{"id":34065,"date":"2025-10-30T09:06:20","date_gmt":"2025-10-30T08:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?page_id=34065"},"modified":"2025-10-30T09:16:47","modified_gmt":"2025-10-30T08:16:47","slug":"33-kapitel-in-yerushalayim","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/33-kapitel-in-yerushalayim\/","title":{"rendered":"33. Kapitel &#8211; In Yerushalayim"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #003366;\">R\u00fcckkehr nach Yerushalayim. Joshua wird von seinen r\u00f6mischen Freunden besucht. Er unterrichtet. Yiohannan steht Yiassounai bei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><em>Und alles was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr Glauben habt. Matth\u00e4us 21:22<\/em><\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #003366;\">Zwei Stunden nach Sonnenuntergang verlie\u00dfen die Wagen mit Joshua, seinen Aposteln und seiner Familie Magdala in Richtung Yerushalayim. Im Morgengrauen kamen sie in Beth Shemesh an, wo sie in einer Essener Herberge fr\u00fchst\u00fcckten, ehe sie die Reise, drei Stunden sp\u00e4ter, wieder fortsetzten. Sie reisten Tag und Nacht und kamen bei Sonnenaufgang in Beth Shean an.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Dort ruhten sie sechs Stunden in einer griechischen Herberge. Nach dem Mittagessen waren sie wieder auf dem Weg und am n\u00e4chsten Morgen, zwei Stunden nach Sonnenaufgang, unterbrachen sie die Reise f\u00fcr vier Stunden in Sikhem Sykhar. Von dort ging die Reise nach Kivat Shaul, wo sie im Morgengrauen in einer Essener Herberge ankamen. Dort blieben sie f\u00fcr einen Tag. Joshua ging zusammen mit Rabbi Ezekiel, der ein enger Freund des Rayis Rabbi Ephraim von Yerushalayim war, zum Tempel f\u00fcr ein Dankgebet zu Alaha.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshua heilte im Hause des Rabbi mehr als zwanzig Essener und Israeliten. Sie nahmen das Mittagessen mit dem Rabbi ein und setzten die Reise eine Stunde vor Sonnenuntergang fort.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Im Morgengrauen n\u00e4herten sie sich Yerushalayim von Westen und kamen zum Essener Bistum, das eine Meile von der Stadt entfernt war, eine halbe Meile westlich des Teichs der Aale. Als Joshua auf Yerushalahyim blickte, standen Tr\u00e4nen in seinen Augen. Er seufzte tief und sagte auf Aram\u00e4isch mit Bitterkeit und Trauer:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><em>Yerushalayim, Yerushalayim, das du die Propheten t\u00f6test und die zu dir Gesandten steinigst! Wie oft habe ich meine Kinder um mich sammeln wollen, wie eine Henne ihre K\u00fcchlein unter ihre Fl\u00fcgel sammelt; doch ihr habt nicht gewollt. Nimmermehr wird euer Haus euch ver\u00f6det \u00fcberlassen. <\/em><em>Matth\u00e4us 23:37-38\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiassounai wartete am Tor des Bistums, als die Wagen kamen. Er half Maria, der Mutter Joshuas, aus dem Wagen. Joshua und Yiohannan gingen geradewegs zum Tempel und betraten das Allerheiligste, w\u00e4hrend die andern sich in den Besuchszimmer zur\u00fcckzogen. Yiassounai folgte Joshua und Yiohannan, als Joshua aus dem Allerheiligsten heraus kam, gab der Junge ihm den Schl\u00fcssel zu seinen R\u00e4umen. Joshua umarmte Yiassounai, t\u00e4tschelte den Kopf liebevoll und k\u00fcsste ihn auf Stirne und Augen. Yiassounai k\u00fcsste die H\u00e4nde seines geliebten Joshua.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Als Joshua und Yiohannan sich in Joshuas R\u00e4ume zur\u00fcckzogen, ging Yiassounai auf sein Zimmer und warf sich schluchzend auf sein Bett. Yiassounai war jetzt zwar \u00fcberzeugt, dass Joshua seine Kr\u00e4fte nicht einsetzen w\u00fcrde, um den Sanhedrin daran zu hindern, ihn zu verhaften, seinen K\u00f6rper zu qu\u00e4len und zu kreuzigen, doch klammerte er sich an die leise Hoffnung, dass Alaha im letzten Augenblick die Meinung der israelitischen Rayis Rabbis \u00e4ndern w\u00fcrde.