{"id":29054,"date":"2022-05-27T23:55:15","date_gmt":"2022-05-27T21:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=29054"},"modified":"2025-03-10T17:24:39","modified_gmt":"2025-03-10T16:24:39","slug":"10-kapitel-yiohannan-der-taeufer-in-jerikho","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/10-kapitel-yiohannan-der-taeufer-in-jerikho\/","title":{"rendered":"10. Kapitel: Yiohannan der T\u00e4ufer in Jerikho"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\">Familiengeschichte. Geburt und Jugend Yiohannans des T\u00e4ufers. Er weiht sich Gott als Asketen-M\u00f6nch. Er tauft und lehrt. Er tauft seinen Vetter Joshua Immanuel. Shalome vermag ihn nicht zu verf\u00fchren. Herodes wirft ihn ins Gef\u00e4ngnis.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Gott ist Geist, und die ihn anbeten, m\u00fcssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. (Johannes 4:24)<\/em><\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan der T\u00e4ufer, Enkel des Essener Rayis Rabbi Yioakhim und seiner Frau Hannah, wurde in Yerushalayim als Sohn Zakharias\u2018 und Elisabeths geboren. Elisabeth war die \u00e4lteste Tochter von Yioakhim und Hannah. Elisabeth war lange Zeit unfruchtbar, gebar dann aber durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis Yiohannan den T\u00e4ufer. Yiohannans Tante, die zweite Tochter Yioakhims und Hannahs, Myriam Shalome, Ehefrau des Fischers Shabbatai, gebar Yiacoub (sp\u00e4ter ein J\u00fcnger) und dann durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis Yiohannan (Johannes der Evangelist).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannans Gro\u00dfmutter Hannah gebar durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis Maria. Diese gebar den Gott-Menschen Joshua Immanuel. Somit waren Yiohannan der T\u00e4ufer, Yiacoub, Yiohannan der Evangelist und Joshua Immanuel blutsverwandt, Vettern ersten Grades, S\u00f6hne dreier Schwestern.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Elisabeth, die Mutter Yiohannans des T\u00e4ufers, wurde in die Essener Gemeinde Yerushalayim geboren und wuchs dort auf. Damals war ihr Vater, Yioakhim, der Rayis Rabbi, der oberste Rabbi, der dem Essener Rabbinat in Pal\u00e4stina vorstand. Der n\u00e4chste in der Rangfolge war der Rayis Rabbi Shamaon, Hannahs Bruder. Er hatte Vollmacht \u00fcber den Essener Tempel in Yerushalayim. Shamaon war ein heiliger Mann, ein Schriftgelehrter und Prophet. Er war verbunden mit den Erzengeln und der Shekhinah (Heiliger Geist).<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan der T\u00e4ufer war sechs Monate \u00e4lter als sein Vetter ersten Grades Joshua Immanuel, der Gott-Mensch, der El Shaddai, Gott der Herr. Yiohannan kam vor Joshua um ihm den Weg zu bereiten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>F\u00fcr Elisabeth aber erf\u00fcllte sich die Zeit ihrer Niederkunft, und sie wurde Mutter eines Sohnes. Als nun ihre Nachbarn und Verwandten h\u00f6rten, dass der Herr ihre so gro\u00dfe Barmherzigkeit erwiesen hatte, freuten sie sich mit ihr. Am achten Tage kamen sie zur Beschneidung des Kn\u00e4bleins und wollten es mit dem Namen seines Vaters Zakharias benennen; doch seine Mutter sagte abwehrend: \u201eNein, er soll Yiohannan heissen!\u201c Sie entgegneten ihr: \u201eIn deiner Verwandtschaft gibt es doch keinen, der diesen Namen f\u00fchrt.\u201c Sie winkten nun seinem Vater die Frage zu, wie er ihn genannt haben wolle. Er forderte ein T\u00e4felchen und schrieb die Worte darauf: \u201eYiohannan ist sein Name!