Den Frieden leben!  Forum für ein menschenwürdiges Leben!

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. Gandhi

Herzlich Willkommen auf der Website von Aniko Drozdy.  Wie alles im Leben ist auch diese Website ständig im Wandel. Sie finden für jeden Tag ( 365  ) neue Weisheiten aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit (blau) und weitere Beiträge (grün). „DIE GÖTTLICHE ORDNUNG“

Ich glaube, dass das Problem der Friedenssicherung in der Welt auf übernationaler Grundlage ohne Anwendung von Gandhis Methode nicht gelöst werden kann. Einstein     D I E   W A H R H E I T  gehört niemandem eher gehören wir der Wahrheit. Daskalos

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Heute 19. 1. – Selbstaufopferung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. Januar

Freiheit    Inneren Weg

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Die Gesellschaft
kann sich nur durch
Selbstaufopferung bessern.

Die Vollkommenheit des Menschen lässt sich
am Grad seiner inneren Freiheit bemessen.
Je mehr sich jemand von seiner Persönlichkeit befreit,
desto freier ist er.

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Es gibt nur ein Gesetz sowohl für dein eigenes Leben als auch das Leben der Gesellschaft: Willst du deine Seele vervollkommnen, dann sei bereit, die Persönlichkeit zu opfern.

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18. 1. – Wissenschaft – Erleuchtung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. Januar

Wissen   Wissenschaft

spider-silk-1287407__180Die einzig wahre Wissenschaft ist das Wissen darum, wie man leben sollte. Dieses Wissen ist jedem zugänglich.

Wir führen ein sinnloses, dem Lebenverständnis der Weisesten aller Zeiten entgegengesetztes Leben. Das kommt daher, dass unsere jungen Generationen falsch erzogen werden – man bringt ihnen allerlei Wissenschaften bei, lehrt sie jedoch nicht den Sinn des Lebens.

 

hahn-1314772_960_720Es gibt zahllose verschiedene Wissenschaften; ohne das eine, grundlegende Wissen jedoch, nämlich was der Sinn des Lebens und was gut für das Volk ist, werden alle anderen Kenntnisse und die Kunst zu einer müssigen, schädlichen Unterhaltung.

Ein Gelehrter kennt viele Bücher; ein Gelehrter hat Wissen und Fähigkeiten; ein Erleuchteter versteht den Sinn und Zweck des Lebens.

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17. 1. – Selbstvervollkommnung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. Januar

Vervollkommnung   Seele

sunflower-870477_960_720Lebe für deine Seele; und sogar ohne es zu versuchen oder auch nur zu verstehen, dass du es tust, trägst du dazu bei, die Gesellschaft zu verbessern.

Vervollkommne deine Seele und vertraue darauf, dass du nur so zur Vervollkommnung der Gesellschaft, zu der du gehörst, beitragen kannst.

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16.1. – Richtungsänderung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. Januar

Seele   Joshua

Scan0011Wir sollten jederzeit bereit sein, unsere Ansichten zu ändern, Vorurteile aufzugeben und geistig aufgeschlossen und aufnahmefähig sein.
Ein Seemann, der ungeachtet der Windrichtung stets dieselben Segel setzt, erreicht den Hafen nie.               Harry George

Nimm Christi Lehre so klar und einfach an, wie sie ist; dann siehst du, dass wir mitten unter grossen Lügen leben.

 

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Foto: Richtungsänderung: 1983 hier mit meinen geretteten Hühnern vor „meinem“ 300 Jahre alten Bauernhaus (Wasser und Toilette draussen ohne Telefon) wo ich über zwei Jahre als Einsiedlerin lebte, nachdem ich das Amt als Schulinspektorin niedergelegt hatte.

AAAAAAA 096 Meine einzige Wasserstelle…  Über mich      Im Vatikan

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15. 1. – Menschlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. Januar

Christlich   Brief an Hitler von Gandhi    Leben an der Leine

20150323_172110_resizedDer wichtigste Grundsatz in der Lehre Christi ist die direkte Verbindung zwischen dem Menschen (Gottes Sohn) und Gott (seinem Vater).

Du fragst, was die bemerkenswerteste Eigenschaft in Christi Charakter war. Ich will es dir sagen: sein Vertrauen in die Grösse der Menschenseele. Er hat im Menschen die Spiegelung Gottes gesehen und daher jeden geliebt, wer auch immer er sein mochte, ohne Rücksicht auf sein Leben oder seinen Charakter. Nach William Ellery Channing

Sowohl Menschen wie Nationen müssen sich von Vorurteilen befreien. Spüre, wie du direkt mit Gott sprichst; lies nicht im Buch, lies in deiner Seele; dann wird eine kleine Kapelle so gross wie die Himmelskuppel selbst. Nach Ralph Waldo Emerson

Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf. Platon

Gott soll daher nicht als Körper oder in einem Körper existierend gedacht werden, sondern als unteilbares geistiges Wesen. Origines

Man mag noch so viele Nullen zusammenzählen wie man will: es gibt doch keine Eins. Leonardo da Vinci

Hüte dich vor allem, was ein Hindernis zwischen dir und Gott bildet. Tolstoi

Alle menschlichen Wesen sind die Schatten des Absoluten. Wir haben sie alle zu lieben, so wie sie sind. Wir haben zu versuchen, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, damit sie nicht mehr leiden. Das Leiden zu stoppen ist das grösste Anliegen. Wir sollen ihnen nicht helfen, damit sie uns bewundern und denken, dass wir eine Art der Überlegenheit erreicht haben im Erkennen und Beurteilen und dass sie uns deshalb folgen sollen. Das Hauptanliegen soll sein, den Schmerz zum Schweigen zu bringen – den Schmerz zu lindern. Dr. Stylianos Atteshlis (Daskalos)

Wo ist die Menschlichkeit?  Schrei am Zaun Weiterlesen

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14. 1. – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. Januar

Liebe  Gottes Gesetz

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Liebe nur eins in dir, was in uns allen dasselbe ist. Liebst du das, was in uns allen dasselbe ist, dann liebst du Gott.

