{"id":6470,"date":"2016-08-21T20:05:33","date_gmt":"2016-08-21T18:05:33","guid":{"rendered":"https:\/\/tyvijiqi.cyon.site\/?page_id=6470"},"modified":"2025-03-10T17:22:13","modified_gmt":"2025-03-10T16:22:13","slug":"7-kapitel-in-kana","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/7-kapitel-in-kana\/","title":{"rendered":"7. Kapitel: In Kana"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<h2><\/h2>\n<h2><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000080;\">Des Mystikers Sicht:<strong> In Kana<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Altai wirbt um Esther. Eine Hochzeit und ein Wunder in Kana. Joshua heilt in Kana und K\u2019far Nahum.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Seelig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen! (Matth\u00e4us 5:8)<\/em><\/span><\/p>\n<ol>\n<li><span style=\"color: #000080;\">Die Essener in Nazareth, die ungef\u00e4hr ein F\u00fcnftel der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung darstellten, waren meist arm, obwohl sie sehr hart arbeiteten. Die Israeliten und die Griechen in Nazareth waren im Allgemeinen reich.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yioussoufs Haus im Essener Viertel war neben dem kleinen Essener Tempel und der Synagoge. Im Alter von zw\u00f6lf bis siebzehn Jahren arbeitete Joshua als Tischler in Yioussoufs Werkstatt. Er besuchte die h\u00f6here Schule der Essener unter der Aufsicht von Rabbi Davout. In seiner freien Zeit half er dem Rabbi bei seinen Aufgaben. Als Joshua Immanuel siebzehn war, lebte er mit Yioussouf und Maria, Esther und Yiacoub in Nazareth.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yioussouf war ein schwer arbeitender Tischler. Er stellte T\u00fcren, Fenster und M\u00f6bel her in seiner Werkstatt im Hof. Sein Stiefsohn Joshua Immanuel, der Sohn Gottes, half ihm dabei.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Esther hatte im Hause ihres Vaters drei Webst\u00fchle. An einem arbeitete Maria zus\u00e4tzlich zu ihren Aufgaben als Wei\u00dfe Taube der Himmel. Der dritte Webstuhl wurde von einer Nachbarin, einer entfernten Verwandten, benutzt. Esther webte f\u00fcr ihren Bruder Yiacoub, der Schneider war, und verkaufte Stoffe an Altai, einen Freund und Kunden aus Kana. Kana war eine kleine Stadt ungef\u00e4hr sechs Meilen n\u00f6rdlich von Nazareth. Altai war siebenundzwanzig Jahre alt, drei Jahre \u00e4lter als Yiacoub, und beide waren sehr gute Freunde.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"5\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Altais Vater, Methuel, war ein Vetter zweiten Grades von Esthers Mutter. Er hatte in Nazareth gewohnt bis er die achtzehnj\u00e4hrige Lea heiratete, die \u00e4lteste Tochter eines B\u00e4ckers aus Kana. Lea war drei Jahre alt, als ihre Mutter starb, zwei Tage nachdem sie Sarah, Leas einzige Schwester, geboren hatte. Das Haus, das die B\u00e4ckersfamilie in Kana bewohnte, war sehr gross. In ihm befand sich auch die B\u00e4ckerei. Zwei Jahre nach der Heirat starb, Methuels Schwiegervater. Methuel, Lea und Sarah \u00fcbernahmen nun die B\u00e4ckerei.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"6\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Methuel starb, als sein Sohn Altai acht Jahre alt war. Lea und Sarah f\u00fchrten die B\u00e4ckerei weiter und zogen Altai auf. Altai war zwanzig Jahre alt, als seine Tante Sarah beim Abladen schwerer Mehls\u00e4cke von einem Karren einen Unfall erlitt. Beide Beine und viele Rippen waren gebrochen, so dass Sarah an einen Stuhl gebunden war und weder gehen noch arbeiten konnte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Vier Jahre darauf verstarb Altais Mutter. Altai traf nun den schwerwiegenden Entschluss, Sarah in ein Heim f\u00fcr Arme und Behinderte in K\u2019far Nahum zu geben. Er wollte heiraten und es schien ihm zu schwierig, eine eigene Familie durch die behinderte Tante zu belasten. Sarah liebte Altai sehr und stellte sein Gl\u00fcck \u00fcber ihres und nahm seinen Entschluss ohne Klagen hin, obwohl es sie tief schmerzte, ihn verlassen zu m\u00fcssen. Altai war ein gut aussehender junger Mann. Er hatte sich in Esther verliebt, die seine Liebe erwiderte. Da sie aber einige Jahre \u00e4lter war, wies sie wiederholt seine Heiratsantr\u00e4ge ab.