{"id":29343,"date":"2022-07-17T10:02:28","date_gmt":"2022-07-17T08:02:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=29343"},"modified":"2025-07-17T07:09:42","modified_gmt":"2025-07-17T05:09:42","slug":"22-kapitel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/22-kapitel\/","title":{"rendered":"22. Kapitel: Der liebende und vergebende Gott-Mensch"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\">Auf der Reise nach Yerushalayim wird Joshua \u00fcberfallen. Er lehrt seine Heiler-J\u00fcnger in Yerushalayim. Er konfrontiert einen Informanten des Sanhedrins \u00fcber das Zahlen der Steuern. Er sagt seinen Tod und den Fall von Yerushalayim voraus. Er lehrt und heilt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>\u201eDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst! \u00a0(Matth\u00e4us 22:37, 39)<\/em><\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiacoub fuhr die ganze Nacht, es war eine laue, mondhelle Herbstnacht mit einer Brise, die Kl\u00e4nge der Gl\u00f6ckchen der Schafe mit sich trug. Wohlriechende L\u00fcfte mit den reichen D\u00fcften der Felder und des See Genezareth im Osten f\u00fcllten den Wagen. Der Wagen erreichte das Tor der Herberge in Magdala etwa zwei Stunden nach Sonnenaufgang. Der Gastwirt Issakhar, ein Essener und lieber Freund Yiacoubs, war \u00fcbergl\u00fccklich, den Gott-Menschen, Yiacoub und die anderen zu sehen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend Yiacoub sich um den Wagen und die Pferde k\u00fcmmerte, gingen Joshua und Yiohannan zum Essener Tempel, der etwa hundert Yards von der Herberge entfernt war. Nach ihren Gebeten kamen Joshua und Yiohannan aus dem Tempel. Dort wartete ein lahmer f\u00fcnfzehnj\u00e4hriger Junge auf sie. Sein rechtes Bein war verk\u00fcmmert und mehrere Zoll k\u00fcrzer als das linke. Er war der Neffe des Rayis Rabbi von Magdala.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eRabbi\u201c, sagte der Junge, \u201emein Onkel ist nicht hier, er ist in K\u2019far Nahum. Wir erwarten ihn jedoch jeden Augenblick. Sein Haus ist ganz in der N\u00e4he des Tempels. Ich zeige dir den Weg, wenn du ihn sehen m\u00f6chtest.\u201c (S.130)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte zu ihm:\u00a0<strong>\u201eMein lieber<\/strong>\u00a0<strong>Simon, wir waren gestern mit deinem Onkel im Bistum in K\u2019far Nahum. Wir wissen, dass er bald erwartet wird, doch wir k\u00f6nnen nicht warten. Gib ihm unsere Liebe\u201c.<\/strong>\u00a0Joshua umarmte den Jungen, streichelte das lahme Bein mit seiner rechten Hand und sagte:\u00a0<strong>\u201eMein lieber Simon, du bist zehn Jahre lang lahm gewesen, seit du f\u00fcnf Jahre alt warst. Ich denke das ist lange genug. Mit gro\u00dfen Schwierigkeiten hast du deinem Onkel geholfen, den Tempel zu reinigen und in Ordnung zu halten. Jetzt bist du gesund und stark und brauchst diese Kr\u00fccken nicht mehr. Jetzt kannst du gehen, Simon.\u201c<\/strong>\u00a0Und Simon ging paar Schritte, kam zu Joshua zur\u00fcck und fragte: \u201eRabbi, tr\u00e4ume ich?<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua umarmte ihn noch einmal, er k\u00fcsste seine Augen und sagte zu ihm:\u00a0<strong>Nein, Simon, du tr\u00e4umst nicht. Du bist nicht mehr lahm. Doch Simon, du darfst nie wieder Alaha verfluchen. Oh, ich wei\u00df, du hilfst deinem Onkel, um ihm Freude zu machen und er gibt dir einige M\u00fcnzen. Doch was ist in deinem Herzen? Wenn in der h\u00f6heren Schule der Essener Gebete zu Alaha, unserem barmherzigen Vater, gesprochen werden, z\u00f6gerst du diese aufzusagen. Alaha braucht die Gebete der Menschen nicht, es sind vielmehr die Menschen, die seinen Segen brauchen, und jene, die zu Alaha beten und an ihn glauben, werden seinen Segen haben.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Simon kniete, mit Tr\u00e4nen in den Augen, vor Joshua, nahm seine H\u00e4nde und k\u00fcsste sie. \u201eLiebster Rabbi\u201c, flehte er, \u201ew\u00fcrdest du Alaha bitten, mir zu vergeben?\u201c\u00a0<strong>\u201eLieber Simon\u201c, sagte Joshua, \u201cich werde dich in acht oder zehn Tagen sehen, wenn ich auf der R\u00fcckreise von Yerushalayim durch Magdala fahre.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Mittagessen in der Herberge des Issakhar fuhren Joshua und seine J\u00fcnger in Richtung Hammath. Sie nahmen den Weg der K\u00fcste entlang und fuhren den ganzen Tag und die mondhelle Nacht hindurch. Beim Sonnenaufgang kamen sie zum Hof der Herberge, die Dan, einem gutherzigen Israeliten, geh\u00f6rte. Er konnte seine gro\u00dfe Freude und Aufregung kaum verbergen, Joshua in seiner Herberge zu sehen. Seine dicke Frau gab sich alle M\u00fche, ihren G\u00e4sten ein Fr\u00fchst\u00fcck von Brot, K\u00e4se, hart gekochten Eiern, Milch, Honig, Oliven und Feigen aufzutischen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck versammelten sich Joshua und seine J\u00fcnger im Wohnzimmer, derweil Yiacoub sich um die Pferde und den Wagen k\u00fcmmerte, und sie heilten alle Kranken, die gekommen waren, um wieder gesund zu werden.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Mittagessen in der Herberge Dans reisten sie weiter nach Bethabara, wo sie um Mitternacht ankamen. Dort ruhten sie sich zwei Stunden aus, ehe sie nach Bethania, \u00f6stlich des Flusses Yiardna, weiterfuhren. Eine Stunde nach Sonnenaufgang, gerade als Rayis Rabbi Zakharias den Essener Tempel f\u00fcr den Morgengottesdienst zur Verehrung Alahas betrat, kam der Wagen durch das Tor des Essener Bistums von Bethania. Joshua, Yiohannan, Petros, Andreas, Philippos und Nathanael folgten dem Rayis Rabbi in den Tempel. Yiacoub brachte den Wagen in den Stall. Rayis Rabbi Zakharias war hocherfreut, den Messias in Bethania zu sehen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Vor der Morgenandacht sprach Joshua sein Gebet zum Lobpreis Alahas. Nach dem Gottesdienst lud der Rayis Rabbi Joshua und seine J\u00fcnger zu sich zum Fr\u00fchst\u00fcck ein. Zakharias h\u00e4tte es gerne gesehen, wenn Joshua einige Tage in Bethania verbracht h\u00e4tte, doch Joshua sagte, er m\u00fcsse nach Yerushalayim weiterreisen. Er war einverstanden zum Mittagessen zu bleiben. Vor dem Mittagessen heilte Joshua die vielen Menschen, die Rayis Rabbi ihm gebracht hatte.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zwei Stunden nach dem Mittagessen \u00fcberquerten sie den Jordan und besuchten die Orte, wo Joshuas Vetter ersten Grades Yiohannan der T\u00e4ufer eine Vielzahl von Menschen getauft hatte, und den Ort, wo Joshua selbst getauft worden war. Bald waren sie auf dem Weg westlich von Bethania nach Jerikho.