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Mein Buch:   Ajandek – Das Geschenk Meine Sehnsucht nach Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit, ist erschienen und in jeder Buchhandlung erhältlich.

Den Frieden leben!  Forum für ein menschenwürdiges Leben! Wie alles im Leben ist auch diese Seite ständig im Wandel. Sie finden für jeden Tag (365) neue Weisheiten aus dem  Tolstoi Kalender der Weisheit  (blau) und weitere Beiträge grün.         

Ich glaube, dass das Problem der Friedenssicherung in der Welt auf übernationaler Grundlage ohne Anwendung von Gandhis Methode nicht gelöst werden kann.“  Albert Einstein 

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der  Weg. Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt. Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“  Gandhi

„Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.“ Karl Heinrich Waggerl    Eugen Drewermann Wikipedia  

2022 – Eugen Drewermann – Rede gegen den Krieg

1909 – Leo Tolstois Rede gegen den Krieg

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8. Juni – Güte

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 8. Juni – Güte

Liebe   Wahrheit   Seele

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Güte vorzutäuschen ist schlimmer, als ganz offen gemein zu sein. Tolstoi

Weshalb nennt ihr mich Herr, und tut nicht das, was ich sage? Wer zu mir kommt und meine Worte hört und sie befolgt – ich will euch zeigen, wem er gleicht: Er ist wie der Mann, der beim Bau seines Hauses in die Tiefe grub und das Fundament auf einen Felsen setzte. Als nun das Hochwasser kam, brandete die Flut gegen das Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es stand auf einem Felsen. Wer aber hört und nicht entsprechend handelt, ist wie einer, der sein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flut umbrandete es, und es stürzte ein, und die Zerstörung dieses Hauses war gross. Lukas 6, 46-49

Metaphysisches von Eugen Roth

Ein Mensch erträumt, was er wohl täte, wenn wieder er die Welt beträte. Dürft er zum zweiten Male leben, wie wollt er nach dem Guten streben und streng vermeiden alles Schlimme! Da ruft ihm zu die innere Stimme: „Hör auf mit diesem Blödsinn, ja?! Du bist zum zwölften Mal schon da!“

Dies ist Joshuas Lehre: „Liebet Alaha, den Vater aller Menschen, mit eurem ganzen Herzen, mit eurer ganzen Seele, mit eurem ganzen Denken, mit eurem ganzen Wesen, und liebet alle Menschen, die Kinder Alahas, wie euer eigenes Selbst“.

Des Mystikers Sicht: Nach der Kreuzigung Auferstehung Joshuas – Der Tag an dem Joshua gekreuzigt wurde, war der Tag der Vorbereitung auf das Passahfest. Aus diesem Grunde bat Kaiphas den römischen Statthalter um Erlaubnis, die Beine der Verbrecher brechen zu lassen, damit man sie noch vor Sonnenuntergang und vor Beginn des Sabbats von ihren Kreuzen herunternehmen konnte.

Ein Soldat des Sanhedrins übernahm diese Aufgabe. Mit seinem Speer stach er in den toten Körper Joshuas, unter seine Rippen bis tief in die Leber hinein. Ein Rinnsal von Wasser und Blut kam aus der Wunde. Dann entfernten die Urteilsvollstrecker die Leichen der beiden Verbrecher und ließen Joshuas Körper am Kreuz.

Das Gerichtsverfahren und die Verurteilung fanden in der Nacht der Verhaftung statt. Die Vollstreckung des Urteils wurde am nächsten Morgen vollzogen. Den israelitischen Anhängern Joshuas blieb keine Zeit, in die Geschehnisse einzugreifen, um Joshua möglicherweise zu retten. Dieses abscheuliche Verbrechen wurde in größter Eile vollzogen.

Es war nichts Außergewöhnliches, dass der Sanhedrin wohlhabende Israeliten der Gotteslästerung bezichtigte, bis zum Tode durch Steinigung verurteilte und ihren Besitz dem Mosaischem Gesetz entsprechend Beschlagnahmte. Aus diesem Grunde hatten viele begüterte Israeliten das römische Bürgerrecht angenommen. Als römische Bürger hatten sie das Recht, eigene Schwertträger als Leibwächter zu halten. Sie konnten auch Vergehen von Mitgliedern des Sanhedrins aufdecken und sie als Heuchler und Schurken anprangern.

Spät am Tage der Kreuzigung gingen Yioussouf von Arimathaea, ein reicher Israelit und römischer Bürger, und Nikodemus, ein reicher Griechisch-Israelit und ebenfalls römischer Bürger, zum Palast ihres Freundes, des römischen Statthalters. Beide waren Anhänger des Gott-Menschen und hatten oft seine Lehren und Predigten gehört. Yioussouf konnte seinen Zorn und Schmerz kaum verbergen, als er zum römischen Statthalter sagte: „Eure Exzellenz, heute hat der Sanhedrin ein schreckliches Verbrechen begangen. Konntest du nichts unternehmen, um es zu verhindern?“

Der Statthalter antwortete: „Mein lieber Freund, Yioussouf, ich habe alles getan, um den Essener Rabbi zu retten. Sie hatten ihn zum Tode verurteilt und baten mich um Genehmigung der Vollstreckung des Urteils. Der Essener war kein römischer Bürger und unterstand somit der Gerichtsbarkeit des Herodes und zu Herodes habe ich ihn geschickt.