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"8\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zwei Jahre verstrichen, nachdem Sarah in das Heim gekommen war. Eines Tages, als Altai seinen schwer beladenen zweir\u00e4drigen Karren von Kana nach Magdala lenkte, l\u00f6ste sich ein Rad, so dass sich der Karren \u00fcberschlug und Altais Beine zertr\u00fcmmerte und er nur mehr an Kr\u00fccken gehen konnte. Der Anblick des einsamen, elenden Altai, der unf\u00e4hig war f\u00fcr sich selbst zu sorgen, bewog Esther, ihn doch zu heiraten und mit ihm in Kana zu leben.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"9\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Zu ihrer Hochzeit kamen: Yioussouf, Maria, Yiacoub, Joshua, die anderen S\u00f6hne Yioussoufs mit ihren Familien, Tamar, Esthers Schwester mit Ehemann und Kindern, Manasseh, Aethra, Ivikos, Naomi und Yiassounai, der ein sechs Monate altes Kleinkind in den Armen seiner Mutter war. Ausserdem kamen Shabbatai, Myriam Shalome und ihre S\u00f6hne, Yiacoub und der zehnj\u00e4hrige Yiohannan. Dazu kamen sehr viele Freunde der Braut und des Br\u00e4utigams.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"10\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Yioussouf \u00fcbernahm die Versorgung mit Wein f\u00fcr das Fest, das nach Essener Sitte drei N\u00e4chte dauerte. Am zweiten Tage wurde es Yioussouf schmerzlich klar, dass so viele G\u00e4ste, von denen viele unerwartet kamen, der Wein nicht ausreichte. Zudem gab es in Kana keinen weiteren Wein zu kaufen. Maria sah Yioussoufs Sorgen und versuchte ihn zu tr\u00f6sten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"11\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Sie ging zu Joshua und sagte: \u201eMein lieber Joshua, wir haben keinen Wein mehr f\u00fcr die Hochzeitsg\u00e4ste und Yioussouf ist schrecklich ungl\u00fccklich.\u201c <strong>\u201eMutter\u201c<\/strong> antwortete Joshua, <strong>\u201ewas haben deine Sorgen mit mir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.\u201c <\/strong><em>(vgl. Johannes 2:4)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"12\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">L\u00e4chelnd sagte Maria: <strong>\u201eMein Geliebter, mein Herr. Deine Stunde ist noch nicht gekommen? Es ist nicht mein Sohn, den ich bitte, mein Herr. Ich bitte dich, den Beni Alaha. Ich bitte den El Shaddai (Logos). Die Stunde des Sohnes Gottes ist allezeit.\u201c<\/strong> Joshua umarmte und k\u00fcsste sie und ging hinaus. Im Eingang des Hauses standen sechs leere, drei\u00dfig Gallonen fassende Steinkr\u00fcge f\u00fcr das Wasser, mit dem sich die G\u00e4ste H\u00e4nde und F\u00fcsse wuschen, bevor sie sich zu Tische setzten. Joshua bat die Diener die Kr\u00fcge mit frischem, sauberem Wasser zu f\u00fcllen.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"13\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><em>Dann sagte er zu ihnen: \u201eSch\u00f6pft nun davon und bringt es dem Festmeister!\u201c Sie brachten es hin. Als aber der Festmeister das zu<\/em> <em>Wein gewordenen Wasser gekostet hatte, ohne zu wissen, woher es gekommen war (die Diener aber, die das Wasser gesch\u00f6pft hatten, wussten es), lie\u00df der Festmeister den Br\u00e4utigam rufen und sagte zu ihm: \u201eJedermann setzt doch seinen G\u00e4sten zuerst den guten Wein vor und, wenn sie trunken geworden sind, dann den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zur\u00fcckbehalten.\u201c Hiermit machte Joshua \u00f6ffentlich den Anfang seiner Zeichen zu Kana in Galil\u00e4a; er offenbarte dadurch seine g\u00f6ttliche Herrlichkeit, und seine J\u00fcnger lernten an ihn glauben. (vgl. Johannes 2:8-11)<\/em><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"14\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Nach der Heiratszeremonie dachte Esther an die vielen Leidenden, die Joshua schon geheilt hatte, und w\u00fcnschte sich heimlich, dass er die verkr\u00fcppelten Beine ihres Mannes heilen m\u00f6ge. Joshua sah diese Gedanken in Esthers Geist und verstand. In Altais Geist sah er aber das Schuldgef\u00fchl, das den jungen Mann\u00a0 plagte, weil er seine Tante Sarah nach K\u2019far Nahum in ein Heim verbannt hatte.