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Es war eine Stunde vor Sonnenaufgang, sie n\u00e4herten sich Jerikho, s\u00fcdlich des Berges Quarantania, als drei M\u00e4nner aus dem Geb\u00fcsch ritten. Einer war mittleren Alters, die beiden andern sehr jung. Der \u00e4ltere stieg vom Pferd und befahl Yiacoub in strengem Ton anzuhalten. Yiacoub z\u00fcgelte die Pferde. Joshua sagte seinen J\u00fcngern, sie sollten ruhig und still im Wagen bleiben. Er stieg aus dem Wagen und nahm die Laterne, die auf der R\u00fcckseite des Wagens hing. Joshua n\u00e4herte sich dem Mann, der rechts neben den Pferden stand. Das Licht der Laterne strahlte vom wei\u00dfen Gewand des Gott-Menschen zur\u00fcck und erleuchtete die Szene. Auch die j\u00fcngeren M\u00e4nner waren nun von den Pferden gestiegen. (S. 131)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua wandte sich an den \u00c4ltesten, der ihn etwas verwirrt ansah:\u00a0<strong>\u201eMein lieber Ezekiel, du warst ein sehr guter Mensch und dein Vater, Rabbi Solomon, hatte allen Grund, stolz auf dich zu sein. Nachdem dein Vater zu Alaha hin\u00fcberging, lebte deine Mutter Hannah mit dir und deiner Frau Judith. Als Judith starb, sorgte deine Mutter f\u00fcr deine zwei S\u00f6hne:<\/strong>\u00a0<strong>David, ein Junge von acht, und Abel, sechs Jahre alt. Nun ist aber deine Mutter sehr alt und kann nicht mehr arbeiten. Und wenn du heute get\u00f6tet wirst, weil du einen Wagen anh\u00e4ltst, einen Wagen voller M\u00e4nner, die viel kr\u00e4ftiger sind als du und vielleicht viel geschickter im Umgang mit Dolchen \u2013 das ist doch m\u00f6glich, Ezekiel, oder nicht? -, wer wird sich dann um deine alte Mutter und deine jungen S\u00f6hne k\u00fcmmern?<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Du warst einmal ein geschickter Tischler und hattest ein gutes Einkommen. Alaha hatte dich gesegnet. Doch schau dich jetzt an. Was f\u00fcr ein Vorbild bist du f\u00fcr deinen neunzehnj\u00e4hrigen Neffen Solomon, der dort hinter dir steht und f\u00fcr seinen Freund Yiacoub? Der junge Yiacoub ist seit drei Monaten bei dir, doch tr\u00e4gt er sich mit dem weisen Gedanken, euch beide zu verlassen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Erinnerst du dich an den Markt von Jerikho vor vier Jahren, als du dich mit drei anderen M\u00e4nnern strittest? Ihr wart alle betrunken vom Wein und nicht mehr bei Sinnen. Du hast deinen Dolch gezogen und ihn einem von hinten in die Schulter gesto\u00dfen. Dann hat der Bruder dieses Mannes dir einen schweren, h\u00f6lzernen Hocker \u00fcber den Kopf geschlagen. So hast du dein rechtes Auge verloren, Ezekiel.\u201c<\/strong>\u00a0Ezekiel trug einen schwarzen Verband \u00fcber seinem rechten Auge, der mit einem schwarzen Band festgebunden war.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">In gro\u00dfer Verwirrung kam Solomon n\u00e4her und starrte Joshua mit aufgerissenen Augen an. Joshua gab ihm die Laterne und legte seine linke Hand auf die linke Schulter Ezekiels, w\u00e4hrend er mit seiner rechten Hand das Band aufkn\u00fcpfte und den Verband wegnahm. Joshua legte seinen rechten Daumen auf den leeren Augensockel, atmete tief ein und materialisierte ein gesundes Auge. Sprachlos starrte Ezekiel den Gott-Menschen mit nunmehr zwei Augen an.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Jedem der M\u00e4nner gab Joshua ein kleines, wei\u00dfes Leinens\u00e4ckchen und sagte: (Handschrift von Daskalos)\u00a0<strong>\u201eMeine lieben Ezekiel, Solomon und Yiacoub, ihr werdet in den S\u00e4ckchen genug Denarii finden, um eure neuen Leben zu beginnen. Ihr werdet auch einen Streifen wei\u00dfes Leders finden, auf welchem auf Aram\u00e4isch geschrieben steht: \u201eDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, und mit deinem ganzen Denken. Du sollst deine<\/strong>\u00a0<strong>Mitmenschen lieben wie dich selbst.\u201c<\/strong>\u00a0(Matth\u00e4us 22:37,39)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eGeliebte\u201c,<\/strong>\u00a0sagte Joshua,\u00a0<strong>\u201eeure S\u00fcnden sind vergeben und Alaha, der \u00fcberaus barmherzige Vater segnet euch. Behaltet die beschrifteten Lederstreifen und bewahrt die Worte in euerm Herzen und Verstand.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eEhrw\u00fcrdiger Rabbi\u201c, sagte Ezekiel, \u201ewer bist du? Du musst ein Prophet sein, denn du kennst unsere Namen und die Namen anderer, uns nahestehender Menschen, die noch leben oder schon gestorben sind. Du kennst unsere ganze Geschichte. Und wirkst Wunder. Als du vom Wagen herunterkamst, hattest du nur diese Laterne in deiner Hand. Wo kamen die S\u00e4ckchen her?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eGeliebte\u201c,<\/strong>\u00a0sagte Joshua zu den verbl\u00fcfften M\u00e4nnern,\u00a0<strong>\u201eICH BIN der EINE, der euch liebt. Ihr seid in meiner Selbstheit.\u201c\u00a0<\/strong>(S.131)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Solomon kniete vor Joshua nieder und sagte: \u201eMein Herr, ich erinnere mich, dass mein Gro\u00dfvater, Rabbi Solomon, mir gesagt hat, dass der Messias kommen werde. Ich brauche nicht zu fragen, wer du bist, du bist der Messias. Vergib uns, unser Herr.\u201c Joshua umarmte ihn und sagte zu ihm:\u00a0<strong>\u201eMein lieber Solomon, als dein Gro\u00dfvater mit euch lebte, hattest du als Junge im Sinn, dich Alaha zu weihen. Mach es jetzt, Solomon. Sei ein guter Rabbi. Ich werde mit dir sein und du wirst mich in deiner N\u00e4he sp\u00fcren. Geh jetzt in Frieden. Shalom.\u201c<\/strong>\u00a0Ezekiel nahm Joshuas rechte Hand, um sie zu k\u00fcssen, und dankte ihm unter Tr\u00e4nen. Joshua segnete sie alle, als sie auf die Pferde stiegen und wegritten.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Morgenr\u00f6te f\u00e4rbte den \u00f6stlichen Horizont. Ein Hahn kr\u00e4hte und bald stimmten weitere in sein Kr\u00e4hen ein. In der Ferne bellte ein Hund. Die zwei Yiacoubs f\u00fchrten die Pferde und sprachen \u00fcber das, was sie gerade gesehen und geh\u00f6rt hatten. Auch alle anderen J\u00fcnger tauschten eifrig ihre Eindr\u00fccke aus und stellten Fragen (ausgenommen Yiohannan und Philippos, denen es m\u00f6glich war, ihr Selbst-Bewusstsein aus ihren K\u00f6rpern auszudehnen, und die somit genau wussten, was geschehen war.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als die Sonne an jenem Morgen \u00fcber den Horizont stieg, hielten sie bei einer Essener Herberge in Jerikho an und fr\u00fchst\u00fcckten. In weniger als einer Stunde waren sie wieder unterwegs. Am Nachmittag erreichten sie das Haus von Maria, Martha und Eliezar in Bethanien. Joshua, Yiohannan und die beiden Yiacoubs blieben f\u00fcr die Nacht dort. Vier Jahre zuvor, als Joshua im Essener Bistum in Yerushalayim gelehrt und geheilt hatte, war Maria zu Rayis Rabbi Ephraim zur Ausbildung nach Yerushalayim gekommen. Nun verwaltete Maria die Essener Grundschule in Bethanien und gab auch Unterricht.\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Marias Vater war ein verwitweter Essener Rabbi in Bethanien gewesen. Nach seinem Tode \u00fcbernahm Maria, damals zwanzig Jahre alt, die F\u00fcrsorge f\u00fcr ihre zwei Jahre j\u00fcngere Schwester Martha und ihren sechzehnj\u00e4hrigen gel\u00e4hmten Bruder Eliezar.