Bis zum letzten Augenblick habe ich mein Bestes getan, um ihn zu retten. Ich habe der schreienden Menge gesagt, er sei unschuldig, und ich habe vor ihnen meine Hände von seinem unschuldigen Blut reingewaschen. Was hätte ich mehr tun können? Claudia und Veronica sind untröstlich und der Zenturio hat zu Veronica gesagt, und seither auch zu mir: „Vere hic homo Filius Dei erat“ (Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen).

„Lieber Yioussouf“, sagte der Statthalter. Er schüttelte den Kopf, als er sich Klarheit verschaffen möchte: „Hast du je von einem Erdbeben in Palästina gehört? Und doch hat die Erde gestern gebebt und gezittert, als ob sie zornig wäre, und unser Land war drei Stunden in Dunkelheit gehüllt. Das war keine Sonnenfinsternis und das war kein vorüberziehender Gewittersturm.“

„Eure Exzellenz“, sagte Yioussouf und versuchte, seine starken Gefühle zu beherrschen, „Wir sind gekommen, um dich um den Leichnam des Essener Rabbi zu bitten, damit wir ihn vom Kreuz nehmen dürfen und in ein Grab auf meinem Lande legen können.“ Schnell antwortete der römische Statthalter: „Natürlich, mein lieber Yioussouf. Nimm den Zenturio und so viele Soldaten, wie du brauchst. Veronica weiß, wo seine Familie untergebracht ist. Sie wird dich zu ihnen führen. Ich habe zehn Speerträger auf dem Hügel gelassen, um den Leichnam zu bewachen.

Du musst mir glauben, mein Freund, was heute geschehen ist, hat mir nur Kummer und Leid verursacht. Claudia spricht nicht mehr mit mir. Lucius ist empört über mich und weint mit Claudia und Veronica.“ Er schlug mit der Faust auf den Tisch: „Warum sind die Essener so stur und so einfältig? Warum weigern sie sich das römische Bürgerrecht anzunehmen. Ich habe es ihnen schon wiederholt angeboten; es wäre ihnen zu ihrem eigenen Schutz und Wohl.“ Diese letzten Worte enthüllten das wahre Anliegen, das den Statthalter beschäftigt hatte, während die Israeliten und die Samaritaner das römische Bürgerrecht angenommen hatten, weigerten sich die Essener, rund ein Drittel der Bevölkerung. Pontius Pilatus verfolgte die Absicht, die Essener zur Annahme des römischen Bürgerrechts zu zwingen. Dadurch hätte er die Herrschaft Herodes so gravierend untergraben können, dass es ein leichtes gewesen wäre, Palästina ganz ins römische Reich zu integrieren.

Pontius Pilatus endete das Gespräch, indem er sagte: „Mein lieber Yioussouf, diese Verbrecher und Fanatiker strapazieren meine Geduld.“ Der Zenturio ging mit zwanzig Schwertträgern zum Kalvarienberg und wartete auf Yioussouf. Unterdessen gingen Yioussouf, Nikodemus und Veronica zum Hause von Hannah Maria, wo Maria die Mutter Joshuas, zusammen mit Myriam Shalome, Maria Magdalena, Aethra und Naomi wartete.

Die zwei Männer und die Essener Frauen kehrten mit Yiohannan und den beiden Yiacoubs und fünf Schwertträgern, die im Dienste Yioussoufs standen, zum Kalvarienberg zurück. Sie trugen Tonkrüge mit Rosenwasser und wohlriechenden Ölen.

Yiohannan, die Yiacoubs und Yioussouf nahmen mit Hilfe der Soldaten Joshuas Körper sanft vom Kreuz herunter. Mit weichen und sauberen Tüchern aus Leinen, die mit Rosenwasser durchtränkt waren, wuschen die Frauen das Blut von den Knien und Schultern und reinigten den ganzen Körper ihres Vielgeliebten. Yiohannan sagte zu den Frauen: “Wir haben den Körper unseres Vielgeliebten gereinigt. Nun ist er bereit, durch ihn geheilt zu werden, damit er auferstehen und benutzt werden kann. Und am dritten Tag wird er in seinem auferstandenen Körper zu uns kommen.“

Sie wickelten den Körper in ein weißes Leintuch, mit Ausnahme der Füße, und die Männer legten ihn auf eine hölzerne Bahre. Jetzt küsste Joshuas Mutter Maria die Füße ihres Sohnes. Myriam Shalome tat dasselbe. Dann liebkoste Yiohannan sie mit seinen Lippen und die übrigen Frauen taten dasselbe.

Der Zenturio kniete nieder und berührte mit seiner Stirne die Füße des Gott-Menschen und wiederholte: Vere, vere hic homo Filius Dei erat“. Die Schwertträger im Dienste Yioussoufs von Arimathaea waren alle Israeliten mit römischem Bürgerrecht. Mit Yioussouf und Nicodemus trugen sie die Bahre den Hügel hinab und brachten sie zu einer Höhle im nahe gelegenen kleinen Olivenhain, der Yioussouf gehörte.

