{"id":29151,"date":"2022-06-04T03:36:15","date_gmt":"2022-06-04T01:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=29151"},"modified":"2025-03-10T17:21:51","modified_gmt":"2025-03-10T16:21:51","slug":"17-kapitel-in-gedanken-worten-und-taten-der-goettliche-plan","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/17-kapitel-in-gedanken-worten-und-taten-der-goettliche-plan\/","title":{"rendered":"17. Kapitel  In Gedanken, Worten und Taten &#8211; Der g\u00f6ttliche Plan"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\">Yioussouf wird in Nazareth beerdigt. Joshua geht nach Yerushalayim zu einer Ratsversammlung der Essener Rayis Rabbis. Der Essener Rat w\u00e4gt sein Verhalten ab, angesichts der Gewalttaten gegen ihre Gemeinden, Joshua ber\u00e4t die Rayis Rabbis, er heilt Kranke und lehrt seine J\u00fcnger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Himmlischer Vater, vergib uns unsre Schulden, wie auch wir sie unsern Schuldner vergeben<strong>.\u00a0 \u00a0(<\/strong>Matth\u00e4us 6:12)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Tag, eine Stunde vor Sonnenaufgang, fuhr ein vierr\u00e4driger, von zwei Pferden gezogener Wagen mit Yioussoufs Sarg nach Nazareth. Yiossaphat mit seinem Bruder Yiacoub zur Seite lenkte die Pferde. Rechts vom Sarg sa\u00dfen Joshua, Maria, Tamar und Esther auf niedrigen Hockern. Auf der linken Seite sa\u00dfen Esthers Ehemann Altai und Tamars Ehemann Manasseh mit seinen beiden S\u00f6hnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sechs vierr\u00e4drige Wagen folgten. Zuerst kam der Wagen, der dem Bistum von K\u2019far Nahum geh\u00f6rte, mit dem Rayis Rabbi Samuel, der sp\u00e4ter nach Yerushalayim weiterreisen wollte. Yiacoub und sein Vater Shabbatai f\u00fchrten die Pferde. Myriam Shalome, Yiohannan, Yiassounai, Naomi und Yioussoufs Enkelkinder sa\u00dfen hinter ihnen. In den anderen Wagen sa\u00dfen weiter Verwandte und Freunde. Es war eine Reise von dreiundzwanzig Meilen und eine Stunde nach Sonnenuntergang ruhte Yioussoufs Sarg im Hause in Nazareth, das Yiossaphat und seine Familie von Yioussouf und Maria erhalten hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die ganze Nacht wachten Joshua, Maria, Yiossaphat, Esther, Tamar, Yiacoub und die anderen S\u00f6hne Yioussoufs betend beim Sarg, wie es bei den Essenern \u00fcblich war. Am n\u00e4chsten Morgen begruben der Rayis Rabbi Samuel und David, der Essener Rabbi von Nazareth, die sterbliche H\u00fclle Yioussoufs im Friedhof des Essener Tempels, zweihundert Yards vom Haus entfernt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Tag \u2013 es war der zweite Tag im Monat Ab (August) \u2013 kehrten Tamar mit ihrer Familie, Myriam Shalome und Shabbatai nach K\u2019far Nahum zur\u00fcck und Esther, Altai und ihre zwei S\u00f6hne fuhren nach Kana. Yiossaphat hatte Maria eingeladen, bei seiner Familie in Nazareth zu bleiben, doch Samuel erinnerte sie an ihre Aufgaben in K\u2019far Nahum. Schlie\u00dflich kamen sie \u00fcberein, dass sie nach einem Monat zur\u00fcck nach K\u2019far Nahum gehen w\u00fcrden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rayis Rabbi Ephraim hatte f\u00fcr die erste Augustwoche eine Ratsversammlung der Essener Rayis Rabbis nach Yerushalayim einberufen, um schwerwiegende Angelegenheiten der Essener Gemeinden in Pal\u00e4stina zu besprechen. Samuel, der Rayis Rabbi von K\u2019far Nahum, war der Zweith\u00f6chste im Rang der Essener Rayis Rabbis. Er war dem Rayis Rabbi Ephraim seit Jahren in br\u00fcderlicher Liebe zugetan.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am dritten Tage im August machten sich Samuel, Joshua, Yiohannan, die beiden Yiacoubs, Naomi und Yiassounai auf nach Yerushalayim. Es war eine Reise von mehr als sechzig Meilen, meistens \u00fcber bergige Wege. Zu dieser Zeit waren die Wege zwar befahrbar, doch sehr steil, besonders nach Sykhar in Samarien \u00fcber den Berg Gavaal und zur Stadt Ephraim in Jud\u00e4a \u00fcber den Berg Gavazin. Dort stie\u00df Rayis Rabbi Naasson vom Bistum Ephraim zu ihnen. Nach Yerushalayim waren es noch weitere drei\u00dfig Meilen. Sie reisten in der dr\u00fcckenden Hitze des Tages, aber auch bei Nacht. Die vom Mond erhellten N\u00e4chte im August waren sanft, k\u00fchl und sehr angenehm.