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Sp\u00e4ter, in ihrem drei\u00dfigsten Lebensjahr, hatte Maria den sechs Jahre j\u00fcngeren Gott-Menschen im Hof der Essener Synagoge in Yerushalayim heilen sehen. So wurde sie Augenzeugin, wie er einen Gel\u00e4hmten heilte, der viel verkr\u00fcppelter war als ihr Bruder. Sie hatte Joshua gefragt, ob er Eliezar heilen k\u00f6nne, wenn das Alahas Wille sei. Noch am gleichen Tage war Joshua zu ihnen gekommen und heilte den Jungen. Von dieser Stunde an war Joshua ihr Vielgeliebter.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zehn Tage sp\u00e4ter hatte Joshua ihren unmittelbaren Nachbarn Simon geheilt, der jahrelang an Aussatz gelitten hatte. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<em>Es war die Maria, die dem Herrn Joshua die F\u00fcsse mit Myrrenbalsam gesalbt und seine F\u00fcsse mit ihren Haaren getrocknet hat, deren Bruder Lazarus lag krank darnieder. (Johannes 11:2)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zur gro\u00dfen Freude der Familie besuchten Joshua und Yiohannan sie h\u00e4ufig. Martha war eine geschickte Weberin und Eliezar, der nun leichte Arbeit verrichten konnte war Schneider. Bethanien lag nur eine Meile \u00f6stlich des Essener Bistums von Yerushalayim. Die Reisenden fuhren morgens fr\u00fch weg und erreichten ihren Bestimmungsort bei Sonnenaufgang.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Begleitet von Petros, Andreas, Philippos und Nathanael, gingen Joshua und Yiohannan sogleich in den Tempel. Philippos sah Yiassounai, der neben dem Weihrauchgef\u00e4ss Psalmen auf Griechisch aufsagte, und eilte zu ihm und umarmte ihn. Dann schlossen sie sich Joshua und Yiohannan an. Rayis Rabbi Ephraim kam, begleitet von Stefanos. Joshua sprach sein Gebet zum Lobpreis Alahas und der Morgengottesdienst begann. Nach dem Gottesdienst heilte Joshua Ephraim, der sich seit Tagen nicht wohl gef\u00fchlt hatte.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auf Einladung des Rayis Rabbi nahmen alle mit ihm das Fr\u00fchst\u00fcck ein, au\u00dfer Yiassounai, der in Joshuas Zimmer ging, um sicherzugehen, dass alles in guter Ordnung war. Joshua entschuldigte sich, nachdem er eine Schale warme Milch getrunken hatte, und begab sich in sein Zimmer, wo er Yiassounai die Blumen im Tonkrug durch frischere und wohlriechendere ersetzte. Joshua t\u00e4tschelte den Kopf des Jungen mit seiner rechten Hand und fragte:\u00a0<strong>\u201eYiassounai, wie weit ist es deinem Selbst-Bewusstsein m\u00f6glich, aus deinem grobstofflichen K\u00f6rper zu gehen? Wei\u00dft du, was uns in der N\u00e4he Jerikhos passiert ist?\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eGeliebter Malpana\u201c, sagte der Novize, \u201ees ist mir m\u00f6glich, immer auf meinen Geliebten Herrn eingestimmt zu sein. Darf ich das tun?\u201c (S.133)\u00a0<strong>\u201eGeliebter\u201c<\/strong>\u00a0antwortete der Gott-Mensch,\u00a0<strong>\u201eich erlaube dir es zu tun, wann immer du m\u00f6chtest, wenn es dir Freude bereitet und dich nicht erm\u00fcdet. Philippos ist oft auf mich eingestimmt, ohne um meine Erlaubnis gebeten zu haben. Ich habe vor meinen Geliebten nichts zu verbergen.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua fuhr fort:\u00a0<strong>\u201eJetzt bin ich in mein Zimmer gekommen, um meinen Segen \u2013 engelhafte Elementale \u2013 an Ezekiel, Solomon und Yiacoub zu schicken, damit sie ihnen in ihren neuen Leben helfen. Weisst du, von wem ich rede, Yiassounai?\u201c<\/strong>\u00a0Yiassounai stimmte sich auf seinen Geliebten ein und schaute mit grenzenloser Verehrung in Joshuas Augen und sagte: \u201eGeliebter Malpana, jetzt weiss ich. Solomon nannte dich &gt;Messias&gt;. Alaha hat ihn inspiriert \u2013 ich sehe ihn im Gewand eines Rabbi.\u201c\u00a0<strong>\u201eSei vorsichtig\u201c,<\/strong>\u00a0sagte Joshua,\u00a0<strong>dass du ihn nicht mit deinen Gedanken beeinflusst. Solomon muss seine eigenen\u00a0 Entscheidungen treffen. Ich<\/strong>\u00a0<strong>kann Solomon als einen guten israelitischen Rabbi sehen. Kannst du ihn jetzt sehen Yiassounai?\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eJa, geliebter Malpana\u201c, antwortete Yiassounai schnell, \u201eer ist allein in einem Zimmer und weint und sagt: \u201eIch danke dir, Alaha, dass meine H\u00e4nde nicht mit Menschenblut befleckt sind. Du hast mich vor den Verbrechen, die ich begangen h\u00e4tte, bewahrt. Vergib unsere S\u00fcnden. Der Engel im weissen Gewand, den du uns geschickt hast, sagte, unsere S\u00fcnden seien vergeben. Alaha, ich weihe dir mein Herz, es ist zwar eine verbl\u00fchte, \u00fcbel riechende Blume. Reinige mein Herz, Herr, und nimm es an. In meinem Herzen sind die Worte, die dein Engel mir auf einen weissen Lederstreifen geschrieben gab.\u201c<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai war so bewegt von dem, was er auf einige Meilen Entfernung gesehen und geh\u00f6rt hatte, dass er weinte. Joshua t\u00e4tschelte seinen Kopf.\u00a0<strong>\u201eDeine Tr\u00e4nen reinigen auch Solomons Herz. Seine aufrichtigen Tr\u00e4nen der Reue waschen seine S\u00fcnden Weg, doch deine Tr\u00e4nen geben ihm Kraft, sein Versprechen Alaha gegen\u00fcber zu halten. Jetzt ist es aber Ezekiel, der unsere Gebete und Tr\u00e4nen am n\u00f6tigsten hat.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Yiassounai herausging, traf er Stefanos, der ihn gesucht hatte. Stefanos wunderte sich, warum Yiassounai weinte, doch getraute sich nicht zu fragen, was vorgefallen sei.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua hatte Yiacoub, den Sohn Yioussoufs, gebeten, die Heiler-J\u00fcnger am Nachmittag in der Halle der Synagoge zu Unterricht zu versammeln. Sechzig kamen: zwanzig Israeliten und vierzig Essener. Im letzten Augenblick schl\u00fcpften sechs Israeliten herein.<\/span><\/p>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Apostel, der Rayis Rabbi und die sechs Nachz\u00fcgler sassen auf Hockern links und rechts der Kanzel. Joshua sprach sein Verehrungsgebet zu Alaha auf Griechisch und Aram\u00e4isch und f\u00fcgte dem Gebet zu: (Handschrift von Daskalos)\u00a0<strong>\u201eUnd f\u00fchre Du uns in der Versuchung und erl\u00f6se<\/strong>\u00a0<strong>uns von dem B\u00f6sen!\u201c<\/strong>\u00a0Matth\u00e4us 6:13<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMeine Lieben, ihr alle\u201c,<\/strong>\u00a0sagte Joshua,\u00a0<strong>\u201eAlaha, der himmlische Vater, gibt allen Ph\u00e4nomenen des Lebens, die in einer grobstofflichen Form leben, auch allen Menschen, seinen Kindern, alles, was sie zum Leben in ihren grobstofflichen K\u00f6rpern brauchen. Alaha gibt die Sonne und das Licht der Sonne und alles, was die grobstofflichen K\u00f6rper ben\u00f6tigen, um zu leben. Er gibt auf Erden Wasser und Nahrung in F\u00fclle. Allen lebenden Kreaturen und allen Menschen gibt er Luft zum Atmen und in dieser Luft seine Lebenskraft.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die heiligen Erzengel der sieben R\u00e4nge der Sch\u00f6pfung erschaffen und erhalten ununterbrochen die grobstofflichen K\u00f6rper aller lebenden Kreaturen.