\u201c und alle verwunderten sich dar\u00fcber. In demselben Augenblick aber wurde ihm der Mund aufgetan, und das Band der Zunge l\u00f6ste sich: er konnte wieder reden und pries Gott. (Lukas 1:57-64)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Prophet offenbarte Zakharias die Schicksalsbestimmung des Kindes, das er in seinen hielt \u2026<em>auch DU, Kn\u00e4blein, wirst ein Prophet des H\u00f6chsten genannt werden: <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>DENN DU WIRST VOR DEM HERRN EINHERGEHEN, IHM DIE WEGE BEREITEN, UM SEINEM VOLKE DIE ERKENNTNIS DES HEILS ZU VERSCHAFFEN, DIE IHNEN DURCH VERGEBUNG IHRER S\u00dcNDEN ZUTEIL WERDEN WIRD.<\/em><\/strong><em> So will es das herzliche Erbarmen unseres Gottes, mit dem uns der Aufgang aus der H\u00f6he erschienen ist, um denen Licht zu spenden, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, und unsere F\u00fcsse auf den Weg des Friedens zu leiten. (Lukas 1:76-79)<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nachdem die heilige Familie nach \u00c4gypten gefl\u00fcchtet war, ernannte Rayis Rabbi Shamaon (Onkel der M\u00fctter von Yiohannan und Joshua) den Zakharias zum Rayis Rabbi des Essener Tempels in Bethania, das nord\u00f6stlich von Jerikho und \u00f6stlich des Jordans lag. Dort wuchs Yiohannan auf. Als Yiohannan achtzehn Monate alt war, starb Rayis Rabbi Shamaon in Frieden. Sein Nachfolger, Rayis Rabbi Ephraim, sch\u00e4tzte und liebte die rechtschaffene Familie des Rabbi Zakharias sehr.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zakharias starb in Frieden, als Yiohannan sechs Jahre alt war. Dann sorgte Ephraim f\u00fcr Elisabeth und Yiohannan. Ephraim \u00fcbertrug Elisabeth gro\u00dfe Verantwortung im Tempel, f\u00fcr die er sie gro\u00dfz\u00fcgig bezahlte. Er \u00fcberwachte auch die Erziehung Yiohannans in der Essener Schule in Bethania. Das Lehrprogramm umfasste: Griechisch und Aram\u00e4isch, die Thora (Gesetz Gottes) und das Sepher Yetzirah (Buch der Sch\u00f6pfung). Yiohannan war ein au\u00dfergew\u00f6hnlich intelligentes und flei\u00dfiges Kind.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als Yiohannan elf Jahre alt war, ein Jahr bevor die heilige Familie nach Pal\u00e4stina zur\u00fcckkehrte, starb seine Mutter Elisabeth in Frieden. Yiohannan bat Ephraim um Erlaubnis, Novize des Ordens der Essener Asketen, der Nazoraei, zu werden. Ephraim riet ihm, sich Zeit zu nehmen und diese Entscheidung reiflich zu \u00fcberlegen. Yiohannan versicherte ihm, dass er sich die Sache mit gro\u00dfem Ernst \u00fcberlegt habe und dass es sein gl\u00fchender Wunsch sei, sich als Asketen-M\u00f6nch, als Nazoraeos, Gott zu weihen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ephraim sah die Entschlossenheit des Jungen und schickte ihn zu den H\u00f6hlen in die H\u00fcgel westlich des Jordans, n\u00f6rdlich von Jerikho. Dort lebten zwei Br\u00fcder: Rahib (M\u00f6nch), Shunai und Rahib Abijah. Der Rayis Rabbi kannte sie als rechtschaffene und gebildete alte M\u00e4nner. Er wusste, dass die Nazoraei Asketen Yiohannan willkommen heissen w\u00fcrden, denn er hatte sie als Freund schon gebeten, den Jungen anzunehmen, zu besch\u00fctzen und ihn in seinem neuen Leben zu f\u00fchren. Ehe Yiohannan Yerushalayim verlie\u00df, wo er nach dem Tode seiner Mutter im Tempelgel\u00e4nde lebte, dankte er Ephraim f\u00fcr alles, was er f\u00fcr seine Mutter und ihn getan hatte, und bat ihn um seinen Segen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan kam zu den H\u00f6hlen und fand die Rahibs Shunai und Abijah mit gekreuzten Beinen auf dem Boden, in Ekstase betend. Er stand eine Weile still bis die beiden in ihr normales Bewusstsein zur\u00fcckkamen. Die Br\u00fcder gr\u00fc\u00dften, umarmten, segneten ihn und k\u00fcssten ihn auf die Stirne.