{"id":30273,"date":"2023-02-05T10:34:54","date_gmt":"2023-02-05T09:34:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=30273"},"modified":"2025-03-10T17:25:23","modified_gmt":"2025-03-10T16:25:23","slug":"21-kapitel-joshua","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/21-kapitel-joshua\/","title":{"rendered":"21. Kapitel &#8211; Joshua der Barmherzige"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua, der Barmherzige, heilt das M\u00fcndel eines r\u00f6mischen Offiziers. Er lehrt seine Heiler-J\u00fcnger. Seine Apostel streiten sich, wer der Erste unter ihnen sei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden.\u00a0 <\/em>(<em>Matth\u00e4us 7:7)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zwei Tage nach der R\u00fcckkehr nach K\u2019far Nahum von Nain bat Joshua Yiacoub, alle Heiler J\u00fcnger, in die Synagoge einzuladen. Nach dem Morgen Gottesdienst ging Joshua zum Ufer hinab. Es war die letzte Oktoberwoche, es war sonnig und klar und Joshua setzte sich auf eine Holzbank und schaute \u00fcber den See Genezareth. Viele Menschen, die Heilung brauchten, sammelten sich dem Ufer entlang. Yiohannan kam mit Yiacoub und Shabbatai. Der Vater und der \u00e4ltere Sohn trafen Vorbereitungen, um mit ihrem Fischerboot loszusegeln, w\u00e4hrend Yiohannan sich um die hinzustr\u00f6menden Kranken k\u00fcmmerte. Joshua heilte an diesem Morgen mehr als hundert Menschen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Danach bestieg Yiohannan das Boot, um Shabbatai und Yiacoub bei ihrer Arbeit zu helfen. Inzwischen war ein israelitischer Rabbi aus dem Dorf Sogane in Begleitung zweier anderer Israeliten herangekommen und wandte sich an den Gott-Menschen: \u201eMalpana Essener Rabbi, uns sendet Claudius Aquila, der r\u00f6mische Zenturio, der seine Hauptquartiere in Korazin und Sogane hat. Er lebt seit zwei Jahren bei uns und besch\u00fctzt r\u00f6mische B\u00fcrger, R\u00f6mer und Griechen gleichermassen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Wir sind einfache Bauern, Viehz\u00fcchter, und leben \u00f6stlich des Jordans, unterhalb des Sees Semakhonotis (Merom), oberhalb des Sees Genezareth. Banditen aus dem Norden \u00fcberfallen h\u00e4ufig unser Dorf, stehlen das Wenige, das wir haben, brennen H\u00e4user und unsere Ernte nieder und t\u00f6ten manchmal ganze Bauernfamilien. Meistens h\u00e4lt sich der r\u00f6mische Offizier in Sogane auf. Dort gibt es nur hundert israelitische Familien und ich bin der einzige Rabbi. Wir sind arme, hart arbeitende Leute, die noch nie einen Tempel hatten. Der Sanhedrin hat uns nie beachtet.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Claudius Aquila hat einen kleinen Tempel bauen lassen und daneben eine ger\u00e4umige Synagoge f\u00fcr uns. Er kommt oft mit Flavius, dem Sohn seiner Nichte, zu unseren Gottesdiensten zur Lobpreisung Alahas. Und Flavius lernt Aram\u00e4isch beim israelitischen \u00dcbersetzer, der mit uns hier ist.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">(S.122) Malpana Essener Rabbi, seit zwei Monaten ist Flavius schwer krank. Der Junge ist ein Waise. Sein Vater starb im Kampf und seine Mutter, die Nichte des r\u00f6mischen Offiziers, starb, als er f\u00fcnfzehn Jahre alt war. Claudius Aquila wurde sein Vormund. Heute dient er Claudius Aquila als Leibw\u00e4chter, aber f\u00fcr Claudius Aquila ist er mehr, er liebt ihn wie seinen eigenen Sohn.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Krankheit verursacht sehr hohes Fieber, besonders nach Sonnenuntergang. Er wird st\u00e4ndig schw\u00e4cher, erbricht und hat Muskelkr\u00e4mpfe, und seit kurzem leidet er an epileptischen Anf\u00e4llen. Der griechische Arzt hat dem Vormund gesagt, Flavius werde nur noch ein oder zwei Tage leben.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eMalpana Rabbi\u201c, flehte der israelitische Rabbi, \u201eder r\u00f6mische Offizier glaubt, dass nur du Flavius heilen kannst. Der Junge liegt im Koma in einem Haus hier im \u00f6stlichen Quartier von K\u2019far Nahum, nicht weit von hier.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eGutherziger Rabbi\u201c<\/strong>, sagte Joshua schnell, <strong>\u201eLasst uns zu Flavius gehen.\u201c<\/strong> Als die kleine Gruppe durch K\u2019far Nahum eilte, trafen sie auf Claudius Aquila, der von f\u00fcnf Schwerttr\u00e4gern begleitet wurde. Der Zenturio weinte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua sprach ihn sanft an: <strong>\u201eMein lieber Claudius Aquila, pax vobiscum\u201c <\/strong>(Friede sei mit dir). Der Zenturio starrte den Gott-Menschen an. Joshua trug wie \u00fcblich, sein kn\u00f6chellanges, schneeweisses Gewand mit weiten \u00c4rmeln. Auf dem Kopf hatte er ein schneeweisses K\u00e4ppchen, ein Symbol f\u00fcr die Reinheit des Geistes. Der Zenturio, der die Gegenwart unsichtbarer Engelwesen um Joshua sp\u00fcrte, war von Schuldgef\u00fchlen \u00fcberw\u00e4ltigt. \u201eMein Herr\u201c, bekannte er, \u201eich bin ein ungl\u00fccklicher S\u00fcnder. Im Kampf habe ich viele Feinde Roms get\u00f6tet. Aber Flavius ist unschuldig. Er ist so jung, nur zwanzig Jahre alt, und so voller Liebe zu deinem Alaha und zu allen Menschen. Ich glaube, mein Herr, dass nur deine Heiligkeit, mit deinen heilenden Engeln, meinen Flavius heilen kann. Ich weiss, mein Haus ist deiner nicht wert. Aber so wie ich meinen Schwerttr\u00e4gern einen Befehl erteilen kann und sie werden ihn ausf\u00fchren, so kannst du deine heilenden Engel anweisen, meinen Jungen zu retten, und er wird geheilt werden.