\u00a0<\/strong>(S. 134)\u00a0<strong>Sie erhalten ununterbrochen eure grobstofflichen K\u00f6rper, indem sie die Nahrung, die ihr zu euch nehmt, und das Wasser und die Fl\u00fcssigkeiten, die ihr trinkt, verwandeln in Fleisch und Blut und alles andere, woraus eure K\u00f6rper bestehen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Doch der grobstoffliche K\u00f6rper, indem ihr lebt, ist nicht euer wahres Selbst. In der Luft, die ihr atmet, und in allem \u00fcberall ist Alahas Geist-Licht-Lebenskraft. So wie eure K\u00f6rper die Materie ben\u00f6tigen, um erschaffen zu werden und leben zu k\u00f6nnen, so braucht eure derzeitige Pers\u00f6nlichkeit, das Zeit-und Ort-gebundene Selbst (welches immer eure wahres Selbst, als seinen Puls des Lebens, in sich hat)<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alahas gr\u00f6sste Gabe an die Menschheit: Seine Geist-Licht-Leben-Lebenskraft. Ihr und die heiligen Erzengel, ihr alle gebraucht diese Geist-Lebenskraft, um eure psychischen und noetischen K\u00f6rper, eure derzeitige Pers\u00f6nlichkeit, zu erschaffen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ihr alle gebraucht jeden Augenblick Alahas Geist-Lebenskraft, Alahas Geist-\u00dcbersubstanz, zum unterbewussten Erschaffen von Elementalen:\u00a0<em>in-ihrer Natur-menschliche-Engel\u00a0<\/em>oder\u00a0<em>in-ihrer-Natur-menschliche D\u00e4monen,\u00a0<\/em>die eure Pers\u00f6nlichkeit zusammensetzen. Wie grobstoffliche K\u00f6rper Materie<\/strong>\u00a0<strong>zum Leben brauchen, so braucht euer derzeitiges Selbst Geist-\u00dcbersubstanz zum Leben. Euer wahres Selbst, euer Seelen-Ego-Selbst, als unsterbliches g\u00f6ttliches Wesen, braucht nichts, um im immer w\u00e4hrenden Leben zu SEIN und um von Zeit zu Zeit in den Welten der Existenz zu existieren.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Doch als Bild der Geist-Seele braucht ihr jetzt Alahas Geist-Lebenskraft, um euer unsterbliches Selbst zu entfalten, um mit der Zeit eure Pers\u00f6nlichkeit \u2013 das kleine, schwache und sich andauernd ver\u00e4ndernde Selbst \u2013 in ihre g\u00f6ttliche Natur umzuwandeln.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ihr alle wart die rechtm\u00e4ssigen S\u00f6hne Alahas im K\u00f6nigreich Seiner Himmel und das seid ihr auch jetzt. Ein Gleichnis wird euch helfen, dies zu verstehen.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"41\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Ein Mann hatte zwei S\u00f6hne. Der j\u00fcngere von ihnen sagte zum Vater: \u201eVater, gib mir den auf mich entfallenen Teil des Verm\u00f6gens!\u201c Da verteilte jener Hab und Gut unter sie. Kurze Zeit darauf packt der j\u00fcngere Sohn alles, was ihm geh\u00f6rte, zusammen und zog in ein fernes Land; dort brachte er sein Verm\u00f6gen in einem ausschweifenden Leben durch.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"42\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Als er nun alles aufgebraucht hatte, entstand eine schwere Hungersnot in jenem Lande, und auch er begann Not zu leiden. Da ging er hin und stellte sich einem der B\u00fcrger jenes Landes zur Verf\u00fcgung; der schickte ihn auf seine Felder, die Schweine zu h\u00fcten, und er h\u00e4tte sich gern an den Schoten des Johannesbrotbaumes satt gegessen, welche die Schweine als Futter bekamen, doch niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sagte: \u201eWie viele Tagl\u00f6hner meines Vaters haben Brot im \u00dcberfluss, w\u00e4hrend ich hier vor Hunger umkomme! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und ihm sagen: \u201eVater, ich habe gegen den Himmel und dir gegen\u00fcber ges\u00fcndigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen: halte mich wie einen von deinen Tagl\u00f6hnern.\u201c<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"43\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>So machte er sich auf den Weg zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater kommen und f\u00fchlte Mitleid: er eilte ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und k\u00fcsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: \u201eVater, ich habe gegen den Himmel und dir gegen\u00fcber ges\u00fcndigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heissen!\u201c Der Vater aber befahl seinen Knechten: \u201cHolt schnell das beste Gewand aus dem Hause und legt es ihm an; gebt ihm auch einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine F\u00fcsse und das gem\u00e4stete Kalb her, schlachtet es und lasst uns essen und fr\u00f6hlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wieder gefunden!\u201c Und sie fingen an, fr\u00f6hlich zu sein.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"44\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Sein \u00e4lterer Sohn aber war w\u00e4hrendem auf dem Felde. Als er nun heimkehrte und sich dem Hause n\u00e4herte, h\u00f6rte er Musik und Reigench\u00f6re. Da rief er einen von den Knechten herbei und erkundigte sich, was das zu bedeuten habe. Der gab ihm zur Antwort: \u201eDein Bruder ist heimgekommen; da hat dein Vater das gem\u00e4stete Kalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wieder erhalten hat.\u201c Da wurde er zornig und wollte nicht ins Haus hineingehen; sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Da antwortete er dem Vater: \u201eDu weisst: schon so viele Jahre diene ich dir und habe noch nie ein Gebot von dir \u00fcbertreten; doch mir hast du noch nie auch nur ein B\u00f6cklein gegeben, dass ich mit meinen Freunden ein fr\u00f6hliches Mahl h\u00e4tte halten k\u00f6nnen. Nun\u00a0 aber dieser dein Sohn heimgekehrt ist, der dein Verm\u00f6gen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du ihm das Mastkalb schlachten lassen!\u201c<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"45\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Er aber erwiderte ihm: \u201eMein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Wir m\u00fcssen doch fr\u00f6hlich sein und uns freuen! Denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren gegangen und ist wiedergefunden worden.\u201c (Lukas 15:11-32)\u00a0<\/em>(S.135)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"46\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMeine Lieben, ihr alle, der &lt;Vater&gt; in diesem Gleichnis ist Alaha als der\u00a0<em>El Shaddai,\u00a0<\/em>der Manifestierte. Der &lt;\u00e4ltere Sohn&gt; stellt die Geist-Ego-Wesen dar, die im Feld, in der Welten der Existenz, dienen und erschaffen. Das sind gewisse Erzengelr\u00e4nge, die Sch\u00f6pferwesen, die vor allem im h\u00f6heren noetischen Zustand, im siebten Himmel, t\u00e4tig sind.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"47\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der &lt;j\u00fcngere Sohn&gt;, der verlorene Sohn, ist jener Teil des Geist-Seelen- Ego, der sich inkarnierte und Mensch wurde. Das &lt;Verm\u00f6gen&gt; des Vaters ist die Geist-Licht-Lebenskraft welche beide S\u00f6hne zu Recht zum Gebrauch beanspruchen k\u00f6nnen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"48\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das &lt;ferne Land&gt; ist die grobstoffliche Welt der Existenz und der &lt;B\u00fcrger jenes Landes&gt; ist das Gesetz der Getrenntheit. Der &lt;verlorene Sohn&gt; ist die Pers\u00f6nlichkeit des Geist-Seelen-Ego und die &lt;Schweine&gt; sind die schlechten Elementale, die das kleine Ego-Selbst erschafft und h\u00fctet, wodurch des Vaters Verm\u00f6gen, die Geist-Licht-Lebenskraft, falsch angewendet wird.