{"id":29017,"date":"2022-05-27T23:07:29","date_gmt":"2022-05-27T21:07:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=29017"},"modified":"2025-03-10T17:22:49","modified_gmt":"2025-03-10T16:22:49","slug":"28-kapitel-herr-des-lebens","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/28-kapitel-herr-des-lebens\/","title":{"rendered":"28. Kapitel: Herr des Lebens"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0Aus dem Buch: Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"><em><a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/images.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-19352 alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/images.jpg\" alt=\"\" width=\"45\" height=\"59\" \/><\/a>Dr. Stylianos Atteshlis \u2013 bekannt als Daskalos<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"><em>Herausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia \u2013 ISBN 9963-8162-3-1<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua, der Gott-Mensch, der Mshiha, gibt seinen Freunden ein Gef\u00fchl der Sicherheit. Er geht nach Yerushalayim, wo er lehrt. Er heilt einen Edelmann und erweckt Eliezar von den Toten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Auch Lehrer sollt ihr euch nicht nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer, n\u00e4mlich Christus. Der Gr\u00f6\u00dfte unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden. (Matth\u00e4us 23:10-12)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sehr fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen, lange vor dem Sonnenaufgang, betrat Joshua den Tempel. Das einzige Licht kam von einigen wenigen flackernden Kerzen, doch konnte Joshua Is-shaak sehen, wie er auf seinen Knien den Boden schruppte. Joshua streichelte den Kopf des Jungen und ging weiter ins Allerheiligste. Manasseh und Simon halfen Yiacoub, die Pferde einzuspannen und den Wagen f\u00fcr die Reise zu beladen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Auch Samuel stand sehr fr\u00fch auf und als er den Tempel aufsuchte, berichtete ihm Is-shaak, wo Joshua war. Samuel trat in das Allerheiligste, wo Joshua am Altar zu seinem Vater Alaha betete. Der wei\u00dfb\u00e4rtige Rayis Rabbi kniete vor dem Gott-Menschen und fragte mit vor Sorgen und Aufregung zitternder Stimme: \u201eGeliebter Mshiha, Beni Alaha, ich habe gesehen, wie du deinen K\u00f6rper dematerialisiert und rematerialisiert hast. Musst du deinen K\u00f6rper, diesen heiligen K\u00f6rper, den grausamen H\u00e4nden deiner Peiniger \u00fcberlassen, um blutend, verletzt und zerst\u00f6rt werden? Kann das nicht verhindert werden?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">165) Joshua half dem alten Mann auf die F\u00fc\u00dfe und antwortete: <strong>Ehrw\u00fcrdiger Rayis Rabbi, du hast vergessen, dass dieser grobstoffliche K\u00f6rper nicht mein Selbst ist? Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter muss ein grobstofflicher K\u00f6rper sterben. Dadurch, dass sie meinen K\u00f6rper t\u00f6ten, k\u00f6nnen sie mir keinen Schaden zuf\u00fcgen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Es ist durch das &lt;Sterben&gt;, dass ich die Wahrheit meiner Lehre unter Beweis stelle.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Drei Tage nachdem sie meinen K\u00f6rper get\u00f6tet haben, werde ich ihn geheilt von allem, was sie ihm angetan haben, auferstehen lassen. Mein lieber Samuel, ich bitte dich jetzt darum, deine Ruhe zu bewahren.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als Joshua und der Rayis Rabbi bei Sonnenaufgang den Morgengottesdienst zum Lobe Alahas hielten, kamen Petros, Andreas, Philippos, Nathanael, Matai, Yiohannan und Yiacoub, der Sohn Yioussoufs, zum Tempel. Petros sprach f\u00fcr alle und sagte: \u201eGeliebter Malpana Rabbi, w\u00fcrdest du uns nicht erlauben, jetzt mit dir nach Yerushalayim zu gehen?