{"id":29044,"date":"2022-05-27T23:33:48","date_gmt":"2022-05-27T21:33:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=29044"},"modified":"2026-04-25T23:19:29","modified_gmt":"2026-04-25T21:19:29","slug":"8-kapitel-in-en-nassar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/8-kapitel-in-en-nassar\/","title":{"rendered":"8. Kapitel: In En-Nassar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua treibt D\u00e4monen aus in Gadara. Seine Stiefbr\u00fcder beraten sich. Der Gott-Mensch entkommt einer Steinigung. Die Heilung eines Auss\u00e4tzigen. Joshua betet in der Einsamkeit. Er verl\u00e4sst Nazareth, um mit Maria, Yioussouf und Yiacoub nach K\u2019far Nahum zu ziehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1:4)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">1.Joshuas Ruhm als gro\u00dfer Heiler breitete sich in Pal\u00e4stina aus. Hunderte von Menschen mit schweren, ja sogar \u201eunheilbaren\u201c Krankheiten kamen nach Nazareth, um Joshua im Essener Tempel zu suchen und um Heilung zu bitten. Und sie wurden geheilt. Jeder verlie\u00df Nazareth vollst\u00e4ndig geheilt; unter ihnen waren Israeliten, Pharis\u00e4er und Schriftgelehrte. Die israelitischen Rabbis von Nazareth waren w\u00fctend, dass ein Essener so gro\u00dfes Ansehen als Rabbi-Asa (Heiler Rabbi) gewonnen hatte. Und dann geschah etwas in der Stadt Gadara am \u00f6stlichen Ufer des See Genezareth, das die israelitischen Rabbis und dem Sanhedrin in Jerusalem den Vorwand lieferte, den sie schon lange gesucht hatten, um Joshua Immanuel anzugreifen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">2.Nach der Hochzeit in Kana, kehrten Yioussouf und seine S\u00f6hne mit ihren Familien nach Nazareth zur\u00fcck. Maria und Joshua aber gingen nach K\u2019far Nahum um eine Weile bei Shabbatai, Myriam Shalome und ihrem Sohn Yiacoub zu bleiben. Shabbatai und Yiacoub nahmen Joshua mit, als sie mit ihrem kleinen Fischerboot nach Gadara fuhren. Beim Anlegen sahen sie zwei M\u00e4nner, von denen es hie\u00df, sie seien von D\u00e4monen besessen. Die beiden lebten inmitten der Gr\u00e4ber auf dem Friedhof und waren ein Schrecken f\u00fcr die Bewohner dieser Stadt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>3. Als er hierauf an das jenseitige Ufer in das Gebiet der Gadarener gekommen war, <\/em><em>traten ihm zwei von b\u00f6sen Geistern besessene M\u00e4nner entgegen, die aus den Gr\u00e4bern hervorkamen und so gemeingef\u00e4hrliche Menschen waren, dass niemand auf der Stra\u00dfe dort an ihnen vorbeigehen konnte. Kaum hatten sie ihn erblickt, da schrien sie laut: \u201eWas hast du mit uns vor, Joshua, du Sohn Gottes? Bist du hergekommen, um uns vor der Zeit zu qu\u00e4len?\u201c Es befand sich aber in weiter Entfernung von ihnen eine gro\u00dfe Herde Schweine auf der Weide. Da baten ihn die b\u00f6sen Geister: \u201eWenn du uns austreiben willst, so lass uns doch in die Schweineherde fahren!\u201c Er antwortete ihnen: \u201eHinweg mit euch!\u201c Da fuhren sie aus und fuhren in die Schweine hinein, und die ganze Herde st\u00fcrmte infolgedessen den Abhang hinab in den See und ertrank in den Fluten. Die Hirten aber ergriffen die Flucht und berichteten nach ihrer Ankunft in der Stadt den ganzen Vorfall, auch das, was mit den beiden Besessenen vorgegangen war. Da zog die Einwohnerschaft der ganzen Stadt hinaus, Joshua entgegen, und als sie bei ihm eingetroffen waren, baten sie ihn, er m\u00f6chte das Gebiet verlassen. (Matth\u00e4us 8:28-34 und Lukas 8:26-39)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">4. Obwohl beide M\u00e4nner besessen waren, hatten die D\u00e4monen nur durch einen gesprochen. Nun waren beide frei von D\u00e4monen. Der israelitische Rabbi, der Vertreter des Sanhedrin in Gadara, hatte die w\u00fctenden Anschuldigungen der Eigent\u00fcmer und der Hirten der sechzig Schweine