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eZenturio Claudius Aquila\u201c,<\/strong> sagte der Gott-Mensch Joshua, <strong>\u201edein grosses Vertrauen in die absolute Macht, die wir Alaha nennen, und die du unter einem anderen Namen kennst, ist belohnt. Kehre zur\u00fcck zu Flavius. Er wird dich an der T\u00fcr erwarten, stark und gesund, mit seinem sanften L\u00e4cheln, begierig, dir zu dienen. Flavius ist geheilt.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Als Joshua nach K\u2019far Nahum hineinkam, trat ein Zenturio zu ihm, bat ihn mit Worten: \u201eHerr, mein Diener liegt gel\u00e4hmt bei mir zu Hause darnieder und leidet schreckliche Schmerzen.\u201c Joshua antwortete ihm: \u201eIch will kommen und ihn heilen.\u201c Der Zenturio aber entgegnete: \u201eHerr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach trittst; nein, gebiete nur mit einem Wort, dann wird mein Diener gesund werden. Ich bin ja auch nur ein Mann, der unter h\u00f6herem Befehl steht, und habe Mannschaften unter mir, und wenn ich zu dem einen sage: &lt;Gehe!&gt; so geht er, und zu dem andern: &lt;Komm!&gt; so kommt er und zu meinem Diener: &lt;Tu das!&gt; so tut er\u2019s\u201c Als Joshua das h\u00f6rte, verwunderte er sich und sagte zu seinen Begleitern: \u201eWahrlich ich sage euch: in Israel habe ich bei niemand solchen Glauben gefunden. Ich sage euch aber: viele werden von Osten und Westen kommen und sich mit Ibrahim, Is-Shaak und Yiacoub im Himmelreich zum Mahl niederlassen; aber die S\u00f6hne des Reiches werden in die Finsternis draussen hinausgestossen werden; dort wird lautes Weinen und Z\u00e4hneknirschen sein.\u201c Zu dem Zenturio aber sagte Joshua: \u201eGeh hin! Wie du geglaubt hast, so geschehe dir!!\u201c Und sein Diener wurde zur selben Stunde gesund. (Matth\u00e4us 8:5-13.)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Cum autem introisset K`far nahum accessit ad eum Centurio rogans eum, et dicens: Domine, puer meus iacet in domo paralyticus et male torquetur. Et ait illi Joshua: Ego veniam et curabo eum. Et respondens Centurio ait: Domine, non sum dignus ut intres sub tectum meum; sed tantum dic verbo, et sanabitur puer meus. Nam et ego homo sum sub potestate constitutus habens sub me milites et dico huic: Vade, et vadit; et alli: Veni, et veni, et servo meo: Fachoc, et facit. Audiens autem Joshua miratus est et sequentibus se dixit: Amen, dico vobis, non iveni tantam fidem in Israel. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Dico autem vobis quod multi ab oriente et occidente venient et recumbent cum Ibrahim et Is-Shakh et Yiacoub in regno caelorum; filii autem regni eicientur in tenebras exteriores: ibi erit flectus et stridor dentium. Et dixit Joshua Centurioni: Vade, et, sicut credidisti, fiat tibi. Et sanatus est puer in illa hora. <em>(Evangelium Secundum Matthaeum VIII 5-13)\u00a0\u00a0 <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">(S.123) Und Joshua der Gott-Mensch ging allein ans Ufer zur\u00fcck. Er betete und dankte dem himmlischen Vater. Am Ufer warteten vier weitere Kranke auf ihn. Auch sie heilte er.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In der Zwischenzeit kamen Is-shaak und Manasseh. Sie richteten ihm aus, dass Samuel, Maria, Yiohannan und Yiacoub auf ihn warteten, um gemeinsam mit ihm das Mittagessen im Speisezimmer des Essener Bistums einzunehmen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Mittagessen kam Manasseh in seinem weissen Novizen Gewand und K\u00e4ppchen in das Wohnzimmer und bot Joshua einen Strauss Jasmin und Basilikum an. Er kniete vor dem Gott-Menschen und sagte: \u201eVielgeliebter Malpana Rabbi, mein Bruder Is-shaak darf an deinem Unterricht f\u00fcr die Heiler-J\u00fcnger teilnehmen. Darf ich diese grosse Ehre auch haben und in einer Ecke der Synagoge sitzen und deinem Unterricht zuh\u00f6ren?<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua half dem Jungen auf, umarmte ihn, k\u00fcsste seine Augen und sagte: <strong>\u201eManasseh, mein kleiner Engel, in deinem weissen Gewand siehst du wirklich wie ein Engel aus, du hast nun dein Leben Alaha geweiht. Dein Bruder sitzt hinter der Kanzel, so dass er kein Wort verpasst.\u201c<\/strong> Joshua reichte ihm ein schneeweisses Kissen aus einer Ecke des Raumes und sagte: <strong>\u201eNimm das und setze dich neben deinen Bruder. Alaha segnet euch beide.\u201c <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Kurz nachdem der Junge gegangen war, trat Shabbatai ein. Er trug einen Korb mit zw\u00f6lf grossen Fischen, den er Samuel gab. \u201eRayis Rabbi\u201c, sagte Shabbatai strahlend, \u201eunsere Netze waren heute Morgen voll und dies hier ist ein Geschenk an dich von Yiacoub, Yiohannan und mir.