{"id":29145,"date":"2022-06-04T03:28:21","date_gmt":"2022-06-04T01:28:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=29145"},"modified":"2025-03-10T17:20:57","modified_gmt":"2025-03-10T16:20:57","slug":"16-kapitel-joshuas-wirken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/16-kapitel-joshuas-wirken\/","title":{"rendered":"16. Kapitel: Joshuas Wirken"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\">Der Sanhedrin schickt Spione aus. Judas Verschw\u00f6rung. Joshua lehnt eine Krone ab. Vermehrung der Brote und Fische. Joshua geht \u00fcber Wasser. Yioussouf stirbt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Kinder Gottes hei\u00dfen\u00a0 <\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\"><em>(Matth\u00e4us 5:9)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua heilte oftmals hunderte von Menschen t\u00e4glich, gab allen seine Liebe und stellte ihre Gesundheit wieder her. Geheilt wurden Reiche und Arme, Israeliten, Essener, Griechen, Beduinen, R\u00f6mer und andere. In seiner g\u00f6ttlichen El Shaddai Selbstheit sind alle Menschen. Er heilte zu jeder Tageszeit; er heilte zu jeder Nachtzeit; er heilte an jedem Wochentag. Er reinigte die Auss\u00e4tzigen, er gab den Blinden das Augenlicht und erm\u00f6glichte den Lahmen das Gehen. Manchmal rief er abgeschiedene Seelen in ihre \u201eToten\u201c grobstofflichen K\u00f6rper zur\u00fcck. In ganz Pal\u00e4stina und in den Nachbarl\u00e4ndern h\u00f6rten die Menschen von den Wundern, die er vollbrachte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Berichte dieser Wunder riefen bei den israelitischen Rayis Rabbis und dem Sanhedrin aus drei Gr\u00fcnden gro\u00dfe Bedenken hervor. Erstens war der Mann ein Essener und der Sanhedrin betrachtete die Essener als Ketzer. Zweitens folgten Israeliten in gro\u00dfen Scharen Joshua. Und drittens hatte der Sanhedrin eine gewaltt\u00e4tige Untergrundbewegung von Zeloten gegr\u00fcndet, mit dem Ziel, Pal\u00e4stina von den R\u00f6mern zu befreien. Er sah deshalb Joshuas Lehren des Friedens und der Liebe als ernsthafte Bedrohung. Denn lehnte er nicht das Mosaische Gesetz von \u201eAuge um Auge, Zahn um Zahn\u201c ab und lehrte statt dessen \u201eWer dich auf die Wange schl\u00e4gt, dem halte auch die andere hin\u201c? Der Sanhedrin schickte Spione nach Jud\u00e4a mit dem Auftrag, Joshua zu folgen und \u00fcber seine T\u00e4tigkeit zu berichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua reorganisierte die Gruppe der Heiler-J\u00fcnger in Yerushalayim, der viele Israeliten angeh\u00f6rten. Dreihundert junge Israeliten und Essener kamen zu Joshuas Unterricht \u00fcber das Heilen. Yiacoub erhielt den Auftrag, sie im selbst-bewussten Gebrauch von Geist-Mind als \u00e4therische Lebenskraft im Heilen und f\u00fcr die Gesundheit richtig anzuwenden sind. An vier Tagen im Monat wurde unterrichtet. Dazu erhielten sie t\u00e4glich \u00dcbungen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Viele Israeliten wurden gute Heiler, f\u00fcrchteten jedoch die Exkommunikation durch den Sanhedrin. Sie hielten sich deshalb von den Essener Gemeinden fern, obschon sie weiterhin in Joshuas Namen heilten. Einer aus der Gruppe der siebzig Heiler-J\u00fcnger, Yiohannan der Kanaaniter, kam zu Joshua und sagte: \u201eRabbi, viele Israeliten heilen in deinem Namen. Sollen wir sie daran hindern?\u201c Joshua antwortete: <strong>\u201eYiohannan, wir m\u00fcssen allen, die heilen, unseren Segen und unsere Hilfe geben. Denn, wer nicht gegen uns ist, ist unser. Liebe sie und hilf ihnen in ihrem barmherzigen Werk.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da nahm Yiohannan das Wort und sagte: \u201eMeister, wir haben jemand gesehen, der mit deinem Namen b\u00f6se Geister austrieb, und haben es ihm untersagt, weil er dir nicht mit uns nachfolgt.\u201c Joshua aber erwiderte ihm: \u201eUntersagt es ihm nicht, denn wer nicht gegen uns ist, der ist f\u00fcr uns.