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Reise dauerte zwei Tage und zwei N\u00e4chte. Am dritten Tag, eine Stunde nach Sonnenaufgang, fuhren die Reisewagen durch die Tore des Essener Bistums. Stefanos hatte sie l\u00e4ngst ge\u00f6ffnet, da er sehns\u00fcchtig ihre Ankunft erwartete. Rayis Rabbi Ephraim und zehn andere Rayis Rabbis der Essener Bist\u00fcmer von ganz Pal\u00e4stina beteten im Tempel zu Alaha. Zwei weitere Rayis Rabbis wurden noch erwartet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua, Samuel, Naansson, Yiohannan und Yiassounai gingen direkt in den Tempel. Naomi begab sich ins Zimmer f\u00fcr Besucher, w\u00e4hrend die beiden Yiacoubs sich um die vielen Wagen und Pferde sich k\u00fcmmerten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Morgengottesdienst wurden die Rayis Rabbis, die \u00c4ltesten und ihre G\u00e4ste zum Fr\u00fchst\u00fcck in die Speisezimmer geladen. Unter den G\u00e4sten waren Yiassounais Eltern, Ivikos und Aethra, die Naomi abholen wollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai versprach seinem Vater, dass er nach der Beendigung der Versammlung wieder regelm\u00e4\u00dfig seine zwei freien Tage pro Woche mit ihnen verbringen werde. Ivikos wollte am n\u00e4chsten Tag Yiassounais Gro\u00dfvater Manasseh zu einem Besuch ins Bistum bringen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai ging alsdann in Joshuas R\u00e4ume, um nachzusehen, ob alles in Ordnung war. Dort fand er Stephanos, der ihn wortlos umarmte und k\u00fcsste. Alles war sauber und aufger\u00e4umt und ein l\u00e4chelnder Yiassounai k\u00fcsste Stephanos und bedankte sich. \u201eMein lieber Yiassounai\u201c, fragte Stephanos, \u201ewarst du in K\u2019far Nahum gl\u00fccklich? Ich wei\u00df, dass du gl\u00fccklich warst in der N\u00e4he von Joshua. Ich aber war hier sehr einsam ohne dich.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eNat\u00fcrlich war ich gl\u00fccklich\u201c, antwortete Yiassounai, \u201edoch auch ich habe dich vermisst. Ich habe Is-shaak immer wieder \u201eStephanos genannt.\u201c Wer ist Is-shaak?\u201c, fragte Stephanos.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eDer Neffe von Rayis Rabbi Samuel\u201c, sagte Yiassounai, \u201eer ist ungef\u00e4hr so alt wie du und auch ein Novize. Er ist ein guter Freund und Bruder und war immer nett zu mir, doch er ist nicht mein geliebter Stephanos. Ich vermisse ihn jetzt nicht so, wie ich dich vermisst habe. Jede Nacht bin ich zu dir gekommen Stephanos. Ich wei\u00df, dass du in meinem Bett geschlafen hast und erst heute Morgen hast es frisch bezogen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eJa\u201c, sagte Stephanos, \u201eich f\u00fchlte deine Gegenwart, doch dachte ich, es k\u00f6nnte nur Einbildung und Wunschdenken sein.\u201c \u201eIch werde dir etwas anderes sagen\u201c, sagte Yiassounai. \u201eDu hast die Schl\u00fcssel bei dir, nicht wahr? Und du wei\u00dft, dass ich noch nicht in meinem Zimmer war? Dort stehen vier neue T\u00f6pfe, die du wei\u00df gestrichen und mit gro\u00dfbl\u00e4ttrigem Basilikum bepflanzt hast, zwei an jedem Fenster.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Vor drei N\u00e4chten, um Mitternacht, warst du durstig. Du bist aufgestanden und nahmst die Tonschale, um sie mit Wasser zu f\u00fcllen, aber du bist gestolpert, hast dir einen Kn\u00f6chel verdreht, und die Schale und der Krug ging in Br\u00fcche. Der Krug beim Fenster ist neu und gr\u00f6sser als der alte und die Schale ist eine von deinen. Dein Kn\u00f6chel schmerzt immer noch, nicht wahr, Stephanos?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai l\u00e4chelte seinen verbl\u00fcfften Freund an und sagte: \u201eWarum \u00fcbst du nicht, dein Selbst-Bewusstsein auszudehnen und deinen grobstofflichen K\u00f6rper willentlich zu verlassen? Es ist nicht schwer. Ich habe das vor vielen Jahrhunderten gelernt. Du musst nur aufwachen, w\u00e4hrend dein K\u00f6rper schl\u00e4ft.\u201c Auch Stefanos l\u00e4chelte und schaute seinen Novizen Bruder mit gro\u00dfer Liebe an: \u201eNoch nicht\u201c, sagte er, \u201eich habe jetzt noch anderes zu tun.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Morgen, nach dem Gottesdienst, war die erste Versammlung der Rayis Rabbis und der Essener \u00c4ltesten in der Synagoge. Rayis Rabbi Ephraim bat Joshua, die Diskussion zu er\u00f6ffnen. Es war Joshuas Wunsch, dass diese Diskussionen im Geist der Liebe zu Gott und zu allen Mitmenschen gef\u00fchrt w\u00fcrden, ohne boshafte Gesinnung. Mit nach oben ausgestreckten Armen sprach er auf Griechisch und Aram\u00e4isch zu ihnen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em> Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und deine Mitmenschen wie dein eigenes Selbst.