\u201c An Joshua und Maria gewandt, sagte er: \u201eJoshua, heute Morgen sah ich neun deiner J\u00fcnger am Ufer. Sie suchten Yiacoub und Yiohannan. Ich habe sie alle f\u00fcr morgen zum Mittagessen in mein Haus eingeladen. Und ich m\u00f6chte auch dich und Maria einladen. Und ich bin sicher, Rayis Rabbi Samuel wird uns mit seiner Gegenwart beehren.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Novizen Is-shaak und Manasseh kamen ins Wohnzimmer und boten den G\u00e4sten S\u00fcssigkeiten und Kuchen an. \u201eGut\u201c, sagte Shabbatai zu ihnen, \u201eliebe Jungen, ihr sollt auch kommen. Ich bin sicher, ihr werdet Myriam Shalome und Yiacoub gerne helfen, die Fische zuzubereiten und Kuchen zu backen.\u201c Er nahm einen Bissen, schmatzte gen\u00fcsslich und sagte: <strong>\u201eKuchen genau<\/strong> <strong>wie diese hier.\u201c<\/strong> Is-shaak und Manasseh stimmten eifrig zu.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eMeine lieben Joshua und Maria\u201c, sagte Shabbatai, \u201eWie kann das sein? Wir sind direkte Nachbarn und wie lange ist es her, seit ich euch gesehen habe?\u201c \u201e<strong>Nicht so lange\u201c<\/strong>, sagte Joshua, <strong>\u201evor drei Tagen haben meine Mutter und ich den ganzen Nachmittag in deinem Haus verbracht.\u201c <\/strong>\u201eVor drei Tagen?\u201c, sagte Shabbatai, \u201eAber drei Tage ist eine sehr lange Zeit, wenn du die nicht siehst, die du liebst.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Beim Nachmittagstreffen in der Synagoge waren neben Joshua, Rayis Rabbi Samuel und den Rayis Rabbis der Essener Bist\u00fcmer von Bethsaida und Magdala elf Apostel anwesend und sassen auf St\u00fchlen zu beiden Seiten der Kanzel, w\u00e4hrend die achtzig Heiler-J\u00fcnger mit gekreuzten Beinen in acht Reihen auf Kissen vor der Kanzel sassen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Alle erhoben sich, als Joshua mit Is-shaak und Manasseh eintrat. Der Gott-Mensch ging zur Kanzel und gab das Zeichen, sich hinzusetzen. Mit erhobenen Armen, sprach er das Lobpreisungsgebet zu Alaha.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"22\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Philippos, der rechts von der Kanzel sass stand auf und bat um das Wort. \u201eVielgeliebter Malpana Rabbi und Meister, vor drei Monaten hast du uns in Yerushalayim einen Vortrag gehalten \u00fcber die Natur Alahas, die Alaha Elohim, den Logos El Shaddai, die Erzengelr\u00e4nge und \u00fcber das Sepher Yetzirah, das Buch der Sch\u00f6pfung. K\u00f6nntest du bitte diesen Unterricht auch uns geben, hier in K\u2019far Nahum?<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMein Lieber\u201c,<\/strong> antwortete Joshua, <strong>\u201eals ich den Vortrag hielt, warst du nicht anwesend. Dein grobstofflicher K\u00f6rper war in Bethsaida, viele Meilen entfernt von Yerushalayim. Aber du bist nicht auf deinen grobstofflichen K\u00f6rper beschr\u00e4nkt. Du hast selbst-bewusste ausserk\u00f6rperliche Erfahrungen. An jenem Tag habe ich dich in meiner N\u00e4he gesp\u00fcrt, w\u00e4hrend ich sprach. Du hast diesen Vortrag angeh\u00f6rt.&#8220; <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"24\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eDu hast recht, Malpana\u201c, sagte Philippos err\u00f6tend, \u201eund ich versuchte Nathanael, Thomas, Andreas und Yiohannan dem Kanaaniter zu erz\u00e4hlen, was du gelehrt hattest. Aber ich konnte es nicht vollst\u00e4ndig und klar genug wiederhole. Sei so freundlich, geliebter Malpana, und wiederhole f\u00fcr uns diesen \u00fcberaus erleuchtenden Unterricht.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">(S.124) Joshua lehrte sie: <strong>\u201eVielgeliebte, ihr alle. Was Alaha in Seiner Seinsheit ist, kann kein menschliches Wesen erfassen, das als grobstofflicher K\u00f6rper lebt oder das glaubt, es sei seine Emotionen, Begierden und Gedanken. Ein menschliches Wesen kann jedoch in seinem kleinen, Zeit-und-Ort-gebundenen, pers\u00f6nlichen Selbst seine g\u00f6ttliche Natur, das wahre Selbst, das Geist-Seelen-Ego entfalten und sich einstimmen auf den El Shaddai Alaha (Logos) und die Shekhinah (Heiliger Geist) und sp\u00e4ter Eins-Werden mit Alaha Elohim. Wenn der Mensch im Eins-Sein Alahas lebt, dann hat er das Wissen. <\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alaha ist Geist, und die ihn anbeten, m\u00fcssen ihn im Geist und in Wahrheit anbeten.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"27\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Geliebte, alle Menschen sind Geist-Seelen-Ego-Selbst, Kinder Alahas. Und sogar euer kleines, pers\u00f6nliches Selbst ist in Seinem Bilde und zu Seinem Ebenbild, und im Bilde der heiligen Erzengel und zu ihrem Ebenbild erschaffen worden.