\u201c (Lukas 9:49-50)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Unter den zw\u00f6lf von Joshua ausgew\u00e4hlten Aposteln war einer namens Judas. Sein Vater war ein reicher Israelit, Mitglied des Adels, und mit seiner Frau, ebenfalls aus vornehmem Haus, hatte er zwei T\u00f6chter und einen Sohn, der starb. Nach dem Tode seiner Frau verliebte sich der Witwer in ihre Dienerin, ein sehr sch\u00f6nes Essener M\u00e4dchen, das Judas geboren hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als Judas ein Junge war, lag das grosse Verm\u00f6gen seines Vaters in den H\u00e4nden der verheirateten Halbschwestern von Judas. Sein Vater hatte sein Verm\u00f6gen in Kriegswagenrennen in Antiochien verloren und war, als Judas zweiundzwanzig Jahre alt wurde, ein Alkoholiker und ein armer Mann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Vater fand ein Dach \u00fcber seinem Kopf bei seiner j\u00fcngsten Tochter. Der junge Judas aber hatte sein Zuhause verloren. Er und seine Mutter zogen in das Haus des \u00e4ltesten Bruders seiner Mutter. Der war Sandalenmacher und der Vater von drei Kindern, die alle noch zu Hause lebten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Judas war ein gut aussehender, aber sehr fauler, junger Mann. Ruben, ein reicher Vetter seines Vaters, ein Junggeselle in mittlerem Alter, sch\u00e4tzte seine Gesellschaft und unterst\u00fctzte ihn. Ruben arbeitete sehr hart in seinem Gesch\u00e4ft. Er trocknete Fr\u00fcchte, Datteln, Feigen und Weintrauben, verpackte und exportierte sie. Ruben war ein F\u00fchrer der Zeloten und spendete viel Geld f\u00fcr den Ankauf von Waffen von Beduinen, doppelschneidige Schwerter und Dolche, die gegen r\u00f6mische Soldaten gebraucht wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ruben nannte sich selbst einen J\u00fcnger Yiohannans\u00a0 des T\u00e4ufers. Judas hatte ihn zum Jordan begleitet, um seinem Wohlt\u00e4ter Freude zu machen, und h\u00f6rte Yiohannan predigen. Dort war Judas vom Rahib getauft worden. Bald folgte er Joshua nach, zum Teil weil er Zeuge wunderbarer Heilungen gewesen war, aber auch weil er Ruben gefallen wollte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rubens Wirbels\u00e4ule wurde in einem Unfall verletzt. Er war gel\u00e4hmt und war vier Monate in seinem Haus in Yerushalayim bettl\u00e4gerig gewesen, bis Judas eines Tages Joshua zu ihm gebracht hatte. Joshua heilte ihn augenblicklich und vollst\u00e4ndig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Dieses Wunder erweckte in Judas\u2019 hinterlistigem Denken eine Idee, die er Ruben unterbreitete. \u201eRuben\u201c, sagte er, \u201eJoshua ist der Vetter ersten Grades von Yiohannan dem T\u00e4ufer, den Herodes enthauptet hat. Herodes ist eine Schachfigur der R\u00f6mer. Ein Drittel der B\u00fcrger Pal\u00e4stinas, n\u00e4mlich die Essener, glaubt, dass Joshua der Messias ist. Joshua hat hunderte von Israeliten geheilt und sie und ihre Familien verehren ihn. Ja, sogar israelitische Pharis\u00e4er folgen ihm nach. Der Sanhedrin wird meinen Plan annehmen m\u00fcssen. Und zudem bist du ein F\u00fchrer der Zeloten. Ja, ich bin sicher, es ist schon fast getan.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eWovon sprichst du?\u201c, fragte Ruben. \u201eJeden Tag heilt Joshua hunderte\u201c, sagte Judas eindringlich. \u201eEinfach durch ein Streicheln seiner Hand. Stell dir vor, was geschehen w\u00fcrde, wenn er diese H\u00e4nde gegen die r\u00f6mischen Soldaten erheben w\u00fcrde. Er k\u00f6nnte sie zu hunderten umbringen. Die Propheten haben es getan und sagen mir, welcher von ihnen hatte gr\u00f6\u00dfere Kr\u00e4fte als Joshua? Wir m\u00fcssen Herodes aus dem Weg schaffen. Ich wei\u00df, wie sehr du ihn hasst.\u201c \u201eWas genau schl\u00e4gst du vor?