{"id":21687,"date":"2025-06-08T00:00:16","date_gmt":"2025-06-07T22:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/tyvijiqi.cyon.site\/?p=21687"},"modified":"2025-06-09T09:15:28","modified_gmt":"2025-06-09T07:15:28","slug":"heute-samstag-8-juni-guete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/2025\/06\/08\/heute-samstag-8-juni-guete\/","title":{"rendered":"8. Juni &#8211; G\u00fcte"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Aus dem\u00a0<a style=\"color: #000080;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/tolstoikalender\/\">Tolstoi Kalender<\/a>\u00a0der Weisheit\u2013 8. Juni <span style=\"color: #ff0000;\">&#8211; G\u00fcte<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><a style=\"color: #008000;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?s=liebe\">Liebe<\/a>\u00a0\u00a0 <a style=\"color: #008000;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?s=wahrheit\">Wahrheit<\/a>\u00a0\u00a0 <a style=\"color: #008000;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/?s=seele\">Seele<\/a><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/chick-1234688__180.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5009 alignleft\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/chick-1234688__180.jpg\" alt=\"chick-1234688__180\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">G\u00fcte vorzut\u00e4uschen ist schlimmer, als ganz offen gemein zu sein. <em>Tolstoi<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Weshalb nennt ihr mich Herr, und tut nicht das, was ich sage? Wer zu mir kommt und meine Worte h\u00f6rt und sie befolgt \u2013 ich will euch zeigen, wem er gleicht: Er ist wie der Mann, der beim Bau seines Hauses in die Tiefe grub und das Fundament auf einen Felsen setzte. Als nun das Hochwasser kam, brandete die Flut gegen das Haus und vermochte es nicht zu ersch\u00fcttern, denn es stand auf einem Felsen. Wer aber h\u00f6rt und nicht entsprechend handelt, ist wie einer, der sein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flut umbrandete es, und es st\u00fcrzte ein, und die Zerst\u00f6rung dieses Hauses war gross. <em>Lukas 6, 46-49<\/em><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Zwei-Engel-orange-300x293-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-17451 alignright\" src=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Zwei-Engel-orange-300x293-1-300x293.jpg\" alt=\"\" width=\"172\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>Metaphysisches<\/strong> von Eugen Roth<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Ein Mensch ertr\u00e4umt, was er wohl t\u00e4te, wenn wieder er die Welt betr\u00e4te. D\u00fcrft er zum zweiten Male leben, wie wollt er nach dem Guten streben und streng vermeiden alles Schlimme! Da ruft ihm zu die innere Stimme: &#8222;H\u00f6r auf mit diesem Bl\u00f6dsinn, ja?! Du bist zum zw\u00f6lften Mal schon da!&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Heute ist Pfingsten &#8211; <\/strong><\/span><span style=\"color: #000080;\">Dies ist Joshuas Lehre:\u00a0\u201eLiebet Alaha, den Vater aller Menschen, mit eurem ganzen Herzen, mit eurer ganzen Seele, mit eurem ganzen Denken, mit eurem ganzen Wesen, und liebet alle Menschen, die Kinder Alahas, wie euer eigenes Selbst\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">Des Mystikers Sicht:<\/span>\u00a0<\/strong>Nach der Kreuzigung<strong>\u00a0Auferstehung Joshuas &#8211;\u00a0<\/strong>Der Tag an dem Joshua gekreuzigt wurde, war der Tag der Vorbereitung auf das Passahfest. Aus diesem Grunde bat Kaiphas den r\u00f6mischen Statthalter um Erlaubnis, die Beine der Verbrecher brechen zu lassen, damit man sie noch vor Sonnenuntergang und vor Beginn des Sabbats von ihren Kreuzen herunternehmen konnte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ein Soldat des Sanhedrins \u00fcbernahm diese Aufgabe. Mit seinem Speer stach er in den toten K\u00f6rper Joshuas, unter seine Rippen bis tief in die Leber hinein. Ein Rinnsal von Wasser und Blut kam aus der Wunde. Dann entfernten die Urteilsvollstrecker die Leichen der beiden Verbrecher und lie\u00dfen Joshuas K\u00f6rper am Kreuz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Das Gerichtsverfahren und die Verurteilung fanden in der Nacht der Verhaftung statt. Die Vollstreckung des Urteils wurde am n\u00e4chsten Morgen vollzogen. Den israelitischen Anh\u00e4ngern Joshuas blieb keine Zeit, in die Geschehnisse einzugreifen, um Joshua m\u00f6glicherweise zu retten. Dieses abscheuliche Verbrechen wurde in gr\u00f6\u00dfter Eile vollzogen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Es war nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches, dass der Sanhedrin wohlhabende Israeliten der Gottesl\u00e4sterung bezichtigte, bis zum Tode durch Steinigung verurteilte und ihren Besitz dem Mosaischem Gesetz entsprechend Beschlagnahmte. Aus diesem Grunde hatten viele beg\u00fcterte Israeliten das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht angenommen. Als r\u00f6mische B\u00fcrger hatten sie das Recht, eigene Schwerttr\u00e4ger als Leibw\u00e4chter zu halten. Sie konnten auch Vergehen von Mitgliedern des Sanhedrins aufdecken und sie als Heuchler und Schurken anprangern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sp\u00e4t am Tage der Kreuzigung gingen Yioussouf von Arimathaea, ein reicher Israelit und r\u00f6mischer B\u00fcrger, und Nikodemus, ein reicher Griechisch-Israelit und ebenfalls r\u00f6mischer B\u00fcrger, zum Palast ihres Freundes, des r\u00f6mischen Statthalters. Beide waren Anh\u00e4nger des Gott-Menschen und hatten oft seine Lehren und Predigten geh\u00f6rt. Yioussouf konnte seinen Zorn und Schmerz kaum verbergen, als er zum r\u00f6mischen Statthalter sagte: \u201eEure Exzellenz, heute hat der Sanhedrin ein schreckliches Verbrechen begangen. Konntest du nichts unternehmen, um es zu verhindern?\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Statthalter antwortete: \u201eMein lieber Freund, Yioussouf, ich habe alles getan, um den Essener Rabbi zu retten. Sie hatten ihn zum Tode verurteilt und baten mich um Genehmigung der Vollstreckung des Urteils. Der Essener war kein r\u00f6mischer B\u00fcrger und unterstand somit der Gerichtsbarkeit des Herodes und zu Herodes habe ich ihn geschickt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Bis zum letzten Augenblick habe ich mein Bestes getan, um ihn zu retten. Ich habe der schreienden Menge gesagt, er sei unschuldig, und ich habe vor ihnen meine H\u00e4nde von seinem unschuldigen Blut reingewaschen. Was h\u00e4tte ich mehr tun k\u00f6nnen? Claudia und Veronica sind untr\u00f6stlich und der Zenturio hat zu Veronica gesagt, und seither auch zu mir: \u201eVere hic homo Filius Dei erat\u201c (Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eLieber Yioussouf\u201c, sagte der Statthalter. Er sch\u00fcttelte den Kopf, als er sich Klarheit verschaffen m\u00f6chte: \u201eHast du je von einem Erdbeben in Pal\u00e4stina geh\u00f6rt? Und doch hat die Erde gestern gebebt und gezittert, als ob sie zornig w\u00e4re, und unser Land war drei Stunden in Dunkelheit geh\u00fcllt. Das war keine Sonnenfinsternis und das war kein vor\u00fcberziehender Gewittersturm.