Liebe ist die Sehnsucht nach der Ganzheit,
und das Streben nach der Ganzheit wird Liebe genannt. Platon

Der Mensch lebt durch die Liebe: Mit Eigenliebe beginnt der Tod; mit Menschen- und Gottesliebe beginnt das Leben

Die Liebe ist nicht die Ursache, sondern die Folge dessen, dass wir den göttlichen, geistigen Ursprung in jedem erkennen.

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. Aristoteles

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13. 1. – Glauben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. Januar

Glauben     Gewissen

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Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. Albert Schweitzer

Wer ist ein guter Mensch? Nur der ist ein guter Mensch, der glaubt. Was ist Glaube? Glaube ist der Einklang deines Willens mit dem Gewissen und der Weisheit der Welt. Chinesisches Sprichwort

Glauben heisst, den Sinn des Lebens zu verstehen und damit verbundenen Pflichten und Verantwortung zu übernehmen.

Mache dir nicht zu viele Gedanken darüber, was nach dem Tod geschieht. Überlasse dich der Schöpfung Gottes und segne sie: Du weisst, dass sie die Liebe ist, weshalb solltest du dich also fürchten? Als Christus starb, sagte er: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Wer diese Worte sagt, nicht nur mit den Lippen, sondern aus ganzem Herzen, braucht sonst nichts. Wenn mein Geist zu seinem Vater zurückkehrt, ist das der beste Platz für ihn, und nichts könnte besser sein.

Bilde dir nicht ein, du könntest ohne Glauben den Seelenfrieden finden.

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12. 1. – Falsche Lehrer

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. Januar

Glauben

chains-19176__180Manche Leute massen sich das Recht an, Entscheidungen für andere zu treffen und über derer Beziehung zu Gott und der Welt zu bestimmen; andere aber – weitaus die meisten – überlassen dieses Recht anderen und glauben blind an alles, was man ihnen sagt. Beide machen sich desselben Verbrechens schuldig.

epilepsy-623346__180Der Mensch sollte das geistige Erbe nutzen, das er von den Weisen und Heiligen aus der Vergangenheit mitbekommen hat, jedoch alles mit seinem Verstand prüfen und manches annehmen, anderes aber ablehnen.

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Jeder Mensch bestimme seine Haltung dieser Welt und Gott gegenüber selbst.

Es ist entwürdigend, wenn der Mensch seine Individualität verliert und zu einem bloßen Rädchen im Getriebe wird. Mahatma Gandhi

Das Wahre kann nie widerlegt werden. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origines

Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci

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11. 1. – Den Stolz meiden

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. Januar

Einfachheit   Stolz

Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen. Benjamin Franklin

Vollkommenheit ist ohne Demut unmöglich. „Weshalb sollte ich nach Vollkommenheit streben, wenn ich schon gut genug bin?“

Je höher eure Stellung unter den Menschen ist, desto demütiger sollt ihr sein. Manche haben Rang und Namen, doch die Geheimnisse der Welt werden nur den Demütigen offenbart. Sucht nicht das Komplizierte. Achtet eure Pflicht. Lernt nicht, was ihr nicht lernen sollt. Es ist euch bereits mehr offenbart worden, als ihr versteht. Aus den Apokryphen

Foto oben: Während 20 Jahren durfte ich mich an „SaiRam“ erfreuen!

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10. 1. – Religiöse Erziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. Januar

Erziehung

Storch

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. Maria Montessori

Die Grundlage jeder Erziehung besteht darin, eine Beziehung zum Ursprung aller Dinge herzustellen sowie Schlussfolgerungen daraus für das eigene Verhalten zu ziehen.

Eine religiöse Erziehung ist die Grundlage jeder Bildung.

 

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Christus, da er den Menschen erziehen wollte, mußte Mensch werden. Sollen wir Kinder erziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden. Martin Luther

Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muß, um Zeit zu gewinnen. Jean Jacques Rousseau

Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen. Johann Wolfgang von Goethe

Ich lerne jeden Tag wie damals 1949…

 
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9. 1. – Denken

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. Januar – Denken

Denken   Elementale

Lies weniger, lerne weniger, aber denke mehr nach. Lerne von deinen Lehrern und den Büchern, die du liest, nur das, was du wirklich brauchst und wirklich wissen willst.

Ein Gedanke lenkt dein Leben nur dann in die richtige Bahn, wenn er Antworten auf die Frage deiner Seele gibt. Ein Gedanke, den du von jemandem ausgeliehen und gedanklich in deinen Erinnerungsschatz aufgenommen hast, hat keinen grossen Einfluss auf dein Leben und führt dich manchmal in die falsche Richtung.

Das Studium der Gedanken (Elementale) ist NOT-wendig. Nur die Erkenntnis daraus und deren Anwendung führt zum Frieden !

Des Mystikers Sicht: Jeder Gedanke, jedes Gefühl, das wir ausstrahlen, ist ein Elemental. Elementale haben ihr eigenes Leben, wie jedes andere Lebewesen. Sie können eine Existenz unabhängig von ihrem Erzeuger, also dem, der sie ausgesandt hat, besitzen. Es gibt zwei Arten von Elementalen: Solche, die unterbewusst erzeugt werden, das sind die Elementale der „Wunschgedanken“ – und solche, die bewusst erzeugt werden – das sind die Elementale der „Gedankenwünsche“.