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan war gross gewachsen, gesund und stark. Sein K\u00f6rper glich der Statue eines griechischen Gottes. Seine gro\u00dfen, sch\u00f6nen Augen waren smaragdgr\u00fcn und seine Aura leuchtete. Gleich beim Betreten der H\u00f6hle hatte er die reinen Herzen der Br\u00fcder f\u00fcr sich gewonnen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die M\u00f6nche trugen kurze Leinenhosen und knielange M\u00e4ntel aus Kamelfell, die mit Lederg\u00fcrteln zusammengehalten wurden. Selten trugen sie Sandalen. Ein guter Mann aus Bethania, ein Freund der Br\u00fcder und auch von Elisabeth und Yiohannan, versorgte Yiohannan mit zwei Paar kurzen Leinenhosen, einem Mantel aus Kamelhaut und einem G\u00fcrtel.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan diente treu und gut im Missionswerk der zwei alten M\u00f6nche, die er so liebte. Sie lehrten ihn, inbr\u00fcnstig zu beten, eine Gebetsmeditation, die zur Ekstase f\u00fchrte, zum Hellsehen, zum Hellh\u00f6ren und zum Gedankenlesen. Er lernte seinen grobstofflichen K\u00f6rper willentlich zu verlassen (Griechisch: exosomatosis) und beliebige Orte auf diesem Planeten und in den psychischen und noetischen Welten zu besuchen. Er lernte auch willentlich sein Bewusstsein zu projizieren um zu sehen, was irgendwo geschehen war. Doch das Wichtigste f\u00fcr ihn war, dass er lernte mit seinen Br\u00fcdern, den Erzengeln, und mit der Shekhinah (Heiliger Geist) in Verbindung zu kommen und <strong>ADONAI ALAHA (GOTT DER HERR) IM GEISTE UND IN WAHRHEIT ANZUBETEN.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan war siebzehn, als Maout (Tod) das Leben im grobstofflichen K\u00f6rper f\u00fcr Rahib Shunai beendete. Er kehrte in Frieden zu Alaha heim. Obwohl Rahib Abijah und Rahib Yiohannan in den H\u00f6hlen zur\u00fcckblieben, verloren sie die Verbindung mit ihrem geliebten Shunai nie.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zwei Jahre sp\u00e4ter starb Abijah in Frieden und ward mit seinem Bruder Shunai vereint. Somit war Yiohannan alleine. Er ern\u00e4hrte sich vom Honig, den wilde Bienen in Felsspalten aufbewahrten, indem er Tont\u00f6pfe unter die Honigwaben stellte, um Tropfen aufzufangen, und von frischen, gr\u00fcnen Kr\u00e4utern, welche an den Ufern des Jordans reichlich wuchsen. Er gab die zwei Ziegen weg, die er zur Ern\u00e4hrung der beiden Asketen gebraucht hatte. Die eine gab er einer Witwe und die andere einer v\u00f6llig verarmten Frau, damit sie ihre kleinen Kinder ern\u00e4hren konnte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nachdem Abijah gestorben war, bewirkte die Shekhinah (Heiliger Geist) in Rahib Yiohannan, dass er seinen Dienst auf die Mitmenschen ausdehnte, um von ihren Pers\u00f6nlichkeiten die Last der Schuld wegzunehmen, die sie durch \u00dcberschreitungen des Gesetzes Gottes auf sich geladen hatten. Er lehrte sie zu bereuen und das getane Unrecht wieder gutzumachen und er taufte sie im heiligen Namen Alaha, indem er sie ins Wasser des Jordans tauchte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Viele kamen, auch Pharis\u00e4er und Schriftgelehrte, die schwer von Schuld und Reue bedr\u00fcckt, weil sie unehrenhaft und unrechtm\u00e4\u00dfig gelebt und gegen die Gesetze Gottes versto\u00dfen hatten. Sie baten Yiohannan sie durch die Taufe zu reinigen. Wenn er der Menge predigte, konnte Yiohannan im Geiste vieler die Frage lesen: \u201eIst dies der Messias, auf den wir schon lange gewartet haben?