\u201c, fragte Ruben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eWir werden Joshua zum K\u00f6nig von Israel kr\u00f6nen und wir werden seine Kr\u00e4fte f\u00fcr unsere Zwecke gebrauchen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ruben war begeistert von der Idee und gewann weitere f\u00fcnf einflussreiche Israeliten f\u00fcr die Sache. Er bestellte bei einem Goldschmied in Yerushalayim eine Krone aus vergoldetem Silber und ein Szepter aus dem gleichen wertvollen Metall. Das Szepter war drei Fu\u00df lang und hatte an der Spitze einen goldenen Stern. Und er lie\u00df ein Gewand in k\u00f6niglichem Purpur schneidern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am fr\u00fchen Morgen des zweiten Tages des Festes in Bethsaida kamen die Verschw\u00f6rer mit dem israelitischen Rayis Rabbi von Magdala an, um Joshua zum K\u00f6nig von Israel zu kr\u00f6nen. Joshua, die beiden Yiacoubs, Yiohannan, Petros, Andreas, Philippos, Yiassounai, Rayis Rabbi Samuel und Rayis Rabbi Ezekiel von Bethsaida waren nach dem Morgengottesdienst im Tempelhof, wo schon mehr als zweihundert Heilung Suchende warteten. In einiger Entfernung von Joshua beobachteten und warteten Judas, Ruben, der israelitische Rayis Rabbi und die f\u00fcnf Israeliten, die den Plan unterst\u00fctzten. (S. 86)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als die Auss\u00e4tzigen, die Blinden und die Gel\u00e4hmten geheilt waren und sich entfernt hatten, kamen Judas und seine Verb\u00fcndeten zu Joshua. Judas k\u00fcsste Joshua wie gewohnt und sagte: \u201eShalom, Joshua, K\u00f6nig von Israel!!\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der israelitische Rayis Rabbi hielt die Krone in beiden H\u00e4nden und sagte: \u201eMein Herr Joshua, Sohn des K\u00f6nigs David, knie nieder, mein Herr, dass ich dich mit heiligem \u00d6l salbe und dich zum K\u00f6nig von Israel kr\u00f6ne.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua stie\u00df mit seiner rechten Hand die Krone weg und sagte: <strong>\u201eRayis Rabbi, ich wei\u00df, was ihr alle im Sinne habt. Ihr macht einen grossen Fehler. Ich bin ein K\u00f6nig. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Aber in meinem K\u00f6nigreich gibt es nicht einen K\u00f6nig mit vielen Untertanen: gehorsamen Dienern und gef\u00e4hrlichen Verschw\u00f6rer. Und es gibt in meinem K\u00f6nigreich keine Kriege, keine Revolutionen und kein Blutvergie\u00dfen. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>In meinem K\u00f6nigreich sind ALLE K\u00f6nig, jeder gekr\u00f6nt von unserem Vater im Himmel mit Kronen aus seinem Licht und seiner Liebe.\u201c <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als er das gesagt hatte, verschwand er vor ihren Augen; er hatte seinen grobstofflichen K\u00f6rper dematerialisiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Rayis Rabbi reichte die Krone Ruben, rieb sich vor Verwunderung die Augen und sagte: \u201eWas ist hier geschehen? Wohin ist er gegangen? Was hat er gesagt? Hast du ihn verstanden, Ruben? Ich konnte keinen Sinn darin finden.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ruben sch\u00fcttelte hilflos den Kopf und sagte: \u201eIch auch nicht.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Rayis Rabbis, die zwei Yiacoubs, Yiohannan, Petros, Andreas, Yiassounai und Philippos gingen schweigend in den Tempel, wo sie Joshua wieder materialisiert vor dem goldenen Vorhang des Allerheiligsten fanden. Sie gingen zu ihm und Joshua erkl\u00e4rte ihnen, was die Israeliten beabsichtigt hatten. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Er sagte:<strong> \u201eSelig sind die Friedfertigen, denn sie werden S\u00f6hne Gottes hei\u00dfen.\u201c <\/strong>(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ruben, Judas, der israelitische Rayis Rabbi von Magdala und drei der f\u00fcnf Israeliten, die mit Ruben gekommen waren, gingen, tief entt\u00e4uscht \u00fcber ihren Misserfolg, zum Haus eines israelitischen Freundes von Ruben, eines Lieferanten von Trauben zum Trocknen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Judas war zornig. Immer wieder schlug er wild mit der Faust der rechten Hand gegen die Handfl\u00e4che der linken und schrie: \u201eWas willst du mehr, als K\u00f6nig von Israel zu sein? Verr\u00fcckter Tr\u00e4umer. Fanatischer Essener \u2013 \u201eKrone aus Licht und Liebe von Alaha?