„Die Beschäftigung mit dem Wesen und Wirken der Elementale ist für unser Leben auf diesem Planeten von grösster Wichtigkeit. Es sollte in jedermanns Interesse liegen wie Elementale erschaffen werden: ihre Natur, ihre Kraft oder Energie, wie sie sich verhalten, wie sie den persönlichen Egoismus verstärken.
Wir untersuchen dies durch Beobachtung, Meditation und Konzentration und erwerben die Fähigkeit, die unerwünschten Elementale allmählich zu entkräften, bis wir Herr im eigenen Hause werden. Daskalos der Mystiker

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8. 1. – Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. Januar

Religion    Einheit

Die christliche Lehre ist so einfach, dass sogar ein kleines Kind ihren Sinn versteht. Nur diejenigen verstehen sie nicht, die sich als Christen ausgeben und so genannt werden möchten, ohne wirklich Christen zu sein.

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen.

Um das Christentum zu verwirklichen, muss man all seine Entstellungen vernichten und ihm seine Reinheit zurückgeben.

santorini-1319377__180Christus hat seine gesamte Lehre in seinem letzten Gebot zusammengefasst: „Liebet einander, wie ich euch liebe. Alle werden sehen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.“ Er sagte nicht: „Wenn ihr glaubt“, sondern „wenn ihr liebt“. Der Glaube ändert sich mit der Zeit, weil sich das Wissen ständig ändert. Die Liebe hingegen verändert sich nie; die Liebe ist ewig.

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7. 1. – Freundlichkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. Januar

Beziehung

chiang-mai-1464535__180Mitmenschliche Beziehungen erfordern Güte. Bist du nicht gut zu den Menschen, kommst du deiner wichtigsten Pflicht nicht nach.

Je gütiger und rücksichtsvoller jemand ist, desto mehr Güte bringen ihm andere entgegen.

Güte bereichert das Leben. Mit Güte klärt sich Unerklärliches, wird Schweigen leicht und Langweiliges erfreulich.   Güte

Es gibt ein Auge der Seele. Mit ihm allein kann man die Wahrheit sehen. Platongrandfather-1434575__180

Nicht an einem Orte soll das Heilige gesucht werden, sondern in Taten und Sitten. Origines

Es wird nichts geliebt, es werde denn erkannt. Leonardo da Vinci

Ohne Wahrheit gibt es keine Güte; ohne Güte kann die Wahrheit nicht ausgesprochen werden. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Was hat der Gottmensch Jesus Christus gesagt? Bete, damit du nicht in die Verführung fällst. Ein Gebet ist eine Notwendigkeit in unserem Leben. Was ist es genau? Einfach auswendig lernen von gewissen Sätzen, gewissen Versen und wir wiederholen sie in unserem Geist, aber der Geist ist weit weg und gar nicht bei der Sache. Das ist natürlich kein Gebet. Ein Gebet, das heißt sich zu konzentrieren auf die Absolute Seinsheit (Gott). Mit unserem Herzen – voller Dankbarkeit. Voller Dankbarkeit für alles, was die Absolute Seinsheit für uns erschaffen und uns gegeben hat. Und dann bitten wir die Absolute Seinsheit, unser Herz rein zu machen, damit es reine Liebe reflektieren kann. Daskalos

Gebet von Daskalos: Mach meine Schritte leicht auf dem Pfad des Lebens… Weiterlesen

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6. 1. – Selbstkontrolle

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Januar

Denken   Elementale

IMG_1971Egal, wie oft du den Sieg über deine Leidenschaften zu erringen versuchst, gib nie auf. Jede Bemühung schwächt die Macht der Leidenschaft und macht es leichter, den Sieg über sie zu erringen.

Der Wein ist ein Geschenk der Götter, sie haben den Wein dem Menschen aus Erbarmen gegeben. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origenes

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. Leonardo da Vinci

Die Bestrebung, Gutes zu tun, ist wichtig; noch wichtiger aber ist die Bestrebung, sich des Bösen zu enthalten. Tolstoi

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5. 1. – Verleumdung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. Januar

Gedanken   Das Gute   Vervollkommnung

Manchmal ist der Schaden, den unsere Worte anrichten, sichtbar und manchmal nicht; aber der Schaden wird dadurch nicht geringer, dass wir diejenigen, die um unsere Worte willen leiden, nicht sehen.

Es gibt ein Auge der Seele. Mit Ihm allein kann man die Wahrheit sehen. Platon

„Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden.“ Origenes

Durch das gesprochene Wort fallen mehr Schlachtopfer als durch das Schwert. Leonardo da Vinci

Hüte dich davor, die Eintracht unter den Menschen dadurch zu zerstören, dass du mit Worten Zwist unter ihnen säst. Tolstoi

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4. 1. – Schicksal

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. Januar

Freiheit   Arbeit

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Die wichtigste Frage, die wir uns stets stellen sollten, lautet: Tun wir das Richtige?
Entspricht unser Tun in dieser kurzen Lebensspanne, die wir unser Leben nennen, dem Willen jener Kraft, die uns in die Welt gesandt hat? Tun wir das Richtige?

Wenn ich mich in einer schwierigen Lage befinde, bitte ich Gott um Hilfe. Doch meine Pflicht ist, dem Herrn zu dienen, und nicht die seine, mir zu dienen. Sobald ich mich daran erinnere, wird meine Last leichter.

 

15056495-1676949552616152-8074559268505041850-nStell dir vor, dein Leben ziele lediglich auf dein Glück ab – dann wäre das Leben grausam und sinnlos. Nimm an, was dir die Weisheit der Welt, dein Verstand und dein Herz sagen: dass der Sinn des Lebens darin besteht, jener Kraft zu dienen, die dich in die Welt gesetzt hat. Dann wird das Leben zu einer ständigen Freude.

