker

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9. 9. – Wissenschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. September

Wissen  Vervollkommnung  Wissenschaft

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Das Wissen, das wir heute als Wissenschaft akzeptieren, beeinträchtigt die Qualität des Menschenlebens mehr, als es sie unterstützt.

Die Astronomie, Mechanik, Physik, Chemie und alle anderen Wissenschaften erforschen gemeinsam und einzeln verschiedene Seiten des Lebens, aber sie bieten keinerlei Lösung für das geistige Leben der Menschheit.

Wie gross unser Wissen auch sein mag, es hilft uns nicht, unseren wichtigsten Lebenszweck, die moralische Vervollkommnung, zu erfüllen.

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind. Albert Einstein

Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner ÜberlegungenMax Planck

Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.  Bertolt Brecht   Max Raabe stellt Bertolt Brecht vor   Weiterlesen

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8. 9. – Kinder

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. September

Einheit   Liebe    Kinder

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Achte jeden Menschen, doch ein Kind achte hundertmal mehr und hüte dich, die unbefleckte Reinheit seiner Seele zu verletzen.

Das Kind hütet seine Seele, wie das Lid den Augapfel hütet, und lässt ausser dem Quell der Liebe nichts hinein.

Welch bessere Zeit könnte es geben als die Kindheit, und welche besseren Tugenden als die unschuldige Freude und das Bedürfnis nach Liebe? Sie sind die reinsten Lebensäusserungen. Achte jeden Menschen, vor allem aber die Kinder, und zerstöre nicht die unschuldige Reinheit ihrer Seele.

Es gibt nichts Göttlicheres als die Erziehung; durch Erziehung wird der Mensch erst wahrhaft Mensch. Platon

Wisse, dass du eine zweite kleine Welt bist und dass die Sonne und der Mond in dir selbst sind, und ebenso die Sterne. Origines

Der Mensch ist das Modell der Welt. Leonardo da Vinci

Des Mystikers Sicht: Joshua lehrte die Menschen: „Ihr alle seid Götter und Kinder des allmächtigen Vaters.“ Er sagte es bewußt: „Vater unser in den Himmeln.“ Wir sind Götter, wir sind Nachkommen, wir sind Kinder des Vaters, Gottes (Das ist das größte Prinzip). Und wer das erkannt hat, der findet sich selbst wieder, nicht als Mann oder Frau sondern als Seelen-Ich. Daskalos

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7. 9. – Tod

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. September

Tod    Gegenwart    Wahres Leben   Doku 2017 : Leben nach dem „Tod“  

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Wenn das Leben gut ist, dann ist der Tod, der notwendig zum Leben gehört, ebenfalls gut.

Das wahre Leben findet nur in der Gegenwart statt. Die Zukunft hat keine Bedeutung.

Die Zukunft existiert nicht wirklich. Wir schaffen sie in der Gegenwart.

Bis jetzt ist noch niemand gestorben! Daskalos

Mandala: Sandro da Verscio

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6. 9. – Falsche Vorstellungen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. September

Falsche Vorstellungen    Wahrheit

live-2418341__340Eine falsche Vorstellung bleibt eine falsche Vorstellung, auch wenn die Mehrheit der Menschen sie teilt.

Verirrung ist ein üblicher Zustand der Menschen. Zu gewissen Zeiten und in gewissen Gesellschaftsklassen ist die besonders verbreitet. So ist es zu unserer christlichen Zeit in unserer christlichen Gesellschaft, wie es auch nicht anders sein kann unter Menschen, die entweder kein höheres Lebensgesetz kennen oder es kennen, aber nicht befolgen.

Wer auch die Sünde begehen mag, sie ist am grässlichsten, wenn sie ein gelehrter Mann begeht. Der lasterhafte Ungebildete ist besser als der liederliche Gelehrte, denn der Erste ist wegen Blindheit vom Wege abgekommen, der Zweite aber ist sehenden Auges in den Brunnen gefallen. Saadi   –   Von dieser Art ist die Sünde der Menschen unserer Zeit, die vom Christentum aufgeklärt und durch bisher ungekannte Mittel der Kommunikation untereinander verbunden sind.

