{"id":6460,"date":"2016-08-21T19:39:43","date_gmt":"2016-08-21T17:39:43","guid":{"rendered":"https:\/\/tyvijiqi.cyon.site\/?page_id=6460"},"modified":"2025-03-10T17:21:33","modified_gmt":"2025-03-10T16:21:33","slug":"6-kapitel-eine-eigenartige-familie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/6-kapitel-eine-eigenartige-familie\/","title":{"rendered":"6. Kapitel: Eine eigenartige Familie"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000080;\">Des Mystikers Sicht: <strong>Eine eigenartige Familie<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Familie des Essener Novizen Yiassounai. Ein schwieriger Grieche namens Aristarkhos. Ein Unfall und eine Heilung.<\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Hannah, die Frau des Essener Rayis Rabbi Yioakhim, gebar Elisabeth, Myriam Shalome und, durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis, Maria. Elisabeth, die Frau des Essener Rayis Rabbi Zakharias, die unfruchtbar war, gebar durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis Yiohannan den T\u00e4ufer (Lukas 1:5-25). Myriam Shalome, die zweite Tochter von Hannah und Yioakhim, heiratete den Essener Fischer Shabbatai (Zebed\u00e4us) und gebar Yiacoub und durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis, Yiohannan den Evangelisten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Maria, die jungfr\u00e4uliche Mutter Joshua Immanuels, des Beni Alaha (Sohn Gottes), war die Tochter von Hannah. Hannah war zur Zeit der Geburt, zwei Jahre nachdem ihr Ehemann Yioakhim in Frieden gestorben war, schon sehr betagt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Rayis Rabbi Shamaon und Hannah hatten einen Bruder, Manasseh. Er war zwanzig Jahre j\u00fcnger als Shamaon und f\u00fcnfzehn Jahre j\u00fcnger als Hannah. Manasseh war nur sechs Monate alt, als der Vater der drei Kinder verstarb, und als die Mutter verstarb, war Manasseh erst sechs Jahre alt. Eliezer, ein beg\u00fcterter Essener Gastwirt, und dessen Frau Sarah, die unfruchtbar war, kannten Manasseh und liebten ihn sehr. Mit Shamaons Zustimmung adoptierten sie ihn.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Eliezers Herberge lag an der Hauptstra\u00dfe, zwei Meilen von Yerushalayim und eine Meile von der Essener Gemeinde entfernt. Die Herberge hatte einen weitl\u00e4ufigen Hof, der mit vier Mauern von acht Fu\u00df H\u00f6he umgeben war. Eine gro\u00dfe Eingangshalle gew\u00e4hrte Zugang zu acht ger\u00e4umigen Schlafzimmern, zwei gro\u00dfz\u00fcgigen Aufenthaltsr\u00e4umen, zwei Esszimmern und einer K\u00fcche. In der N\u00e4he des eisernen Haupttores stand ein kleineres Geb\u00e4ude mit zwei gro\u00dfen Zimmern f\u00fcr die W\u00e4chter. Am Ende der vorderen Mauer war noch ein breiteres Tor f\u00fcr die Wagen, Kamele und Pferde der G\u00e4ste. Die Stallungen befanden sich an der hinteren Mauer.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Manasseh besuchte die Essener Schule unter der Aufsicht seines Bruders, des Rayis Rabbi Shamaon. Er sah seinen Bruder und seine Schwester sehr oft. Die Herberge war ein gutes Gesch\u00e4ft. Sowohl die Essener aus Pal\u00e4stina als auch die Beduinen stiegen gerne in dieser Herberge ab. Die Israeliten zogen es jedoch vor, in israelitischen Herbergen innerhalb der Mauern von Yerushalayim zu wohnen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Manasseh neunzehn war, verliebte er sich in Hayiat, die \u00fcberaus sch\u00f6ne Tochter von Akhbar. Akhbar war ein Beduine, der Pferde z\u00fcchtete. Seine erste Frau Mukkhates war verstorben. Akhbars zweite Frau Agar hasste und misshandelte ihr Stiefkind. Sie liebte nur ihre Zwillingss\u00f6hne. Akhbar nahm deshalb seine sechzehnj\u00e4hrige Tochter oft mit sich auf Reisen und lie\u00df sie manchmal mehrere Tage in Sarahs Obhut. Als Hayiat einmal beinahe einen ganzen Monat in Eliezers Haus verbracht hatte, sagte Manasseh zu Akhbar, der seine Tochter abholte, dass er Hayiat liebe und sie zu seiner Frau haben m\u00f6chte. Nichts war Akhbar lieber, als Manasseh zum Schwiegersohn zu haben.