\u201c Yiohannan antwortete ihnen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Als nun das Volk in gespannter Erwartung war und alle sich in ihren Herzen Gedanken \u00fcber Yiohannan machten, ob er nicht vielleicht selbst der Messias sei, antwortete Yiohannan allen mit den Worten:<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eIch taufe euch mit Wasser; es kommt aber der, welcher st\u00e4rker ist als ich und f\u00fcr den ich nicht gut genug bin, ihm die Riemen seiner Schuhe aufzubinden: der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen. Er hat seine Worfschaufel in der Hand, um seine Tenne gr\u00fcndlich zu reinigen, und er wird den Weizen in seine Scheuen sammeln, die Spreu aber mit unausl\u00f6schlichem Feuer verbrennen.\u201c\u00a0 (Lukas 3:15-17)<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Yiohannan sechsundzwanzig war, kam sein Vetter Joshua, der sechs Monate j\u00fcnger war, sehr ehrf\u00fcrchtig zu ihm. <strong>Yiohannan, der die Shekhinah \u00fcber ihm sehen konnte, verstand, dass sein Vetter der El Shaddai war, der Beni Alaha, DER ERWARTETE.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Hierauf begab sich Joshua mit seinen J\u00fcngern in die Landschaft Jud\u00e4a und blieb dort l\u00e4ngere Zeit mit ihnen und taufte. Aber auch Yiohannan war als T\u00e4ufer zu Aenon in der N\u00e4he von Salim t\u00e4tig, weil es dort reichlich Wasser gab; und die Leute kamen dorthin und liessen sich taufen; Yiohannan war n\u00e4mlich damals noch nicht ins Gef\u00e4ngnis geworfen. Da kam es denn zu einem Streite vonseiten der J\u00fcnger Yiohannans mit einem Juden \u00fcber die Reinigung; und sie kamen zu Yiohannan und berichteten ihm: \u201eRabbi, der Mann, jenseits des Jordans bei dir war und f\u00fcr den du mit deinem Zeugnis eingetreten bist, denke nur, der tauft und alle laufen ihm zu.\u201c <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Da gab Yiohannan ihnen zur Antwort: <strong>\u201eKein Mensch kann sich etwas nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel her gegeben ist. Ihr selbst k\u00f6nnt mir bezeugen, dass ich gesagt<\/strong> <strong>habe:<\/strong><\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"22\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eIch bin nicht der Messias, sondern bin nur als sein Vorl\u00e4ufer gesandt.\u201c Wer die Braut hat, ist der Br\u00e4utigam; der Freund des Br\u00e4utigams aber, der dabeisteht und ihm zuh\u00f6rt, freut sich von Herzen \u00fcber den Jubelruf des Br\u00e4utigams. Diese meine Freude ist nun vollkommen geworden. Er muss wachsen, ich dagegen muss abnehmen.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"23\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Er, der von oben her kommet, steht h\u00f6her als alle anderen; wer von der Erde her stammt, der geh\u00f6rt zur Erde und redet von der Erde her. Er, der aus dem Himmel kommt, steht \u00fcber allen anderen; er legt Zeugnis von dem ab, was er gesehen und geh\u00f6rt hat, und doch nimmt niemand sein Zeugnis an. Wer sein Zeugnis angenommen hat, der hat damit besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"24\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott verleiht die Shekhinah (Heiliger Geist) nicht nach einem Ma\u00df. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne ungehorsam bleibt, wird das Leben nicht zu sehen bekommen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihn gerichtet.\u201c (Johannes 3:22-36)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>In jenen Tagen begab sich nun auch, dass Joshua aus Nazareth in Galil\u00e4a kam und sich von Yiohannan im Jordan taufen lie\u00df. Da, als er gerade aus dem Wasser heraufstieg, sah er den Himmel sich spalten und die Shekhinah (Heiliger Geist) wie eine Tauben auf ihn herabschweben; und eine Stimme erscholl aus den Himmeln: <strong>\u201eDu bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen<\/strong> <strong>gefunden!