{"id":34061,"date":"2025-10-30T09:03:19","date_gmt":"2025-10-30T08:03:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=34061"},"modified":"2025-10-30T09:05:20","modified_gmt":"2025-10-30T08:05:20","slug":"32-kapitel-der-duldende-diener","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/32-kapitel-der-duldende-diener\/","title":{"rendered":"32. Kapitel &#8211; Der duldende Diener"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #003366;\">Joshuas Leben und Lehren im Monat der Kreuzigung. Er erkl\u00e4rt seinen J\u00fcngern in K\u2019far Nahum, was kommen wird. Joshua gibt den Rayis Rabbi Anweisungen und Trost, ehe er K\u2019far Nahum verl\u00e4sst. Er heilt zwei Kinder.<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #003366;\"><em>Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen Verfolgung erleiden, denn ihnen wird das Himmelreich zuteil! Selig seid ihr, wenn man euch um meinetwillen schm\u00e4ht und verfolgt und euch l\u00fcgnerisch alles B\u00f6se nachredet! Freuet euch dar\u00fcber und jubelt, denn euer Lohn ist gross im Himmel! Ebenso hat man ja auch die Propheten vor euch verfolgt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Matth\u00e4us 5:10-12\u00a0\u00a0 <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Ehe er nach Jerusalem abreiste, erkl\u00e4rte Joshua seinen J\u00fcngern in allen Einzelheiten, was ihm in nur einem Monat am Passahfest geschehen werde.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u201eDie Zeit ist nahe, dass der Menschensohn in einer mondlosen Nacht von Dienern und Urteilsvollstreckern des Sanhedrin verhaftet wird. Um den Israelitischen Rays Rabbi zu frieden zustellen, werden die Richter des Sanhedrin den Menschensohn der Verletzung des Mosaischen Gesetzes und der Gottesl\u00e4sterung f\u00fcr schuldig erkl\u00e4ren und ihn zum Tode verurteilen. Die Richter werden ihn den Vollstreckern \u00fcbergeben, die ihn verspotten, beschimpfen und misshandeln werden, bis er blutet. Dann wird der<\/strong> <strong>Sanhedrin ihn dem r\u00f6mischen Statthalter \u00fcbergeben, der das Todesurteil genehmigen wird.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Mein K\u00f6rper wird gekreuzigt, mit N\u00e4geln an ein h\u00f6lzernes Kreuz geschlagen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Nachdem mein K\u00f6rper get\u00f6tet wurde, werden zwei gutherzige Israeliten, die meine Lehren geh\u00f6rt haben, den r\u00f6mischen Statthalter, mit dem sie befreundet sind, bitten, ihnen meinen K\u00f6rper zu \u00fcberlassen, um ihn in ein Grab zu legen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Nach drei Tagen werde ich alle Wundmale der N\u00e4gel an meinen H\u00e4nden und F\u00fcssen und die tiefe Wunde unter meinen Rippen, wo der Speer meine Leber durchstach, zu sehen sein, und zwar als Beweis f\u00fcr alle, die noch zweifeln m\u00f6gen, dass ich es bin der aus dem Grabe auferstanden ist.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Und so will ich euch, meine Lieben, und allen andern Menschen beweisen, dass der grobstoffliche<\/strong> <strong>nicht das Selbst ist.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Der K\u00f6rper ist ein Geschenk Alahas; ihr k\u00f6nnt ihn benutzen, um euch auszudr\u00fccken. Doch ihr seid nicht der K\u00f6rper. Wenn der grobstoffliche K\u00f6rper stirbt, was er fr\u00fcher oder sp\u00e4ter tun wird, ist euer Ego-Selbst nicht vernichtet. Wie k\u00f6nnte es sein? Euer Ego-Selbst ist euer Geist-Seelen-Selbst, ein unsterblicher Nachkomme Alahas.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Aus diesem Grunde bin ich Mensch, ein Menschensohn geworden.