{"id":1932,"date":"2015-12-28T07:11:17","date_gmt":"2015-12-28T06:11:17","guid":{"rendered":"https:\/\/tyvijiqi.cyon.site\/?page_id=1932"},"modified":"2025-03-10T17:18:33","modified_gmt":"2025-03-10T16:18:33","slug":"1932-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/1932-2\/","title":{"rendered":"4. Kapitel &#8211; Die heilige Familie in \u00c4gypten"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #000080;\">Des Mystikers Sicht:<strong> \u00a0Die heilige Familie in \u00c4gypten<\/strong><br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Reisevorbereitungen, Beschneidung Joshua Immanuels in Yerushalayim, Flucht nach \u00c4gypten, Essener in \u00c4gypten, Joshuas Jugendzeit, Erf\u00fcllung des Gesetzes, Wunder, Abreise nach Pal\u00e4stina.<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die drei verheirateten S\u00f6hne Yioussoufs, Yiossaphat, Simon und Judas, lebten mit ihren Familien in Nazareth. Yioussoufs Tochter Tamar lebte mit ihrem Ehemann und mit Yioussoufs verwitweten Schwiegermutter in K\u2019far Nahum (Kapernaum).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yioussouf erkl\u00e4rte seiner Tochter Esther, dass er mit Maria und dem Neugeborenen nach \u00c4gypten fliehen m\u00fcsse, und bat sie, Yiacoub zu seiner Gro\u00dfmutter nach K\u2019far Nahum zu bringen. Dann bat er Yiossaphat, seine Werkstatt, sein Werkzeug und sein ganzes bewegliches Gut in Nazareth zu verkaufen. Der Erl\u00f6s solle Esther f\u00fcr den Unterhalt der Familie in K\u2019far Nahum zukommen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiossaphat war Tischler und Wagner. Er baute und reparierte Karren. Einige Jahre hatte er mit seinem Vater gearbeitet und dann eine eigene Werkstatt er\u00f6ffnet. Er baute f\u00fcr Yioussouf und Maria einen stabilen, geschlossenen Wagen mit vier dicken R\u00e4dern, breit genug f\u00fcr die Reise im Sand. Yioussouf kaufte einen starken Ochsen als Zugtier f\u00fcr den Planwagen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Am achten Tag nach der Geburt Joshua Immanuels verkleideten sich Yioussouf und Maria wieder als Beduinen, versteckten den S\u00e4ugling im Wagen und reisten mit dem Gott-Kind in den Essener Vorort vom Yerushalayim, um es im Essener Tempel nach den Essener Ritualen der Beschneidung Gott zu weihen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Marias Onkel, der Rayis Rabbi (Hohepriester) Shamaon, empfing Joshua im Tempel. Und dann geschah, was Gabriel ihm versprochen hatte: Shamaon hielt den Messias in seinen Armen, vollzog die Beschneidung und gab ihm, wie Gabriel es angewiesen hatte, den Namen \u201eJoshua Immanuel\u201c.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Und siehe, da lebte ein Mann in Jerusalem namens Shamaon; dieser Mann war gerecht und gottesf\u00fcrchtig; er wartete auf die Tr\u00f6stung Israels, und Heiliger Geist war auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm auch geoffenbart worden, er solle den Tod nicht eher sehen, bevor er den vom Herrn gesandten Christus gesehen h\u00e4tte. So kam er denn damals, vom Geist getrieben, in den Tempel; und als die Eltern das Kind Joshua hineinbrachten, um nach dem Brauch des Gesetzes mit ihm zu verfahren, da nahm er es in seine Armen und pries Gott mit den Worten: \u201eHerr, nun entl\u00e4sst du deinen Knecht, wie du ihm verhei\u00dfen hast, im Frieden; denn meine Augen haben mein Heil gesehen, das du vor den Augen aller V\u00f6lker bereitet hast, ein Licht zur Erleuchtung der V\u00f6lker (der Essener?) und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.