\u00a0 (Matth\u00e4us 22:37, 39)<\/em><\/span><span style=\"color: #000080;\">\u00a0 \u00a0(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Da sich mehr als hundert Heilung Suchende l\u00e4rmend im Tempelhof versammelt hatten, bat Joshua die<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rayis Rabbis und die \u00c4ltesten, ihn zu entschuldigen. Er gab Stephanos und Yiassounai ein Zeichen ihm zu folgen, verlie\u00df die Halle der Synagoge und ging in den Hof um zu heilen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In der Zwischenzeit bat Ephraim die versammelten Rayis Rabbis ihre Berichte aus erster Hand zu geben. Einige konnten kaum ihre Wut gegen die Israeliten verbergen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am dritten Morgen hielten die Rayis Rabbis und die Essener \u00c4ltesten am gleichen Ort ihre zweite Sitzung. Ephraim bat Joshua, anwesend zu sein und sein Gebet der Lobpreisung Alahas zu sprechen. Mit nach oben gestreckten Armen betete Joshua auf Griechisch und Aram\u00e4isch: <\/span><span style=\"color: #000080;\">(Handschrift von Daskalos)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Unser Vater, der du bist in den Himmeln und \u00fcberall. Dein Name ist heilig. Dein Reich ist hier und \u00fcberall. Dein Wille geschieht auf Erden so wie in den Himmeln.\u201c (Matth\u00e4us 6:9-10)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> \u201eEhrw\u00fcrdige Rayis Rabbis und<\/strong> <strong>\u00c4lteste\u201c<\/strong>, fuhr Joshua fort, <strong>\u201enicht ein einziges Blatt f\u00e4llt von einem Baum, wenn es nicht der Wille Alahas ist.<\/strong> <strong>Einzig Alaha ist unser Schutz.\u201c<\/strong> Joshua \u00fcberlie\u00df nun seinen Platz dem Rayis Rabbi Ephraim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ephraim bat den Rayis Rabbi Nansson des Bistums Kir-Hareseth, der sich mit Handzeichen eifrig zu Wort meldete, zu sprechen. Nansson konnte seinen Zorn nicht verbergen. Ehrw\u00fcrdige Rayis Rabbis und \u00c4lteste\u201c, sagte er mit Bitterkeit, \u201ewir, die Essener in Pal\u00e4stina, sind ein Drittel der Bev\u00f6lkerung. Pal\u00e4stina ist unter der Herrschaft des r\u00f6mischen Reiches, des israelitischen K\u00f6nigs Herodes und der israelitischen, religi\u00f6sen Instanz des Sanhedrins.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Wir Essener sind friedliebende Menschen. Wir haben die Sklaverei schon vor Jahrhunderten abgeschafft. Alaha, den wir verehren, ist barmherzig. Der Alaha von Moshe (Moses) ist grausam und r\u00e4chend; ein strafender Alaha mit allen menschlichen Schw\u00e4chen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Wir Essener bringen Alaha keine Blutopfer von Tieren und V\u00f6geln mehr dar. Wir haben in unserem Leben das Gesetz <strong>&lt;Liebe alle \u2013 vergib und vergiss&gt; <\/strong> Das Gesetz der Rache verlangt &lt;Auge um Auge, Zahn um Zahn&gt;, doch unser geliebter Joshua lehrte uns &lt;<strong>Wer dich auf die Wange schl\u00e4gt, dem halte auch die andre hin.<\/strong>&gt;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Wir leben nicht mehr nach den vielen grausamen, unzeitgem\u00e4\u00dfen Vorschriften des Mosaischen Gesetzes. Und deshalb betrachtet uns der Sanhedrin als Ketzer und wir haben unter ihm zu leiden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Vor sechs Monaten meldete ich dem Rayis Rabbi Ephraim ein Verbrechen, das der Sanhedrin gegen uns begangen hat. Und jetzt, vor einem Monat, geschah in Kir-Hareseth ein weiteres Verbrechen. Assa war ein Tischler. Sein Haus stand zwischen unserer kleinen Essener Gemeinde und dem viel gr\u00f6\u00dferen israelitischen Quartier. Vierf\u00fcnftel der Menschen, die in Kir-Hareseth leben, sind ja Israeliten. Vor sechs Monaten setzten Israeliten auf Befehl des Sanhedrin Assas h\u00f6lzerne Werkstatt und sein Haus in Brand. Das Feuer wurde eine Stunde vor Mitternacht gelegt. Assa, seine Frau und seine drei Kinder, die im obersten Stock schliefen, verbrannten bei lebendigem Leib. Assas Verbrechen war, dass er am Sabbat gearbeitet hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Und vor einem Monat r\u00e4chte sich der Sanhedrin an einem verarmten, verwaisten Essener M\u00e4dchen und deren Mutter. Rahab lebte mit ihrer Mutter in einer H\u00fctte von nur einem Raum im israelitischen Quartier. Die H\u00fctte war hundert Yards von den Webst\u00fchlen entfernt, an denen sie arbeiteten. Rahab war achtzehn Jahre alt und sehr h\u00fcbsch. Der Schwiegersohn des Eigent\u00fcmers der Webst\u00fchle, ein ungehobelter junger Israelit, verliebte sich in Rahab, ohne dass sie ihn im geringsten in seinen s\u00fcndlichen Gef\u00fchlen ermutigt h\u00e4tte. Seine Frau, die reiche Tochter des Eigent\u00fcmers der Webst\u00fchle, die f\u00fcnfzehn Jahre \u00e4lter als er, sehr fett und faul.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rahab wies seine Ann\u00e4herungsversuche zur\u00fcck, was ihn in Wut versetzte. Er begann, seine Frau zu vernachl\u00e4ssigen, zu beleidigen und sogar zu schlagen. Daraufhin beschuldigten seine Frau Rahab und ihre Mutter, Hexen zu sein, die ihren Ehemann verzaubert h\u00e4tten. Sie verbreitete auch das Ger\u00fccht, dass Rahab liederlich sei und teuflisch hinterlistig, sich zudem auf den Stra\u00dfen israelitischen M\u00e4nnern hingebe und J\u00fcnglinge verf\u00fchre.