\u201c \u2013 dummer Kerl! S\u00e4ge und Hobel eines Tischlers passen besser zu dir als Szepter und Krone. Du kannst nicht entkommen. Ich werde dich zwingen, die Krone anzunehmen, obwohl du sie nicht verdienst; und ich werde der starke Mann sein, der F\u00fchrer hinter dem Thron. Deine dummen Essener J\u00fcnger mit ihrer Essener Bildung \u2013 sie sind nur als Fischer oder Bauern brauchbar. Sie alle, die dich so verehrend anhimmeln! Nein, Joshua, ich wurde nicht zum Diener geboren; ich wurde zum Befehlen und zum Herrschen geboren!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ruben, ich wei\u00df, dass Joshua mich liebt und er wird auf mich h\u00f6ren. Ich bin es, Yiohannan und Philippos, die er liebt. Er k\u00fcsst uns und umarmt uns immer. Obschon ich im Grund genug gegeben habe, gekr\u00e4nkt und \u00e4rgerlich zu sein, hat er es mich nie sp\u00fcren lassen, sondern er scheint mich deshalb nur noch mehr zu lieben. Immer wieder k\u00fcsst er meine Augen und streichelt meinen Kopf und wiederholt eine seiner Seligpreisungen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Alles, was ich je tun muss, ist ihn k\u00fcssen und meinen Kopf auf seine Brust legen. Er w\u00fcrde alles f\u00fcr mich tun. (S. 87)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Und ich werde ihn zwingen K\u00f6nig von Israel zu sein, damit wir in den Pal\u00e4sten von Jerikho und Yerushalayim leben und den b\u00f6sartigen K\u00f6nig Herodes bestrafen und vertreiben k\u00f6nnen. Dann k\u00f6nnen wir die R\u00f6mer aus Pal\u00e4stina vertreiben und unsere eigene m\u00e4chtige und unabh\u00e4ngige Nation regieren! Joshua kann all das tun und ich werde ihn zwingen, es zu tun.\u201c Ruben und Judas nahmen den israelitischen Rayis Rabbi in ihrem Wagen bis Magdala mit und kehrten nach Yerushalayim zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am dritten und letzten Tag des Festes und des Marktes hielt Joshua die Morgenandacht und den Dankgottesdienst und heilte \u00fcber hundert Menschen im Tempelhof. Dann rief er sechzehn seiner Heiler-J\u00fcnger zu sich \u2013 einschlie\u00dflich Petros, die zwei Yiacoubs, Philippos, Andreas, Yiohannan und den Novize Yiassounai \u2013 um mit ihnen zum Markt zu gehen. Philippos, der in Bethsaida wohnte, lud das ben\u00f6tigte Essen in einen Wagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am Mittag kamen sie zum Markt. Das Festgel\u00e4nde lag eine Meile s\u00fcd\u00f6stlich von Bethsaida, s\u00fcdlich der Lagune, n\u00f6rdlich des Berges und \u00f6stlich vom See Genezareth. Die gro\u00dfe Menge der Markt Besucher hatte schon am zweiten Tag alles Essbare verzehrt und am dritten Tag war nichts mehr zu kaufen. Die Menschen machten sich zum Aufbruch bereit, doch als sie Joshua sahen, entschieden viele, noch zu bleiben, obwohl sie hungrig waren und ihre Kinder sich beklagten und weinten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua stand auf einem flachen Felsen, der ungef\u00e4hr drei Fu\u00df hoch war, und schaute auf die Versammelten Israeliten, Essener, Griechen und Beduinen. Er streckte seine H\u00e4nde gen Himmel und sprach sein Gebet der Verehrung auf Griechisch und Aram\u00e4isch: <\/span><span style=\"color: #000080;\">(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eVater, Heiliger Vater Gott, der du in den Himmeln und \u00fcberall bist. Sehr heilig ist dein Name. Dein Reich kommt. Dein Wille geschieht auf Erden wie in den Himmel.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Petros und Philippos kamen zu Joshua und sagten: \u201eRabbi, diese Menschen sind hungrig und m\u00fcde und sie m\u00fcssen noch \u00fcber eine Meile von hier nach Bethsaida gehen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte zu Petros: <strong>\u201eMein lieber Petros, wir werden ihnen zu essen geben.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eWir werden ihnen zu essen geben? Rabbi, was sagst du da? Wei\u00dft du, wie viel Geld wir br\u00e4uchten, um alle diese Menschen zu speisen? Und, abgesehen davon, wo k\u00f6nnten wir die Nahrung kaufen? Wir selbst haben nichts \u00fcbrig. Wir haben alles, was wir gebracht haben aufgegessen. Der gro\u00dfe Korb, den Philippos uns gef\u00fcllt hatte, muss fast leer sein.