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eEure Exzellenz\u201c, sagte Yioussouf und versuchte, seine starken Gef\u00fchle zu beherrschen, \u201eWir sind gekommen, um dich um den Leichnam des Essener Rabbi zu bitten, damit wir ihn vom Kreuz nehmen d\u00fcrfen und in ein Grab auf meinem Lande legen k\u00f6nnen.\u201c Schnell antwortete der r\u00f6mische Statthalter: \u201eNat\u00fcrlich, mein lieber Yioussouf. Nimm den Zenturio und so viele Soldaten, wie du brauchst. Veronica wei\u00df, wo seine Familie untergebracht ist. Sie wird dich zu ihnen f\u00fchren. Ich habe zehn Speertr\u00e4ger auf dem H\u00fcgel gelassen, um den Leichnam zu bewachen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Du musst mir glauben, mein Freund, was heute geschehen ist, hat mir nur Kummer und Leid verursacht. Claudia spricht nicht mehr mit mir. Lucius ist emp\u00f6rt \u00fcber mich und weint mit Claudia und Veronica.\u201c Er schlug mit der Faust auf den Tisch: \u201eWarum sind die Essener so stur und so einf\u00e4ltig? Warum weigern sie sich das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht anzunehmen. Ich habe es ihnen schon wiederholt angeboten; es w\u00e4re ihnen zu ihrem eigenen Schutz und Wohl.\u201c Diese letzten Worte enth\u00fcllten das wahre Anliegen, das den Statthalter besch\u00e4ftigt hatte, w\u00e4hrend die Israeliten und die Samaritaner das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht angenommen hatten, weigerten sich die Essener, rund ein Drittel der Bev\u00f6lkerung. Pontius Pilatus verfolgte die Absicht, die Essener zur Annahme des r\u00f6mischen B\u00fcrgerrechts zu zwingen. Dadurch h\u00e4tte er die Herrschaft Herodes so gravierend untergraben k\u00f6nnen, dass es ein leichtes gewesen w\u00e4re, Pal\u00e4stina ganz ins r\u00f6mische Reich zu integrieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Pontius Pilatus endete das Gespr\u00e4ch, indem er sagte: \u201eMein lieber Yioussouf, diese Verbrecher und Fanatiker strapazieren meine Geduld.\u201c Der Zenturio ging mit zwanzig Schwerttr\u00e4gern zum Kalvarienberg und wartete auf Yioussouf. Unterdessen gingen Yioussouf, Nikodemus und Veronica zum Hause von Hannah Maria, wo Maria die Mutter Joshuas, zusammen mit Myriam Shalome, Maria Magdalena, Aethra und Naomi wartete.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die zwei M\u00e4nner und die Essener Frauen kehrten mit Yiohannan und den beiden Yiacoubs und f\u00fcnf Schwerttr\u00e4gern, die im Dienste Yioussoufs standen, zum Kalvarienberg zur\u00fcck. Sie trugen Tonkr\u00fcge mit Rosenwasser und wohlriechenden \u00d6len.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiohannan, die Yiacoubs und Yioussouf nahmen mit Hilfe der Soldaten Joshuas K\u00f6rper sanft vom Kreuz herunter. Mit weichen und sauberen T\u00fcchern aus Leinen, die mit Rosenwasser durchtr\u00e4nkt waren, wuschen die Frauen das Blut von den Knien und Schultern und reinigten den ganzen K\u00f6rper ihres Vielgeliebten. Yiohannan sagte zu den Frauen: \u201cWir haben den K\u00f6rper unseres Vielgeliebten gereinigt. Nun ist er bereit, durch ihn geheilt zu werden, damit er auferstehen und benutzt werden kann. Und am dritten Tag wird er in seinem auferstandenen K\u00f6rper zu uns kommen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sie wickelten den K\u00f6rper in ein wei\u00dfes Leintuch, mit Ausnahme der F\u00fc\u00dfe, und die M\u00e4nner legten ihn auf eine h\u00f6lzerne Bahre. Jetzt k\u00fcsste Joshuas Mutter Maria die F\u00fc\u00dfe ihres Sohnes. Myriam Shalome tat dasselbe. Dann liebkoste Yiohannan sie mit seinen Lippen und die \u00fcbrigen Frauen taten dasselbe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Zenturio kniete nieder und ber\u00fchrte mit seiner Stirne die F\u00fc\u00dfe des Gott-Menschen und wiederholte: Vere, vere hic homo Filius Dei erat\u201c. Die Schwerttr\u00e4ger im Dienste Yioussoufs von Arimathaea waren alle Israeliten mit r\u00f6mischem B\u00fcrgerrecht. Mit Yioussouf und Nicodemus trugen sie die Bahre den H\u00fcgel hinab und brachten sie zu einer H\u00f6hle im nahe gelegenen kleinen Olivenhain, der Yioussouf geh\u00f6rte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Dort legten sie den K\u00f6rper auf einen etwa drei Fu\u00df hohen flachen Felsen und gossen die duftenden \u00d6le \u00fcber das Leichentuch. Es bedurfte aller Kraft der Soldaten, um einen riesigen Stein vor den Eingang des Grabes zu rollen und es dadurch zu schlie\u00dfen. Kaiaphas und die f\u00fcnf Richter des Sanhedrins unterbreiteten dem r\u00f6mischen Statthalter ein neues Gesuch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Am n\u00e4chsten Tag aber, den auf den R\u00fcsttag folgte, versammelten sich die Rayis Rabbi und Pharis\u00e4er bei Pilatus und sagten: \u201eEure Exzellenz, es ist uns eingefallen, dass der Betr\u00fcger, jener Essener Rabbi, bei seinen Lebzeiten angek\u00fcndigt hat: \u201eNach drei Tagen werde ich auferweckt.\u201c Darum bitten wir eure Exzellenz, Befehl zu geben, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird; sonst k\u00f6nnten seine J\u00fcnger kommen, k\u00f6nnten ihn stehlen und dann zum Volke sagen: \u201eEr ist von den Toten auferweckt worden; dann w\u00fcrde der letzte Betrug noch schlimmer sein als der erste.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Der r\u00f6mische Statthalter Pilatus antwortete ihnen: \u201eIhr habt von Herodes eine Wachmannschaft von Israeliten. Geht hin und verwahrt das Grab sicher, so gut ihr k\u00f6nnt!\u201c Da gingen sie hin und sicherten das Grab unter Hinzuziehung der Wachmannschaft, nachdem sie den Stein versiegelt hatten. (Matth\u00e4us 27:62-6)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nach Sonnenuntergang f\u00fchrte Yiacoub, der Sohn Shabbatais, Aethra und Naomi im Wagen seines Onkels Aaron nach Hause. Er lie\u00df sie an ihrem Eingangstor aussteigen und kehrte zu Arons Haus zur\u00fcck. Als Ivikos im Laufe des Tages seine Frau und ihre Schwester nicht finden konnte, hatte er angenommen, sie seien mit Joshuas Mutter Maria zum Kalvarienberg gegangen, und er folgte ihnen. Dort fand er Joshuas K\u00f6rper, leblos, ans Kreuz geschlagen. Die Frauen hatten den Ort bereits verlassen, doch ein Essener Anh\u00e4nger Joshuas berichtete Ivikos, er habe in der N\u00e4he des Praetoriums seinen Bruder Aristarkhos mit zwei griechischen Freunden gesehen und geh\u00f6rt, wie sie spa\u00dfeshalber geschrien hatten: \u201eKreuzige ihn! Kreuzige ihn!