Hercapra-1317893__180zlich Willkommen auf der Website / Blog von Aniko Drozdy  –  Wie alles im Leben ist auch diese Website ständig im Wandel. Sie finden täglich neue Weisheiten aus dem Tolstoi Kalender (blau) und weitere Beiträge (grün).

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24. 1. – Ausrichtung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. Januar

sonnenblumenstrauss christa Dein Tun
sollte nicht
von den Wünschen
der Menschen
um dich herum bestimmt werden,
sondern von den Bedürfnissen
der
gesamten
Menschheit.

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23. 1. – Zorn

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. Januar

Mese Sommer 08 Sarnen 037Zorn schadet allen,
aber am meisten demjenigen,
der ihn verspürt.

Dein Zorn lässt sich durch nichts rechtfertigen.
Der Grund für den Zorn liegt stets in dir.

Den eigenen Zorn zu verringern ist ein individuelles Abrüstungsprogramm. Dalai Lama

Die Schwäche derer, die am Anfang der Bekehrung stehen, ist derart, daß dem guten Willen nicht auf der Stelle die Auswirkung folgt, auch wenn einer alles Gute tun will. Denn er überlegt bei sich und beschließt beispielsweise nicht zu zürnen, und nimmt sich das in seinem Willen fest vor. Aber weil das Laster des Zorns durch täglichen Gebrauch und lange innere Gewohnheit in ihm Herr gewesen ist, widersetzt es sich seinem Willen und Vorsatz, und die Macht des Zorns bricht nach ihrer gewöhnlichen Weise durch.  Origines

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22. 1. – Gegen den Krieg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. Januar

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Keine Ausnahmen oder besondere Umstände rechtfertigen
den Mord an einem Lebenden.
Mord ist die gröbste Verletzung der Gebote Gottes,
die in allen Religionen und im Gewissen eines jeden Menschen verankert sind.    

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21. 1. – Innere Vervollkommnung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. Januar

sunflower-829967__180Wir würden einen Mann für verrückt halten, der statt sein Haus zu überdachen und Fenster in die Fensterrahmen zu setzen, bei einem Sturm hinausginge und Wind, Regen und Wolken beschimpfte.
Genau das tun wir aber alle, wenn wir das Schlechte in anderen beschimpfen und sie dafür tadeln, anstatt das Böse in uns zu bekämpfen. Wir können das Böse in uns selbst loswerden, genauso, wie wir auch ein Dach und Fenster für ein Haus bauen können.
Aber wir können das Böse in der Welt ebenso wenig vernichten, wie wir dem Wetter gebieten können, es solle sich ändern und die Wolken sollten sich verziehen.
Erzögen und besserten wir uns selbst, statt anderen zu predigen, gäbe es weniger Schlechtigkeit in der Welt, und alle führten ein besseres Leben.

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20. 1. – Nach dem Tod

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. Januar

Matterhorn_Schildthorn 048Tod und Geburt sind zwei Grenzen, hinter denen etwas Ähnliches verborgen
liegt.

Wenn du darüber nachdenkst, was deine Seele nach dem Tod erwartet, dann denke auch darüber nach, was deiner Seele vor deiner Geburt geschah. Wenn du vorhast, irgendwohin zu gehen, bist du auch von irgendwoher gekommen.

Foto: Zermatt – Eine Botschaft des Himmels – wir fühlten eine unendliche Liebe…

Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod. Leonardo da Vinci

Lebendigkeit und Lebensende

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19. 1. – Selbstaufopferung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. Januar

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Die Gesellschaft
kann sich nur durch
Selbstaufopferung bessern.

Die Vollkommenheit des Menschen lässt sich
am Grad seiner inneren Freiheit bemessen.
Je mehr sich jemand von seiner Persönlichkeit befreit,
desto freier ist er.

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Es gibt nur ein Gesetz sowohl für dein eigenes Leben als auch das Leben der Gesellschaft: Willst du deine Seele vervollkommnen, dann sei bereit, die Persönlichkeit zu opfern.

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18. 1. – Wissenschaft – Erleuchtung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. Januar

 

spider-silk-1287407__180Die einzig wahre Wissenschaft ist das Wissen darum, wie man leben sollte. Dieses Wissen ist jedem zugänglich.

Wir führen ein sinnloses, dem Lebenverständnis der Weisesten aller Zeiten entgegengesetztes Leben. Das kommt daher, dass unsere jungen Generationen falsch erzogen werden – man bringt ihnen allerlei Wissenschaften bei, lehrt sie jedoch nicht den Sinn des Lebens.