\u201c <\/strong>(Markus 1:9-11 auch Matth\u00e4us 3:13-17)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"26\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Mitglieder des Sanhedrin in Yerushalayim waren sehr aufgebracht zu erfahren, dass Israeliten, sogar Pharis\u00e4er und Schriftgelehrte, diesen Essener Rahib baten, ihre Gewissen zu erleichtern und sie zu taufen. Yiohannan machte n\u00e4mlich keine Unterschiede und predigte allen und schenkte allen seine Liebe und seine Gebete.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"27\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Prinzessin Shalome, die Tochter von Philipos und Herodias, war neugierig auf Yiohannan und bat einen ihrer Liebhaber, Gideon, einen Leibw\u00e4chter Herodes\u2018, ihres Onkels, der auch einer ihrer Liebhaber war, sie zum Ort, wo Yiohannan predigte, zu bringen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan war ein sehr gut aussehender junger Mann. Seine smaragdgr\u00fcnen Augen und seine liebevolle Stimme erweckten in Shalome s\u00fcndige Gedanken und \u00fcble Begierden, welche Shalome f\u00fcr Liebe hielt. An einem Abend im Herbst kam sie, als arme Sch\u00e4ferin verkleidet, zu Yiohannans H\u00f6hle, w\u00e4hrend Gideon den Streitwagen in den B\u00e4umen und B\u00fcschen versteckte. Yiohannan sa\u00df, gekreuzten Beinen, betend auf einer Schilfmatte. Shalome sa\u00df auf einem h\u00f6lzernen Hocker neben ihm und tat, als ob sie weinte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan hatte ihre Gedanken gelesen und sein Selbst-Bewusstsein erweitert und sagte: \u201eShalome, du bist die Tochter des verr\u00fcckten Philipos und der schamlosen Ehebrecherin Herodias, welche den Tod deines Vaters verursachte, zu Gunsten ihres Liebhabers, des Bruders ihres Ehemannes, deines Onkels Herodes. Deine Mutter zwang Herodes Ehefrau, K\u00f6nigin Aretta, den Palast zu verlassen und zu ihrem Vater, dem K\u00f6nig von Arabien, zur\u00fcckzukehren.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In seiner Wut erkl\u00e4rte der K\u00f6nig Herodes den Krieg und wie viele Menschen wurden wegen der Schamlosigkeit deiner Mutter get\u00f6tet? Ich sehe Gideon, einen deiner vielen Geliebten, in den B\u00fcschen und Palmen versteckt. Er hat vier Schwerttr\u00e4ger bei sich. Gideon ist w\u00fctend \u00fcber deinen Besuch hier. Die anderen lachen dich und ihn aus. Gideon ist verheiratet und hat Kinder. Sein Leben geh\u00f6rt ihnen und nicht dir. Dein Platz, Shalome, ist nicht hier. Gehe bitte! Jetzt! Geh weg von hier!\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"31\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Shalome l\u00e4chelte nur und sagte: \u201eSch\u00f6ner, barf\u00fc\u00dfiger, wilder Mann im Kamelfell. H\u00f6hlenmensch, du kannst mich nicht beleidigen. Es ist wahr, mein Platz ist nicht hier, doch deiner auch nicht. Ich liebe dich, Yiohannan, und m\u00f6chte dich in seidenen Gew\u00e4ndern, weichen Ledersandalen und Schmuck sehen, mein Prinz. Und ich werde dich allein in meinem Herzen bewahren. Du bist ein Edelstein, den ich auf dem Boden einer H\u00f6hle gefunden habe. Ich will diesen Juwel an meiner Brust. Ich will dich, Yiohannan, und ich erhalte immer, was ich will\u201c, sagte sie lachend. \u201eDer Winter kommt. Der Kamelmantel wird kein Schutz gegen K\u00e4lte sein. Komm mit mir zum Palast, in mein warmes Zimmer, in mein warmes Bett. Ich gehe jetzt, doch wenn ich wieder kommen, wird es nicht als Sch\u00e4ferin sein, sondern als Prinzessin Shalome von Jud\u00e4a, um meinen Prinzen mit mir nach Hause zu nehmen.