Kein Mensch ist Illegal !    Papierlose Zeitung – Bildung für alle

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3. 1. – Einheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. Januar

  Wissenschaft   Einheit

protection-442906_960_720Auch wenn wir es nicht wollen, können wir nicht umhin, unsere Verbundenheit mit der gesamten Menschheit zu spüren: Wir sind durch Industrie, Handel, Kunst, Wissenschaft und, was das Wichtigste ist, durch unsere gemeinsame Sterblichkeit miteinander verbunden.

Die Geschichte der Menschheit ist der Fortschritt der Menschheit auf eine stets grössere Vereinigung zu.

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2. 1. – Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Januar

Glauben   Religion

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Der letzte Sinn jeder Religion besteht darin, die Frage zu beantworten: „Weshalb lebe ich, und welche Stellung nehme ich in Bezug auf die grenzenlose Welt um mich herum ein?“ Es gibt keine einzige Religion, die von der erhabensten bis zur primitivsten, deren Fundament nicht die Definition ebendieser Stellung des Menschen in der Welt wäre.

 

Foto: Rainer Maria Rilkes Grab hinter der Kirche (oben) in Raron Kanton Wallis

Denn wir sind nur die Schale und das Blatt: Der grosse Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht. Rilke

Selbst-Eroberung ist der grösste Sieg. Platon

Maria ist eine wahrhafte Mutter aller Christen, und jeder wahrhafte Christ, ist ein Sohn Mariens. Origines

Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.  Leonardo da Vinci

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen. Tolstoi

Joshua Emmanuel, der Christus, lehrte uns zwei Dinge: „Ihr, alle, seid Kinder Gottes. Entfaltet eure Göttlichkeit, eure innere Göttlichkeit, über die verschiedenen Stufen der Selbstheit und der Selbst-Bewusstheit.“ Das ist der Weg zurück zu unserer inneren Wesensart.  Daskalos

Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muss, um ein Mensch zu sein. Immanuel Kant

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1. 1. – Wissen – Literatur


Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. Januar

Wissen   Loriot – Krawehl, krawehl!

Es ist besser, wenig Gutes und Notwendiges als viel Unnützes und Mittelmässiges zu wissen.
Der Unterschied zwischen den stofflichen und den intellektuellen Giften liegt darin, dass die meisten stofflichen Gifte abscheulich schmecken, die intellektuellen Gifte hingegen, die man in billigen Zeitungen oder schlechten Büchern findet, leider oft verlockend sind.

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.  Albert Einstein

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31. 12. – In der Gegenwart leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 31. Dezember

Gegenwart

Die Vergangenheit existiert nicht.
Die Zukunft hat noch nicht begonnen.
Die Gegenwart ist ein winzig kleiner Punkt in der Zeit,
in dem die bereits nicht mehr existierende Vergangenheit mit der unmittelbar bevorstehenden Zukunft zusammentrifft.
An diesem – zeitlosen – Punkt
findet das eigentliche Leben des Menschen statt.

Wer die Gegenwart unzufrieden verachtet, dem kommen selten Tage des Friedens. Jeremias Gotthelf

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen – diese Zeit ist jetzt. Buddha

Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.  Albert Einstein

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30. 12. – Einheit der Menschen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. Dezember

Einheit   Gegenwart

Das Wissen um die Brüderlichkeit und Gleichheit aller Menschen breitet sich unter den Menschen immer mehr aus.

Das Wissen um die eigene Einheit mit der ganzen Menschheit stammt aus der Erkenntnis des göttlichen Ursprungs in uns allen und verleiht uns das grösste Gut. Wahre Religion führt zu dieser Erkenntnis; verschiedene Vorurteile aber – staatliche, nationale oder Klassenvorurteile – versperren ihr den Weg.

Die Familie und das Vaterland sind einfach zwei Kreise, die zum grösseren Kreis gehören, den die Menschheit bildet. Wer Moral lehrt und seine Pflichten nur auf seine Familie und sein Land beschränkt, lehrt eine Selbstsucht, die für alle gefährlich ist.

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29. 12. – Krieg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. Dezember

Krieg   Frieden

Sonnenblume von ChristaEs gibt erst dann keinen Krieg mehr, wenn der Mensch, der sich weigert, daran teilzunehmen, bereit ist, dafür verfolgt zu werden. Das ist die einzige Möglichkeit.

Solange es Gewalt gibt, wird es Kriege geben. Gewalt ist nicht durch weitere Gewalt zu besiegen, sondern nur dadurch, dass man sich ihr nicht widersetzt und nicht teilnimmt. Leturneau

Der wilde Instinkt des soldatischen Mordens hat sich über Tausende von Jahren in der Menschheit entwickelt und im Denken festgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass die Gesellschaft es schafft, sich von diesem schrecklichen Verbrechen zu befreien.

Wir erheben nicht die Waffen, gegen kein Volk, wir lernen die Kriegskunst nicht, denn durch Jesus Christus sind wir zu Kindern des Friedens geworden. Origenes

BEWAFFNETER FRIEDEN von Wilhelm Busch

Ganz unverhofft an einem Hügel
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.
Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht!
Kennst du des Königs Order nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
Und weißt du nicht, dass jeder sündigt,
Der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät
Geh her und übergib dein Fell.
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.
Lass dir erst deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen!


Und allsogleich macht er sich rund,
Schließt seinen dichten Stachelbund
Und trotzt getrost der ganzen Welt
Bewaffnet, doch als Friedensheld.

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28. 12. – Wissenschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. Dezember

Wissen   Wissenschaft   Gegenwart

Die Wissenschaft ist lebenswichtig, wenn sie dazu genutzt wird, das Gesetz des menschlichen Lebens zu offenbaren.