 

hahn-1314772_960_720Es gibt zahllose verschiedene Wissenschaften; ohne das eine, grundlegende Wissen jedoch, nämlich was der Sinn des Lebens und was gut für das Volk ist, werden alle anderen Kenntnisse und die Kunst zu einer müssigen, schädlichen Unterhaltung.

Ein Gelehrter kennt viele Bücher; ein Gelehrter hat Wissen und Fähigkeiten; ein Erleuchteter versteht den Sinn und Zweck des Lebens.

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17. 1. – Selbstvervollkommnung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. Januar

 

sunflower-870477_960_720Lebe für deine Seele; und sogar ohne es zu versuchen oder auch nur zu verstehen, dass du es tust, trägst du dazu bei, die Gesellschaft zu verbessern.

Vervollkommne deine Seele und vertraue darauf, dass du nur so zur Vervollkommnung der Gesellschaft, zu der du gehörst, beitragen kannst.

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16. 1. – Richtungsänderung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. Januar

Scan0011Wir sollten jederzeit bereit sein, unsere Ansichten zu ändern, Vorurteile aufzugeben und geistig aufgeschlossen und aufnahmefähig sein.
Ein Seemann, der ungeachtet der Windrichtung stets dieselben Segel setzt, erreicht den Hafen nie.               Harry George

Nimm Christi Lehre so klar und einfach an, wie sie ist; dann siehst du, dass wir mitten unter grossen Lügen leben.

 

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Foto: Richtungsänderung: 1984 hier mit meinen geretteten Hühnern vor „meinem“ 300 Jahre alten Bauernhaus (Wasser und Toilette draussen ohne Telefon) wo ich über zwei Jahre als Einsiedlerin lebte, nachdem ich das Amt als Schulinspektorin niedergelegt hatte.

AAAAAAA 096 Meine einzige Wasserstelle…  Über mich      Im Vatikan

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15. 1. – Menschlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. Januar

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Der wichtigste Grundsatz in der Lehre Christi ist die direkte Verbindung zwischen dem Menschen (Gottes Sohn) und Gott (seinem Vater).

Hüte dich vor allem, was ein Hindernis zwischen dir und Gott bildet.

Du fragst, was die bemerkenswerteste Eigenschaft in Christi Charakter war. Ich will es dir sagen: sein Vertrauen in die Grösse der Menschenseele. Er hat im Menschen die Spiegelung Gottes gesehen und daher jeden geliebt, wer auch immer er sein mochte, ohne Rücksicht auf sein Leben oder seinen Charakter. Nach William Ellery Channing

Sowohl Menschen wie Nationen müssen sich von Vorurteilen befreien. Spüre, wie du direkt mit Gott sprichst; lies nicht im Buch, lies in deiner Seele; dann wird eine kleine Kapelle so gross wie die Himmelskuppel selbst. Nach Ralph Waldo Emerson

Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf. Platon

Gott soll daher nicht als Körper oder in einem Körper existierend gedacht werden, sondern als unteilbares geistiges Wesen. Origines

Man mag noch so viele Nullen zusammenzählen wie man will: es gibt doch keine Eins. Leonardo da Vinci

Alle menschlichen Wesen sind die Schatten des Absoluten. Wir haben sie alle zu lieben, so wie sie sind. Wir haben zu versuchen, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, damit sie nicht mehr leiden. Das Leiden zu stoppen ist das grösste Anliegen. Wir sollen ihnen nicht helfen, damit sie uns bewundern und denken, dass wir eine Art der Überlegenheit erreicht haben im Erkennen und Beurteilen und dass sie uns deshalb folgen sollen. Das Hauptanliegen soll sein, den Schmerz zum Schweigen zu bringen – den Schmerz zu lindern. Daskalos

Leben an der Leine

Brief an Hitler von Gandhi

Wo ist die Menschlichkeit ???
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14. 1. – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. Januar

IMG_0256Liebe nur eins in dir, was in uns allen dasselbe ist. Liebst du das, was in uns allen dasselbe ist, dann liebst du Gott.

 

Der Mensch lebt durch die Liebe: Mit Eigenliebe beginnt der Tod; mit Menschen- und Gottesliebe beginnt das Leben

 

Die Liebe ist nicht die Ursache, sondern die Folge dessen, dass wir den göttlichen, geistigen Ursprung in jedem erkennen.