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der Mensch ist Alahas Bild und Ihm gleich:<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>(Handschrift von Daskalos)<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alaha in Seiner g\u00f6ttlichen Seinsheit, in Seiner Vielfalt in Seinem Eins-Sein, hat unz\u00e4hlige Billionen Wesen, Ego-Selbst, die Alaha und sich gegenseitig \u00e4hnlich sind. Sie unterscheiden sich nur in der Art, in der sie Alaha anbeten. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Unter diesen g\u00f6ttlichen Wesen sind Herrschaften, die Throne und die F\u00fcrstent\u00fcmer. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"31\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alaha l\u00e4sst Seine Schaffensfreude schwingen, um Sein Selbst in Seinem Selbst als Seine Allweisheit und Seine Allmacht zu manifestieren, und die g\u00f6ttlichen Wesen, die F\u00fcrstent\u00fcmer, schwingen mit und werden Erzengel und teilen sich selbst, ihrer Schaffensfreude (?)\u2026ihrer Natur (?) entsprechend, in Erzengelr\u00e4nge ein.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Diese Erzengelr\u00e4nge, die Sch\u00f6pfer der Welten der Existenz, der sieben Himmel, sind die Maha-Els, die Kha-vir-Els, die Ra-pfa-Els, die Yiu-Ra-Els, die Ra-mi-Els, die Kha-ma-Els, die Yio-pfa-Els. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Shama-Els, die Herren der Geist-Mind-Materie sind weder Erzengel noch D\u00e4monen. Alle Erzengelr\u00e4nge erschaffen die K\u00f6rper ununterbrochen, solange Leben in ihnen ist.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Zwei der bestimmenden Merkmale der Erzengel sind das immer w\u00e4hrende, absolute, selbst-bewusste Leben in Alahas Allgegenwart und das unendliche, unausl\u00f6schliche Licht. Diese beiden Aspekte sind in Alahas ewigem Jetzt, w\u00e4hrend sie in den Welten der Existenz mitexistieren.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die sieben Himmel der Welten der Existenz sind: der h\u00f6here noetische Zustand, die noetischen Welten, die noetischen Entsprechungen der noetischen Welten, einschliesslich der noetischen Planeten, Monden, Sonnen, Galaxien usw., mit allem, was in ihnen und auf ihnen existiert; die psychischen Welten und ihre \u00e4therischen Entsprechungen, mit allem dazugeh\u00f6renden Leben und allen Farben der Ph\u00e4nomene des Lebens in diesen Welten; und alles in der grobstofflichen Welt und ihrer \u00e4therischen Entsprechung und alle Ph\u00e4nomene des Lebens. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alaha Elohim, Alaha El Shaddai (Logos), Alaha Shekhinah <\/strong>(Heiliger Geist)<strong> und die heiligen Erzengel, die Sch\u00f6pferwesen im g\u00f6ttlichen Eins-Sein Alahas, gebrauchen Geist-Mind, um das Leben-Licht in sieben Zust\u00e4nden, in sieben Arten der Existenz, in allen Ph\u00e4nomenen des Lebens zu manifestieren.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alahas Licht ist in den Welten der Existenz, den Welten der Dualit\u00e4t, in sieben Zust\u00e4nden der Leuchtkraft manifestiert, sowohl im g\u00f6ttlichen Zustand als auch im weltlichen Zustand: Im g\u00f6ttlichen Zustand als Leben-Licht und im weltlichen Zustand, in der Welt der Existenz, gibt es den Ph\u00e4nomenen des Lebens sieben Zust\u00e4nde des Gewahrseins, der Empfindlichkeit und der Empfindsamkeit.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die heiligen Erzengel der Elemente, in der Allweisheit Alahas, gebrauchen Geist-\u00dcbersubstanz-Lebenskraft als Licht-Lebenskraft, um den Formen ihre materielle Erscheinung in der grobstofflichen Welt zu geben und den Lichtk\u00f6rpern Substanz in den h\u00f6heren und realeren Welten der Existenz.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan der Kanaaniter bat um das Wort. \u201eGeliebter Malpana\u201c, sagte er. \u201eWir Menschen sind Ph\u00e4nomene des Lebens. Wir unterscheiden uns von den Tieren nur durch die menschliche Form. Jede Tiergattung, als Ph\u00e4nomen des Lebens, hat ihre eigene Form. Alle Ph\u00e4nomene des Lebens im Tierreich haben eine Form: Fleisch, Knochen, Blut und Haut. Tiere haben auch Augen, Ohren und andere Sinnesorgane. Du sagst, wir seien Kinder Alahas. Sind das die Tiere nicht auch? Du sagst, dass Alaha und die heiligen Erzengel die Menschen erschaffen haben.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">(S.125) <em>(Handschrift von Daskalos) <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">(Bat-Salmaynu-Kidmuthenu \/ in Seinem Bilde und Ihm gleich.)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0Aber wie k\u00f6nnen wir das wissen?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"41\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMein lieber Yiohannan\u201c,<\/strong> antwortete Joshua, <strong>\u201edie heiligen Erzengel erschaffen, indem sie Formen mit Geist-Lebenskraft f\u00fcllen und Geist-Mind in Materie und Substanz umwandeln. Die heiligen Erzengel<\/strong> <strong>benutzen die menschliche Form, um menschliche K\u00f6rper zu erschaffen und sie erhalten sie, und genauso erschaffen und erhalten sie die K\u00f6rper aller Tiere. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"42\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ein Mensch ist aber nicht seine K\u00f6rper. Er ist ein Geist-Seelen-Ego-Selbst, das Ebenbild Alahas. Ein Teil des Geist-Seelen-Ego-Selbst erschafft mit der Hilfe seines Metathronios Schutzerzengels (<\/strong>der mit dem Geist-Seelen-Ego-Selbst ich-geworden ist)<strong> eine Zeit-und-Ort-gebundene Pers\u00f6nlichkeit eines Menschen &#8211; die Gesamtheit seiner Emotionen und Gedanken -, die in ihrem grobstofflichen K\u00f6rper in den Welten der Existenz lebt, dual: einerseits g\u00f6ttlich und unsterblich, andererseits irdisch, sterblich und sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernd.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"43\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>In Yerushalayim habe ich eine Linie als Symbol f\u00fcr den Menschen verwendet. Jede Linie hat zwei entgegengesetzte Endpunkte. Sie hat auch einen Mittelpunkt, der nicht sichtbar sein mag. Somit ist eine Linie das Symbol alles Existierenden. F\u00fcr einen Menschen ist die unsichtbare Mitte der Linie <\/strong>(und die Linie als Ganzes)<strong> der allgegenw\u00e4rtige Alaha, der El Shaddai, und die Shekhinah.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"44\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die rechte Seite, von der Mitte aus, stellt das unsterbliche wahre Selbst, das Geist-Seelen-Ego-Selbst dar. Auf der linken Seite sind: a) ebenfalls das Geist-Seelen-Ego-Selbst b) die Zeit-und-Ort-gebundene Pers\u00f6nlichkeit c) die drei K\u00f6rper mit ihren \u00e4therischen Doppeln. Auf der linken Seite befinden sich ebenfalls die heiligen Erzengel der Elemente, die die K\u00f6rper mit Geist-Lebenskraft erhalten.\u201c <\/strong>Joshua zeichnete mit gespitzter Kohle eine Linie auf eine leere Schriftrolle.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"45\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eWenn der grobstoffliche K\u00f6rper stirbt, bleibt die Pers\u00f6nlichkeit eines Menschen in ihrem psychischen und ihrem noetischen K\u00f6rper <\/strong>(2 und 3), <strong>im &lt;K\u00e4fig&gt;, den sie sich mit ihren Elementalen erbaut hat, und je nach der Natur der Elementale eine H\u00f6lle oder ein Paradies sein kann. Bei Eintritt des&lt;zweiten Todes&gt; legt die Pers\u00f6nlichkeit den Emotionalk\u00f6rper ab und bleibt f\u00fcr eine gewisse Zeit <\/strong>(die l\u00e4nger oder k\u00fcrzer sein kann als die Zeit im grobstofflichen K\u00f6rper)<strong> im noetischen K\u00f6rper, bis sie wieder inkarniert. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"46\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die heiligen Erzengel der Pers\u00f6nlichkeit <\/strong>(die gleichen Erzengel begleiten die Pers\u00f6nlichkeit in allen ihren Inkarnationen)<strong> erschaffen alsdann die neuen K\u00f6rper, w\u00e4hrend der Schutzerzengel <\/strong>(der gleiche ich-gewordene Metathronios in allen Inkarnationen der Pers\u00f6nlichkeit)<strong> sie weiterhin f\u00fchrt. Er hilft ihr, schlechte Elementale abzulegen und in ihr das Geist-Seelen-Ego-Selbst-\u00dcberbewusstsein zu entfalten.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"47\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernde, sterbliche Ego der Pers\u00f6nlichkeit wird wieder das unsterbliche Ego-Geist-Seelen-Selbst, das wahre Selbst.\u201c <\/strong>(Zeichnung der Linie. Handschrift von Daskalos)<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"48\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">(S.126) <em>Abwun Malkudah d`buashmaya (Im K\u00f6nigreich unseres Vaters Alaha)<\/em> <strong>\u201eIm K\u00f6nigreich unseres Vaters Alaha sind viele Himmel, in denen g\u00f6ttliche Wesen im allgegenw\u00e4rtigen Eins-Sein Alahas sind. Es sind unz\u00e4hlige Wesen, die \u00fcberbewusst in ihrer g\u00f6ttlichen Selbstheit sind, in der immer w\u00e4hrenden Seligkeit der Leben-Licht-Gl\u00fcckseligkeit. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"49\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Diese unsterblichen Wesen sind die Herrschaften, die Throne und die F\u00fcrstent\u00fcmer. Sie sind von jedem Gesichtspunkt aus gesehen gleich, ausgenommen in der Art und Weise, in der sie Alaha verehren und anbeten. Kein Mensch in der grobstofflichen Welt kann irgendetwas \u00fcber diese g\u00f6ttliche Wesen wissen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"50\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Durch die Schwingung seiner Schaffensfreude, Sich in Sich selbst zu manifestieren, bewirkt Alaha, dass einige der Wesen der F\u00fcrstent\u00fcmer mit Seiner Schaffensfreude mitschwingen. Als Folge dieser Resonanz fliesst Geist-\u00dcbersubstanz aus diesen g\u00f6ttlichen Wesen, so wie sie aus Alaha selbst fliesst.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"51\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alahas Schaffensfreude, Sich in Sich selbst als Allweisheit und Allmacht zu manifestieren, ergibt Alaha als Alaha El Shaddai und Alaha Shekhinah. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"52\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alaha El Shaddai verleiht den Erzengeln und den Menschen ihre eigene Selbstheit in den dualen Welten der Existenz.