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Nachdem Yiohannan weggegangen war, kam Yiassounai zu Joshua mit der Frage, ob er im Nachbarzimmer eine bequeme Liege f\u00fcr seine Mutter w\u00fcnsche. Joshua verneinte, denn Maria werde mit Maria Magdalena. Myriam Shalome, Shabbatai, Yiacoub und Yiohannan im Hause Shabbatais Bruder und Schwester nord\u00f6stlich von Yerushalahyim wohnen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Shabbatais Bruder Aaron war ein \u00e4lterer, kinderloser Wittwer. Seine Schwester Hannah Maria war drei Jahre \u00e4lter als Shabbatai und hatte nie geheiratet. Die Familie war reich und lebte in einem grossen dreist\u00f6ckigen Hause mit vielen Zimmern, am Weg nach Jerikho, in der N\u00e4he des Gartens Gethsemane am \u00d6lberg. das Haus stand in einem ausgedehnten Garten, von Feigenb\u00e4umen, Palmen und anderen Obstb\u00e4umen umgeben. Am Tor zum Hof war ein Nebengeb\u00e4ude mit zwei R\u00e4umen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshua, Yiohannan und Yiacoub hatten die beiden oft besucht, wenn sie in Yerushalayim waren. Hannah Maria verehrte Yiacoub. Sie liebte zwar Yiohannan ebenfalls sehr, doch wusste sie, dass er nicht der Sohn ihres Bruders war, denn Shabbatai und Myriam Shalome hatten ihr vor der Geburt von der unbefleckten Empf\u00e4ngnis des Kindes erz\u00e4hlt. Yiacoub glich sehr stark seinem Vater und seinem Onkel Aaron. Wie die beiden hatte er kastanienbraune Augen, w\u00e4hrend Yiohannans Augen smagradgr\u00fcn waren, wie die seines Vetters Joshua. Yiacoub, Shabbatai und Aaron waren alle sehr laut und ausgelassen in der Rede und Geb\u00e4rde. Joshua nannte Yiacoub \u201eSohn des Donners\u201c. Yiohannan war wie Joshua. Er lachte niemals laut, hatte aber immer ein feines l\u00e4cheln auf seinen Lippen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Ein Wagen des Bistums brachte vor dem Sonnenuntergang Joshuas Mutter Maria, Myriam Shalome, Shabbatai, Maria Magdalena, Yiacoub und Yiohannan zum Hause Aarons und Hannah Marias. Yiacoub, Yioussoufs Sohn, hatten wie \u00fcblich ein Zimmer in der Synagoge, in der er die Heiler-J\u00fcnger Joshuas zu Vortr\u00e4gen und zum Unterricht versammelte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Fr\u00fch am Morgen des zweiten Tages, nach dem Morgengottesdienst und dem Fr\u00fchst\u00fcck, sa\u00dfen Joshua und Ephraim im Besucherzimmer, als Stephanos die Ankunft eines r\u00f6mischen Zenturios im Bistum meldete. Der Zenturio verlangte, den Rayis Rabbi und den jungen Essener Rabbi Joshua zu sehen. Stephanos sagte, sein Wagen mit vier r\u00f6mischen Schwerttr\u00e4gern und einem Israeliten stehe im Hof. Ephraim bat Stephanos, den Gast hereinzuf\u00fchren.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Der Zenturio wandte sich an den Rayis Rabbi und teilte ihm mit, dass zwei vornehme R\u00f6mer und eine R\u00f6merin w\u00fcnschten, wenn m\u00f6glich noch vor Mittag hier herzukommen, um Joshua zu sehen. Joshua wusste wer sie waren, und sagte dem Zenturio, er werde sie mit gro\u00dfer Freude wiedersehen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Um die Mittagszeit kamen Octaviano, Flaviano und Flavianos Schwester Veronica zum Bistum. <strong>\u201ePax<\/strong> <strong>vobiscum\u201c<\/strong> (Friede sei mit euch), sagte Joshua. Er umarmte und k\u00fcsste sie. Die R\u00f6mer k\u00fcssten ihn ebenfalls mit gro\u00dfer Liebe. Nachdem sich Joshua nach Octavianos Gesundheit erkundigte, klammerte sich Flaviano an die Hand des Gott-Menschen, so gross war seine Liebe, und Veronica schaute mit verhei\u00dfungsvollen Augen zu ihm auf. Octaviano und Flaviano mussten diesen Nachmittag nach Tyrus und von dort auf einem Kriegsschiff nach Rom reisen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Auf Ephraims Bitte bot Stephanos s\u00fc\u00dfe Mandelcreme und saftige Datteln an. Octaviano bestellte Joshua Gr\u00fcsse von Claudia, der Frau des r\u00f6mischen Statthalters, und Gr\u00fcsse des r\u00f6mischen Edelmanns Sallustius, der durch Flaviano ein Geschenk f\u00fcr Joshua \u00fcberbringen liess. Joshua \u00f6ffnete die Schachtel und fand eine silberne Schale, welche die Symbole des r\u00f6mischen Reiches eingraviert waren. Joshua nahm das Geschenk liebensw\u00fcrdig an, um seine G\u00e4ste nicht zu beleidigen, und bat Stephanos, es in seine R\u00e4ume zu bringen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Die R\u00f6mer k\u00fcssten Joshua beim Abschied wiederum sehr liebevoll. Sp\u00e4ter sagte Joshua zu Ephraim<strong>: \u201eIch bin froh, dass Octaviano und Flaviano Pal\u00e4stina jetzt verlassen. So bleibt es ihnen erspart, diesen