„Wissenschaft“ ist nicht das, was die Menschen mit diesem Namen bezeichnen, sondern das, was den höchsten, wichtigsten, notwendigsten Gegenstand des Wissens ausmacht.

Wollen wir anerkennen, wie wichtig die Wissenschaft ist, so wäre nachzuweisen, dass diese Beschäftigung nützlich ist. Gewöhnlich belegen die Wissenschaftler nur, dass sie etwas tun, das sich möglicherweise irgendwann einmal in der Zukunft für die Menschheit als nützlich erweisen könnte.

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind. Albert Einstein

Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner ÜberlegungenMax Planck

Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.  Bertolt Brecht   Max Raabe stellt Bertolt Brecht vor  

Kinderlied von Bertolt Brecht

Beiß, Greifer, beiß
Die Kohle hat‘ nen Preis
Die Kohle, die ist schon bestellt
Der Millionär braucht wieder Geld
Das kostet uns viel Schweiß
Beiß, Greifer, beiß.

Die Kohle, die sauft Schweiß
Ohne Schweiß kein Preis!
Wenn ich mal zu lang scheißen tu
Dann steigt der Kohlenpreis im Nu
Bei Kind und Mann und Greis
Das Wasser, das ist Schweiß.

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27. 12. – Spiritualität


Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. Dezember

Gegenwart

Alles, was wir sehen und wissen, existiert in Wirklichkeit nicht, weil es nur das Ergebnis unseres begrenzten Verständnisvermögens für die Wirklichkeit ist.

Alte Burgen werden zerstört, Denkmäler für Könige werden abgerissen, und das Alter verwüstet den Körper. Nur die Lehren der Tugend altern nie und gehen niemals zugrunde.

Will man das wahre Wesen einer Sache verstehen, muss das Körperliche in Geistiges umgewandelt werden.

Zu beobachten, ohne irgendeine Frage, die eine Antwort erwartet, bedeutet unendliche Wachsamkeit. Jiddu Krishnamurti

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26. 12. – Kindererziehung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. Dezember

Arbeit   Gegenwart   Einfachheit

Man könnt‘ erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären. Johann Wolfgang von Goethe

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Hydrobiologie: Geboren wird der Mensch als nasser: Ein Säugling ist fast durchwegs Wasser – bis er, obwohl er saugt und säuft, auf dieser Welt sich trocken läuft. Erst wird ers, meistens, hinterm Ohr  – zuletzt vergeht ihm der Humor. Und, leider, bis ins Mark verdorrt, lebt er Jahrzehnte lang noch fort. Eugen Roth

Die Kindheit ist diejenige Zeit im Leben, in der sich Grundüberzeugungen bilden. Deshalb gehört die Auswahl jener Dinge, von denen das Kind überzeugt werden sollte, zum Wichtigsten bei der Erziehung.

Es ist wichtig, Kindern Güte und Einfachheit im Leben und bei der Arbeit beizubringen. Die gesamte moralische und geistige Erziehung des Kindes sollte durch das eigene gute Beispiel untermauert werden. Lebe tugendhaft, oder bemühe dich zumindest, es zu tun; deine Kinder werden dadurch erzogen, dass du dich selber erfolgreich bemühst, ein gutes Leben zu führen.

Reden und Argumentieren beeinflussen tausendmal weniger als das vorgelebte Beispiel. Alle Verhaltensmassregeln sind wertlos, wenn die Kinder im Alltag das Gegenteil zu sehen bekommen.

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren. Maria Montessori

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25. 12. – Nächstenliebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Dezember

Liebe   Barmherzigkeit   Frieden    Einleitung – Buch Joshua

Wenn Reiche Armen helfen, ist es allzu häufig bloss eine Geste des Anstands und keine wirkliche Barmherzigkeit.

Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unser Hilfe braucht. Martin Luther

Das Gute und Tugendhafte kommt aus dem Herzen; man sollte es tun, ohne einen Gedanken an die Meinung anderer oder künftigen Lohn zu verschwenden.
Tugend und Barmherzigkeit beginnen zu Hause. Wenn du sie irgendwo vorzeigen musst, ist es keine Tugend.

Ein jeder bedarf, sofern er wirklich Mensch ist, der Barmherzigkeit Gottes.  Origines

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen. Albert Schweitzer                

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Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst. Victor Hugo

Wer seinen Nächsten verurteilt, der kann irren. Wer ihm verzeiht, der irrt nie. Karl Heinrich Waggerl 

Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben. Anton Tschechow

Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann. Dietrich Bonhoeffer

boy-1397788__180Joshua: „Liebet Alaha, den Vater aller Menschen, mit eurem ganzen Herzen, mit eurer ganzen Seele, mit eurem ganzen Denken, mit eurem ganzen Wesen, und liebet alle Menschen, die Kinder Alahas, wie euer eigenes Selbst“.

 

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24. 12. – Das geistige Leben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. Dezember

Liebe   Wahrheit   Schönheit   Christi Geburt

Wachse geistig und hilf anderen, dasselbe zu tun; das ist der Sinn des Lebens.

Das Wachsen der Körperkräfte bereitet uns auf die geistige Arbeit vor, darauf, Gott und der Menschheit zu dienen. Diese Arbeit beginnt, wenn der Körper welkt.

Von früher Kindheit an merken wir, wie beim Älterwerden die geistige Kraft zu-, die körperliche Kraft aber abnimmt.

Die Lage derjenigen, die kein geistiges Wachstum an sich feststellen können, ist schrecklich. Sie sehen nur das materielle Leben, das mit der Zeit vergeht. Wenn du deine Geistigkeit verstehst und damit lebst, wirst du, statt zu verzweifeln, eine Freude kennenlernen, die unzerstörbar ist und immer mehr wächst.