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>F\u00fcr diese Stunde bin ich in die Welt gekommen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Es geschieht nicht aus Schw\u00e4che, dass ich ihnen erlaube, mich zu verhaften, meinen grobstofflichen K\u00f6rper zu qu\u00e4len und zu verletzen und ihn zu t\u00f6ten.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Nein, dies ist mein Triumph, mein Sieg.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Damit beweise ich das, was ich auch \u00fcber den Menschensohn gelehrt habe. Ich erz\u00e4hle euch dies jetzt, um euch vorzubereiten, damit ihr eure Ruhe bewahrt, wenn es geschieht.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Einige der Heiler-J\u00fcnger konnten nicht erfassen, was der Gott-Mensch sagte und sie weinten offen. Yiohannan der Kanaaniter, der Bruder Simons, stand auf und, ohne das Wort zu verlangen, sagte er mit brechender Stimme: \u201eGeliebter Malpana, musst du wirklich nach Yerushalayim gehen, um verhaftet, gequ\u00e4lt und gekreuzigt zu werden?<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u201eMein geliebter Yiohannan\u201c, <\/strong>sagte der Gott-Mensch sanft, <strong>\u201eich weiss,<\/strong> <strong>dass du mich nicht verstanden hast und viele andere hier haben mich auch nicht verstanden. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Ich werde am Kreuz nicht sterben. Nur mein grobstofflicher K\u00f6rper wird sterben und ich werde ihn auferstehen lassen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Wiederum sage ich euch und allen Menschen damit beweisen werde, dass ihr nicht euer grobstofflichen K\u00f6rper seid, sondern Geist-Seelen-Egos, unsterbliche Wesen, Kinder<\/strong> <strong> Als Menschensohn, ein Mensch wie ihr, habe ich die Welt \u00fcberwunden.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Am Mittag nahmen die elf Apostel, zusammen mit Joshua und dem Hohepriester Samuel das Essen ein. Sie und die andern G\u00e4ste assen in gedr\u00fccktem Schweigen. Als sie fertig waren, bat Joshua sie alle, mit ihm sein Gebet zum Lobpreise Alahas auf Griechisch und Aram\u00e4isch zu singen und den letzten Satz siebenmal zu wiederholen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name! Dein Reich ist hier! Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Matth\u00e4us 6:9-10<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshua fragte Samuel, ob er mit ihm alleine sprechen k\u00f6nne, ehe er am n\u00e4chsten Morgen mit seinen Aposteln und seiner Familie Nach Jerusalem abreise. Joshua folgte dem Hohepriester in sein Zimmer und schloss die T\u00fcre.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Von Trauer \u00fcbermannt, umarmte und k\u00fcsste der Rayis Rabbi den Gott-Menschen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">\u201eGeliebter Mshiha\u201c, schluchzte er, \u201ein der Vergangenheit haben sie die Propheten und viele M\u00e4nner Alahas get\u00f6tet. <strong>\u201eGeliebter Samuel\u201c<\/strong>, sagte Joshua, <strong>\u201eh\u00f6re mir gut zu. Ich habe dir oft gesagt, dass sie mich nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen. <\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"22\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Sie k\u00f6nnen nur meinen K\u00f6rper t\u00f6ten und f\u00fcr diese Stunde bin ich in die Welt gekommen, f\u00fcr den Tod meines K\u00f6rpers und f\u00fcr meine Bitte verstehe das. Auch ich traure als Menschensohn doch ich traure nicht \u00fcber den Tod dieses K\u00f6rpers. <\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Mein menschliches Herz bricht, wenn ich sehe, was in den kommenden Jahrhunderten geschehen wird.