\u201c. Sie h\u00e4tten sich am Anblick des ans Kreuz geschlagenen K\u00f6rpers erg\u00f6tzt. \u201eBiester\u201c, br\u00fcllte Ivikos auf Griechisch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai, der immer noch auf den Flachsb\u00fcndeln lag, h\u00f6rte, wie seine Mutter und Naomi nach Hause kamen. Er versuchte, sie zu rufen, doch er brachte keinen Ton hervor. Als Ivikos nach Hause kam, atmete er erleichtert auf, Aethra Naomi wohlbehalten vorzufinden. Doch die Erleichterung war von kurzer Dauer. \u201eAethra\u201c, sagte er, \u201eYiassounai war mit euch im Hause von Hannah Maria. Wo ist er jetzt?\u201c Mit einer ungeheuren Anstrengung konnte Yiassounai seinen Vater rufen. Als Ivikos seinen Sohn ausgestreckt auf dem Flachs sah, sein zerrissenes und blutbeflecktes Gewand und seinen zermalmten Fu\u00df, sagte er auf Griechisch: \u201eWer hat dir das angetan, mein Lieber?\u201c Sehr sanft und sorgsam hob er den Jungen auf eine Liege und bat Aethra und Naomi, roten Wein in einem gro\u00dfen Tongef\u00e4\u00df zu w\u00e4rmen und ihm mit sauberen, weichen T\u00fcchern zu bringen. Z\u00e4rtlich wusch Ivikos die gebrochenen Zehen mit dem warmen Wein, goss Fisch\u00f6l \u00fcber sie und verband den Fu\u00df mit sauberen Leinent\u00fcchern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In diesem Moment kam Aristarkhos mit seinen Freunden Ermis und Aris. Sie waren alle betrunken und sangen aus voller Kehle. Ivikos konnte sich nicht mehr beherrschen. Er schrie sie an: \u201eIhr Biester, Teufel, Schurken, verschwindet!\u201c Er gab seinem Bruder einen gewaltigen Sto\u00df und sagte: \u201eGeh und lebe zusammen mit diesen anderen Gaunern. Ich will dich nie wieder sehen. Hinaus!\u201c Die drei Griechen verlie\u00dfen das Haus und noch ehe sie aus dem Garten waren, sangen sie wieder, als ob nichts geschehen w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai fl\u00fcsterte mit schwacher Stimme: \u201eVater, du solltest meinen Onkel nicht wegschicken. Er ist dein Bruder. Joshua hat sogar jenen vergeben, die ihn gekreuzigt haben.\u201c \u201eMein Engel\u201c, sagte Ivikos und k\u00fcsste seinen Sohn, \u201eich h\u00e4tte ihn l\u00e4ngst wegschicken m\u00fcssen. Er muss unter Griechen leben uns selbst f\u00fcr sich sorgen. Deine Mutter und Naomi haben genug unter ihm gelitten, obwohl sie sich nie beklagten. Beruhige dich, mein Lieber.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Tag kamen Yiohannan und Yiacoub auf Besuch und baten Aethra und Naomi, Joshuas Grab nicht zu besuchen, da es vom Sanhedrin versiegelt worden sei. \u201eYiohannan\u201c, sagte Yiassounai, \u201eich habe alles gesehen. Ich habe meinen K\u00f6rper verlassen und bin zum Kalvarienberg gegangen. Ich habe dich gesehen, wie du seine F\u00fc\u00dfe gek\u00fcsst hast. Auch ich habe sie gek\u00fcsst, aber nicht mit meinen materiellen Lippen. Ich wei\u00df, dass Joshua morgen seinen Leib heilen und auferstehen lassen wird.\u201c Yiohannan umarmte Yiassounai liebevoll und k\u00fcsste ihn auf die Augen. Yiassounai fieberte und sein Nacken hatte sich so versteift, dass er seinen Kopf nicht bewegen konnte. \u201eMein Geliebter\u201c, fl\u00fcsterte Yiohannan, \u201emorgen wird er zu dir kommen \u2013 und wir werden immer mit dir sein -, doch danach wirst du schlafen. Es wird ein tiefer, ein sehr tiefer, gl\u00fcckseliger, traumloser Schlaf sein, ein Schlaf im Eins-Sein mit deinem Vielgeliebten. Das entspricht deinem Bed\u00fcrfnis und seinem Willen. Wenn du, stark in Seele und Geist, erwachst, wirst du dein Kreuz auf dich nehmen und ihm nachfolgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><u>Die Auferstehung<\/u><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am Tage nach dem Sabbat, bei Tagesanbruch, gingen Joshuas Mutter Maria und Maria Magdalena in den Garten, in dem sich das Grab befand. Als sie das Grab gut sehen konnten, blieben sie stehen. Maria, die Mutter des Gott-Menschen, wusste, was geschehen w\u00fcrde, denn es war der dritte Tag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach Ablauf des Sabbats aber, als der erste Tag nach dem Sabbat anbrechen wollte, gingen Maria Magdalena und Joshuas Maria hin, um nach dem Grabe zu sehen.\u00a0<\/em><em>Da entstand pl\u00f6tzlich ein starkes Erdbeben; denn ein Engel Alahas, der vom Himmel herabgekommen und herangetreten war, w\u00e4lzte den Stein weg und setzte sich oben darauf. Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand wei\u00df wie Schnee. Aus Furcht vor ihm zitterten die W\u00e4chter und wurden wie tot.\u00a0<\/em><em>Der Engel aber wandte sich an die Frauen mit den Worten: \u201eF\u00fcrchtet ihr euch nicht! Denn ich wei\u00df, dass ihr Joshua, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier, denn er ist auferweckt worden, wie er es vorausgesagt hat. Kommt her, seht euch die Stelle an, wo der Mshiha gelegen hat. Geht nun eilends hin und sagt den J\u00fcngern: \u201eEr ist von den Toten auferweckt worden und geht euch voran nach Galil\u00e4a; dort werdet ihr ihn wieder sehen; beachtet wohl, was ich euch gesagt habe!\u201c Da gingen sie eilends vom Grabe weg voll gro\u00dfer Freude und eilten davon, um seinen J\u00fcngern die Botschaft zu bringen. Und siehe!<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Joshua kam ihnen entgegen mit den Worten: \u201eFreuet euch!\u201c Da gingen sie auf ihn zu, umfassten seine F\u00fc\u00dfe und warfen sich anbetend vor ihm nieder. hierauf sagte Joshua zu ihnen: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht! Geht hin und verk\u00fcndigt meinen<\/em>\u00a0<em>Br\u00fcdern, dass sie nach Galil\u00e4a gehen sollen: dort werden sie mich wieder sehen.\u201c W\u00e4hrend sie nun hingingen, begaben sich einige von der Wachmannschaft in die Stadt und meldeten den Rayis Rabbis, alles, was sich zugetragen hatte.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nachdem diese sich mit den \u00c4ltesten versammelt und sich beraten hatten, gaben sie den Soldaten reichlich Geld und sagten: \u201eMacht folgende Aussagen: \u201eSeine J\u00fcnger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, w\u00e4hrend wir schliefen.