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua fragte Yiacoub: <strong>\u201eWas ist \u00fcbrig geblieben im Korb?\u201c <\/strong>Yiacoub antwortete: \u201eRabbi, der Korb war gef\u00fcllt mit Broten, gesalzenem Fisch, Feigen und Rosinen. Doch alles, was jetzt \u00fcbrig ist, sind f\u00fcnf Brote und zwei Fische, die wir f\u00fcr dich, Yiohannan und Yiassounai aufgehoben haben.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua rief seine J\u00fcnger und sagte: \u201e<strong>Sagt allen, sie sollen sich in Gruppen zu f\u00fcnfzig und hundert auf den Boden setzten.\u201c <\/strong>Dann bat er, ihm den Korb zu bringen. Yiohannan und Yiassounai brachten ihn und Joshua sagte zu Yiacoub: <strong>\u201eYiacoub, mein Lieber, brich die Brote in zwei.\u201c <\/strong>Der Gott-Mensch nahm einen Fisch in seine linke Hand und ein halbes Brot in die rechte und hielt seine H\u00e4nde den Himmel entgegen und sagte: <\/span><span style=\"color: #000080;\">(Handschrift von Daskalos)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eHeiliger Vater Gott \u2013 Gib uns heute unser t\u00e4gliches Brot.\u201c\u00a0 <\/strong>(S. 88)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Er legte das Brot und den Fisch in den Korb zur\u00fcck, atmete tief ein und sagte zu seinen J\u00fcngern: <strong>\u201eMeine Lieben, kommt, nehmt Brot und Fisch und gebt es den Menschen zu essen. Gebt ihnen so viel sie wollen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Und w\u00e4hrend zwei Stunden und zwanzig Minuten materialisierte der Gott-Mensch Joshua Geist-\u00dcbersubstanz, \u00e4therische Lebenskraft, in Brot und Fisch bis ungef\u00e4hr f\u00fcnftausend M\u00e4nner und tausende Frauen und Kinder gegessen hatten und satt waren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach ihrer R\u00fcckkehr berichteten ihm die Apostel alles, was sie getan hatten. Da nahm er sie mit sich und zog in die Stille zur\u00fcck in eine Ortschaft namens Bethsaida. Als aber die Volksmenge das in Erfahrung gebracht hatte, zogen sie ihm nach, und er lie\u00df sie auch zu ihm kommen, redete ihnen vom Reiche Gottes und machte die gesund, welche der Heilung bedurften. <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Als der Tag sich dann zu neigen begann, traten die Zw\u00f6lf an ihn heran und sagten zu ihm: \u201eLass das Volk ziehen damit sie in den umliegenden Ortschaften und Geh\u00f6fte gehen und dort Unterkunft und Verpflegung finden; denn hier sind wir in einer \u00f6den Gegend. Doch er antwortete ihnen: \u201eGebt ihnen doch zu essen!\u201c Da erwiderten sie: \u201eWir haben nicht mehr als f\u00fcnf Brote und zwei Fische; wir m\u00fcssten sonst hingehen und Lebensmittel f\u00fcr dieses ganze Volk einkaufen\u201c \u2013 es waren n\u00e4mlich gegen f\u00fcnftausend M\u00e4nner. Er sagte aber zu seinen J\u00fcngern: \u201eLasst sie sie in Gruppen von etwa je f\u00fcnfzig Personen lagern.\u201c Sie taten so und brachten alle dazu, sich zu lagern. Darauf nahm er die f\u00fcnf Brote und die beiden Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis Gottes, brach sie und gab sie immer wieder den J\u00fcngern, damit diese sie dem Volk vorlegten. Und sie a\u00dfen und wurden alle satt; dann las man die Brocken auf, die sie \u00fcbrig gelassen hatten, zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll. (Lukas 9:10-17)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als die Menge sich anschickte \u00a0nach Bethsaida zu gehen, bat Joshua seine Heiler-J\u00fcnger: <strong>\u201eMeine Lieben, begleitet sie und helft ihnen mit den Kindern. Die Sonne ist untergegangen und es wird heute Nacht kein Mondlicht geben.