\u201c Und Yioussouf und Joshuas Mutter verwunderten sich \u00fcber das, was da \u00fcber das Kind gesagt wurde. Shamaon aber segnete sie und sagte zu Maria, seiner Mutter: \u201eWisse wohl, dieser ist vielen zum Fallen und zum Aufstehen in Israel bestimmt und zu einem Zeichen, das Widerspruch erf\u00e4hrt \u2013 und auch dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen \u2013 auf dass aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden. (Lukas 2:25-35)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Als Herodes sich nun von den Weisen hintergangen sah, geriet er in heftigen Zorn; er sandte hin lie\u00df in Bethlehem und dem ganzen Umkreis des Ortes Knaben im Alter von zwei und weniger Jahren t\u00f6ten, entsprechend der Zeit, die er sich von den Weisen genau hatte angeben lassen. (Matth\u00e4us 2:16)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Shamaon versammelte die Essener \u00c4ltesten, die Rabbiner und die Gelehrten, um ihnen Joshua, das Gott-Kind, vorzustellen. Er sagte auf Aram\u00e4isch: \u201eFreuet euch, Geliebte, so wie mein Herz sich jetzt erfreut. Der Geist Gottes sei mit euch. Der Ruach Elohim (Geist Gottes) und der Zauir Anpin (Logos) haben mir die Ehre gegeben, euch den Beni Alaha (Sohn Gottes) vorzustellen. Der Shaddai El (Gott der Allm\u00e4chtige) sei gesegnet.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua Immanuel, Sohn der Jungfrau, einer Wei\u00dfen Taube der Himmel, die in diesem Tempel aufgewachsen ist, ist der Erwartete, der Mshiha (Messias). Ich stelle euch den Beni Alaha, den Mshiha vor.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Der verr\u00fcckte K\u00f6nig Israels, Herodes, t\u00f6tet zu dieser Stunde in und um Bethlehem unschuldige neugeborene Knaben im Glauben, auf diese Weise den K\u00f6nig der Himmel zu t\u00f6ten. Ich habe der Familie empfohlen, Pal\u00e4stina zu verlassen und zu unseren Br\u00fcdern der Essener Gemeinde in Heliopolis in \u00c4gypten zu gehen. Bei Rayis Rabbi Nathanael in Heliopolis wird es eine gro\u00dfe Ehre sein, dem Beni Alaha Zuflucht zu gew\u00e4hren. Yioussouf und Maria m\u00fcssen sofort abreisen und wir werden f\u00fcr eine sichere Reise sorgen.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Im Auftrage des Rayis Rabbi Shamaon traf der Rabbi Ephraim mit dem Beduinen Abdullah die Abmachung, die heilige Familie nach \u00c4gypten in Sicherheit zu bringen. Der Karawanenf\u00fchrer Abdullah war ein guter Freund der Essener. Die Essener \u00c4ltesten rieten ihm, nicht \u00fcber Bethlehem zu reisen, sondern \u00f6stlich von Yerushalayim nach Jerikho, am \u00f6stlichen Ufer des Toten Meeres entlang und dann gegen Westen zur Nordk\u00fcste \u00c4gyptens, wo der Nil ins Meer flie\u00dft. Es galt keine Zeit zu verlieren. Der Rayis Rabbi und die \u00c4ltesten warnten Maria und Yioussouf und baten sie, ohne Verzug aus Pal\u00e4stina zu fl\u00fcchten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Kurz darauf verlie\u00df die Karawane Yerushalayim mir der heiligen Familie, die sich als Beduinen verkleidet hatte und das Kind versteckt hielt. Die Karawane umfasste sechsundvierzig Kamele, mit Waren zum Verkauf in \u00c4gypten beladen, und sechzehn Wagen mit Reisenden und G\u00fctern. Zehn schwer bewaffnete Beduinen auf Pferden begleiteten die Karawane. Die Reise verlief ohne Zwischenfall. Abdullah gab sich gro\u00dfe M\u00fche, Yioussouf und Maria die Reise m\u00f6glichst bequem zu gestalten. Er k\u00fcmmerte sich um gutes Essen und frisches Wasser.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Schlie\u00dflich erreichten sie ein Dorf am Meer im \u00f6stlichen Nildelta, wo Yioussouf und Maria einige Zeit bleiben wollten. Die Einwohner waren arme Essener Fischer, doch der Rabbi lie\u00df es sich nicht nehmen, Yioussouf die von ihm ben\u00f6tigten Kleider und Maria, der Wei\u00dfen Taube der Himmel, ein neues schneewei\u00dfes Leinengewand und ein schneewei\u00dfes Kopftuch zu schenken.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Yioussouf Abdullah bezahlen wollte, sagte der Beduine, dass ihn die Essener \u00c4ltesten in Yerushalayim bereits gut bezahlt h\u00e4tten und dass es ihm eine gro\u00dfe Ehre und Freude war ihnen zu dienen. Er schenkte Maria eine Ziege, damit Joshua mit frischer Milch ern\u00e4hrt werden k\u00f6nne. Die heilige Familie blieb in der Folge sechs Monate in diesem Fischerdorf.