\u201c Und wenn dies dem Statthalter zu Ohren kommen sollte, wollen wir ihn schon beschwichtigen und daf\u00fcr sorgen, dass ihr keine Angst zu haben braucht.\u201c Da nahmen sie das Geld und verfuhren nach der empfangenen Weisung. (Matth\u00e4us 28: 1-15)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Maria Magdalena, die den Garten mit Joshuas Mutter verlie\u00df, verbreitete die Neuigkeit. Yioussoufs Sohn Yiacoub, der in Arons Wagen an Ivikos\u2019 Haus vorbeifuhr, erz\u00e4hlte Aethra und Naomi, was geschehen war. Als Ivikos mit der Milch, die er f\u00fcr Yiassounai geholt hatte, nach Hause kam und die Gesichter der Frauen sah, wusste er, dass etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches vorgefallen war. \u201eViko\u201c sagte Aethra, die an Yiassounais Bett sa\u00df, aufgeregt: \u201eJoshua hat seinen K\u00f6rper auferstehen lassen. Maria Magdalena hat ihn gesehen, sie hat seine F\u00fc\u00dfe gek\u00fcsst\u2026\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Doch Ivikos unterbrach sie liebevoll: \u201eMeine Liebe, ich habe mit meinen eigenen Augen den toten, geschundenen und ans Kreuz geschlagenen K\u00f6rper gesehen. Du wei\u00dft, wie sehr Maria Magdalena ihn geliebt hatte. Die arme Frau halluziniert.\u201c Aethra fuhr jedoch beharrlich fort: \u201eViko, Joshua hat seinen K\u00f6rper geheilt und auferstehen lassen, genau wie er es versprochen hat.\u201c Yiassounai, der die wei\u00dfe Wand vor sich anstarrte, sah wie ein helles Licht in der Gr\u00f6\u00dfe und der Form eines menschlichen K\u00f6rpers durch die Wand erschien, den Raum mit seinem Glanz erf\u00fcllte und sich dem Bett, auf dem er lag, n\u00e4herte. Ivikos, Aethra und Naomi, sie alle erblickten Joshua, dessen K\u00f6rper, halbmaterialisiert, mit den Wundmalen der N\u00e4gel auf den H\u00e4nden, im Raume in Erscheinung getreten war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eAba\u201c, sagte Yiassounai, \u201ees ist Joshua. Joshua ist der Mshiha. Er ist der Beni Alaha.\u201c Sie fielen auf ihre Knie und Ivikos schrie auf: \u201eJoshua, Mshiha, Beni Alaha, vergib mir. Ich glaube, Beni Alaha, ich glaube.\u201c Aethra sagte aus \u00fcbervollem Herzen: \u201eGeliebter Joshua, wir hatten nie den geringsten Zweifel. Du bist der Sohn Alahas. Am heutigen Tag triumphiert die Freude, Mshiha, Beni Alaha!\u201c Joshua l\u00e4chelte und streckte seine Arme Yiassounai entgegen. In diesem Augenblick hatte Aethra verstanden. Sie umklammerte die F\u00fc\u00dfe Joshuas und schrie: \u201eMshiha, nein! Nein! Nimm uns Yiassounai nicht weg!\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Yiassounai betrachtete mit viel Liebe seinen Vater, seine Mutter und Naomi und verlie\u00df seinen grobstofflichen K\u00f6rper, als w\u00e4re er nicht mehr als ein wertloses, zerrissenes Gewand. In seinem Seelenk\u00f6rper kniete er zu F\u00fcssen seines vielgeliebten Joshua, des Menschensohnes, und k\u00fcsste liebevoll die F\u00fc\u00dfe des Gott-Menschen. Mit seiner Liebe umarmte Joshua Yiassounais Seelenk\u00f6rper, k\u00fcsste ihn und versetzte ihn in einen tiefen, traumlosen und h\u00f6chst gl\u00fcckseligen Schlaf. Der Menschensohn, der Gott-Mensch Joshua, nahm Yiassounai in sein Reich der Ruhe und verlie\u00df Ivikos, Aethra und Naomi, die \u00fcber Yiassounais toten K\u00f6rper weinten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nur Minuten sp\u00e4ter materialisierte der Gott-Mensch seinen auferstandenen K\u00f6rper im Zimmer des Rayis Rabbi Ephraim, in dem der alte Mann verwirrt und in tiefer Verzweiflung auf seinem Bett sa\u00df.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als er den Gott-Menschen erblickte, dachte er, er tr\u00e4ume. Er sch\u00fcttelte den Kopf und rieb sich die Augen.\u00a0<strong>\u201eGeliebter Rayis Rabbi, Shlam<\/strong>\u00a0<strong>Ruha<\/strong>, (Friede sei mit deinem Geiste.)\u00a0<strong>\u201eWarum hast du an mir gezweifelt? Warum hast du nicht geglaubt, was ich dir vor vier Tagen in diesem Zimmer sagte? Hier, schau meine H\u00e4nde an. Siehst du die Wunden?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Und meine F\u00fc\u00dfe? Und hier unter meiner Rippe, siehst du, wo der Speer des r\u00f6mischen Soldaten mein Fleisch durchstochen hat?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Geliebter Ephraim, geh zu Simon, dem Kanaaniter, der in seinem Zimmer liegt und sein Herz<\/strong>\u00a0<strong>Sage ihm, dass ich meinen grobstofflichen K\u00f6rper auferstehen lie\u00df.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Jetzt gehe ich zu meinem Vater, Alaha, der auch dein Vater ist, zu meinem Alaha und zu deinem Alaha. Sehr bald werde ich wieder kommen.\u201c<\/strong>\u00a0Und Joshua dematerialisierte seinen K\u00f6rper. Dem Rayis Rabbi schwirrte der Kopf vor Erstaunen, doch er eilte in Simons Zimmer und rief: \u201eSimon, Simon, weine nicht mehr. Vor zwei Minuten war Joshua in seinem auferstandenen K\u00f6rper in meinem Zimmer. Er zeigte mir die Wundmale an seinen H\u00e4nden und F\u00fcssen und in seiner Seite. Er wei\u00df von deinem Schmerz und bat mich, zu dir zu kommen und dir die gute Nachricht zu \u00fcberbringen.\u201c Simon trocknete seine Tr\u00e4nen am \u00c4rmel ab und sagte: \u201eEhrw\u00fcrdiger Rayis Rabbi, ich kann zwar Joshua nicht sehen, aber ich f\u00fchle ihn.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Ephraim ging in den Tempel zum Morgengottesdienst und Simon ging zum Grab. Auf dem Weg traf er Petros, der nicht glauben konnte, was Maria Magdalena ihm gesagt hatte. Er wollte es mit eigenen Augen sehen. Simon gr\u00fc\u00dfte Petros \u201eShlam aleyhem\u201c und rannte voraus zum Grab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Am ersten Tage nach dem Sabbat aber ging Maria Magdalena fr\u00fchmorgens, als es noch dunkel war, zum Grabe hin und sah, dass der Stein vom Grabe weggenommen war. Da eilte sie hin und kam zu Petros und zu dem andern J\u00fcnger, den Joshua liebgehabt hatte, und sagte zu ihnen: \u201eMan hat Joshua aus dem Grabe genommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat!\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da ging Petros und der andere J\u00fcnger hinaus und machten sich auf den Weg zum Grabe. Die beiden liefen miteinander, doch der andere J\u00fcnger lief voraus, schneller als Petros, und kam<\/em>\u00a0<em>zuerst an das Grab. Als er sich nun hineinbeugte, sah er die leinenen Binden daliegen, das Schwei\u00dftuch aber, das auf seinem Kopf gelegen hatte, lag nicht bei den Leint\u00fcchern, sondern f\u00fcr sich zusammengefaltet an einer besonderen Stelle. (Johannes: 20:1-7<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Simon rannte zur\u00fcck in sein Zimmer und schloss die T\u00fcre hinter sich. Er weinte und war im Begriffe, sich schluchzend auf sein Bett zu werfen, als Joshua seinen auferstandenen K\u00f6rper vor ihm materialisierte und den Jungen umarmte und k\u00fcsste und sagte:\u00a0<strong>\u201eGeliebter Simon, schau meine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe an. Und hier, leg deinen Finger in die geheilte Wunde meiner Seite. Erinnerst du dich an den Tag, als ich dich im Tempel von Magdala getroffen hatte? Dein Fu\u00df war damals missgestaltet und ich hatte ihn geheilt. Genau so habe ich alle Wunden geheilt, die meine Gegner meinem grobstofflichen K\u00f6rper zugef\u00fcgt hatten.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Schau mich an, Simon, ich bin gesund und stark. Die Arme, die dich umarmen, und die Lippen, die dich k\u00fcssen, sind makellos verheilt. Komm, mein Sohn, keine Tr\u00e4nen mehr. Schenk mir ein L\u00e4cheln.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Als Simon ruhiger wurde, sagte Joshua:\u00a0<strong>\u201eSimon, entlasse alle Gedanken und Erinnerungen an meinen verwundeten, gebrochenen und gekreuzigten K\u00f6rper, als w\u00e4re dies alles nur ein b\u00f6ser Traum gewesen. Sieh mich, wie du mich jetzt siehst. Ich werde dir und den andern sp\u00e4ter mehr erkl\u00e4ren. Doch jetzt musst du h\u00f6ren, was ich dir zu sagen habe.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Sehr bald wirst du ein Rayis Rabbi in der neuen religi\u00f6sen Gemeinschaft der wahren Anbetung Alahas in Antiochien in Galatien sein. Du wirst das Wort Alahas verk\u00fcnden und du wirst Essener, Israeliten, Griechen, R\u00f6mer und viele andere taufen im Namen von Marya Alaha, Gott dem Herrn; im Namen von Alaha Bra, Gott dem Sohn \u2013 in meinem Namen; und im Namen von Alaha Ruha d\u2019Kudsha, Gott dem heiligen Geist.<\/strong> <strong>Du wirst in dir die Macht haben, zu heilen und S\u00fcnden zu vergeben. Simon, ihr m\u00fcsst alle in Yerushalayim zusammenkommen.\u201c<\/strong>\u00a0Nachdem Joshua dies gesagt und Simon nochmals gek\u00fcsst hatte, dematerialisierte er seinen auferstandenen K\u00f6rper. Atemlos eilte Simon zum Zimmer des Rayis Rabbi, um ihm zu erz\u00e4hlen, was er erlebt hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am gleichen Tag, nach dem Mittagessen, gingen Ephraim, Simon und Stephanos zu Ivikos. Dort fanden sie Ivikos, Aethra und Naomi, die \u00fcber den Tod Yiassounais weinten. Stephanos konnte seine Tr\u00e4nen nicht zur\u00fcckhalten. Er umarmte die Leiche seines geliebten Freundes und k\u00fcsste die Augen, die der Tod geschlossen hatte. Ephraim und Simon erz\u00e4hlten der trauernden Familie, dass sie den Mshiha in seinem auferstandenen K\u00f6rper gesehen und mit ihm gesprochen hatten. Ivikos, Aethra und Naomi erz\u00e4hlten ihrerseits, dass Joshua seinen K\u00f6rper auch in diesem Zimmer materialisiert hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nach dem Brauchtum der Essener und ihren Riten entsprechend brachten Ephraim und die anderen den K\u00f6rper zum Tempel. Dort sprachen sie Gebete zu Alaha f\u00fcr die Seele ihres geliebten Yiassounai. Dann begruben sie die Leiche im Essener Friedhof beim Tempel, in den duftenden und farbenfrohen G\u00e4rten, die Yiassounai liebevoll gepflegt hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am n\u00e4chsten Tag erschien Joshua zwei Essener Heiler-J\u00fcnger, die unterwegs von einem nahen gelegenen Dorfe nach Emmaus durch den Wald gingen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Und siehe, zwei von Joshuas Heiler-J\u00fcnger waren an demselben Tag auf der Wanderung nach einem Dorf begriffen, das etwa sieben Meilen von Yerushalayim entfernt lag und Emmaus hie\u00df. Sie unterhielten sich miteinander \u00fcber all diese Begebenheiten. W\u00e4hrend sie sich so unterhielten und sich gegeneinander aussprachen kam Joshua selbst hinzu und schloss sich ihnen auf der Wanderung an; ihre Augen wurden jedoch gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie nun: \u201eWas sind das f\u00fcr Gespr\u00e4che, die ihr da auf eurer Wanderung miteinander f\u00fchrt?\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da blieben sie betr\u00fcbten Angesichts stehen. Der eine aber von ihnen, namens Cleopas, erwiderte ihm: \u201eDu bist wohl der Einzige, der sich in Yerushalayim und nichts von dem erfahren hat, was in diesen Tagen dort geschehen ist?\u201c Er fragte sie: \u201eWas denn?\u201c Sie antworteten ihm: \u201eDas was mit Joshua von Nazareth geschehen ist, der ein Prophet war, gewaltig in Tat und Wort vor Alaha und dem ganzen Volk. Ihn haben unsere Rayis Rabbis und die \u00c4ltesten zur Todesstrafe ausgeliefert und ans Kreuz gebracht.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Wir aber hatten gehofft, dass er es sei, der Israel erl\u00f6sen w\u00fcrde; und nun ist bei dem allem heute schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist. Dazu haben uns aber auch noch einige Frauen, die zu uns geh\u00f6ren, in Best\u00fcrzung versetzt: sie sind heute in der Fr\u00fche am Grabe gewesen und haben, als sie seinen Leichnam nicht gefunden hatten, nach ihrer R\u00fcckkehr erz\u00e4hlt, sie h\u00e4tten auch noch eine Erscheinung von Engeln gesehen, und diese h\u00e4tten gesagt, dass Joshua lebe. Dann sind denn einige der Unseren zum Grabe hingegangen und haben es so gefunden, wie die Frauen berichtet hatten, ihn selbst aber haben sie nicht gesehen.\u201c Da sagte Joshua zu ihnen: \u201eOh ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so tr\u00e4ge, um an alles das zu glauben, was die Propheten verk\u00fcndigt haben! Musste denn der Mshiha dies nicht leiden und dann in seine Herrlichkeit eingehen?\u201c Darauf fing er bei Mose und allen Propheten an und legte ihnen alle Schriftstellen aus, die sich auf ihn bezogen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>So kamen sie in die N\u00e4he des Dorfes, wohin die Wanderung ging, und er tat so, als wollte er weiterwandern. Da n\u00f6tigten sie ihn mit den Worten: \u201eBleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt!\u201c So trat er denn ein, um bei ihnen zu bleiben.\u00a0<\/em><em>Als er sich hierauf mit ihnen zu Tisch gesetzt hatte, nahm Joshua das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen: da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; doch er entschwand ihren Blicken. Da sagten sie zueinander: \u201eBrannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriftstellen erschloss?