K\u00f6rper, den sie mit so viel Liebe k\u00fcssten, ans Kreuz geschlagen zu sehen. In einem Monat wird Veronica, im einfachen Kleid einer Essenerin, auf dem Kalvarienberg meiner Mutter eine St\u00fctze sein und den Zenturio bitten, ihr zu erlauben, sich dem Kreuz, an<\/strong> <strong>das mein K\u00f6rper geschlagen wurde, zu n\u00e4hern. Rayis Rabbi Ephraim, diese Dinge werden alle geschehen: Octaviano und Flaviano werden sich vor den r\u00f6mischen G\u00f6tzen abwenden und sich mit grossem Glauben und Vertrauen der neuen religi\u00f6sen Gemeinschaft anschlie\u00dfen, die im Namen Alahas und in meinem Namen gegr\u00fcndet werden wird.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Veronica wird gefoltert und hingerichtet werden und die Anh\u00e4nger der neuen Gemeinschaft werden sie \u201eSanta Veronica\u201c nennen. Octaviano wird friedlich auf Sizilien sterben. Der liebe Flaviano wird als Rabbi der neuen religi\u00f6sen Gemeinschaft in Rom von den G\u00f6tzenanbeter gefoltert und hingerichtet werden.\u201c<\/strong> Mit Tr\u00e4nen in den Augen sagte der Menschensohn auf Griechisch:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">(<em>Handschrift von Daskalos )<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong><em>\u201eMein himmlischer Vater, so viel Blut wird auf Erden in deinem und in meinem Namen vergossen werden. Vater, wenn es m\u00f6glich ist, lass diesen Kelch an mir vor\u00fcbergehen.\u201c<\/em><\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Der Rayis Rabbi hielt den Gott-Menschen in seinen Armen, doch Joshuas Stimme war so leise, dass Ephraim nur wenig von dem, was er sagte, verstehen konnte. Joshua zog sich ruhig in seine eigenen R\u00e4ume zur\u00fcck, um nicht weinend vor den andern gesehen zu werden. W\u00e4hrend er zu seinem Vater Alaha betete, trat Yiassounai ins Zimmer, um die Wasserkr\u00fcge aus Ton zu f\u00fcllen. Er wusste, was im Herzen seines Vielgeliebten vorging. Der Junge kniete vor Joshua, legte seinen Kopf auf seine Knie und umarmte seine F\u00fcsse. Yiassounais Tr\u00e4nen flossen reichlich, dass sie das Gewand des Gott-Menschen nass machten. Joshua streichelte Yiassounais Haare mit beiden H\u00e4nden.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiohannan kam dazu. Er half Yiassounai auf die Beine, k\u00fcsste seine Augen und sagte: \u201eYiassounai, versuche zu verstehen. Der Mshiha braucht deine Tr\u00e4nen nicht. Unsere Tr\u00e4nen, seine, meine und deine, werden dazu gebraucht, die Herzen all jener zu reinigen, die das Gesetz \u00fcbertreten haben.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"21\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshua hatte Yiacoub gebeten, die Heiler-J\u00fcnger am Nachmittag zusammenzurufen. Es waren mehr als hundert Heiler-J\u00fcnger und G\u00e4ste in der Synagoge. Drei israelitische Rabbis waren ebenfalls anwesend, zwei davon Spione des Sanhedrins. Einige der israelitischen Heiler-J\u00fcnger tuschelten mit diesen G\u00e4sten \u00fcber den Besuch der vornehmen R\u00f6mer im Bistum und \u00fcber ihr Geschenk an Joshua.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"22\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Ein israelitischer Spion des Sanhedrin, der im Dienste von Sallustius stand, hatte die vornehmen R\u00f6mer begleitet, war jedoch mit den r\u00f6mischen Schwerttr\u00e4gern im Wagen geblieben. Er hatte f\u00fcnf israelitischen Heiler-J\u00fcnger erz\u00e4hlt, dass Octaviano und Flaviano Joshua eine silberne Schale, in der die Symbole des r\u00f6mischen Reiches eingraviert waren, \u00fcberreichen w\u00fcrden. Er hatte die Schale im Hause seines Herrn Sallustius gesehen. Die israelitischen Heiler-J\u00fcnger hielten dann Stephanos auf dem Weg zu Joshuas R\u00e4umen auf und baten ihn, ihnen die Schale zu zeigen. Diese f\u00fcnf, die sich noch nicht von Fanatismus und Vorurteilen befreit hatten, wurden zornig, als sie die Symbole des r\u00f6mischen Reiches sahen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"23\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">In der Synagoge sa\u00dfen die Apostel auf ihren Hockern und die drei israelitischen Rabbis neben ihnen. Die \u00fcbrigen sa\u00dfen auf Kissen und einige standen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"24\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Mit erhobenen Armen sprach Joshua sein Verehrungsgebet zu Alaha von der Kanzel und sagte dann: <strong>\u201eGeliebte, ihr alle, Kinder Alahas, unseres himmlischen Vaters. Ihr m\u00fcsst in euren grobstofflichen K\u00f6rpern die Allgegenwart Alahas als Liebe und<\/strong> <strong>als Leben f\u00fchlen. Das Leben und die Liebe sind die Natur Alahas, der sich in jedem lebenden Wesen manifestiert, der jedes lebende Wesen mit seinem Licht-Liebe-Leben f\u00fcllt.