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Wer sich an eine falsche Vorstellung gewöhnt, dem wird jeder Irrtum willkommen sein. Johann Wolfgang von Goethe

Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in den Formen des Rechts begeht. Platon

Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden. Origines

Zur Gerechtigkeit gehören: Macht, Weisheit und Wille. Leonardo da Vinci

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Des Mystikers Sicht: „Geliebte“, sagte Joshua, „ihr alle seid Kinder Alahas. Entfernt jeden bösen Gedanken, jedes schlechte Gefühl, über eure Brüder ganz aus eurem Geist und euren Herzen. Solange ihr in der grobstofflichen Welt, der Welt der Existenz, der Welt der Getrenntheit lebt, werdet ihr Meinungsverschiedenheiten haben; lasst aber diese Probleme nicht euren Geist und eure Herzen mit Hass und Unmut gegen eure Schwestern und Brüder füllen. Denn alle Menschen sind Brüder und Schwestern, Kinder Alahas, unseres himmlischen Vaters.“ Joshua 30/14 – Daskalos

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5. 9. – Strafe – Vergebung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. September Böses    Bestrafung   Vergebung Du sollst anderen mit gutem Beispiel vorangehen und sie dadurch lehren; wenn du aber Böses lehrst, lehrst du nicht, sondern zerstörst. Den besten Beweis, dass wir unwürdigen, manchmal sogar … Weiterlesen

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4. 9. – Nach Vollkommenheit streben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. September

Vollkommenheit   Das Gute    Leben

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Wahre Tugend lässt sich nicht in einem Augenblick erwerben, sondern nur durch ständiges Bemühen, weil wahre Tugend im ständigen Streben nach Vollkommenheit liegt.

Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich. Pearl S. Buck

Strebe nach dem Guten, ohne einen raschen oder äusserlich sichtbaren Erfolg zu erwarten. Du siehst die Ergebnisse deiner Mühen nicht, weil du, je weiter du fortschreitest, ein immer höheres Ideal der Vollkommenheit anstrebst. Die Bemühung an sich, nach dem Guten zu streben, rechtfertigt das Leben.

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen. Platon

So ist es besser, das vollkommene Leben zu suchen und dabei unterwegs zu sterben, als mit dem Suchen nach der Vollkommenheit nicht einmal den Anfang zu machen. Origines

Das wahre Wissen kommt immer aus dem Herzen. Leonardo da Vinci

Der Gott-Mensch sagte: „Seid so vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!“ Sehr klare und erleuchtende Worte. Daskalos

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3. 9. – Jenseits des Verständnisses

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. September

Verstand   Grenzenlos   Religion

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Beunruhige dich nicht, wenn man dir keine klare Vorstellung von Gott vermitteln kann. Je klarer sie geäussert wird, desto weiter ist sie von ihrer Grundlage, der Wahrheit entfernt.

Bild  von  Sandro da Verscio

Der Verstand ist wie ein Licht, das durch ein lichtdurchlässiges Glas scheint: Ich sehe es, und obwohl ich nicht weiss, woher es kommt, weiss ich, dass es da ist. Dasselbe kann man von Gott sagen. 

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2. 9. -Toleranz

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. September

Gerechtigkeit   Wahrheit   Wilhelm Busch

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Je näher der Mensch der Wahrheit kommt, desto toleranter wird er den Fehlern anderer gegenüber.

Wer nicht vom geistigen Fundament seines Glaubens überzeugt ist und sich nur zur äusseren Hülle der religiösen Rituale bekennt, kann anderen gegenüber nicht tolerant sein.

 

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Echte Wahrheit und wahrer Glaube brauchen weder weltliche Unterstützung und äusseren Glanz, noch müssen sie anderen aufgezwungen werden. Gott hat Zeit; für ihn vergehen tausend Jahre wie ein einziges. Diejenigen, die meinen, ihren Glauben durch Gewalt und Nötigung verbreiten zu müssen, glauben entweder nicht an Gott oder nicht an sich selbst.

Kritik des Herzens von Wilhelm Busch

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Früher, als ich unerfahren
Und bescheidener als heute,
Hatten meine höchste Achtung
Andre Leute.

Später traf ich auf der Weide
Ausser mir noch mehrere Kälber,
Und nun schätz‘ ich, sozusagen,
Erst mich selber.

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1. 9. – Ausschweifung – Sucht

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. September

Erfüllung    Sinn des Lebens    Liebe

alkolismus-64162__180Wenn Soldaten bei einer Schlacht untätig in einem Unterschlupf warten, bis sie eingesetzt werden, versuchen sie, sich durch etwas X-beliebiges von der bevorstehenden Gefahr abzulenken. Es kommt mir vor, als verhielten sich Leute, die sich vor dem Leben retten wollen, wie diese Soldaten: Manche lenken sich durch Eitelkeiten, andere durch Kartenspiel, Politik, Gesetze, Frauen, Glücksspiel, Pferde, Jagd, Wein oder Staatsgeschäfte davon ab.cat-1762288__340

