{"id":17931,"date":"2018-05-06T21:43:41","date_gmt":"2018-05-06T19:43:41","guid":{"rendered":"https:\/\/tyvijiqi.cyon.site\/?page_id=17931"},"modified":"2025-03-10T17:20:12","modified_gmt":"2025-03-10T16:20:12","slug":"36-kapitel-auferstehung-joshuas","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/36-kapitel-auferstehung-joshuas\/","title":{"rendered":"35. Kapitel &#8211; Die Leidensgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua lehrt. Er heilt in Bethania. Das letzte Abendmahl. Das Leiden in Gethsemane. Judas\u2019 Verrat. Joshua wird gefasst, vor Gericht gestellt und verurteilt. Er tr\u00e4gt sein Kreuz. Yiassounai wird verwundet. Joshua wird gekreuzigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>D<span style=\"color: #000080;\">es Mystikers Sicht: <\/span><\/strong><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Kreuzigung\u00a0<\/strong>\u00a0Kapitel 35 aus dem Buch:\u00a0<em>Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre von Dr. Stylianos Atteshlis &#8211;\u00a0Herausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia \u2013 ISBN 9963-8162-3-1<\/em>\u00a0<strong><br \/>\n<\/strong><\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend der letzten f\u00fcnf Tage lehrte der Gott-Mensch seine J\u00fcnger und andere, die kamen um ihn zu h\u00f6ren, dass sie jederzeit und unter allen Umst\u00e4nden ihre Ruhe m\u00fcssten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Er sagte ihnen immer wieder: <strong>\u201eLasst euren Seelenfrieden nie durch den menschlichen D\u00e4mon des Zornes st\u00f6ren, nicht einmal in seiner mildesten Form als einfache Beschwerde gegen jemanden.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><a style=\"color: #000080;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15394 alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg 221w, https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463.jpg 519w\" sizes=\"(max-width: 152px) 100vw, 152px\" \/><\/a>Macht euren grobstofflichen K\u00f6rper zum Tempel Alahas. Die heiligen Erzengel sind in ihm und erhalten ihn f\u00fcr euch.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Macht euer Herz zum Allerheiligsten Alahas und lasst auf dem Altar eures Herzens eine Lampe leuchten, in der die unausl\u00f6schliche Flamme der Liebe brennt. Diese Flamme ist eure Liebe zu Alaha und zu allen seinen Kindern.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich habe euch gelehrt, jene zu lieben, die sich eure Feinde nennen. Liebet sie und betet f\u00fcr sie zu eurem Vater Alaha, denn sie ben\u00f6tigen eure Liebe und Gebete am meisten.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ein israelitischer Heiler-J\u00fcnger fragte: \u201eMalpana, was ist, wenn einer, der sich mein Feind nennt, die Absicht hat, mich zu t\u00f6ten?\u201c \u201eDich zu t\u00f6ten?\u201c, antwortete der Gott-Mensch.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eWie k\u00f6nnte jemand dich t\u00f6ten? Dein Bruder, der in der Dunkelheit des Unwissens ist, kann deinen grobstofflichen K\u00f6rper t\u00f6ten, doch er kann dich nicht t\u00f6ten.<a style=\"color: #000080;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14916 alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"133\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg 201w, https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-686x1024.jpg 686w, https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross.jpg 1403w\" sizes=\"(max-width: 133px) 100vw, 133px\" \/><\/a><\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Denn du bist nicht dieser K\u00f6rper. Du bist eine unsterbliche Seele, die kein Mensch t\u00f6ten kann.\u201c<\/strong> Und Joshua wiederholte, was er schon oft gesagt hatte, auf Aram\u00e4isch:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>In jenem Augenblick freuet euch dar\u00fcber und jubelt, denn der Lohn ist gross im Himmelreich! Ebenso hat man ja auch die Propheten vor euch verfolgt.\u00a0<\/em><em>Matth\u00e4us 5:12<br \/>\n<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMeine Geliebten, ihr alle. Ich werde euch und der ganzen Menschheit die Wahrheit dessen, was ich euch lehrte, beweisen. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde beweisen, dass ein Mensch nicht sein grobstofflicher K\u00f6rper ist, sondern ein unsterbliches Geist-Seelen-Ego. Wahrlich, ihr seid die Kinder Alahas.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde es euren Br\u00fcdern, die ihr als B\u00f6se bezeichnet, gestatten, mich zu verhaften, denn es ist Alahas Wille, dass die Wahrheit nicht nur in Worten, sondern in Taten demonstriert wird. <\/strong><br \/>\n<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde dem Sanhedrin erlauben, mich zu verhaften und mich zum Tode zu verurteilen. Ich habe euch gesagt, was dann geschehen wird.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><a style=\"color: #000080;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15394 alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" alt=\"\" width=\"134\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg 221w, https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463.jpg 519w\" sizes=\"(max-width: 134px) 100vw, 134px\" \/><\/a>Sie werden meinen grobstofflichen K\u00f6rper an ein h\u00f6lzernes Kreuz schlagen. Gute Menschen werden ihn herunternehmen und ihn in ein Grab legen. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>In drei Tagen werde ich ihn heilen, auferstehen lassen und wieder in ihn eingehen. Und in diesem K\u00f6rper werde ich zu den meisten von euch kommen, die ihr hier vor mir seid.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Denn dies ist mein Sieg \u00fcber den Tod als Menschensohn, als ein Mensch wie ihr. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde meine menschliche Natur erheben, in die Himmel, von denen ich in die Welt kam, und ich werde die ganze Menschheit zu mir in die Himmel emporziehen.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eMalpana\u201c, sagte ein Essener Heiler-J\u00fcnger, \u201ewarum drei Tage? Warum l\u00e4sst du deinen K\u00f6rper w\u00e4hrend drei Tagen im Grab?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"19\">\n<li style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\">Joshua antwortete: <strong>\u201eMein Lieber, ich werde jene drei Tage in der Welt, die ihr &lt;die Welt der Toten&gt; nennt, verbringen. Ich werde die Toten erwecken und jene, die nicht l\u00e4nger in den Welten ihrer Tr\u00e4ume, ihrer entt\u00e4uschten Erwartungen bleiben wollen, werden zum Himmel aufsteigen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><a style=\"color: #000080;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14916 alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"119\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg 201w, https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-686x1024.jpg 686w, https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross.jpg 1403w\" sizes=\"(max-width: 119px) 100vw, 119px\" \/><\/a>Denn ich bin nicht nur f\u00fcr euch gekommen, sondern auch f\u00fcr alle in den Welten anderer Dimensionen, die ihr die Welten der Toten nennt.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"21\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Morgengottesdienst am ersten Tag des unges\u00e4uerten Brotes sagte Joshua zu Rayis Rabbi Ephraim im Besuchszimmer: <strong>\u201eGeliebter, das ist das letzte Mal, dass du mich so siehst, wie du mich jetzt siehst. Wie versprochen, wirst du mich am vierten Tag nach meiner Kreuzigung wieder sehen in diesem Zimmer, und zwar auferstanden in diesem K\u00f6rper. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"22\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Und du wirst mich in den folgenden f\u00fcnfzig Tagen viele Male sehen, bis ich diesen K\u00f6rper dematerialisiere. Lass keinen Kummer in deinem Herzen aufkommen. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"23\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Wisse, dass ich f\u00fcr diese Stunde in die Welt gekommen bin. Geliebter Ephraim, Friede sei mit dir!\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"24\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua rief seine zw\u00f6lf Apostel zusammen und sagte zu ihnen: <strong>\u201eMeine Geliebten, ihr alle. Heute Abend werden wir zusammen in Aarons Haus das Abendessen einnehmen und nach dem Abendessen wird Alaha euch f\u00fchren. Petros, Andreas und die Yiacoubs werden zum Markt gehen und einkaufen, was wir ben\u00f6tigen, fragt Maria, meine Mutter, und Aarons Schwester Hannah Maria, was zu kaufen ist.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><a style=\"color: #000080;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15394 alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg 221w, https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463.jpg 519w\" sizes=\"(max-width: 130px) 100vw, 130px\" \/><\/a><\/strong>Joshua rief Yiassounai zu sich und sagte: <strong>\u201eYiassounai, mein Lieber, geh mit den anderen zu Aarons Haus. Ich werde dich dort ben\u00f6tigen. Deine Mutter und deine Tante sind schon dort.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"26\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zu den anderen sagte Joshua: <strong>\u201eYiohannan und Simon werden mit mir nach Bethania zum Hause Simons, den wir vom Aussatz geheilt hatten, gehen. Dort sind viele Kranke und Behinderte, die auf uns warten.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"27\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In Simons Haus heilte Joshua vier Leidende, die der Essener Rabbi zu ihm gebracht hatte. Joshua bat den Rabbi, die andern, Essener und Israeliten, im Hof des Essener Tempels zu versammeln.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">An jenem letzten Tag gaben Joshua und Yiohannan mehr als hundert Menschen ihre Gesundheit und Energie zur\u00fcck. Joshua, Yiohannan und Simon verbrachten an diesem Tag sechs Stunden in Bethania.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Petros, Andreas, die Yiacoubs und Aaron hatten inzwischen die Eink\u00e4ufe f\u00fcr das Abendessen besorgt und Maria die Mutter Joshuas, Hannah Maria, Myriam Shalome, Maria Magdalena, Aethra die Mutter Yiassounais und Yiassounais Tante Naomi bereiteten die Mahlzeit vor.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"123\" height=\"184\" \/>In Aarons Garten, unter einem Feigenbaum, beschrieb Yiohannan f\u00fcr Philippos, Simon den Kanaaniter und Yiassounai die Beschaffenheit des K\u00f6nigreichs der Himmel. Simon war von Yiohannans Weisheit sehr beeindruckt. Yiassounai und Philippos kannten die Quelle dieser Weisheit, denn sie wussten, dass Yiohannan ein Erzengel im Eins-Sein des EL Shaddai war. Philippos offenbarte Simon die Wahrheit \u00fcber Yiohannan, als dieser zu Joshua ging.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"31\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In einem ger\u00e4umigen Zimmer, das an eine grosse K\u00fcche angrenzte, im zweiten Stock, war ein Tisch mit dem Abendessen eingedeckt. Es gab unges\u00e4uertes Brot, in St\u00fccke aufgeschnittenen K\u00e4se, Berge von frischen Feigen, Datteln, gesalzene Mandeln, Trauben und Weinbeeren in grossen Tonschalen. Kleinere Tonschalen waren mit Honig, Milch, Sahne und gebratenen und gesalzenen Fischen gef\u00fcllt und Tonkr\u00fcge mit s\u00fc\u00dfem Rotwein.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Judas kam als letzter. Alle Apostel hatten ihre F\u00fcsse und H\u00e4nde im Garten gewaschen und ihre Sandalen am Eingang des Zimmers gelassen. Sie sa\u00dfen auf Hockern um den Tisch. Joshua sass an einer Seite in der Mitte. Zu seiner Rechten hatte er Yiohannan platziert, daneben Petros, Andreas, Philippos, Simon, Thomas und Nathanael (der auch Bartholom\u00e4us hie\u00df). Zu Joshuas Linken waren Judas, Mattai, die zwei Yiacoubs, Shabbatai und Aaron. <\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua bat sie zu stehen, w\u00e4hrend er das Gebet zum Lobpreis Alahas sprach. Alsdann, als sie sich wieder gesetzt hatten, ging Joshua in die K\u00fcche und kam mit einem grossen Messingkessel, der mit warmem Wasser gef\u00fcllt war zur\u00fcck. Yiassounai trug ein rundes h\u00f6lzernes Waschbecken mit warmem Wasser und einigen Handt\u00fcchern.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua nahm ein Handtuch und bat Yiassounai, das Waschbecken bei Petros\u2019 F\u00fcssen hinzustellen. Petros protestierte und z\u00f6gerte sehr, seine F\u00fcsse vom Beni Alaha waschen zu lassen. Doch Joshua insistierte und schliesslich gab Petros nach und setzte seine F\u00fcsse ins Waschbecken. Joshua wusch seine F\u00fcsse, trocknete sie mit dem Handtuch und k\u00fcsste sie.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"123\" height=\"167\" \/>Yiassounai f\u00fcllte das Waschbecken aus dem Kessel nach Bedarf auf. Joshua wusch Judas\u2019 F\u00fcsse, trocknete und k\u00fcsste sie. Er schaute mit Liebe und Mitleid zu Judas hoch.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als er die F\u00fcsse aller Apostel gewaschen hatte, sagte er zu ihnen: <strong>\u201eMeine Geliebten, ein neues Gebot gebe ich euch: Liebet einander, wie ich euch liebe. Liebet einander und daran werden alle euch als meine Apostel erkennen.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Der Gott-Mensch nahm seinen Platz wieder ein und sie assen. W\u00e4hrend des Essens sagte Joshua: <strong>\u201eEiner von euch wird mich heute Nacht verraten.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Petros fragte Yiohannan fl\u00fcsternd, welcher von ihnen das tun w\u00fcrde. Yiohannan kannte die Antwort, doch er gab vor, die Frage nicht geh\u00f6rt zu haben. Mehrere Stimmen fragten den Gottmenschen: \u201eWer von uns wird dich verraten? Judas sah Joshua an und sagte: \u201eDich verraten? Oder\u2026\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eDerjenige, dem ich ein in meinem Teller getunktes St\u00fcck Brot gebe\u201c,<\/strong> sagte Joshua feierlich,<strong> \u201eder wird mich verraten.\u201c<\/strong> W\u00e4hrend er das sagte, nahm er ein St\u00fcck Brot, tunkte es und gab es Judas. <strong>\u201eWas du vorhast\u201c,<\/strong> sagte der Gott-Mensch, <strong>\u201emach es<\/strong> <strong>\u201c<\/strong> Judas nahm das Brot und verliess sie mit einem listigen L\u00e4cheln.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua gab seinen Aposteln Brot und sagte zu ihnen: <strong>\u201eNehmt und esst. Dies ist mein Leib, der allen gegeben wird, damit ihre S\u00fcnden vergeben werden.\u201c<\/strong> Er f\u00fcllte eine grosse Tonschale mit Wein und gab sie ihnen zu trinken. Er sagte: <strong>\u201eNehmt und trinkt alle davon. Dies ist mein Blut, das allen gegeben wird, damit ihre S\u00fcnden vergeben werden.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"41\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"122\" height=\"182\" \/><\/strong>Vor dem Passahfest aber, da Joshua wohl wusste, dass f\u00fcr ihn die Stunde gekommen sei, aus dieser Welt zum Vater hin\u00fcberzugehen, bewies er den Seinen, die in der Welt waren, die Liebe, die er zu ihnen gehegt hatte, bis zum letzten Augenblick. Es war bei einem Mahl, und schon hatte der Teufel dem Judas Iskariot, dem Sohne Simons, den Entschluss des Verrats eingegeben. Da Joshua nun wusste, dass der Vater ihm alles in die H\u00e4nde gegeben hatte und dass er von Alaha ausgegangen sei und wieder zu Alaha hingehe, erhob er sich beim Mahl von seinem Platz, legte die Oberkleidung ab, nahm sein leinenen Schurz und band ihn sich um. Danach goss er Wasser in das Waschbecken und begann seinen J\u00fcngern die F\u00fcsse zu waschen und sie mit dem leinenen Schurz, den er sich umgebunden hatte, abzutrocknen. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"42\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>So kam er denn auch zu Petros. Dieser sagte zu ihm: \u201eMalpana, du willst mir die F\u00fcsse waschen?\u201c Joshua antwortete ihm mit den Worten: \u201eWas ich damit tue, verstehst du jetzt noch nicht, du wirst es aber nachher verstehen\u201c. Petros entgegnete ihm: \u201eNun und nimmer sollst du mir die F\u00fcsse waschen!\u201c Joshua antwortete ihm: \u201eWenn ich dich nicht wasche, so hast kein Anteil an mir.\u201c Da sagte Petros zu ihm: \u201eMalpana, dann nicht nur meine F\u00fcsse, sondern auch die H\u00e4nde und den Kopf!\u201c Joshua antwortete ihm: \u201eWer gebadet ist, dem braucht nichts weiter gewaschen zu werden als die F\u00fcsse, sondern er ist am ganzen K\u00f6rper rein; und ihr seid rein, jedoch nicht alle.\u201c Er kannte n\u00e4mlich seinen Verr\u00e4ter wohl; deshalb sagte er: \u201eIhr seid nicht alle rein.\u201c<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"43\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Nachdem er ihnen nun die F\u00fcsse gewaschen und seine Oberkleidung wieder angelegt und seinen Platz am Tisch wieder eingenommen hatte, sagte er zu ihnen: \u201eVersteht ihr, was ich an euch getan habe? Ihr redet mich mit Malpana und Mshiha an und habt recht mit dieser Benennung, denn ich bin es wirklich. Wenn nun ich, der Mshiha und der Malpana, euch die F\u00fcsse gewaschen habe, so seid auch ihr verpflichtet, einander die F\u00fcsse zu waschen; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit ihr ebenso machet, wie ich an euch getan habe. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ein Knecht steht nicht h\u00f6her als sein Herr, und ein Sendebote nicht h\u00f6her als sein Absender. Wenn ihr dies wisst, &#8211; selig seid ihr, wenn ihr danach handelt<br \/>\n<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"44\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"126\" height=\"171\" \/>Nicht von euch allen rede ich; ich weiss ja, wie die beschaffen sind, welche ich erw\u00e4hlt habe; aber das Schriftwort muss erf\u00fcllt werden: &lt;Der mein Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben.&gt; Schon jetzt sage ich euch, noch bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt, dass ich es bin. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer dann, wenn ich jemand sende, ihn aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"45\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach diesen Worten wurde Joshua im Geist aufs tiefste ersch\u00fcttert und sprach es offen aus: \u201eWahrlich, wahrlich ich sage euch: einer von euch wird mich verraten!\u201c Da blickten die J\u00fcnger einander an und waren ratlos dar\u00fcber, wen er meinte. Es hatte aber einer von seinen J\u00fcngern bei Tisch seinen Platz an der Brust Joshuas; n\u00e4mlich der, den Joshua lieb hatte. Diesem gab nun Simon Petros einen Wink und sagte ihm: \u201eLass uns wissen, wen er meint!\u201c Jener lehnte sich nun auch sogleich an die Brust Joshuas zur\u00fcck und fragte ihn: \u201eMshiha, wer ist es?\u201c Da antwortete Joshua: \u201eDer ist es, dem ich den Bissen eintauchen und reichen werde.\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"46\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Darauf tauchte er den Bissen ein, nahm ihn und reichte ihn dem Judas Iskariot, dem Sohne Simons aus Kariot. Nachdem dieser den Bissen genommen hatte, fuhr der Satan in ihn hinein. Nun sagte Joshua zu ihm: \u201eWas du vorhast, das tu bald!\u201c Was er damit hatte sagen wollen, verstand keiner von den Tischgenossen. Einige n\u00e4mlich meinten, weil Judas die Kasse f\u00fchrte, wolle Joshua ihm sagen: \u201eKaufe das ein, was wir f\u00fcr das Fest n\u00f6tig haben\u201c, oder er solle den Armen etwas geben. Nachdem nun jener den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"47\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach seinem Weggang nun sagte Joshua: \u201eJetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Alaha ist in ihm verherrlicht worden! Wenn Alaha im Menschensohn verherrlicht ist, so wird Alaha auch ihn in sich selbst verherrlichen, und zwar wird er ihn sofort verherrlichen.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"48\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Liebe Kinder, nur noch eine kurze Zeit bin ich bei euch; dann werdet ihr mich suchen, und, wie ich schon den Israeliten gesagt habe: &lt;Wohin ich gehe, dahin k\u00f6nnt ihr nicht kommen&gt;, so sage ich es jetzt auch euch<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"49\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"125\" height=\"186\" \/><\/strong>Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt; wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"50\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Da fragte ihn Simon Petros: \u201eMshiha, wohin gehst du?\u201c Joshua antwortete ihm: \u201eWohin ich gehe, dahin kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber sp\u00e4ter folgen.\u201c Petros antwortete ihm: \u201eMshiha, warum sollte ich dir jetzt nicht folgen k\u00f6nnen? Mein Leben will ich f\u00fcr dich hingeben!\u201c Da antwortete Joshua: \u201eDein leben willst du f\u00fcr mich hingeben? Wahrlich, wahrlich ich sage dir: \u201eDer Hahn wird nicht kr\u00e4hen, bevor du mich dreimal verleugnet hast.\u201c (Johannes 13:1-38)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"51\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eEuer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Alaha und vertrauet auf mich! In meines Vaters Hause sind viel Wohnungen; wenn es nicht so w\u00e4re, h\u00e4tte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine St\u00e4tte zu bereiten; und wenn ich hingegangen bin und euch eine St\u00e4tte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit da, wo ich bin, auch ihr seid. Und wohin ich gehe: &#8211; den Weg dahin kennt ihr.\u201c Da sagte Thomas zu Joshua: \u201eMshiha, wir wissen nicht, wohin du gehst: wie sollten wir da den Weg kennen?\u201c Joshua antwortete ihm:<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"52\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eIch bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater Alaha au\u00dfer durch mich. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"53\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn ihr mich erkannt h\u00e4ttet, w\u00fcrdet ihr auch meinen Vater kennen; von jetzt an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.\u201c Philippos sagte zu ihm: \u201eMshiha, zeige uns den Vater: das gen\u00fcgt uns.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"54\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201cDa sagte Joshua: \u201eSo lange Zeit schon bin ich mit euch zusammen, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippos?<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"55\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"126\" height=\"171\" \/>Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen;<\/em><\/strong><em> wie kannst du sagen: &lt;zeige uns den Vater!&gt; Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"56\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Die Worte, die ich zu euch rede, spreche ich nicht von mir selbst aus, nein, der Vater, der dauernd in mir ist, der tut seine Werke. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"57\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubt doch um der Werke selbst willen! <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"58\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wahrlich, wahrlich ich sage euch:<\/em><em> Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, auch vollbringen; denn ich gehe zum Vater, und alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, so werde ich es tun. \u2013 <\/em><em>Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten; und ich werde den Vater Alaha bitten und Alaha wird euch einen anderen Helfer geben, damit er bis in Ewigkeit bei euch sei: den heiligen Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht erkennt; ihr aber erkennt ihn, weil der Heilige Geist bei euch bleibt und in euch sein wird. \u2013 Ich will euch nicht verwaist zur\u00fccklassen: ich komme zu euch!<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"60\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Nur noch eine kurze Zeit, dann sieht mich die Welt nicht mehr; ihr aber seht mich, dass ich lebe, und ihr sollt auch leben!<br \/>\n<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"61\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater Alaha bin und ihr in mir seid und ich in euch. Wer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von Alaha, meinem Vater, geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren..\u201c Da fragte ihn Judas \u2013 nicht der Iskariot &#8211; : \u201eMshiha, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?\u201c Joshua antwortete ihm mit den Worten: <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"62\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eWenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir, mein Vater Allaha und ich, werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"63\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wer mich nicht liebt, h\u00e4lt auch meine Worte nicht; und doch kommt das Wort, das ihr h\u00f6rt, nicht von mir, sondern vom Vater Alaha, der mich in die Welt gesandt hat.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"64\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Dies habe ich zu euch geredet, w\u00e4hrend ich bei euch weilte. Der Helfer aber, der Heilige Geist, den Alaha der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch \u00fcber alles belehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe: &lt;Ich gehe hin und komme wieder zu euch.&gt; H\u00e4ttet ihr mich lieb, so h\u00e4ttet ihr euch gefreut, dass ich zum Vater Alaha gehe, denn der Vater ist gr\u00f6\u00dfer als ich. Und schon jetzt habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr zum Glauben kommt, wenn es geschieht. Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der wahnsinnige F\u00fcrst der Welt; doch \u00fcber mich hat er keine Macht. Damit aber die Welt erkennt, dass ich Alaha den Vater liebe und so tue, wie der Vater mir geboten hat: &#8211; erhebet euch! Lasst uns von hier aufbrechen!\u201c\u00a0<\/em><em> (Johannes 14:1-31)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"65\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"144\" height=\"215\" \/><\/strong><\/em>Joshua bedankte sich bei Aaron und Hannah Maria daf\u00fcr, dass sie ihr Haus freundlicherweise zur Verf\u00fcgung gestellt hatten, damit er mit seinen Aposteln dieses letzte Abendmahl einnehmen konnte. Und er dankte ihnen f\u00fcr die gro\u00dfe Liebe, die sie seiner Mutter Maria und Maria Magdalena entgegengebracht hatten, als sie diesen vergangenen Monat G\u00e4ste in ihren Hause waren. Der Gott-Mensch versammelte den ganzen Haushalt im Raum, in dem sie gegessen hatten, um mit ihm sein Gebet zum Lobpreis Alahas zu singen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"66\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eUnser himmlischer Vater, heilig ist dein Name. Dein Reich ist auch hier. Dein Wille geschieht in den Himmeln, wie auf Erden. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. So ist es.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"67\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai war wiederum den Tr\u00e4nen nahe. Yiohannan sprach leise zu ihm: \u201eSounai, beruhige dich. Alahas Wille geschehe.\u201c Yiohannan bat seine Tante Maria, Joshuas Mutter, die Nacht in Hannah Marias Haus zu verbringen, mit ihrer Schwester Myriam Shalome, Maria Magdalena, Yiassounai, Aethra und Naomi.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"68\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua umarmte und k\u00fcsste seine Mutter und Myriam Shalome, bevor er Hannah Marias Haus verliess und mit acht seiner Apostel, Yiohannan, den Yicoubs, Petros, Andreas, Philippos, Simon und Matai, in den Garten Gethsemane, einen Olivenhain, der sechshundert Yards von Aarons Haus entfernt war, ging. Das war der Ort, wo Joshua mit Yiohannan und den Yiacoubs viele mondhelle N\u00e4chte im Gebet zu Alaha verbracht hatte. Judas Iskariot kannte diesen Ort gut.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"69\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>In Gethsemane <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua, der Menschensohn, sass auf einem flachen Stein unter einem grossen Olivenbaum und sagte zu seinen Aposteln, die mit gekreuzten Beinen vor ihm auf dem Boden sa\u00dfen:<\/span><\/p>\n<ol start=\"70\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eMeine Geliebten, ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weing\u00e4rtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, entfernt er, und jede die Frucht bringt, reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringe. Ihr seid bereits rein infolge des Wortes, das ich zu euch geredet habe: bleibt in mir, so bleibe ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"71\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"130\" height=\"176\" \/>Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben: wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reichlich Frucht; dagegen ohne mich k\u00f6nnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie dann und wirft sie ins Feuer: da verbrennen sie. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"72\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet, um was ihr wollt: es wird euch zuteil werden. Dadurch ist mein Vater verherrlicht, dass ihr reichlich Frucht bringt und euch als meine J\u00fcnger erweist.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"73\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wie mich der Vater Alaha geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt: bleibet in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und damit in Alahas Liebe bleibe. Dies habe ich zu euch geredet, damit die Freude, wie ich sie habe, auch in euch sei und eure Freude vollkommen werde.<br \/>\n<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"74\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Gr\u00f6\u00dfere Liebe kann niemand haben als die, dass er sein Leben f\u00fcr seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"75\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht hat keine Einsicht in das Tun seines Herrn; vielmehr habe ich euch Geliebte genannt, weil ich euch alles kundgetan habe, was ich von meinem Vater Alaha geh\u00f6rt habe.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"76\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und euch dazu bestellt, dass ihr hingehen und Frucht bringen sollt und eure Frucht eine bleibende sei, auf der Vater Alaha euch alles gebe, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies ist mein Gebot an euch, dass ihr einander liebet.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"77\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn die Welt euch hasst, so bedenkt, dass sie mich noch eher als euch gehasst hat! Wenn ihr aus der Welt w\u00e4rt, so w\u00fcrde die Welt euch als das zu ihr Geh\u00f6rige lieben; weil ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erw\u00e4hlt habe, deshalb hasst euch die Welt.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"78\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: &lt;Ein Knecht ist nicht h\u00f6her als sein Herr.&gt; Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort befolgt, so werden sie auch das eure befolgen. Dies alles aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. Wenn ich nicht gekommen w\u00e4re und nicht zu ihnen geredet h\u00e4tte, so w\u00e4ren sie frei von Verschulden; so aber haben sie keine Entschuldigung f\u00fcr ihr Verschulden.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"79\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. <\/em><em>Wenn ich nicht solche Werke unter ihnen getan h\u00e4tte, wie kein anderer sie getan hat, so w\u00e4ren sie frei von Verschulden; so aber haben sie gesehen und doch sowohl mich als auch Alaha, den himmlischen Vater, gehasst.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"80\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"132\" height=\"197\" \/>Aber es muss das Wort, das in ihren Gesetz geschrieben steht, erf\u00fcllt werden: &lt;Sie haben mich ohne Grund gehasst.&gt; <\/em><em>Wenn aber der Helfer kommt, der Heilige Geist, Alaha Shekhinah, den ich euch vom Vater Alaha her senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater Alaha ausgeht, der wird Zeugnis \u00fcber mich ablegen. Doch auch ihr seid meine Zeugen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.\u201c\u00a0 (Johannes 15:1-27)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"81\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eDies habe ich euch gesagt, damit ihr nicht Anstoss nehmt. Man wird euch in den Bann tun; ja es kommt die Stunde, wo jeder, der euch t\u00f6tet, Alaha eine Opfergabe darzubringen meint. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"82\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Und so werden sie verfahren, weil sie weder den Vater Alaha noch mich erkannt haben. Aber ich habe euch dies gesagt, damit, wenn die Stunde der Erf\u00fcllung kommt, ihr daran gedenkt, dass ich es euch gesagt habe. Dies habe ich euch aber nicht gleich anfangs gesagt, weil ich noch bei euch war. (Johannes 16:1-4)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"83\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eNur noch eine kurze Zeit, so seht ihr mich nicht mehr: dann wieder eine kurze Zeit, so werdet ihr mich sehen, denn ich gehe zu meinem Vater Alaha. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: ihr werdet weinen und wehklagen, die Welt aber wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird zur Freude werden. So seid auch ihr jetzt in Traurigkeit; aber ich werde euch wieder sehen: dann wird euer Herz sich freuen, und niemand wird euch eure Freude, rauben k\u00f6nnen. (Johannes 16:16, 20, 22)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"84\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua sah, dass seine Apostel ersch\u00f6pft waren. Nachdem er ihnen noch ein paar Anweisungen gegeben hatte, gab er Yiohannan, Yiacoub, dem Sohn Yioussoufs, und Petros ein Zeichen, ihm zu folgen. Sie liessen die anderen zur\u00fcck, damit sie eine Weile schlafen konnten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"85\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"119\" height=\"162\" \/>Nach einem kurzen St\u00fcck des Weges, bat Joshua seine Begleiter, mit ihm zu Alaha zu beten. Joshua ging einige Yards weiter, kniete bei einem Felsen nieder, legte seine Stirne auf ihn und betete.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"86\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Er sah voraus, was \u00fcber die Jahrhunderte in seinem Namen und im Namen seines himmlischen Vaters Alaha geschehen w\u00fcrde. Er sah voraus, wie G\u00f6tzenanbeter seine Nachfolger verfolgen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"87\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Er sah voraus, wie seine Nachfolger, die sich Christen nennen werden, seine Lehre der Liebe zu Alaha und der Liebe zu den Menschen verdrehen und neue Dogmen und ketzerische Lehren aufstellen und einander t\u00f6ten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"88\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Er sah voraus, wie so genannte christliche Nationen anderen christlichen Nationen in seinem Namen und dem heiligen Namen Alahas den Krieg erkl\u00e4ren.