\u201c <\/strong>Er rief seine Aposteln zu sich und sagte zu Yiacoub, dem Sohn Shabbatai:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201e<strong>Lieber Yiacoub, der See Genezareth liegt westlich von hier, eineinhalb Meilen entfernt. Geh mit deinem Bruder zu eurem Fischerboot und segelt nach K\u2019far Nahum. Ich will alleine sein. Warte nicht auch mich. Ich gehe auf jenen Berg, um zu Alaha zu beten und ihm f\u00fcr seine gro\u00dfe Liebe f\u00fcr uns alle zu danken.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Philippos fragte Yiacoub, ob er und sein Vetter Nathanael sie begleiten d\u00fcrften, und Yiacoub freute sich, sie mitzunehmen. Petros rief seinen Bruder Andreas und machte sich mit den beiden Yiacoubs, mit Philippos und Nathanael und drei weiteren auf den Weg westw\u00e4rts zum See.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan nahm Yiassounais linke Hand in seine und legte seine rechte Hand auf die Schultern des Novizen und sagte: \u201eYiassounai, lass uns gehen!\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Alle waren sehr m\u00fcde. Die Nacht war warm und dunstig. Der Weg war steinig und rau. Im Gehen murmelte Petros vor sich hin: \u201eHaben wir ihn richtig geh\u00f6rt? Hat er gesagt, dass er allein sein will? Allein, in so einer Nacht, auf diesem unwirtlichen Berg und nur die Sterne als Licht. Ist das f\u00fcr einen Menschen nicht gef\u00e4hrlich?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan sagte sanft zu ihm: \u201ePetros, ist Joshua nur ein Mensch? Du hast doch selbst gesagt, dass er der Sohn Gottes ist. Und hat er nicht gesagt: &lt;Ich bin das Licht der Welt&gt;? Er ist das Licht, Petros. Wozu sorgst du dich\u201c? Petros antwortete: \u201eJoshua sagt, dass auch wir S\u00f6hne Gottes sind, aber ich m\u00f6chte nicht ganz allein in einer schwarzen Nacht wie dieser auf einem felsigen Berg sein.\u201c (S. 89)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201ePetros\u201c, sagte Yiohannan, \u201edu und alle Menschen sind Menschen-G\u00f6tter, Kinder Alahas. Nur Joshua ist ein Gott-Mensch. Petros, er ist Gott. Hast du ihn gestern nicht gesehen, wie er seinen K\u00f6rper dematerialisierte und ihn im Tempel wieder materialisierte? Kannst du das tun? Zwischen einem Menschen-Gott und einem Gott-Menschen ist ein gro\u00dfer Unterschied.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Petros schaute Yiohannan zweifelnd an und brummte weiter vor sich hin. F\u00fcr Petros war Yiohannan nur ein etwas zarter J\u00fcngling. Er wusste nicht, dass Yiohannan, der Bruder Yiacoubs und Vetter Joshuas, ein Erzengel war aus den R\u00e4ngen der F\u00fcrstent\u00fcmer, genau so wie Yiohannans Tante, Maria, Joshuas Mutter. Sie waren beide Mensch geworden, inkarniert durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis, und beide w\u00fcrden eines Tages, nach dem Verlassen ihrer grobstofflichen K\u00f6rper, diese dematerialisieren: Yiohannan auf der griechischen Insel Patmos und Maria in Ephesus, sogar w\u00e4hrendem christliche Br\u00fcder und Schwestern ihre toten K\u00f6rper mit duftenden \u00d6len f\u00fcr das Begr\u00e4bnis Einrieben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als die J\u00fcnger das Fischerboot von Shabbatai erreichten, zogen sie ihre staubigen und schwei\u00df durchn\u00e4ssten Sandalen aus, wuschen sie und ihre F\u00fc\u00dfe und stiegen barfu\u00df in das Boot.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Nacht war pechschwarz, Yiacoub ging ans Steuer und bat seine Partner, Petros und Andreas, die zwei dreieckigen Vordersegel zu l\u00f6sen und das Hauptsegel an den Mast gebunden zu lassen. Als das getan war, z\u00fcndete Petros die vier Laternen an. Das Schiff segelte langsam gegen K\u2019far Nahum. Die ersch\u00f6pften M\u00e4nner legten sich auf die S\u00e4cke der Netze, um sich auszuruhen. Petros murmelte weiter vor sich hin in seiner Verwirrung. Yiohannan, Philippos, Nathanael und die beiden Yiacoubs lagen in der N\u00e4he des Steuers. Yiohannan lud Yiassounai ein n\u00e4herzukommen. Er umfasste mit seiner rechten Hand liebevoll Yiassounais Kopf, der auf seiner Brust ruhte, und hielt den Jungen mit seiner linken Hand. Philippos hielt