Dort legten sie den Körper auf einen etwa drei Fuß hohen flachen Felsen und gossen die duftenden Öle über das Leichentuch. Es bedurfte aller Kraft der Soldaten, um einen riesigen Stein vor den Eingang des Grabes zu rollen und es dadurch zu schließen. Kaiaphas und die fünf Richter des Sanhedrins unterbreiteten dem römischen Statthalter ein neues Gesuch.

 Am nächsten Tag aber, den auf den Rüsttag folgte, versammelten sich die Rayis Rabbi und Pharisäer bei Pilatus und sagten: „Eure Exzellenz, es ist uns eingefallen, dass der Betrüger, jener Essener Rabbi, bei seinen Lebzeiten angekündigt hat: „Nach drei Tagen werde ich auferweckt.“ Darum bitten wir eure Exzellenz, Befehl zu geben, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird; sonst könnten seine Jünger kommen, könnten ihn stehlen und dann zum Volke sagen: „Er ist von den Toten auferweckt worden; dann würde der letzte Betrug noch schlimmer sein als der erste.

Der römische Statthalter Pilatus antwortete ihnen: „Ihr habt von Herodes eine Wachmannschaft von Israeliten. Geht hin und verwahrt das Grab sicher, so gut ihr könnt!“ Da gingen sie hin und sicherten das Grab unter Hinzuziehung der Wachmannschaft, nachdem sie den Stein versiegelt hatten. (Matthäus 27:62-6)         

Nach Sonnenuntergang führte Yiacoub, der Sohn Shabbatais, Aethra und Naomi im Wagen seines Onkels Aaron nach Hause. Er ließ sie an ihrem Eingangstor aussteigen und kehrte zu Arons Haus zurück. Als Ivikos im Laufe des Tages seine Frau und ihre Schwester nicht finden konnte, hatte er angenommen, sie seien mit Joshuas Mutter Maria zum Kalvarienberg gegangen, und er folgte ihnen. Dort fand er Joshuas Körper, leblos, ans Kreuz geschlagen. Die Frauen hatten den Ort bereits verlassen, doch ein Essener Anhänger Joshuas berichtete Ivikos, er habe in der Nähe des Praetoriums seinen Bruder Aristarkhos mit zwei griechischen Freunden gesehen und gehört, wie sie spaßeshalber geschrien hatten: „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!“. Sie hätten sich am Anblick des ans Kreuz geschlagenen Körpers ergötzt. „Biester“, brüllte Ivikos auf Griechisch.

Yiassounai, der immer noch auf den Flachsbündeln lag, hörte, wie seine Mutter und Naomi nach Hause kamen. Er versuchte, sie zu rufen, doch er brachte keinen Ton hervor. Als Ivikos nach Hause kam, atmete er erleichtert auf, Aethra Naomi wohlbehalten vorzufinden. Doch die Erleichterung war von kurzer Dauer. „Aethra“, sagte er, „Yiassounai war mit euch im Hause von Hannah Maria. Wo ist er jetzt?“ Mit einer ungeheuren Anstrengung konnte Yiassounai seinen Vater rufen. Als Ivikos seinen Sohn ausgestreckt auf dem Flachs sah, sein zerrissenes und blutbeflecktes Gewand und seinen zermalmten Fuß, sagte er auf Griechisch: „Wer hat dir das angetan, mein Lieber?“ Sehr sanft und sorgsam hob er den Jungen auf eine Liege und bat Aethra und Naomi, roten Wein in einem großen Tongefäß zu wärmen und ihm mit sauberen, weichen Tüchern zu bringen. Zärtlich wusch Ivikos die gebrochenen Zehen mit dem warmen Wein, goss Fischöl über sie und verband den Fuß mit sauberen Leinentüchern.

In diesem Moment kam Aristarkhos mit seinen Freunden Ermis und Aris. Sie waren alle betrunken und sangen aus voller Kehle. Ivikos konnte sich nicht mehr beherrschen. Er schrie sie an: „Ihr Biester, Teufel, Schurken, verschwindet!“ Er gab seinem Bruder einen gewaltigen Stoß und sagte: „Geh und lebe zusammen mit diesen anderen Gaunern. Ich will dich nie wieder sehen. Hinaus!“ Die drei Griechen verließen das Haus und noch ehe sie aus dem Garten waren, sangen sie wieder, als ob nichts geschehen wäre.

Yiassounai flüsterte mit schwacher Stimme: „Vater, du solltest meinen Onkel nicht wegschicken. Er ist dein Bruder. Joshua hat sogar jenen vergeben, die ihn gekreuzigt haben.“ „Mein Engel“, sagte Ivikos und küsste seinen Sohn, „ich hätte ihn längst wegschicken müssen. Er muss unter Griechen leben uns selbst für sich sorgen. Deine Mutter und Naomi haben genug unter ihm gelitten, obwohl sie sich nie beklagten. Beruhige dich, mein Lieber.“