geh\u00f6rt und schickte einen vollst\u00e4ndigen Bericht \u00fcber das Geschehen einschlie\u00dflich des Gespr\u00e4chs zwischen Joshua und den D\u00e4monen an den Sanhedrin in Yerushalayim. Er f\u00fcgte dem Bericht seine eigene Meinung \u00fcber die Angelegenheit bei. Der Sanhedrin leitete den Bericht an die israelitischen Rabbis in Nazareth weiter und verlangte Informationen \u00fcber die Aktivit\u00e4ten dieses \u201eEssener Anf\u00fchrers von D\u00e4monen\u201c, dem die D\u00e4monen gehorchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">5. (Seite 43) Bei der R\u00fcckkehr von Maria und Joshua nach Nazareth wartete in der Tischlerei viel Arbeit auf Joshua, denn Yioussoufs Kr\u00e4fte liessen altershalber nach. Zwei Monate nach dem Wunder in Gadara kaman die Israelitischen Rabbis Aaron und Assad zu Yiossaphat. Sie konnten ihren Unwillen gegen Joshua kaum verbergen. \u201eYiossaphat\u201c, sagte Aaron in strengem Ton, \u201eder Sanhedrin hat geh\u00f6rt, was Joshua in Gadara getan hat, und ist der Meinung, dass dein Bruder ein D\u00e4mon ist, der sich in menschlicher Gestalt verk\u00f6rpert hat, und zwar ein D\u00e4mon vom Rang des Beelzebub, dem andere D\u00e4monen gehorchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">6. Dein Bruder hat in Gadara eine Legion von D\u00e4monen von zwei M\u00e4nnern ausgetrieben und sie traten in eine Herde von etwa sechzig Schweinen ein. Die Schweine rasten in ihrem Drang, den D\u00e4monen zu entkommen, in den See und ertranken. Die Eigent\u00fcmer sind emp\u00f6rt. Als der Sanhedrin den Bericht ihres Rabbi in Gadara \u00fcber den Vorfall erhielt, bestellte er die Eigent\u00fcmer und Hirte der Schweine nach Yerushalayim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">7. Yiossaphat, ihr Essener seid nicht r\u00f6mische B\u00fcrger, also untersteht ihr der Rechtsgewalt des K\u00f6nigs der Israeliten und des Sanhedrin. Ihr lebt unter dem Mosaischen Gesetz und dieses Gesetz ist sehr streng. Der Sanhedrin kann anordnen, dass dein Bruder zu Tode gesteinigt wird. Nat\u00fcrlich brauchen sie dazu die Einwilligung des r\u00f6mischen Statthalters, doch das ist keine Schwierigkeit. Yiossaphat, du musst die Wahrheit erkennen: Dein Bruder ist ein D\u00e4mon,\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">8. Als die beiden Rabbis gegangen waren, rief Yiossaphat seine drei Br\u00fcder Simon, Judas und Yiacoub in sein Haus. \u201eMeine Br\u00fcder\u201c, sagte er, \u201eheute kamen Rabbi Aaron und Rabbi Assad zu mir, um mir zu sagen, dass der Sanhedrin und die israelitischen Rabbis Joshua anschuldigen ein D\u00e4mon zu sein, der sich in menschlicher Gestalt verk\u00f6rpert hat, und sie drohen, ihn zu Tode zu steinigen. Wie oft haben wir von Vater und Maria geh\u00f6rt, Joshua sei ein Sohn Gottes? Sie haben das Joshua eingeredet. Zwei Dinge weiss ich ganz genau. Das erste ist, dass Joshua nicht unser Bruder ist, und das andere, dass er gro\u00dfe Schwierigkeiten \u00fcber unser Haus bringen wird.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">9. Yiacoub unterbrach ihn: \u201eYiossaphat, du lebst nicht mit unserem Vater, Maria und Joshua. Ich habe mit ihnen gelebt seit Joshua zw\u00f6lf Jahre alt war. Hunderte von leidenden Menschen kamen zu uns nach Hause und zum Tempel und wurden geheilt. Wie viele Wunder habe ich ihn vollbringen sehen in den vier Jahren, die ich mit ihm zusammenlebe? Dein eigener Sohn ist zwei Jahre \u00e4lter als Joshua und alles was er kann, ist mit gleichaltrigen Jungen zu spielen. Yiossaphat, du musst das verstehen. Joshua ist der Sohn Gottes. Unser Vater weiss das. Maria weiss das. Und ich weiss das. Yiossaphat, versuche das zu verstehen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">10. \u201eYiacoub\u201c, antwortete Yiossaphat, und versuchte geduldig zu sein, \u201edass Joshua eine Gabe Gottes hat um ein Asa (Heiler) zu sein \u2013 vielleicht der gr\u00f6sste Pal\u00e4stinas \u2013 daran zweifle ich nicht. Aber das heisst noch lange nicht, dass er der Beni Alaha (Sohn Gottes) ist. Glaube mir, ich liebe Joshua, doch er ist genauso ein Mensch wie wir auch.