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Manasseh und Hayiat heirateten in einer Essener Zeremonie. Der Gott der Beduinen, zu dem sich Hayiat bekannte, der Eine Wahre Gott, von ihr Allahu Patishah oder Alaha Melekh (Gott der K\u00f6nig) genannt, war der gleiche Gott, den die Essener verehrten. Sie passte sich dem Essener Brauchtum und Lebensstil mit Leichtigkeit an. Sarah und Eliezer liebten sie wie eine Tochter und Hayiat liebte die beiden so innig, wie sie ihren eigenen Vater liebte. Ihre Liebe zu Manasseh war so gro\u00df, dass niemand je ein hartes Wort zwischen den beiden h\u00f6rte; es gab nur Worte der Liebe. Manasseh und Hayiat hatten zwei T\u00f6chter, Aethra und Naomi.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zehn Jahre nach Manassehs Heirat wurde die Adoptivmutter Sarah von einem t\u00f6dlichen Fieber ergriffen und starb. Eliezer konnte den Kummer des Verlustes nicht ertragen und starb sechs Jahre sp\u00e4ter. Nur zwei Jahre danach verstarb auch Hayiat, nachdem sie sechs Monate um Atem gek\u00e4mpft hatte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Manasseh war untr\u00f6stlich. Er wollte nicht, dass seine T\u00f6chter Aethra, jetzt achtzehn, und Naomi, f\u00fcnfzehn, in der Herberge arbeiten mussten. Er besa\u00df drei K\u00fche und einige Ziegen, die er zusammen mit den M\u00e4dchen versorgte. Aus dem Erl\u00f6s der Milch und der Milchprodukte konnten sie leben.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Manasseh hatte einen guten Essener Freund, Alexandros, der H\u00e4ndler war. Dieser hatte einen Sohn namens Ivikos. Seine Mutter Rachel, Alexandros\u2018 erste Frau, starb als der Junge erst sechs Jahre alt war. Ivikos wurde nun von seiner Gro\u00dfmutter erzogen. Sein Vater, Alexandros, verliebte sich auf einer Griechenlandreise in eine Griechin namens Ismini aus Thessaloniki. Sie wurde Alexandros zweite Frau. Die beiden lebten in Griechenland. Als Ivikos acht Jahre alt war, bekamen Alexandros und Ismini einen Sohn, den sie Aristarkhos nannten. Er wurde als griechischer Heide, wie seine Mutter, erzogen. Als Ivikos dreiundzwanzig Jahre alt geworden war, er hatte sich zu einem gut aussehenden J\u00fcngling entwickelt, kam sein Vater Alexandros f\u00fcr ein paar Tage nach Pal\u00e4stina. Er schlug seinem Freund Manasseh eine Heirat Ivikos\u2018 und Aethras vor.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach der Eheschlie\u00dfung richtete Ivikos, ein Meister der Schmiedekunst, seine Werkstatt mit seinen Blasb\u00e4lgen, seinem Werkzeug und seinen Materialien im Aussengeb\u00e4ude beim Eingangstor des Hauses ein. Aethra, die ein sehr gutes Herz hatte, nahm Ivikos\u2018 Gro\u00dfmutter in ihre Familie auf und gab ihr eines der vielen Zimmer der ehemaligen Herberge. So konnte sie die alte Frau, deren Gesundheit nachlie\u00df, auch pflegen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ein Jahr nach der Heirat kehrte Alexandros nach Pal\u00e4stina zur\u00fcck, um seine ernsthaft erkrankte Mutter zu besuchen. Eine Woche nach dem Tode von Iviko\u2019s Gro\u00dfmutter gebar Aethra einen Sohn, Yiassounai. Zwei Tage sp\u00e4ter kehrte Alexandros nach Griechenland zur\u00fcck.