Am nächsten Tag kamen Yiohannan und Yiacoub auf Besuch und baten Aethra und Naomi, Joshuas Grab nicht zu besuchen, da es vom Sanhedrin versiegelt worden sei. „Yiohannan“, sagte Yiassounai, „ich habe alles gesehen. Ich habe meinen Körper verlassen und bin zum Kalvarienberg gegangen. Ich habe dich gesehen, wie du seine Füße geküsst hast. Auch ich habe sie geküsst, aber nicht mit meinen materiellen Lippen. Ich weiß, dass Joshua morgen seinen Leib heilen und auferstehen lassen wird.“ Yiohannan umarmte Yiassounai liebevoll und küsste ihn auf die Augen. Yiassounai fieberte und sein Nacken hatte sich so versteift, dass er seinen Kopf nicht bewegen konnte. „Mein Geliebter“, flüsterte Yiohannan, „morgen wird er zu dir kommen – und wir werden immer mit dir sein -, doch danach wirst du schlafen. Es wird ein tiefer, ein sehr tiefer, glückseliger, traumloser Schlaf sein, ein Schlaf im Eins-Sein mit deinem Vielgeliebten. Das entspricht deinem Bedürfnis und seinem Willen. Wenn du, stark in Seele und Geist, erwachst, wirst du dein Kreuz auf dich nehmen und ihm nachfolgen.

Die Auferstehung

Am Tage nach dem Sabbat, bei Tagesanbruch, gingen Joshuas Mutter Maria und Maria Magdalena in den Garten, in dem sich das Grab befand. Als sie das Grab gut sehen konnten, blieben sie stehen. Maria, die Mutter des Gott-Menschen, wusste, was geschehen würde, denn es war der dritte Tag.

Nach Ablauf des Sabbats aber, als der erste Tag nach dem Sabbat anbrechen wollte, gingen Maria Magdalena und Joshuas Maria hin, um nach dem Grabe zu sehen. Da entstand plötzlich ein starkes Erdbeben; denn ein Engel Alahas, der vom Himmel herabgekommen und herangetreten war, wälzte den Stein weg und setzte sich oben darauf. Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. Aus Furcht vor ihm zitterten die Wächter und wurden wie tot. Der Engel aber wandte sich an die Frauen mit den Worten: „Fürchtet ihr euch nicht! Denn ich weiß, dass ihr Joshua, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier, denn er ist auferweckt worden, wie er es vorausgesagt hat. Kommt her, seht euch die Stelle an, wo der Mshiha gelegen hat. Geht nun eilends hin und sagt den Jüngern: „Er ist von den Toten auferweckt worden und geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn wieder sehen; beachtet wohl, was ich euch gesagt habe!“ Da gingen sie eilends vom Grabe weg voll großer Freude und eilten davon, um seinen Jüngern die Botschaft zu bringen. Und siehe!

Joshua kam ihnen entgegen mit den Worten: „Freuet euch!“ Da gingen sie auf ihn zu, umfassten seine Füße und warfen sich anbetend vor ihm nieder. hierauf sagte Joshua zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen sollen: dort werden sie mich wieder sehen.“ Während sie nun hingingen, begaben sich einige von der Wachmannschaft in die Stadt und meldeten den Rayis Rabbis, alles, was sich zugetragen hatte.

Nachdem diese sich mit den Ältesten versammelt und sich beraten hatten, gaben sie den Soldaten reichlich Geld und sagten: „Macht folgende Aussagen: „Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.“ Und wenn dies dem Statthalter zu Ohren kommen sollte, wollen wir ihn schon beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr keine Angst zu haben braucht.“ Da nahmen sie das Geld und verfuhren nach der empfangenen Weisung. (Matthäus 28: 1-15)

Maria Magdalena, die den Garten mit Joshuas Mutter verließ, verbreitete die Neuigkeit. Yioussoufs Sohn Yiacoub, der in Arons Wagen an Ivikos’ Haus vorbeifuhr, erzählte Aethra und Naomi, was geschehen war. Als Ivikos mit der Milch, die er für Yiassounai geholt hatte, nach Hause kam und die Gesichter der Frauen sah, wusste er, dass etwas Außergewöhnliches vorgefallen war. „Viko“ sagte Aethra, die an Yiassounais Bett saß, aufgeregt: „Joshua hat seinen Körper auferstehen lassen. Maria Magdalena hat ihn gesehen, sie hat seine Füße geküsst…“

Doch Ivikos unterbrach sie liebevoll: „Meine Liebe, ich habe mit meinen eigenen Augen den toten, geschundenen und ans Kreuz geschlagenen Körper gesehen. Du weißt, wie sehr Maria Magdalena ihn geliebt hatte. Die arme Frau halluziniert.“ Aethra fuhr jedoch beharrlich fort: „Viko, Joshua hat seinen Körper geheilt und auferstehen lassen, genau wie er es versprochen hat.“ Yiassounai, der die weiße Wand vor sich anstarrte, sah wie ein helles Licht in der Größe und der Form eines menschlichen Körpers durch die Wand erschien, den Raum mit seinem Glanz erfüllte und sich dem Bett, auf dem er lag, näherte. Ivikos, Aethra und Naomi, sie alle erblickten Joshua, dessen Körper, halbmaterialisiert, mit den Wundmalen der Nägel auf den Händen, im Raume in Erscheinung getreten war.