Liebe ist die Sehnsucht nach der Ganzheit,
und das Streben nach der Ganzheit wird Liebe genannt. Platon

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13. 1. – Glauben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. Januar

 

nokia_2009_2 343Glauben heisst, den Sinn des Lebens zu verstehen und damit verbundenen Pflichten und Verantwortung zu übernehmen.


Mache dir nicht zu viele Gedanken darüber, was nach dem Tod geschieht. Überlasse dich der Schöpfung Gottes und segne sie: Du weisst, dass sie die Liebe ist, weshalb solltest du dich also fürchten? Als Christus starb, sagte er: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Wer diese Worte sagt, nicht nur mit den Lippen, sondern aus ganzem Herzen, braucht sonst nichts. Wenn mein Geist zu seinem Vater zurückkehrt, ist das der beste Platz für ihn, und nichts könnte besser sein.

Bilde dir nicht ein, du könntest ohne Glauben den Seelenfrieden finden.

Wer ist ein guter Mensch? Nur der ist ein guter Mensch, der glaubt. Was ist Glaube? Glaube ist der Einklang deines Willens mit dem Gewissen und der Weisheit der Welt. Chinesisches Sprichwort

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. Albert Schweitzer

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12. 1. – Falsche Lehrer

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. Januar

chains-19176__180Manche Leute massen sich das Recht an, Entscheidungen für andere zu treffen und über derer Beziehung zu Gott und der Welt zu bestimmen; andere aber – weitaus die meisten – überlassen dieses Recht anderen und glauben blind an alles, was man ihnen sagt. Beide machen sich desselben Verbrechens schuldig.

epilepsy-623346__180Der Mensch sollte das geistige Erbe nutzen, das er von den Weisen und Heiligen aus der Vergangenheit mitbekommen hat, jedoch alles mit seinem Verstand prüfen und manches annehmen, anderes aber ablehnen.

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Jeder Mensch bestimme seine Haltung dieser Welt und Gott gegenüber selbst.

Es ist entwürdigend, wenn der Mensch seine Individualität verliert und zu einem bloßen Rädchen im Getriebe wird. Mahatma Gandhi

Das Wahre kann nie widerlegt werden. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origines

Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci

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11. 1. – Den Stolz meiden

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. Januar

 

Vollkommenheit ist ohne Demut unmöglich. „Weshalb sollte ich nach Vollkommenheit streben, wenn ich schon gut genug bin?“

Je höher eure Stellung unter den Menschen ist, desto demütiger sollt ihr sein. Manche haben Rang und Namen, doch die Geheimnisse der Welt werden nur den Demütigen offenbart. Sucht nicht das Komplizierte. Achtet eure Pflicht. Lernt nicht, was ihr nicht lernen sollt. Es ist euch bereits mehr offenbart worden, als ihr versteht. Aus den Apokryphen

 

Foto: Während 20 Jahren durfte ich mich an „SaiRam“ erfreuen!

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10. 1. – Religiöse Erziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. Januar

 

Storch

Die Grundlage jeder Erziehung besteht darin, eine Beziehung zum Ursprung aller Dinge herzustellen sowie Schlussfolgerungen daraus für das eigene Verhalten zu ziehen.

 

Eine religiöse Erziehung ist die Grundlage jeder Bildung.

Christus, da er den Menschen ziehen wollte, mußte Mensch werden. Sollen wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden. Martin Luther

2016-11-23-08-28-04Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. Maria Montessori

Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muß, um Zeit zu gewinnen. Jean-Jacques Rousseau

Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen. Johann Wolfgang von Goethe

Ich lerne jeden Tag wie damals…

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9. 1. – Denken

 

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. Januar – Denken

Sonnenblume Logo AnikoEin Gedanke lenkt dein Leben nur dann in die richtige Bahn, wenn er Antworten auf die Frage deiner Seele gibt. Ein Gedanke, den du von jemandem ausgeliehen und gedanklich in deinen Erinnerungsschatz aufgenommen hast, hat keinen grossen Einfluss auf dein Leben und führt dich manchmal in die falsche Richtung.

Lies weniger, lerne weniger, aber denke mehr nach. Lerne von deinen Lehrern und den Büchern, die du liest, nur das, was du wirklich brauchst und wirklich wissen willst.

Das Studium der Gedanken (Elementale) ist NOT-wendig. Nur die Erkenntnis daraus und deren Anwendung führt zum Frieden !