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"15\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte zu Altai: <strong>\u201eLieber Altai, deine Tante ist sehr ungl\u00fccklich dar\u00fcber, von dir getrennt in einem Heim f\u00fcr Arme und Behinderte zu leben. Du bist kein armer Mann, Altai. Sarah kann wieder gesund und kr\u00e4ftig genug sein, um an einem der Webst\u00fchle deiner Frau zu arbeiten. Esther w\u00fcrde sie bestimmt hier in eurem Haus willkommen heissen.\u201c <\/strong>Verwirrt sch\u00fcttelte Altai den Kopf und sagte zu Joshua: \u201eDu Lieber, wer hat dir von Sarah erz\u00e4hlt? Nicht einmal Esther weiss von ihr und du bist auch nicht von Kana.\u201c<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"16\">\n<li><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u201eMein lieber Altai\u201c, <\/strong>sagte Joshua,<strong> \u201edeine Schuldgef\u00fchle f\u00fcr das, was du deiner Tante angetan hast, schreien aus deinem Geist heraus. Ich h\u00f6re es aus deinem Geist. Nimm jetzt den Wagen und geh mit deinem Schwager Yiacoub nach K\u2019far Nahum und komm mit deiner Tante zur\u00fcck.\u201c<\/strong> Joshua wandte sich an Yiacoub, der ins Zimmer gekommen war. <strong>\u201eMein lieber Yiacoub\u201c, <\/strong>sagte er,<strong> \u201ew\u00fcrdest du mit Altai nach K\u2019far Nahum gehen?\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"17\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Altai versuchte seine Kr\u00fccken zu finden, doch Joshua streckte seine rechte Hand gegen ihn und sagte mit einer liebevollen Stimme: <strong>\u201eMein Lieber, du brauchst die Kr\u00fccken nicht mehr. Du kannst gehen.\u201c<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"18\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Altai f\u00fchlte eine sanfte W\u00e4rme, die seinen ganzen K\u00f6rper \u00fcberflutete, wie er es noch nie erlebt hatte, und eine gro\u00dfe Liebe zu Sarah str\u00f6mte in sein Herz. Er stand auf und konnte gehen. Er kniete vor Joshua nieder und sagte: \u201eIch danke dir. Ich danke dir.\u201c Esther kniete weinend neben ihm nieder und k\u00fcsste Joshuas H\u00e4nde. Yiacoub schaute Joshua mit Verehrung an; seine Augen sagten mehr als Worte h\u00e4tten sagen k\u00f6nnen. Joshua schenkte allen seine Liebe und segnete sie.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"19\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">In K\u2019far Nahum hatte Sarah die gleiche s\u00fc\u00dfe W\u00e4rme in ihrem gebrochenen K\u00f6rper gesp\u00fcrt und zugleich stieg ein gro\u00dfer Wunsch in ihr auf, ihre verk\u00fcmmerten Glieder zu bewegen. In ihrem Geist h\u00f6rte sie eine innere Stimme, die ihr gebot es zu tun. Gehorsam streckte sie ihre Arme und Beine und tat einen tiefen Atemzug. Augenblicklich war sie gesund und stark und unglaubliche Freude erf\u00fcllte ihren Geist. Altai und Yiacoub kamen in einem vierr\u00e4drigen Wagen von Kana an. Sie staunten und wunderten sich, dass Sarah ohne das geringste Zeichen einer Behinderung gehen konnte. Altai, Yiacoub und Sarah kehrten nach Kana zur\u00fcck, aber erst mehrere Stunden nachdem Yioussouf und seine S\u00f6hne nach Nazareth abgereist waren.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Aus dem Buch: Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Dr. Stylianos Atteshlis \u2013 bekannt als Daskalos<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Herausgeber: The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia \u2013 ISBN 9963-8162-3-1<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Des Mystikers Sicht: In Kana Altai wirbt um Esther. Eine Hochzeit und ein Wunder in Kana. Joshua heilt in Kana und K\u2019far Nahum. Seelig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen! 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