Yiassounais Hand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Philippos und Yiassounai konnten sich selbst-bewusst ausdehnen aus ihren materiellen K\u00f6rpern. Yiohannan hatte ihnen nahegelegt, dies vor den anderen geheim zu halten. Er hat Gesagt: \u201eSchweigt dar\u00fcber. Ihr k\u00f6nnt dar\u00fcber untereinander reden und mit mir. Ich werde euch lehren, euer Selbst-Bewusstsein \u00fcberbewusst auszudehnen, und zwar gleichzeitig an verschiedene Orte und in Welten anderer Dimensionen. Als sie ihn fragten: \u201eWann\u2018\u201c, antwortete er: \u201eSpielt es eine Rolle? Ich werde immer mit euch beiden sein.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Philippos betrachtete Yiohannan mit gro\u00dfer Liebe im schwachen Licht der Laterne und sagte zu ihm: \u201eDu bist Joshuas Vetter und ihr habt eine auffallende \u00c4hnlichkeit. Wir wissen, dass er, unser Messias, der Beni Alaha ist, aber wer bist du, Geliebter?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan antwortete: \u201eLiebster, obwohl du mich hier in einem grobstofflichen K\u00f6rper mit euch essen und trinken siehst, bin auch ich ein Wesen, das sich von dir unterscheidet. Sp\u00e4ter wirst du es verstehen. Nicht jetzt. Ich sage dir aber, ich bin Mensch geworden und habe mich inkarniert, um dem g\u00f6ttlichen Plan und dem Willen unseres Vaters zu dienen. Ich bin ein Strahl selbst-bewussten Lichts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Unser vielgeliebter Joshua ist das Licht. Er ist das Licht der Welten. Du kannst das jetzt nicht verstehen. Liebe und nur Liebe wird dich lehren. Mein Rat an dich ist: liebe, diene und sei still. Und jetzt ist es an der Zeit, eure K\u00f6rper zu verlassen und sie ausruhen zu lassen. Ich bin jetzt hier mit euch. Und ich bin auch mit ihm auf dem Berg zu Alaha betend \u2026 und anderswo. Diese Bedeutung von Selbst-\u00dcberbewusstsein. Genug. Schlaf jetzt.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Philippos und Yiassounai erwachten mitten in der sehr dunklen Nacht und kehrten in ihre materiellen K\u00f6rper zur\u00fcck. Sie sahen eine Lichtkugel am fernen Horizont. Sie sagten zu Yiohannan, der das Licht l\u00e4chelnd betrachtet: \u201eIst unser geliebter Rabbi in jenem Licht?\u201c Yiohannan legte seine Finger auf ihre Lippen und fl\u00fcsterte: \u201eJa, meine Lieben, seid still.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Andreas erwachte, durch die Lichtkugel sehr ver\u00e4ngstigt, und sch\u00fcttelte Petros wach. Petros rieb sich die Augen, als die Lichtkugel immer n\u00e4her kam und eine S\u00e4ule aus sehr hellem Licht wurde, Petros, Andreas, Nathanael und die beiden anderen J\u00fcnger, die mit ihnen waren, wurden in Schrecken versetzt. Jemand schrie auf: \u201eEs ist ein \u00fcbler Wassergeist!\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Pl\u00f6tzlich war die Lichts\u00e4ule nur zwei Yards von dem Schiff entfernt und man konnte eine menschliche Form erkennen, die von dem blendenden Licht umgeben war. Das Licht ging drei Fu\u00df \u00fcber den Kopf hinaus und zwei Fu\u00df um den K\u00f6rper herum. \u00dcber dem Kopf und um ihn herum war es wie das Licht der Sonne, gegen das Herz wurde es rosafarben, leuchtendes Himmelblau um den Solarplexus und Smaragdgr\u00fcn bei den Beinen. Schiff und Wasser strahlten im gl\u00e4nzenden Licht, wie in einem hellen Sommertag. Sanft ging das Licht in den sich materialisierenden K\u00f6per von Joshua hinein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua stand auf dem Wasser des See Genezareth, l\u00e4chelte und sagte: <strong>\u201eIch bin es. F\u00fcrchtet euch nicht.\u201c <\/strong>Petros sagte: \u201eRabbi, wenn du es wirklich bist, befehle mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.\u201c Joshua sagte: <strong>\u201eWarum befehlen, Petros? Wenn du kommen willst, dann komme.\u201c <\/strong>Und Petros ging \u00fcber das Wasser zu Joshua, der zwei Yards vom Schiff entfernt war. Aber als Petros\u2018 Glauben wankte, begann er zu sinken und schrie zum Gott-Menschen: \u201eRabbi, mein Herr, rette mich!