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"53\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Er teilt die Erzengel in ihre Erzengelr\u00e4nge ein und gibt einen Teil des wahren Geist-Seelen-Ego-Selbst dem kleinen, Zeit-und Ort-gebundenen Selbst der menschlichen Pers\u00f6nlichkeit.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"54\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>In den Welten der Dualit\u00e4t, den Welten der Existenz, verleiht Alaha Shekhinah den Ph\u00e4nomenen des Lebens, alle Zust\u00e4nde des Gewahrseins und alle Zust\u00e4nde des Leben-Lichts in verschiedenen Graden der Helligkeit.<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Diese Grade der g\u00f6ttlichen Leben-Leuchtkraft sind: Empfindsamkeit, Empfindlichkeit, Instinkt, Unterbewusstsein, Bewusstsein, Selbst-Gewahrsein <\/strong>(oder Selbst-Bewusstsein) <strong>und Selbst-\u00dcberbewusstsein.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"56\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Welten der Existenz, die sieben g\u00f6ttlichen und weltlichen Himmel, sind das Haus unseres Vaters mit vielen Wohnungen: Das K\u00f6nigreich der Himmel, wo die Sch\u00f6pfer und ihre Kreaturen wohnen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"57\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die heiligen Erzengel, der El Shaddai und die Shekhinah sind die Sch\u00f6pfer aller Ph\u00e4nomene des Lebens im Pflanzen- und im Tierreich. Sie geben Leben, Empfindlichkeit und Empfindsamkeit im Tier- und Pflanzenreich und den Tieren auch Instinkt. Doch kein Tier ist eine Seele, die eine Selbstheit manifestiert.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"58\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die K\u00f6rper eines Menschen werden erschaffen und erhalten durch die heiligen Erzengel und Alaha, als El Shaddai und Shekhinah. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"59\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die menschliche Pers\u00f6nlichkeit ist das zeit-r\u00e4umliche Bild des Geist-Seelen-Ego. Sie enth\u00e4lt einen Teil des Geist-Seelen-Ego sowie den ich-gewordenen Metathronios, den Schutzerzengel, die El Shaddai Selbstheit und das Shekhinah Bewusstsein.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"60\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alle Ph\u00e4nomene des Lebens, einschliesslich der Menschen und der Erzengelr\u00e4nge, sind sowohl logoisch als auch heilig-geistig. Die menschliche Pers\u00f6nlichkeit und der unverg\u00e4ngliche Leben-Licht- K\u00f6rper der Geist-Seele haben die menschliche Form, doch das Geist-Seelen-Ego kann jede Form, die es w\u00fcnscht, annehmen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"61\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich wiederhole, die Welten der Existenz \u2013 die noetischen Welten der Gedanken, die psychischen Welten der Emotionen, mit ihrem \u00e4therischen Doppel, und die grobstoffliche Welt, mit ihrem \u00e4therischen Doppel, sind Welten der Dualit\u00e4t. Die menschlichen Sinnesorgane sammeln Eindr\u00fccke von allem, das sie umgibt; es sind Darstellungen der vielf\u00e4ltigen Werke der heiligen Erzengel.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"62\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der Mensch erh\u00e4lt durch die Sinnesorgane seines grobstofflichen K\u00f6rpers die Darstellungen von allem, was die heiligen Erzengel in der Welt der Materie erschaffen haben.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"63\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Unterbewusst benutzt der Mensch Geist-Lebenskraft, die ihm Alaha schenkt, und erschafft in seiner Pers\u00f6nlichkeit Gegendarstellungen dessen, was seine Sinne ihm \u00fcbermittelt haben.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"64\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Dadurch erschafft er Elementale. Diese Elementale, die aus formloser, lebender Geist-Lebenskraft-\u00dcbersubstanz erschaffen werden, sind lebende Geistformen, die der Pers\u00f6nlichkeit die F\u00e4higkeit verleihen, sich an Formen zu erinnern.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"65\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Elementale, welche die Pers\u00f6nlichkeit eines Menschen erschaffen hat, setzen die Pers\u00f6nlichkeit dieser Person zusammen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"66\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Diese Elementale \u2013 gute oder schlechte, entweder in-ihrer-Natur-menschliche-Engel oder in-ihrer-Natur-menschliche-D\u00e4monen \u2013 beeinflussen die Natur der Pers\u00f6nlichkeit und unterwerfen sie dem ewigen Wechsel.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"67\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">(S.127) <strong>Die menschliche Leben-Licht Form der Geist-Seele ist nicht dual.