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">EINE KUTZE HISTORISCHE \u00dcBERSICHT HILFT ZU VERSTEHEN, WER DIESE IN \u00c4GYPTEN LEBENDEN ESSENER WAREN.<\/span><\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Im Jahre 1600 v.Chr. gab es in Khemt \u00c4gypten eine religi\u00f6se Vielfalt: die \u00c4gypter beteten zu vielen falschen G\u00f6ttern; die Griechen verehrten ihre eigenen falschen G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen; die Yiatnanesen (Griechisch-\u00c4gypter) und die \u00c4gyptisch-Israeliten (die Nachkommen des Yioussouf, Sohn des Yiacoub) jedoch glaubten an den Einen Gott.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Prinz Kniu-Mu Mosis wurde 1570 v.Chr. als Sohn \u00e4gyptisch-israelitischer Sklaven geboren. Viele \u00c4gyptisch-Israeliten wurden durch das Joch der Griechen oder \u00c4gypter zwangsweise versklavt, weil sie die erdr\u00fcckenden Steuern nicht bezahlen konnten. Moses wurde von der unfruchtbaren verwitweten Schwester des Pharao Amen Ophis 1. adoptiert. Als Amen Ophis starb, wurde sein Sohn Thothmosis IV. zum Pharao \u00c4gyptens gekr\u00f6nt. Der Prinz Kniu-Mu Mosis, ein Hoher Hierophant, war dadurch so verbittert, dass er in sich den \u00e4gyptischen Prinzen umbrachte (Moses 2:12); er wurde ein Israelit, ein Nachkomme der israelitischen Patriarchen: Ibrahim, Is-Shakh, Yiacoub und Yioussouf.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Hoher Hierophant war Moses im Besitz magischer Kr\u00e4fte. Er wandte sie gegen die \u00c4gypter an, befreite die israelitischen Sklaven vom Staat und von ihren \u00e4gyptischen und griechischen Herren. Schlie\u00dflich f\u00fchrte er sie zur\u00fcck nach Pal\u00e4stina, wo sie frei waren, dem Einen Gott ihrer V\u00e4ter zu dienen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Im Jahre 1370 v.Chr. gab sich der Pharao Amen Ophis IV. selbst den Namen Ankh-en-Aton. Er verurteilte den Kult der falschen G\u00f6tter der \u00c4gypter, beendete den G\u00f6tzendienst und f\u00fchrte den Glauben an den Einen Wahren Geist-Gott ATON ein. Die in \u00c4gypten zur\u00fcckgebliebenen \u00c4gyptisch-Israeliten und Griechisch-\u00c4gypter \u00fcbernahmen diesen Einen Wahren Geist- Gott.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Im Laufe der n\u00e4chsten Jahrhunderte traten die Essener zuerst in \u00c4gypten, sp\u00e4ter in Zypern, Pal\u00e4stina, Syrien und in anderen L\u00e4ndern in Erscheinung. Diese Essener verehrten den Einen Geist-Gott, Gott der Himmel und der Erde, Gott des Lebens und der Liebe, Allgegenw\u00e4rtig, Allm\u00e4chtig und Allwissend. Unter dem Einfluss der Israeliten Pal\u00e4stinas nahmen die Essener die von Moses \u00fcberlieferten Zehn Gebote, den Sohar und das Sepher Yetzirah (das j\u00fcdische Buch der Sch\u00f6pfung) an. Die Essener befreiten diese harten Doktrinen allerdings von ihrer Grausamkeit und Engstirnigkeit. Die Essener verehrten den Einen Gott.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">(Handschrift von Daskalos: Text in Hieroglyphen)<\/span><\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ein Gott der Himmel und der Erde, Gott des Lebens von Ewigkeit zu Ewigkeit, Gott des Lichts, Herr der Liebe und der Wahrheit, Ein Gott, Gott der Unterwelt, Gott Aton, ATON-AI Herr und K\u00f6nig.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"21\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend der Zeit, die Maria und Yioussouf im Fischerdorf verbrachten, wohnten sie im Hause des Rabbi Davout. Rachel, die Frau des Rabbi, war Maria eine gro\u00dfe Hilfe bei der Pflege von Joshua. Eines Tages besuchte der Rayis Rabbi Nathanael aus der Essener Gemeinde von Annu (Heliopolis) das kleine Dorf an der K\u00fcste. Er sagte Maria, dass ihr Onkel Shamaon, der Rayis Rabbi von Yerushalayim, in Frieden gestorben sei und dass der Rabbi Ephraim, der sein Nachfolder wurde, ihnen allen liebe Gr\u00fc\u00dfe schicke.