„Jeder Gedanke, jedes Gefühl, das wir ausstrahlen, ist ein Elemental. Elementale haben ihr eigenes Leben, wie jedes andere Lebewesen. Sie können eine Existenz unabhängig von ihrem Erzeuger, also dem, der sie ausgesandt hat, besitzen. Es gibt zwei Arten von Elementalen: Solche, die unterbewusst erzeugt werden, das sind die Elementale der „Wunschgedanken“ – und solche, die bewusst erzeugt werden – das sind die Elementale der „Gedankenwünsche“.

„Die Beschäftigung mit dem Wesen und Wirken der Elementale ist für unser Leben auf diesem Planeten von grösster Wichtigkeit. Es sollte in jedermanns Interesse liegen wie Elementale erschaffen werden: ihre Natur, ihre Kraft oder Energie, wie sie sich verhalten, wie sie den persönlichen Egoismus verstärken.
Wir untersuchen dies durch Beobachtung, Meditation und Konzentration und erwerben die Fähigkeit, die unerwünschten Elementale allmählich zu entkräften, bis wir Herr im eigenen Hause werden.“  Daskalos der Mystiker

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8. 1. – Wahre Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. Januar

Die christliche Lehre ist so einfach,20160106_175511_resized dass sogar ein kleines Kind ihren Sinn versteht. Nur diejenigen verstehen sie nicht, die sich als Christen ausgeben und so genannt werden möchten, ohne wirklich Christen zu sein.

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen.

Um das Christentum zu verwirklichen, muss man all seine Entstellungen vernichten und ihm seine Reinheit zurückgeben.

santorini-1319377__180Christus hat seine gesamte Lehre in seinem letzten Gebot zusammengefasst: „Liebet einander, wie ich euch liebe. Alle werden sehen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.“ Er sagte nicht: „Wenn ihr glaubt“, sondern „wenn ihr liebt“. Der Glaube ändert sich mit der Zeit, weil sich das Wissen ständig ändert. Die Liebe hingegen verändert sich nie; die Liebe ist ewig.

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7. 1. – Freundlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. Januar

 

chiang-mai-1464535__180Mitmenschliche Beziehungen erfordern Güte. Bist du nicht gut zu den Menschen, kommst du deiner wichtigsten Pflicht nicht nach.

Je gütiger und rücksichtsvoller jemand ist, desto mehr Güte bringen ihm andere entgegen.

Güte bereichert das Leben. Mit Güte klärt sich Unerklärliches, wird Schweigen leicht und Langweiliges erfreulich.

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6. 1. – Selbstkontrolle

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Januar

 

IMG_1971Egal, wie oft du den Sieg über deine Leidenschaften zu erringen versuchst, gib nie auf. Jede Bemühung schwächt die Macht der Leidenschaft und macht es leichter, den Sieg über sie zu erringen.

Die Bestrebung, Gutes zu tun, ist wichtig; noch wichtiger aber ist die Bestrebung, sich des Bösen zu enthalten.


Der Wein ist ein Geschenk der Götter, sie haben den Wein dem Menschen aus Erbarmen gegeben. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origenes

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. Leonardo da Vinci

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5. 1. – Verleumdung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. Januar

 

Manchmal ist der Schaden, den unsere Worte anrichten, sichtbar und manchmal nicht; aber der Schaden wird dadurch nicht geringer, dass wir diejenigen, die um unsere Worte willen leiden, nicht sehen.

Hüte dich davor, die Eintracht unter den Menschen dadurch zu zerstören, dass du mit Worten Zwist unter ihnen säst.

„Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden.“ Origenes

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4. 1. – Einheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. Januar

 Neuer Beitrag: Texte und Erste Begegnung mit Daskalos

protection-442906_960_720Auch wenn wir es nicht wollen, können wir nicht umhin, unsere Verbundenheit mit der gesamten Menschheit zu spüren: Wir sind durch Industrie, Handel, Kunst, Wissenschaft und, was das Wichtigste ist, durch unsere gemeinsame Sterblichkeit miteinander verbunden.

Die Geschichte der Menschheit ist der Fortschritt der Menschheit auf eine stets grössere Vereinigung zu.