„Aba“, sagte Yiassounai, „es ist Joshua. Joshua ist der Mshiha. Er ist der Beni Alaha.“ Sie fielen auf ihre Knie und Ivikos schrie auf: „Joshua, Mshiha, Beni Alaha, vergib mir. Ich glaube, Beni Alaha, ich glaube.“ Aethra sagte aus übervollem Herzen: „Geliebter Joshua, wir hatten nie den geringsten Zweifel. Du bist der Sohn Alahas. Am heutigen Tag triumphiert die Freude, Mshiha, Beni Alaha!“ Joshua lächelte und streckte seine Arme Yiassounai entgegen. In diesem Augenblick hatte Aethra verstanden. Sie umklammerte die Füße Joshuas und schrie: „Mshiha, nein! Nein! Nimm uns Yiassounai nicht weg!“

Yiassounai betrachtete mit viel Liebe seinen Vater, seine Mutter und Naomi und verließ seinen grobstofflichen Körper, als wäre er nicht mehr als ein wertloses, zerrissenes Gewand. In seinem Seelenkörper kniete er zu Füssen seines vielgeliebten Joshua, des Menschensohnes, und küsste liebevoll die Füße des Gott-Menschen. Mit seiner Liebe umarmte Joshua Yiassounais Seelenkörper, küsste ihn und versetzte ihn in einen tiefen, traumlosen und höchst glückseligen Schlaf. Der Menschensohn, der Gott-Mensch Joshua, nahm Yiassounai in sein Reich der Ruhe und verließ Ivikos, Aethra und Naomi, die über Yiassounais toten Körper weinten.

Nur Minuten später materialisierte der Gott-Mensch seinen auferstandenen Körper im Zimmer des Rayis Rabbi Ephraim, in dem der alte Mann verwirrt und in tiefer Verzweiflung auf seinem Bett saß.

Als er den Gott-Menschen erblickte, dachte er, er träume. Er schüttelte den Kopf und rieb sich die Augen. „Geliebter Rayis Rabbi, Shlam Ruha, (Friede sei mit deinem Geiste.) „Warum hast du an mir gezweifelt? Warum hast du nicht geglaubt, was ich dir vor vier Tagen in diesem Zimmer sagte? Hier, schau meine Hände an. Siehst du die Wunden?

Und meine Füße? Und hier unter meiner Rippe, siehst du, wo der Speer des römischen Soldaten mein Fleisch durchstochen hat?

Geliebter Ephraim, geh zu Simon, dem Kanaaniter, der in seinem Zimmer liegt und sein Herz Sage ihm, dass ich meinen grobstofflichen Körper auferstehen ließ.

Jetzt gehe ich zu meinem Vater, Alaha, der auch dein Vater ist, zu meinem Alaha und zu deinem Alaha. Sehr bald werde ich wieder kommen.“ Und Joshua dematerialisierte seinen Körper. Dem Rayis Rabbi schwirrte der Kopf vor Erstaunen, doch er eilte in Simons Zimmer und rief: „Simon, Simon, weine nicht mehr. Vor zwei Minuten war Joshua in seinem auferstandenen Körper in meinem Zimmer. Er zeigte mir die Wundmale an seinen Händen und Füssen und in seiner Seite. Er weiß von deinem Schmerz und bat mich, zu dir zu kommen und dir die gute Nachricht zu überbringen.“ Simon trocknete seine Tränen am Ärmel ab und sagte: „Ehrwürdiger Rayis Rabbi, ich kann zwar Joshua nicht sehen, aber ich fühle ihn.“

Ephraim ging in den Tempel zum Morgengottesdienst und Simon ging zum Grab. Auf dem Weg traf er Petros, der nicht glauben konnte, was Maria Magdalena ihm gesagt hatte. Er wollte es mit eigenen Augen sehen. Simon grüßte Petros „Shlam aleyhem“ und rannte voraus zum Grab.

Am ersten Tage nach dem Sabbat aber ging Maria Magdalena frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grabe hin und sah, dass der Stein vom Grabe weggenommen war. Da eilte sie hin und kam zu Petros und zu dem andern Jünger, den Joshua liebgehabt hatte, und sagte zu ihnen: „Man hat Joshua aus dem Grabe genommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat!“

Da ging Petros und der andere Jünger hinaus und machten sich auf den Weg zum Grabe. Die beiden liefen miteinander, doch der andere Jünger lief voraus, schneller als Petros, und kam zuerst an das Grab. Als er sich nun hineinbeugte, sah er die leinenen Binden daliegen, das Schweißtuch aber, das auf seinem Kopf gelegen hatte, lag nicht bei den Leintüchern, sondern für sich zusammengefaltet an einer besonderen Stelle. (Johannes: 20:1-7)

Simon rannte zurück in sein Zimmer und schloss die Türe hinter sich. Er weinte und war im Begriffe, sich schluchzend auf sein Bett zu werfen, als Joshua seinen auferstandenen Körper vor ihm materialisierte und den Jungen umarmte und küsste und sagte: „Geliebter Simon, schau meine Hände und Füße an. Und hier, leg deinen Finger in die geheilte Wunde meiner Seite. Erinnerst du dich an den Tag, als ich dich im Tempel von Magdala getroffen hatte? Dein Fuß war damals missgestaltet und ich hatte ihn geheilt. Genau so habe ich alle Wunden geheilt, die meine Gegner meinem grobstofflichen Körper zugefügt hatten.