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"22\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nathanael bat Yioussouf und Maria, ihn nach Heliopolis zu begleiten und dort zu leben. Er bot Maria, der Wei\u00dfen Taube der Himmel, an, die Aufsicht \u00fcber die Essener Heime f\u00fcr die Kranken und Betagten im Tempelgel\u00e4nde zu f\u00fchren und bat sie, sich im den Tempel und die Essener Synagoge zu k\u00fcmmern. Mit Freude war Maria bereit, diese Pflichten zu \u00fcbernehmen. Yioussouf, Maria und Joshua Immanuel, der nun ein neun Monate altes Kind war, reisten mit Nathanael nach Heliopolis.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"23\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Essener Gemeinde in Heliopolis war recht wohlhabend. Nathanael \u00fcberlie\u00df Yioussouf, Maria und Joshua ein gro\u00dfes, bequemes Haus beim Tempel. Der Tempel und die Synagoge waren von gro\u00dfz\u00fcgig angelegten G\u00e4rten umgeben und standen am Ufer des Nils. Auf dem weiten Gel\u00e4nde befanden sich zehn gro\u00dfe H\u00e4user f\u00fcr den Rays Rabbi, die Rabbis und einige andere B\u00fcrger. Etwas weiter entfernt war das Heim f\u00fcr die Kranken und Betagten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"24\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Kleinkind weinte Joshua nie und beklagte sich niemals. Im Unterschied zu anderen Kindern, wurde er nie laut oder zornig. Er war immer ruhig und still und hatte ein heilendes L\u00e4cheln f\u00fcr alle. Stets war er bereit zu helfen und zu tr\u00f6sten. Nathanael sah, wie Kranke und Leidende, die er zu Joshua brachte, durch die Ber\u00fchrung des Kindes immer geheilt wurden, selbst Schwerkranke und \u201eUnheilbare\u201c.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Wenn Joshua Immanuel als Zweij\u00e4hriger allein im Garten war, rief er oft die V\u00f6gel zu sich. Er hielt sie sanft und streichelte sie. Wilde Enten vom Fluss, Schildkr\u00f6ten, sogar Wildkatzen und Schakale kamen in den Garten um mit dem Gott-Kind zu spielen. Gro\u00dfe Wildkatzen spielten mit ihm wie junge K\u00e4tzchen. Er hielt und liebkoste sogar drei bis vier Fu\u00df lange Giftschlangen und verbot allen sie zu t\u00f6ten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"26\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ein junger Rabbi sah einmal Joshua mit einer riesigen Schlange. Er n\u00e4herte sich leise und schlug der Schlange den Sch\u00e4del ein. Mit einem sanften L\u00e4cheln hinderte Joshua den Rabbi, der Schlange einen weiteren Hieb zu versetzen. Er strich der Schlange \u00fcber den Kopf, der dadurch geheilt wurde, und lie\u00df sie frei. Der junge Rabbi rieb sich die Augen, um sich zu versichern, dass er nicht tr\u00e4umte. Maria machte sich nie Sorgen, wenn Joshua alleine mit wilden Tieren im Garten war, denn sie wusste, dass kein Tier ihren kleinen Sohn verletzen konnte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"27\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Das Geb\u00e4ude des Essener Tempels am Ostufer des Nils hatte die Form eines Quadrates, sechzig Fu\u00df mal sechzig Fu\u00df. Der Hauptteil war eine Halle, vierzig mal vierzig Fu\u00df. Gegen Osten war das Allerheiligste, ein Raum von zwanzig mal zwanzig Fu\u00df. Links und rechts des Allerheiligsten waren zwei weitere R\u00e4ume, je zwanzig mal zwanzig Fu\u00df. Dann gab es vier weitere R\u00e4ume, zwei auf jeder Seite der Haupthalle, jeder zwanzig mal zehn Fu\u00df. Es gab keine T\u00fcren, nur B\u00f6gen. Die Fenster waren drei Fu\u00df im Quadrat, acht Fu\u00df \u00fcber dem Boden; sie versorgten den Tempel reichlich mit Licht. Ein dicker und sehr schwerer Vorhang aus gelber Wolle hing \u00fcber dem Eingangsbogen zum Allerheiligsten und trennte dieses vom Haupttempel ab.