\u201c Joshua sagte zu ihnen: \u201e<strong> Es ist f\u00fcr mich eine gro\u00dfe Freude, euch an meiner Seite zu haben.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Rayis Rabbi stellte einen zweiten gro\u00dfen Wagen zur Verf\u00fcgung und nach dem Fr\u00fchst\u00fcck waren die beiden Wagen unterwegs nach Yerushalayim. Die beiden Yiacoubs f\u00fchrten die Pferde. Am n\u00e4chsten Tag um die Mittagszeit erreichten sie den Hof des Essener Bistums in Yerushalayim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai hatte Joshuas R\u00e4ume ordentlich und sauber gehalten und Kr\u00fcge mit s\u00fc\u00df duftenden Blumen. Jasmin und Narzissen, aufgestellt. Gro\u00dfe T\u00f6pfe mit Basilikum standen an den Fenstern. Die Tonkr\u00fcge waren mit frischem Wasser gef\u00fcllt und auf dem Tisch standen Schalen voll mit Datteln, frisch getrockneten Feigen und s\u00fc\u00dfen Mandeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Mittagessen suchte Joshua seine R\u00e4ume auf und Yiassounai folgte ihm, um zu sehen, ob er irgendetwas ben\u00f6tige. Joshua fuhr mit seinen H\u00e4nden durch das Haar und l\u00e4chelte. Der Junge k\u00fcsste mit viel liebe die rechte Hand des Gott-Menschen und verlie\u00df ihn mit \u00fcbervollem Herzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Simon besuchte Yiassounai in seinen R\u00e4umen und brachte Stephanos mit, den Yiohannan ihm bereits vorgestellt hatte. Yiassounai war hoch erfreut, Simon kennenzulernen. Die drei Jungen wurden schnell enge Freunde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eYiassounai\u201c, sagte Simon. Seine Stimme klang traurig, voller Vorahnung. \u201eJoshua sagte uns in K\u2019far Nahum, dass der Sanhedrin ihn bald verhaften, beschimpfen, qu\u00e4len und t\u00f6ten werde.\u201c \u201eIhn t\u00f6ten?\u201c, unterbrach ihn Yiassounai. \u201eWer kann den Mshiha t\u00f6ten, Simon? Joshua ist der Beni Alaha. Er hat seinen K\u00f6rper unz\u00e4hlige Male dematerialisiert und wieder materialisiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In Nazareth hatte der Sanhedrin ihn einmal gefasst und zu einer Felsenklippe geschleppt, um ihn dar\u00fcber hinaus zu sto\u00dfen und zu steinigen. Doch Joshua dematerialisierte seinen K\u00f6rper und materialisierte ihn wieder im Essener Tempel vor Rabbi Davout, eine Meile vom Tatort entfernt. So sage mir nun, wie k\u00f6nnen sie ihn verhaften? Ich wei\u00df, was Joshua euch in K\u2019far Nahum gesagt hatte. Ich war als Geist-Seele dort mit euch.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eJa nat\u00fcrlich\u201c, sagte Simon, \u201eals Joshua uns einen Vortrag \u00fcber die Unsterblichkeit des Geist-Seelen-Ego-Selbst hielt, hatte er uns gesagt, dass in Yerushalayim ein junger Novize lebe, der seinen grobstofflichen K\u00f6rper willentlich verlassen k\u00f6nne. Es muss dich gemeint haben.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai z\u00f6gerte, mehr dar\u00fcber zu sagen, doch Simon fuhr fort: \u201eIch bin sicher, Yiassounai kann seinen grobstofflichen K\u00f6rper willentlich verlassen und selbst-bewusst entfernte Orte besuchen. Oft besucht er seinen Vielgeliebten, aber ich glaube nicht, dass er es wagt, einen anderen K\u00f6rper zu materialisieren und in diesen einzugehen. Vielleicht kann er das gar nicht. Also Yiassounai\u201c, fuhr Simon fort, \u201edu hast geh\u00f6rt, was Joshua \u00fcber den Sanhedrin gesagt hat, dass sie ihn t\u00f6ten werden.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eAber, Simon\u201c, sagte Yiassounai schnell, \u201eich frage dich wiederum, wie k\u00f6nnen sie ihn t\u00f6ten? Er ist der Mshiha, der Sohn Alahas. Wer hat die Macht, den Sohn Alahas zu t\u00f6ten? Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen sie seinen grobstofflichen K\u00f6rper ermorden. Doch er selbst hat uns gesagt, dass er ihn nach drei Tagen, geheilt von allen Verletzungen, auferstehen lassen werde. Ich will nicht sagen, dass das, was Joshua uns gesagt hat, meinem Herzen keine Schmerzen bereitet. Ich glaube jedoch, dass ich weniger traurig bin als du, mein lieber Simon. Ich versuche, nicht weiter dar\u00fcber nachzudenken, denn es gibt vieles, das ich nicht verstehen kann.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rayis Rabbi Ephraim war noch in Bethania, als Joshua ankam. Nach dem Mittagessen suchte er Joshua in seinen R\u00e4umen auf, wo er ihn im Gespr\u00e4ch mit Yiohannan und Yiacoub antraf. \u201eGeliebter Joshua\u201c, sagte Ephraim mit Tr\u00e4nen in den Augen, \u201eich bringe dir schreckliche Nachrichten.\u201c <strong>\u201eEhrw\u00fcrdiger Rayis Rabbi\u201c,<\/strong> sagte Joshua, <strong>\u201eich wei\u00df.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">(S. 166) Ephraim hielt den Kopf mit beiden H\u00e4nden und sagte mit tr\u00e4nenerstickter Stimme: \u201eGeliebter Mshiha, Eliezar, Marthas und Marias Bruder, Eliezar, den du lieb hast, ist tot. Jetzt sind es schon drei Tage, dass er im Grabe liegt, und seine armen Schwestern sind untr\u00f6stlich.\u201c \u201eGeliebter Malpana\u201c, sagte Yiacoub, \u201esollen wir den Nachmittagsvortrag auf einen andern Tag verschieben\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eNein\u201c<\/strong>, sagte Joshua, <strong>\u201eversammle heute Nachmittag die Heiler-J\u00fcnger in der Synagoge, doch sage Petros, Andreas, Mattai, Philippos und Nathanael, dass wir morgen nach Bethania gehen, um unseren geliebten Eliezar aus seinem Schlaf zu wecken.\u201c <\/strong>\u201eUm Eliezar zu wecken?\u201c, fragte Ephraim, der vor einem R\u00e4tsel stand. \u201eEliezars K\u00f6rper liegt ja schon drei Tage im Grab.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eEhrw\u00fcrdiger Rayis Rabbi\u201c,<\/strong> sagte Joshua sanft, <strong>\u201emorgen fr\u00fch, nach dem Morgengottesdienst, wirst du mit uns nach Bethania gehen, und wirst als Zeuge die Macht \u00fcber den Tod, die Alaha dem Menschensohn gegeben hat, erleben.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Thomas, der wie \u00fcblich versp\u00e4tet war, kam herein und h\u00f6rte, wie Joshua sagte, dass sie nach Bethania gehen w\u00fcrden. Er sagte mit leiser Stimme zu Petros: \u201eDer Sanhedrin sucht eine Gelegenheit, Joshua zu verhaften und zu t\u00f6ten. Das ist ihre Gelegenheit. Wir gehen alle nach Bethania, um mit Eliezar zu sterben.\u201c Joshua schaute ihn mitleidig an und sagte: <strong>\u201eSie werden MICH (nur meinen grobstofflichen K\u00f6rper) t\u00f6ten, Thomas, NICHT DICH, und erst wenn Alaha es erlaubt. Wenn du Angst hast, mein Lieber, dann komme nicht mit uns.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Im Vortrag am Nachmittag wiederholte der Gott-Mensch die Lektion, dass der grobstoffliche K\u00f6rper eines Menschen nicht sein Geist-Seelen-Ego-Selbst ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eGeliebte. Die heiligen Erzengel erschaffen und erhalten den grobstofflichen K\u00f6rper, damit sich die menschliche Pers\u00f6nlichkeit darin aufhalten kann, doch nur w\u00e4hrend einer beschr\u00e4nkten Zeit.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der K\u00f6rper und die kleine Pers\u00f6nlichkeit sind stetiger Ver\u00e4nderung unterworfen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Doch im Ego-Selbst der Pers\u00f6nlichkeit ist ein Teil des Geist-Seelen-Ego-Selbst, das unsterblich ist. Seine Natur ist immerw\u00e4hrendes Leben.