\u201c \u201eNein\u201c, beharrte Yiacoub, \u201eJoshua IST der Beni Alaha.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">11. Yiossaphat fuhr fort: \u201eIch denke, weil unsere Schwester Esther nun verheiratet ist und in Kana lebt und unser Vater zu alt ist, um noch weiterzuarbeiten, werden ich und meine Frau f\u00fcr ihn sorgen. Maria und Joshua sollten nach K\u2019far Nahum zu ihrer Schwester Myriam Shalome und zu unserer Schwester Tamar gehen. Mit der Zeit w\u00fcrden die israelitischen Rabbis hier in Nazareth ihn vergessen. In K\u2019far Nahum leben mehr Essener als Israeliten und Joshua w\u00e4re dort sicher.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">12. \u201eMein Bruder\u201c, sagte Yiacoub, \u201edas ist eine ausgezeichnete Idee. Ich werde versuchen Maria und Joshua zu \u00fcberzeugen und ich werde mit ihnen nach K\u2019far Nahum gehen.\u201c Eine Woche sp\u00e4ter, nach einem Anschlag auf Joshuas Leben durch die Israelitischen Rabbis waren Maria und Joshua \u00fcberredet, Nazareth zu verlassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">13. Rabbi Aaron hatte Joshua in die israelitische Synagoge zum Predigen eingeladen in der Absicht, ihn dann dort hinzurichten \u2013 auf Befehl des Sanhedrins? Aaron und die anderen Rabbis organisierten zu diesem Zweck eine Bande von achtzehn starken Israeliten. Joshua ging allein in die israelitische Synagoge. Er bat die Ordner ihm die Schriftrolle des Jesaja zu bringen, die er aufrollte und las.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>14. Siehe mein Knecht, den ich erw\u00e4hlt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden V\u00f6lkern das Recht verk\u00fcndigen. Er wird nicht zanken, noch schreien und niemand wird seine Stimme auf den Strassen h\u00f6ren; ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und einen glimmenden Docht nicht ausl\u00f6schen, bis er das recht siegreich durchgef\u00fchrt hat; und auf seinen Namen werden die Heiden V\u00f6lker ihre Hoffnung setzen. (Matth\u00e4us 12:18-21)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">15. Das versetzte Aaron in Wut und er schrie: \u201eJoshua, ich frage dich im Namen des Lebendigen Gottes, sage mir die Wahrheit, Wer bist du?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>16. So kam er denn nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, ging dort nach seiner Gewohnheit am n\u00e4chsten Sabbattage in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. Da reichte man ihm ein Buch des Propheten Jesaja; und als er das Buch aufrollte, traf er auf die Stelle, wo geschrieben steht: \u201eDer Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich gesalbt hat, damit ich den Armen die frohe Botschaft bringe; er hat mich gesandt, die Untr\u00f6stlichen zu heilen; er hat mich gesandt, um den Gefangenen die Freilassung und den Blinden die Verleihung des Augenlichts zu verk\u00fcnden, die Unterdr\u00fcckten in Freiheit zu entlassen, ein Gnadenjahr des HERRN auszurufen. (Lukas 4:16-19)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">17. Rabbi Aaron befahl, dass ein Mann, der von D\u00e4monen besessen und blind und stumm war, zu Joshua gebracht wurde. Der Mann wurde gebracht und Joshua heilte ihn.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>18. Damals brachte man einen Besessenen zu ihm, der blind und stumm war, und er heilte ihn, so dass der Stumme redete und sehen konnte. Da geriet die ganze Volksmenge vor Staunen au\u00dfer sich und sagte: \u201eSollte dieser nicht doch der Sohns Davids sein?