Das „Wie“, die Methoden, die Systeme, sie alle sind Erfindungen des Denkens, daher sind sie begrenzt, daher taugen sie nichts. Wenn Sie das aber verstehen und die Wahrheit erkennen, dass kein System jemals den Geist befreien kann, dann ist die Freiheit augenblicklich da. Jiddu Krishnamurti

Des Mystikers Sicht:  Christi Geburt

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23. 12. – Weisheit


Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. Dezember

Wissenschaft    Weisheit

Wenn Gott in allem wohnt, was im Universum existiert, wenn der Gelehrte wie der Straßenkehrer von Gott sind, dann gibt es keinen, der hoch ist, und keinen, der niedrig ist, alle sind ohne Einschränkung gleich, sie sind gleich, weil sie die Geschöpfe jenes Schöpfers sind.  Mahatma Gandhi

Die Wissenschaft ist selten mit Weisheit verknüpft. Der Gelehrte weiss viel Unnötiges. Der Weise weiss wenig, aber alles, was er weiss, ist sowohl für die Menschheit wie für ihn selbst notwendig.

Weisheit ist die Erkenntnis, wie ewige Wahrheiten ins Leben umgesetzt werden.

Die Güte, die uns die Weisheit verleiht, ist im Vergleich zum ganzen übrigen Wissen wie in der Wüste ein Gefäss voller Wasser im Vergleich zu einem Gebirge aus Gold.

Foto: Kirchendecke in Saas Fee    Platonische Körper

Psst  von Joachim Ringelnatz

Träume deine Träume in Ruh
Wenn du niemandem mehr traust
Schließe die Türen zu,
Auch deine Fenster,
Damit du nichts mehr schaust.
Sei still in deiner Stille,
Wie wenn dich niemand sieht.

Auch was dann geschieht,
Ist nicht dein Wille.
Und im dunkelsten Schatten
Lies das Buch ohne Wort.
Was wir haben, was wir hatten,
Was wir…
Eines Morgens ist alles fort.

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22. 12. – Die Gesellschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. Dezember

Einheit   Gesellschaft

Nichts scheint die Idee aufzuhalten, dass eine Verbesserung der Zivilisation durch die Veränderung der äusseren Form bewirkt werden kann. Diese Idee stimmt nicht und lenkt das Tun allzu vieler von der Bemühung ab, die das Leben wirklich verbessert.

Zivilisation ist vor allem etwas Moralisches. Ohne Wahrheit, Pflichtgefühl, Nächstenliebe und Tugend geht alles zugrunde. Die Moral einer Gesellschaft ist die alleinige Grundlage der Zivilisation.  Henri Amiel

Der Weise ist Führer und regiert, der Unwissende möge ihm folgen. Platon

Das Denken des Menschen folgt dann dem richtigen Ziel, wenn es sich nicht mit der Einführung neuer Gesetze für die Regierung befasst, sondern damit, die moralische Würde eines jeden Menschen zu akzeptieren. Edmund Yates

Der Sozialismus stellt im Vergleich zum Christentum eine eher kleine, zweitrangige Frage in Bezug auf die materiellen Bedürfnisse der Arbeiterklasse; er steht ausserhalb der Grundfragen des menschlichen Lebens. Fjodor Strachowpeople-1443449__180

Wir sollten vor allem begreifen, dass wir alle Kinder desselben Vaters sind und demselben allgemeinen Gesetz nachkommen müssen: nicht für uns selbst zu leben, sondern anderen zu helfen, glücklich zu sein.  Giuseppe Mazzini

Das Ferngespräch  von Eugen Roth

Ein Mensch spricht fern, geraume Zeit,
Mit ausgesuchter Höflichkeit,
Legt endlich dann, mit vielen süssen
Empfehlungen und besten Grüssen
Den Hörer wieder auf die Gabel –
Doch tut er nochmal auf den Schnabel
(Nach all dem freundlichen Gestammel)
Um dumpf zu murmeln: Blöder Hammel !
Der drüben öffnet auch den Mund
Zu der Bemerkung: Falscher Hund !
So einfach wird oft auf der Welt
Die Wahrheit wieder hergestellt.

 

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21. 12. – Gebet


Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. Dezember

Leiden   Einsamkeit   Gegenwart

child-853710__180Eine Persönlichkeit ist eine Beschränkung; daher ist Gott, wie wir ihn verstehen, keine Persönlichkeit. Das Gebet ist unsere Ansprache an Gott, aber wie können wir jemanden ansprechen, der keine Persönlichkeit hat? Ich spreche Gott an, als wäre er ein Mensch, obwohl ich weiss, dass dem nicht so ist.

Auf der höchsten Bewusstseinsstufe ist der Mensch allein. Eine solche Einsamkeit kann sonderbar, ungewöhnlich, ja auch schwierig erscheinen. Törichte Menschen versuchen, sie durch die verschiedensten Ablenkungen zu vermeiden, um von diesem erhabenen zu einem niedriger gelegenen Ort zu entkommen. Weise hingegen verharren mit Hilfe des Gebets auf diesem Gipfelpunkt. Weiterlesen

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20. 12. – Wahre Religion

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. Dezember

Die Natur der Wahrheit    Religion

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen.

Der wahre Zweck des Christentums ist für alle offensichtlich; er ist stärker als die Lügen, die versuchen, ihn zu untergraben.

Ich sehe eine neue Religion vor mir, die auf gegenseitigem Vertrauen gründet, uns im Innersten anspricht und lehrt, dass der Mensch das Gute lieben sollte, ohne einen Lohn zu erwarten, und dass das Göttliche in jedem liegt.