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Manasseh empfand gro\u00dfe Liebe f\u00fcr Ivikos und Ivikos liebte Manasseh, Aethra und Naomi von ganzem Herzen. Friede, Liebe und Verst\u00e4ndnis waren die Gaben Gottes an Manasseh, um sein Herz zu tr\u00f6sten, das durch den Verlust von Eliezer, Sarah und seiner geliebten Frau Hayiat tief verwundet war.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Yiassounai sechs Jahre alt war, brachte ihn sein Gro\u00dfvater Manasseh t\u00e4glich in die Essener Schule, die ungef\u00e4hr eine Meile von der Herberge entfernt war. Jeden Abend holte er ihn wieder ab und brachte ihn nach Hause. Die Schule stand unter der Aufsicht des Rayis Rabbi Ephraim, eines Neffen des Eliezers. Yiassounai war zehn Jahre alt, als Ephraim Ivikos vorschlug, den Jungen Gott zu weihen als Novizen f\u00fcr das Essener Rabbinat. Ivikos war damit einverstanden, nachdem er seinen Sohn gefragt hatte, ob ihm das Freude bereiten w\u00fcrde.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Als Novize f\u00fcr das Rabbinat trug Yiassounai ein loses, wei\u00dfes Gewand, das bis zu den Kn\u00f6cheln reichte, und immer ein wei\u00dfes schalenf\u00f6rmiges K\u00e4ppchen. W\u00e4hrend f\u00fcnf Tage in der Woche lebte er im Tempelgel\u00e4nde, besuchte den Unterricht in der Essener Schule und die Gottesdienste im Tempel. Es war seine Aufgabe, den Tempel und die Synagoge zu reinigen und sich um den Garten zu k\u00fcmmern. Yiassounai, ein Junge von nur zehn Jahren, hatte sein ganzes Herz Gott geschenkt.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ein Jahr sp\u00e4ter starb im weit entfernten Thessaloniki Ismini, die zweite Frau von Yiassounais Gro\u00dfvaters Alexandros. Ismini und ihr Sohn Aristarkhos, der noch nie gearbeitet hatte und sich Philosoph nannte, f\u00fchrte ein luxuri\u00f6ses Leben.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Tode seiner Frau, entschied sich der verarmte Alexandros, mit seinem unerzogenen, faulen Sohn nach Pal\u00e4stina zur\u00fcckzukehren. Er hielt es f\u00fcr Ivikos \u2019Pflicht, f\u00fcr sie aufzukommen. Als sie ankamen, war Yiassounai im Novizenheim des Tempels. Ivikos hie\u00df seinen Vater sehr liebensw\u00fcrdig willkommen und gab ihm und seinem Halbbruder die besten Zimmer im Hause. Aristarkhos vergalt Ivikos \u2019Gastfreundschaft dadurch, dass er alle wie Dienstboten behandelte. Oft schrie er Naomi an und \u00fcber h\u00e4ufte sie mit Befehlen. Weder vor den Israeliten noch vor den Essenern hatte er Respekt; er nannte sie \u201edumme Barbaren\u201c.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Es bereitete Manasseh gro\u00dfen Kummer, seinen alten Freund Alexandros so sehr ver\u00e4ndert zu sehen; er war kein Essener mehr; er war ein Grieche. Yiassounai kam nach Hause und ging geradewegs ins Zimmer des Gro\u00dfvaters, um ihn willkommen zu heissen. Alexandros f\u00fchlte sich nicht gut und lag im Bett. Yiassounai k\u00fcsste seine Hand und erwartete seinen Segen; doch Alexandros starrte ihn nur wortlos an und der Junge verlie\u00df ihn verwirrt und entt\u00e4uscht.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Aristarkhos traf Yiassounai im Wohnzimmer und brach in schallendes Gel\u00e4chter aus. Er sagte: \u201eJason, zieh dieses l\u00e4cherliche Gewand aus.\u201c Er zerrte das wei\u00dfe K\u00e4ppchen vom Kopf seines Neffen und warf es zu Boden. \u201eOnkel\u201c, sagte Yiassounai, \u201emein Name ist nicht Jason. Ich bin kein Grieche. Ich bin ein Essener und mein Name ist Yiassounai. Onkel, das Gewand eines Essener Novizen ist nicht l\u00e4cherlich, sondern heilig und es ist eine gro\u00dfe Ehre es zu tragen. Das K\u00e4ppchen, das du zu Boden geworfen hast, ist ein Symbol f\u00fcr reine Gedanken.