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Diese L\u00fcgen unterbereitete sie schriftlich dem israelitischen Rabbi, der den Sanhedrin vertrat. Der Sanhedrin gab dem Rabbi den Rat, die Anschuldigungen zu untersuchen und zu handeln, ohne den Sanhedrin darin zu verwickeln, um Konflikte mit den Beh\u00f6rden der R\u00f6mer zu vermeiden. Wenn es zu einer Hinrichtung kommen sollte, dann solle es als spontane Reaktion der gerechten Emp\u00f6rung der Leute erscheinen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Im Einvernehmen mit dem israelitischen Rabbi von Kir-Hareseth gab das b\u00f6se Weib insgeheim einen Auftrag an vier Schl\u00e4ger und einem bestechlichen jungen Mann, die sie reichlich bezahlte. Eines Tages nach Sonnenuntergang, als Rahab und ihre Mutter von der Arbeit nach Hause gingen, kam der junge Mann hinter einem Steinhaufen hervor, den die Schl\u00e4ger vorbereitet hatten. Er fasste Rahab, riss ihre Kleider vom Leib und vergewaltigte sie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als Rachel um Hilfe schrie, erschienen die vier Verbrecher mit Steinen in den H\u00e4nden. Rachel wurde wieder und wieder am Kopf getroffen. Sie starb in einer Blutlache. Als der junge Mann seine brutalen Triebe am K\u00f6rper des bewusstlosen M\u00e4dchens befriedigt hatte, \u00fcberlie\u00df er sie den M\u00f6rdern, die auch sie zu Tode steinigten. Eine ganze Nacht blieben die blutigen K\u00f6rper auf der Stra\u00dfe liegen. Als mir diese Verbrechen am n\u00e4chsten Tag vor Sonnenaufgang gemeldet wurden, eilte ich dorthin mit zwei Frauen, die dem Bistum dienen. Wir h\u00fcllten Rahabs K\u00f6rper in T\u00fccher aus Leinen und nahmen beide mit zur Bestattung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ehrw\u00fcrdige Rayis Rabbis und \u00c4lteste, ihr wisst genau, dass diese nicht die einzigen Vergehen sind, die der Sanhedrin gegen uns begangen hat. Die Samaritaner wurden \u00e4hnlich schlecht behandelt, bis sie das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht annahmen. Das hat sie vom Joch des Mosa\u00efschen Gesetzes und den Peitschen des Sanhedrins befreit. Obwohl das r\u00f6mische Gesetz verlangt, dass der r\u00f6mische Statthalter alle Todesurteile best\u00e4tigen muss, stellt er sich den Verbrechen des Herodes und des Sanhedrin gegen\u00fcber allzu oft blind. Dadurch will er uns zwingen, zu unserem eigenen Schutz das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht anzunehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die \u00e4gyptischen Essener sind r\u00f6mische B\u00fcrger. Warum nehmen wir das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht nicht auch an, zu unserem Schutz? Es ist an der Zeit, diese Angelegenheit sehr sorgf\u00e4ltig zu \u00fcberdenken.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rayis Rabbi Samuel von K\u2019far Nahum antwortete: \u201eEhrw\u00fcrdiger Rayis Rabbis und \u00c4lteste, ich will in keiner Weise meinem Bruder, dem Rayis Rabbi Naasson die Schuld zuweisen; ich m\u00f6chte lediglich darauf hinweisen, dass in vielen F\u00e4llen, wie auch in diesen beiden herzzerrei\u00dfenden Vorf\u00e4llen, Verbrechen vorsehbar sind und daher vermieden werden k\u00f6nnten. Solche Verbrechen geschehen allzu h\u00e4ufig, nicht nur mit Essenern als Opfer, sondern auch mit israelitischen Br\u00fcdern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Unser Ziel darf nicht sein, Schuld zuzuweisen, sondern Wege zu finden, um uns selbst zu sch\u00fctzen. Vielleicht hat mein Bruder Naasson die Botschaft unseres geliebten Messias Joshua nicht verstanden. Wenn ihn richtig versteh, lehrt er uns, zu Alaha, unserem Vater, um Schutz zu beten, und unser Vertrauen nicht in menschliche G\u00f6tzenanbeter zu setzen. Er lehrt uns, dass wir alle Mitmenschen als Kinder Alahas lieben, Toleranz \u00fcben und ihnen vergeben.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als die R\u00f6mer \u00c4gypten einnahmen, wurden alle Essener in \u00c4gypten r\u00f6mische B\u00fcrger. Die R\u00f6mer kamen nach \u00c4gypten als Befreier, ohne Widerstand; sie befreiten die \u00c4gypter von der qualvollen Unterdr\u00fcckung, die sie unter der griechisch-\u00e4gyptischen K\u00f6nigin Kleopatra und der ptolem\u00e4ischen Dynastie ausgesetzt waren. Die R\u00f6mer haben nie versucht, die \u00c4gypter zu ihren G\u00f6ttern zu bekehren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Einige \u00c4gypter verehrten griechische und \u00e4gyptische G\u00f6tter, Aton, unseren Alaha. Alle hatten die Freiheit, den Gott ihrer Wahl anzubeten. Nach Pal\u00e4stina kamen die R\u00f6mer jedoch als Eroberer. Sie lie\u00dfen zwar den israelitischen K\u00f6nig im Amt, haben aber alles unternommen, um an seine Macht und Herrschaft zu untergraben, in der Absicht, Pal\u00e4stina schlie\u00dflich vollst\u00e4ndig unter ihre Kontrolle zu bringen. Somit sind wir zwei M\u00e4chten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert: den R\u00f6mern und K\u00f6nig Herodes mit dem Sanhedrin. Wenn wir das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht, das uns angeboten wird, annehmen, best\u00e4rken wir die Verschw\u00f6rung der R\u00f6mer, was Herodes und den Sanhedrin in Wut versetzten w\u00fcrde. Wir d\u00fcrfen nicht in diesen politischen Konflikt eintreten, wenigstens jetzt noch nicht.