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Mit Erbarmen in seinen Augen betrachtete Yiohannan das M\u00e4dchen. \u201eShalome\u201c, sagte er sanft. \u201em\u00f6ge Gott dir vergeben und dich auf seine Wege f\u00fchren. Geh jetzt und komme nicht wieder. Dies ist kein Ort f\u00fcr dich. Hier geh\u00f6re ich hin. Gehe zur\u00fcck zu deiner Palast-H\u00f6lle. Ich liebe diesen Ort, der von zwei heiligen M\u00e4nnern geheiligt wurde. Ich liebe mein H\u00f6hlen-Paradies.\u201c Und wiederum sagte er einfach: \u201eGehe bitte!\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Gideon, der auf sie wartete, war tr\u00fcbsinnig und still. Die vier Schwerttr\u00e4ger verneigten sich vor der Prinzessin und fl\u00fcchteten. Schweigend f\u00fchrte Gideon den Streitwagen nach Jerikho zum Sommerpalast des Herodes zur\u00fcck, Shalome aber lachte und machte sich lustig \u00fcber ihn. Sie versuchte ihren Liebhaber zu erregen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Gideon meldete Herodes und Herodias Shalomes Besuch in der H\u00f6hle. Herodias kannte die Tricks Shalomes nur zu gut. Herodes aber war w\u00fctend. Er betrachtete Yiohannan als heiligen Mann. Er rief Shalome zu sich um sie auszufragen. Shalome sagte zu ihren Onkel und Liebhaber, sie m\u00f6chte Yiohannan als ihren Kammerherrn im Palst haben. Der K\u00f6nig erwiderte l\u00e4chelnd, sie solle dar\u00fcber nachdenken.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Von Neugierde \u00fcberw\u00e4ltigt, ging Herodias mit Gideon, um diesen H\u00f6hlenmenschen selbst in Augenschein zu nehmen. Yiohannan lehnte es ab, sie eintreten zu lassen. Er sagte: \u201eHerodias, dies ist eine heilige St\u00e4tte. Es war das Zuhause von zwei heiligen M\u00e4nnern, die zum allm\u00e4chtigen Alaha beteten. Es ist kein Ort f\u00fcr eine schamlose Ehebrecherin wie dich, so wenig wie f\u00fcr deine Tochter.\u201c Zornig erwiderte Herodias: \u201eDu ungehobelter Wilder, ich bin im Auftrag von Shalome gekommen, um dich zum Palast zu bringen, nicht als Diener, sondern als Kammerherrn. Dein Aussehen mag f\u00fcr einen Kammerherrn gen\u00fcgen, aber sie hat mir nicht gesagt, dass du ungehobelt bist!\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan unterbrach sie. \u201eHerodias\u201c, sagte er, \u201eder Geist deines Ehemannes Philipos im Palast verflucht euch beide, den K\u00f6nig Herodes und die schamlose Ehebrecherin, die jetzt seine Frau ist. Frau, du bist teuflisch; selbst der Teufel ist nicht schlimmer als du. Kehre zur\u00fcck in deine Palast-H\u00f6lle und in die Arme deines wahnsinnigen Liebhabers.\u201c Herodias antwortete: \u201eIch werde dem K\u00f6nig nicht wiederholen, was du gesagt hast. In einer Woche werden wir im Palast nach Yerushalayim zur\u00fcckfahren, wo meine Tochter dich ganz vergessen wird in ihrer Leidenschaft f\u00fcr den Tanz. Ich habe vorgesehen, zwei ber\u00fchmte T\u00e4nzer aus dem Orient herzubringen, die meine Tochter unterhalten und ausbilden werden. Du bist nichts als ein dummes, wildes Tier und verdienst die Bequemlichkeit des Palastes nicht. So lebe denn in deiner H\u00f6hle, du wilder Schakal!\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Gideon war im Wagen. Herodias nahm die Z\u00fcgel in schrecklichem Zorn und peitschte die Pferde so heftig, dass sie sch\u00e4umten und schwei\u00dfbedeckt waren. So fuhr sie zum Palast zur\u00fcck. Dann rannte sie in die R\u00e4ume, schrie, fluchte und schmetterte, was ihr in die H\u00e4nde kam, an die Wand und auf den Boden. Sie verfluchte Yiohannan seiner Unversch\u00e4mtheit wegen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ersch\u00f6pft erz\u00e4hlte sie Shalome, dass sie nur ihretwillen zu Yiohannan gegangen sei, und wiederholte teilweise, was er ihr gesagt hatte, und gab ihre eigene Vision der Beleidigungen zum Besten, die an sie, an das M\u00e4dchen und den K\u00f6nig gerichtet waren. Sie f\u00fcgte sogar bei, er habe sie mit Gewalt weggesto\u00dfen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In Yerushalayim unternahm Herodias alles Erdenkliche, um Shalome zu helfen, Yiohannan zu vergessen. Gideon lie\u00df sich von seiner Frau scheiden, Shalome zum Gefallen, und lebte im Palast mit ihr. Das Tanzen zerstreute sie und sie nahm sich einen Tanzlehrer als weiteren Liebhaber.