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Menschen leben unterbewusst in ihren verg\u00e4nglichen K\u00f6rpern, in einem Traum, get\u00e4uscht und irregef\u00fchrt durch Illusionen und die wechselnden Begierden nach dem, was sie ihr &lt;Eigentum&gt; nennen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Eines Tages wird das kleine Selbst der Pers\u00f6nlichkeit aufwachen und sein wahres, unsterbliches Selbst kennenlernen wollen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Wenn der Mensch Alahas Geschenk, Geist-Mind, richtig gebraucht, wird er die Wahrheit in sich finden. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Wenn er die g\u00f6ttlichen F\u00e4higkeiten, zu beobachten, zu verstehen, zu meditieren und zu visualisieren gebraucht, wird das kleine Ego-Selbst ein selbst-bewusstes Ego werden und in sich seine g\u00f6ttliche Natur entfalten.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Vortrag fuhren zwei Wagen in den Hof der Synagoge, wo drei Invalide auf Joshua warteten. In einem Wagen waren ein Zenturio und ein junger Essener und im anderen waren f\u00fcnf Schwerttr\u00e4ger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua heilte die drei Invaliden und ging dann auf den Zenturio zu, der aus seinem Wagen gestiegen war. Noch ehe er etwas sagen konnte, sprach Joshua ihn an. <strong>\u201ePax, semper in animo sapientis est placidissima pax. Scientiam\u201c <\/strong>(Friede sei mit dir. Wisse, dass in der Seele eines Weisen immer der sanfteste Friede herrscht). Joshua nahm den Platz des jungen Esseners im Wagen ein und sagte: <strong>\u201eCognosco<\/strong> (Ich weiss)<strong>. Lasst uns gehen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Octaviano, ein r\u00f6mischer Edelmann mittleren Alters, ein Vetter zweiten Grades der Frau des r\u00f6mischen Prokurators und Statthalters, war von Rom gekommen und weilte als Gast von Sallustius f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in Pal\u00e4stina. Sallustius, der ein wohlhabender Mann war, lebte in einem gro\u00dfen Haus mit ausgedehnten G\u00e4rten in einem Vorort Yerushalayims, nicht weit vom Essener Bistum entfernt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">An jenem Morgen war Octaviano, der die Blumen liebte, in den Garten gegangen, wo er von einer giftigen Schlange in den Kn\u00f6chel des rechten Fu\u00dfes gebissen wurde. Er war unter Schmerzen und Angst um Hilfe schreiend ins Haus gerannt. Einige Diener waren in den Garten geeilt und hatten die Schlange get\u00f6tet. Octavianos rechtes Bein war bis zum Knie schmerzlich angeschwollen. Er fieberte und wurde von krampfartigen Anf\u00e4llen gesch\u00fcttelt. Die \u00c4rzte entzogen dem Kn\u00f6chel Blut, doch es brachte keine Besserung. Der Mann litt qualvolle Schmerzen, bis er am Nachmittag in ein Koma fiel. Die \u00c4rzte konnten keine Hoffnung geben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als der Gott-Mensch das Krankenzimmer betrat, fand er den bewusstlosen Octaviano, umgeben von Sallustius, der Frau des r\u00f6mischen Statthalters mit ihrer Dienerin, ihrer Nichte Veronica, dem Neffen Flaviano, und zwei \u00c4rzten. Joshua erhob seine rechte Hand und sagte: (S. 167) <strong>\u201ePax vobiscum\u201c <\/strong>(Friede sei mit euch). Er ging geradewegs zum Krankenlager, legte seine rechte Hand auf Octavianos Brust, dann auf seine Stirne, und dann f\u00fchrte er sie mehrmals \u00fcber seinen K\u00f6rper, vom Kopf bis zum Fu\u00df. Er nahm die rechte Hand des Edelmannes in seine Hand und sagte: <strong>Carus Octaviano, exsuscito\u201c<\/strong> (Lieber Octaviano, erwache).