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Sechs Fu\u00df \u00fcber der Mitte des Altars hatte die Wand gegen Osten eine \u00d6ffnung von vier mal vier Fu\u00df, durch welche die aufsteigende Sonne das Allerheiligste in ihrem Licht erstrahlen lie\u00df. Ein schwerer Tisch aus Hartholz, acht mal sechs Fu\u00df, diente als Altar. Auf dem Altar lag eine schneewei\u00dfe, bestickte Leinendecke. Auf jeder Seite standen zwei gro\u00dfe Vasen aus Bronze, immer mit frischen Blumen gef\u00fcllt. Zwei schneewei\u00dfe Marmortafeln standen in der Mitte des Altars und leuchteten im Sonnenlicht. Auf diesen schweren, drei Zoll dicken, vier Fu\u00df hohen und drei Fu\u00df breiten Tafeln waren die Zehn Gebote auf Aram\u00e4isch in goldenen Buchstaben eingraviert. Vor jeder Tafel stand ein hoher Kerzenstock aus Bronze. Eine Bronzelampe, eine mit Oliven\u00f6l gef\u00fcllte Schale mit einem dicken Docht, brannte ununterbrochen vor den Tafeln.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Zeichnung des Essener Tempels in Annu (Heliopolis)<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Drei h\u00f6lzerne Stufen f\u00fchrten zum Altar. Die oberste war vier Fu\u00df breit und acht Fu\u00df lang, vier Fu\u00df \u00fcber dem Fussboden. Die mittlere Stufe war drei Fu\u00df breit und acht Fu\u00df lang, auf einer H\u00f6he von drei Fu\u00df. Die unterste Stufe war zwei Fu\u00df breit und acht Fu\u00df lang, und eineinhalb Fu\u00df \u00fcber dem Boden. Diese Stufen und ein Teil des Fussbodens waren mit einem kanariengelben Teppich, acht mal zehn Fu\u00df, belegt. Der schwere Vorhang, der das Allerheiligste vom Haupttempel trennte, war fast immer zugezogen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">An einem Sabbat zur Mittagszeit betrat der Rayis Rabbi das Allerheiligste um den Docht der Lampe zu pr\u00fcfen. H\u00f6chst erstaunt sah er, dass die beiden schweren Marmortafeln umgestellt worden waren. Die Tafeln standen auf der linken Seite des Altars und die riesige Lampe aus Bronze war nach hinten geschoben \u2013 sie leuchtete in einem ungew\u00f6hnlich hellen Glanze. Auf der dritten Stufe lagen die Sandalen eines Kindes und oben auf dem Altar schlief das zweij\u00e4hrige Kind Joshua Immanuel.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"31\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Wie war es m\u00f6glich, dass ein zweij\u00e4hriger auf den Altar kletterte, die schweren Tafeln und die Lampe verschob, ohne das \u00d6l auf die Altardecke zu vergie\u00dfen? Von Ehrfurcht ergriffen, eilte der Rayis Rabbi weg um Maria zu finden. Als er mit Maria in das Allerheiligste zur\u00fcckkehrte, sa\u00df Joshua auf der Treppenstufe und zog seine Sandalen an. Maria umarmte ihren kleinen Gott-Sohn ohne etwas zu sagen und f\u00fchrte sie alle aus dem Allerheiligsten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend sechs Monaten wiederholte sich dies Episode, immer am ersten Sabbat des Monats. Sechs Mal hatte Nathanael die Tafeln wieder in die Mitte des Altars und die Lampe vor die Zehn Gebote ger\u00fcckt. Es war ihm unm\u00f6glich zu begreifen, was hier vorging. Am ersten Sabbat des siebten Monats bat Maria Nathanael die T\u00fcre des Tempels bis zum Mittag zu verschlie\u00dfen. Joshua spielte im Tempelgarten, als Nathaniel die T\u00fcre verschloss und den Schl\u00fcssel mitnahm. Die Fenster\u00f6ffnungen befanden sich acht Fu\u00df \u00fcber dem Boden und einen anderen Eingang gab es nicht.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Am Mittag, als der Rayis Rabbi die T\u00fcre \u00f6ffnete und in das Allerheiligste eintrat, fand er die Tafeln wiederum verstellt und Joshua auf dem Altar sitzend. Der K\u00f6rper des Kindes strahlte ein Licht aus, welches den Rayis Rabbi blendete.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Und das Kind sprach: <strong>\u201eDie Zehn Gebote sind Verbote, die Moses, den Israeliten gegeben hatte. F\u00fcr die Essener gelten jedoch die liebevollen, \u00fcberzeugenden Weisungen Gottes an seine Kinder: Liebet den Herrn, euren Gott in euch, und den Herrn, euren Gott in jedem anderen Menschen.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Da h\u00f6rte Nathanael in sich, in seinem Geiste tauchten die Worte Shamons wieder auf: \u201eMeine lieben Br\u00fcder freuet euch, stimmt in meine Freude ein ich stelle euch den Mshiha, den Gottessohn, den Sohn der Jungfrau Maria, der Wei\u00dfen Taube der Himmel, vor.