19. 3. – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. März

Glauben   Reichtum   Arbeit

businessman-1156879_960_720Reichtum entsteht durch Anhäufung menschlicher Arbeit; in der Regel bringen die einen die Früchte der Arbeit hervor, und andere häufen sie an. Das nennen die zeitgenössischen klugen Köpfe „Arbeitsteilung“. Tolstoi

Etwas stimmt mit der Erschaffung der Welt nicht, weil die Reichen glauben, sie seien die Wohltäter der Armen; dabei werden die Reichen von der Arbeit der Armen ernährt und gekleidet und leben in einem Luxus, den die Armen für sie hervorgebracht haben. Tolstoi

Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht. Napoleon I. Bonaparte

Des Mystikers Sicht: „Es gab einmal einen zypriotischen Heiligen – ich betrachte ihn zwar nicht als einen perfekten Heiligen – der Materialisieren konnte. Diese Fähigkeit brachte er aus früheren Inkarnationen mit. Einmal kam eine Witwe zu ihm, weinte und sagte: „Sie verkaufen mein Haus!“ Er war ein Bischof und hatte alle seine Güter verkauft, um den Armen zu helfen. Er hatte also nichts mehr, das er ihr geben konnte. Da kroch eine Schlange vorbei. Er hielt sie an und verwandelte sie in Gold. „Da hast du, verwende sie für deine Geschäfte, aber bringe sie mir dann wieder zurück!“ Sie ging also dahin, nahm eine Hypothek auf, ich weiss nicht was sie im einzelnen alles gemacht hatte … Danach kam sie mit der goldenen Schlange wieder zurück und sagte: „Du hast mir gesagt, ich soll sie wieder zurückbringen.“ Er erwiderte: „Ja“. Dann legte er die Schlange auf die Erde, machte sie wieder lebendig und ging weg.

Was soll das bedeuten? Diese kleine Schlange, die ihr findet und die ihr töten werdet, war für ihn lebendig wertvoller als wenn sie aus Gold gewesen wäre. Auf diese Weise ändern die Dinge ihre Werte, wenn ihr euch entwickelt. Aber, warum sage ich das? Was ist der Wert von materiellen Dingen, die ein menschliches Wesen versklaven und es unter Umständen vielleicht sogar zwingen, ein Verbrechen zu begehen? Sind denn das keine Illusionen? Daher wiederhole ich, was Joshua Emmanuel, der Christus, gesagt hatte: „Sucht das Königreich der Himmel und alles wird Euch gegeben werden!“ Das heißt es. Denn die Kräfte der Seele sind groß: Materialisation! Er hatte es jeden Tag gemacht.

Was hatte Joshua Emmanuel, der Christus, getan? Hatte er Steine gesammelt und sie in Gold oder Diamanten verwandelt und sie dann den Menschen gegeben? Nein. Er hat kranke Menschen geheilt, täglich Hunderte. Und was ist – nach dem Willen Gottes, natürlich – wertvoller zu tun: an lebender Materie zu arbeiten oder an unbelebter Materie?

Was ist daher für uns, die Wahrheitsforscher, wertvoller? Ein Wahrheitsforscher muß ein guter Heiler werden! Ein Heiler! Er soll Wunder bewirken! Aber er sollte wissen, daß ein Heiler – bevor er das tut – seinen persönlichen Egoismus vollkommen auslöschen muß und wissen muß, daß er nur ein Instrument in den Händen des Allmächtigen ist. Und er sollte sage: „Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!“ Daher können Menschen, die auch nur Spuren von persönlichem Egoismus in sich haben, nicht viel von dieser Lektion verstehen. Denn sie sind Sklaven von materiellen Dingen…….

……. was für uns jetzt gilt ist: wir sind reich. Wir alle sind sehr reich. Wieso? Weil wir jeden Tag die Mind-Geist-Vitalität Glossar (auch Prana genannt) von Gott erhalten. Welchen Gebrauch machen wir davon? Das ist nun das Problem.

Wir haben in vielen Lektionen gesagt: Alles, was wir sehen, alles, was unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, so daß wir danach Wünsche und Emotionen verspüren, und alles, was diese Zustände hervorruft, schafft ein Elemental. Nun, was ist der wirkliche Wert – das Elemental oder die Mind-Geist-Vitalität? Ihr bekommt, es wird euch von der Absoluten Unendlichen Seinsheit (Gott) garantiert, jeden Tag eine bestimmte Menge von ätherischer Vitalität. Das sind unsere Reichtümer! Aber, wofür verwenden wir diese? Für Hunderte und Aber-Hunderte von Elementalen. Sie sind wie Ziegel, diese menschlichen Dämonen, womit wir unsere Hölle bauen. Ist es nicht so, daß die Menschen jeden Tag schlechten Gebrauch von ihren Reichtümern, der Mind-Geist-Übersubstanz, machen? Ihr werdet sagen: „Was können wir sonst tun?“ Wenn schon – dann macht Ziegel von hellerer Qualität und baut ein Paradies, statt dass ihr eure Hölle aufbaut…

Wir werden diese Mind-Geist-Vitalität nun einmal bewerten. Also wir bekommen jeden Tag eine große Menge dieser Mind-Geist-Vitalität, sagen wir: 100 Einheiten. Das ist mehr als genug! Sagen wir: 40 Einheiten werden von den heiligen Erzengeln benötigt, um unsere Körper aufzubauen, indem sie Mind-Geist-Vitalität zu Energie umwandeln. Die Erzengel machen einen guten Gebrauch von dieser Mind-Geist-Vitalität, das heißt, sie verwenden diese 40 Einheiten um euch in allen euren Körpern stark und gesund zu erhalten. Ihr habt weitere 60 Einheiten. Jeden Augenblick, in dem Elementale geschaffen werden, braucht ihr diese Mind-Geist-Substanz.

Nun hängt es davon ab: Wie verwenden wir diese Mind-Geist-Substanz? Nun, wir schaffen Elementale, menschliche Dämonen oder menschliche Engel. Wenn wir Sklaven dieser Elementale werden, schaffen wir Leidenschaften, Feindschaft, Haß und viele andere Leidenschaften. Sind die 60 Einheiten genug dafür? Nein. Ein einziger Zornesausbruch, das Schimpfen kann diese 60 Einheiten verbrennen. Und indem ihr in euren Herzen einen Hass gegen andere Wesen aufrecht erhält, verbrennt ihr ununterbrochen diese ätherische Vitalität!

Daher sollte der Wahrheitsforscher den Wert dieser Mind-Geist-Vitalität kennen und auch wissen, wie von ihm erwartet wird, sie zu nützen. Ich sagte also, daß jeder Gedanke, jede Emotion, jeder Wunsch, jeder Eifer und jede Leidenschaft, Eifersucht, Haß, Feindschaft und alle Schwächen, Elementale erschaffen oder bereits bestehende Elementale revitalisieren. Alle diese Elementale, gute oder böse, bilden unsere Alltags-Persönlichkeit. Wie also das menschliche Wesen Speisen, Getränke und Atemluft braucht, um seine Körper am Leben zu erhalten, so braucht es auch diese Mind-Geist-Vitalität, um seine Persönlichkeit am Leben zu erhalten.“ Aus einem Vortrag von Daskalos, 22.2.1994     

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