2. Februar – Tod

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Februar

Denken    Sterben – Tod

nokia_2009_2 485Es gibt zwei verschiedene Arten des Mensch-seins: erstens, zu leben, ohne an den Tod zu denken; zweitens, zu leben und daran zu denken, dass wir uns dem Tod mit jeder Stunde unseres Lebens nähern.  Tolstoi

Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüssten sie gewiss, dass er das größte Übel ist. Platon

Diese sichtbare Welt enthält einen Unterricht über die unsichtbare Welt. Origenes

Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod. Leonardo da Vinci

Je weniger wir in materiellen und je mehr wir in geistigen Bereichen leben, desto weniger fürchten wir den Tod. Wer ein wahrhaft vergeistigtes Leben führt, hat keine Angst vor dem Tod. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Wenn ihr eines Tages euren Körper ablegt, in dem, was wir den Tod des materiellen Körpers nennen, oder wenn ihr nachts im Schlaf, ohne euch dessen bewußt zu sein, euren Körper verläßt, dann gelangt ihr in kein Paradies, in keine Hölle, in der ihr euch nicht jetzt bereits und immer findet.

Deswegen prüft die Qualität eures Unbewußten. Gott, der Vater, gibt euch die Geist-Vitalität, in der ihr wie ein kleiner Fisch im Meer seid. Wenn ihr guten Gebrauch macht von dieser Geist-Vitalität als Über-Substanz, werdet ihr mehr, und immer mehr, davon erhalten. Aber ihr müßt euch dabei weiterentwickeln und entfalten auf die höheren Ebenen der Selbstbewußtheit, der Bewußtheit des Selbst, und der Über-Bewußtheit. Woher weiß ich, werde ich heute gefragt, daß ich auf dem guten Weg bin? Natürlich werdet ihr das wissen. Und es werden euch Kräfte anvertraut, Fähigkeiten geschenkt. Und ihr beginnt zu merken, daß ihr keine Tierwesen seid.

Ihr beginnt zu erkennen, was es bedeutet, Mensch zu sein. Wenn ihr eure Selbst-Bewußtheit auf höhere Stufen und Ebenen entfaltet, werdet ihr auch kennen lernen, was Seelen-Selbst-Überbewußtheit ist. Dann tretet ihr ein in das Königtum der Himmel, wie Joshua Immanuel es nannte, das Königtum der Himmel ist in euch. Was sagte er? „Trachtet zuerst nach dem Königtum der Himmel, und alles andere wird euch hin zugegeben!“ Dr. Stylianos Atteshlis (Daskalos)

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