\u201c Endlich verstand Nathanael, was ihm der Ruach Elohim (der Heilige Geist) und das Gott-Kind Joshua Immanuel als reiner Strahl des Zauir Anpin (des Logos) mitteilen wollten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Er kniete vor Joshua dem Gott-Kind am Altar und sagte: \u201cBeni Alaha (Sohn Gottes), g\u00f6ttliches Kind. Die Tafeln mit den zehn Geboten werden deinem Wunsch entsprechend auf der linken Seite des Altars bleiben. Mein Herr, der Altar geh\u00f6rt dir. Alle Dinge allerorts sind dein. Unter deiner Herrschaft steht die ganze Natur. Du l\u00e4sst Kranke gesund werden. Bitte vergib mir meine Engstirnigkeit, dich nur als zweij\u00e4hriges Kind zu sehen. Erbarme dich unser.\u201c Dann nahm der Rayis Rabbi die nackten F\u00fc\u00dfe des Jungen in seine H\u00e4nde und k\u00fcsste sie.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua kam vom Altar herunter und umarmte und k\u00fcsste den knienden Nathanael. Der Rayis Rabbi umarmte das Gott-Kind, k\u00fcsste seine H\u00e4nde und half ihm seine Sandalen anziehen. Maria kam in den Tempel, sah Nathanael und Joshua im Allerheiligsten und wusste, was geschehen war. Das war eine liebevolle Lektion, die sie dem Rayis Rabbi erteilte hatte. Nathanael k\u00fcsste Marias wei\u00dfes Gewand, das Gewand der Wei\u00dfen Taube der Himmel, die ihr Leben Gott und ihrem Sohn, dem Beni Alaha, geweiht hatte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Im Alter von sechs Jahren besuchte Joshua die Essener Schule unter der Aufsicht von Rabbi Ezekiel. Die Verwaltung der Schule, die sich neben der Synagoge befand, oblag Maria und dem Rabbi Ezekiel. Essener Rabbis unterrichteten Lateinisch, Griechisch und Aram\u00e4isch. Andere unterrichteten die Thora und Teile des Sepher Yetzirah.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Im Alter von acht Jahren lehrte Joshua die Rabbis auf eine erstaunliche und sehr \u00fcberzeugende Art, wie die Erzengel der Elemente die Welten der Existenz erschaffen hatten. Er legte das Sepher Yetzirah aus, erg\u00e4nzte die sechs Perakins (Kapitel) und die dreiunddrei\u00dfig Mishnas (Abschnitte).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Er begann und endete seine Lektionen immer mit den Worten: <strong>\u201eAlaha Ateh Gibor Leolam Aton-ai\u201c<\/strong> (Gott, du bist allm\u00e4chtig in Ewigkeit, oh Herr).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"41\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Rabbi Ezekiel litt unter einer \u00fcbel riechenden Hautkrankheit. In der Nacht juckte seine Haut entsetzlich; blutende offene Wunden bedeckten seinen K\u00f6rper. Und als sich sein Zustand verschlimmerte, wurde er manchmal ohnm\u00e4chtig. Der Rayis Rabbi empfahl ihm, Joshua um Heilung zu bitten. So sehr Ezekiel Joshuas au\u00dferordentliche Intelligenz bewunderte, erachtete er doch Nathanaels Berichte \u00fcber die Heilkraft des Gott-Kindes als \u00fcbertrieben und er weigerte sich, einen Neunj\u00e4hrigen um Hilfe zu bitten. Eines Tages wurde Rabbi Ezekiel w\u00e4hrend des Unterrichts ohnm\u00e4chtig und fiel zu Boden. Als er wieder zu sich kam, sah er wie Joshua mit seiner rechten Hand \u00fcber seinen K\u00f6rper strich. Ein warmer Schauer lie\u00df seinen K\u00f6rper erzittern und er war geheilt. Ezekiel verehrte Joshua, aber er war noch nicht bereit, ihn als den Beni Alaha anzuerkennen. Er sah ihn eher als einen gro\u00dfen Asa (Heiler). Joshua war zehn Jahre alt, als der Rayis Rabbi Nathaniel in Frieden starb. Rabbi Ezekiel wurde der neue Rayis Rabbi.