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"89\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Er sah Gewaltt\u00e4tigkeit, Grausamkeiten, Folter, das Verbrennen von Ketzern, er sah Kriege und weinte. Tr\u00e4nen rannen \u00fcber seine Wangen des Menschensohnes, des Gott-Menschen Joshua.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"90\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"144\" height=\"215\" \/>\u201eHeiliger Vater Alaha, dieser Kelch ist mit soviel Menschenblut gef\u00fcllt, das \u00fcber so viele Jahrhunderte vergossen wird, das Blut der Opfer und das Blut der T\u00e4ter, mein Blut, das Blut des Menschensohnes. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"91\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Mein Heiliger Vater, wenn es m\u00f6glich ist, so lass diesen Kelch an mir vor\u00fcbergehen. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"92\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua kehrte zu den Aposteln zur\u00fcck. Nur Yiohannan war wach und sah ihn mit viel Liebe an, denn Yiohannan war in vollst\u00e4ndigem Eins-Sein mit Joshua und wusste, was der Gott-Mensch als Menschensohn vorausgesehen hatte. Joshua sagte zu ihm auf Griechisch: <strong>\u201eTief betr\u00fcbt ist meine Seele bis zum Tode.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"93\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua kehrte zum Felsen zur\u00fcck, wo er niederkniete und seinen Vater anbetete. Wiederum kam Joshua zu seinen schlafenden Aposteln zur\u00fcck und sagte zu ihnen: <strong>\u201eIhr schlaft und ruht euch aus, doch die Stunde ist gekommen, da der Menschensohn verraten und den S\u00fcndern \u00fcbergeben wird. Steht jetzt auf. Wir wollen gehen. Der Verr\u00e4ter ist Nahe.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"94\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Nachdem Joshua so geredet hatte, ging er mit seinen J\u00fcngern hinaus \u00fcber den Bach Kidron hin\u00fcber an einen Ort, wo ein Garten war, in dem er mit seinen J\u00fcngern eintrat. Aber auch Judas, sein Verr\u00e4ter, kannte diesen Ort, weil Joshua dort oft mit seinen J\u00fcngern zusammengekommen war. Nachdem nun Judas die Abteilung Soldaten des Sanhedrin und Diener der israelitischen Rayis Rabbis und Pharis\u00e4er erhalten hatte, kam er mit Fackeln, Laternen und Waffen dorthin. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"95\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wiewohl nun Joshua wusste, was \u00fcber ihn kommen w\u00fcrde, trat er doch hinaus und fragte sie: \u201eWen sucht ihr?\u201c Sie antworteten ihm: \u201eJoshua von Nazareth.\u201c Joshua sagte zu ihnen: \u201eIch bin Joshua von Nazareth.\u201c Auch Judas, sein Verr\u00e4ter stand bei ihnen. Als nun Joshua nun zu ihnen sagte: \u201eIch bin Joshua von Nazareth!\u201c, wichen sie zur\u00fcck und fielen zu Boden. Da fragte Joshua sie nochmals: \u201eWen sucht ihr?\u201c Sie sagten: \u201cJoshua von Nazareth.\u201c Joshua antwortete: \u201eIch habe euch gesagt, dass ich es bin. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"96\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn ihr mich also sucht, so lasst diese hier gehen!\u201c So sollte sich das Wort erf\u00fcllen, das er ausgesprochen hatte: \u201eIch habe keinen von denen, die du mir gegeben hast, verloren gehen lassen.\u201c<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"97\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"144\" height=\"195\" \/>Da nun Petros ein Schwert bei sich hatte, zog er es heraus, schlug damit nach dem Knechte des Rayis Rabbi und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Knecht hie\u00df Malchus. Joshua hob das abgeschlagene rechte Ohr des Malchus vom Boden auf, hielt es an Malchus\u2019 Wunde und heilte ihn. Zu Petros sagte Joshua: \u201ePetros, stecke das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gereicht hat?\u201c (Johannes 18:1-11)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"98\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Da sagte Joshua zu ihm<strong>: \u201eStecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn wer zum Schwert greift, wird durchs Schwert umkommen!\u201c<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (Matth\u00e4us 26:52)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"99\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte dies auf Aram\u00e4isch, so dass es alle verstehen konnten. Zu seinen Aposteln sagte Joshua, sie sollten in aller Stille gehen. Er sah unter den M\u00e4nnern drei israelitische Rayis Rabbis des Sanhedrin und zwei andere israelitische Rabbis. Er sagte zu ihnen:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"100\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMeine guten Rabbis, jeden Tag, den ich in Yerushalayim verbrachte, habt ihr mich in den Synagogen und in den Tempeln predigen, lehren und heilen sehen. Zwei von euch haben mich in der Essener Synagoge geh\u00f6rt und in euren Synagogen, wohin ich eingeladen war.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"101\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ihr hattet viele Gelegenheiten, mich bei Tageslicht zu verhaften. Und doch kommt ihr in der Dunkelheit der Nacht, mit bewaffneten M\u00e4nnern. Ist der, den ihr verhaften wollt, ein Dieb?\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"102\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend er sprach, n\u00e4herte sich Judas Iskariot Joshua, umarmte ihn und k\u00fcsste ihn und sagte: \u201eRabbi, Rabbi, ich gr\u00fcsse dich.\u201c Joshua sah ihn liebevoll an und sagte: <strong>\u201eJudas, verr\u00e4tst du den, der dich liebt, mit einem Kuss? Sie kennen mich alle, Judas.\u201c<\/strong> Und somit verhafteten die Soldaten des Sanhedrin auf Befehl der Rayis Rabbis den Gott-Menschen. <\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"103\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Sie behandelten ihn grob und beschimpften ihn, um den Rabbis Freude zu bereiten. Sie schleppten ihn zum Hause Hannas, des Schwiegervaters, von Rayis Rabbi Kaiaphas, und kurz darauf zum Sanhedrin, wo Kaiaphas die Richter und einige sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlte Rayis Rabbis versammelt hatte. Er wollte schnell handeln.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"104\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"141\" height=\"210\" \/>Die M\u00e4nner aber, die Joshua aufgenommen hatten, f\u00fchrten ihn zum Rayis Rabbi Kaiaphas ab, wo die Schriftgelehrten und die \u00c4ltesten sich versammelten. Petros aber folgte ihm von fern bis zum Innenhof des Palastes des Rayis Rabbi, ging hinein und setzte sich dort unter den Dienern hin, um den Ausgang der Sache abzuwarten. <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"105\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Die Rayis Rabbis, die \u00c4ltesten und der gesamte Hohe Rat suchten nach einer falschen Zeugenaussage gegen Joshua, um ihn zu Tode verurteilen zu k\u00f6nnen; doch sie fanden keine, obgleich viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei auf und sagten aus: \u201eDieser Mensch behauptet: \u201eIch kann den Tempel Alahas abbrechen und ihn in drei Tagen wieder aufbauen.\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"106\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Da stand der Rayis Rabbi Kaiaphas auf und fragte ihn: \u201eEntgegnest du nichts auf das, was diese Zeugen gegen dich aussagen?\u201c Joshua aber schwieg. Da sagte der Rayis Rabbi Kaiaphas zu Joshua: <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"107\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eIch beschw\u00f6re dich bei dem lebendigen Alaha: Sage uns: bist du der Mshiha, der Sohn Alahas?\u201c Da gab Joshua ihm zur Antwort: \u201eJa ich bin es! Doch ich tue euch kund: von jetzt an werdet ihr den Menschensohn sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"108\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Da zerriss der Rayis Rabbi Kaiaphas seine Kleider in gro\u00dfer Wut und sagte: \u201eEr hat Gott gel\u00e4stert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr selbst die Gottesl\u00e4sterung geh\u00f6rt! Was urteilt ihr?\u201c Die Sanhedrin Richter gaben die Erkl\u00e4rung ab: \u201eEr ist des Todes schuldig!\u201c<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"109\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Hierauf spien sie ihm ins Gesicht schlugen ihn mit den F\u00e4usten; andere gaben ihm Backenstreiche und sagten: \u201eWeissage uns, Mshiha! Wer ist es, der dich geschlagen hat?\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"110\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Petros aber sass drau\u00dfen im Hof. Da trat eine Magd auf ihn zu und sagte: \u201eDu bist auch bei Joshua, dem Galil\u00e4er, gewesen!\u201c Er aber leugnete vor allen und sagte: \u201eIch verstehe nicht was du da sagst!\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"111\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Als er dann die Torhalle hinausgegangen war, bemerkte ihn eine andere Magd und sagte zu den Leuten dort: \u201eDieser ist auch mit Joshua von Nazareth zusammen gewesen!\u201c Da leugnete er wieder, mit dem Eid: \u201eIch kenne den Menschen nicht!\u201c Nach einer kleinen Weile aber traten die Leute, die dort standen, hinzu und sagte zu Petros: \u201eWahrhaftig, du geh\u00f6rst auch zu ihnen: schon deine Sprache verr\u00e4t dich!\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"112\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schw\u00f6ren: \u201eIch kenne den Menschen nicht!\u201c Und sogleich darauf kr\u00e4hte der Hahn. Da dachte Petros an das Wort Joshuas, der ihn gesagt hatte: \u201ePetros, noch ehe der Hahn kr\u00e4ht, wirst du mich dreimal verleugnen.\u201c Und er ging hinaus und weinte bitterlich. (Matth\u00e4us 26:57-75)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"113\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"147\" height=\"199\" \/><\/em>Judas hielt sich in der dunklen Ecke der Halle versteckt und schaute zu, wie der Menschensohn von den Urteilsvollstreckern des Sanhedrins und anderen geschlagen und getreten wurde. Er sah die Verletzungen und das Blut auf Joshuas Gesicht und K\u00f6rper. Er suchte den Zeloten, der ihn \u00fcberzeugt hatte, in dieser Nacht die Soldaten zu Joshua zu f\u00fchren, und sagte in \u00e4ngstlicher Sorge: \u201eFreund, Kaiaphas hat uns betrogen. Hat er mir nicht versprochen, dass Joshua kein Leid geschehen werde? Dass er ihn nur \u00fcberzeugen wolle, seine Kr\u00e4fte gegen die R\u00f6mer zu gebrauchen?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"114\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eWelche Kr\u00e4fte, du dummer Kerl\u201c, h\u00f6hnte er sp\u00f6ttisch. \u201eWo sind diese sagenhafte \u201eKr\u00e4fte\u201c jetzt? Der Sanhedrin hatte die Absicht ihn zu verhaften und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter h\u00e4tten sie es getan. Wor\u00fcber beklagst du dich? Du hast daf\u00fcr, dass du ihnen gezeigt hast, wo er war, drei\u00dfig Silberst\u00fccke bekommen.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"115\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend die Urteilsvollstrecker Joshua brutal behandelten, sagte Kaiaphas zu den Richtern: \u201eEhrenwerte Richter des Sanhedrin, ihr habt diesen Essener Rabbi einstimmig zum Tode verurteilt wegen Gottesl\u00e4sterung.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"116\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ich schlage vor, dass er morgen auf dem Kalvarienberg gekreuzigt wird. Das h\u00f6lzerne Kreuz wird jetzt angefertigt. Wir brauchen die Genehmigung des r\u00f6mischen Statthalters Pontius Pilatus. Sehr fr\u00fch am Morgen, werden wir alle mit dem Mann zu Pilatus gehen. Wir werden eine grosse, l\u00e4rmende Menschenmenge organisieren, die laut schreiend den Tod dieses Esseners verlangt. Als Essener untersteht er ja unserer Gerichtsbarkeit.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"117\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Morgen, wenige Minuten nach Sonnenaufgang, wurde Joshua, verletzt und verwundet, vor Pontius Pilatus geschleppt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"118\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Lucius, der Privatsekret\u00e4r des Statthalters, unterrichtet Pilatus, dass Kaiaphas und f\u00fcnf Richter des Sanhedrins mit einem Essener Rabbi, der offensichtlich k\u00f6rperlich misshandelt worden sei gekommen seien. Lucius hatte von Flaviano und von Claudia, der Ehefrau von Pilatus, viel \u00fcber den Essener Rabbi Joshua geh\u00f6rt und eilte in die Gem\u00e4cher von Claudia, um ihr zu berichten, was geschehen war.\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"119\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"140\" height=\"209\" \/>Vier r\u00f6mische Schwerttr\u00e4ger f\u00fchrten Joshua vor den r\u00f6mischen Statthalter. Ein israelitischer \u00dcbersetzer \u00fcbersetzte die von Kaiaphas und den f\u00fcnf Richtern vorgetragenen Beschuldigungen gegen den Essener Rabbi ins Lateinische.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"120\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Pontius Pilatus sagte zu Joshua. \u201eNon audis quanta adversum te dicunt testimonica? (H\u00f6rst du nicht, was sie alles gegen dich aussagen?) Der Gott-Mensch schwieg. \u201eTu es rex Iudaeorum ?\u201c (Bist du der K\u00f6nig der Juden?), fragte ihn Pontius Pilatus.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"121\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua antwortete auf Lateinisch: \u201eA temetipso hoc dicis an alii dixerunt tibi de me?<strong> (Fragst du so von dir selbst aus, oder haben andere es von mir gesagt?)<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"122\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eNunquid ege Iudaeus sum?\u201c (Bin ich denn ein Jude?), sagte der Statthalter. \u201eGens tua et pontfices tradiderunt te mihi: quid fecisti?\u201c (Dein Volk und die Rayis Rabbis haben dich mir \u00fcberantwortet: was hast du verbrochen?) Und wiederum fragte der r\u00f6mische Statthalter: \u201eTu es rex?\u201c (Bist du ein K\u00f6nig?)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"123\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte: <strong>\u201eRegnum meum non est de hoc mundo. Si ex hoc mundo esset regnum meum, ministri mei utique decertarent ut non traderer Iudaeis; nunc autem regnum meum non est hinc\u201c ( Mein Reich ist nicht von dieser Welt. W\u00e4re mein Reich von dieser Welt, so w\u00fcrden meine Diener k\u00e4mpfen, damit ich den Juden nicht \u00fcberliefert w\u00fcrde; nun aber ist mein Reich nicht von hier).<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"124\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"138\" height=\"187\" \/><\/em><\/strong>\u201eErgo rex es tu?\u201c (Ein K\u00f6nig bist du also?), sagte der Statthalter. Joshua antwortete ihm und sagte: \u201eTu dcis quia rex sum ego. Ego in hoc natus sum et ad hoc veni in mundum ut testimonium perhibeam veritani: Omnis qui est ex veritate audit voceum meam.\u00a0 (<strong>Du sagst es. Ich bin ein K\u00f6nig. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um f\u00fcr die Wahrheit Zeugnis abzulegen; jeder, der aus der Wahrheit ist, h\u00f6rt auf meine Stimme<\/strong>).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"125\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">L\u00e4chelnd sagte der Statthalter: \u201eQuid est veritas?\u201c (Was ist Wahrheit?)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"126\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Pontius Pilatus wandte sich an die Richter des Sanhedrin und sagte: \u201eNehmt ihn. Ihr seid seine Richter. Als Essener untersteht er eurer Gerichtsbarkeit. Ich \u00fcbergebe ihn eurem K\u00f6nig Herodes. Ich m\u00f6chte seine Meinung h\u00f6ren.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"127\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas antwortete: \u201eExzellenz, die Richter des Sanhedrin haben ihn auf Grund des Mosaischen Gesetzes f\u00fcr schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Wir sind hier, um nach den Vorschriften des C\u00e4saren deine Genehmigung zur Vollstreckung des Urteils einzuholen\u201c.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"128\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Pontius Pilatus rief seinen Privatsekret\u00e4r und sagte zu ihm: \u201eLucius, sag dem Zenturio, dass er diesen Essener Rabbi mit zehn Schwerttr\u00e4gern zum Palast des K\u00f6nigs Herodes bringen soll, und du gehst mit ihnen. Die ehrenwerten Richter des Sanhedrin und der Rayis Rabbi Kaiaphas werden mit dir gehen: Ich will zu diesem Fall die Meinung Herodes\u2019 kennen. Letztlich untersteht der Mann als Essener der Gerichtsbarkeit Herodes\u2019.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"129\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Sie gingen zu Fuss zum Palast, der nicht allzu weit entfernt war. Kaiaphas und die Richter sprachen privat mit dem K\u00f6nig, der nach der Audienz zornig auftrat: \u201eDu bist also der K\u00f6nig der Israeliten\u201c, sagte er und starrte Joshua hasserf\u00fcllt an. \u201eWer bin ich den?\u201c Er hob seine Hand und gab dem Gott-Menschen einen Hieb ins Gesicht, der eine anschwellenden blauen Flecken hinterlie\u00df. Verborgen in einer Ecke des Zimmers stand Judas als schweigender Zeuge.