\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Und sie machten sich noch in derselben Stunde auf, kehrten nach Yerushalayim zur\u00fcck und fanden dort die elf Apostel nebst ihren Genossen versammelt; diese teilten ihnen mit: \u201eDer Mshiha ist wirklich auferweckt worden und ist dem Simon dem Kanaaniter erschienen!\u201c Da erz\u00e4hlten sie, was sich unterwegs zugetragen hatte, und wie er von ihnen am Brechen des Brotes erkannt worden war.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>W\u00e4hrend sie hier\u00fcber noch sprachen, trat Joshua selbst mitten unter sie und sagte: \u201eShalama!\u201c Da gerieten sie in Angst und Furcht au\u00dfer Maria, Joshuas Mutter, und Yiohannan und meinten, einen Geist zu sehen. Doch Joshua sagte zu ihnen. \u201eWas seid ihr so best\u00fcrzt, und warum steigen Zweifel in euren Herzen auf? Seht meine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe an, dass ich es leibhaftig bin! Betastet mich und beschaut mich: ein Geist hat ja doch kein Fleisch und keine Knochen, wie ihr solche an mir wahrnehmt.\u201c Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und das Loch der verheilten Wunde unter seinen Rippen.\u00a0<\/em><em>Als sie aber vor Freude immer noch ungl\u00e4ubig und voll Verwunderung waren, sagte er zu ihnen: \u201eFreuet euch, ich bin es wirklich! Habt ihr hier nicht etwas zu essen? Geister essen nicht.\u201c Da reichten sie Joshua ein St\u00fcck von einem gebratenen Fisch und eine Honigwabe; das nahm Joshua und a\u00df es vor ihren Augen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Da\u00a0 sagte Joshua zu ihnen: \u201eDies besagen meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war: es m\u00fcsse in Erf\u00fcllung gehen, was im Mosaischen Gesetz, bei den Propheten und in den Psalmen \u00fcber mich geschrieben steht.\u201c Hierauf erschloss er ihnen den Sinn f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Schriften und sagte zu ihnen: \u201eSo steht geschrieben: der Mshiha muss leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen, der Grund seines Namens muss Busse zur Vergebung der S\u00fcnden bei allen V\u00f6lkern gepredigt werden, zuerst aber in Yerushalayim.\u00a0<\/em><em>Ihr seid die Zeugen hierf\u00fcr. Und wisset wohl: ich sende das Verhei\u00dfungsgut meines Vaters auf euch herab; ihr aber bleibt hier in Yerushalayim bis ihr mit der Kraft Alahas ausger\u00fcstet worden seid! (Lukas 24:13-4)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am vierten Tag nach der Auferstehung kehrte ein Essener Schneider von Yerushalayim nach K\u2019far Nahum zur\u00fcck und sagte, dass er mit der Menge auf dem Kalvarienberg gewesen war und Joshuas toten K\u00f6rper ans Kreuz geschlagen gesehen hatte. Er berichtete aufgeregt, er h\u00e4tte geh\u00f6rt, dass Maria Magdalena und andere Joshua\u00a0gesehen h\u00e4tten und Joshua h\u00e4tte mit ihnen gesprochen. Der Schneider ging mit einigen anderen Essenern eilig zu Rayis Rabbi Samuel und erz\u00e4hlte ihm, was er gesehen und geh\u00f6rt hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Am f\u00fcnften Tag, eine Stunde vor Sonnenaufgang, w\u00e4hrend Is-shaak barfu\u00df den Boden des Tempels wusch, erf\u00fcllte ein leuchtendes Licht den Raum und im Licht erschien Joshua. Der Gott-Mensch streichelte Is-shaaks Kopf in gewohnter Weise und betrat das Allerheiligste, ohne den Vorhang zu heben. Is-shaak rannte so schnell ihn seine Beine trugen zum Schlafzimmer des Rayis Rabbi Samuel und berichtete ihm atemlos, was er gesehen hatte: das Licht, die Gestalt Joshuas, seine Hand mit den Wundmalen, die seinen Kopf gestreichelt hatte. \u201eEr ist gekommen!\u201c, rief Is-shaak. \u201eEr ist zu uns gekommen! In diesem Augenblick ist der Mshiha im Allerheiligsten!\u201c Noch in seinem Schlafanzug rannte Samuel mit Is-shaak zum Tempel. Der Tempel war von einem kr\u00e4ftigen, smaragdgr\u00fcnen Licht erf\u00fcllt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Rayis Rabbi hob den schweren Vorhang auf und dort stand Joshua, auf der dritten Stufe vor dem Altar. Seine Arme in die H\u00f6he gestreckt, sagte er auf Griechisch:<strong>\u00a0\u201eDenn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Der Rayis Rabbi warf sich dem Mshiha zu F\u00fcssen. Is-shaak und sein Bruder Manasseh, der w\u00e4hrend Is-shaaks kurzer Abwesenheit in den Tempel gekommen war, knieten beim Vorhang; ihre Stirnen ber\u00fchrten den Boden. Joshua umarmte Samuel und k\u00fcsste ihn. Dann rief er die Novizen zu sich ins Allerheiligste. Er umarmte und k\u00fcsste sie immer wieder auf ihre Augen. Dann sagte er zu ihnen:\u00a0<strong>\u201eLasst uns zum Fr\u00fchst\u00fcck gehen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Im Esszimmer zeigte ihnen Joshua die Wundmale der N\u00e4gel und der Lanze in seiner Seite. Der Gott-Mensch a\u00df Brot und K\u00e4se und trank warme Milch aus einer Schale. Damit wollte er zeigen, dass sein K\u00f6rper grobstofflich und vom Tode auferweckt worden war. Unter den zahlreichen Essenern, die Joshua an jenem Morgen im Bistum gesehen hatten, waren auch einige seiner Heiler-J\u00fcnger. Zu ihnen und zum Rayis Rabbi sagte Joshua<strong>:\u00a0\u201eGeliebte, ihr alle! Ihr wisst, das Wort Mshiha hei\u00dft auf Griechisch Christus.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Die neue religi\u00f6se Gemeinschaft zur Anbetung Alahas wird Christentum\u00a0genannt werden, und ihr, die ihr an mich glaubt, seid Christen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Das Fundament der neuen religi\u00f6sen Gemeinschaft wird die Liebe sein: Liebe zu Alaha und die Liebe zu allen Menschen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und deinem ganzen Denken und du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dein Selbst.\u00a0(Matth\u00e4us 22:37-3)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Is-shaak brachte Joshua auf seinen Wunsch ein h\u00f6lzernes Becken mit Wasser. Joshua tauchte seine rechte Hand in das Becken und ber\u00fchrte die Stirne des Rayis Rabbi und sagte: \u201e<strong>Im Namen des Vaters und im Namen des Sohnes und im Namen des Heiligen Geistes<\/strong>.\u201c Nachdem er die Novizen Is-shaak und Manasseh mit Wasser getauft hatte, legte er beide H\u00e4nde auf die Schultern des Rayis Rabbi, blies in sein Gesicht und sagte:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>\u201eIch taufe dich mit Feuer und mit Geist.\u201c\u00a0\u00a0<\/strong>Er wiederholte die Zeremonie mit Is-shaak und Manasseh. Dann sagte er zu Samuel: <strong>\u201eMir ist von Alaha alle Gewalt im Himmel und auf Erden verliehen. Geliebter Rayis Rabbi, was ich an dir getan habe, wirst auch du an anderen tun. Taufe Essener, Israeliten, Griechen, R\u00f6mer und andere im Namen Alahas, des Vaters, im Namen des Sohnes, meinem Namen, und im Namen des Heiligen Geistes.