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"24\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Menschen werden ihre Br\u00fcder qu\u00e4len und t\u00f6ten in Alahas und in meinem Namen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Der Bruder wird den Bruder verfolgen. Heiden werden die K\u00f6rper meiner Anh\u00e4nger qu\u00e4len und t\u00f6ten. Und jene die sich meine Anh\u00e4nger nennen, werden einander qu\u00e4len und t\u00f6ten und sich gegenseitig der Gottesl\u00e4sterung und der Ketzerei beschuldigen<\/strong>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"26\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Samuel, mein Lieber, ich liebe alle Menschen als Teile meiner Selbstheit, meines Ego-Selbst in meinem Eins-Sein in meiner EL Shaddai Selbstheit. Dies ist der Grund meines Kummers.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"27\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Dies ist der Kelch und ich flehe Alaha, unseren himmlischen Vater, an, ihn an mir vor\u00fcbergehen zu lassen<\/strong>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Die Kreuzigung und der Tod meines K\u00f6rpers, das ist mein Triumph als Menschensohn.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Und du, Samuel, wirst mich in diesem Raum in meinem auferstandenen K\u00f6rper sehen. Ich werde zu dir kommen, noch bevor meine Mutter, Shabbatai und seine Familie und meine Apostel nach K\u2019far Nahum zur\u00fcckkehren. Ich werde die Wundmale der N\u00e4gel zeigen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Eine neue religi\u00f6se Gemeinschaft wird in meinem Namen und in Alahas m\u00e4chtigen Namen gegr\u00fcndet werden. Petros wird sie f\u00fchren. Und du, mein geliebter Samuel, du wirst als Rayis Rabbi dieser neuen<\/strong> <strong>Gemeinschaft Essener, Israeliten, Griechen, Beduinen und sogar R\u00f6mer taufen, im Namen des Vaters Alaha, im Namen des Sohnes, in meinem Namen, und im Namen des Heiligen Geistes.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"31\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Komm, mein Lieber, du darfst nicht traurig sein, wenn du so gute Neuigkeiten h\u00f6rst<\/strong>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Bevor ich gehe, m\u00f6chte ich als Menschensohn dir danken f\u00fcr alles, was du f\u00fcr mich, f\u00fcr meine Mutter Maria und f\u00fcr den lieben Yioussouf<\/strong> <strong>w\u00e4hrend dieser sechzehn Jahre getan hast.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Meine Mission als Menschensohn geht zu Ende und deine Mission in der neuen religi\u00f6sen Gemeinschaft beginnt jetzt.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Ich habe einen Wunsch, ehrw\u00fcrdiger Rayis Rabbi Samuel. Wenn sie zur\u00fcckkommen, schicke meine Mutter, Yiohannan und Yiacoub, den Sohn Yioussoufs, zu den Essenern in Ephesus.\u201c<\/strong> Am n\u00e4chsten Tag nach dem Morgengottesdienst fuhren die Wagen ab. Es waren grosse, gedeckte, von zwei Pferden gezogene vierr\u00e4drige Wagen. Ihre Besitzer f\u00fchrten die Pferde. Samuel hatte sechs grosse K\u00f6rbe mit Reiseproviant bereitgestellt. Joshua k\u00fcsste die Novizen, Is-shaak und Manasseh, und stieg in den Wagen, mit seiner Mutter, Maria Magdalena, Yiohannan, Simon dem Kanaaniter, Philippos, Yiacoub, dem Sohn Yioussoufs, und Mattai. Im andern Wagen waren Shabbatai, Myriam Shalome, ihr Sohn Yiacoub, Petros, Andreas, Thomas und Bartholom\u00e4us.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Nach einem Tag und einer Nacht kamen sie, eine Stunde nach Sonnenaufgang, im Essener Bistum in Magdala an. Simon holte seinen Onkel, den Rayis Rabbi, w\u00e4hrend Joshua und Yiohannan zum Tempel gingen. Maria Magdalena, Maria, die Mutter Joshuas, Myriam Shalome und Shabbatai gingen zum Hause Zakharias, Maria Magdalenas Onkel.