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"130\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"139\" height=\"208\" \/>Herodes lachte laut und freudlos und sagte zu seinen W\u00e4chtern: \u201eDer K\u00f6nig der Juden ist er? Gut, dann wollen wir uns diesen K\u00f6nig der Juden anschauen.\u201c Herodes befahl seinen W\u00e4chtern eine Krone aus dem Skurupathea-Busch, der den Garten des Palastes eins\u00e4umte, zu machen. Die Dornen dieses Busches waren lang und spitz wie N\u00e4gel. Herodes befahl den W\u00e4chtern, Joshuas langes, weisses Gewand, das zerrissen und blutbefleckt war, auszuziehen und durch ein scharlachrotes zu ersetzen, das schmutzige und auch zerrissen und bereits in den Abfall geworfen worden war.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"131\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ein anderer W\u00e4chter musste einen dicken, etwa drei Fuss langen Stock holen, den die Diener gebraucht hatten, um die Tonr\u00f6hren zu entstopfen, durch die das schmutzige Wasser der K\u00fcche abfloss. Ein Diener rieb den Stock ab und brachte ihn Herodes, der sagte: \u201eGib ihn unserem K\u00f6nig. Ein K\u00f6nig muss ein Symbol seiner Macht in der Hand halten.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"132\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Herodes befahl dem W\u00e4chter, der die Dornenkrone hereingebracht hatte, diese mit Kraft auf den Kopf Joshuas zu setzen, um den \u201eK\u00f6nig\u201c zu kr\u00f6nen. Die spitzen Dornen durchstachen seine Haut und Blut lief \u00fcber das Gesicht des Gott-Menschen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"133\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auf Befehl des K\u00f6nigs schlugen und traten die W\u00e4chter den Gott-Menschen, bis Herodes des Spieles m\u00fcde wurde und sagte: \u201eGenug. Ich habe genug davon.\u201c Zu Kaiaphas sagte er: \u201eEhrw\u00fcrdiger Rayis Rabbi und ehrenwerte Richter des Sanhedrin, sagt der r\u00f6mische Statthalter, dass ich mit dem Gerichtsurteil einverstanden bin. Dieser Mann ist ein gef\u00e4hrlicher Aufr\u00fchrer. Er muss sterben. Nehmt ihn weg.\u201c <\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"134\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Der Zenturio und die Schwerttr\u00e4ger kehrten mit dem Gefangenem zum r\u00f6mischen Statthalter zur\u00fcck. Der Statthalter befahl ihnen, die Dornen von Joshuas Kopf zu entfernen und ihm sein Gewand zur\u00fcckzugeben.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"135\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Lucius, der \u00fcber das, was er gesehen und geh\u00f6rt hatte, emp\u00f6rt war, berichtete Pontius Pilatus alles, was geschehen war. \u201eMein lieber Lucius\u201c, sagte der Statthalter, \u201eOctaviano, Flaviano und meine Frau Claudia haben mir vieles \u00fcber den Essener Rabbi erz\u00e4hlt. Claudia und Veronica sind untr\u00f6stlich und weinen \u00fcber die Geschehnis.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"136\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"131\" height=\"178\" \/><\/em><\/strong>Der Mann ist unschuldig. Er ist ein Tr\u00e4umer, doch was kann ich f\u00fcr ihn tun? Er ist ein Essener und dadurch untersteht er der Gerichtsbarkeit des Herodes und des Sanhedrin. Die Richter haben ihn zum Tode verurteilt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"137\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Wie oft habe ich diesen dummen Essenern zu ihrem Schutz das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht angeboten. Wenn dieser Rabbi ein r\u00f6mischer B\u00fcrger w\u00e4re, w\u00fcrde der Sanhedrin es nicht wagen ihn zu fassen. H\u00f6re, wie der P\u00f6bel im Hof laut schreit. Die Leute werden f\u00fcr ihre M\u00fche vom Sanhedrin bezahlt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"138\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ich werde diesen starrk\u00f6pfigen Essenern eine Lektion erteilen. Ich werde sagen, dass ich diesen Mann nach dem r\u00f6mischen Gesetz f\u00fcr unschuldig halte. Komm, ich werde versuchen ihn zu retten.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"139\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Am Passah fest aber pflegte der r\u00f6mische Statthalter ihnen einen Gefangenen freizugeben, den sie sich erbaten. Nun sass damals ein unter dem Namen Barabbas bekannter Mensch im Gef\u00e4ngnis mit den Aufr\u00fchrern, die beim Aufruhr einen Mord begannen hatten. So zog den die Volksmenge hinauf und begann um das zu bitten, was er ihnen gew\u00f6hnlich gew\u00e4hrte. Pilatus antwortete ihnen mit der Frage: \u201cWollt ihr, dass ich euch den K\u00f6nig der Juden freigebe?\u201c Er war sich n\u00e4mlich klar dar\u00fcber geworden, dass die Rayis Rabbis ihn aus Neid \u00fcberantwortet hatten. Die Rayis Rabbis aber hetzten die Volksmenge zu der Forderung auf, er m\u00f6chte ihnen lieber den Barabbas freigeben. Nun richtete Pilatus nochmals die Frage an sie: \u201eWas soll ich den mit dem machen, den ihr den K\u00f6nig der Juden nennt? \u201cSie schrieen zur\u00fcck: \u201eLass ihn kreuzigen!\u201c Um nun dem Volke den Willen zu tun, gab Pilatus ihnen Barabbas frei, Joshua aber \u00fcbergab er zur Kreuzigung. (Markus 15:6-15)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"140\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"138\" height=\"206\" \/><\/em>Der r\u00f6mische Statthalter bat Lucius, ihm ein Waschbecken mit Wasser zu bringen, und er sagte zu Kaiaphas, den Richtern und der Menge, als er seine H\u00e4nde wusch: \u201eInnocens ego sum a sanguine iusti huins. Vos videritis\u201c (Ich bin am Blut dieses Gerechten unschuldig: seht ihr zu).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"141\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zu Kaiaphas und den Richtern sagte er: \u201eEhrenwerte Richter des Sanhedrin. Ich als Statthalter, befehle euch, diesen Essener Rabbi, den ihr zum Tode verurteilt habt, zu kreuzigen. In euren Sanhedrin Gew\u00e4ndern werdet ihr die Prozession zum Kalvarienberg anf\u00fchren. Ein r\u00f6mischer Zenturio wird euch mit seinen Lanzentr\u00e4gern begleiten. Zwei Reihen von Lanzentr\u00e4gern werden die Menge links und rechts zur\u00fcckhalten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"142\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Sie werden die Abgrenzung bilden, indem jeder Lanzentr\u00e4ger ein Ende seiner Lanze in der rechten Hand h\u00e4lt und das andere Ende der Lanze des Hintermannes in seiner linken Hand.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"143\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Richter werden in einem Abstand von f\u00fcnfzehn bis zwanzig Fuss vor dem Essener Rabbi gehen, der sein Kreuz tr\u00e4gt. Ein Abstand von wiederum f\u00fcnfzehn bis zwanzig Fuss soll ihn von der Menge trennen, mit einer Reihe von Lanzentr\u00e4gern dazwischen. Keiner darf sich dem Gefangenen n\u00e4hern ohne die Erlaubnis des Zenturio.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"144\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auf dem Kalvarienberg werden Lanzen- und Schwerttr\u00e4ger einen Kreis bilden und die Menge zwanzig Fuss vom gekreuzigten Rabbi entfern halten. Die Richter werden innerhalb des Kreises, in einem Abstand von zehn Fuss stehen. Die Urteilsvollstrecker m\u00fcssen sofort nach der Kreuzigung das Gel\u00e4nde verlassen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"145\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"150\" height=\"204\" \/><\/em><\/strong>Ein St\u00fcck Holz wird oben auf das Kreuz genagelt. Darauf wird auf Lateinisch, Griechisch und Aram\u00e4isch geschrieben sein: <strong>\u201eJoshua von Nazareth, der K\u00f6nig der Juden.\u201c<\/strong> <\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"146\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas und die Richter wehrten sich gegen diesen letzten Befehl, doch Pontius Pilatus antwortete ver\u00e4rgert: \u201eQuod scripsi scripsi\u201c (Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben). <\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"147\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas und die Richter des Sanhedrin begaben sich zum Sitz des Sanhedrin, um ihre offiziellen Gew\u00e4nder anzuziehen, wie der r\u00f6mische Statthalter sie angewiesen hatte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"148\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Dort wartete Judas auf sie, voller Zorn und in tiefer Verzweiflung klagte er sie an: \u201eL\u00fcgner!\u201c, schrie er, \u201eUnmenschen! M\u00f6rder! Ihr habt mich belogen. Ihr habt mich betrogen. Joshua ist unschuldig, und ihr wisst es.\u201c Und er schleuderte die drei\u00dfig Silberst\u00fccke auf den Fu\u00dfboden. Kaiaphas sammelte die M\u00fcnzen ein und sagte: \u201eJunger Mann, mach dich aus dem Staub. Wir haben jetzt keine Zeit zum Diskutieren.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"149\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Wie ein schwerer Stein lag die Verzweiflung auf dem Herzen Judas\u2019. Er rannte, stolperte und fiel. Von Tr\u00e4nen blind, kam er zum Garten Gethsemane, zum Olivenbaum, unter dem sie, nur Stunden zuvor, zu F\u00fcssen Joshuas gesessen und seinen Unterweisungen zugeh\u00f6rt hatten. \u201eJoshua\u201c, schluchzte Judas, \u201eLetzte Nacht hast du mir meine F\u00fcsse gewaschen und sie gek\u00fcsst. Was ist geschehen? Hast du deine Kr\u00e4fte verloren? Ich wollte dich nur zwingen, sie zu gebrauchen.\u201c Und mit seinem Lederg\u00fcrtel erh\u00e4ngte er sich an dem Baum.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"150\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Fr\u00fch an diesem Morgen war Petros zu Aarons Haus gegangen, um der Familie zu berichten, was in dieser dunklen Nacht vorgefallen war. Ein israelitischer Heiler-J\u00fcnger in der l\u00e4rmenden Menge, die sich sammelte, erz\u00e4hlte ihnen unter Tr\u00e4nen, dass die r\u00f6mischen Soldaten in wenigen Minuten Joshua auf den Kalvarienberg f\u00fchren und ihn dort kreuzigen w\u00fcrden.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"151\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Maria, die Mutter des Gott-Menschen, Hannah Maria, Myriam Shalome, Maria Magdalena, Aethra und Naomi bereiteten sich hastig zum Gehen vor. Yiohannan und f\u00fcnf israelitische Heiler-J\u00fcnger gingen mit ihnen. Sie fanden eine Stelle an der Spitze der Prozession, in der N\u00e4he der Lanzentr\u00e4ger. Die R\u00f6merin Veronica ging auf Yiohannan zu, der sie zu seiner Mutter Myriam Shalome und seiner Tante Maria f\u00fchrte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"152\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"150\" height=\"224\" \/><\/em>Joshua m\u00fchte sich ab, den H\u00fcgel hochzusteigen. Er stolperte und fiel unter dem Gewicht des Kreuzes. Der Zenturio half ihm wieder auf die Beine.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"153\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai war an der Spitze der Prozession. Er hob auf der rechten Seite die Lanze eines Lanzentr\u00e4gers und schl\u00fcpfte durch die Abgrenzung. Er sah, wie Joshua sein Kreuz trug, er sah sein zerrissenes und blutbeflecktes Gewand, seine blutenden Knie und sein angeschwollenes und verletztes Gesicht. Er schrie auf: \u201eNein! Nein!\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"154\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai versuchte, wieder unter der Lanze durchzuschl\u00fcpfen, ehe die Menge ihn erreichte. Das brachte den r\u00f6mischen Lanzentr\u00e4ger in solche Wut, dass er mit seinen schweren Sandalen mit aller Wucht auf Yiassounais rechten Fuss stampfte und seine Zehen zermalmte. Der Mann stiess Yiassounai zur Seite, so dass er in einem Graben landete.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"155\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Das Blut floss aus den Wunden und in entsetzlichen Schmerzen kroch Yiassounai langsam zur Strasse, wo ihn ein Essener zu Pferd fand. Der Essener stieg aus dem Sattel und schrie: \u201eYiassounai, was ist mit dir geschehen?\u201c Yiassounai konnte nicht sprechen, er deutete nur weinend auf die Menge, die den H\u00fcgel hinaufging.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"156\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Dunkle Wolken verdeckten die Sonne. Der Himmel wurde von Blitzen durchzogen und laute Donnerschl\u00e4ge folgten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"157\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Der Reiter hob Yiassounai auf und galoppierte mit ihm zu Yiassounais Haus. Er liess ihn am Tor zur\u00fcck, schaute \u00fcber seine Schultern zu dem heraufziehenden Sturm und galoppierte, Schlimmes ahnend, davon.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"158\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auf den H\u00e4nden und Knien versuchte Yiassounai das Tor zu \u00f6ffnen, als die Erde bebte und das Tor aufflog. Ein schwerer Stein fiel von der Mauer herunter, wenig Zoll vom Jungen entfernt. Vier Ziegen rannten verwirrt und ver\u00e4ngstigt im Hof umher und suchten meckernd die Herde. Panik und Verwirrung herrschten in der ganzen Stadt<strong>. Nie zuvor hatte es in Pal\u00e4stina ein Erdbeben gegeben.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"159\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"143\" height=\"194\" \/><\/em><\/strong>Yiassounai kroch in einen Lagerraum im Hause, wo Flachsgarben aufgestapelt waren. Er warf sich auf eine der Garben. Dort liegend verliess er seinen grobstofflichen K\u00f6rper und ging zum Kalvarienberg zu seinem vielgeliebten Joshua.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"160\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auf dem Weg zum Kalvarienberg stolperte Joshua nochmals und fiel. Veronica eilte zu ihm und sie und der Zenturio halfen ihm aufstehen. Weinend wischte Veronica mit ihrem Schal das Blut und den Schwei\u00df aus seinem Gesicht. Kaiaphas und zwei der Richter kamen in die N\u00e4he und protestierten w\u00fctend. Der Zenturio stiess sie weg und hie\u00df sie im Befehlston, zur\u00fcck zu ihren Pl\u00e4tzen zu gehen und zu schweigen. Veronica kehrte zu Maria zur\u00fcck.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"161\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zum dritten Mal fiel Joshua hin. Diesmal landete das Kreuz auf ihm. Nachdem der Zenturios ihm aufgeholfen hatte, fragte er die Menge auf Lateinisch, ob einer gewillt w\u00e4re, das Kreuz zu tragen. Ein starker junger Essener, der die Sprache verstand, n\u00e4herte sich mit Veronica. Und somit trug Simon, der Kyrener, aus Kyrenia auf der Insel Kittim (Zypern), das Kreuz des Gott-Menschen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"162\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auf dem H\u00fcgel bildeten die r\u00f6mischen Lanzentr\u00e4ger einen Kreis, um die Menge zwanzig Fuss zur\u00fcckzuhalten, wie es der Statthalter es befohlen hatte. Kaiaphas und die Richter standen zehn Fuss vom Ort der Hinrichtung.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"163\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Urteilsvollstrecker nahmen Joshua sein Gewand ab und banden ein St\u00fcck Tuch um seine H\u00fcfte. Das Kreuz lag auf dem Boden. Sie befahlen dem Menschensohn, seinen K\u00f6rper mit dem Gesicht nach oben aufs Kreuz zu legen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"164\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zwei von ihnen streckten seine Arme aus, die Handfl\u00e4chen nach oben. Einer der Urteilsvollstrecker hielt vier N\u00e4gel, sechs Zoll lang, mit grossen K\u00f6pfen. Er gab einen dieser N\u00e4gel dem Manne, der Joshuas rechte Hand hielt. Mit einem eisernen Hammer schlug ein anderer Urteilsvollstrecker den Nagel mit mehreren schweren Schl\u00e4gen durch Joshuas Hand in den Kreuzbalken, bis er hinten drei Zoll aus dem Holzbalken herausragte. Und sie wiederholten diese unmenschliche Tat und nagelten auch die linke Hand und die beiden F\u00fcsse fest.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"165\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"140\" height=\"209\" \/><\/em>Sie banden Joshuas K\u00f6rper mit einem nassen Seil \u00fcber seine Brust und unter seinen Armen am Kreuz fest. Dann richteten sie das Kreuz mit dem angenagelten Gott-Menschen auf und stellten es in ein achtzehn Zoll tiefe Loch. Dieses f\u00fcllten sie mit schweren Steinen auf. Joshuas F\u00fcsse hingen etwa einen Fuss \u00fcber dem Boden. Das Loch f\u00fcllte sich mit seinem Blut. Das Blut floss aus seinem K\u00f6rper, bis er starb. Neben ihm waren zwei Diebe an Kreuze gebunden und dem Tod durch Hitzschlag und Hunger ausgeliefert.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"166\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>AM KREUZ<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Menschensohn, am Kreuz, war in Todesqual und doch hatte Joshua, seit der Stunde der Verhaftung alle Grausamkeiten und Qualen, die seinem grobstofflichen K\u00f6rper zugef\u00fcgt worden waren, mit ruhiger Gelassenheit ertragen.<\/span><\/p>\n<ol start=\"167\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas und die Richter am Fu\u00dfe des Kreuzes verh\u00f6hnten ihn gnadenlos. \u201eEr beschw\u00f6rt die D\u00e4monen in sich\u201c; br\u00fcllte Kaiaphas. \u201eEr kennt viele Tricks, mit denen er das Volk betrogen hat. Seht den Mshiha, den Sohn Alahas!\u201c sagte Kaiaphas h\u00f6hnisch lachend. Er zeigte auf Joshua und fuhr fort:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"168\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Er gab andern das Leben. Sich selbst kann er nicht retten. Wenn er der K\u00f6nig von Israel ist, so steige er jetzt vom Kreuz herab, dann wollen wir an ihn glauben.