\u201c Wie er so sprach, kam Naomi ins Zimmer. Sie hob das K\u00e4ppchen auf, k\u00fcsste es und gab es Yiassounai, der es auch k\u00fcsste und wieder aufsetzte. Aristarkhos kochte vor Wut. \u201eJason\u201c, schrie er, \u201enat\u00fcrlich sehe ich, dass du kein Grieche bist. Du kleidest dich wie irrsinniger Essener Barbar! Gehe sofort und ziehe diese Kleider aus!\u201c Yiassounai antwortete sehr ruhig: \u201eOnkel, mein Name ist Yiassounai und ich bin stolz ein Essener Novize zu sein. Ich bin ein Essener. Ich bin kein griechischer G\u00f6tzenanbeter.\u201c In gro\u00dfem Zorn versetzte Aristarkhos dem Jungen einen Schlag mit all seiner Kraft. Yiassounai nahm die Hand seines Onkels, k\u00fcsste sie und sagte: \u201eIch h\u00f6rte meinen Vielgeliebten sagen: \u201eWer dich auf die Wange schl\u00e4gt, dem halte auch die andere hin.\u201c Onkel es tut mir leid, dass ich die Ursache deines Zornes bin.\u201c Und wiederum k\u00fcsste er Aristarkhos \u2019Hand.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"20\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Naomi war zu Ivikos gelaufen und hatte ihm erz\u00e4hlt, was geschehen war. Er kam rasch, umarmte und k\u00fcsste Yiassounai und sagte: \u201eYiassounai, dein Onkel liebt dich. Du musst vergessen, was diese \u00fcble Stunde \u00fcber unser Haus gebracht hat.\u201c Mit Tr\u00e4nen in den Augen sagte Yiassounai: \u201eVater, ich liebe meinen Onkel. Ich habe ihm das auch gezeigt. Ich habe seine Hand gek\u00fcsst. Du hast mich nie geschlagen, Vater, \u201c sagte er mit zitternden Stimme und verlie\u00df das Zimmer. \u201eDein Sohn ist geisteskrank\u201c, sagte Aristarkhos, \u201eer ist wirklich verr\u00fcckt.\u201c L\u00e4chelnd sagte Ivikos, jedoch ohne seine Bitterkeit zu verstecken: \u201eMein Bruder, du kannst nicht verstehen, wie ein Essener Novize f\u00fchlt. Yiassounai ist nicht geisteskrank. Er ist ein Essener Engel. Ich bitte dich netter zu ihm zu sein.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"21\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ivikos, der seinen Vater und seinen unh\u00f6flichen Bruder liebte, bat alle in seinem Haushalt, Streit mit den beiden zu vermeiden. Manasseh antwortete, dass ihm Ivikos Vater Kummer bereite. Er k\u00f6nne seinen alten Essener Freund kaum wiedererkennen; Ivikos \u2018Vater und sein Halbbruder seien zwei ungesittete, heidnische Griechen, die glaubten alle h\u00e4tten ihnen zu dienen. Aristarkhos sei nichts anderes als ein fauler, eingebildeter Schmarotzer. Immerhin, Ivikos zuliebe w\u00fcrde er den beiden gegen\u00fcber sehr tolerant sein. Die gutm\u00fctige Aethra war sehr liebevoll zu ihnen. Sie diente ihnen ohne Klage trotz ihres h\u00e4sslichen Benehmens. Aus Liebe zu Ivikos pflegte Naomi Alexandros mit gro\u00dfer Hingabe und entschuldigte sein schlechtes Betragen mit seiner Krankheit.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"22\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai war f\u00fcnfzehn, als sein Gro\u00dfvater starb. Aristarkhos bestand darauf, ihn nach griechischem Brauch in Ivikos\u2018 Garten zu beerdigen. In der Gegenwart von Ivikos, Aristarkhos und einigen in Pal\u00e4stina lebenden Griechen wurde Alexandros von einem heidnischen griechischen Priester bestattet. Manasseh, Yiassounai, Aethra und Naomi nahmen an der Zeremonie nicht teil. Rayis Rabbi Ephraim war entsetzt, als er vom heidnischen Begr\u00e4bnis h\u00f6rte, und tat Ivikos sein Missfallen kund. Nach der Beerdigung wurde Aristarkhos\u2018 Benehmen noch schlimmer; er war laut, beleidigend, fordernd und befehlend. Ivikos war nicht gewillt sich auf eine Auseinandersetzung mit ihm einzulassen und bat deshalb die anderen um Toleranz.