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"49\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Begierden und Gedanken, die dem Egoismus eines Menschen dienen, k\u00f6nnen das Geist-Seelen-Ego-Selbst, das in der Pers\u00f6nlichkeit aktiv ist, nicht befriedigen. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird das hungernde Geist-Seelen-Ego in der Pers\u00f6nlichkeit zu seiner\u00a0<em>El Shaddai\u00a0<\/em>Selbstheit\u2026 zum Vater zur\u00fcckkehren.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"50\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das &lt;gem\u00e4stete Kalb&gt; ist der grobstoffliche K\u00f6rper des Menschen, der bestimmungsgem\u00e4\u00df sterben wird<\/strong>\u00a0(nicht die himmlische menschliche Form<strong>). Fleisch, Blut und Knochen k\u00f6nnen nicht in das K\u00f6nigreich der Himmel eintreten. Da gibt es aber noch das &lt;beste Gewand&gt;, das leuchtende Leben-Licht in menschlicher Form, der K\u00f6rper des Geist-Seelen-Ego\u00a0<\/strong>(wenn wir es K\u00f6rper nennen k\u00f6nnen),<strong>\u00a0der unsterbliche, unverg\u00e4ngliche Form-K\u00f6rper eines Menschen in seiner g\u00f6ttlichen<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"51\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alle Menschen sind selbst-bewusste Kinder des allm\u00e4chtigen Alaha El Shaddai, des Manifestierten in seinem g\u00f6ttlichen Eins-Sein<\/strong>.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"52\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Einer der Neuank\u00f6mmlinge erhob seine Hand und bat um das Wort. Joshua gab ihm ein Zeichen zu sprechen. \u201eRabbi\u201c, sagte der Israelit, \u201ewas bedeuten in deinem Gleichnis &lt;die Tagel\u00f6hner&gt;, &lt;die Dirnen&gt; und &lt;der Ring&gt;?\u201c<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua antwortete:\u00a0<strong>\u201eDie &lt;Tagel\u00f6hner&gt; sind die Elementale, die von den Erzengeln aus Geist-Lebenskraft des El Shaddai erschaffen sind. Die &lt;Dirnen&gt; sind sexuelle Lust-Elementale; sie entstehen wenn die Heilige Geist-Lebenskraft in sexueller Befriedigung verzerrt wird. Die &lt;Dirnen&gt; sind die Lilith-D\u00e4monen in einer Pers\u00f6nlichkeit.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"54\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der &lt;Ring&gt; ist das Symbol der Ewigkeit. Der verlorene Sohn, der heimkehrt zu seiner g\u00f6ttlichen Natur, weiss jetzt, was Zeit als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist, und versteht das ewige Jetzt und das immer w\u00e4hrende Leben.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"55\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der Vater gab den Erzengeln der noetischen Welten nie grobstoffliche K\u00f6rper, da es nicht in ihrer Natur war, sich in der grobstofflichen Welt zu inkarnieren.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"56\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eMalpana Rabbi\u201c, fuhr der Neuank\u00f6mmling fort, \u201edarf ich dich etwas anderes fragen, das nichts mit deiner Lektion zu tun hat?\u201c\u00a0<strong>\u201eMein Lieber\u201c,\u00a0<\/strong>sagte Joshua,<strong>\u00a0\u201eich weiss, was du fragen willst und dass du es nicht<\/strong>\u00a0<strong>unterlassen kannst. Also Frage.\u201c<\/strong>\u00a0\u201eIch m\u00f6chte dich um deine Meinung bitten\u201c, sagte der junge Israelit. \u201eWir bezahlen Steuern an den Tempel, eine Tempelsteuer. Und wir bezahlen Steuern an Herodes und viele andere Arten von Steuern. Ist das richtig f\u00fcr uns, dass wir auch an die R\u00f6mer Steuern bezahlen? Bist du der Ansicht, dass wir Steuern an C\u00e4sar bezahlen sollten?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"57\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eWenn ihr die Tempelsteuern bezahlt\u201c,<\/strong>\u00a0sagte Joshua,\u00a0<strong>\u201edann gebt ihr nicht Alaha, was ihr geben m\u00fcsst, sondern ihr helft nur mit, die<\/strong>\u00a0<strong>Ausgaben des Tempels zu tragen. Alaha braucht von den Menschen nichts Materielles. Alaha braucht eure Gebete nicht. Ihr braucht die Gebete. Alaha liebt euch, ob ihr je an ihn denkt oder nicht. Ihr m\u00fcsst Alaha lieben und verehren, denn f\u00fcr euch ist es notwendig euch auf ihn einzustimmen. Liebet Alaha, das ist es, was ihr zum Leben braucht.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"58\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die R\u00f6mer glauben, dass sie euch vor Dieben besch\u00fctzen. Hier in Pal\u00e4stina bezahlen sie zu diesem Zweck Schwerttr\u00e4ger. Sie bauen auch Strassen. Hast du Geld bei dir? Komm hierher, mein Lieber.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Israelit war nur wenige Schritte von dem Gott-Menschen entfernt. Er stand von seinem Hocker auf und n\u00e4herte sich ihm. Vier der Neuank\u00f6mmlinge waren bekannte Pharis\u00e4er, Mitglieder des Sanhedrin und Zeloten F\u00fchrer. Die anderen waren Sadduz\u00e4er.<\/span><\/p>\n<ol start=\"59\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Hierauf gingen die Pharis\u00e4er hin und stellten eine Beratung an, wie sie ihn durch einen Ausspruch fangen k\u00f6nnten. Sie sandten also ihre J\u00fcnger nebst Anh\u00e4ngern des Herodes zu ihm, die mussten sagen:\u00a0<\/em>(S.136)<em>\u00a0\u201eMalpana, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und den Weg Alahas mit Wahrhaftigkeit lehrst; auch nimmst du auf niemand R\u00fccksicht, denn du siehst die Person der Menschen nicht an. So sage uns denn deine Meinung: ist es recht, dass man dem C\u00e4sar Steuern entrichtet, oder nicht?\u201c Da Joshua nun ihre b\u00f6se Absicht durchschaute, antwortete er:<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"60\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eWas versucht ihr mich, ihr Heuchler? Zeigt mir die Steuerm\u00fcnze!\u201c Als sie ihm nun einen Denar gereicht hatten, fragte er sie: \u201eWessen Bild und Aufschrift ist das hier?\u201c Sie antworteten: \u201eC\u00e4sars\u201c. Da sagte er zu ihnen: \u201eSo gebt dem C\u00e4sar, was dem C\u00e4sar zusteht und Alaha, was Alaha zusteht!\u201c Als sie das h\u00f6rten, verwunderten sie sich, liessen von ihm ab und entfernten sich.<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"61\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>An demselben Tage traten die Sadduz\u00e4er an ihn heran, die da behaupteten, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn: \u201eMalpana, Moses hat geboten: \u201eWenn jemand kinderlos stirbt, so soll sein Bruder dessen Frau heiraten und f\u00fcr seinen Bruder das Geschlecht fortpflanzen. Nun lebten sieben Br\u00fcder bei uns; der erste, der sich verheiratet hatte, starb und hinterliess, weil er keine Kinder hatte, seine Frau seinem Bruder; ebenso auch der zweite und dritte, schliesslich alle sieben; zuletzt nach allen starb auch die Frau. Wem von den sieben wird sie nun in der Auferstehung als Frau angeh\u00f6ren? Alle haben sie ja zur Frau gehabt.