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"42\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Joshua ein Junge von neun Jahren war, gab ihm Ezekiel die Erlaubnis, in der Synagoge zu predigen und an der Essener Schule zu unterrichten. Er belehrte die Gemeinde \u00fcber die Natur des allgegenw\u00e4rtigen, allwissenden, allm\u00e4chtigen Alaha, des gro\u00dfen Seins, seines Vaters, und des Zauir Anpin, der Absoluten Unendlichen Seinsheit, des Logos, er, der selber ein reiner Strahl dieses Logos und des Ruach Elohim (des heiligen Geistes) war. Joshua sprach zu ihnen von Alaha Shaddai El (dem allm\u00e4chtigen Gott) und predigte \u00fcber die 32 Pfade der Weisheit im Sohar. Er gab der Thora neuen Sinn, vervollst\u00e4ndigte das Gesetz und erkl\u00e4rte die Eigenschaften des Ain Soph Aur (des grenzenlosen, unverg\u00e4nglichen, sch\u00f6pferischen Lichtes).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"43\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Schon bevor Joshua zehn wurde, hatte er seinen materiellen K\u00f6rper mehrmals willentlich dematerialisiert und wieder materialisiert zur gro\u00dfen Verbl\u00fcffung aller, die zuf\u00e4llig Zeugen, dieser Wunder wurden. Der Rayis Rabbi Ezekiel konnte weiterhin nicht verstehen, wer Joshua war. Er begn\u00fcgte sich damit, ihm seine Liebe zu schenken, soweit dies einem Menschen m\u00f6glich ist.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"44\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Mit elf Jahren bat Joshua Ezekiel, die beiden Tafeln mit den Zehn Geboten auf die linke Seite des Altars zu stellen und in die Mitte des Altars eine Marmortafel in der Form eines gleichseitigen Dreiecks, auf der griechisch geschrieben stand: (Seite 29 ist eine Zeichnung des Dreiecks mit der Handschrift von Daskalos)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"45\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich bin Gott der Herr. Euer Gott in eurem Sein. Liebet den Herrn, euren Gott, in euch, in eurem Sein-Selbst. Und liebet euren Gott in jedem Mitmenschen wie euer Selbst.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"46\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Somit war der Essener Rayis Rabbi Ezekiel in Heliopolis, \u00c4gypten, der erste Rayis Rabbi, der in der Mitte des Altars im Allerheiligsten die neue Tafel mit dem Wort Gottes an die Menschheit stellte, das Wort des elfj\u00e4hrigen Gott-Sohnes an seine Menschen Br\u00fcder.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"47\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eIch bin nicht in die Welt gekommen<\/strong>\u201c, sagte Joshua, <strong>\u201edas Gesetz zu \u00fcberschreiten oder aufzul\u00f6sen, sondern das Gesetz zu erg\u00e4nzen und zu erf\u00fcllen. Ich bin in die materielle Welt gekommen, um die gro\u00dfe Liebe unseres Vaters zu allen seinen Kindern zu offenbaren.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"48\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Wurde er gefragt: \u201eWer bist du?\u201c, antwortete Joshua auf Aram\u00e4isch: <strong>\u201eEhyeh Asher Ehyeh \u2013 Beni Alaha, Beni Adonai Melekh\u201c<\/strong> das hei\u00dft: <strong>\u201eIch bin, der ich bin \u2013 Sohn Gottes, Sohn des Herrn und K\u00f6nigs.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"49\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Fast jeden Morgen begab sich Joshua Immanuel allein ans Ufer des Nils. Manchmal folgte ihm Ezekiel heimlich und verbarg sich im Geb\u00fcsch. Am Ufer streckte Joshua Immanuel seine Arme aus und hielt die H\u00e4nde offen gen Himmel, zu den Himmeln, und sagte laut auf Griechisch und manchmal auf Aram\u00e4isch:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"50\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Kodoish, Kodoish, Kodoish, Adonai Alaha, Aba, Shaddai El. Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Vater, der allm\u00e4chtige Gott.\u00a0\u00a0 <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"51\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Eines Morgens betet Joshua mit diesen Worten. Dann dematerialisierte er seinen K\u00f6rper und verschwand, um sich neben Ezekiel wieder zu materialisieren. L\u00e4chelnd nahm er ihn bei der Hand. Ezekiel kniete vor ihm nieder und sagte: \u201eJoshua Beni Alaha, Shaddai El. Jetzt erkenne ich meinen geliebten Sohn Gottes.