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0Joshuas Augen waren voller Mitleid. Er seufzte tief und sagte auf Aram\u00e4isch: Alaha, Alaha, warum hast du mich in ihnen verlassen.(Matth\u00e4us 27:46<br \/>\n<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"169\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Der Menschensohn schaute auf seine Peiniger herab und sagte: <strong>\u201eMein Vater Alaha, vergib ihnen. Sie wissen nicht was sie tun.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"170\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Einer der Verbrecher sagte zu Joshua: \u201eH\u00f6rst du nicht was sie sagen? Wenn du der Mshiha bist, der Sohn Alahas, so rette dich selbst. Und rette auch uns.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"171\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"140\" height=\"190\" \/><\/em><\/strong>Der andere, der offensichtlich von den Lehren Joshuas geh\u00f6rt hatte, erwiderte: \u201eHast du denn nicht einmal Furcht vor Alaha? Wir leiden zu Recht, denn wir empfangen den Lohn f\u00fcr unsere Taten. Aber dieser Mensch hat nichts Unrechtes getan.\u201c Dann schaute er zu Joshua und sagte: \u201eMshiha, denke an mich, wenn du in dein K\u00f6nigreich der Himmel kommst.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"172\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua schaute den sterbenden Mann mitf\u00fchlend und mit Liebe an und sagte leise:\u00a0 <strong>\u201eWahrlich ich sage dir, deine S\u00fcnden sind vergeben. Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"173\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Veronica ging auf den Zenturio zu und bat darum, dass die Mutter des gekreuzigten Rabbi und ein oder zwei Angeh\u00f6rige seiner Familie sich dem Kreuz n\u00e4hern d\u00fcrften. Der Zenturio bat sie um einige Minuten Geduld und ging zu Kaiaphas und den f\u00fcnf Richtern des Sanhedrin. Er erhob seine Stimme und beinahe schreiend sagte er: \u201eHabt ihr noch nicht genug? Seid ihr noch nicht zufrieden? Los, macht euch weg von hier, und zwar sofort, alle!\u201c Ungeduldig schickte er sie weg.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"174\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Dann begleiteten der Zenturio und Veronica, Joshuas Mutter Maria, Myriam Shalome, Maria Magdalena und Yiohannan zu Joshua, der sie mit gro\u00dfer Liebe ansah. Zu seiner Mutter und zu Yiohannan sagte er auf Griechisch:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"175\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMutter, er ist nun dein Sohn.\u201c<\/strong> Zu Yiohannan sagte er:<strong> Yiohannan, sie ist nun deine Mutter.\u201c <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"176\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan umarmte Maria und seine Mutter und zeigte dadurch seinem Vielgeliebten, dass auch Maria von nun an seine Mutter sein werde.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"177\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Der Gott-Mensch l\u00e4chelte Veronica und Maria Magdalena an und seufzte, worauf die Erde zum zweiten Mal bebte und das Sonnenlicht verblasste, wie das sterbende Licht einer Kerze.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"178\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/gross-201x300.jpg\" width=\"134\" height=\"200\" \/><\/em>Joshua rief mit lauter Stimme auf Griechisch aus: <strong>Mein Vater, das Werk, das du mir aufgetragen hast habe ich<\/strong> <strong>vollendet. Mein Vater, in deine H\u00e4nde befehle ich meinen Geist. Alles ist vollbracht.\u201c<br \/>\n<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"179\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Und der Menschensohn, der Gott-Mensch Joshua, tat seinen letzten Atemzug. Der Zenturio, der in der N\u00e4he des Kreuzes stand, fl\u00fcsterte Veronica zu: <strong>\u201eVere Filius Die erat iste.\u201c<\/strong> (Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"180\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>W\u00e4hrend dreier Stunden war die Erde in Dunkelheit geh\u00fcllt und sie bebte, als w\u00fcrde ihr Herz brechen.<\/strong> Blitze zuckten \u00fcber den schwarzen Himmel und lautes Donnergrollen erf\u00fcllte die Luft. War das ein Ausdruck der Entr\u00fcstung der Erzengel, der Herren der Elemente? In panischer Angst stoben die Menschen auseinander und fl\u00fcchteten. Yiohannan f\u00fchrte die Frauen zum Haus Hannah Maria.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"181\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Veronica und der Zenturio blieben mit einigen Lanzentr\u00e4gern beim Kreuz. Sie waren bis auf die Haut durchn\u00e4sst und zitterten vor K\u00e4lte und Kummer. Veronica weinte und kniete zusammen mit dem Zenturio am Fu\u00dfe des Kreuzes. Der Zenturio wiederholte auf Lateinisch: \u201eVere Filius Dei erat iste \u201e (Wahrlich, das ist der Sohn Gottes gewesen).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"182\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong><em><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171014_125900_resized-e1512274326463-221x300.jpg\" width=\"132\" height=\"180\" \/><\/em><\/strong>Und so waren sie im Herzen mit den Aposteln verbunden, mit den \u201eApostoli\u201c, als die ersten Christen \u2013 zwei R\u00f6mer zu F\u00fcssen des gekreuzigten Mshiha.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <em>\u00a0\u00a0<\/em><em>35. Kapitel &#8211; Die Leidensgeschichte aus dem Buch: Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre von Dr. Stylianos Atteshlis \u2013 bekannt als Daskalos<br \/>\nHerausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia \u2013 ISBN 9963-8162-3-1<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Er sagte ihnen immer wieder: <strong>\u201eLasst euren Seelenfrieden nie durch den menschlichen D\u00e4mon des Zornes st\u00f6ren, nicht einmal in seiner mildesten Form als einfache Beschwerde gegen jemanden.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Macht euren grobstofflichen K\u00f6rper zum Tempel Alahas. Die heiligen Erzengel sind in ihm und erhalten ihn f\u00fcr euch.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Macht euer Herz zum Allerheiligsten Alahas und lasst auf dem Altar eures Herzens eine Lampe leuchten, in der die unausl\u00f6schliche Flamme der Liebe brennt. Diese Flamme ist eure Liebe zu Alaha und zu allen seinen Kindern.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich habe euch gelehrt, jene zu lieben, die sich eure Feinde nennen. Liebet sie und betet f\u00fcr sie zu eurem Vater Alaha, denn sie ben\u00f6tigen eure Liebe und Gebete am meisten.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ein israelitischer Heiler-J\u00fcnger fragte: \u201eMalpana, was ist, wenn einer, der sich mein Feind nennt, die Absicht hat, mich zu t\u00f6ten?\u201c \u201eDich zu t\u00f6ten?\u201c, antwortete der Gott-Mensch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eWie k\u00f6nnte jemand dich t\u00f6ten? Dein Bruder, der in der Dunkelheit des Unwissens ist, kann deinen grobstofflichen K\u00f6rper t\u00f6ten, doch er kann dich nicht t\u00f6ten. <\/strong><strong>Denn du bist nicht dieser K\u00f6rper. Du bist eine unsterbliche Seele, die kein Mensch t\u00f6ten kann.\u201c<\/strong> Und Joshua wiederholte, was er schon oft gesagt hatte, auf Aram\u00e4isch: <em>(Handschrift von Daskalos)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>In jenem Augenblick freuet euch dar\u00fcber und jubelt, denn der Lohn ist gross im Himmelreich! Ebenso hat man ja auch die Propheten vor euch verfolgt.<\/em><em>(Matth\u00e4us 5:12)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><strong>\u201eMeine Geliebten, ihr alle. Ich werde euch und der ganzen Menschheit die Wahrheit dessen, was ich euch lehrte, beweisen. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde beweisen, dass ein Mensch nicht sein grobstofflicher K\u00f6rper ist, sondern ein unsterbliches Geist-Seelen-Ego. Wahrlich, ihr seid die Kinder Alahas.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde es euren Br\u00fcdern, die ihr als B\u00f6se bezeichnet, gestatten, mich zu verhaften, denn es ist Alahas Wille, dass die Wahrheit nicht nur in Worten, sondern in Taten demonstriert wird. <\/strong>(Seite 198)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde dem Sanhedrin erlauben, mich zu verhaften und mich zum Tode zu verurteilen. Ich habe euch gesagt, was dann geschehen wird. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Sie werden meinen grobstofflichen K\u00f6rper an ein h\u00f6lzernes Kreuz schlagen. Gute Menschen werden ihn herunternehmen und ihn in ein Grab legen. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>In drei Tagen werde ich ihn heilen, auferstehen lassen und wieder in ihn eingehen. Und in diesem K\u00f6rper werde ich zu den meisten von euch kommen, die ihr hier vor mir seid.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Denn dies ist mein Sieg \u00fcber den Tod als Menschensohn, als ein Mensch wie ihr. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde meine menschliche Natur erheben, in die Himmel, von denen ich in die Welt kam, und ich werde die ganze Menschheit zu mir in die Himmel emporziehen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eMalpana\u201c, sagte ein Essener Heiler-J\u00fcnger, \u201ewarum drei Tage? Warum l\u00e4sst du deinen K\u00f6rper w\u00e4hrend drei Tagen im Grab?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua antwortete: <strong>\u201eMein Lieber, ich werde jene drei Tage in der Welt, die ihr &lt;die Welt der Toten&gt; nennt, verbringen. Ich werde die Toten erwecken und jene, die nicht l\u00e4nger in den Welten ihrer Tr\u00e4ume, ihrer entt\u00e4uschten Erwartungen bleiben wollen, werden zum Himmel aufsteigen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Denn ich bin nicht nur f\u00fcr euch gekommen, sondern auch f\u00fcr alle in den Welten anderer Dimensionen, die ihr die Welten der Toten nennt.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Morgengottesdienst am ersten Tag des unges\u00e4uerten Brotes sagte Joshua zu Rayis Rabbi Ephraim im Besuchszimmer: <strong>\u201eGeliebter, das ist das letzte Mal, dass du mich so siehst, wie du mich jetzt siehst. Wie versprochen, wirst du mich am vierten Tag nach meiner Kreuzigung wieder sehen in diesem Zimmer, und zwar auferstanden in diesem K\u00f6rper. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Und du wirst mich in den folgenden f\u00fcnfzig Tagen viele Male sehen, bis ich diesen K\u00f6rper dematerialisieren. Lass keinen Kummer in deinem Herzen aufkommen. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Wisse, dass ich f\u00fcr diese Stunde in die Welt gekommen bin. Geliebter Ephraim, Friede sei mit dir!\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua rief seine zw\u00f6lf Apostel zusammen und sagte zu ihnen: <strong>\u201eMeine Geliebten, ihr alle. Heute Abend werden wir zusammen in Aarons Haus das Abendessen einnehmen und nach dem Abendessen wird Alaha euch f\u00fchren. Petros, Andreas und die Yiacoubs werden zum Markt gehen und einkaufen, was wir ben\u00f6tigen. fragt Maria, meine Mutter, und Aarons Schwester Hannah Maria, was zu kaufen ist.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua rief Yiassounai zu sich und sagte: <strong>\u201eYiassounai, mein Lieber, geh mit den anderen zu Aarons Haus. Ich werde dich dort ben\u00f6tigen. Deine Mutter und deine Tante sind schon dort.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Zu den anderen sagte Joshua: <strong>\u201eYiohannan und Simon werden mit mir nach Bethania zum Hause Simons, den wir vom Aussatz geheilt hatten, gehen. Dort sind viele Kranke und Behinderte, die auf uns warten.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In Simons Haus heilte Joshua vier Leidende, die der Essener Rabbi zu ihm gebracht hatte. Joshua bat den Rabbi, die andern, Essener und Israeliten, im Hof des Essener Tempels zu versammeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">An jenem letzten Tag gaben Joshua und Yiohannan mehr als hundert Menschen ihre Gesundheit und Energie zur\u00fcck. Joshua, Yiohannan und Simon verbrachten an diesem Tag sechs Stunden in Bethania.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Petros, Andreas, die Yiacoubs und Aaron hatten inzwischen die Eink\u00e4ufe f\u00fcr das Abendessen besorgt und Maria die Mutter Joshuas, Hannah Maria, Myriam Shalome, Maria Magdalena, Aethra die Mutter Yiassounais und Yiassounais Tante Naomi bereiteten die Mahlzeit vor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In Aarons Garten, unter einem Feigenbaum, beschrieb Yiohannan f\u00fcr Philippos, Simon den Kanaaniter und Yiassounai die Beschaffenheit des K\u00f6nigreichs der Himmel. Simon war von Yiohannans Weisheit sehr beeindruckt. Yiassounai und Philippos kannten die Quelle dieser Weisheit, denn sie wussten, dass Yiohannan ein Erzengel im Eins-Sein des EL Shaddai war. Philippos offenbarte Simon die Wahrheit \u00fcber Yiohannan, als dieser zu Joshua ging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In einem ger\u00e4umigen Zimmer, das an eine grosse K\u00fcche angrenzte, im zweiten Stock, war ein Tisch mit dem Abendessen eingedeckt. Es gab unges\u00e4uertes Brot, in St\u00fccke aufgeschnittenen K\u00e4se, Berge von frischen Feigen, Datteln, gesalzene Mandeln, Trauben und Weinbeeren in grossen Tonschalen. Kleinere Tonschalen waren mit Honig, Milch, Sahne und gebratenen und gesalzenen Fischen gef\u00fcllt und Tonkr\u00fcge mit s\u00fc\u00dfem Rotwein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Judas kam als letzter. Alle Apostel hatten ihre F\u00fcsse und H\u00e4nde im Garten gewaschen und ihre Sandalen am Eingang des Zimmers gelassen. Sie sa\u00dfen auf Hockern um den Tisch. Joshua sass an einer Seite in der Mitte. Zu seiner Rechten hatte er Yiohannan platziert, daneben Petros, Andreas, Philippos, Simon, Thomas und Nathanael (der auch Bartholom\u00e4us hie\u00df). Zu Joshuas Linken waren Judas, Mattai, die zwei Yiacoubs, Shabbatai und Aaron. (Seite 199)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua bat sie zu stehen, w\u00e4hrend er das Gebet zum Lobpreis Alahas sprach. Alsdann, als sie sich wieder gesetzt hatten, ging Joshua in die K\u00fcche und kam mit einem grossen Messingkessel, der mit warmem Wasser gef\u00fcllt war zur\u00fcck. Yiassounai trug ein rundes h\u00f6lzernes Waschbecken mit warmem Wasser und einigen Handt\u00fcchern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua nahm ein Handtuch und bat Yiassounai, das Waschbecken bei Petros\u2019 F\u00fcssen hinzustellen. Petros protestierte und z\u00f6gerte sehr, seine F\u00fcsse vom Beni Alaha waschen zu lassen. Doch Joshua insistierte und schliesslich gab Petros nach und setzte seine F\u00fcsse ins Waschbecken. Joshua wusch seine F\u00fcsse, trocknete sie mit dem Handtuch und k\u00fcsste sie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai f\u00fcllte das Waschbecken aus dem Kessel nach Bedarf auf. Joshua wusch Judas\u2019 F\u00fcsse, trocknete und k\u00fcsste sie. Er schaute mit Liebe und Mitleid zu Judas hoch. Als er die F\u00fcsse aller Apostel gewaschen hatte, sagte er zu ihnen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMeine Geliebten, ein neues Gebot gebe ich euch: Liebet einander, wie ich euch liebe. Liebet einander und daran werden alle euch als meine Apostel erkennen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Gott-Mensch nahm seinen Platz wieder ein und sie assen. W\u00e4hrend des Essens sagte Joshua: <strong>\u201eEiner von euch wird mich heute Nacht verraten.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Petros fragte Yiohannan fl\u00fcsternd, welcher von ihnen das tun w\u00fcrde. Yiohannan kannte die Antwort, doch er gab vor, die Frage nicht geh\u00f6rt zu haben. Mehrere Stimmen fragten den Gottmenschen: \u201eWer von uns wird dich verraten?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Judas sah Joshua an und sagte: \u201eDich verraten? Oder\u2026\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eDerjenige, dem ich ein in meinem Teller getunktes St\u00fcck Brot gebe\u201c,<\/strong> sagte Joshua feierlich,<strong> \u201eder wird mich verraten.\u201c<\/strong> W\u00e4hrend er das sagte, nahm er ein St\u00fcck Brot, tunkte es und gab es Judas. <strong>\u201eWas du vorhast\u201c,<\/strong> sagte der Gott-Mensch, <strong>\u201emach es<\/strong> <strong>\u201c<\/strong> Judas nahm das Brot und verliess sie mit einem listigen L\u00e4cheln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua gab seinen Aposteln Brot und sagte zu ihnen: <strong>\u201eNehmt und esst. Dies ist mein Leib, der allen gegeben wird, damit ihre S\u00fcnden vergeben werden.\u201c<\/strong> Er f\u00fcllte eine grosse Tonschale mit Wein und gab sie ihnen zu trinken. Er sagte: <strong>\u201eNehmt und trinkt alle davon. Dies ist mein Blut, das allen gegeben wird, damit ihre S\u00fcnden vergeben werden.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Vor dem Passahfest aber, da Joshua wohl wusste, dass f\u00fcr ihn die Stunde gekommen sei, aus dieser Welt zum Vater hin\u00fcberzugehen, bewies er den Seinen, die in der Welt waren, die Liebe, die er zu ihnen gehegt hatte, bis zum letzten Augenblick. Es war bei einem Mahl, und schon hatte der Teufel dem Judas Iskariot, dem Sohne Simons, den Entschluss des Verrats eingegeben. Da Joshua nun wusste, dass der Vater ihm alles in die H\u00e4nde gegeben hatte und dass er von Alaha ausgegangen sei und wieder zu Alaha hingehe, erhob er sich beim Mahl von seinem Platz, legte die Oberkleidung ab, nahm sein leinenen Schurz und band ihn sich um. Danach goss er Wasser in das Waschbecken und begann seinen J\u00fcngern die F\u00fcsse zu waschen und sie mit dem leinenen Schurz, den er sich umgebunden hatte, abzutrocknen. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>So kam er denn auch zu Petros. Dieser sagte zu ihm: \u201eMalpana, du willst mir die F\u00fcsse waschen?\u201c Joshua antwortete ihm mit den Worten: \u201eWas ich damit tue, verstehst du jetzt noch nicht, du wirst es aber nachher verstehen\u201c. Petros entgegnete ihm: \u201eNun und nimmer sollst du mir die F\u00fcsse waschen!\u201c Joshua antwortete ihm: \u201eWenn ich dich nicht wasche, so hast kein Anteil an mir.\u201c Da sagte Petros zu ihm: \u201eMalpana, dann nicht nur meine F\u00fcsse, sondern auch die H\u00e4nde und den Kopf!\u201c Joshua antwortete ihm: \u201eWer gebadet ist, dem braucht nichts weiter gewaschen zu werden als die F\u00fcsse, sondern er ist am ganzen K\u00f6rper rein; und ihr seid rein, jedoch nicht alle.\u201c Er kannte n\u00e4mlich seinen Verr\u00e4ter wohl; deshalb sagte er: \u201eIhr seid nicht alle rein.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nachdem er ihnen nun die F\u00fcsse gewaschen und seine Oberkleidung wieder angelegt und seinen Platz am Tisch wieder eingenommen hatte, sagte er zu ihnen: \u201eVersteht ihr, was ich an euch getan habe? Ihr redet mich mit Malpana und Mshiha an und habt recht mit dieser Benennung, denn ich bin es wirklich. Wenn nun ich, der Mshiha und der Malpana, euch die F\u00fcsse gewaschen habe, so seid auch ihr verpflichtet, einander die F\u00fcsse zu waschen; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit ihr ebenso machet, wie ich an euch getan habe. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ein Knecht steht nicht h\u00f6her als sein Herr, und ein Sendebote nicht h\u00f6her als sein Absender. Wenn ihr dies wisst, &#8211; selig seid ihr, wenn ihr danach handelt. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nicht von euch allen rede ich; ich weiss ja, wie die beschaffen sind, welche ich erw\u00e4hlt habe; aber das Schriftwort muss erf\u00fcllt werden: &lt;Der mein Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben.&gt; Schon jetzt sage ich euch, noch bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt, dass ich es bin. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer dann, wenn ich jemand sende, ihn aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach diesen Worten wurde Joshua im Geist aufs tiefste ersch\u00fcttert und sprach es offen aus: \u201eWahrlich, wahrlich ich sage euch: einer von euch wird mich verraten!\u201c Da blickten die J\u00fcnger einander an und waren ratlos dar\u00fcber, wen er meinte. Es hatte aber einer von seinen J\u00fcngern bei Tisch seinen Platz an der Brust Joshuas; n\u00e4mlich der, den Joshua lieb hatte. Diesem gab nun Simon Petros einen Wink und sagte ihm: \u201eLass uns wissen, wen er meint!\u201c Jener lehnte sich nun auch sogleich an die Brust Joshuas zur\u00fcck und fragte ihn: \u201eMshiha, wer ist es?\u201c Da antwortete Joshua: \u201eDer ist es, dem ich den Bissen eintauchen und reichen werde.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Darauf tauchte er den Bissen ein, nahm ihn und reichte ihn dem Judas Iskariot, dem Sohne Simons aus Kariot. Nachdem dieser den Bissen genommen hatte, fuhr der Satan in ihn hinein. Nun sagte Joshua zu ihm: \u201eWas du vorhast, das tu bald!\u201c Was er damit hatte sagen wollen, verstand keiner von den Tischgenossen. Einige n\u00e4mlich meinten, weil Judas die Kasse f\u00fchrte, wolle Joshua ihm sagen: \u201eKaufe das ein, was wir f\u00fcr das Fest n\u00f6tig haben\u201c, oder er solle den Armen etwas geben. Nachdem nun jener den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Nach seinem Weggang nun sagte Joshua: \u201eJetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Alaha ist in ihm verherrlicht worden! Wenn Alaha im Menschensohn verherrlicht ist, so wird Alaha auch ihn in sich selbst verherrlichen, und zwar wird er ihn sofort verherrlichen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Liebe Kinder, nur noch eine kurze Zeit bin ich bei euch; dann werdet ihr mich suchen, und, wie ich schon den Israeliten gesagt habe: &lt;Wohin ich gehe, dahin k\u00f6nnt ihr nicht kommen&gt;, so sage ich es jetzt auch euch. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt; wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da fragte ihn Simon Petros: \u201eMshiha, wohin gehst du?\u201c Joshua antwortete ihm: \u201eWohin ich gehe, dahin kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber sp\u00e4ter folgen.\u201c Petros antwortete ihm: \u201eMshiha, warum sollte ich dir jetzt nicht folgen k\u00f6nnen? Mein Leben will ich f\u00fcr dich hingeben!\u201c Da antwortete Joshua: \u201eDein leben willst du f\u00fcr mich hingeben? Wahrlich, wahrlich ich sage dir: \u201eDer Hahn wird nicht kr\u00e4hen, bevor du mich dreimal verleugnet hast.\u201c (Johannes 13:1-38)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>\u201eEuer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Alaha und vertrauet auf mich! In meines Vaters Hause sind viel Wohnungen; wenn es nicht so w\u00e4re, h\u00e4tte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine St\u00e4tte zu bereiten; und wenn ich hingegangen bin und euch eine St\u00e4tte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit da, wo ich bin, auch ihr seid. Und wohin ich gehe: &#8211; den Weg dahin kennt ihr.\u201c Da sagte Thomas zu Joshua: \u201eMshiha, wir wissen nicht, wohin du gehst: wie sollten wir da den Weg kennen?\u201c Joshua antwortete ihm:<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>\u201eIch bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater Alaha au\u00dfer durch mich. <\/em><em>Wenn ihr mich erkannt h\u00e4ttet, w\u00fcrdet ihr auch meinen Vater kennen; von jetzt an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.\u201c Philippos sagte zu ihm: \u201eMshiha, zeige uns den Vater: das gen\u00fcgt uns.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>\u201cDa sagte Joshua: \u201eSo lange Zeit schon bin ich mit euch zusammen, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippos?\u00a0 <\/em><strong><em>Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen;<\/em><\/strong><em> wie kannst du sagen: &lt;zeige uns den Vater!&gt; Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Die Worte, die ich zu euch rede, spreche ich nicht von mir selbst aus, nein, der Vater, der dauernd in mir ist, der tut seine Werke. <\/em><em>Glaubet mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubt doch um der Werke selbst willen! <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wahrlich, wahrlich ich sage euch:<\/em><em>Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, auch vollbringen; denn ich gehe zum Vater, und alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, so werde ich es tun. \u2013 <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten; und ich werde den Vater Alaha bitten und Alaha wird euch einen anderen Helfer geben, damit er bis in Ewigkeit bei euch sei: den heiligen Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht erkennt; ihr aber erkennt ihn, weil der Heilige Geist bei euch bleibt und in euch sein wird. \u2013 Ich will euch nicht verwaist zur\u00fccklassen: ich komme zu euch!<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Nur noch eine kurze Zeit, dann sieht mich die Welt nicht mehr; ihr aber seht mich, dass ich lebe, und ihr sollt auch leben! (Seite 201)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater Alaha bin und ihr in mir seid und ich in euch. Wer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von Alaha, meinem Vater, geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren..\u201c Da fragte ihn Judas \u2013 nicht der Iskariot &#8211; : \u201eMshiha, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?\u201c Joshua antwortete ihm mit den Worten: <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>\u201eWenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir, mein Vater Allaha und ich, werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wer mich nicht liebt, h\u00e4lt auch meine Worte nicht; und doch kommt das Wort, das ihr h\u00f6rt, nicht von mir, sondern vom Vater Alaha, der mich in die Welt gesandt hat.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Dies habe ich zu euch geredet, w\u00e4hrend ich bei euch weilte. Der Helfer aber, der Heilige Geist, den Alaha der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch \u00fcber alles belehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe: &lt;Ich gehe hin und komme wieder zu euch.&gt; H\u00e4ttet ihr mich lieb, so h\u00e4ttet ihr euch gefreut, dass ich zum Vater Alaha gehe, denn der Vater ist gr\u00f6\u00dfer als ich. Und schon jetzt habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr zum Glauben kommt, wenn es geschieht. Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der wahnsinnige F\u00fcrst der Welt; doch \u00fcber mich hat er keine Macht. Damit aber die Welt erkennt, dass ich Alaha den Vater liebe und so tue, wie der Vater mir geboten hat: &#8211; erhebet euch! Lasst uns von hier aufbrechen!\u201c <\/em><em>(Johannes 14:1-31)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em>Joshua bedankte sich bei Aaron und Hannah Maria daf\u00fcr, dass sie ihr Haus freundlicherweise zur Verf\u00fcgung gestellt hatten, damit er mit seinen Aposteln dieses letzte Abendmahl einnehmen konnte. Und er dankte ihnen f\u00fcr die gro\u00dfe Liebe, die sie seiner Mutter Maria und Maria Magdalena entgegengebracht hatten, als sie diesen vergangenen Monat G\u00e4ste in ihren Hause waren. Der Gott-Mensch versammelte den ganzen Haushalt im Raum, in dem sie gegessen hatten, um mit ihm sein Gebet zum Lobpreis Alahas zu singen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eUnser himmlischer Vater, heilig ist dein Name. Dein Reich ist auch hier. Dein Wille geschieht in den Himmeln, wie auf Erden. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. So ist es.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai war wiederum den Tr\u00e4nen nahe. Yiohannan sprach leise zu ihm: \u201eSounai, beruhige dich. Alahas Wille geschehe.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan bat seine Tante Maria, Joshuas Mutter, die Nacht in Hannah Marias Haus zu verbringen, mit ihrer Schwester Myriam Shalome, Maria Magdalena, Yiassounai, Aethra und Naomi.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua umarmte und k\u00fcsste seine Mutter und Myriam Shalome, bevor er Hannah Marias Haus verliess und mit acht seiner Apostel, Yiohannan, den Yicoubs, Petros, Andreas, Philippos, Simon und Matai, in den Garten Gethsemane, einen Olivenhain, der sechshundert Yards von Aarons Haus entfernt war, ging. Das war der Ort, wo Joshua mit Yiohannan und den Yiacoubs viele mondhelle N\u00e4chte im Gebet zu Alaha verbracht hatte. Judas Iskariot kannte diesen Ort gut.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>In Gethsemane <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua, der Menschensohn, sass auf einem flachen Stein unter einem grossen Olivenbaum und sagte zu seinen Aposteln, die mit gekreuzten Beinen vor ihm auf dem Boden sa\u00dfen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eMeine Geliebten, ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weing\u00e4rtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, entfernt er, und jede die Frucht bringt, reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringe. Ihr seid bereits rein infolge des Wortes, das ich zu euch geredet habe: bleibt in mir, so bleibe ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben: wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reichlich Frucht; dagegen ohne mich k\u00f6nnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie dann und wirft sie ins Feuer: da verbrennen sie. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet, um was ihr wollt: es wird euch zuteil werden. Dadurch ist mein Vater verherrlicht, dass ihr reichlich Frucht bringt und euch als meine J\u00fcnger erweist.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wie mich der Vater Alaha geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt: bleibet in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und damit in Alahas Liebe bleibe. Dies habe ich zu euch geredet, damit die Freude, wie ich sie habe, auch in euch sei und eure Freude vollkommen werde. \u2013 (Seite 202)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Gr\u00f6\u00dfere Liebe kann niemand haben als die, dass er sein Leben f\u00fcr seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht hat keine Einsicht in das Tun seines Herrn; vielmehr habe ich euch Geliebte genannt, weil ich euch alles kundgetan habe, was ich von meinem Vater Alaha geh\u00f6rt habe.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und euch dazu bestellt, dass ihr hingehen und Frucht bringen sollt und eure Frucht eine bleibende sei, auf der Vater Alaha euch alles gebe, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies ist mein Gebot an euch, dass ihr einander liebet.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><span style=\"color: #000080;\">Wenn die Welt euch hasst, so bedenkt, dass sie mich noch eher als euch gehasst hat!<\/span> Wenn ihr aus der Welt w\u00e4rt, so w\u00fcrde die Welt euch als das zu ihr Geh\u00f6rige lieben; weil ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erw\u00e4hlt habe, deshalb hasst euch die Welt.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: &lt;Ein Knecht ist nicht h\u00f6her als sein Herr.&gt; Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort befolgt, so werden sie auch das eure befolgen. Dies alles aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. Wenn ich nicht gekommen w\u00e4re und nicht zu ihnen geredet h\u00e4tte, so w\u00e4ren sie frei von Verschulden; so aber haben sie keine Entschuldigung f\u00fcr ihr Verschulden.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn ich nicht solche Werke unter ihnen getan h\u00e4tte, wie kein anderer sie getan hat, so w\u00e4ren sie frei von Verschulden; so aber haben sie gesehen und doch sowohl mich als auch Alaha, den himmlischen Vater, gehasst. <\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>Aber es muss das Wort, das in ihren Gesetz geschrieben steht, erf\u00fcllt werden: &lt;Sie haben mich ohne Grund gehasst.&gt;<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn aber der Helfer kommt, der Heilige Geist, Alaha Shekhinah, den ich euch vom Vater Alaha her senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater Alaha ausgeht, der wird Zeugnis \u00fcber mich ablegen. Doch auch ihr seid meine Zeugen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.\u201c\u00a0 (Johannes 15:1-27)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eDies habe ich euch gesagt, damit ihr nicht Anstoss nehmt. Man wird euch in den Bann tun; ja es kommt die Stunde, wo jeder, der euch t\u00f6tet, Alaha eine Opfergabe darzubringen meint. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Und so werden sie verfahren, weil sie weder den Vater Alaha noch mich erkannt haben. Aber ich habe euch dies gesagt, damit, wenn die Stunde der Erf\u00fcllung kommt, ihr daran gedenkt, dass ich es euch gesagt habe. Dies habe ich euch aber nicht gleich anfangs gesagt, weil ich noch bei euch war.\u00a0 \u00a0(Johannes 16:1-4)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eNur noch eine kurze Zeit, so seht ihr mich nicht mehr: dann wieder eine kurze Zeit, so werdet ihr mich sehen, denn ich gehe zu meinem Vater Alaha. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: ihr werdet weinen und wehklagen, die Welt aber wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird zur Freude werden. So seid auch ihr jetzt in Traurigkeit; aber ich werde euch wieder sehen: dann wird euer Herz sich freuen, und niemand wird euch eure Freude, rauben k\u00f6nnen. (Johannes 16:16, 20, 22)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\">Joshua sah, dass seine Apostel ersch\u00f6pft waren. Nachdem er ihnen noch ein paar Anweisungen gegeben hatte, gab er Yiohannan, Yiacoub, dem Sohn Yioussoufs, und Petros ein Zeichen, ihm zu folgen. Sie liessen die anderen zur\u00fcck, damit sie eine Weile schlafen konnten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\">Nach einem kurzen St\u00fcck des Weges, bat Joshua seine Begleiter, mit ihm zu Alaha zu beten. Joshua ging einige Yards weiter, kniete bei einem Felsen nieder, legte seine Stirne auf ihn und betete.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Er sah voraus, was \u00fcber die Jahrhunderte in seinem Namen und im Namen seines himmlischen Vaters Alaha geschehen w\u00fcrde. Er sah voraus, wie G\u00f6tzenanbeter seine Nachfolger verfolgen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\">Er sah voraus, wie seine Nachfolger, die sich Christen nennen werden, seine Lehre der Liebe zu Alaha und der Liebe zu den Menschen verdrehen und neue Dogmen und ketzerische Lehren aufstellen und einander t\u00f6ten.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Er sah voraus, wie so genannte christliche Nationen anderen christlichen Nationen in seinem Namen und dem heiligen Namen Alahas den Krieg erkl\u00e4ren.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Er sah Gewaltt\u00e4tigkeit, Grausamkeiten, Folter, das Verbrennen von Ketzern, er sah Kriege und weinte. Tr\u00e4nen rannen \u00fcber seine Wangen des Menschensohnes, des Gott-Menschen Joshua.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eHeiliger Vater Alaha, dieser Kelch ist mit soviel Menschenblut gef\u00fcllt, das \u00fcber so viele Jahrhunderte vergossen wird, das Blut der Opfer und das Blut der T\u00e4ter, mein Blut, das Blut des Menschensohnes. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Mein Heiliger Vater, wenn es m\u00f6glich ist, so lass diesen Kelch an mir vor\u00fcbergehen. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\">Joshua kehrte zu den Aposteln zur\u00fcck. Nur Yiohannan war wach und sah ihn mit viel Liebe an, denn Yiohannan war in vollst\u00e4ndigem Eins-Sein mit Joshua und wusste, was der Gott-Mensch als Menschensohn vorausgesehen hatte. Joshua sagte zu ihm auf Griechisch: <strong>\u201eTief betr\u00fcbt ist meine Seele bis zum Tode.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"color: #000080;\">(Handschrift von Daskalos) (Seite 203)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua kehrte zum Felsen zur\u00fcck, wo er niederkniete und seinen Vater anbetete. Wiederum kam Joshua zu seinen schlafenden Aposteln zur\u00fcck und sagte zu ihnen: <strong>\u201eIhr schlaft und ruht euch aus, doch die Stunde ist gekommen, da der Menschensohn verraten und den S\u00fcndern \u00fcbergeben wird. Steht jetzt auf. Wir wollen gehen. Der Verr\u00e4ter ist Nahe.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nachdem Joshua so geredet hatte, ging er mit seinen J\u00fcngern hinaus \u00fcber den Bach Kidron hin\u00fcber an einen Ort, wo ein Garten war, in dem er mit seinen J\u00fcngern eintrat. Aber auch Judas, sein Verr\u00e4ter, kannte diesen Ort, weil Joshua dort oft mit seinen J\u00fcngern zusammengekommen war. Nachdem nun Judas die Abteilung Soldaten des Sanhedrin und Diener der israelitischen Rayis Rabbis und Pharis\u00e4er erhalten hatte, kam er mit Fackeln, Laternen und Waffen dorthin. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wiewohl nun Joshua wusste, was \u00fcber ihn kommen w\u00fcrde, trat er doch hinaus und fragte sie: \u201eWen sucht ihr?\u201c Sie antworteten ihm: \u201eJoshua von Nazareth.\u201c Joshua sagte zu ihnen: \u201eIch bin Joshua von Nazareth.\u201c Auch Judas, sein Verr\u00e4ter stand bei ihnen. Als nun Joshua nun zu ihnen sagte: \u201eIch bin Joshua von Nazareth!\u201c, wichen sie zur\u00fcck und fielen zu Boden. Da fragte Joshua sie nochmals: \u201eWen sucht ihr?\u201c Sie sagten: \u201cJoshua von Nazareth.\u201c Joshua antwortete: \u201eIch habe euch gesagt, dass ich es bin. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wenn ihr mich also sucht, so lasst diese hier gehen!\u201c So sollte sich das Wort erf\u00fcllen, das er ausgesprochen hatte: \u201eIch habe keinen von denen, die du mir gegeben hast, verloren gehen lassen.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da nun Petros ein Schwert bei sich hatte, zog er es heraus, schlug damit nach dem Knechte des Rayis Rabbi und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Knecht hie\u00df Malchus. Joshua hob das abgeschlagene rechte Ohr des Malchus vom Boden auf, hielt es an Malchus\u2019 Wunde und heilte ihn. Zu Petros sagte Joshua: \u201ePetros, stecke das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gereicht hat?\u201c (Johannes 18:1-11)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da sagte Joshua zu ihm<strong>: \u201eStecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn wer zum Schwert greift, wird durchs Schwert umkommen!\u201c<\/strong> (Matth\u00e4us 26:52)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte dies auf Aram\u00e4isch, so dass es alle verstehen konnten. Zu seinen Aposteln sagte Joshua, sie sollten in aller Stille gehen. Er sah unter den M\u00e4nnern drei israelitische Rayis Rabbis des<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sanhedrin und zwei andere israelitische Rabbis. Er sagte zu ihnen: <\/span><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMeine guten Rabbis, jeden Tag, den ich in Yerushalayim verbrachte, habt ihr mich in den Synagogen und in den Tempeln predigen, lehren und heilen sehen. Zwei von euch haben mich in der Essener Synagoge geh\u00f6rt und in euren Synagogen, wohin ich eingeladen war.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ihr hattet viele Gelegenheiten, mich bei Tageslicht zu verhaften. Und doch kommt ihr in der Dunkelheit der Nacht, mit bewaffneten M\u00e4nnern. Ist der, den ihr verhaften wollt, ein Dieb?\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend er sprach, n\u00e4herte sich Judas Iskariot Joshua, umarmte ihn und k\u00fcsste ihn und sagte: \u201eRabbi, Rabbi, ich gr\u00fcsse dich.\u201c Joshua sah ihn liebevoll an und sagte: <strong>\u201eJudas, verr\u00e4tst du den, der dich liebt, mit einem Kuss? Sie kennen mich alle, Judas.\u201c<\/strong> Und somit verhafteten die Soldaten des Sanhedrin auf Befehl der Rayis Rabbis den Gott-Menschen. (S.204)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sie behandelten ihn grob und beschimpften ihn, um den Rabbis Freude zu bereiten. Sie schleppten ihn zum Hause Hannas, des Schwiegervaters, von Rayis Rabbi Kaiaphas, und kurz darauf zum Sanhedrin, wo Kaiaphas die Richter und einige sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlte Rayis Rabbis versammelt hatte. Er wollte schnell handeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Die M\u00e4nner aber, die Joshua aufgenommen hatten, f\u00fchrten ihn zum Rayis Rabbi Kaiaphas ab, wo die Schriftgelehrten und die \u00c4ltesten sich versammelten. Petros aber folgte ihm von fern bis zum Innenhof des Palastes des Rayis Rabbi, ging hinein und setzte sich dort unter den Dienern hin, um den Ausgang der Sache abzuwarten. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Die Rayis Rabbis, die \u00c4ltesten und der gesamte Hohe Rat suchten nach einer falschen Zeugenaussage gegen Joshua, um ihn zu Tode verurteilen zu k\u00f6nnen; doch sie fanden keine, obgleich viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei auf und sagten aus: \u201eDieser Mensch behauptet: \u201eIch kann den Tempel Alahas abbrechen und ihn in drei Tagen wieder aufbauen.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>Da stand der Rayis Rabbi Kaiaphas auf und fragte ihn: \u201eEntgegnest du nichts auf das, was diese Zeugen gegen dich aussagen?\u201c Joshua aber schwieg. Da sagte der Rayis Rabbi Kaiaphas zu Joshua: <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eIch beschw\u00f6re dich bei dem lebendigen Alaha: Sage uns: bist du der Mshiha, der Sohn Alahas?\u201c Da gab Joshua ihm zur Antwort: \u201eJa ich bin es! Doch ich tue euch kund: von jetzt an werdet ihr den Menschensohn sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>Da zerriss der Rayis Rabbi Kaiaphas seine Kleider in gro\u00dfer Wut und sagte: \u201eEr hat Gott gel\u00e4stert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr selbst die Gottesl\u00e4sterung geh\u00f6rt! Was urteilt ihr?\u201c Die Sanhedrin Richter gaben die Erkl\u00e4rung ab: \u201eEr ist des Todes schuldig!\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Hierauf spien sie ihm ins Gesicht schlugen ihn mit den F\u00e4usten; andere gaben ihm Backenstreiche und sagten: \u201eWeissage uns, Mshiha! Wer ist es, der dich geschlagen hat?\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Petros aber sass drau\u00dfen im Hof. Da trat eine Magd auf ihn zu und sagte: \u201eDu bist auch bei Joshua, dem Galil\u00e4er, gewesen!\u201c Er aber leugnete vor allen und sagte: \u201eIch verstehe nicht was du da sagst!\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0A<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>ls er dann die Torhalle hinausgegangen war, bemerkte ihn eine andere Magd und sagte zu den Leuten dort: \u201eDieser ist auch mit Joshua von Nazareth zusammen gewesen!\u201c Da leugnete er wieder, mit dem Eid: \u201eIch kenne den Menschen nicht!\u201c Nach einer kleinen Weile aber traten die Leute, die dort standen, hinzu und sagte zu Petros: \u201eWahrhaftig, du geh\u00f6rst auch zu ihnen: schon deine Sprache verr\u00e4t dich!\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schw\u00f6ren: \u201eIch kenne den Menschen nicht!\u201c Und sogleich darauf kr\u00e4hte der Hahn. Da dachte Petros an das Wort Joshuas, der ihn gesagt hatte: \u201ePetros, noch ehe der Hahn kr\u00e4ht, wirst du mich dreimal verleugnen.\u201c Und er ging hinaus und weinte bitterlich. (Matth\u00e4us 26:57-75)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Judas hielt sich in der dunklen Ecke der Halle versteckt und schaute zu, wie der Menschensohn von den Urteilsvollstreckern des Sanhedrins und anderen geschlagen und getreten wurde. Er sah die Verletzungen und das Blut auf Joshuas Gesicht und K\u00f6rper. Er suchte den Zeloten, der ihn \u00fcberzeugt hatte, in dieser Nacht die Soldaten zu Joshua zu f\u00fchren, und sagte in \u00e4ngstlicher Sorge: \u201eFreund, Kaiaphas hat uns betrogen. Hat er mir nicht versprochen, dass Joshua kein Leid geschehen werde? Dass er ihn nur \u00fcberzeugen wolle, seine Kr\u00e4fte gegen die R\u00f6mer zu gebrauchen?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eWelche Kr\u00e4fte, du dummer Kerl\u201c, h\u00f6hnte er sp\u00f6ttisch. \u201eWo sind diese sagenhafte \u201eKr\u00e4fte\u201c jetzt? Der Sanhedrin hatte die Absicht ihn zu verhaften und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter h\u00e4tten sie es getan. Wor\u00fcber beklagst du dich? Du hast daf\u00fcr, dass du ihnen gezeigt hast, wo er war, drei\u00dfig Silberst\u00fccke bekommen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend die Urteilsvollstrecker Joshua brutal behandelten, sagte Kaiaphas zu den Richtern: \u201eEhrenwerte Richter des Sanhedrin, ihr habt diesen Essener Rabbi einstimmig zum Tode verurteilt wegen Gottesl\u00e4sterung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ich schlage vor, dass er morgen auf dem Kalvarienberg gekreuzigt wird. Das h\u00f6lzerne Kreuz wird jetzt angefertigt. Wir brauchen die Genehmigung des r\u00f6mischen Statthalters Pontius Pilatus. Sehr fr\u00fch am Morgen, werden wir alle mit dem Mann zu Pilatus gehen. Wir werden eine grosse, l\u00e4rmende Menschenmenge organisieren, die laut schreiend den Tod dieses Esseners verlangt. Als Essener untersteht er ja unserer Gerichtsbarkeit.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Morgen, wenige Minuten nach Sonnenaufgang, wurde Joshua, verletzt und verwundet, vor Pontius Pilatus geschleppt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Lucius, der Privatsekret\u00e4r des Statthalters, unterrichtet Pilatus, dass Kaiaphas und f\u00fcnf Richter des Sanhedrins mit einem Essener Rabbi, der offensichtlich k\u00f6rperlich misshandelt worden sei gekommen seien. Lucius hatte von Flaviano und von Claudia, der Ehefrau von Pilatus, viel \u00fcber den Essener Rabbi Joshua geh\u00f6rt und eilte in die Gem\u00e4cher von Claudia, um ihr zu berichten, was geschehen war. (S. 205)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Vier r\u00f6mische Schwerttr\u00e4ger f\u00fchrten Joshua vor den r\u00f6mischen Statthalter. Ein israelitischer \u00dcbersetzer \u00fcbersetzte die von Kaiaphas und den f\u00fcnf Richtern vorgetragenen Beschuldigungen gegen den Essener Rabbi ins Lateinische.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Pontius Pilatus sagte zu Joshua. \u201eNon audis quanta adversum te dicunt testimonica? (H\u00f6rst du nicht, was sie alles gegen dich aussagen?) Der Gott-Mensch schwieg. \u201eTu es rex Iudaeorum ?\u201c (Bist du der K\u00f6nig der Juden?), fragte ihn Pontius Pilatus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua antwortete auf Lateinisch: \u201eA temetipso hoc dicis an alii dixerunt tibi de me?<strong> (Fragst du so von dir selbst aus, oder haben andere es von mir gesagt?)<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eNunquid ege Iudaeus sum?\u201c (Bin ich denn ein Jude?), sagte der Statthalter. \u201eGens tua et pontfices tradiderunt te mihi: quid fecisti?\u201c (Dein Volk und die Rayis Rabbis haben dich mir \u00fcberantwortet: was hast du verbrochen?) Und wiederum fragte der r\u00f6mische Statthalter: \u201eTu es rex?\u201c (Bist du ein K\u00f6nig?)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte: <strong>\u201eRegnum meum non est de hoc mundo. Si ex hoc mundo esset regnum meum, ministri mei utique decertarent ut non traderer Iudaeis; nunc autem regnum meum non est hinc\u201c ( Mein Reich ist nicht von dieser Welt. W\u00e4re mein Reich von dieser Welt, so w\u00fcrden meine Diener k\u00e4mpfen, damit ich den Juden nicht \u00fcberliefert w\u00fcrde; nun aber ist mein Reich nicht von hier).<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eErgo rex es tu?\u201c (Ein K\u00f6nig bist du also?), sagte der Statthalter. Joshua antwortete ihm und sagte: \u201eTu dcis quia rex sum ego. Ego in hoc natus sum et ad hoc veni in mundum ut testimonium perhibeam veritani: Omnis qui est ex veritate audit voceum meam.\u00a0 (<strong>Du sagst es. Ich bin ein K\u00f6nig. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um f\u00fcr die Wahrheit Zeugnis abzulegen; jeder, der aus der Wahrheit ist, h\u00f6rt auf meine Stimme<\/strong>).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">L\u00e4chelnd sagte der Statthalter: \u201eQuid est veritas?\u201c (Was ist Wahrheit?) <\/span><span style=\"color: #000080;\">Pontius Pilatus wandte sich an die Richter des Sanhedrin und sagte: \u201eNehmt ihn. Ihr seid seine Richter. Als Essener untersteht er eurer Gerichtsbarkeit. Ich \u00fcbergebe ihn eurem K\u00f6nig Herodes. Ich m\u00f6chte seine Meinung h\u00f6ren.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas antwortete: \u201eExzellenz, die Richter des Sanhedrin haben ihn auf Grund des Mosaischen Gesetzes f\u00fcr schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Wir sind hier, um nach den Vorschriften des C\u00e4saren deine Genehmigung zur Vollstreckung des Urteils einzuholen\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Pontius Pilatus rief seinen Privatsekret\u00e4r und sagte zu ihm: \u201eLucius, sag dem Zenturio, dass er diesen Essener Rabbi mit zehn Schwerttr\u00e4gern zum Palast des K\u00f6nigs Herodes bringen soll, und du gehst mit ihnen. Die ehrenwerten Richter des Sanhedrin und der Rayis Rabbi Kaiaphas werden mit dir gehen: Ich will zu diesem Fall die Meinung Herodes\u2019 kennen. Letztlich untersteht der Mann als Essener der Gerichtsbarkeit Herodes\u2019.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sie gingen zu Fuss zum Palast, der nicht allzu weit entfernt war. Kaiaphas und die Richter sprachen privat mit dem K\u00f6nig, der nach der Audienz zornig auftrat: \u201eDu bist also der K\u00f6nig der Israeliten\u201c, sagte er und starrte Joshua hasserf\u00fcllt an. \u201eWer bin ich den?\u201c Er hob seine Hand und gab dem Gott-Menschen einen Hieb ins Gesicht, der eine anschwellenden blauen Flecken hinterlie\u00df. Verborgen in einer Ecke des Zimmers stand Judas als schweigender Zeuge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Herodes lachte laut und freudlos und sagte zu seinen W\u00e4chtern: \u201eDer K\u00f6nig der Juden ist er? Gut, dann wollen wir uns diesen K\u00f6nig der Juden anschauen.\u201c Herodes befahl seinen W\u00e4chtern eine Krone aus dem Skurupathea-Busch, der den Garten des Palastes eins\u00e4umte, zu machen. Die Dornen dieses Busches waren lang und spitz wie N\u00e4gel. Herodes befahl den W\u00e4chtern, Joshuas langes, weisses Gewand, das zerrissen und blutbefleckt war, auszuziehen und durch ein scharlachrotes zu ersetzen, das schmutzige und auch zerrissen und bereits in den Abfall geworfen worden war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ein anderer W\u00e4chter musste einen dicken, etwa drei Fuss langen Stock holen, den die Diener gebraucht hatten, um die Tonr\u00f6hren zu entstopfen, durch die das schmutzige Wasser der K\u00fcche abfloss. Ein Diener rieb den Stock ab und brachte ihn Herodes, der sagte: \u201eGib ihn unserem K\u00f6nig. Ein K\u00f6nig muss ein Symbol seiner Macht in der Hand halten.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Herodes befahl dem W\u00e4chter, der die Dornenkrone hereingebracht hatte, diese mit Kraft auf den Kopf Joshuas zu setzen, um den \u201eK\u00f6nig\u201c zu kr\u00f6nen. Die spitzen Dornen durchstachen seine Haut und Blut lief \u00fcber das Gesicht des Gott-Menschen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Auf Befehl des K\u00f6nigs schlugen und traten die W\u00e4chter den Gott-Menschen, bis Herodes des Spieles m\u00fcde wurde und sagte: \u201eGenug. Ich habe genug davon.\u201c Zu Kaiaphas sagte er: \u201eEhrw\u00fcrdiger Rayis Rabbi und ehrenwerte Richter des Sanhedrin, sagt der r\u00f6mische Statthalter, dass ich mit dem Gerichtsurteil einverstanden bin. Dieser Mann ist ein gef\u00e4hrlicher Aufr\u00fchrer. Er muss sterben. Nehmt ihn weg.\u201c (S. 206)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Zenturio und die Schwerttr\u00e4ger kehrten mit dem Gefangenem zum r\u00f6mischen Statthalter zur\u00fcck. Der Statthalter befahl ihnen, die Dornen von Joshuas Kopf zu entfernen und ihm sein Gewand zur\u00fcckzugeben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Lucius, der \u00fcber das, was er gesehen und geh\u00f6rt hatte, emp\u00f6rt war, berichtete Pontius Pilatus alles, was geschehen war. \u201eMein lieber Lucius\u201c, sagte der Statthalter, \u201eOctaviano, Flaviano und meine Frau Claudia haben mir vieles \u00fcber den Essener Rabbi erz\u00e4hlt. Claudia und Veronica sind untr\u00f6stlich und weinen \u00fcber die Geschehnis.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Mann ist unschuldig. Er ist ein Tr\u00e4umer, doch was kann ich f\u00fcr ihn tun? Er ist ein Essener und dadurch untersteht er der Gerichtsbarkeit des Herodes und des Sanhedrin. Die Richter haben ihn zum Tode verurteilt. <\/span><span style=\"color: #000080;\">Wie oft habe ich diesen dummen Essenern zu ihrem Schutz das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht angeboten. Wenn dieser Rabbi ein r\u00f6mischer B\u00fcrger w\u00e4re, w\u00fcrde der Sanhedrin es nicht wagen ihn zu fassen. H\u00f6re, wie der P\u00f6bel im Hof laut schreit. Die Leute werden f\u00fcr ihre M\u00fche vom Sanhedrin bezahlt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ich werde diesen starrk\u00f6pfigen Essenern eine Lektion erteilen. Ich werde sagen, dass ich diesen Mann nach dem r\u00f6mischen Gesetz f\u00fcr unschuldig halte. Komm, ich werde versuchen ihn zu retten.