Schau mich an, Simon, ich bin gesund und stark. Die Arme, die dich umarmen, und die Lippen, die dich küssen, sind makellos verheilt. Komm, mein Sohn, keine Tränen mehr. Schenk mir ein Lächeln.“

Als Simon ruhiger wurde, sagte Joshua: „Simon, entlasse alle Gedanken und Erinnerungen an meinen verwundeten, gebrochenen und gekreuzigten Körper, als wäre dies alles nur ein böser Traum gewesen. Sieh mich, wie du mich jetzt siehst. Ich werde dir und den andern später mehr erklären. Doch jetzt musst du hören, was ich dir zu sagen habe.

Sehr bald wirst du ein Rayis Rabbi in der neuen religiösen Gemeinschaft der wahren Anbetung Alahas in Antiochien in Galatien sein. Du wirst das Wort Alahas verkünden und du wirst Essener, Israeliten, Griechen, Römer und viele andere taufen im Namen von Marya Alaha, Gott dem Herrn; im Namen von Alaha Bra, Gott dem Sohn – in meinem Namen; und im Namen von Alaha Ruha d’Kudsha, Gott dem heiligen Geist. Du wirst in dir die Macht haben, zu heilen und Sünden zu vergeben. Simon, ihr müsst alle in Yerushalayim zusammenkommen.“ Nachdem Joshua dies gesagt und Simon nochmals geküsst hatte, dematerialisierte er seinen auferstandenen Körper. Atemlos eilte Simon zum Zimmer des Rayis Rabbi, um ihm zu erzählen, was er erlebt hatte.

Am gleichen Tag, nach dem Mittagessen, gingen Ephraim, Simon und Stephanos zu Ivikos. Dort fanden sie Ivikos, Aethra und Naomi, die über den Tod Yiassounais weinten. Stephanos konnte seine Tränen nicht zurückhalten. Er umarmte die Leiche seines geliebten Freundes und küsste die Augen, die der Tod geschlossen hatte. Ephraim und Simon erzählten der trauernden Familie, dass sie den Mshiha in seinem auferstandenen Körper gesehen und mit ihm gesprochen hatten. Ivikos, Aethra und Naomi erzählten ihrerseits, dass Joshua seinen Körper auch in diesem Zimmer materialisiert hatte.

Nach dem Brauchtum der Essener und ihren Riten entsprechend brachten Ephraim und die anderen den Körper zum Tempel. Dort sprachen sie Gebete zu Alaha für die Seele ihres geliebten Yiassounai. Dann begruben sie die Leiche im Essener Friedhof beim Tempel, in den duftenden und farbenfrohen Gärten, die Yiassounai liebevoll gepflegt hatte.

Am nächsten Tag erschien Joshua zwei Essener Heiler-Jünger, die unterwegs von einem nahen gelegenen Dorfe nach Emmaus durch den Wald gingen.

Und siehe, zwei von Joshuas Heiler-Jünger waren an demselben Tag auf der Wanderung nach einem Dorf begriffen, das etwa sieben Meilen von Yerushalayim entfernt lag und Emmaus hieß. Sie unterhielten sich miteinander über all diese Begebenheiten. Während sie sich so unterhielten und sich gegeneinander aussprachen kam Joshua selbst hinzu und schloss sich ihnen auf der Wanderung an; ihre Augen wurden jedoch gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie nun: „Was sind das für Gespräche, die ihr da auf eurer Wanderung miteinander führt?“

Da blieben sie betrübten Angesichts stehen. Der eine aber von ihnen, namens Cleopas, erwiderte ihm: „Du bist wohl der Einzige, der sich in Yerushalayim und nichts von dem erfahren hat, was in diesen Tagen dort geschehen ist?“ Er fragte sie: „Was denn?“ Sie antworteten ihm: „Das was mit Joshua von Nazareth geschehen ist, der ein Prophet war, gewaltig in Tat und Wort vor Alaha und dem ganzen Volk. Ihn haben unsere Rayis Rabbis und die Ältesten zur Todesstrafe ausgeliefert und ans Kreuz gebracht.

Wir aber hatten gehofft, dass er es sei, der Israel erlösen würde; und nun ist bei dem allem heute schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist. Dazu haben uns aber auch noch einige Frauen, die zu uns gehören, in Bestürzung versetzt: sie sind heute in der Frühe am Grabe gewesen und haben, als sie seinen Leichnam nicht gefunden hatten, nach ihrer Rückkehr erzählt, sie hätten auch noch eine Erscheinung von Engeln gesehen, und diese hätten gesagt, dass Joshua lebe. Dann sind denn einige der Unseren zum Grabe hingegangen und haben es so gefunden, wie die Frauen berichtet hatten, ihn selbst aber haben sie nicht gesehen.“ Da sagte Joshua zu ihnen: „Oh ihr Gedankenlosen, wie ist doch euer Herz so träge, um an alles das zu glauben, was die Propheten verkündigt haben! Musste denn der Mshiha dies nicht leiden und dann in seine Herrlichkeit eingehen?“ Darauf fing er bei Mose und allen Propheten an und legte ihnen alle Schriftstellen aus, die sich auf ihn bezogen.