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3. 1. – Schicksal

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. Januar

 

20150727_133817_resizedDie wichtigste Frage, die wir uns stets stellen sollten, lautet: Tun wir das Richtige?
Entspricht unser Tun in dieser kurzen Lebensspanne, die wir unser Leben nennen, dem Willen jener Kraft, die uns in die Welt gesandt hat? Tun wir das Richtige?

Wenn ich mich in einer schwierigen Lage befinde, bitte ich Gott um Hilfe. Doch meine Pflicht ist, dem Herrn zu dienen, und nicht die seine, mir zu dienen. Sobald ich mich daran erinnere, wird meine Last leichter.

15056495-1676949552616152-8074559268505041850-nStell dir vor, dein Leben ziele lediglich auf dein Glück ab – dann wäre das Leben grausam und sinnlos. Nimm an, was dir die Weisheit der Welt, dein Verstand und dein Herz sagen: dass der Sinn des Lebens darin besteht, jener Kraft zu dienen, die dich in die Welt gesetzt hat. Dann wird das Leben zu einer ständigen Freude.

KEIN MENSCH IST ILLEGAL !    Papierlose Zeitung – Bildung für alle

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2. 1. – Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Januar

 

nokia_2009_2 414Der schlimmste Aberglauben, den es gibt, wird von der Mehrheit der sogenannten Gelehrten unserer Zeit vertreten, die behaupten, der Mensch könne ohne Glauben leben.

Der letzte Sinn jeder Religion besteht darin, die Frage zu beantworten: „Weshalb lebe ich, und welche Stellung nehme ich in Bezug auf die grenzenlose Welt um mich herum ein?“ Es gibt keine einzige Religion, die von der erhabensten bis zur primitivsten, deren Fundament nicht die Definition ebendieser Stellung des Menschen in der Welt wäre.

 

Foto: Rainer Maria Rilkes Grab hinter der Kirche in Raron (oben)

Denn wir sind nur die Schale und das Blatt: Der grosse Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht.   Rilke

Joshua Emmanuel, der Christus, lehrte uns zwei Dinge: „Ihr, alle, seid Kinder Gottes. Entfaltet eure Göttlichkeit, eure innere Göttlichkeit, über die verschiedenen Stufen der Selbstheit und der Selbst-Bewusstheit.“ Das ist der Weg zurück zu unserer inneren Wesensart.  Daskalos

Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.  Leonardo da Vinci

Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muss, um ein Mensch zu sein.   Immanuel Kant

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1. 1. – Wissen – Literatur

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. Januar

 

Es ist besser, wenig Gutes und Notwendiges als viel Unnützes und Mittelmässiges zu wissen.
Der Unterschied zwischen den stofflichen und den intellektuellen Giften liegt darin, dass die meisten stofflichen Gifte abscheulich schmecken, die intellektuellen Gifte hingegen, die man in billigen Zeitungen oder schlechten Büchern findet, leider oft verlockend sind.

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31. 12. – In der Gegenwart leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 31. Dezember

Die Vergangenheit existiert nicht.
Die Zukunft hat noch nicht begonnen.
Die Gegenwart ist ein winzig kleiner Punkt in der Zeit,
in dem die bereits nicht mehr existierende Vergangenheit mit der unmittelbar bevorstehenden Zukunft zusammentrifft.
An diesem – zeitlosen – Punkt
findet das eigentliche Leben des Menschen statt.

Foto: Aniko Drozdy – 31.12.2015   :-)

„Solange wir im Körperbewusstsein verhaftet sind, leben wir wie Fremdlinge in einem fremden Land“, sagte Yogananda. „Unser Heimatland ist die Allgegenart.“    Paramahansa Yogananda

Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.  Albert Einstein

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30. 12. – Einheit der Menschen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. Dezember

 

RigiDas Wissen um die Brüderlichkeit und Gleichheit aller Menschen breitet sich unter den Menschen immer mehr aus.

Das Wissen um die eigene Einheit mit der ganzen Menschheit stammt aus der Erkenntnis des göttlichen Ursprungs in uns allen und verleiht uns das grösste Gut. Wahre Religion führt zu dieser Erkenntnis; verschiedene Vorurteile aber – staatliche, nationale oder Klassenvorurteile – versperren ihr den Weg.

Die Familie und das Vaterland sind einfach zwei Kreise, die zum grösseren Kreis gehören, den die Menschheit bildet. Wer Moral lehrt und seine Pflichten nur auf seine Familie und sein Land beschränkt, lehrt eine Selbstsucht, die für alle gefährlich ist.