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Petros wird der neuen religi\u00f6sen Gemeinschaft, dem Christentum vorstehen. In diesen Zeiten und unter den heutigen Bedingungen ist er am besten geeignet, diese schwere Aufgabe zu \u00fcbernehmen.<\/strong> <strong>Jeder meiner J\u00fcnger, meiner Apostel und meiner Heiler-J\u00fcnger, wird seine Pflicht gegen\u00fcber Alaha und gegen\u00fcber der Menschheit erf\u00fcllen, und zwar so wie er von Alaha inspiriert wird.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Ich werde zur\u00fcckkehren. Jetzt aber muss ich in Yerushalayim mit meinen elf Aposteln sein und sie unterweisen. In etwa zwei Monaten werden sie mit meiner Mutter und Maria Magdalena nach K\u2019far Nahum zur\u00fcckkehren. Myriam Shalome und Shabbatai werden in etwa zwei Wochen nach Hause kommen.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nachdem er Is-shaak, Manasseh und \u00fcber f\u00fcnfzehn Essener Heiler-J\u00fcnger umarmt und gek\u00fcsst und jedem \u201eShalama\u201c gesagt hatte, dematerialisierte er seinen auferstandenen K\u00f6rper. Eine Woche nach der Auferstehung trafen sich die elf Apostel und vier Heiler-J\u00fcnger in dem gro\u00dfen oberen Raum, in dem Joshua sein letztes Mal eingenommen hatte. Dort hatte er bereits einmal seinen auferstandenen K\u00f6rper in der Gegenwart seiner Mutter, Shabbatais, Aarons, Hannah Marias, Maria Magdalenas und Myriam Shalomes materialisiert. Thomas, der nicht dabei gewesen war, als Joshua zum ersten Mal seinen auferstandenen K\u00f6rper manifestiert hatte, bezweifelte die Berichte der andern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Simon der Kaaniter sagte zu ihm: \u201eLieber Thomas, der Mshiha materialisierte seinen auferstandenen K\u00f6rper in meinem Zimmer im Bistum. Er umarmte und k\u00fcsste mich. Ehe er zu mir gekommen war, hatte er den Rayis Rabbi Ephraim besucht. Sind wir nun alle L\u00fcgner oder Narren oder Tr\u00e4umer, Thomas? Joshua war genauso grobstofflich und wirklich wie du.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Thomas antwortete: \u201eMein lieber Simon, es liegt mir fern, euch als L\u00fcgner zu bezeichnen. K\u00f6nnte es jedoch sein, dass eure Liebe f\u00fcr Joshua Halluzinationen, Wahnvorstellungen erzeugte? Simon, ich habe mit meinen eigenen Augen Joshuas K\u00f6rper gesehen, t\u00f6dlich verwundet ans Kreuz geschlagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Verlangst du von mir, das Unglaubliche zu glauben? Ich werde nicht glauben k\u00f6nnen, dass Joshua noch lebt, bis ich mit meinen eigenen Fingern die Wunden an seinen H\u00e4nden und F\u00fcssen und an seiner Seite bef\u00fchlt habe. Ihr seid unter dem Einfluss von Maria Magdalenas Hysterie und glaubt deshalb, ihr h\u00e4ttet Joshua gesehen.\u201c In dem Augenblick materialisierte Joshua seinen auferstandenen K\u00f6rper, erschien mitten unter seinen Aposteln und stand vor Thomas.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Thomas aber, einer von den Zw\u00f6lfen, der auch den Namen Didymus f\u00fchrt, war nicht dabei gewesen, als Joshua gekommen war. Die anderen J\u00fcnger teilten ihm nun mit: \u201eWir haben den Mshiha gesehen!\u201c Er aber erkl\u00e4rte ihnen: \u201eWenn ich nicht das N\u00e4gel mal in seinen H\u00e4nden sehe und meine Finger in das N\u00e4gel Mal und meine Hand in seine Seite<\/em>\u00a0<em>lege, werde ich es nimmermehr glauben!\u201c\u00a0<\/em><em>Acht Tage sp\u00e4ter befanden sich seine J\u00fcnger wieder im Hause, und diesmal war auch Thomas bei ihnen. Da kam Joshua bei verschlossenen T\u00fcren, trat mitten unter sie und sagte:\u00a0<strong>\u201eShlama!\u201c<\/strong>\u00a0Darauf sagte er zu Thomas:\u00a0<strong>\u201eReiche deinen Finger her und sieh dir meine H\u00e4nde an; dann reiche deine Hand her und lege sie mir in die Seite und sei nicht ungl\u00e4ubig, sondern werde gl\u00e4ubig!\u201c<\/strong>\u00a0Da antwortet ihm Thomas: \u201eMein Mshiha und mein Alaha!\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>\u00a0<\/em><em>Joshua erwiderte ihm:\u00a0<strong>\u201eWeil du mich gesehen hast, Thomas, bist du gl\u00e4ubig geworden. Selig sind die, welche nicht gesehen haben und doch zum Glauben gekommen sind!\u201c<\/strong>\u00a0Noch viele andere Wunder- Zeichen hat Joshua vor den Augen seiner J\u00fcnger getan, die in diesem Buch nicht aufgezeichnet stehen; diese aber sind niedergeschrieben worden, damit ihr glaubt, dass Joshua der Mshiha, der Sohn Alahas ist, und damit ihr durch den Glauben Leben in seinem Namen habt. (Johannes 20:24-31)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte zu seinen J\u00fcngern:\u00a0<strong>\u201eGeht in alle Welt und lehrt alle Menschen das Evangelium der Wahrheit. Tauft die Gl\u00e4ubigen im Namen des himmlischen Vaters Alaha, in meinem Namen, im Namen des Sohnes, und im Namen des Heiligen Geistes.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte zu seinen J\u00fcngern:\u00a0<strong>Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden verliehen. Darum gehet hin und macht alle V\u00f6lker zu meinen J\u00fcngern: tauft sie auf den Namen des Vaters Alaha, des Sohnes Alahas und des Heiligen Geistes.\u00a0<\/strong>(Matth\u00e4us 28:18-19)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Und er wiederholte auf Lateinisch:\u00a0<strong>Data est mihi omnis potestas in caelo et in terra; euntes ergo docete mnes gentes, baptizantes eos in nomine Patris, et Filii et Spiritus sancti.<\/strong>\u00a0(Evangelium secundum Mattheum XXVIII:18-19) Viele Essener, Israeliten und andere waren Zeugen, wie Joshua mit seinen elf Aposteln und anderen Heiler-J\u00fcngern von Yerushalayim nach Bethanien wanderte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Hierauf f\u00fchrte Joshua seine J\u00fcnger hinaus bis in die N\u00e4he von Bethanien, erhob dann seine H\u00e4nde und segnete sie: w\u00e4hrend er sie segnete, schied er von ihnen und wurde in den Himmel emporgehoben. (Lukas 24:50-51)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Nachdem Joshua seine J\u00fcnger gesegnet hatte, dematerialisierte er seinen auferstandenen K\u00f6rper und fuhr auf in die Himmel. Seine J\u00fcnger kehrten voller Freude nach Yerushalayim zur\u00fcck, wo sie einige Tage im Bistum mit Rayis Rabbi Ephraim verbrachten bevor sie nach K\u2019far Nahum abreisten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Und die J\u00fcnger warfen sich anbetend vor Joshua nieder und kehrten hocherfreut nach Yerushalayim zur\u00fcck. Und die J\u00fcnger hielten sich best\u00e4ndig im