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Das Licht der Sonne erm\u00f6glicht euch, mit euren grobstofflichen Augen alles<\/strong> <strong>um euch herum zu sehen, das eine grobstoffliche Form hat. Das ist die Welt der Existenz, in der ihr jetzt in eurem grobstofflichen K\u00f6rper mit seinen Sinnen lebt.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"26\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Diese Welt der Existenz und alles, was in ihr lebt, ist von den heiligen Erzengeln, den Herren der Elemente, erschaffen worden und wird von ihnen erhalten. In der grobstofflichen Welt herrscht ein \u00dcberfluss an Herrlichkeit Alahas, der Seine Allweisheit und Allmacht manifestiert.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"27\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Alaha hat erschaffen \u2013 und erschafft und erh\u00e4lt immerzu \u2013 andere Welten der Existenz, Welten anderer Dimensionen, in denen lebende Formen sind. Alaha hat erschaffen \u2013 und erschafft immerzu \u2013 alles, was alle Ph\u00e4nomene des Lebens ben\u00f6tigen, im \u00dcberfluss.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00dcberall in Alahas Allgegenwart ist Seine Geist-\u00dcbersubstanz als Geist-Lebenskraft. Ihr erhaltet diese Geist-Lebenskraft auf vielerlei Weise. Sie ist in der Nahrung, die ihr zu euch nehmt, sie ist in den Fl\u00fcssigkeiten, die ihr trinkt und sie ist in der frischen Luft,<\/strong> <strong>die ihr einatmet, sei es durch den Mund, die Nase oder durch die Poren der Haut. Die heiligen Erzengel gebrauchen die Geist-Lebenskraft, um eure grobstofflichen K\u00f6rper zu erhalten.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Alaha hat euch diese Geist-Lebenskraft als Geist-Licht gegeben, das ihr braucht, um eure menschliche Pers\u00f6nlichkeit zu erschaffen mit all ihren Bewusstseinsebenen: Empfindlichkeit, Instinkt, Unterbewusstsein (in dem die meisten von euch jetzt leben), Bewusstsein, das ihr entwickeln m\u00fcsst, und Selbst-Bewusstsein.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Mit den \u00dcbungen, die ich euch gegeben habe, k\u00f6nnt ihr jetzt als Seelen-Ego-Selbst mehr von eurem wahren Selbst ausdr\u00fccken, \u00fcberbewusst leben und die Kr\u00e4fte eures Seelen-Ego-Selbst zum Heilen benutzen. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"31\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Die meisten von euch haben gelernt zu heilen und einige von euch k\u00f6nnen Geist-Lebenskraft willentlich<\/strong> <strong>materialisieren und dematerialisieren. Mit \u00dcbung k\u00f6nnt ihr diese Geist-Lebenskraft meistern. Durch Visualisieren k\u00f6nnt ihr die F\u00e4higkeit entwickeln, Gedankenformen zu erschaffen, die ihr dann materilasieren k\u00f6nnt.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Wenn ihr den Egoismus eurer Pers\u00f6nlichkeit vernichtet, eure Pers\u00f6nlichkeit in euer Seelen-Ego-Selbst verwandelt, und es in euch erweckt, dann k\u00f6nnt ihr euren grobstofflichen K\u00f6rper willentlich verlassen und selbst-bewusst dorthin gehen, wohin ihr gehen m\u00f6chtet. Ihr werdet Meister \u00fcber Ort und Raum. Und ihr werdet Meister \u00fcber die Zeit,<\/strong> <strong>ihr bewegt euch selbst-bewusst, in der Zeit, ihr tretet ein in das ewige, immer w\u00e4hrende Jetzt, in das kosmische Bewusstsein Alahas, in das Eins-Sein euren himmlischen Vaters, in das K\u00f6nigreich der Himmel, das eure wahre Natur ist, das in eurem Geist-Seelen-Sein-Selbst ist. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Ihr k\u00f6nnt in das immer w\u00e4hrende Leben eingehen und ihr werdet entdecken, dass es nicht unt\u00e4tiger Stillstand<\/strong> (im engl, Original: inertia) <strong>ist, sondern \u00fcberbewusste<\/strong> <strong>Wahrnehmung<\/strong> (Superconscious conception) <strong>in der Allweisheit unseres himmlischen Vaters Alaha. Denkt \u00fcber das Gleichnis vom verlorenen Sohn nach.