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"23\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zwei Monate sp\u00e4ter, am ersten Sabbat des Monats, ging Manasseh in das Novizenheim des Tempels. Er bat Yiassounai, nach Vesper \u2013 einen Tag fr\u00fcher als \u00fcblich \u2013 mit ihm nach Hause zu kommen, um seinem Vater zu helfen ein schmiedeeisernes Tor zu reparieren. Ivikos musste es am n\u00e4chsten Tag fr\u00fch morgens nach Yerushalayim bringen. Es war Yiassounais Aufgabe den Blasbalg zu bet\u00e4tigen, der das Feuer sch\u00fcrte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"24\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Ivikos und Yiassounai arbeiteten bis tief in die Nacht hinein. Morgens um zwei schickte Ivikos seinen Sohn ins Bett. Um vier Uhr erwachte der Junge vom Schall des Hammers, der rotgl\u00fchendes Eisen schmiedete. Rasch streifte er ein Hemd \u00fcber und eilte in die Werkstatt. Yiassounai l\u00f6ste Manasseh am Blasbalg ab, damit dieser die beiden K\u00fche und die vier Ziegen melken konnte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"25\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Morgens um acht Uhr luden Manasseh und Ivikos das eiserne Tor auf den Wagen. Yiassounai wusch sich und zog sein Novizen Gewand und das K\u00e4ppchen an. Dann verrichtete er seine Gebete zu Alaha. Wie gew\u00f6hnlich erwachte Aristarkhos schlecht gelaunt. Er schrie Naomi an, er wolle Ziegenmilch zum Fr\u00fchst\u00fcck, nicht Kuhmilch! Geduldig erkl\u00e4rte ihm Naomi, dass die Milch Ziegenmilch sei. Aristarkhos antwortete, indem er sich laut beklagte, die zwei gesottenen Eier, die sie ihm serviert habe, seien zu weich. Yiassounai, der das alles mith\u00f6rte, gab sich alle M\u00fche die Ruhe zu bewahren. Der faule Mensch tat nichts, um sein t\u00e4gliches Brot zu verdienen, und doch verlangte er, dass jeder ihn bediene. Nichts war gut genug f\u00fcr Aristarkhos! Dann br\u00fcllte er nach Yiassounai, er solle augenblicklich in sein Zimmer kommen. Z\u00f6gernd gehorchte der Junge.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"26\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">\u201eJason\u201c, sagte Aristarkhos zu Yiassounai, \u201edu weisst genau, dass ich dich nicht in diesem langen, weissen Gewand und mit dieser l\u00e4cherlichen Kappe sehen will. Zieh dieses Kleid aus und kleide dich, wie es sich geh\u00f6rt. Du musst ein Grieche sein und kein barbarischer Essener. Du musst ein Philosoph sein \u2013 wie ich! Verstehst du mich?\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"27\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai stimmte sich auf seine Seele* ein und schwieg. Dann schaute er seine Onkel, diesen tr\u00e4gen Griechen mitleidig an und sagte: \u201eOnkel, mein Name ist Yiassounai und nicht Jason. Mit gro\u00dfem Stolz trage ich die Kleidung eines Novizen. Ich bin f\u00fcr das Rabbinat vorbestimmt und verehre Alaha, den Einen Wahren Gott. Du musst verstehen, Onkel. Ich bin ein Essener. Ich bin kein griechischer G\u00f6tzenanbeter.\u201c Dies brachte Aristarkhos in Wut. Er schlug Yiassounai mit aller Kraft ins Gesicht. Ruhig sagte Yiassounai: \u201eOnkel, du stellst die Geduld von uns allen auf eine harte Probe und du missbrauchst die Liebe und G\u00fcte meines Vaters. Wenn du glaubst, dass du ein Philosoph bist, betr\u00fcgst du dich selbst. Du bist nur ein fauler Mensch, der zu nichts taugt, &#8211; ein Grieche ohne Manieren.