Manche sagen: “Es spielt keine Rolle, ob man trinkt oder raucht.“ Wenn es keine Rolle spielt, weshalb dann nicht einfach damit aufhören, wenn du weisst, dass du dir, und mit deinem Beispiel auch anderen, damit schadest?Elizabeth Taylor

Ich war so dumm und arrogant zu glauben, ich wäre ein harmloser Gelegenheitstrinker und hätte meinen Alkoholkonsum jederzeit im Griff. Das ist Selbstbetrug, den sich jeder Alkoholiker vorgaukelt. Elizabeth Taylor

Heinz Rühmann

Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen. Heinz Rühmann

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31. 8. – Kunst

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 31. August

Kunst   Gefühle

thm_vergesslicher-engel_kleeDas Kunstschaffen und der Verkauf von Kunst sind heute meist reine Prostitution. Der Vergleich hält in allen Einzelheiten stand. Wirkliche Kunst schafft sogar ein echter Künstler nur selten; wie ein Kind im Mutterleib ist sie die reife Frucht seines vergangenen Lebens. Falsche Kunst hingegen stellen Kunsthandwerker pausenlos je nach den bestehenden Marktforderungen her. Wie eine treue Frau, die ihren Mann liebt, braucht wirkliche Kunst keinen übermässigen Schmuck; wie eine Hure verlangt die falsche Kunst nach Verzierung.       mona-lisa-74050_960_720

Wirkliche Kunst entsteht aus einem Drang des Künstlers, die Gefühle auszudrücken, die sich in ihm gebildet haben, genau wie eine Mutter ihr Kind gebären muss. Falsche Kunst hört nur auf Gewinn. Wirkliche Kunst bereichert das Leben mit einem neuen Gefühl, wie auch die Frau einen neuen Menschen zur Welt bringt.

Falsche Kunst verdirbt: Sie zerstreut den Menschen, lenkt ihn ab und schwächt seine Geisteskraft. Das muss jeder begreifen, wenn er das schreckliche Wuchern dieser schmutzigen, zügellosen Kunst meiden will, die ganz offensichtliche Prostitution ist.

Wenn ich wüsste, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten. Pablo Picasso

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, wohl aber der Wein des Lebens.  Jean Paul

Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen. Johann Wolfang von Goethe Weiterlesen

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30. 8. – Ein neues Bewusstsein

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. August

Bewusstsein      Joshua      Foto: Eiger, Mönch, Jungfrau

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Wer zuoberst auf dem Gipfel eines Berges steht, sieht den Sonnenaufgang früher als die Talbewohner. Ebenso steht es mit denen, die geistige Höhen erreichen: Sie sehen den himmlischen Sonnenaufgang früher als diejenigen, die ein materielles Leben führen. Doch die Zeit wird kommen, wenn die Sonne so hoch am Himmel steht, dass alle sie sehen.

Sobald uns ein höheres Ideal gezeigt wird, verblassen alle falschen Ideale, wie auch die Sterne verblassen, wenn die Sonne kommt.

Es gibt ein Auge der Seele. Mit Ihm allein kann man die Wahrheit sehen. Platon

Die Zeit wird kommen, in welcher der Herr des ewigen Lebens und der Liebe, Er, DAS LICHT der Welt, in den Herzen aller Menschen auferstehen wird. nach Daskalos

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29. 8. – Einheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. August

Liebe   Joshua

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Erkennt jemand Gott in seiner Seele, dann erkennt er, dass er mit den Menschen auf der ganzen Welt verbunden ist.

Wir sind alle Kinder desselben Vaters, und es ist unnatürlich, unsere Geschwister nicht zu lieben.

Das Gegenwärtige ist das Ewige, oder richtiger das Ewige ist das Gegenwärtige, und das Gegenwärtige ist das Erfüllte. Søren Aabye Kierkegaard

 

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28. 8. – Glaube

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. August

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Es gibt zwei Arten von Glauben in der Welt. Der erste ist der Glaube an das, was andere sagen, der Glaube an Menschen; es gibt vielerlei Formen dieses Glaubens. Der zweite ist der Glaube an Gott; dieser Glaube ist unveränderlich, und er ist für alle Menschen notwendig.

sun-1602402_960_720Der Glaube ist eine notwendige Eigenschaft der Seele. Spüre, wie grundsätzlich sinnlos die Dinge sind, die du gut kennst, und wie gross jene, die du nicht kennst, die aber wichtig sind.

Menschen, die meinen, sie hätten keinen Glauben, täuschen sich; sie merken ihn nur nicht oder wollen ihn nicht oder können ihn nicht benennen.

Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten. Wilhelm Busch

Jeder Mensch will lieber glauben, als sich selbst ein Urteil zu bilden. Seneca

Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgen Bleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott. Franz Kafka

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27. 8. – DAS INNERE SELBST

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. August

Die Natur der Wahrheit

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Das Beste und Wichtigste eines jeden Menschen ist sein Inneres: sein geistiges Wesen.

Wüsstest du nur, wer du bist, all deine Schwierigkeiten würden dir völlig unnötig und belanglos erscheinen.

Der größte Lehrer ist dein inneres Selbst. Daskalos

Christian Morgenstern

Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist.       Christian Morgenstern


Die zwei Parallelen von Christian Morgenstern

Es gingen zwei Parallelen
ins Endlose hinaus,
zwei kerzengerade Seelen
und aus solidem Haus.

Sie wollten sich nicht scheiden
bis an ihr seliges Grab:
Das war nun einmal der beiden
geheimer Stolz und Stab.

Doch als sie zehn Lichtjahre
gewandert neben sich hin,
da wards dem einsamen Paare
nicht irdisch mehr zu Sinn.

Warn sie noch Parallelen?
Sie wusstens selber nicht, –
sie flossen nur wie zwei Seelen
zusammen durch ewiges Licht.

Das ewige Licht durchdrang sie,
da wurden sie eins in ihm;
die Ewigkeit verschlang sie
als wie zwei Seraphim.

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26. 8. – Gerechtigkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. August

Gerechtigkeit   Liebe

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Gerechtigkeit wird nicht durch Streben nach Gerechtigkeit erlangt, sondern durch Liebe.

Du kannst nicht vollkommen gerecht sein. Einmal tust du zu wenig, ein andermal zu viel. Es gibt nur eine Möglichkeit, nicht gegen die Gerechtigkeit zu sündigen, nämlich die Dinge ständig zu verändern, sie zu verschönern und zu verbessern.

Nichts Unvollendetes kann für etwas Maßstab sein. Platon

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25. 8. – Arbeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. August

Arbeit

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Arbeit ist die Voraussetzung für die Existenz in der materiellen, physischen Welt. Hätte Robinson nicht gearbeitet, wäre er erfroren und vor Hunger gestorben, und jeder sieht das ein. Arbeit ist daher auch die notwendige Voraussetzung für das geistige Leben, aber nicht alle sehen das ein, obwohl es ebenso offensichtlich ist wie die Notwendigkeit der physischen Arbeit für den Körper.

Schäme dich nie irgendeiner Arbeit, auch nicht die niedrigsten und schmutzigsten, sondern schäme dich nur des schmutzigen moralischen Zustands, nämlich der Untätigkeit des Körpers, die sich zwangsläufig aus dem Verzehr dessen ergibt, was andere erarbeitet haben.

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24. 8. – Vervollkommnung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. August

Vervollkommnung   Liebe

grandfather-1434575__180Der ständige Kampf zwischen Fleisch und Geist wird nie aufhören. Der Kampf ist ewig und die Essenz des Lebens. Der Zweck des Lebens ist der, zu lieben und alles mit Liebe zu durchdringen. Er ist die langsame, schrittweise Veränderung von Böse und Gut, er ist das Schaffen des wahren Lebens, eines Lebens voller Liebe.

Die Welt der Menschen ist stets auf dem Weg zur Vervollkommnung, und diesen Vorgang der Vervollkommnung zu verstehen ist eine der grössten Freuden des Menschen; diese Freude ist jedem zugänglich.

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Die Menschen gehen unmerklich, aber unaufhörlich auf das Reich Gottes zu, das durch Vereinigung in der Liebe erlangt wird.

Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben. Martin Luther King  

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23. 8. – Wahrheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. August

Wahrheit  Joshua

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Die Wahrheit ist nur für Übeltäter schädlich. Wer Gutes tut, liebt die Wahrheit.

Wäre der Mensch gänzlich tugendhaft, er entfernte sich keinen Schritt von der Wahrheit.

Um der Wahrheit näher zu kommen: Das erste, was du brauchst, ist das Verlangen in deiner derzeitigen Persönlichkeit, die Wahrheit kennen zu lernen. Daskalos

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22. 8. – Wissenschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. August

Wissenschaft

arrow-1538703__180Es ist gefährlich, den Gedanken zu verbreiten, das Leben sei lediglich das Resultat materieller Kräfte und es hänge gänzlich von diesen Kräften ab.

Der wahre Zweck der Wissenschaft ist der, die Wahrheit des Lebens zu ergründen. Ihr falscher Zweck ist die Rechtfertigung des Bösen in der Welt. Dazu gehören die juristischen und politischen Wissenschaften und insbesondere die Theologie, die Wissenschaft der Religion.

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