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Einer der israelitischen Rabbis sagte: \u201eEssener Rabbi, der Mensch ist eine Sch\u00f6pfung der heiligen Erzengel und Alahas. Wir haben geh\u00f6rt, dass du dich \u201eBeni Alaha\u201c nennst. Ist das nicht Gottesl\u00e4sterung?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Josua antwortete: <strong>\u201eEhrw\u00fcrdiger Rabbi, in den heiligen Schriften, im Sepher Yetzirah, steht geschrieben: \u201e\u2026und Alaha sagte zu seinen heiligen Erzengeln, den Mitsch\u00f6pfern:<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Lasst uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns gleich.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Nachdem Er den grobstofflichen K\u00f6rper und die anderen K\u00f6rper erschaffen hatte, blies Alaha dem Menschen seinen Odem in die Nasenl\u00f6cher und der Mensch wurde eine lebende Seele. Die K\u00f6rper des<\/strong> <strong>Menschen sind sterblich und werden sterben, doch was geschieht mit dem Odem Alahas, dem Geist-Seelen-Ego des Menschen?<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><em>(Handschrift von Daskalos \u201eRuha\u201c)<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Kann das Geist-Seelen-Ego des Menschen \u2013 der Odem Alahas \u2013 sterben?<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Bald werde ich der Welt beweisen, dass das Geist-Seelen-Ego unsterblich ist. <\/strong><strong>Dass es sogar einen toten K\u00f6rper auferwecken kann, wie ich es einigen von euch fr\u00fcher gezeigt habe, indem ich Tote auferweckte und ihr unsterbliches Geist-Seelen-Ego zu ihnen zur\u00fcckrief.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>In einem Monat werde ich es allen klar machen, wenn einige, die sich in der Dunkelheit und im Unwissen befinden \u2013 du verstehst mich, ehrw\u00fcrdiger Rabbi, denn deine Hand ist mit im Spiel \u2013 mir die Gelegenheit geben, die Wahrheit zu beweisen.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"41\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Ehrw\u00fcrdige Rabbis, die Unkenntnis der Wahrheit der Gesetzte Alahas, Feindschaft, Hass und Grausamkeit werden eine Katastrophe \u00fcber euer geliebtes Yerushalayim bringen. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"42\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Der Krieg, den ihr gegen die R\u00f6mer f\u00fchren werdet, wird diese Stadt zu einer brennenden Ruine machen. Kein Stein wird auf dem andern bleiben.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"43\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><em>Selig sind die Sanftm\u00fctigen, denn sie werden die Erde ererben.\u00a0\u00a0 Matth\u00e4us 5:5 <\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<ol start=\"44\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshua verliess nun mit Yiohannan, Philippos, Yiassounai und Simon das Geb\u00e4ude, um die vielen, die im Hof warteten, zu heilen. Es waren mehr als hundert.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"45\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Die israelitischen Rabbis folgten Joshua auf dem Fuss und als sie ihn h\u00f6rten, wie er sagte: \u201eDeine S\u00fcnden sind vergeben\u201c, schwoll ihr Zorn an.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"46\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Der Rabbi, der ihn in der Synagoge herausgefordert hatte, schrie auf: \u201eEssener Rabbi, wer hat dir das Recht zu heilen gegeben?<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #003366;\">Diese Elenden sind krank, weil das der Wille Alahas ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #003366;\">Wer bist du, dass du dem Willen Alahas zuwiderhandelst? Wer bist du, dass du S\u00fcnden vergibst?\u201c<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"47\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Joshuas L\u00e4cheln war liebevoll und bitter zugleich und seine Augen waren voller Mitleid, als er die Rabbis ansah. Das war seine einzige Antwort.