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"28\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Aristarkhos st\u00fcrzte sich auf Yiassounai und schlug mit F\u00e4usten in sein Gesicht bis seine Nase und seine Lippen bluteten. Yiassounais rechtes Auge war blutunterlaufen und das wei\u00dfe Gewand war blutbefleckt. Yiassounai sagte ganz ruhig: \u201eOnkel, du hast Gl\u00fcck, dass ich ein Essener bin und kein Grieche wie du.\u201c Weinend f\u00fchrten Aethra und Naomi Yiassounai aus dem Zimmer und versuchten die Blutung zu stoppen. Aristarkhos\u2018 heftiger Zorn lie\u00df noch nicht nach er zerschmetterte alles, was ihm in die Finger kam.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"29\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Bei Ivikos\u2018 und Manassehs R\u00fcckkehr erz\u00e4hlte Naomi ihnen, was w\u00e4hrend ihrer Abwesenheit vorgefallen war. Manasseh war w\u00fctend und bei Ivikos stellte sich gro\u00dfe Bitterkeit ein. Als Ivikos seinen Sohn mit dem geschwollenen und geschundenen Gesicht sah, umarmte er ihn liebevoll und sagte: \u201eMein Lieber, muss ich ihn jetzt wegschicken?\u201c \u201eNein, Vater\u201c, sagte Yiassounai, \u201eobwohl dein Bruder ein Nichtnutz ist, unf\u00e4hig sein Brot zu verdienen, musst du f\u00fcr ihn sorgen. Alaha hat ihn zu uns gesandt. Du musst dich darauf besinnen, wer wir sind: Wir sind keine Griechen; wir sind Essener. Lasst und jetzt zu ihm gehen. Beruhige dich bitte, Vater.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"30\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In Aristarkhos\u2018 Zimmer nahm Yiassounai die Hand seines Onkels und sagte: \u201eOnkel, ich liebe dich. Wenn ich etwas gesagt habe, das dich in solche Wut versetzte, vergib mir. Aber bitte, von nun an h\u00f6re auf, mir deine Meinung aufzudr\u00e4ngen. Ich habe nie versucht aus dir einen Essener zu machen und du hast kein Recht mich zu ver\u00e4ndern. Ich bin ein Essener.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"31\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zu seinem Vater sagte Yiassounai: \u201cVater, wenn meine Gegenwart hier in dieser Kleidung meinen Onkel st\u00f6rt, kann ich die ganze Woche im Novizenheim bleiben. Meine Mutter und du, mein Gro\u00dfvater und Naomi, ihr alle k\u00f6nnt mich dort besuchen.\u201c Weinend umarmte Ivikos seinen Sohn und schluchzte: \u201eMein Sohn, sage das nicht. Hier ist dein Zuhause, hier wurdest du geboren. Du hast Leben und Freude in dieses Haus gebracht. Dein Onkel ist unser Gast. Er liebt dich und du liebst deinen Onkel!\u201c Yiassounai wandte sich an Aristarkhos. \u201eOnkel\u201c, sagte er, \u201edas Blut auf meinem Gewand ist dasselbe Blut, das in dir flie\u00dft. Ich respektiere das Blut, das uns verbindet. Wenn du meinen Vater, deinen Bruder, und meinen Gro\u00dfvater, deinen Vater, liebst, dann musst du das gemeinsame Blut respektieren. Onkel, ich liebe dich.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"32\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zwei Wochen sp\u00e4ter gab Joshua Immanuel drei\u00dfig J\u00fcngern (der Gruppe von siebzig Asa-J\u00fcngern) in Yerushalayim Unterweisungen \u00fcber das Heilen. Es war Yiassounais Aufgabe, die Synagoge daf\u00fcr vorzubereiten. Er hatte die Erlaubnis bekommen an der Unterweisung teilzunehmen, um als Asa (Heiler) ausgebildet zu werden. Der Bluterguss an seinem Auge zeugte immer noch vom heftigen Angriff seines Onkels.