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"52\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend der n\u00e4chsten drei Jahre predigte Joshua Immanuel. Er lehrte, dass das K\u00f6nigreich der Himmel in unserem Geist-Wesen ist. In der Essener Synagoge offenbarte er der Gemeinde die g\u00f6ttliche Natur des Menschen als Ego-Selbst-Seele und als Ego-Selbst-Geist-Wesen und das ewige Leben des Geistes und der Seele. Er lehrte die Essener, Gott, ihren himmlischen Vater, und alle ihre Mitmenschen zu lieben wie sich selbst.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"53\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua war beinahe zw\u00f6lf Jahre alt, als Herodes, der wahnsinnige K\u00f6nig Israels, in Yerushalayim starb. Der Erzengel Gabriel sagte Yioussouf und Maria, sie sollten nach Pal\u00e4stina zur\u00fcckkehren. Es dauerte drei Monate bis die Nachricht des Rayis Rabbi in Yerushalayim \u00fcber den Tod von Herodes den Rayis Rabbi Ezekiel in Annu erreichte. Maria und Yioussouf sagten Ezekiel, als er ihnen diese Nachricht er\u00f6ffnete, sie h\u00e4tten Anweisungen des Erzengels Gabriel erhalten und sich entschieden, nach Pal\u00e4stina zur\u00fcckzukehren.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"54\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Obwohl Ezekiel zutiefst bek\u00fcmmert war, dass Joshua, Maria und Yioussouf Heliopolis verlassen wollten, und ernsthaft versucht hatte, sie von dieser Idee abzubringen, antwortete Joshua Immanuel, dass er den Weg (sein Schicksal) gehen m\u00fcsse, den der g\u00f6ttliche Plan f\u00fcr ihn bereit habe. Daf\u00fcr ging dem Rayis Rabbi jegliches Verst\u00e4ndnis ab.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"55\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nachdem Khemt (\u00c4gypten) Teil des r\u00f6mischen Reiches wurde, kam die Ptolem\u00e4isch-Griechische Dynastie zu ihrem Ende und die B\u00fcrger gewannen gro\u00dfe Freiheit. K\u00f6nigin Kleopatra hatte viel Elend \u00fcber das \u00e4gyptische Volk gebracht. Die r\u00f6mische Herrschaft erm\u00f6glichte es den Essenern in Heliopolis, der heiligen Familie ein reiches und bequemes Leben zu bieten. Ezekiel wusste, dass Joshuas Leben in Pal\u00e4stina nicht leicht sein w\u00fcrde. Joshua aber wusste, dass er seinen Weg gehen musste.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"56\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Maria, die Wei\u00dfe Taube der Himmel, \u00fcbergab die Aufsicht des Heims f\u00fcr die Kranken und Betagten an Aton-ia, eine junge \u00e4gyptische Essenerin, die Maria bei ihren Aufgaben bisher behilflich war. Die heilige Familie verlie\u00df Heliopolis. Ezekiel begleitete sie etwa sechzig Meilen gegen Norden. Dann umarmte er sie und w\u00fcnschte ihnen eine gute Reise. F\u00fcr die Weiterreise nach En-Nassar (Nazareth) in Pal\u00e4stina schlossen sie sich einer Gruppe von Essenern und israelitischen H\u00e4ndlern an.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><a style=\"color: #008000;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua-kapitel\/5-kapitel-die-rueckkehr-der-heiligen-familie-nach-palaestina-2\/\">5. Kapitel \u2013 Die R\u00fcckkehr der heiligen Familie nach Pal\u00e4stina<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Aus dem Buch: Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Dr. Stylianos Atteshlis \u2013 bekannt als Daskalos<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Herausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia &#8211; ISBN 9963-8162-3-1<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Des Mystikers Sicht: \u00a0Die heilige Familie in \u00c4gypten Reisevorbereitungen, Beschneidung Joshua Immanuels in Yerushalayim, Flucht nach \u00c4gypten, Essener in \u00c4gypten, Joshuas Jugendzeit, Erf\u00fcllung des Gesetzes, Wunder, Abreise nach Pal\u00e4stina. 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