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"48\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Die israelitischen Heiler-J\u00fcnger ersuchten nun die Rabbis, die sie nur ungern eingeladen hatten, den Tempelhof zu verlassen, und dem\u00fctig baten sie Joshua ihnen zu verzeihen. Der Gott-Mensch klopfte ihnen liebevoll auf ihre Schultern und sagte:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"49\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u201eMeine Geliebten, ich will in euren Herzen keine unguten Gef\u00fchle gegen die Rabbis sehen. Ihr m\u00fcsst sie lieben. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"50\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Bald werden Dinge geschehen, die euch grossen Kummer bereiten werden. Ich bitte euch, eure Ruhe zu bewahren, was auch immer geschieht. Ich bitte euch, in den kommenden dunklen Tagen euch an das zu erinnern, was ich euch jetzt sage. <\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"51\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Seid ruhig, seid im Frieden. Immer.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"52\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiassounai war \u00fcber das Betragen des Rabbi, der im Begriff war zu gehen, so best\u00fcrzt, dass er ihn mit schlecht versteckter Entr\u00fcstung ansah. Yiohannan, der in der N\u00e4he stand, sagte zu ihm: \u201eYiassounai, mein Lieber, beruhige dich. Geh auf dein Zimmer. Ich werde zu dir kommen. Wir m\u00fcssen miteinander reden.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"53\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiassounai sass mit dem Kopf in seinen H\u00e4nden auf dem Bett und klagte: \u201eIch kann es nicht verstehen. Ich kann nicht.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">Yiohannan schloss die T\u00fcre hinter sich, setzte sich neben den Jungen und umarmte ihn. Er k\u00fcsste seine Augen, wie Joshua es oft tat.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"54\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eYiassounai\u201c, sagte er sanft, \u201ekannst du es nicht verstehen oder gibst du dir M\u00fche, es nicht zu verstehen? Dein geliebter Joshua sagt euch allen, was geschehen wird, um euch vorzubereiten, damit ihr eure Ruhe bewahrt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"55\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Du hast geh\u00f6rt, wie er das in K\u2019far Nahum sagte, als du deinen K\u00f6rper hier verlassen hast und zu ihm gekommen bist. Dein Yiassounai Selbst war sogar au\u00dferhalb seines grobstofflichen K\u00f6rpers best\u00fcrzt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">Und die andern, obwohl sie dich nicht sehen konnten, wurden von deinen Gef\u00fchlen beeinflusst.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"56\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Zu h\u00f6ren, was mit Joshua geschehen wird, beunruhigt dich sehr und du stellst dich gegen den Willen Alahas entgegen, denn du weigerst dich, anzunehmen, dass Joshuas Kreuzigung und Auferstehung der Welt die grosse Wahrheit beweisen wird, dass das Geist-Seelen-Ego eines Menschen unsterblich ist. Wie k\u00f6nnte etwas \u00fcberzeugender sein, als die Auferstehung und Wiederherstellung eines gekreuzigten K\u00f6rpers? Kind verstehst du das?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"57\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eAber warum muss es der K\u00f6rper Joshuas sein?\u201c, fragte der Novize. \u201eHat er das nicht schon viele Male getan?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">\u201eJa\u201c, sagte Yiohannan, \u201edoch dies ist Alahas Wille. Sage mir, Yiassounai, wie liebst du Joshua? Wie liebst du seinen grobstofflichen K\u00f6rper?\u201c<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"58\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eGeliebter Yiohannan\u201c, sagte Yiassounai, \u201eich will dir zuerst sagen, wie ich dich, mein geliebter Erzengel liebe. Ich liebe dich als Yiohannan in einem grobstofflichen K\u00f6rper. Ich liebe dich als Yiohannan in einer leuchtenden menschlichen Form aus Licht und Substanz. Ich kann dich so sehen, obwohl die andern dich nur in deinem grobstofflichen K\u00f6per sehen k\u00f6nnen. Ich liebe dich. Ich kann dich auch klar sehen mit den Sinnen meiner Seele, da auch du eine Seele manifestierst.