Foto: Rigi – November 2015

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29. 12. – Krieg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. Dezember

Sonnenblume von ChristaEs gibt erst dann keinen Krieg mehr, wenn der Mensch, der sich weigert, daran teilzunehmen, bereit ist, dafür verfolgt zu werden. Das ist die einzige Möglichkeit.

Solange es Gewalt gibt, wird es Kriege geben. Gewalt ist nicht durch weitere Gewalt zu besiegen, sondern nur dadurch, dass man sich ihr nicht widersetzt und nicht teilnimmt. Leturneau

Der wilde Instinkt des soldatischen Mordens hat sich über Tausende von Jahren in der Menschheit entwickelt und im Denken festgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass die Gesellschaft es schafft, sich von diesem schrecklichen Verbrechen zu befreien.

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28. 12. – Wissenschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. Dezember

Die Wissenschaft ist lebenswichtig, wenn sie dazu genutzt wird, das Gesetz des menschlichen Lebens zu offenbaren.

„Wissenschaft“ ist nicht das, was die Menschen mit diesem Namen bezeichnen, sondern das, was den höchsten, wichtigsten, notwendigsten Gegenstand des Wissens ausmacht.

Wollen wir anerkennen, wie wichtig die Wissenschaft ist, so wäre nachzuweisen, dass diese Beschäftigung nützlich ist. Gewöhnlich belegen die Wissenschaftler nur, dass sie etwas tun, das sich möglicherweise irgendwann einmal in der Zukunft für die Menschheit als nützlich erweisen könnte.

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27. 12. – Spiritualität

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. Dezember

 

Alles, was wir sehen und wissen, existiert in Wirklichkeit nicht, weil es nur das Ergebnis unseres begrenzten Verständnisvermögens für die Wirklichkeit ist.

 

Alte Burgen werden zerstört, Denkmäler für Könige werden abgerissen, und das Alter verwüstet den Körper. Nur die Lehren der Tugend altern nie und gehen niemals zugrunde.

 

Will man das wahre Wesen einer Sache verstehen, muss das Körperliche in Geistiges umgewandelt werden.

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26. 12. – Kinderderziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. Dezember

20150315_135739_resizedDie Kindheit ist diejenige Zeit im Leben, in der sich Grundüberzeugungen bilden. Deshalb gehört die Auswahl jener Dinge, von denen das Kind überzeugt werden sollte, zum Wichtigsten bei der Erziehung.

Es ist wichtig, Kindern Güte und Einfachheit im Leben und bei der Arbeit beizubringen. Die gesamte moralische und geistige Erziehung des Kindes sollte durch das eigene gute Beispiel untermauert werden. Lebe tugendhaft, oder bemühe dich zumindest, es zu tun; deine Kinder werden dadurch erzogen, dass du dich selber erfolgreich bemühst, ein gutes Leben zu führen.

Reden und Argumentieren beeinflussen tausendmal weniger als das vorgelebte Beispiel. Alle Verhaltensmassregeln sind wertlos, wenn die Kinder im Alltag das Gegenteil zu sehen bekommen.

Man könnt‘ erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.                Johann Wolfgang von Goethe

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25. 12. Nächstenliebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Dezember

 

schweizerhuhn_4Wenn Reiche Armen helfen, ist es allzu häufig bloss eine Geste des Anstands und keine wirkliche Barmherzigkeit.

Das Gute und Tugendhafte kommt aus dem Herzen; man sollte es tun, ohne einen Gedanken an die Meinung anderer oder künftigen Lohn zu verschwenden.
Tugend und Barmherzigkeit beginnen zu Hause. Wenn du sie irgendwo vorzeigen musst, ist es keine Tugend.

Ein jeder bedarf, sofern er wirklich Mensch ist, der Barmherzigkeit Gottes.  Origines

boy-1397788__180Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unser Hilfe braucht. Martin Luther

„Liebet Alaha, den Vater aller Menschen, mit eurem ganzen Herzen, mit eurer ganzen Seele, mit eurem ganzen Denken, mit eurem ganzen Wesen, und liebet alle Menschen, die Kinder Alahas, wie euer eigenes Selbst“.

Aus Joshua Immanuel der Christus  Einleitung – Buch Joshua

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24. 12. – Das geistige Leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. Dezember

 

Wachse geistig und cropped-DSCN22921.jpghilf anderen, dasselbe zu tun;         das ist der Sinn des Lebens.