So kamen sie in die Nähe des Dorfes, wohin die Wanderung ging, und er tat so, als wollte er weiterwandern. Da nötigten sie ihn mit den Worten: „Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt!“ So trat er denn ein, um bei ihnen zu bleiben. Als er sich hierauf mit ihnen zu Tisch gesetzt hatte, nahm Joshua das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen: da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; doch er entschwand ihren Blicken. Da sagten sie zueinander: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriftstellen erschloss?“

Und sie machten sich noch in derselben Stunde auf, kehrten nach Yerushalayim zurück und fanden dort die elf Apostel nebst ihren Genossen versammelt; diese teilten ihnen mit: „Der Mshiha ist wirklich auferweckt worden und ist dem Simon dem Kanaaniter erschienen!“ Da erzählten sie, was sich unterwegs zugetragen hatte, und wie er von ihnen am Brechen des Brotes erkannt worden war.

Während sie hierüber noch sprachen, trat Joshua selbst mitten unter sie und sagte: „Shalama!“ Da gerieten sie in Angst und Furcht außer Maria, Joshuas Mutter, und Yiohannan und meinten, einen Geist zu sehen. Doch Joshua sagte zu ihnen. „Was seid ihr so bestürzt, und warum steigen Zweifel in euren Herzen auf? Seht meine Hände und Füße an, dass ich es leibhaftig bin! Betastet mich und beschaut mich: ein Geist hat ja doch kein Fleisch und keine Knochen, wie ihr solche an mir wahrnehmt.“ Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße und das Loch der verheilten Wunde unter seinen Rippen. Als sie aber vor Freude immer noch ungläubig und voll Verwunderung waren, sagte er zu ihnen: „Freuet euch, ich bin es wirklich! Habt ihr hier nicht etwas zu essen? Geister essen nicht.“ Da reichten sie Joshua ein Stück von einem gebratenen Fisch und eine Honigwabe; das nahm Joshua und aß es vor ihren Augen.

Da  sagte Joshua zu ihnen: „Dies besagen meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war: es müsse in Erfüllung gehen, was im Mosaischen Gesetz, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben steht.“ Hierauf erschloss er ihnen den Sinn für das Verständnis der Schriften und sagte zu ihnen: „So steht geschrieben: der Mshiha muss leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen, der Grund seines Namens muss Busse zur Vergebung der Sünden bei allen Völkern gepredigt werden, zuerst aber in Yerushalayim. Ihr seid die Zeugen hierfür. Und wisset wohl: ich sende das Verheißungsgut meines Vaters auf euch herab; ihr aber bleibt hier in Yerushalayim bis ihr mit der Kraft Alahas ausgerüstet worden seid! (Lukas 24:13-4)

Am vierten Tag nach der Auferstehung kehrte ein Essener Schneider von Yerushalayim nach K’far Nahum zurück und sagte, dass er mit der Menge auf dem Kalvarienberg gewesen war und Joshuas toten Körper ans Kreuz geschlagen gesehen hatte. Er berichtete aufgeregt, er hätte gehört, dass Maria Magdalena und andere Joshua gesehen hätten und Joshua hätte mit ihnen gesprochen. Der Schneider ging mit einigen anderen Essenern eilig zu Rayis Rabbi Samuel und erzählte ihm, was er gesehen und gehört hatte.

Am fünften Tag, eine Stunde vor Sonnenaufgang, während Is-shaak barfuß den Boden des Tempels wusch, erfüllte ein leuchtendes Licht den Raum und im Licht erschien Joshua. Der Gott-Mensch streichelte Is-shaaks Kopf in gewohnter Weise und betrat das Allerheiligste, ohne den Vorhang zu heben. Is-shaak rannte so schnell ihn seine Beine trugen zum Schlafzimmer des Rayis Rabbi Samuel und berichtete ihm atemlos, was er gesehen hatte: das Licht, die Gestalt Joshuas, seine Hand mit den Wundmalen, die seinen Kopf gestreichelt hatte. „Er ist gekommen!“, rief Is-shaak. „Er ist zu uns gekommen! In diesem Augenblick ist der Mshiha im Allerheiligsten!“ Noch in seinem Schlafanzug rannte Samuel mit Is-shaak zum Tempel. Der Tempel war von einem kräftigen, smaragdgrünen Licht erfüllt.

Der Rayis Rabbi hob den schweren Vorhang auf und dort stand Joshua, auf der dritten Stufe vor dem Altar. Seine Arme in die Höhe gestreckt, sagte er auf Griechisch: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.“

Der Rayis Rabbi warf sich dem Mshiha zu Füssen. Is-shaak und sein Bruder Manasseh, der während Is-shaaks kurzer Abwesenheit in den Tempel gekommen war, knieten beim Vorhang; ihre Stirnen berührten den Boden. Joshua umarmte Samuel und küsste ihn. Dann rief er die Novizen zu sich ins Allerheiligste. Er umarmte und küsste sie immer wieder auf ihre Augen. Dann sagte er zu ihnen: „Lasst uns zum Frühstück gehen.“

Im Esszimmer zeigte ihnen Joshua die Wundmale der Nägel und der Lanze in seiner Seite. Der Gott-Mensch aß Brot und Käse und trank warme Milch aus einer Schale. Damit wollte er zeigen, dass sein Körper grobstofflich und vom Tode auferweckt worden war. Unter den zahlreichen Essenern, die Joshua an jenem Morgen im Bistum gesehen hatten, waren auch einige seiner Heiler-Jünger. Zu ihnen und zum Rayis Rabbi sagte Joshua: „Geliebte, ihr alle! Ihr wisst, das Wort Mshiha heißt auf Griechisch Christus.