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"33\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Aristarkhos hatte sich zu einem fr\u00fchmorgendlichen Ausritt mit Ermis, einem griechischen Freund, entschlossen. Sie wollten einen anderen griechischen Freund besuchen, der mehrere Meilen entfernt auf dem Lande wohnte. Ivikos und Manasseh waren in der Schmiede besch\u00e4ftigt, als der Besitzer der Pferde f\u00fcr Aristarkhos und Ermis am Haupttor stehen lie\u00df und wegtritt. Als die beiden Reiter die Pferde besteigen wollten, scheute eines der Pferde und versetzte Aristarkhos einen tritt in den Magen, der ihn auf einen Steinhaufen warf.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"34\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Manasseh, Ivikos und Ermis eilten zu dem bewusstlosen Mann um ihm zu helfen. Sie trugen ihn vorsichtig in sein Zimmer Ivikos und Ermis fuhren in gro\u00dfer Hast in einem Wagen nach Yerushalayim um einen griechischen Arzt zu holen. Manasseh und Aethra blieben am Bett des Verletzten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"35\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Genau in diesem Augenblick unterbrach Joshua abrupt den Unterricht in der Synagoge, eine Meile vom Unfallort entfernt. Yiassounai sa\u00df mit den andern J\u00fcngern zu seinen F\u00fcssen. Joshua gab ihm ein Zeichen, ihm zu folgen. In seinem g\u00f6ttlichen erweiterten Selbst-Gewahrsein hatte Joshua den Unfall gesehen und die Gedanken der beteiligten gelesen. Zu Yiassounai sagte er: \u201eYiassounai, vor einigen Minuten hat ein Pferd deinen Onkel in den Unterleib getreten und zu Boden geworfen. Er ist bewusstlos. Er hat vier Rippen, seinen Oberschenkel und einen Knochen in seinem rechten Arm gebrochen. Er hat innere Blutungen. Zieh deine Sandalen an und laufe zu ihm. Er st\u00f6hnt in gro\u00dfen Schmerzen. Wenn du eine Abk\u00fcrzung nimmst, ist der Weg weniger als eine Meile lang. Du musst dich beeilen. Du weisst, was zu tun ist.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">F\u00fclle deinen K\u00f6rper mit smaragdgr\u00fcner Lebenskraft und visualisiere, wie du sie durch deine rechte Hand in den K\u00f6rper deines Onkels flie\u00dfen l\u00e4sst. Lege deine linke Hand auf die Stirne deines Onkels und mit der rechten Hand f\u00e4hrst du sanft \u00fcber seinen Arm. Du f\u00fcllst ihn mit der smaragdgr\u00fcnen Lebenskraft und visualisierst ihn in vollkommener Gesundheit. Dann legst du deine linke Hand \u00fcber das Herz deines Onkels und mit der rechten streichst du sanft \u00fcber die Rippen auf seiner rechten Seite. Du visualisierst sie gesund und stark. Nun f\u00fcllst du den Bauch deines Onkels mit smaragdgr\u00fcner Lebenskraft. Dein Gro\u00dfvater wird dir helfen das rechte Bein zu strecken \u2013 mit deiner Liebe und deiner Willenskraft bringst du die Schmerzen zum Schweigen. Streiche sanft \u00fcber die Oberschenkelknochen und visualisiere ihn ganz heil. Dann sagst du zu deinem Onkel, er soll aufstehen. Er wird gesund und stark sein. Ich werde mit Dir sein. Geh jetzt. Du musst dort sein, ehe dein Vater, Ermis und Pericles \u2013 so heisst der Arzt \u2013 von Yerushalayim zur\u00fcck sind. Und \u2013 Yiassounai, \u00fcberbringe deinem Gro\u00dfvater, deiner Mutter und Naomi meine Liebe. Geh!\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"37\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai rannte den ganzen Weg und betete ohne Unterlass zu Alaha. Er fand Manasseh und seine Mutter; beide weinten, da sie nicht wussten, was sie tun sollten. Yiassounai befolgte die Anweisungen, die ihm sein vielgeliebter Joshua Immanuel gegeben hatte. Dadurch wurde sein Onkel Aristarkhos vollst\u00e4ndig geheilt. Sein Gro\u00dfvater, seine Mutter und seine Tante umarmten und k\u00fcssten Yiassounai, als er erz\u00e4hlte, dass Joshua ihnen seine Liebe schicke.