\u201c Joshua streckte seine Hand aus, fasste ihn und sagte: <strong>\u201eDu Kleingl\u00e4ubiger, warum hast du gezweifelt?\u201c <\/strong>Und beide bestiegen das Schiff.\u00a0 \u00a0<em>(Matth\u00e4us 14: 22-31)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua ging direkt zu Yiohannan, legte seine H\u00e4nde auf die K\u00f6pfe von Yiohannan und Philippos. Yiassounai, der auf dem Boden lag, umarmte die F\u00fc\u00dfe seines geliebten Joshuas und k\u00fcsste seine Zehen. Joshua nahm seine Hand von Yiohannans Kopf, hob das K\u00e4ppchen des Novizen und streichelte sein Haar. Yiohannan half dem Jungen auf und Joshua legte das K\u00e4ppchen wieder auf und k\u00fcsste Yiassounais Augen. Yiassounai brach in Tr\u00e4nen aus, ohne zu wissen warum.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Im Morgengrauen legte das Schiff in K\u2018far Nahum an. Joshua, die beiden Yiacoubs und Yiohannan gingen in Yioussoufs Haus. Yiassounai ging in den stillen Tempel, um ihn zu reinigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiossophat, Simon und Judas, die S\u00f6hne Yioussoufs, und ihre Frauen und Kinder und Esther mit ihrem Ehemann Altai waren nach K\u2019far Nahum geeilt, nachdem Tamar und Maria sie benachrichtigt hatten, dass ihr Vater am Sterben liege. An Yioussoufs Bett sagte Yiossaphat zu Joshua. \u201eYioussouf liebt dich am meisten von uns allen. Die ganze Nacht hat er in seinem Schlaf gel\u00e4chelt und mit dir gesprochen, als ob du hier w\u00e4rest.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte: <strong>\u201eLiebst du deinen Vater mehr, als ich ihn liebe? Ich war hier bei ihm w\u00e4hrend der ganzen Nacht. Und ich werde bei ihm sein, wenn du denkst, er sei tot, und du ihn langsam vergessen wirst. Du kannst das, was ich dir sage, nicht verstehen. Yioussouf aber muss jetzt ruhen, gl\u00fccklich in Alaha. F\u00fcr mich wird Yioussouf nicht sterben. Nur, sein grobstofflichen K\u00f6rper wird sterben, nicht Yioussouf. Alaha, Gott, ist nicht ein Alaha der Toten, sondern er ist Alaha der lebenden, unsterblichen Geist-Seelen-Wesen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am Mittag ging Yioussouf l\u00e4chelnd hin\u00fcber in die Welt der vier Dimensionen. Joshua bat Yiossaphat die Augen seines Vaters zu schlie\u00dfen. Er bat sie alle, Yioussouf ihre Liebe und ihre guten Gedanken zu schicken und ihre Gebete zu Alaha. Auf Yiossophats Wunsch sollte sein Vater neben Yioussoufs Eltern begraben werden und so fuhren alle am n\u00e4chsten Tag nach Nazareth.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiossaphat konnte nicht verstehen, warum Maria, Yiacoub und Joshua nicht weinten und \u00fcber den Tod des alten Mannes nicht zu trauern schienen, wusste er doch, wie sehr sie alle seinen Vater geliebt hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua, der seine Gedanken kannte, sagte: <strong>\u201eYiossaphat, keines Menschen Geist-Seele stirbt. Die Ego-Geist-Seele ist das Leben. Nur der materielle K\u00f6rper stirbt. Dein Vater Yioussouf ist nicht jener tote K\u00f6rper im Sarg. Du musst ihn in deinem Geist und Herzen bewahren, damit du mit ihm in Verbindung kommen kannst. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Verstorbenen k\u00f6nnen leicht Verbindung mit den &lt;Lebenden&gt; aufnehmen, auch wenn die sogenannten Lebenden sie nicht f\u00fchlen oder sehen k\u00f6nnen. Lieber Yiossaphat, Yioussouf ist jetzt intensiver am Leben, als du es bist. Er ist selbst-bewusster.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiossaphat starrte Joshua an, strich sich \u00fcber den Bart und \u00fcberlegte: \u201eIst das m\u00f6glich? Kann das, was Joshua sagt, wahr sein? Wie k\u00f6nnen wir sicher sein?\u201c<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sanhedrin schickt Spione aus. Judas Verschw\u00f6rung. Joshua lehnt eine Krone ab. Vermehrung der Brote und Fische. Joshua geht \u00fcber Wasser. Yioussouf stirbt. 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