\u201c<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"62\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Joshua antwortete ihnen: \u201eIhr seid im Irrtum, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft Alahas kennt. Denn in der Auferstehung heiraten sie weder, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Alahas im Himmel. Was aber die Auferstehung der Toten betrifft: habt ihr nicht gelesen, was euch dar\u00fcber von Alaha gesagt worden ist, wenn er spricht: &lt;Ich bin der Alaha Ibrahims, der Alaha Is-Shakhs und der Alaha Yiacoubs? Alaha ist doch nicht ein Alaha von Toten, sondern von Lebenden.\u201c (Matth\u00e4us 22:15-32)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"63\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Neuank\u00f6mmlinge verlie\u00dfen die Synagoge; sie murrten aufgebracht und beschwerten sich, dass dieser Essener Rabbi indirekt gesagt habe, sie sollten sich den r\u00f6mischen Eroberern ergeben und dienen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"64\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als sie gegangen waren, sagte Joshua:\u00a0<strong>\u201eIn weniger als hundert Jahren werden diese Krieg liebenden Menschen glauben, dass sie stark genug sind, um die R\u00f6mer aus Pal\u00e4stina zu vertreiben, und sie werden den Krieg erkl\u00e4ren. Doch sie werden besiegt werden. Es wird ein gro\u00dfes Blutvergie\u00dfen geben und Yerushalayim wird von den R\u00f6mern verw\u00fcstet werden. Die R\u00f6mer werden die Tempel zerst\u00f6ren und an dem Ort, wo der Tempel Solomons jetzt steht, wird kein Stein auf dem andern bleiben.\u201c\u00a0<\/strong>(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"65\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Auf Aram\u00e4isch sagte Joshua:\u00a0<em>\u201eSelig sind die Sanftm\u00fctigen, denn sie werden die Erde ererben! (Matth\u00e4us 5:5)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"66\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als die Heiler-J\u00fcnger auseinandergegangen waren, kamen Joshua, Ephraim und die Apostel im Wohnzimmer des Bistums zusammen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"67\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMeine Geliebten\u201c,<\/strong>\u00a0sagte Joshua,\u00a0<strong>\u201ein werden als drei Jahren werden diese vier Pharis\u00e4er, zusammen mit israelitischen Rayis Rabbis und Schriftgelehrten, meine Worte vor dem Sanhedrin gebrauchen, um mich zu verurteilen. Rayis Rabbi Kaiaphas und die von ihm ernannten Richter des Sanhedrin, ebenfalls Pharis\u00e4er, werden mich zum Tode verurteilen. Sie werden es nicht wagen, mich im Tageslicht zu verhaften, doch einer von euch wird mich verraten und sie in der Dunkelheit der Nacht an unseren Ort des Gebetes und der Ruhe bringen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"68\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Sie werden mich der Gottesl\u00e4sterung beschuldigen, weil ich mich Sohn Alahas nenne. Sp\u00e4t in der gleichen Nacht werden sie mich vor Herodes bringen und sagen, dass ich mich &lt;K\u00f6nig&gt; nenne. Das wird Herodes\u2018 Zorn auf mich anheizen. Fr\u00fch am Morgen werde ich vor den r\u00f6mischen Statthalter gebracht werden. Sie werden meine Kreuzigung verlangen. Pilatus wird mich ihnen \u00fcbergeben. R\u00f6mische Schwert- und Speertr\u00e4ger und die Urteilsvollstrecker des Sanhedrins werden meinem K\u00f6rper viele Verletzungen und blutende Wunden zuf\u00fcgen und sie werden ihn kreuzigen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"69\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Mein grobstofflicher K\u00f6rper wird am Kreuz zu Tode bluten. Gute Menschen, die meine Predigten geh\u00f6rt hatten, Freunde des r\u00f6mischen Statthalters, werden meinen toten K\u00f6rper vom Kreuz herunternehmen und ihn in ein Felsengrab legen und den Eingang mit einem Stein verschlie\u00dfen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"70\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>In drei Tagen werde ich meinen K\u00f6rper von seinen Wunden heilen. Ich werde ihn auferstehen lassen und wieder in ihm leben. Die Male an meinen H\u00e4nden und F\u00fcssen und die Wunde in meiner Seite werden bleiben und meine J\u00fcnger \u00fcberzeugen, dass sie mich wahrhaftig sehen und mit mir sprechen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"71\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>(S. 137)\u00a0<\/strong><strong>Geliebter Rayis Rabbi Ephraim\u201c, sagte Josua, \u201ewarum siehst du mich mit solchem Kummer an? F\u00fcr diese Stunde bin ich in die Welt gekommen. Dass ich euch lehre, dass das Fleisch, der grobstoffliche K\u00f6rper, nicht euer wahres Selbst ist. Der grobstoffliche K\u00f6rper lebt f\u00fcr einige Jahre und stirbt. Aber ihr, die Geist-Seelen-Egos, seid das Leben. Ihr seid das immer w\u00e4hrende Leben.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"72\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Ich aber sage euch, meinen Freunden: f\u00fcrchtet euch nicht von denen, die den Leib zwar t\u00f6ten, danach aber euch nichts weiter antun k\u00f6nnen! Ich will euch aber angeben, vor wem ihr euch zu f\u00fcrchten habt: f\u00fcrchtet euch vor dem, der die Macht besitzt zu t\u00f6ten und dann auch noch in die H\u00f6lle zu werfen! Ja, ich sage euch: vor diesem f\u00fcrchtet euch! (Lukas 12:4-5)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"73\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMein geliebter Ephraim\u201c,<\/strong>\u00a0sagte Joshua,\u00a0<strong>\u201eich bin die Auferstehung und das Leben und werde das beweisen. Der Sohn Alahas, als der Menschensohn, muss den Menschen beweisen, dass das Geist-Seelen-Ego unsterblich ist. Alles was ich gesagt habe, wird geschehen. Ich bitte dich in Frieden zu sein und den Essenern zu helfen, ihre Ruhe zu bewahren. Die Auferstehung meines K\u00f6rpers wird f\u00fcr mich als Menschensohn mein Triumph \u00fcber den Tod sein. Und jetzt, meine Lieben, lasst uns unser Gebet zum Lobpreis Alahas, unseres himmlischen Vaters, singen.\u201c<\/strong>(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"74\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Dein Wille geschieht in den Himmeln wie auf Erden.<\/strong>\u00a0Vor dem Sonnenaufgang, am n\u00e4chsten Tag, ging Joshua in den Tempel, wo er Yiassounai fand, der aus dem einundf\u00fcnfzigsten Psalm Davids auf Griechisch rezitierte: \u201e<em>Sei mir gn\u00e4dig, oh Gott, nach deiner G\u00fcte.