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"38\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Aristarkhos war verbl\u00fcfft. Wie benommen starrte er seinen Neffen an und wunderte sich, ohne jedoch ein einziges Wort des Dankes \u00fcber die Lippen zu bringen. Yiassounai hatte das Haus verlassen, ehe die Hilfesuchenden mit dem Arzt aus Yerushalayim eintrafen. Nur Ivikos verstand, was geschehen war. Pericles, der sah, wie sein Patient offensichtlich ohne Schmerzen gehen konnte, dachte, dass alles nur ein dummer Irrtum gewesen sei.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"39\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zur\u00fcck im Tempel fand Yiassounai Joshua allein. Er sagte zu seinem Vielgeliebten: \u201eMein Herr Shaddai El und mein Geliebter, ich f\u00fchle dich in meinem K\u00f6rper, in jedem K\u00f6rperteil, wie ein angenehmes, warmes Erschauern, das auch in meinem Herzen war. Ich danke dir, mein Vielgeliebter Gott-Mensch.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"40\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nur ein Jahr sp\u00e4ter war Aristarkhos mit einigen griechischen Freunden \u2013 spa\u00df halber \u2013 mit in der Volksmenge der Israeliten, die Pilatus zuschrien: \u201eKreuzige ihn! Kreuzige ihn!\u201c Und derselbe Aristarkhos wurde oft in den Arenen gesehen, in denen Griechen und R\u00f6mer damals ihre brutalen Instinkte auslebten und sich am Anblick der zu Tode gefolterten Menschen erg\u00f6tzten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">*)Yiassounais Seelen-Selbst war in seiner Menschwerdung inkarniert gewesen als der \u00e4gyptische Prinz Khor-Aton, ein Hierophant, der den Einen Geist-Gott ATON verehrte. Sein Seelen-Selbst war ebenfalls inkarniert gewesen als israelitischen Propheten Daniel und Samuel, und \u2013 im 5. Jahrhundert v. Chr. \u2013 als der griechisch-\u00e4gyptische Philosoph und Hierophant Baal-Aton (Platon), der auch dein Einen Geist-Gott ATON verehrte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Aus dem Buch: Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre<br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Dr. Stylianos Atteshlis \u2013 bekannt als Daskalos<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Herausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia &#8211; ISBN 9963-8162-3-1<\/span>und Hierophant Baal-Aton (Platon), der auch den Einen Geist-Gott ATON verehrte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><a style=\"color: #008000;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua-kapitel\/7-kapitel-in-kana\/\">7. Kapitel &#8211; In Kana<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Des Mystikers Sicht: Eine eigenartige Familie Die Familie des Essener Novizen Yiassounai. Ein schwieriger Grieche namens Aristarkhos. Ein Unfall und eine Heilung. Hannah, die Frau des Essener Rayis Rabbi Yioakhim, gebar Elisabeth, Myriam Shalome und, durch unbefleckte Empf\u00e4ngnis, Maria. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/6-kapitel-eine-eigenartige-familie\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8665,"menu_order":8,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"onecolumn-page.php","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6460"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6460"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6460\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30633,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6460\/revisions\/30633"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}