\u201c Als die Pharis\u00e4er das h\u00f6rten, erkl\u00e4rten sie: \u201eDieser treibt die b\u00f6sen Geister nur im Bunde mit Beelzebub, dem Obersten der b\u00f6sen Geister aus.\u201c Weil Jesus nun ihre Gedanken kannte, sagte er zu ihnen: <\/em><em>\u201eJedes Reich, das in sich selbst uneinig ist, wird verw\u00fcstet, und keine Stadt, kein Haus, die sich selbst uneinig sind, k\u00f6nnen Bestand haben. Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst in Zwiespalt geraten: wie kann da seine Herrschaft Bestand haben? Und wenn ich die b\u00f6sen Geister im Bunde mit Beelzebub austreibe, mit wessen Hilfe treiben dann eure S\u00f6hne sie aus? Darum werden diese eure Richter sein! Wenn ich aber die b\u00f6sen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.\u201c (Matth\u00e4us 12:22-28)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">19. Und wiederum fragte Aaron voller Zorn: \u201eWer bist du? Wir sind alle \u00fcberzeugt, dass du ein D\u00e4mon bist.\u201c\u00a0 Joshua antwortete schlicht:<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201e<strong>Ehyeh Asher Ehyeh. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Ehyeh Beni Alaha, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Melekh Shamayim.\u201c<\/strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u201e<strong>ICH BIN, DER ICH BIN. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0ICH BIN der Sohn<\/strong> <strong>Gottes,\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0K\u00f6nig der Himmel.<\/strong>\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">20. Rabbi Aaron gab den achtzehn Verbrechern ein Zeichen. Diese fassten Joshua mit Gewalt und schleppten ihn aus der Synagoge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">F\u00fcnfzehn Yards von der israelitischen Synagoge entfernt befand sich ein felsiger Abgrund, in dessen N\u00e4he die Kerle einen Steinhaufen vorbereitet hatten, in der Absicht Joshua in den Abgrund zu sto\u00dfen und zu Tode zu steinigen. Sie umstellten Joshua, schleppten ihn zum Abgrund und stie\u00dfen ihn hinunter. Joshua dematerialisierte seinen K\u00f6rper, ehe er auf den Boden aufschlug, und materialisierte ihn wieder im Essener Tempel in Nazareth, wo er Rabbi Davout erz\u00e4hlte, was geschehen war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>21. Da holten die Juden wieder Steine herbei, um ihn zu steinigen; Jesus sagte zu ihnen: \u201eViele gute Werke habe ich euch vom Vater her sehen lassen: welches von diesen Werken ist es, wegen dessen ihr mich steinigen wollt?\u201c Die Juden antworteten ihm: \u201eNicht wegen eines guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern wegen Gottesl\u00e4sterung, und zwar weil du, der du doch ein Mensch\u00a0 bist, dich selbst zu Gott machst.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Joshua antwortete ihnen: \u201eSteht nicht in eurem Gesetz geschrieben:&lt; Ich bin Gottes Sohn&gt;? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt ihr nicht; wenn ich sie aber tue, so glaubt, wenn auch nicht mir selbst, so doch meinen Werken, damit ihr immer gewisser zu der Erkenntnis gelangt, dass der Vater in mir ist und ich im Vater bin.\u201c Da suchten sie ihn wieder festzunehmen, doch er entkam aus ihren H\u00e4nden.\u00a0 (Johannes 10:31-39)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">22. (Seite 45) Zwei Tage nach dem Anschlag des Rabbi Aaron auf Joshuas Leben geschah noch etwas Wichtiges. Eineinhalb Meilen au\u00dferhalb von Nazareth war ein allein stehendes Haus f\u00fcr Auss\u00e4tzige, die in Isolation leben mussten, wie das Gesetz es befahl. Seit Jahren hatten dort drei Leprakranke gelebt. Der j\u00fcngste, Jabin, war der Bruder des israelitischen Rabbi Aaron. Er war seit acht Jahren erkrankt und hatte die beiden anderen Kranken betreut, die nicht mehr gehf\u00e4hig waren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">23. Vor sechs Monaten waren die beiden