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"59\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Ich liebe dich als Mensch und als Erzengel Yiohannan. Doch was kann ich von dir wissen, von dir in deinem Erzengel Eins-Sein, im Eins-Sein deines Erzengelranges, mit einem Namen, den du mit den Billionen von Erzengeln in deinem Rang gemeinsam tr\u00e4gst, der mir aber unbekannt ist? Ich liebe Yiohannan.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #003366;\">Ich weiss, dass Joshua, der Mshiha, der Sohn Alahas ist, Eins mit seinem himmlischen Vater Alaha, mit unserem himmlischen Vater, den wir nicht kennen und nicht erfassen k\u00f6nnen, den nur er kennt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"61\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Ich liebe und verehre Joshua, den \u201eMenschensohn\u201c, wie er sich selber nennt. Ich liebe und verehre Joshua, den Menschensohn in seinem prachtvollen Glanz, in jenem blendenden Licht, das du mit deinen materiellen Augen gesehen hast, als er verkl\u00e4rt wurde. Petros und Yiacoub verdeckten die Augen mit ihren H\u00e4nden.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"62\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Nur deine Augen, mein geliebter Erzengel, konnten so helles Licht schauen. Wie du wei\u00dft, war ich dabei, eingestimmt auf ihn. K\u00f6nnen menschliche Augen Joshua als Licht der Welt sehen? Ich liebe Joshua in seiner menschlichen Form, in Fleisch gekleidet, doch auch in seinem blendenden Licht als Menschensohn. ich liebe euch, Yiohannan und Joshua, Menschens\u00f6hne, ein Erzengel und Alaha in menschlicher Form. Ihr beide werdet diese Form im immer w\u00e4hrenden Leben behalten, somit weiss ich, dass ich euch nie verlieren werde.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"63\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Mein geliebter Erzengel Yiohannan. Joshua und du, ihr wisst alles, alles, was ich denke und jetzt gesagt habe. Warum hast du mir diese Frage gestellt?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">\u201eDu hast recht mein Lieber\u201c, sagte Yiohannan l\u00e4chelnd, \u201edoch wenn du es ausdr\u00fccklich sagst, wird es tiefer und klarer im Bewusstsein deiner Pers\u00f6nlichkeit verankert.\u201c<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"64\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiohannan stand auf und ging zum Tisch, auf dem eine grosse Tonsch\u00fcssel voll herrlicher Datteln stand. Yiohannan nahm eine Dattel mit Daumen und Zeigfinger seiner rechten Hand und steckte sie sich in den Mund. Dann nahm er noch eine und steckte sie in Yiassounais Mund. Yiassounai schaute auf, in seine Augen, und sagte: \u201eMein geliebter Erzengel. Versuchst du mir zu zeigen, dass du ein Mensch bist? Du bist ein Erzengel.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"65\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eJa, und jetzt ein Mensch, eine selbst-bewusste Seele wie Du und Joshua, unser vielgeliebter Gott-Mensch. Wir alle sind jetzt Menschen. Wir sind, wie Joshua sagt, Menschens\u00f6hne.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"66\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiassounai sah Yiohannan mit gro\u00dfer Liebe an und sagte: \u201eMein geliebter menschlicher Erzengel, ich habe mich einmal im Tempel ausgestreckt auf den Boden gelegt und die F\u00fcsse Joshuas gek\u00fcsst. Du hast mich auf die Beine gestellt. Mein Vielgeliebter umarmte mich, k\u00fcsste meine Augen und sagte zu Rayis Rabbi Ephraim, es sollte mir nun erlaubt sein, das Allerheiligste zu betreten und die Altarlampe mit der unausl\u00f6schlichen Flamme anzuz\u00fcnden. Damals hast du mir versprochen, immer mit mir zu sein.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"67\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiohannan nahm Yiassounai in seine Arme und k\u00fcsste ihn sehr liebevoll auf die Augen und Stirne und sagte:<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">\u201eYiassounai, bring mir jene zwei Wachskerzen. Z\u00fcnde sie an und gib eine mir.