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">L\u00e4chelnd \u00f6ffnete Octaviano seine Augen und Joshua half ihm aufzustehen. Er war vollst\u00e4ndig geheilt. Veronica sah den Gott-Menschen mit Liebe und Verehrung an und Joshua sagte zu ihr: <strong>\u201eOctaviano nunc bene est\u201c <\/strong>(Octaviano ist jetzt gesund). Veronica nahm seine rechte Hand und k\u00fcsste sie, derweil er seine linke Hand auf ihren Kopf legte und sie segnete. Auch ihr Bruder, Flaviano, k\u00fcsste Joshuas rechte Hand und Joshua segnete ihn ebenfalls und sagte: <strong>\u201eFlaviano, pax vobiscum\u201c.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Frau des r\u00f6mischen Statthalters war verbl\u00fcfft. \u201eEssener Rabbi\u201c, sagte sie, \u201ewarum kennst du unsere Namen?\u201c Joshua antwortete: <strong>\u201eCara Claudia, ego cognosco nomen tuam etiam\u201c<\/strong> (Liebe Claudia, ich kenne auch deinen Namen) Dann hielt Joshua ihnen einen Vortrag auf Lateinisch \u00fcber <strong>\u201eVeritas et vita in saecula saeculorum\u201c<\/strong> (die Wahrheit und das immer w\u00e4hrende Leben). Er segnete sie, verabschiedete sich und seine gro\u00dfe Liebe blieb mit ihnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als sie zum Essener Bistum zur\u00fcck fuhren, wollte der Zenturio wissen, wo er lateinisch gelernt habe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte ihm nicht, dass es auf Erden f\u00fcr ihn nichts Unbekanntes gebe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Er antwortete lediglich, dass er Lateinisch an der Essener Schule in Heliopolis in \u00c4gypten gelernt habe, wo er bis zu seinem zw\u00f6lften Lebensjahr zur Schule gegangen sei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Morgen fr\u00fch, nach dem Morgengottesdienst, verlie\u00dfen die zwei Wagen, die dem Bistum von K\u2019far Nahum geh\u00f6rten, das Bistum Yerushalayim Richtung Bethania. In einem Wagen sa\u00dfen die Apostel. Den Wagen mit Rayis Rabbi Ephraim, Joshua und Yiassounai f\u00fchrte Stefanos.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Es lag aber ein Mann krank darnieder, Eliezar von Bethanien, aus dem Dorfe, in welchem Maria und ihre Schwester Martha wohnten, es war die Maria, die den Mshiha mit Myrrhenbalsam gesalbt und seine F\u00fc\u00dfe mit ihren Haaren getrocknet hat, deren Bruder Eliezar lag krank darnieder. Da sandten die Schwestern zu Joshua und lie\u00dfen ihm sagen: \u201eMshiha, siehe, der, den du lieb hast, der ist krank!\u201c Als das Joshua vernahm, sagte er: \u201eDiese Krankheit f\u00fchrt nicht zum Tode, sondern dient zur Verherrlichung Gottes, weil der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werden soll.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Joshua hatte aber die Martha und ihre Schwester und auch den Eliezar lieb. Als er nun von dessen Krankheit geh\u00f6rt hatte, blieb er zun\u00e4chst noch zwei Tage an dem Orte, wo er sich befand; dann erst sagte er zu seinen J\u00fcngern: \u201eWir wollen wieder nach Jud\u00e4a ziehen!\u201c Die J\u00fcnger erwiderten ihm: \u201eRabbi, soeben erst haben die Juden dich steinigen wollen, und nun willst du wieder dorthin gehen?\u201c Joshua antwortete: \u201eHat der Tag nicht zw\u00f6lf Stunden? Wenn man am Tage wandert, st\u00f6\u00dft man nicht an, weil man das Licht dieser Welt sieht; wenn man aber bei Nacht wandert, st\u00f6\u00dft man an, weil man kein Licht in sich hat, um zu sehen.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>So sagte er und fuhr dann fort: \u201eUnser Freund Eliezar, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aus dem Schlaf zu wecken.\u201c Da erwiderten ihm die J\u00fcnger: \u201eMshiha, wenn er eingeschlafen ist, wird er wieder gesund werden.\u201c Joshua hatte den Tod des Eliezar gemeint, sie dagegen waren der Meinung, er rede vom gew\u00f6hnlichen Schlaf.