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"68\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Dieser K\u00f6rper, wenn wir diese Form einen K\u00f6rper nennen k\u00f6nnen, ist unverg\u00e4nglich. Er ver\u00e4ndert seine Natur nie. Er kann aber jede Form annehmen, welche das in ihm lebende Geist-Seelen-Ego w\u00fcnscht. Er kann sogar in der Welt des Geistes, im siebenten Himmel erscheinen, doch wird er immer zu seiner menschlichen Form zur\u00fcckkehren.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"69\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die Erzengel, je einer der sieben Erzengelr\u00e4nge, erschaffen und erhalten den grobstofflichen K\u00f6rper. Sie benutzen das \u00e4therische Doppel als Modellform f\u00fcr die Erschaffung des K\u00f6rpers und als Speicher der \u00e4therischen Lebenskraft.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"70\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Nachdem ein Mensch geboren ist, w\u00e4chst er auf. Die heiligen Erzengel ver\u00e4ndern ohne Unterlass die Form des Modells, des \u00e4therischen Doppels, damit der K\u00f6rper sich in seiner Erscheinung ver\u00e4ndern kann. Der grobstoffliche K\u00f6rper eines Menschen und sein \u00e4therisches Doppel sind unter der Aufsicht und Obhut der heiligen Erzengel.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"71\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Im \u00e4therischen Doppel und im grobstofflichen K\u00f6rper sind Zentren der Lebenskraft, der Geist-Mind Energie. Die Zentren im \u00e4therischen Doppel stimmen mit einigen Organen im grobstofflichen K\u00f6rper \u00fcberein. Durch diese sieben Zentren erschaffen und erhalten die heiligen Erzengel den K\u00f6rper.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"72\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>F\u00fcr die Gesundheit eures materiellen K\u00f6rpers benutzt der Erzengel Maha-El, dessen Farbe rot ist, Geist-Lebenskraft als warme Sonnenlicht-Energie und Hitze, um die Nahrung, die ihr esst, zu bereichern.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"73\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Kha-vir-El, dessen Farbe himmelblau ist, gebraucht das Element des lebenspendenden Wassers, das ihr trinken k\u00f6nnt.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"74\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ra-pfa-El f\u00fcllt mit seinem violetten Licht die Luft, die ihr einatmet, mit seiner Geist-Lebenskraft. Die Erzengel arbeiten zusammen, um eure K\u00f6rper und die lebenswichtigen Organe mit warmem Blut, das durch die Arterien und Venen fliesst, zu versorgen. Die heiligen Erzengel erhalten eure K\u00f6rper mit eurem Blut, mit ihrem Blut.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"75\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Der Puls des Lebens, den ihr in eurem grobstofflichen Herzen, in eurem ganzen grobstofflichen K\u00f6rper und \u00e4therischen Doppel f\u00fchlt, ist euch von Alaha, dem El-Shaddai und der Shekhinah, gegeben. F\u00fchlt Alaha und behaltet ihn immer selbst-bewusst in eurem Herzen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"76\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Alle anderen Erzengel arbeiten zusammen mit Maha-El, Kha-vir-El und Ra-pfa-El f\u00fcr euer Wohlbefinden. Dankt ihnen f\u00fcr ihre Liebe.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"77\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die heiligen Erzengel mischen sich nicht in das Verhalten der Pers\u00f6nlichkeit ein, die in den von ihnen betreuten K\u00f6rpern lebt, denn Freiheit ist die Natur Alahas. Sie f\u00fchlen jedoch, eurem Verhalten entsprechend, Kummer und Freude. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"78\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>Es spielt keine Rolle, wie s\u00fcndig eine Person ist, die Person ist euer Bruder, denn Alaha ist in ihm als der Puls des Lebens. Ihr m\u00fcsst alle Menschen lieben, sogar jene, die sich eure Feinde nennen, denn sie brauchen eure Liebe am meisten.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"79\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>\u201eIhr habt geh\u00f6rt, dass geboten worden ist: \u201eDu sollst deinen Freund lieben und den, der sich dein Feind nennt, hassen!\u201c Ich dagegen sage euch: liebet die, die sich eure Feinde nennen; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet f\u00fcr die, euch beleidigen und verfolgen, damit ihr euch als S\u00f6hne eures himmlischen Vaters erweist. Denn er l\u00e4sst seine Sonne \u00fcber B\u00f6se und Gute aufgehen und l\u00e4sst regnen auf Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Verdienst habt ihr da? Tun das nicht auch die Z\u00f6llner? Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist, wenn ihr auch die liebt, die sich eure Feinde nennen. (vgl. Matth\u00e4us 5:43-48)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"80\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMorgen Nachmittag werde ich nach Yerushalayim gehen. In zehn Tagen werde ich zur\u00fcck in K`far Nahum sein. In der Zwischenzeit macht die \u00dcbungen, die ich euch gegeben habe, zweimal t\u00e4glich, und jede Nacht vor dem Einschlafen die Innenschau und \u00fcbt euch im Visualisieren. Shalom.