\u201c\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em>Joshua t\u00e4tschelte Yiassounai den Kopf und ging direkt ins Allerheiligste durch den schweren, gelben Vorhang hindurch, ohne ihn aufzuheben. Yiassounai hatte oft gesehen, wie der Gott-Mensch dies tat. Ephraim, Yiohannan, Petros, Andreas, Philippos, Nathanael und die zwei Yiacoubs waren Joshua in den Tempel zum Morgengottesdienst zur Lobpreisung Alahas gefolgt. Nach dem Gottesdienst bat Joshua Yiacoub, den Sohn Yioussoufs, die Heiler-J\u00fcnger am Nachmittag in die Synagoge zum Unterricht zu bestellen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"75\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Im Hof des Essener Tempels waren \u00fcber zweihundert Kranke, zumeist Israeliten, mit ihren Verwandten. Sie waren gekommen, um Heilung zu finden. Einer der Pharis\u00e4er, die am Vortag in der Synagoge gewesen waren, kam mit einem verkr\u00fcppelten Mann, dessen rechtes Bein verk\u00fcmmert und viel k\u00fcrzer als das linke war. Joshua heilte ihn und alle andern. Er schenkte dem Pharis\u00e4er keine Beachtung. Als Joshua in das Wohnzimmer des Bistums kam, wartete dort der Pharis\u00e4er auf ihn. Joshua begr\u00fc\u00dfte ihn liebevoll und fragte, weshalb er gekommen sei.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"76\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Der Pharis\u00e4er antwortete, er sei gekommen, um ihn zu warnen, dass der Sanhedrin ihn \u00f6ffentlich beschuldige, ein Anf\u00fchrer von D\u00e4monen zu sein, der K\u00f6rper heile, um Seelen zu fangen. Privat verurteile ihn der Sanhedrin, weil er in seinen Lehren das Mosaische Gesetz breche. Der Pharis\u00e4er sagte: \u201eDer Sanhedrin, betrachtet die R\u00f6mer als Eroberer und Feinde und will sie aus unserem gesegneten Land hinauswerfen. Doch du nennst sie unsere Br\u00fcder und die Kinder Alahas und akzeptierst ihre Anwesenheit hier. Junger Essener, du lieferst uns an die R\u00f6mer aus, wenn du das Bezahlen der Steuern an C\u00e4sar als rechtm\u00e4\u00dfig annimmst.\u201c (S. 138)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"77\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Stimme des Pharis\u00e4ers wurde mit seinem Zorn lauter. \u201eMoses sagte &lt;Auge um Auge, Zahn um Zahn&gt;. Du sagst: &lt;Wer dich auf die Wange schl\u00e4gt, dem halte die andere hin&gt;. Sollen wir die R\u00f6mer bitten, uns zu schlagen? Ist es das was du sagst? Du bist verr\u00fcckt. Der Sanhedrin hat bereits entschieden, dich zum Wohle unserer Nation zu t\u00f6ten. Ihr Essener seid auch Israeliten. Was bist du? Wie kommst du als Israelit dazu, in deinen Lehren die Versklavung durch die r\u00f6mischen G\u00f6tzenanbeter gutzuhei\u00dfen?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"78\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte zu ihm:\u00a0<strong>\u201eEdler Israelit, im Laufe der Zeit haben viele Nationen andere Nationen besiegt, weil sie schw\u00e4cher an Waffen und im Umgang mit Waffen waren. Assyrer, mit ihren m\u00e4chtigen K\u00f6nigen, die Perser, die Griechen \u2013 wo sind sie jetzt? Jetzt sind die R\u00f6mer die Eroberer und regieren \u00fcber viele Nationen, die in der Vergangenheit \u00fcber andere regiert haben. Was der Sanhedrin plant, wird in einem Blutbad und in der Zerst\u00f6rung<\/strong>\u00a0<strong>Yerushalayims enden.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"79\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich bin nicht auf diese Welt gekommen, um die Gewalt zu f\u00f6rdern, sondern um den Menschen vor dem Menschen zu sch\u00fctzen, vor der Gewalt, die sie einander zuf\u00fcgen<\/strong>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"80\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich bin gekommen, um die Seelen-Pers\u00f6nlichkeit des Menschen vor den\u00a0<em>in-ihrer-Natur-menschlichen-D\u00e4monen\u00a0<\/em>zu erretten, die, wenn sie vom Menschen erschaffen werden, eine schlechte derzeitige Pers\u00f6nlichkeit zur Folge haben.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"81\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eJunger Essener Rabbi\u201c, sagte der Pharis\u00e4er, \u201edie Essener und viele Israeliten nennen dich den &lt;Mshiha&gt;. Bist du der Mshiha?\u201c Der Gott-Mensch antwortete:\u00a0<strong>\u201e ICH BIN, der ICH BIN. ICH BIN der Mshiha.\u201c<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Diese Worte erz\u00fcrnten den Pharis\u00e4er. Er beschimpfte Joshua auf Aram\u00e4isch und ging murrend hinaus.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"82\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zum Nachmittagsunterricht kamen vier andere Pharis\u00e4er. Nachdem Joshua die Heiler-J\u00fcnger einige \u00dcbungen gelehrt hatte, bat ein Essener J\u00fcnger Joshua, \u00fcber das Sepher Yetzirah, die Sch\u00f6pfung des Kosmos, die Welten der Existenz und die Natur des Menschen zu reden, wie er das in K\u2019far Nahum getan hatte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"83\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eAlaha\u201c,\u00a0<\/strong>sagte Joshua,<strong>\u00a0\u201edie absolute Wirklichkeit, die absolute unendliche Seinsheit, die absolute unendliche Selbstheit, dr\u00fcckt die Schaffensfreude aus, Sich in Sich selbst zu manifestieren, in Seiner Allgegenwart, in Seinem unendlichen, grenzenlosen Raum-Selbst. Dies bewirkt, dass in den g\u00f6ttlichen Wesen, bekannt als F\u00fcrstent\u00fcmer, Seine Schaffensfreude mitschwingt. Geist-\u00dcbersubstanz-Lebenskraft flie\u00dft jederzeit aus Seinem Selbst und aus diesen g\u00f6ttlichen Wesen aus. Die F\u00fcrstent\u00fcmer, die mit Alahas Schaffensfreude zur Manifestation mitschwingen, teilen sich ihrer Natur entsprechend in Erzengelr\u00e4nge ein.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"84\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Im g\u00f6ttlichen Plan ist das Gesetz der Manifestation f\u00fcr alles Existierende die Dualit\u00e4t im EINEN. Nehmen wir, als Beispiel, eine gerade Linie. Jede Linie hat immer zwei entgegensetzte sichtbare Endpunkte und eine unsichtbare Mitte. Jedes Ph\u00e4nomen des Lebens ist wie eine Linie, auf der seine Dualit\u00e4t sichtbar und nachvollziehbar ist. In jeder Kreatur und in allem, was existiert, ist Alaha immer die Mitte.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"85\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Dieses Gesetz ist in der ganzen Sch\u00f6pfung zu sehen, in allem, was in allen Welten der Existenz existiert und als Ph\u00e4nomen des Lebens lebt: in den grobstofflichen Welten, den \u00e4therischen Welten, in den Welten der Emotionen oder psychischen Welten, in den Welten der Gedanken oder noetischen Welten und in noch h\u00f6heren Welten.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"86\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>In den Welten der Existenz gelten folgende Gesetze: das Gesetz der Dualit\u00e4t, das Gesetz des dauernden Wechsels\u00a0<\/strong>(Bewegung als Wachstum)<strong>\u00a0und das Gesetz der Geist-Lebenskraft<\/strong>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"87\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Im grenzenlosen Raum \u2013 eine mysteri\u00f6se Natur Alahas \u2013 ist Seine Schaffensfreude, Sich in Sich selbst zu manifestieren. Das ist die EINE Wirklichkeit in der Dualit\u00e4t: Alaha und der g\u00f6ttliche Plan. Wenn sich Alaha im Einklang mit Seinem g\u00f6ttlichen Gesetz der Dualit\u00e4t manifestiert, wirkt Er als El Shaddai\u00a0<\/strong>(Logos)<strong>\u00a0und als Shekhinah<\/strong>\u00a0(Heiliger Geist).