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Nach dem Morgengottesdienst lud der Rayis Rabbi Joshua und seine Apostel zum Fr\u00fchst\u00fcck und zum Mittagessen in seine Residenz im Essener Bistum ein. Zakharias spendete das Brot, frisch aus dem Backofen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Judas Iskariot hatte nicht viel Zeit mit den andren Aposteln verbracht. Seine Entschuldigung war, dass er zu besch\u00e4ftigt war mit dem Einkauf von Trauben f\u00fcr seinen Vetter. Er war mit seinem Vetter in Bethsaida und kehrte \u00fcber K\u2019far Nahum nach Yerushalayim zur\u00fcck. In K\u2019far Nahum wurde ihnen gesagt, Joshua sei vor zwei Tagen abgereist. In Magdala erfuhr Judas von einem Gastwirt, dass er soeben Joshua mit seinen Aposteln s\u00fcdlich der Stadt am See Genezareth spazieren gesehen habe. Judas machte sich auf, sie zu finden.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshua l\u00e4chelte freudig, als er Judas kommen sah, die andern zeigten keine Freude. Besonders Petros nahm Anstoss an dem reichen jungen Mann. Als Judas sie erreicht hatte, sprach Joshua wiederum \u00fcber die Geschehnisse, die ihn in Yerushalayim erwarteten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><em>Als nun Joshua vorhatte, nach Yerushalayim hinaufzuziehen, nahm er die zw\u00f6lf J\u00fcnger gesondert zu sich und sagte unterwegs zu ihnen: \u201eSeht, wir ziehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn an die israelitischen Rayis Rabbis und Schriftgelehrten verraten werden; die werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden zur Verspottung, zur Geisselung und zur Kreuzigung \u00fcberliefern; und am dritten Tage wird er seinen toten K\u00f6rper auferwecken. Matth\u00e4us\u00a0 20:17-19<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eGeliebter Rabbi\u201c, sagte Judas Iskariot, \u201edu Menschensohn, als die Israeliten dich in Nazareth verhaftet hatten, um dich zu steinigen, hast du deinen K\u00f6rper dematerialisiert. Wie oft haben wir das schon gesehen? Also, wie k\u00f6nnen sie dich jetzt verletzen? Wenn du ihnen erlaubst, dich zu verhaften und dich den Heiden zu \u00fcbergeben, dann brauchst du doch nur deine rechte Hand gegen sie auszustrecken, wie es der Prophet Elias tat, und sie werden vernichtet. Ich muss gestehen, ich verstehe dich nicht. Warum weigerst du dich Pal\u00e4stina von diesen heidnischen Unterdr\u00fcckern zu befreien und als K\u00f6nig von Israel zu herrschen?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"41\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshua, der Menschensohn, antwortete nicht, doch schaute er Judas mit grossem Erbarmen an.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"42\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Eine sehr arme Frau, die von den Feldern kam, n\u00e4herte sich ihnen. Sie war eine Israelitin, eine Witwe mittleren Alters, in ein graues Leinengewand gekleidet, mit zwei Kindern. Das j\u00fcngste Kind, ein dreij\u00e4hriges M\u00e4dchen, war so schwach, dass sie es in ihren Armen trug. Der \u00e4ltere, ein f\u00fcnfj\u00e4hriger Junge, hielt sich mit seiner linken Hand an ihrem Gewand fest und in der rechte hielt er einen Strauss wilder gelber Blumen. Eine magere Ziege folgte der Familie. Die Frau war offensichtlich ersch\u00f6pft. Sie setzte sich auf einen flachen Stein am Weg, um wieder zu Kr\u00e4ften zu kommen. Joshua ging auf sie zu und setzte sich neben sie. <strong>\u201eMartha\u201c<\/strong>, sagte er, <strong>\u201egib<\/strong> <strong>mir deine kleine Tochter Lea.\u201c<\/strong> Die verwunderte Frau legte Lea in seine Arme.