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"81\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Morgen, nach dem Gottesdienst, ging Joshua zum Ufer. Die Novizen servierten dem Rayis Rabbi Samuel und seinen G\u00e4sten das Fr\u00fchst\u00fcck und baten dann eine Dienerin des Bistums, Samuel zur Verf\u00fcgung zu stehen, w\u00e4hrend sie zum Hause Shabbatais gingen, um Myriam Shalome bei der Vorbereitung des Mittagessens zu helfen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"82\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Joshua und Yiohannan vom Ufer kamen, nachdem sie mehr als dreissig Menschen geheilt hatten, konnten sie die Fische riechen, die die Novizen brieten, und das Brot, das im Ofen gebacken wurde. Die Tische waren im Garten gedeckt unter Feigenb\u00e4umen, voll reifer Fr\u00fcchte, als die anderen Apostel eintrafen. Auf den Tischen standen grosse, mit Feigen gef\u00fcllte Tonsch\u00fcsseln.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"83\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Beim Mittagessen tranken alle vom s\u00fcssen, roten Wein. Da sagte Petros: \u201eIch bin der \u00c4lteste von Joshuas Aposteln, der Erste und der Beste. Ich werde ihm in seinem K\u00f6nigreich der Himmel am n\u00e4chsten sein, und neben mir wird mein Bruder Andreas sein.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"84\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">(S. 128)Die anderen h\u00f6rten das und waren beunruhigt und einige fingen zu murren an. Da und dort kam es zu Auseinandersetzungen. Joshua schwieg. Myriam Shalome sagte zu Petros: \u201eVergib mir Petros, doch du irrst dich. Sicherlich werden seine Vettern, meine S\u00f6hne Yiacoub und Yiohannan, am n\u00e4chsten bei Joshua in seinem K\u00f6nigreich der Himmel sitzen.\u201c Sie rief ihre S\u00f6hne und brachte sie zu Joshua.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"85\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eMein lieber Joshua\u201c, sagte sie, \u201eals deine blutsverwandte Tante bitte ich dich, deine blutsverwandten Vettern neben dich in deinem K\u00f6nigreich der Himmel zu setzen; Yiacoub zur einen Seite und Yiohannan zur andern.\u201c Yiohannan h\u00f6rte ihr zu und l\u00e4chelte schweigend.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"86\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die anderen Apostel versammelten sich um Joshua und einer von ihnen sagte: \u201eGeliebter Malpana, welcher von uns wird der Erste im K\u00f6nigreich der Himmel sein?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>In jener Stunde traten die J\u00fcnger zu Joshua mit der Frage: \u201eWer ist denn der Gr\u00f6sste im Himmelreich?\u201c Da rief er ein Kind herbei, stellte es mitten unter sie und sagte: \u201eWahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, so werdet ihr nimmermehr ins Himmelreich eingehen. Wer sich demnach so dem\u00fctig wie dieses Kind hier, der ist der Gr\u00f6sste im Himmelreich: Und wer ein einziges solches Kind um meines Namens willen aufnimmt, der nimmt mich auf.\u201c (vgl. Matth\u00e4us 18:1-5)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"87\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>So kam er nach K`far Nahum; und als er zu Hause angelangt war, fragte er sie: \u201eWor\u00fcber habt ihr unterwegs gesprochen?\u201c Sie aber schwiegen; denn sie hatten unterwegs miteinander dar\u00fcber gesprochen, wer von ihnen der Gr\u00f6sste sei. Da setzte er sich, rief die Zw\u00f6lf herbei und sagte zu ihnen: \u201eWenn jemand der Erste sein will, muss er von allen der Letzte und der Diener aller sein!\u201c (vgl. Markus 9:33-35)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"88\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Mittagessen bat Joshua Yiacoub, den gedeckten Wagen f\u00fcr die Reise nach Yerushalayim bereitzustellen, und er dankte Shabbatai und Myriam Shalome f\u00fcr ihre Gastfreundschaft. Als der Wagen am fr\u00fchen Nachmittag K\u2019far Nahum in Richtung Yerushalayim verliess, f\u00fchrte, wie \u00fcblich, Yiacoub, der Sohn Shabbatais, die Pferde. Mit Joshua reisten Yiohannan, Yiacoub, der Sohn Yioussoufs, Philippos, Nathanael, Petros und Andreas.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joshua, der Barmherzige, heilt das M\u00fcndel eines r\u00f6mischen Offiziers. Er lehrt seine Heiler-J\u00fcnger. Seine Apostel streiten sich, wer der Erste unter ihnen sei. Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/21-kapitel-joshua\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":23,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/30273"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30273"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/30273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30280,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/30273\/revisions\/30280"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}