Auf verschiedene Arten und in verschiedenen Sprachen spricht die ganze Menschheit das Vaterunser: „Dein Reich komme, wie im Himmel also auch auf Erden.“ Giuseppe Mazzini

Wir sollten die Religion, die Jesus Christus gelehrt hat, von der Religion unterscheiden, die um ihn herum entstanden ist. Dann verstehen wir den eigentlichen Sinn des Neuen Testaments und können ihm folgen. Henri Amiel

Glaube nicht, du selbst werdest das Reich Gottes kommen sehen. Aber zweifle nicht daran, dass es bald kommen wird: Es kommt, ohne zu zögern, immer näher.

Des Mystikers Sicht: „Es gab in der Vergangenheit viele erleuchtete Menschen, in allen Teilen der Welt, in China, in Indien …. Etwa Lord Buddha – er lebte 500 Jahre vor Christi Geburt. Ich bezeichne ihn als den größten Propheten. Bevor er „hinüber ging“, sagte er zu seinem Schüler Ananda: „In 500 Jahren wird Ishwar“ – das heißt Gott – „selbst ein menschliches Wesen werden. Dies hatten die Weisen und die Könige im Sinne als sie sich aufmachten, Joshua, das neugeborene Kind anzubeten und ihm zu huldigen. – Alle diese erleuchteten Menschen in der Vergangenheit sprachen über die relative Wahrheit auf ihre eigene Art. Sie erklärten, was ein menschliches Wesen ist, was die Universen sind und was Gott ist. Es spielt keine Rolle, wenn die Hindus ihn „Ishwar“ nennen, die Chinesen „Tao“, die Griechen „Theós“, die Essener und Araber „Allaha“ sowie die modernen Menschen „Gott“. Das alles sind Wörter. Das was  ist,  ist die Absolute Unendliche Seinsheit, die Absolute Unendliche Selbstheit.“  Daskalos –  21.2.1994

Ihre Götter bringen Sie auseinander  – Krishnamurti

Was geht in der Welt vor sich? Sie haben einen christlichen Gott, diverse Hindugötter, und die Mohammedaner haben auch ihre besondere Vorstellung von Gott – jede kleine Sekte mit ihrer eigenen, besonderen Wahrheit, und all diese Wahrheiten werden wie so viele Übel dieser Welt, sie bringen die Menschen auseinander. Weiterlesen

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19. 12. – Das Gute

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. Dezember

Vervollkommnung   Einheit     Gewissen

Das wirklich Gute liegt in deiner Hand. Es folgt dem guten Menschen wie der Schatten dem Gegenstand.

Je mehr sich der Mensch mit Vergnügungen beschäftigt, desto weniger kann er wahre Güte und Liebe erlangen.

Wer sagt, Gutes mache ihn unglücklich, glaubt entweder nicht an Gott oder tut nichts wirklich Gutes.

Alles, was uns besser und glücklicher macht, ist uns von Gott gegeben. Haben wir ein reines Gewissen, kann nichts uns verletzen. Epiktet

Wer sich dazu entschieden hat, sein Leben der geistigen Vervollkommnung zu widmen, wird nie unzufrieden oder unglücklich sein, weil alles, was er will, in seiner Macht liegt. Blaise Pascal

Metaphysisches von Eugen Roth

Ein Mensch erträumt, was er wohl täte, wenn wieder er die Welt beträte. Dürft er zum zweiten Male leben, wie wollt er nach dem Guten streben und streng vermeiden alles Schlimme! Da ruft ihm zu die innre Stimme: „Hör auf mit diesem Blödsinn, ja?! Du bist zum zwölften Mal schon da!“

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18. 12. – Die Welt verändern


Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. Dezember

Vervollkommnung   Erkenntnis

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Die Menschheit schreitet unaufhörlich auf die Vollkommenheit zu, nicht mit der Zustimmung eines jeden, sondern dank der Bemühung, die einige besondere Menschen für ihre eigene Vollkommnung auf sich nehmen. Das Reich Gottes wird durch diese einzelnen Bemühungen errichtet.

Schäme dich nicht all deiner schlechten Taten und all deines Unglücks. Schäme dich nicht, sondern kämpfe unaufhörlich, tapfer und ohne zu zögern, denn das Reich Gottes wird kommen. F. Robert de Lamennais

Man hört immer wieder, es nütze nichts, an einem besseren Leben zu arbeiten, das Böse zu bekämpfen oder Gerechtigkeit einzuführen, weil der Fortschritt von selber stattfinde. Stell dir ein Boot vor, das auf einem Fluss dahingleitet. Stell dir vor, die unermüdlichen Ruderer hätten aufgehört zu rudern und seien an Land gegangen und die im Boot Verbliebenen kümmerten sich nicht darum, die Ruder aufzunehmen und das Boot weiter voranzutreiben, sondern glaubten, es gleite von selbst in die Zukunft wie zuvor.

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Das Leben hat ohne Ziel keinen Sinn. Kein Ziel zu haben heisst, die Existenz Gottes zu leugnen und einzugestehen, dass das Leben ein böser, dummer Scherz ist. Giuseppe Mazzini

Die gesamte Menschheitsgeschichte beweist, dass man Gott erkennen kann, und zwar nicht durch Nachdenken, sondern durch Unterwerfung unter ihn und Gehorsam seinen Geboten gegenüber. Nur so ist sein Wille auf Erden zu erkennen. John Ruskin

Beziehungen sind ein Spiegel – Krishnamurti Weiterlesen

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17. 12. – Einheit

Leiden   Einheit   Gesetz

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Unser Selbstverständnis als Individuen, die voneinander getrennt sind entsteht aus unseren Lebensbedingungen in Zeit und Raum. Je weniger wir diese Trennung empfinden, desto stärker spüren wir die Einheit mit allen anderen Lebewesen, desto leichter wird unsere Last, und desto freudiger ist das Leben.