Das Wachsen der Körperkräfte bereitet uns auf die geistige Arbeit vor, darauf, Gott und der Menschheit zu dienen. Diese Arbeit beginnt, wenn der Körper welkt.

Von früher Kindheit an merken wir, wie beim Älterwerden die geistige Kraft zu-, die körperliche Kraft aber abnimmt.

Die Lage derjenigen, die kein geistiges Wachstum an sich feststellen können, ist schrecklich. Sie sehen nur das materielle Leben, das mit der Zeit vergeht. Wenn du deine Geistigkeit verstehst und damit lebst, wirst du, statt zu verzweifeln, eine Freude kennenlernen, die unzerstörbar ist und immer mehr wächst.

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23. 12. – Weisheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. Dezember

Die Wissenschaft ist selten mit Weisheit verknüpft. Der Gelehrte weiss viel Unnötiges. Der Weise weiss wenig, aber alles, was er weiss, ist sowohl für die Menschheit wie für ihn selbst notwendig.

Weisheit ist die Erkenntnis, wie ewige Wahrheiten ins Leben umgesetzt werden.

Die Güte, die uns die Weisheit verleiht, ist im Vergleich zum ganzen übrigen Wissen wie in der Wüste ein Gefäss voller Wasser im Vergleich zu einem Gebirge aus Gold.

Foto: Kirchendecke in Saas Fee

Wenn Gott in allem wohnt, was im Universum existiert, wenn der Gelehrte wie der Straßenkehrer von Gott sind, dann gibt es keinen, der hoch ist, und keinen, der niedrig ist, alle sind ohne Einschränkung gleich, sie sind gleich, weil sie die Geschöpfe jenes Schöpfers sind.  Mahatma Gandhi

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22. 12. – Die Gesellschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. Dezember

 

Nichts scheint die Idee aufzuhalten, dass eine Verbesserung der Zivilisation durch die Veränderung der äusseren Form bewirkt werden kann. Diese Idee stimmt nicht und lenkt das Tun allzu vieler von der Bemühung ab, die das Leben wirklich verbessert.

Zivilisation ist vor allem etwas Moralisches. Ohne Wahrheit, Pflichtgefühl, Nächstenliebe und Tugend geht alles zugrunde. Die Moral einer Gesellschaft ist die alleinige Grundlage der Zivilisation.  Henri Amiel

Das Denken des Menschen folgt dann dem richtigen Ziel, wenn es sich nicht mit der Einführung neuer Gesetze für die Regierung befasst, sondern damit, die moralische Würde eines jeden Menschen zu akzeptieren.           Edmund Yates

Der Sozialismus stellt im Vergleich zum Christentum eine eher kleine, zweitrangige Frage in Bezug auf die materiellen Bedürfnisse der Arbeiterklasse; er steht ausserhalb der Grundfragen des menschlichen Lebens. Fjodor Strachowpeople-1443449__180

Wir sollten vor allem begreifen, dass wir alle Kinder desselben Vaters sind und demselben allgemeinen Gesetz nachkommen müssen: nicht für uns selbst zu leben, sondern anderen zu helfen, glücklich zu sein.  Giuseppe Mazzini

Der Weise ist Führer und regiert, der Unwissende möge ihm folgen. Platon

Wo Sünden sind, da ist Vielheit, da sind Spaltungen, da sind Sekten, da sind Streitgespräche. Wo aber Tugend ist, da ist Einmütigkeit, da ist Einheit, weshalb alle Gläubigen eines Herzens und einer Seele waren.  Origenes

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21. 12. – Gebet

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. Dezember

 

child-853710__180Eine Persönlichkeit ist eine Beschränkung; daher ist Gott, wie wir ihn verstehen, keine Persönlichkeit. Das Gebet ist unsere Ansprache an Gott, aber wie können wir jemanden ansprechen, der keine Persönlichkeit hat? Ich spreche Gott an, als wäre er ein Mensch, obwohl ich weiss, dass dem nicht so ist.

 

Auf der höchsten Bewusstseinsstufe ist der Mensch allein. Eine solche Einsamkeit kann sonderbar, ungewöhnlich, ja auch schwierig erscheinen. Törichte Menschen versuchen, sie durch die verschiedensten Ablenkungen zu vermeiden, um von diesem erhabenen zu einem niedriger gelegenen Ort zu entkommen. Weise hingegen verharren mit Hilfe des Gebets auf diesem Gipfelpunkt. Weiterlesen

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