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Am Passah fest aber pflegte der r\u00f6mische Statthalter ihnen einen Gefangenen freizugeben, den sie sich erbaten. Nun sass damals ein unter dem Namen Barabbas bekannter Mensch im Gef\u00e4ngnis mit den Aufr\u00fchrern, die beim Aufruhr einen Mord begannen hatten. So zog den die Volksmenge hinauf und begann um das zu bitten, was er ihnen gew\u00f6hnlich gew\u00e4hrte. Pilatus antwortete ihnen mit der Frage: \u201cWollt ihr, dass ich euch den K\u00f6nig der Juden freigebe?\u201c Er war sich n\u00e4mlich klar dar\u00fcber geworden, dass die Rayis Rabbis ihn aus Neid \u00fcberantwortet hatten. Die Rayis Rabbis aber hetzten die Volksmenge zu der Forderung auf, er m\u00f6chte ihnen lieber den Barabbas freigeben. Nun richtete Pilatus nochmals die Frage an sie: \u201eWas soll ich den mit dem machen, den ihr den K\u00f6nig der Juden nennt? \u201cSie schrieen zur\u00fcck: \u201eLass ihn kreuzigen!\u201c Um nun dem Volke den Willen zu tun, gab Pilatus ihnen Barabbas frei, Joshua aber \u00fcbergab er zur Kreuzigung.(Markus 15:6-15)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der r\u00f6mische Statthalter bat Lucius, ihm ein Waschbecken mit Wasser zu bringen, und er sagte zu Kaiaphas, den Richtern und der Menge, als er seine H\u00e4nde wusch: \u201eInnocens ego sum a sanguine iusti huins. Vos videritis\u201c (Ich bin am Blut dieses Gerechten unschuldig: seht ihr zu).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Zu Kaiaphas und den Richtern sagte er: \u201eEhrenwerte Richter des Sanhedrin. Ich als Statthalter, befehle euch, diesen Essener Rabbi, den ihr zum Tode verurteilt habt, zu kreuzigen. In euren Sanhedrin Gew\u00e4ndern werdet ihr die Prozession zum Kalvarienberg anf\u00fchren. Ein r\u00f6mischer Zenturio wird euch mit seinen Lanzentr\u00e4gern begleiten. Zwei Reihen von Lanzentr\u00e4gern werden die Menge links und rechts zur\u00fcckhalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sie werden die Abgrenzung bilden, indem jeder Lanzentr\u00e4ger ein Ende seiner Lanze in der rechten Hand h\u00e4lt und das andere Ende der Lanze des Hintermannes in seiner linken Hand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Richter werden in einem Abstand von f\u00fcnfzehn bis zwanzig Fuss vor dem Essener Rabbi gehen, der sein Kreuz tr\u00e4gt. Ein Abstand von wiederum f\u00fcnfzehn bis zwanzig Fuss soll ihn von der Menge trennen, mit einer Reihe von Lanzentr\u00e4gern dazwischen. Keiner darf sich dem Gefangenen n\u00e4hern ohne die Erlaubnis des Zenturio.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Auf dem Kalvarienberg werden Lanzen- und Schwerttr\u00e4ger einen Kreis bilden und die Menge zwanzig Fuss vom gekreuzigten Rabbi entfern halten. Die Richter werden innerhalb des Kreises, in einem Abstand von zehn Fuss stehen. Die Urteilsvollstrecker m\u00fcssen sofort nach der Kreuzigung das Gel\u00e4nde verlassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ein St\u00fcck Holz wird oben auf das Kreuz genagelt. Darauf wird auf Lateinisch, Griechisch und Aram\u00e4isch geschrieben sein: <strong>\u201eJoshua von Nazareth, der K\u00f6nig der Juden.\u201c<\/strong> (Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas und die Richter wehrten sich gegen diesen letzten Befehl, doch Pontius Pilatus antwortete ver\u00e4rgert: \u201eQuod scripsi scripsi\u201c (Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben). (S. 207)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas und die Richter des Sanhedrin begaben sich zum Sitz des Sanhedrin, um ihre offiziellen Gew\u00e4nder anzuziehen, wie der r\u00f6mische Statthalter sie angewiesen hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Dort wartete Judas auf sie, voller Zorn und in tiefer Verzweiflung klagte er sie an: \u201eL\u00fcgner!\u201c, schrie er, \u201eUnmenschen! M\u00f6rder! Ihr habt mich belogen. Ihr habt mich betrogen. Joshua ist unschuldig, und ihr wisst es.\u201c Und er schleuderte die drei\u00dfig Silberst\u00fccke auf den Fu\u00dfboden. Kaiaphas sammelte die M\u00fcnzen ein und sagte: \u201eJunger Mann, mach dich aus dem Staub. Wir haben jetzt keine Zeit zum Diskutieren.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Wie ein schwerer Stein lag die Verzweiflung auf dem Herzen Judas\u2019. Er rannte, stolperte und fiel. Von Tr\u00e4nen blind, kam er zum Garten Gethsemane, zum Olivenbaum, unter dem sie, nur Stunden zuvor, zu F\u00fcssen Joshuas gesessen und seinen Unterweisungen zugeh\u00f6rt hatten. \u201eJoshua\u201c, schluchzte Judas, \u201eLetzte Nacht hast du mir meine F\u00fcsse gewaschen und sie gek\u00fcsst. Was ist geschehen? Hast du deine Kr\u00e4fte verloren? Ich wollte dich nur zwingen, sie zu gebrauchen.\u201c Und mit seinem Lederg\u00fcrtel erh\u00e4ngte er sich an dem Baum.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Fr\u00fch an diesem Morgen war Petros zu Aarons Haus gegangen, um der Familie zu berichten, was in dieser dunklen Nacht vorgefallen war. Ein israelitischer Heiler-J\u00fcnger in der l\u00e4rmenden Menge, die sich sammelte, erz\u00e4hlte ihnen unter Tr\u00e4nen, dass die r\u00f6mischen Soldaten in wenigen Minuten Joshua auf den Kalvarienberg f\u00fchren und ihn dort kreuzigen w\u00fcrden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Maria, die Mutter des Gott-Menschen, Hannah Maria, Myriam Shalome, Maria Magdalena, Aethra und Naomi bereiteten sich hastig zum Gehen vor. Yiohannan und f\u00fcnf israelitische Heiler-J\u00fcnger gingen mit ihnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sie fanden eine Stelle an der Spitze der Prozession, in der N\u00e4he der Lanzentr\u00e4ger. Die R\u00f6merin Veronica ging auf Yiohannan zu, der sie zu seiner Mutter Myriam Shalome und seiner Tante Maria f\u00fchrte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua m\u00fchte sich ab, den H\u00fcgel hochzusteigen. Er stolperte und fiel unter dem Gewicht des Kreuzes. Der Zenturio half ihm wieder auf die Beine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai war an der Spitze der Prozession. Er hob auf der rechten Seite die Lanze eines Lanzentr\u00e4gers und schl\u00fcpfte durch die Abgrenzung. Er sah, wie Joshua sein Kreuz trug, er sah sein zerrissenes und blutbeflecktes Gewand, seine blutenden Knie und sein angeschwollenes und verletztes Gesicht. Er schrie auf: \u201eNein! Nein!\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai versuchte, wieder unter der Lanze durchzuschl\u00fcpfen, ehe die Menge ihn erreichte. Das brachte den r\u00f6mischen Lanzentr\u00e4ger in solche Wut, dass er mit seinen schweren Sandalen mit aller Wucht auf Yiassounais rechten Fuss stampfte und seine Zehen zermalmte. Der Mann stiess Yiassounai zur Seite, so dass er in einem Graben landete.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Das Blut floss aus den Wunden und in entsetzlichen Schmerzen kroch Yiassounai langsam zur Strasse, wo ihn ein Essener zu Pferd fand. Der Essener stieg aus dem Sattel und schrie: \u201eYiassounai, was ist mit dir geschehen?\u201c Yiassounai konnte nicht sprechen, er deutete nur weinend auf die Menge, die den H\u00fcgel hinaufging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Dunkle Wolken verdeckten die Sonne. Der Himmel wurde von Blitzen durchzogen und laute Donnerschl\u00e4ge folgten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Reiter hob Yiassounai auf und galoppierte mit ihm zu Yiassounais Haus. Er liess ihn am Tor zur\u00fcck, schaute \u00fcber seine Schultern zu dem heraufziehenden Sturm und galoppierte, Schlimmes ahnend, davon.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Auf den H\u00e4nden und Knien versuchte Yiassounai das Tor zu \u00f6ffnen, als die Erde bebte und das Tor aufflog. Ein schwerer Stein fiel von der Mauer herunter, wenig Zoll vom Jungen entfernt. Vier Ziegen rannten verwirrt und ver\u00e4ngstigt im Hof umher und suchten meckernd die Herde. Panik und Verwirrung herrschten in der ganzen Stadt<strong>. Nie zuvor hatte es in Pal\u00e4stina ein Erdbeben gegeben.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai kroch in einen Lagerraum im Hause, wo Flachsgarben aufgestapelt waren. Er warf sich auf eine der Garben. Dort liegend verliess er seinen grobstofflichen K\u00f6rper und ging zum Kalvarienberg zu seinem vielgeliebten Joshua.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Auf dem Weg zum Kalvarienberg stolperte Joshua nochmals und fiel. Veronica eilte zu ihm und sie und der Zenturio halfen ihm aufstehen. Weinend wischte Veronica mit ihrem Schal das Blut und den Schwei\u00df aus seinem Gesicht. Kaiaphas und zwei der Richter kamen in die N\u00e4he und protestierten w\u00fctend. Der Zenturio stiess sie weg und hie\u00df sie im Befehlston, zur\u00fcck zu ihren Pl\u00e4tzen zu gehen und zu schweigen. Veronica kehrte zu Maria zur\u00fcck. (S: 208)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Zum dritten Mal fiel Joshua hin. Diesmal landete das Kreuz auf ihm. Nachdem der Zenturios ihm aufgeholfen hatte, fragte er die Menge auf Lateinisch, ob einer gewillt w\u00e4re, das Kreuz zu tragen. Ein starker junger Essener, der die Sprache verstand, n\u00e4herte sich mit Veronica. Und somit trug Simon, der Kyrener, aus Kyrenia auf der Insel Kittim (Zypern), das Kreuz des Gott-Menschen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Auf dem H\u00fcgel bildeten die r\u00f6mischen Lanzentr\u00e4ger einen Kreis, um die Menge zwanzig Fuss zur\u00fcckzuhalten, wie es der Statthalter es befohlen hatte. Kaiaphas und die Richter standen zehn Fuss vom Ort der Hinrichtung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Urteilsvollstrecker nahmen Joshua sein Gewand ab und banden ein St\u00fcck Tuch um seine H\u00fcfte. Das Kreuz lag auf dem Boden. Sie befahlen dem Menschensohn, seinen K\u00f6rper mit dem Gesicht nach oben aufs Kreuz zu legen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Zwei von ihnen streckten seine Arme aus, die Handfl\u00e4chen nach oben. Einer der Urteilsvollstrecker hielt vier N\u00e4gel, sechs Zoll lang, mit grossen K\u00f6pfen. Er gab einen dieser N\u00e4gel dem Manne, der Joshuas rechte Hand hielt. Mit einem eisernen Hammer schlug ein anderer Urteilsvollstrecker den Nagel mit mehreren schweren Schl\u00e4gen durch Joshuas Hand in den Kreuzbalken, bis er hinten drei Zoll aus dem Holzbalken herausragte. Und sie wiederholten diese unmenschliche Tat und nagelten auch die linke Hand und die beiden F\u00fcsse fest.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sie banden Joshuas K\u00f6rper mit einem nassen Seil \u00fcber seine Brust und unter seinen Armen am Kreuz fest. Dann richteten sie das Kreuz mit dem angenagelten Gott-Menschen auf und stellten es in ein achtzehn Zoll tiefe<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Loch. Dieses f\u00fcllten sie mit schweren Steinen auf. Joshuas F\u00fcsse hingen etwa einen Fuss \u00fcber dem Boden. Das Loch f\u00fcllte sich mit seinem Blut. Das Blut floss aus seinem K\u00f6rper, bis er starb. Neben ihm waren zwei Diebe an Kreuze gebunden und dem Tod durch Hitzschlag und Hunger ausgeliefert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>AM KREUZ<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Menschensohn, am Kreuz, war in Todesqual und doch hatte Joshua, seit der Stunde der Verhaftung alle Grausamkeiten und Qualen, die seinem grobstofflichen K\u00f6rper zugef\u00fcgt worden waren, mit ruhiger Gelassenheit ertragen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Kaiaphas und die Richter am Fu\u00dfe des Kreuzes verh\u00f6hnten ihn gnadenlos. \u201eEr beschw\u00f6rt die D\u00e4monen in sich\u201c; br\u00fcllte Kaiaphas. \u201eEr kennt viele Tricks, mit denen er das Volk betrogen hat. Seht den Mshiha, den Sohn Alahas!\u201c sagte Kaiaphas h\u00f6hnisch lachend. Er zeigte auf Joshua und fuhr fort:<\/span><span style=\"color: #000080;\">\u00a0(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Er gab andern das Leben. Sich selbst kann er nicht retten. Wenn er der K\u00f6nig von Israel ist, so steige er jetzt vom Kreuz herab, dann wollen wir an ihn glauben.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0Joshuas Augen waren voller Mitleid. Er seufzte tief und sagte auf Aram\u00e4isch: Alaha, Alaha, warum hast du mich in ihnen verlassen.(Matth\u00e4us 27:46 )(S.209)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Menschensohn schaute auf seine Peiniger herab und sagte: <strong>\u201eMein Vater Alaha, vergib ihnen. Sie wissen nicht was sie tun.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Einer der Verbrecher sagte zu Joshua: \u201eH\u00f6rst du nicht was sie sagen? Wenn du der Mshiha bist, der Sohn Alahas, so rette dich selbst. Und rette auch uns.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der andere, der offensichtlich von den Lehren Joshuas geh\u00f6rt hatte, erwiderte: \u201eHast du denn nicht einmal Furcht vor Alaha? Wir leiden zu Recht, denn wir empfangen den Lohn f\u00fcr unsere Taten. Aber dieser Mensch hat nichts Unrechtes getan.\u201c Dann schaute er zu Joshua und sagte: \u201eMshiha, denke an mich, wenn du in dein K\u00f6nigreich der Himmel kommst.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua schaute den sterbenden Mann mitf\u00fchlend und mit Liebe an und sagte leise: <\/span><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eWahrlich ich sage dir, deine S\u00fcnden sind vergeben. Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Veronica ging auf den Zenturio zu und bat darum, dass die Mutter des gekreuzigten Rabbi und ein oder zwei Angeh\u00f6rige seiner Familie sich dem Kreuz n\u00e4hern d\u00fcrften. Der Zenturio bat sie um einige Minuten Geduld und ging zu Kaiaphas und den f\u00fcnf Richtern des Sanhedrin. Er erhob seine Stimme und beinahe schreiend sagte er: \u201eHabt ihr noch nicht genug? Seid ihr noch nicht zufrieden? Los, macht euch weg von hier, und zwar sofort, alle!\u201c Ungeduldig schickte er sie weg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Dann begleiteten der Zenturio und Veronica, Joshuas Mutter Maria, Myriam Shalome, Maria Magdalena und Yiohannan zu Joshua, der sie mit gro\u00dfer Liebe ansah. Zu seiner Mutter und zu Yiohannan sagte er auf Griechisch:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMutter, er ist nun dein Sohn.\u201c<\/strong> Zu Yiohannan sagte er:<strong> Yiohannan, sie ist nun deine Mutter.\u201c <\/strong><\/span><span style=\"color: #000080;\">(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan umarmte Maria und seine Mutter und zeigte dadurch seinem Vielgeliebten, dass auch Maria von nun an seine Mutter sein werde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Gott-Mensch l\u00e4chelte Veronica und Maria Magdalena an und seufzte, worauf die Erde zum zweiten Mal bebte und das Sonnenlicht verblasste, wie das sterbende Licht einer Kerze.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua rief mit lauter Stimme auf Griechisch aus:<\/span><span style=\"color: #000080;\">\u00a0(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><span style=\"color: #000080;\"><strong>Mein Vater, das Werk, das du mir aufgetragen hast habe ich<\/strong> <strong>vollendet. Mein Vater, in deine H\u00e4nde befehle ich meinen Geist. Alles ist vollbracht.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Und der Menschensohn, der Gott-Mensch Joshua, tat seinen letzten Atemzug. Der Zenturio, der in der N\u00e4he des Kreuzes stand, fl\u00fcsterte Veronica zu: <strong>\u201eVere Filius Die erat iste.\u201c<\/strong> (Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen). (S. 210)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>W\u00e4hrend dreier Stunden war die Erde in Dunkelheit geh\u00fcllt und sie bebte, als w\u00fcrde ihr Herz brechen.<\/strong> Blitze zuckten \u00fcber den schwarzen Himmel und lautes Donnergrollen erf\u00fcllte die Luft. War das ein Ausdruck der Entr\u00fcstung der Erzengel, der Herren der Elemente? In panischer Angst stoben die Menschen auseinander und fl\u00fcchteten. Yiohannan f\u00fchrte die Frauen zum Haus Hannah Maria.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Veronica und der Zenturio blieben mit einigen Lanzentr\u00e4gern beim Kreuz. Sie waren bis auf die Haut durchn\u00e4sst und zitterten vor K\u00e4lte und Kummer. Veronica weinte und kniete zusammen mit dem Zenturio am Fu\u00dfe des Kreuzes. Der Zenturio wiederholte auf Lateinisch: \u201eVere Filius Dei erat iste \u201e (Wahrlich, das ist der Sohn Gottes gewesen).<\/span><span style=\"color: #000080;\">Und so waren sie im Herzen mit den Aposteln verbunden, mit den \u201eApostoli\u201c, als die ersten Christen \u2013 zwei R\u00f6mer zu F\u00fcssen des gekreuzigten Mshiha. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joshua lehrt. Er heilt in Bethania. Das letzte Abendmahl. Das Leiden in Gethsemane. Judas\u2019 Verrat. Joshua wird gefasst, vor Gericht gestellt und verurteilt. Er tr\u00e4gt sein Kreuz. Yiassounai wird verwundet. Joshua wird gekreuzigt. Des Mystikers Sicht: Die Kreuzigung\u00a0\u00a0Kapitel 35 aus &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/36-kapitel-auferstehung-joshuas\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":37,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/17931"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17931"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/17931\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33303,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/17931\/revisions\/33303"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17931"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}