25. Juli – Böses und Leiden

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Juli

Böses    Leiden   Das Gute  

head-607480__180Manchmal sehen wir die Verbindung zwischen Leiden und Sünde nicht, aber diese Verbindung besteht ganz bestimmt. Tolstoi 

Suche die Ursache des Übels, an dem du leidest, in dir selbst. Manchmal ist dieses Übel die unmittelbare Folge deines Handelns; manchmal entsteht es nach einer längeren Umwandlung aus etwas Schlechtem, das du vor langer Zeit begangen hast. Doch liegt sein Ursprung stets in dir, und die Befreiung davon in der Änderung deiner Handlungs- und Lebensweise. Tolstoi 

Des Mystikers Sicht: „Oft habe ich gesagt, daß keiner nach seinem Tod sich in eine Hölle oder in ein Paradies begeben wird, in der oder in dem er sich nicht bereits zu Lebzeiten befindet. Was bringen uns denn alle diese Illusionen?  Versuchung! Habt ihr euch einmal überlegt, was „Versuchung“ bedeutet? Ist Versuchung ein Dämon? Nein, es ist ein Zustand. Und ER hat nicht gesagt: „Führe uns nicht in Versuchung!“ Seine Worte hießen vielmehr: „Und laß nicht zu, daß wir in Versuchung geraten! Und befreie uns von dem Bösen!“

Dazu müssen wir verstehen, was „Böses“ ist. Was ist „Versuchung“? Wir stehen unter der Macht unserer Gefühle, unserer Wünsche, unserer Schwächen. Und ER sagte: „Betet und wachet!“, das heißt: paßt auf, gebt acht, untersucht, damit ihr nicht in Versuchung geratet!

Das tun wir durch die Introspektion, die Innenschau, wo wir unsere göttliche Natur ausüben, und betrachten, wie wir uns verhalten. Und dabei verändert sich unser Wert-Empfinden. Denn solange wir das nicht tun und üben, werden wir gar nicht wünschen, das sogenannte „Böse“ loszuwerden und die Veränderungen zu erkennen, die durchzuführen sind. Veränderungen wozu? Veränderung der derzeitigen Persönlichkeit, um zu erkennen, daß darin und dahinter unser wahres Selbst steht. Und das ist die letzte Illusion.

Verliert ihr dabei etwas?

Indem ihr euch in der Persönlichkeit findet und dabei die Persönlichkeit reinigt und befreit, von den Illusionen, dem „Bösen“ und den Schwächen, – was voraussetzt, daß ihr diese Schwächen erst einmal zugebt – könnt ihr sie dann los werden, die Schwächen, die Dinge, die wir uns als Böses gestehen? So oft höre ich, daß Menschen klagen: Ja ich möchte schon, aber mein Wille ist nicht stark genug. Was Dümmeres gib20170621_163409t es nicht! Die wollen die Veränderung nicht machen. Es ist eine Frage der Entscheidung. Und ihr verliert nichts dabei. Ihr gewinnt alles dabei. Und ihr gelangt zu dem, was ich „Selbsterkenntnis“ nennen möchte.“  Aus d. Vortrag von Daskalos 7.10.1993

Joshua: „Ich bin Mensch geworden im Einklang mit Alahas Willen und aus meinem eigenen freien Willen, um die Menschen zurück zu Alaha zu führen, um alle Menschen zurück zu ihrer Göttlicher Natur zu führen.“ Joshua  19/55 – Daskalos

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