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In jenem Winter \u00fcbergab Yiohannan sein Herz vollst\u00e4ndig Alaha und Joshua. Er predigte und taufte. Da er die Shekhinah auf Joshua gesehen und Alaha geh\u00f6rt hatte, wie er seinen Vetter \u201eMein geliebten Sohn\u201c nannte, wollte Yiohannan ausschlie\u00dflich dem Beni Alaha dienen. Selbst wenn er allein in seiner H\u00f6hle sa\u00df, war seine Seele immer auf Joshua den El Shaddai (Logos) eingestimmt und eine unaussprechliche Freude erf\u00fcllte ihn.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"41\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Mit dem n\u00e4chsten Sommer kehrte die k\u00f6nigliche Familie nach Jerikho zur\u00fcck. Herodias wies Gideon an, sofort zu ihr zu kommen, sollte Shalome ihn bitten, sie zu Yiohannan zu bringen, da Herodes seiner Nichte verboten hatte, ihn je wieder zu sehen. Aber Shalome war so hartn\u00e4ckig wie verw\u00f6hnt. Sie war fest entschlossen Yiohannan aufzusuchen, um ihn zu dem\u00fctigen. Mit einem Diener des Haushalts namens Benjamin ging sie heimlich zu den H\u00f6hlen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"42\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan sagte zu dem eigensinnigen M\u00e4dchen, dass sie ihren Geist von unvern\u00fcnftigen Gedanken und W\u00fcnschen befreien m\u00fcsse. Dieser ausgezeichnete Rat brachte Shalome in Wut, die sich vom Verdacht n\u00e4hrte, dass da eine andere Frau sein m\u00fcsse, die Yiohannan beeinflusse. Daselbst fasste sie den Entschluss, sich zu r\u00e4chen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"43\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auch Herodias entschloss sich, die Frechheit des Einsiedlers nicht l\u00e4nger zu dulden, und ging zu Herodes und sagte ihm, Yiohannan habe die k\u00f6nigliche Familie beleidigt und stachle das Volk mit falschen Anschuldigungen auf. Sie verlangte, dass Herodes ihn verhaften und ins Gef\u00e4ngnis werfen lasse.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Obwohl Herodes den Yiohannan als heiligen Mann angesehen hatte, holte er sich jetzt beim Sanhedrin Rat. Der Rayis Rabbi antwortete, dass die T\u00e4tigkeit des Essener Rahib Yiohannan gegen das Mosaische Gesetz versto\u00df und dr\u00e4ngte den K\u00f6nig sie zu beenden.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"45\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">So geschah es, dass eines Tages zur Mittagszeit, als Yiohannan predigte und taufte, Schwerttr\u00e4ger des K\u00f6nigs ihn verhafteten und wegschleppten. Einige seiner Anh\u00e4nger versuchten, sich f\u00fcr ihn einzusetzen, doch Yiohannan bat sie, den Ort friedlich zu verlassen. Er lie\u00df sich von den Soldaten ohne Widerstand festnehmen. Sie brachten ihn nach Jerikho und warfen ihn in den Kerker des Palastes. Die Nachricht von der Verhaftung Yiohannans war Herodias sehr willkommen, zumal sie vom K\u00f6nig selbst vernommen hatte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familiengeschichte. Geburt und Jugend Yiohannans des T\u00e4ufers. Er weiht sich Gott als Asketen-M\u00f6nch. 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