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da sagte Joshua ihnen denn mit klaren Worten: \u201eEliezar ist gestorben, und ich freue mich euretwegen, dass ich nicht dort gewesen bin, damit ihr glauben lernt. Doch nun lasst uns zu ihm gehen!\u201c Da sagte Thomas, der auch den Namen Didymus f\u00fchrt, zu seinen Mitj\u00fcngern: \u201eLasst uns hingehen, um mit ihm zu sterben!\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Als nun Joshua hinkam, fand er ihn schon seit vier Tagen im Grabe liegen. Bethanien lag aber in der N\u00e4he von Yerushalayim, etwa zwei Meilen von dort entfernt: darum hatten sich viele von den Juden bei Martha und Maria eingefunden, um sie \u00fcber den Tod ihres Bruders zu tr\u00f6sten. Als nun Martha von der Ankunft Joshuas h\u00f6rte, ging sie ihm entgegen; Maria aber blieb im Hause sitzen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da sagte Martha zu Joshua: Mshiha, w\u00e4rest du hier gewesen, so w\u00e4re mein Bruder nicht gestorben! Doch auch so wei\u00df ich, dass Alaha dir alles gew\u00e4hren wird, um was du Alaha bittest.\u201c Joshua erwiderte ihr: \u201eDein Bruder wird auferstehen!\u201c Martha antwortete ihm: \u201eIch wei\u00df, dass er bei der Auferstehung am j\u00fcngsten Tage auferstehen wird.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Joshua entgegnete ihr: <strong>\u201eIch bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, wenn er auch stirbt,<\/strong> <strong>und wer da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben! <\/strong>Glaubst du das?\u201c Sie antwortete ihm: \u201eJa, Mshiha, ich habe den Glauben gewonnen, dass du der Mshiha bist, der Beni Alaha, der in die Welt kommen soll.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach diesen Worten ging sie weg und rief ihre Schwester Maria, indem sie ihr zufl\u00fcsterte: \u201eDer Malpana ist da und l\u00e4sst dich rufen!\u201c Sobald jene das geh\u00f6rt hatte, stand sie schnell auf und machte sich auf den Weg zu ihm; Joshua war aber noch nicht in das Dorf gekommen, sondern befand sich noch an der Stelle, wohin Martha ihm entgegengekommen war.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>(S. 168)<\/em><em> Als nun die Juden, die bei Maria im Hause waren und sie zu tr\u00f6sten suchten, sie schnell aufstehen und hinausgehen sahen, folgten sie ihr nach in der Meinung, sie wolle zum Grabe gehen, um dort zu weinen. Als nun Maria an die Stelle kam, wo Joshua sich befand, und ihn erblickt hatte, warf sie sich ihm zu F\u00fcssen und sagte zu ihm: \u201eMshiha, w\u00e4rest du hier gewesen, so w\u00e4re mein Bruder nicht gestorben!\u201c Als nun Joshua sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, f\u00fchlte er sich im Geiste heftig bewegt. Darauf fragte er: \u201eWo habt ihr ihn beigesetzt?\u201c Sie antworteten ihm: \u201eKomm und sieh es!\u201c Und Joshua, der Menschensohn weinte. Da sagten die Juden: \u201eSeht, wie lieb hat er ihn gehabt!\u201c Einige von ihnen aber sagten: \u201eH\u00e4tte dieser, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht auch machen k\u00f6nnen, dass dieser hier nicht zu sterben brauchte? (Johannes 11:1-37)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua, seine Apostel, der Rayis Rabbi und die Novizen folgten Martha, Maria und ihren israelitischen Freunden zum Grab, in dem Eliezars K\u00f6rper lag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan, Simon der Kanaaniter, Stefanos und Yiassounai standen hinter dem Gott-Menschen. Ephraim stand zu seiner Rechten und Maria und Martha weinten neben dem Grab. Joshua streckte seine Arme in die H\u00f6he und sagte auf Aram\u00e4isch: (Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eUnser himmlischer Vater. Dein Wille geschieht im Himmel und auf Erden. Alle Dinge sind mir von meinem Vater \u00fcbergeben worden.