25. Februar – Beten

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Februar

Gebete   Gegenwart

Bestraft für Menschlichkeit

Beten ist nicht bitten. Es ist ein Sehnen der Seele. Mahatma Gandhi

Beten heisst, dich an die Gebote Gottes,
des grenzenlosen Wesens,
zu erinnern und sie anzunehmen
sowie all dein Tun – das vergangene,
gegenwärtige und zukünftige –
an seinen Geboten zu messen. Tolstoi

Paramahansa Yogananda betete das Vater Unser folgendermaßen:

Oh Himmlischer Vater, Mutter, Freund, geliebter Gott! 

Mögen wir nicht aufhören, schweigend Deinen heiligen Namen zu wiederholen, bis wir Dir immer ähnlicher werden. 
Erfülle uns mit göttlicher Begeisterung, damit wir nicht mehr die Materie, 
sondern nur noch Dich anbeten.

Läutere unsere Herzen, damit sich Dein Vollkommenes Reich durch uns auf Erden offenbare und alle Völker von Ihrem Elend erlöst werden.

Mögen unsere befreiten Seelen auch nach außen hin Gutes wirken. 
Stärke unseren Willen, damit wir unsere weltlichen Wünsche überwinden und stets im Einklang mit Deinem fehlerlosen Willen handeln. 
Gib uns unser täglich Brot: Nahrung, Gesundheit und Wohlergehen für den Körper, Leistungsfähigkeit für den Geist und vor allem Deine Liebe und Deine Weisheit für unsere Seele. 
Nach Deinem Gesetz „wird man uns mit dem Maß, mit dem wir messen, wieder messen.“ Mögen wir allen, die uns kränken, vergeben und nie vergessen, dass wir selbst von Deiner Gnade abhängig sind. 
Lass uns nicht durch den Missbrauch unserer gottgegebenen Vernunft in die Grube des Irrtums fallen.

Wenn es aber Dein Wille ist, Oh Geist, uns zu prüfen, so mache Dich selbst verlockender als alle Versuchungen. 
Hilf uns, die schattenhaften Fesseln des einzigen Übels abzuwerfen: in Unkenntnis Deiner selbst zu leben. 
Denn Dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit in Ewigkeit. 
Amen

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