Tempel des Essener Bistums auf, priesen, segneten und beteten zu Alaha und zum Mshiha Joshua. (Lukas 24:50-51)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">W\u00e4hrend Petros noch in Yerushalayim war, hatte er die zehn Apostel im Essener Tempel getauft und Stephanos als den elften. Auch Maria Magdalena, Hannah Maria, Aaron und Veronica wurden von Petros getauft. Dann kehrte Petros mit Joshuas Mutter, Maria Magdalena und den zehn Aposteln nach K\u2019far Nahum zur\u00fcck. Dort erfuhr Petros von Rayis Rabbi Samuel, dass Joshua ihn sowie Is-shaak und Manasseh getauft hatte. Obwohl die beiden Br\u00fcder noch sehr junge Novizen waren, kaum \u00e4lter als Knaben, weihte sie Petros in das geistliche Amt eines christlichen Rabbi ein. Damit war ihnen die Vollmacht gegeben, im Tempel Gottesdienste zu halten, zu predigen, zu taufen und zu heilen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Zu hunderten wurden die Essener in K\u2019far Nahum, Bethsaida, Magdala und in anderen D\u00f6rfern und St\u00e4dten Galil\u00e4as durch die Apostel getauft. Der Rayis Rabbi Ephraim und Stephanos ihrerseits taufte viele weitere Essener und auch Israeliten in Yerushalayim, Jerikho und Bethania.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Maria blieb einige Zeit in K\u2019far Nahum, wo sie, unterst\u00fctzt von Maria Magdalena, ihre Arbeit als Wei\u00dfe Taube der Himmel fortf\u00fchrte und die Kranken und die Alten pflegte und umsorgte. Petros, Andreas und Shabbatai nahmen ihre T\u00e4tigkeit als Fischer wieder auf. Petros vernachl\u00e4ssigte die Aufgaben, die ihm Joshua anvertraut hatte, und beklagte sich oftmals bei den anderen, Joshua sei weggegangen und habe sie vergessen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Nach seiner Himmelfahrt offenbarte sich Joshua \u2013 indem er seinen K\u00f6rper materialisierte \u2013 abermals seinen J\u00fcngern am See Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Es waren aber beieinander Petros und Thomas und Nathanael von Kana in Galil\u00e4a, und die S\u00f6hne Shabbatais, Yiacoub und Yiohannan, Andreas und Philippos und Matai. Sie waren auf dem Fischerboot von Petros. Da sagte Petros zu ihnen: \u201eIch will fischen gehen.\u201c Sie erwiderten ihm: \u201eDann gehen auch wir mit dir.\u201c Sie gingen hinaus und traten in das Schiff, und in derselben Nacht fingen sie nichts. Aber als es schon Morgen wurde, stand Joshua am Ufer, aber die J\u00fcnger wussten nicht, dass es Joshua war. Da rief ihnen Joshua zu: \u201cKinder habt ihr nichts zu essen?\u201c Sie antworteten ihm: \u201eNein.\u201c Er aber sprach zu ihnen: \u201eWerft das Netz zur Rechten des Schiffs, so werdet ihr finden.\u201c Da warfen sie und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr heraufziehen. Da sagte Yiohannan,<\/em>\u00a0<em>welchen Joshua liebhatte, zu Petros: \u201eEs ist der Mshiha!\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Als nun Petros h\u00f6rte, dass es der Mshiha war, g\u00fcrtete er den Rock um, denn er war nackt, und sprang in den See. Die anderen J\u00fcnger aber kamen mit dem Schiff, denn sie waren nicht ferne vom Lande, sondern bei zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie nun ausstiegen auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot.\u00a0<\/em><em>Joshua sagte zu ihnen: \u201eBringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!\u201c Petros stieg hinein und zog das Netz auf das Land voller gro\u00dfer Fische, hundertdreiundf\u00fcnfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerriss doch das Netz nicht. Nun sagte Joshua zu ihnen: \u201eKommt her und haltet das Mahl!\u201c Niemand aber unter den J\u00fcngern wagte, ihn zu fragen: \u201eWer bist du?\u201c Denn sie wussten, dass es der Mshiha war. Joshua trat nun hin, nahm das Brot und gab es ihnen, desgleichen auch die Fische. Das war nun schon das dritte Mal, dass Joshua sich nach seiner Auferstehung von den Toten seinen J\u00fcngern offenbarte.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Als sie nun das Mahl gehalten hatten, sagte Joshua zu Petros: \u201eSimon Petros, Jonahs Sohn, liebst du mich mehr als diese?\u201c Petros sagte zu Joshua: \u201eJa, mein Mshiha, du wei\u00dft, dass ich dich liebhabe.\u201c<\/em> <em>Da sagte der Gott-Mensch zu Petros: \u201eWeide meine L\u00e4mmer!\u201c Darauf fragte ihn Joshua zum zweiten Mal: \u201ePetros, Jonahs Sohn, liebst du mich?\u201c Und Petros sagte zu Joshua: \u201eJa, mein Mshiha, du wei\u00dft, dass ich dich liebhabe.\u201c Und Joshua spricht zu Petros: \u201eWeide meine Schafe!<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em>Zum dritten Mal fragte ihn Joshua: \u201ePetros, Jonahs Sohn, hast du mich lieb?\u201c Da wurde Petros betr\u00fcbt, weil er zum dritten Mal fragte: \u201eHast du mich lieb?\u201c und antwortete ihm: \u201eMshiha, du wei\u00dft alles, du wei\u00dft auch, dass ich dich liebhabe, mein Mshiha, mein Alaha, ich habe dich lieb.\u201c Da sagte Joshua zu Petros: \u201eWeide meine Schafe! Folge mir nach! (Johannes 21:1-7)<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Petros schaute Yiohannan, der in seiner N\u00e4he stand an, und sagte zum Gott-Menschen: \u201eMshiha, du hast mir Vollmacht \u00fcber alle in deiner neuen Gemeinschaft zur Anbetung Alahas gegeben und du hast mich gebeten deine Anh\u00e4nger zu f\u00fchren. Welche Rolle f\u00e4llt Yiohannan zu?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Joshua sagte zu Yiohannan:\u00a0<strong>\u201eDu sollst verweilen bis ich zu dir komme.\u201c\u00a0<\/strong>Zu Petros sagte er:\u00a0<strong>\u201eJeder von euch soll tun, wozu er von Alaha inspiriert wird. Wenn ich Yiohannan bitte, zu warten bis ich zu ihm komme, was hat das mit dir zu tun, Petros? Folge du mir nach.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>Viele J\u00fcnger Joshuas und viele andere Menschen hat Joshua im Laufe der Zeit in seinem auferstandenen und wieder materialisierten K\u00f6rper besucht und Seine g\u00f6ttliche Majest\u00e4t, der K\u00f6nig der Himmel und der Erde, der Mshiha, Joshua, besucht uns heute noch.<\/strong><\/span><\/p>\n<ol start=\"36\">\n<li><span style=\"color: #000080;\">Kapitel Aus Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre von Dr. Stylianos Atteshlis \u2013 The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia \u2013 ISBN 9963-8162-3-1\u00a0<a style=\"color: #000080;\" href=\"https:\/\/www.anikodrozdy.ch\/index.php\/joshua\/nachwort\/\">Nachwort<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem\u00a0Tolstoi Kalender\u00a0der Weisheit\u2013 8. 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