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da geriet Joshua in seinem Innern aufs Neue in heftige Erregung und trat an das Grab; es war dies aber eine H\u00f6hle, vor deren Eingang ein Stein lag. Joshua sagte: \u201eHebt den Stein weg!\u201c Martha, die Schwester des Verstorbenen, erwiderte ihm: \u201eMshiha, er ist schon in Verwesung; es ja schon der vierte Tag seit seinem Tode.\u201c Joshua entgegnete ihr: \u201eHabe ich dir nicht gesagt, dass, wenn du glaubst, du die Herrlichkeit Alahas sehen wirst?\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da hoben sie den Stein weg; Joshua aber richtet die Augen empor und betete: \u201eVater, ich danke dir, dass du mich erh\u00f6rt hast! Ich wusste wohl, dass du mich allezeit erh\u00f6rst; aber um des Volkes willen, das hier rings steht, habe ich\u2019s gesagt, damit sie zum Glauben kommen, dass du mich gesandt hast.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach diesen Worten rief er mit lauter Stimme: \u201eEliezar, komm heraus!\u201c Da kam der Gestorbene heraus, an den Beinen und Armen mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schwei\u00df Tuch umbunden. Joshua sagte zu ihnen: \u201eMacht ihn los und lasst ihn gehen!\u201c (Johannes 11:38-44)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Mit angsterf\u00fcllten Augen entfernten Maria und Martha die Grabt\u00fccher vom Gesicht und vom K\u00f6rper ihres Bruders. Joshua umarmte Eliezar, k\u00fcsste ihn und forderte seine Schwestern auf, ihn ebenfalls zu k\u00fcssen. Er bat die israelitischen Freunde nach Hause zu gehen, damit Maria und Martha mit ihrem Bruder allein sein konnten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua und seine Begleiter gingen mit der Familie zu ihrem Haus. Joshua bat Petros, Andreas und die Yiacoubs, im Ort Essen einzukaufen und es ihnen zu bringen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am Abend fuhren Joshua und seine Begleiter nach Yerushalayim zur\u00fcck. Alle waren in Hochstimmung. Am n\u00e4chsten Morgen kehrte Joshua mit Ephraim, Yiohannan, Stephanos und Yiassounai nach Bethania zur\u00fcck und verbrachte den ganzen Tag mit Eliezar und seiner Familie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Viele Israeliten in Bethania glaubten an Joshua. Sie kamen zum Haus mit kleinen Geschenken f\u00fcr ihn. Einige von ihnen und einige Essener brachten kranke Verwandte zu ihm. Joshua heilte alle, segnete sie und schenkte ihnen seine gro\u00dfe Liebe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In Bethania lebten die Essener und die Israeliten friedlich zusammen, obwohl der Sanhedrin in Yerushalayim dort Spione hatte, die \u00fcber die au\u00dfergew\u00f6hnlichen Begebenheiten am Grabe Eliezars berichteten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Aus dem Buch: Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre Dr. Stylianos Atteshlis \u2013 bekannt als Daskalos Herausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia \u2013 ISBN 9963-8162-3-1 Joshua, der Gott-Mensch, der Mshiha, gibt seinen Freunden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/28-kapitel-herr-des-lebens\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":30,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29017"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29017"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29017\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30037,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29017\/revisions\/30037"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29017"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}