Leidensgenossen gestorben und Jabin hatte sie begraben. Seitdem lebte er in Einsamkeit und tiefer Verzweiflung. Von Zeit zu Zeit brachten wohlmeinende Menschen Nahrung und Kleidung, die sie in sicherer Entfernung vom Haus ablegte. Ein Wohlt\u00e4ter, der Jabin Nahrung brachte, rief ihm zu aus sicherer Entfernung von drei\u00dfig Fu\u00df und erz\u00e4hlte von ihm vom gro\u00dfen Heiler Joshua. Jabin entschloss sich, trotz der gesetzlichen Verbote nach Nazareth zu Joshua zu gehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>24. Es begab sich darauf, w\u00e4hrend er sich in einer Stadt (Nazareth) aufhielt, dass ein Mann da war, \u00fcber und \u00fcber mit Aussatz behaftet. Als dieser Joshua sah, warf er sich vor ihm auf sein Angesicht nieder und bat ihn mit den Worten: \u201eHerr, wenn du willst, kannst du mich reinigen!\u201c Joshua streckte die Hand aus, fasste ihn an und sagte: \u201eIch will\u2019s: werde rein!\u201c Da verschwand der Aussatz sogleich von ihm. Joshua gebot ihm dann, niemand etwas davon zu sagen, und gab ihm die Weisung: \u201eGehe hin, zeige dich dem Priester (deinem Bruder) und bringe f\u00fcr deine Reinigung das Opfer dar, wie Moses es geboten hat, zum Zeugnis f\u00fcr sie!\u201c Aber die Kunde \u00fcber ihn breitete sich immer weiter aus, und das Volk str\u00f6mte in gro\u00dfen Scharen zusammen, um ihn zu h\u00f6ren und sich von ihren Krankheiten heilen zu lassen. Er jedoch zog sich in die Einsamkeit zur\u00fcck und betete dort.\u00a0\u00a0 (Lukas 5:12-16 und Matth\u00e4us 8:2-4)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">25. Dann begab sich Joshua f\u00fcr zwei Wochen in die Einsamkeit, in die felsigen H\u00fcgel bei Nazareth, und betete zu Gott, seinem Vater. Als Menschensohn betet er mit der Bitterkeit zu seinem Vater, er m\u00f6ge seinen Verfolgern vergeben, denn \u201esie wussten nicht, was sie taten\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">26. Bevor Joshua nach K\u2019far Nahum reiste, rief er Yiacoub zu sich und sagte: <strong>\u201eMein lieber Yiacoub, du weisst, wie sehr ich dich lieb habe, und ich weiss, wie sehr du mich lieb hast.\u201c <\/strong>Dann erz\u00e4hlte er Yiacoub, was sich beim israelitischen Tempel ereignet hatte und wie er sich dematerialisiert hatte, als er in den Abgrund gesto\u00dfen wurde. <strong>\u201eYiacoub\u201c,<\/strong> sagte er, <strong>\u201eweisst du, wer ich bin?\u201c <\/strong>Yiacoub kniete vor dem Gott-Menschen nieder, schaute ihn in Verehrung an und antwortete; \u201eMein Vielgeliebter, mein Herr. Ich weiss es. Ich habe\u00a0 schon lange Zeit gewusst, dass du eine reine Manifestation des EL Shaddai bist, der sich inkarniert hat. Du bist der Logos-Gott, mein Vielgeliebter. Ich weiss es, mein Herr.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>27. \u201eYiacoub\u201c,<\/strong> sagte Joshua, <strong>\u201eim Leben eines Menschen gibt es zwei Wege mit vielen Nebenwegen. Ein Weg ist der, den die meisten Menschen in diesem leben w\u00e4hlen. Das ist der Weg der kurzen Vergn\u00fcgen und der langen Schmerzen; der Weg der Illusionen und des Zwists; der Ort, wo das kleine menschliche Selbst gefangen bleibt in den Kerkern der Welt der Getrenntheit. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>28. Der andere Weg \u2013 mein Weg \u2013 ist der Weg der Liebe, der Liebe zu Gott und zu allen Menschen. Das ist der Weg der Wahrheit. Er f\u00fchrt uns ins ewige, immer w\u00e4hrende Leben. Das ist der Weg zu Gott dem Vater. Das ist der Weg der Liebe und des Dienens, des Predigens und des Heilens. Er f\u00fchrt die Menschheit in das K\u00f6nigreich der Himmel in der Geist-Ego-Seele eines Menschen. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>29. Jetzt wei\u00dft du, mein Lieber, warum ich in diese Welt der<\/strong> <strong>Existenz gekommen bin. Ich bin gekommen, um die Wahrheit zu enth\u00fcllen und unsern Br\u00fcdern und Schwestern den Weg zu weisen, den Weg zur\u00fcck zu unserem himmlischen und g\u00f6ttlichen Erbe. Dir, mein Bruder, steht es frei einen dieser Wege zu w\u00e4hlen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">30. \u201eMein Vielgeliebter\u201c, sagte Yiacoub, \u201edu weisst, welchen Weg ich gew\u00e4hlt habe. Ich werde immer zu deinen F\u00fcssen sein, mein Adonai Melekh (Herr und K\u00f6nig).\u201c <strong>\u201eYiacoub\u201c<\/strong>, was ich <strong>dir jetzt erz\u00e4hle, sollst du als Geheimnis vor deinem Vater wahren: Eines Tages werden die Unwissenden meinen materiellen K\u00f6rper t\u00f6ten, den ich aber auferstehen lassen werde. Wenn du mir nachfolgst, werden die Israeliten auch deinen K\u00f6rper t\u00f6ten. Die Tore der Himmel stehen dir offen, denn du wirst bei mir sein.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">31. Nachdem Joshua allein mit Maria und Yioussouf gesprochen hatte, rief er Yiossaphat zu sich und sagte: <strong>\u201eMein lieber Yiossaphat, ich kann deinen Plan, dass ich mit meiner Mutter nach K\u2019far Nahum gehe und deinen Vater in Nazareth zur\u00fccklasse, nicht annehmen. Deine Frau hat mit drei S\u00f6hnen genug Arbeit und du brauchst die Hilfe deines Vaters bei deiner Arbeit nicht, zumal Yioussouf f\u00fcr das Arbeiten zu alt ist. Dein \u00e4ltester Sohn ist neunzehn, stark und gesund; er ist ein Mann und arbeitet schon an deiner Seite. Japheth, dein zweiter Sohn, ist schon sechzehn und nur Isshak ist noch ein Kind.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">32. (Seite 46) <strong>Euer Haus ist zu klein f\u00fcr eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie und deine Werkstatt ist zu weit entfernt vom Haus. Das Haus hier ist gr\u00f6sser und dient dir mit seinen beiden ger\u00e4umigen Werkst\u00e4tten im Hof viel besser. Morgen werden wir nach K\u2019far Nahum abreisen. Yioussouf wird mit uns gehen. Er ist der Stiefvater, den mein himmlischer Vater mir gegeben hat, und ich liebe ihn sehr.<\/strong> <strong>Meine Mutter und ich werden uns um ihn k\u00fcmmern und ihn versorgen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">33. Vor ihrer Abreise schickte Joshua an Rabbi Aaron eine Botschaft: <strong>\u201eRabbi Aaron, ich liebe dich und alle Menschen. Mein Herz kann nur Liebe schenken. Gott ist Leben-Liebe. Jene zu lieben, die dich hassen, das ist g\u00f6ttlich; jene zu lieben, die dich lieben, das ist menschlich; aber jene zu hassen, die dich lieben, sie anzugreifen und zu versuchen, sie zu t\u00f6ten, das ist teuflisch. Wer ist der, der einen D\u00e4mon in sich hat? M\u00f6ge der himmlische Vater dich segnen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">34. Am n\u00e4chsten Tag brachte Yiossaphat Yioussouf, Maria, Joshua und Yiacoub in einem vierr\u00e4drigen Wagen nach K\u2019far Nahum. Am sp\u00e4ten Nachmittag kamen sie im Hause Shabbatais an und blieben \u00fcber Nacht.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joshua treibt D\u00e4monen aus in Gadara. Seine Stiefbr\u00fcder beraten sich. Der Gott-Mensch entkommt einer Steinigung. Die Heilung eines Auss\u00e4tzigen. Joshua betet in der Einsamkeit. Er verl\u00e4sst Nazareth, um mit Maria, Yioussouf und Yiacoub nach K\u2019far Nahum zu ziehen. In ihm &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/8-kapitel-in-en-nassar\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":10,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29044"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29044"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29044\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34699,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29044\/revisions\/34699"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29044"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}