So wie Alaha in Seiner Vielfalt in Seinem Eins-Sein mit Seinen heiligen Erzengeln lebt, so lebt ihr als Einheit in eurer Vielfalt. Joshua 26/19

In der Liebe offenbaren wir das Wissen um die Einheit unseres Seins mit anderen, und dadurch wird unser Leben zu etwas Grösserem. Je mehr wir lieben, desto weiter, grösser und freudiger wird das Leben.

Besteht doch auch der Leib nicht auch aus einem Glied, sondern aus vielen… Und wenn ein Glied leidet, leiden alle mit; wenn ein Glied ausgezeichnet wird, freuen sich alle Glieder mit. 1. Korinther 12, 14, 26

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Ein kleiner, von einem Ast abgeschnittener Zweig ist auch vom ganzen Baum getrennt. Ebenso ist der Mensch von der ganzen Menschheit getrennt, wenn er mit einem anderen streitet. Mark Aurel

Gott hat Himmel und Erde geschaffen, aber es fehlte ihnen die Fähigkeit, das Glück ihres Seins zu verstehen. Dann brachte Gott Kreaturen hervor, die das Glück ihrer Existenz begreifen und einen einzigen Körper aus all ihren denkenden Teilen schaffen konnten. Alle Menschen sind die Glieder dieses einen Körpers; um glücklich zu sein, sollten sie im Einklang mit demjenigen Willen leben, der ihr Leben beherrscht. Lasst uns im Einklang mit dieser grossen Seele leben und sie mehr als uns selbst lieben. Blaise Pascal

Es steht also fest, daß alles, was gut ist, dadurch gut ist, daß es eine Einheit bildet. Dante

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16. 12. – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. Dezember

Liebe  Reichtum    Vergebung

Nur die Ausbreitung der Liebe unter den Menschen kann die 20151126_104635-e1450384248440-376x1024bestehende Gesellschaftsstruktur verbessern.

Die Liebe verleiht dem Menschenleben einen Sinn. Das wissen wir seit dem Altertum. Was aber ist Liebe? Viele Weise haben diese Frage jahrhundertelang zu lösen versucht.

Christus  bat  Seine  Jünger,  sich  immer  in  einer  Weise  zu  verhalten,  dass  jeder  durch  sie  Liebe und Gnade erfahre. Daskalos

Wenn du Menschen dazu erziehst, nur Reichtum, Macht und Ehre zu rühmen, dann rühmen sie natürlich nur diese Dinge. Wenn du Menschen dazu erziehst, die Liebe zu lieben, fangen sie an, in der Liebe zu Leben. Menzius

Beziehung ist der Spiegel, in dem wir uns selbst so sehen, wie wir sind. Krishnamurti

Nur eine eindeutige Eigenschaft zeichnet eine Tat als gut oder schlecht aus: Wenn sie die Liebe in der Welt vermehrt, ist sie gut. Wenn sie die Menschen trennt und Zwist zwischen ihnen sät, ist sie schlecht.

Die Zeit der Eintracht, Harmonie, Vergebung und Liebe wird kommen. Verlass dich darauf. Wir müssen alles in unserer        Macht Stehende tun, um diese Zeit herbeizuführen, und alles unterlassen, was sie am Kommen hindert.

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15. 12. – Wahrheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. Dezember

Wahrheit

Lerne was du tun sollst, denke nach, und sage stets die Wahrheit. Erst, wenn du das zu lernen beginnst, verstehst du, wie weit entfernt wir von der Wahrheit sind.

Nur falsche Ideen müssen durch ausgeklügelte Argumente aufrechterhalten werden. Die Wahrheit besteht stets für sich allein.

Falsche Vorstellungen bestehen nur eine bestimmte Zeit, die Wahrheit aber bleibt, wie sie immer war, wenn alle Tricks, Sophismen und Lügen verwelkt sind.

Die wirkliche Wahrheit kann nie verzerrt werden, denn die wirkliche Wahrheit bleibt unversehrt im universalen Geist-Mind: im kosmischen Bewusstsein oder kosmischen Gedächtnis unseres Planeten. Daskalos Joshua Einleitung

Alle Güte ist nichts im Vergleich zur Güte der Wahrheit; alle Süssigkeiten sind nichts im Vergleich zur Süsse der Wahrheit. Die Glückseligkeit der Wahrheit übertrifft alle anderen Freuden der Welt. Buddhistische Weisheit.

Lügen schaden immer allen Lebewesen.

Der Mensch kann nicht ständig aufrichtig sein, weil sich verschiedene Kräfte und Bestrebungen in ihm bekämpfen und er sie manchmal nicht einmal sich selbst gegnüber benennen kann.

Keiner ist sündenlos; kein Mensch ist ganz ehrlich. Es ist auch nicht so, dass der eine tugendhaft und aufrichtig wäre und der andere sündig und hinterlistig; vielmehr strebt der eine nach Wahrheit und Tugend, der andere aber nicht.

„Vielleicht kennen Sie die Geschichte vom Teufel und seinem Freund, die die Strasse entlanggingen, als sich der Mann vor ihnen bückte, etwas vom Boden aufhob, es betrachtete und in seine Tasche steckte. Der Freund meinte zum Teufel: „Was hat der Mann aufgehoben?“ „Er hob ein Stück Wahrheit auf“, erwiderte dieser. „Das ist ein schlechtes Geschäft für dich“, bemerkte der Freund. „Oh nein, keineswegs“, entgegnete der Teufel, „ich werde es ihn organisieren lassen.“ Krishnamurti

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