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rayis Rabbi Ephraim wandte sich an Joshua: \u201eMalpana Rabbi Joshua, was sagst du dazu?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> \u201eGeliebte, ihr alle\u201c, sagte Joshua, \u201elasst uns zu Alaha beten um Schutz und Erleuchtung, damit wir Gefahren voraussehen und ihnen aus dem Weg gehen k\u00f6nnen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> \u201eJene, die sich als unsere Feinde betrachten, brauchen unsere Liebe und unsere Gebete am n\u00f6tigsten. Sie sind unsere Br\u00fcder und Schwestern, die sich in der Dunkelheit des Unwissens verirrt haben. Liebet sie. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Denn alle menschliche Wesen, seien sie R\u00f6mer, Griechen, Israeliten, Essener, Beduinen oder Fremde aus dem Osten, sie alle sind unsere Br\u00fcder und Schwestern, sie alle sind Kinder unseres Vaters Alaha.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Im Tempelhof war es laut geworden. Eine Menge Hilfe Suchender, zumeist Israeliten, warteten auf Joshua. Joshua entschuldigte sich und ging zu ihnen. Stephanos und Yiassounai versuchten, Ruhe herzustellen und die Leidenden und ihre Familien zu bes\u00e4nftigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nachdem Joshua hinausgegangen war, beschlossen die Rayis Rabbis und die \u00c4ltesten, das ihnen angebotene r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht nicht anzunehmen und mit erh\u00f6hter Wachsamkeit zu versuchen, Gewaltt\u00e4tigkeiten vorauszusehen um im Frieden zu vermeiden. Dann gingen auch sie hinaus, um die Heilungen zu sehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Stephanos f\u00fchrte zwei Blindgeborene M\u00e4nner nach vorne. Joshua fragte sie, ob sie an Alaha glaubten und ob sie glaubten, Alaha k\u00f6nne sie heilen. Sie antworteten, sie glaubten wohl an Alaha, doch w\u00e4ren sie selbst zu gro\u00dfe S\u00fcnder, um Alaha um Barmherzigkeit bitten zu k\u00f6nnen. \u201eAber du, unser Herr\u201c, flehten sie ihn an, \u201edu kannst Alaha f\u00fcr uns bitten.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> \u201eGeliebte\u201c, <\/strong>sagte Joshua sanft,<strong> \u201eeure S\u00fcnden sind vergeben.\u201c<\/strong> Er hielt ihren Kopf mit einer Hand und streichelte ihre Augen mit zwei Fingern seiner rechten Hand und machte sie sehend. Der Bruder des einen, ein israelitischer Rabbi, war erz\u00fcrnt. \u201eWas denkst du, wer du bist, junger Mann?\u201c, forderte er. \u201eS\u00fcnden vergeben? Nur Alaha kann S\u00fcnden vergeben. Du magst Heiler sein, doch bist du nicht Alaha!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> \u201eWas ist leichter\u201c, <\/strong>antwortete Joshua,<strong> \u201eS\u00fcnden zu vergeben oder den Blinden das Augenlicht zu geben? Wer heilen will, muss die Ursache des Leidens beseitigen k\u00f6nnen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Rayis Rabbi Samuel und Ephraim sagten zu den \u00fcber diese Wunder verbl\u00fcfften Rayis Rabbis und \u00c4ltesten: \u201eJoshua ist der Messias. Mehr kann man von dem Erwarteten wohl nicht erhoffen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua heilte an diesem Morgen \u00fcber hundert Menschen: Gel\u00e4hmte, Epileptiker und zwei Auss\u00e4tzige; allen gab er vollkommene Gesundheit zur\u00fcck, mit seiner Liebe und seinem Segen. Die beiden Blindgeborenen waren au\u00dfer sich vor Freude. Sie dankten Joshua und k\u00fcssten seine H\u00e4nde. Sie konnten jetzt das Licht sehen, die Farben des Tempels und der Synagoge, die B\u00e4ume, die Blumen, die Menschen um sie herum, und das strahlende Gesicht und das liebevolle L\u00e4cheln Joshuas. Sie dankten Alaha f\u00fcr seine gro\u00dfe Liebe und Barmherzigkeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">An diesem Nachmittag hatte Yiacoub, der Sohn Yioussoufs,<\/span><span style=\"color: #000080;\">\u00a0auf Joshuas Gehei\u00df die Heiler-J\u00fcnger zum Unterricht versammelt. Auch die Rayis Rabbis und die \u00c4ltesten waren eingeladen. \u00dcber hundert Menschen kamen in der Synagoge zusammen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Rayis Rabbis und die \u00c4ltesten sa\u00dfen links und rechts der Kanzel auf Hockern und die Heiler-J\u00fcnger sa\u00dfen mit gekreuzten Beinen auf Kissen. Joshua trat mit Ephraim und Samuel ein. Joshua stand auf der Kanzel in seinem schneewei\u00dfen Gewand und sah wie ein \u00fcberirdisches Wesen aus. Er streckte seine H\u00e4nde gegen die Decke, f\u00fcllte die Halle mit seiner El Shaddai Aura und sagte auf Griechisch und Aram\u00e4isch: (Handschrift von Daskalos)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em> Unser Vater, der du bist in den Himmeln und \u00fcberall. Dein Name ist heilig. Dein Reich ist hier und \u00fcberall. Dein Wille geschieht auf Erden so wie in den Himmel. (Matth\u00e4us 6:9-10)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> \u201eGeliebte, ihr alle, Geist-Seelen-Egos, S\u00f6hne des Lichts, Kinder des Vaters Alaha. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Alaha ist die immer w\u00e4hrende, unendliche Wirklichkeit, die absolute unendliche Seinsheit, die absolute unendliche Selbstheit, in seiner Selbst-Gen\u00fcgsamkeit, in seiner Selbst-Vielfalt, in seinem allgegenw\u00e4rtigen Eins-Sein.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> In der absoluten unendlichen Seinsheit sind unz\u00e4hlige unsterbliche Geist-Wesen, Alahas Vielfalt, <\/strong><\/span><span style=\"color: #000080;\"><strong>selbst-bewusst in Alahas Eins-Sein.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Alaha und alle Geist-Wesen in Alaha sind selbst-gen\u00fcgsam und haben die Allweisheit und die Allmacht Alahas.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Eine weitere Natur Alahas <\/strong>(und der Geist-Wesen in seinem Eins-Sein)<strong> ist die Schaffensfreude Alahas <\/strong>( und die Schaffensfreude der Geist-Wesen),<strong> die Allweisheit \u00a0Alahas <\/strong>(und die Allweisheit der Geist-Wesen)<strong> zu manifestieren durch die Erschaffung der Universen und all dessen, was in ihnen ist, und sie zu erhalten und alles in ihnen zu erhalten durch die Allweisheit Alahas <\/strong>(und der Geist Wesen) <strong>und die Allmacht Alahas <\/strong>(und der Geist-Wesen).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Dadurch ist Bewegung entstanden und Geist-\u00dcbersubstanz erschienen. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Es gab keine Zeit, in der die Universen, die Welten der Existenz und die Himmel nicht existierten.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Die Schaffensfreude Alahas und die Schaffensfreude der unsterblichen Geist-Wesen in Alaha teilten die Geist-Wesen, f\u00fcr die Manifestation, ihrer Natur entsprechend in Erzengelr\u00e4nge ein. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Dadurch wirkt\u00a0 Alaha als Alaha Elohim, ebenfalls in Seinem g\u00f6ttlichen Eins-Sein.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Alaha Elohim, mit Seinen heiligen Erzengeln, sch\u00f6pfen aus Alahas Allweisheit <\/strong>(und der Allweisheit der Erzengel) <strong>und aus Alahas Allmacht <\/strong>(und der Allmacht der Erzengel) <strong>und erschaffen <\/strong>(haben immer erschaffen und werden immer erschaffen)<strong>die Welten der Existenz und alles, was in ihnen ist. Sie erhalten diese Welten und alles, was in ihnen lebt und existiert, ununterbrochen und immerdar.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Das<\/strong> <strong>ist<\/strong> <strong>der g\u00f6ttliche Plan. Die Hauptmerkmale aller Welten der Existenz \u2013 der h\u00f6her noetischen, der noetischen, der physischen, der \u00e4therischen und der grobstofflichen Welten \u2013 sind Form, Leben-Licht, Geist-\u00dcbersubstanz, Lebenskraft sowie Bewegung und Ver\u00e4nderung des Erscheinungsbildes. Alles in diesen Welten ist dual \u2013 im Einen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Vielleicht ist das beste Symbol, um dies zu erkl\u00e4ren, die Linie. In einer geraden Linie, wie lang diese auch sein mag, gibt es eine wahrnehmbare Mitte und entgegengesetzten Seiten.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Von dieser Mitte aus und um diese Mitte herum k\u00f6nnen tausende von entgegengesetzten Seiten dargestellt werden.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Diese Mitte in jedem lebenden Wesen und allem, was lebt, ist Alaha. Die entgegensetzten Seiten, rund um die Mitte, sind das T\u00e4tigkeitsfeld Alahas und der heiligen Erzengel, die Herren der Elemente.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> In der grobstofflichen Welt sind die Aspekte der Dualit\u00e4t m\u00e4nnlich und weiblich. \u00a0Die zwei entgegengesetzten Seiten und die Mitte dieser Aspekte sind Alaha. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Alaha ist weder m\u00e4nnlich, noch weiblich.<\/strong> <strong>Er ist beides in Alahas Eins-Sein.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> In jedem lebenden Wesen und in allem, was in der grobstofflichen Welt lebt, ist Alaha die Mitte. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Eine Seite ist das G\u00f6ttliche. In ihr sind das Leben-Licht, die Form in ihrem Kreis der M\u00f6glichkeit, die Allweisheit des Heiligen Geistes und der Erzengel, welche die Lebensform betrifft, und Geist-\u00dcbersubstanz.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Die andere Seite ist die weltliche Seite, die Seite der Bewegung und der st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderung der Erscheinungsformen in den verschiedenen Stadien des Kreises der M\u00f6glichkeit.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Sie ist das Ph\u00e4nomen des Lebens. Jedes Ph\u00e4nomen des Lebens beginnt mit seinem Samen oder Spermatozoon, w\u00e4chst im Kreis der M\u00f6glichkeit, vollendet diesen unver\u00e4nderlichen Kreis bis zum Tod des grobstofflichen K\u00f6rpers.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua kehrte zum Symbol der Linie zur\u00fcck und sagte: \u00a0<strong>\u201eDie wahrnehmbare Mitte eines jeden Menschen ist immer Alaha, das Geist-Leben-Licht, das Prinzip des Lebens. Die g\u00f6ttliche Seite ist das Geist-Seelen-Ego-Wesen, unsterblich und unver\u00e4nderlich.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Im Seelen-Ego sind die menschliche Form und der ganze Kreis der M\u00f6glichkeiten eines Menschen in allen Welten der Existenz im ewigen Jetzt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Die weltliche Seite ist der Teil des Seelen-Ego, der sich in Zeit und Ort ausgedehnt hat. Die heiligen Erzengel kleiden jenen Teil des Seelen-Ego mit K\u00f6rpern, wozu sie die menschliche Form und Geist-\u00dcbersubstanz benutzen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> In den Welten der Existenz erschafft das Seelen-Ego-Selbst ein Bild seines Ego-Selbst auf dem dreifachen Spiegel: dem grobstofflichen K\u00f6rper, dem psychischen K\u00f6rper <\/strong>(K\u00f6rper der Gef\u00fchle und Emotionen) <strong>und dem noetischen K\u00f6rper <\/strong>(K\u00f6rper der Gedanken).<strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Dieses Bild ist die derzeitige Pers\u00f6nlichkeit eines Menschen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Der dreifache Spiegel stellt unsere drei K\u00f6rper dar, welche die heiligen Erzengel, die Herren der Elemente, erschaffen haben und unaufh\u00f6rlich erhalten.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Dieses gespiegelte Bild nimmt ein eigenes Leben an und ver\u00e4ndert sich st\u00e4ndig in Erscheinung und Verhalten, im Einklang mit den Gesetzen der Welten der Existenz. <\/strong><\/span><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das ist die derzeitige Pers\u00f6nlichkeit.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Rayis Rabbi Samuel erhob sich und bat um Erlaubnis zu sprechen. \u201eLiebster Malpana Rabbi Joshua\u201c, sagte er. \u201eWillst du uns sagen, dass wir alle zwei Selbst haben?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> \u201eSicher nicht\u201c, <\/strong>antwortete Joshua. <strong>\u201eUnser wahres Selbst ist unser Seelen-Ego-Selbst, immer gleichbleibend.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Es ist nicht der sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernde Egoismus unserer derzeitigen Pers\u00f6nlichkeit. Es ist nicht unser Bild auf dem dreifachen Spiegel.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Das Herz der menschlichen Pers\u00f6nlichkeit, der Puls des Lebens ist unser Geist-Seelen-Ego-Selbst, welches einen Teil seines unsterblichen Selbst in die Pers\u00f6nlichkeit ausgedehnt und dadurch die Pers\u00f6nlichkeit in ihren K\u00f6rpern mit Leben erf\u00fcllt hat.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Das wahre Seelen-Ego-Selbst eines Menschen ist wie die Sonne, die von dunklen Wolken des Unwissens verdeckt ist.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Diese Wolken sind durch Begierden, Emotionen, derzeitige Gedanken und Neigungen der Pers\u00f6nlichkeit erschaffen worden. Doch, wie lange noch? Spielt es eine Rolle?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Pers\u00f6nlichkeit \u2013 mit ihrem sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Egoismus, ihren K\u00f6rpern, Begierden, Emotionen und Gedanken \u2013 ist nur ein Bild unseres Selbst, der Sonne \u00fcber den Wolken des Unwissens.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Der Egoismus unserer Pers\u00f6nlichkeit ist nicht unser Ego-Selbst, doch das Herz des Lebens der Pers\u00f6nlichkeit ist das Ego-Selbst.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Sogar die Pers\u00f6nlichkeit ist nicht verg\u00e4nglich. Ihre Aufgabe ist es, ihr Selbst umzuwandeln, und zwar dadurch, dass es sich reinigt von schmutzigen Emotionen und Gedanken und sich befreit von der Dunkelheit des Unwissens und der Illusion.