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"43\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Die kleine war so schwach, dass sie kaum ihren Kopf heben konnte. Sie litt an hohem Fieber, epileptischen Anf\u00e4llen und Kr\u00e4mpfen. Joshua streichelte den zitternden K\u00f6rper mit der rechten Hand und Lea war augenblicklich geheilt. Sie \u00f6ffnete ihre Augen, die vor Lebensfreude strahlten, und l\u00e4chelte den Gott-Menschen an. Er gab sie der vor Freude weinenden Mutter zur\u00fcck. Joshua rief den Jungen, der ihn mit Angst und Misstrauen anguckte. <strong>\u201eMikhali\u201c,<\/strong> sagte er sanft, <strong>\u201ekomm zu<\/strong> <strong>mir mein Lieber.\u201c<\/strong> Der kleine l\u00e4chelte, obwohl sein Sehverm\u00f6gen sehr schwach war. Als Joshua seine Arme ausstreckte, rannte er zu ihm und gab ihm die welkenden Blumen, welche wieder frisch waren, nachdem sie der Gott-Mensch ber\u00fchrt hatte. Joshua umarmte das Kind und es schlang seine Arme um den Hals des Gott-Menschen und bedeckte sein Gesicht mit K\u00fcssen. \u201eIst mein Vater zu uns zur\u00fcckgekommen?\u201c fragte er seine Mutter. Martha hat ihm nicht gesagt, dass sein Vater tot war. Sie weinte jetzt leise \u00fcber ihren Kummer und \u00fcber seinen Kummer.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"44\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u201eMartha\u201c,<\/strong> sagte Joshua, <strong>\u201ewo wirst du leben, wenn der Eigent\u00fcmer des Gem\u00fcsegartens, wo du jetzt mit<\/strong> <strong>deinen Kindern in einer winzigen H\u00fctte wohnst, seine Liegenschaft verkauft, wie er es vorhat? Warum kaufst du den Garten nicht von ihm?\u201c<\/strong> \u201eAber, mein lieber Rabbi\u201c, stammelte die Frau, \u201ewomit sollte ich ihn kaufen? Diese arme Ziege und der Korb, den ich trage, sind mein ganzer Besitz.\u201c <strong>\u201eZeige mir den Korb, liebe Martha\u201c<\/strong>, sagte Joshua, <strong>\u201ewas ist darin?\u201c<\/strong> \u201eNur ein Tuch\u201c, sagte Martha, \u201ezwei St\u00fccke trockenes Brot und ein St\u00fcck K\u00e4se.\u201c Joshua nahm den Korb und materialisierte darin ein Leinens\u00e4ckchen. <strong>\u201eUnd was ist mit<\/strong> <strong>diesem S\u00e4ckchen?\u201c,<\/strong> fragte Joshua. <strong>\u201eEs ist gef\u00fcllt mit Silber und Gold. Das wird reichen, um den Garten zu kaufen, ein anst\u00e4ndiges, kleines Haus zu bauen und auch einige Ziegen zu kaufen. Ist das nicht, wovon du getr\u00e4umt hast? Deine Kinder sind jetzt beide gesund und stark. Danke Alaha f\u00fcr seine grosse Barmherzigkeit. Seid alle drei gl\u00fccklich in Allaha, der euch segnet. Shlam.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"45\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Als Joshua am Ufer wieder auf seine Apostel stiess, unterhielten sie sich in kleinen Gruppen. Petros mit Andreas, Bartholom\u00e4us, Thomas und Mattai. Yiohannan, Philippos, Simon und die beiden Yiacoubs. Und Thadd\u00e4us und Judas, der seine ehrgeizigen Ziele und seine d\u00fcsteren Pl\u00e4ne f\u00fcr sich behielt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joshuas Leben und Lehren im Monat der Kreuzigung. Er erkl\u00e4rt seinen J\u00fcngern in K\u2019far Nahum, was kommen wird. Joshua gibt den Rayis Rabbi Anweisungen und Trost, ehe er K\u2019far Nahum verl\u00e4sst. Er heilt zwei Kinder. Selig sind, die um der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/32-kapitel-der-duldende-diener\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34061"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34061"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34061\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34063,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34061\/revisions\/34063"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34061"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}