\u201c Dann sagte er:<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"68\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>\u201eJetzt siehst du zwei Flammen. Gib mir deine Kerze. Ich halte die Flammen zusammen. Und jetzt siehst du eine Flamme, oder nicht? Jetzt sind es nicht zwei Flammen, sondern nur eine, eine hellere Flamme. Versuche zu verstehen, was ich dir jetzt sagen will.<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"69\">\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Ich werde nicht nur MIT dir sein, wie versprochen, zwei Flammen an einem Ort, sondern ich werde IN dir sein, zwei Flammen zusammen, eine geworden.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"70\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eDiese Flamme wirst du sein, mein Geliebter\u201c, unterbrach ihn Yiassounai, \u201eUnd allen, die mich h\u00f6ren, wird gesagt werden, dass meine Lehren nicht meine, sondern deine Lehren sind. Die Leuchtkraft in dieser Flamme wirst du sein, mein geliebter Erzengel.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"71\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eMein Geliebter, mein Yiassounai\u201c, sagte Yiohannan,<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">\u201eEs spielt keine Rolle, was andere von dir sagen werden, in deinem zuk\u00fcnftigen selbst-bewussten Selbst werde auch ich in dir sein.\u201c Er k\u00fcsste Yiassounai zum ersten Mal auf seine Lippen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"72\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eDein Mund wird mein Mund sein. Halte ihn immer rein. Keine schlechten Worte d\u00fcrfen aus ihm kommen. Halte die Lehren unseres vielgeliebten Joshua immer in deinem menschlichen Herzen. Mache dein Herz zur Lampe Alahas und deinen grobstofflichen K\u00f6rper zu Seinem Altar. Die Flamme jener Lampe ist das unausl\u00f6schliche Licht der Liebe.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"73\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Yiohannan hielt inne, als ob er horchte. \u201eJoshua ruft mich in seinen Gedanken\u201c, sagte er, \u201eich muss gehen\u201c. Er k\u00fcsste Yiassounai wieder auf die Augen und ging.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"74\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Stephanos kam in das Zimmer, um die Kerzen anzuz\u00fcnden, da es dunkel wurde. Er fand seinen Freund schluchzend auf seiner Liege. \u201eSounai\u201c, sagte Stephanos,<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">\u201eWochenlang bist du nun so ungl\u00fccklich gewesen. Du wei\u00dft, wie sehr ich dich lieb habe. Sage mir, was dir so schwer auf dem Herzen liegt.\u201c<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"75\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">\u201eMein lieber Stephanos\u201c, sagte Yiassounai durch seine Tr\u00e4nen, \u201eich weiss, dass es falsch ist, aber ich kann nicht ohne grosse Schmerzen an die kommenden Ereignisse denken, die ich verdr\u00e4ngt habe und die ich nicht wahrhaben wollte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"76\">\n<li><span style=\"color: #003366;\">Ich f\u00fchle, dass etwas Abscheuliches, etwas unglaublich Schreckliches geschen wird. Ich versuche, es nicht zu glauben. Ach, Stephanos, ich kann es nicht erkl\u00e4ren\u201c. Er brach erneut in Tr\u00e4nen aus.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #003366;\">Stephanos k\u00fcsste ihn sanft und verlie\u00df ihn. Er murmelte leise vor sich hin: \u201eSounai weint. Simon weint. Warum? Warum weinen sie?\u201c<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckkehr nach Yerushalayim. Joshua wird von seinen r\u00f6mischen Freunden besucht. Er unterrichtet. Yiohannan steht Yiassounai bei. Und alles was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr empfangen, wenn ihr Glauben habt. Matth\u00e4us 21:22 Zwei Stunden nach Sonnenuntergang verlie\u00dfen die Wagen mit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/33-kapitel-in-yerushalayim\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34065"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34065"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34065\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34068,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/34065\/revisions\/34068"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34065"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}