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"88\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Im Raum ist Alaha die unsichtbare Mitte des Symbols der Linie. Die dualen Endpunkte auf den<\/strong>\u00a0<strong>entgegengesetzten Seiten sind die Maha-Els (Michaels) und die Kha-vir-Els (Gabriels), die Herren des Geist-Feuers, der Hitze, und die Herren der Geist-Fl\u00fcssigkeiten, des Wassers.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"89\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Dualit\u00e4t des Geist-Feuers ist die Feuer-Flamme und das \u00e4therische Licht, das sichtbar wird, wenn Feuer brennbares Material entz\u00fcndet. Das Geist-Feuer ist der grenzenlose Ozean im Raum, der Herrschaftsbereich des Erzengelranges der Maha-Els, die das rote Licht manifestieren.\u00a0<\/strong>(S. 139)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"90\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die dem Feuerelement<\/strong>\u00a0<strong>entgegengesetzte Existenzform der Geist-Lebenskraft, ist der grenzenlose Ozean der Geist-Fl\u00fcssigkeiten. Die Dualit\u00e4t dieser Geist-Lebenskraft ist die K\u00e4lte (Wasserstoff) und Wasser. Dieser grenzenlose Geist-Ozean der Geist-Fl\u00fcssigkeiten ist der Herrschaftsbereich des Erzengelranges der Kha-vir-Els, die das blaue Licht manifestieren.\u00a0<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">ALAHA\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 I________________I_________________I GEIST-FEUER\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 GEIST-FL\u00dcSSIGKEITEN MAHA-ELS\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 KHA-VIR-ELS<\/span><\/p>\n<ol start=\"91\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Wenn die Maha-Els und die Kha-vir-Els ihre Geist-Kr\u00e4fte verbinden, erschaffen sie den dritten grenzenlosen Ozean der Geist-Lebenskraft-\u00dcbersubstanz, in dem der Erzengelrang der Ra-pfa-Els zusammen mit den Maha-Els und den Kha-vir-Els Luft-Lebenskraft und Energie und letztlich die Materie erschaffen. Die Ra-pfa-Els manifestieren violettes Licht.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"92\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Geist-Licht-Lebenskraft, die die Sch\u00f6pferwesen, die heiligen<\/strong>\u00a0<strong>Erzengel, benutzen und die auch Alaha El Shaddai und Alaha Shekhinah benutzen, erscheint in den Welten der Existenz in vielen Graden der Leuchtkraft und der Helligkeit.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"93\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Schwingungen des Geist-Lichts erzeugen Kl\u00e4nge, deren Symbole Buchstaben sind, die in jeder Sprache der Menschen oder der Erzengel benutzt werden.<\/strong>\u00a0<strong>Die haupts\u00e4chlichsten Klang-Symbole sind Aleph, Mem und Shin.\u00a0<\/strong>(Handschrift von Daskalos)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"94\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Diese Klang-Symbole werden von den Erzengeln benutzt, um T\u00f6ne\u00a0<\/strong>(f\u00fcr das menschliche Ohr unh\u00f6rbar)<strong>\u00a0zu erzeugen und damit in den Welten der Existenz die Elemente von Feuer, Wasser und Luft zu erschaffen. Die Luft ist der Ausgleicher zwischen den entgegengesetzten Elementen Feuer und Wasser. Diese Elemente k\u00f6nnen auch direkt vom Heiligen Geist kommen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"95\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Mit diesen haupts\u00e4chlichen Klang-Symbolen bildet Alaha die zweiundzwanzig Buchstaben, indem er sie formte, ab w\u00e4gte und zusammenstellte. Jeder Mensch, jedes lebende Wesen und alles Existierende hat einen Namen, der aus Buchstaben, aus Klang<\/strong>\u2013<strong>Symbolen, zusammengestellt ist.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"96\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ein Mensch kann diese Klang-Buchstaben aussprechen, indem er Luft an f\u00fcnf Stellen h\u00f6rbar modifiziert: in der Kehle, im Mund, mit der Zunge, den Z\u00e4hnen und den Lippen. Aus den drei Licht-Geist Ozeanen gehen Feuer, Wasser und Luft als duale Kr\u00e4fte hervor, m\u00e4nnlich und weiblich.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"97\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die drei Welten der Existenz sind die grobstoffliche Welt mit ihrem<\/strong>\u00a0<strong>\u00e4therischen Doppel, die sogenannten psychischen Welten mit ihren \u00e4therischen Doppeln, und die noetischen Welten mit ihren \u00e4therischen Doppeln. In diesen drei &lt;weltlichen&gt; Welten der Existenz sind die sechs Universen oder die sechs Himmel.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"98\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der siebente Himmel ist g\u00f6ttlich. Es ist der h\u00f6here noetische Zustand, die Welt der Allweisheit Alahas, die Welt der unver\u00e4nderlichen Gesetze und Prinzipien Alahas. Dieser siebte Himmel ist der Herrschaftsbereich der heiligen Erzengelr\u00e4nge, der Sch\u00f6pferwesen. Menschen k\u00f6nnen erst in den siebenten Himmel eintreten, nachdem sie als Geist-Seelen-Ego ins Eins-Sein mit dem El Shaddai Alaha gelangt sind.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"99\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Um in den siebten Himmel eintreten zu k\u00f6nnen, muss ein Mensch sein kleines Selbst reinigen, sich von seinem d\u00e4monischen Egoismus<\/strong>\u00a0<strong>befreien und sein Zeit-und Ort-gebundenes Selbst in sein wahres Sein-Selbst umwandeln, indem er in sich Selbst-\u00dcberbewusstsein, sein Seelen-Bewusstsein entfaltet.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"100\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das kann erreicht werden, wenn ein Mensch seine g\u00f6ttliche Natur des Willens und des Beobachtens dazu benutzt, den grobstofflichen K\u00f6rper und sein \u00e4therisches Doppel und die Energiekr\u00e4fte in ihnen zu erforschen und dadurch Meister \u00fcber seinen grobstofflichen K\u00f6rper und sein \u00e4therisches Doppel zu werden. In gleicher Weise muss er Meister \u00fcber seinen psychischen und seinen noetischen K\u00f6rper werden, indem er sich ihrer bewusst wird, ihre Natur erforscht und sie selbst-bewusst benutzt. Somit muss der Mensch Meister \u00fcber seine drei K\u00f6rper, \u00fcber seine Empfindungen, Emotionen und Gedanken werden. Dann wird er Meister seines Schicksals.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Reise nach Yerushalayim wird Joshua \u00fcberfallen. Er lehrt seine Heiler-J\u00fcnger in Yerushalayim. Er konfrontiert einen Informanten des Sanhedrins \u00fcber das Zahlen der Steuern. Er sagt seinen Tod und den Fall von Yerushalayim voraus. 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