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Dann wird die scheinbarverg\u00e4ngliche Pers\u00f6nlichkeit in das unverg\u00e4ngliche Seelen-Ego-Selbst umgewandelt, und der st\u00e4ndig sich ver\u00e4ndernde menschliche Egoismus wird dem unsterblichen Geist-Seelen-Ego-Selbst Platz machen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Soll sich das Selbst der weltlichen Seite in die Mitte der Linie zur\u00fcckziehen, um sich dann erneut in die grobstoffliche Welt auszudehnen? Die Mitte hat viele andere entgegengesetzte Seiten, in der sie ihr Selbst ausdehnen kann. In die psychische, in die noetische, in die h\u00f6heren noetischen Welten <\/strong>(oder dar\u00fcber hinaus?)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Anstrengungen, das Herz der Pers\u00f6nlichkeit zu reinigen, m\u00fcssen durch das Seelen-Ego-Selbst, das sich in der Pers\u00f6nlichkeit ausdr\u00fcckt, gemacht werden. <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Die Menschen, ob Mann oder Frau, m\u00fcssen sich entschlie\u00dfen, k\u00fchn in ihr Unterbewusstsein einzutauchen, indem sie Geist-Substanz zu vern\u00fcnftigen Denken gebrauchen, und die in ihrer Pers\u00f6nlichkeit lebenden Elementale untersuchen \u2013 sowohl die in-ihrer-Natur-menschlichen-Engel als auch die in-ihrer-Natur-menschlichen-D\u00e4monen \u2013 die sie unterbewusst erschaffen haben.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Menschen m\u00fcssen selbst-bewusst die Macht der in-ihrer-Natur-menschlichen D\u00e4monen vernichten <\/strong>(sie inaktiv werden lassen)<strong> und gleichzeitig die in-ihrer-Natur-menschlichen-Engel st\u00e4rken, indem sie \u00fcberbewusst gute und kraftvolle Elementale erschaffen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Ihr sprecht von Menschen, die &lt;von D\u00e4monen besessen seien&gt;, ich aber sage euch, dass kein D\u00e4mon oder &lt;Gefallener&gt; in einen menschlichen K\u00f6rper eintreten und von ihm Besitz ergreifen kann.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Die Erzengel, die jeden menschlichen K\u00f6rper erhalten, verbieten das. Die von der Pers\u00f6nlichkeit erschaffenen menschlichen-D\u00e4monen k\u00f6nnen jedoch mit sieben weiteren menschlichen-D\u00e4monen dorthin zur\u00fcckkehren, woher sie kamen, und von der betroffenen Pers\u00f6nlichkeit Besitz ergreifen, zum gro\u00dfen Leidwesen der heiligen Erzengel, die den K\u00f6rper erschaffen und erhalten, in dem die dumme, um nicht zu sagen schlechte, Person lebt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em> Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, durchwandert er d\u00fcrre Gegenden und sucht eine Ruhest\u00e4tte; und wenn er keine findet, so sagt er: \u201eIch will in mein Haus\u00a0 zur\u00fcckkehren, das ich verlassen habe.\u201c Wenn es dann hinkommt, findet er es sauber gefegt und sch\u00f6n aufger\u00e4umt. Hierauf geht er hin und nimmt noch sieben andere Geister, die b\u00f6sartiger sind als er selbst; und sie ziehen ein und nehmen dort Wohnung; und das Ende wird bei einem solchen Menschen schlimmer als der Anfang war. (Lukas 11:24-26)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Geliebte, h\u00fctet euch vor Begierden, den Emotionen und den Gedanken, die ihr eurer Pers\u00f6nlichkeit zu hegen erlaubt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> H\u00fctet euch vor allem, was ihr unterbewusst erschafft. Denn diese Elementale, Emotional-Formen und Gedanken-Formen, sind lebende, in-ihrer-Natur-menschliche Engel und in-ihrer-Natur-menschliche-D\u00e4monen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong> Morgen, zur gleichen Stunde, werde ich zu euch \u00fcber die menschlichen K\u00f6rper und deren \u00e4therische Doppel sprechen, insbesondere \u00fcber das \u00e4therische Doppel des grobstofflichen K\u00f6rpers, den K\u00f6rper der Geist-Lebenskraft und Energie, damit ihr lernt, ihn zum Heilen zu gebrauchen. Alaha sei allezeit mit euch.\u201c <\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yioussouf wird in Nazareth beerdigt. Joshua geht nach Yerushalayim zu einer Ratsversammlung der Essener Rayis Rabbis. Der Essener Rat w\u00e4gt sein Verhalten ab, angesichts der Gewalttaten gegen ihre Gemeinden, Joshua ber\u00e4t die Rayis Rabbis, er heilt Kranke und lehrt seine &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/17-kapitel-in-gedanken-worten-und-taten-der-goettliche-plan\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":19,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29151"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29151"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29155,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29151\/revisions\/29155"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}