Die neue religiöse Gemeinschaft zur Anbetung Alahas wird Christentum genannt werden, und ihr, die ihr an mich glaubt, seid Christen.

Das Fundament der neuen religiösen Gemeinschaft wird die Liebe sein: Liebe zu Alaha und die Liebe zu allen Menschen.“

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und deinem ganzen Denken und du sollst deinen Nächsten lieben wie dein Selbst. (Matthäus 22:37-3)

Is-shaak brachte Joshua auf seinen Wunsch ein hölzernes Becken mit Wasser. Joshua tauchte seine rechte Hand in das Becken und berührte die Stirne des Rayis Rabbi und sagte: „Im Namen des Vaters und im Namen des Sohnes und im Namen des Heiligen Geistes.“ Nachdem er die Novizen Is-shaak und Manasseh mit Wasser getauft hatte, legte er beide Hände auf die Schultern des Rayis Rabbi, blies in sein Gesicht und sagte:

 „Ich taufe dich mit Feuer und mit Geist.“  Er wiederholte die Zeremonie mit Is-shaak und Manasseh. Dann sagte er zu Samuel: „Mir ist von Alaha alle Gewalt im Himmel und auf Erden verliehen. Geliebter Rayis Rabbi, was ich an dir getan habe, wirst auch du an anderen tun. Taufe Essener, Israeliten, Griechen, Römer und andere im Namen Alahas, des Vaters, im Namen des Sohnes, meinem Namen, und im Namen des Heiligen Geistes.

Petros wird der neuen religiösen Gemeinschaft, dem Christentum vorstehen. In diesen Zeiten und unter den heutigen Bedingungen ist er am besten geeignet, diese schwere Aufgabe zu übernehmen. Jeder meiner Jünger, meiner Apostel und meiner Heiler-Jünger, wird seine Pflicht gegenüber Alaha und gegenüber der Menschheit erfüllen, und zwar so wie er von Alaha inspiriert wird.

Ich werde zurückkehren. Jetzt aber muss ich in Yerushalayim mit meinen elf Aposteln sein und sie unterweisen. In etwa zwei Monaten werden sie mit meiner Mutter und Maria Magdalena nach K’far Nahum zurückkehren. Myriam Shalome und Shabbatai werden in etwa zwei Wochen nach Hause kommen.“

Nachdem er Is-shaak, Manasseh und über fünfzehn Essener Heiler-Jünger umarmt und geküsst und jedem „Shalama“ gesagt hatte, dematerialisierte er seinen auferstandenen Körper. Eine Woche nach der Auferstehung trafen sich die elf Apostel und vier Heiler-Jünger in dem großen oberen Raum, in dem Joshua sein letztes Mal eingenommen hatte. Dort hatte er bereits einmal seinen auferstandenen Körper in der Gegenwart seiner Mutter, Shabbatais, Aarons, Hannah Marias, Maria Magdalenas und Myriam Shalomes materialisiert. Thomas, der nicht dabei gewesen war, als Joshua zum ersten Mal seinen auferstandenen Körper manifestiert hatte, bezweifelte die Berichte der andern.

Simon der Kaaniter sagte zu ihm: „Lieber Thomas, der Mshiha materialisierte seinen auferstandenen Körper in meinem Zimmer im Bistum. Er umarmte und küsste mich. Ehe er zu mir gekommen war, hatte er den Rayis Rabbi Ephraim besucht. Sind wir nun alle Lügner oder Narren oder Träumer, Thomas? Joshua war genauso grobstofflich und wirklich wie du.“

Thomas antwortete: „Mein lieber Simon, es liegt mir fern, euch als Lügner zu bezeichnen. Könnte es jedoch sein, dass eure Liebe für Joshua Halluzinationen, Wahnvorstellungen erzeugte? Simon, ich habe mit meinen eigenen Augen Joshuas Körper gesehen, tödlich verwundet ans Kreuz geschlagen.

Verlangst du von mir, das Unglaubliche zu glauben? Ich werde nicht glauben können, dass Joshua noch lebt, bis ich mit meinen eigenen Fingern die Wunden an seinen Händen und Füssen und an seiner Seite befühlt habe. Ihr seid unter dem Einfluss von Maria Magdalenas Hysterie und glaubt deshalb, ihr hättet Joshua gesehen.“ In dem Augenblick materialisierte Joshua seinen auferstandenen Körper, erschien mitten unter seinen Aposteln und stand vor Thomas.

Thomas aber, einer von den Zwölfen, der auch den Namen Didymus führt, war nicht dabei gewesen, als Joshua gekommen war. Die anderen Jünger teilten ihm nun mit: „Wir haben den Mshiha gesehen!“ Er aber erklärte ihnen: „Wenn ich nicht das Nägel mal in seinen Händen sehe und meine Finger in das Nägel Mal und meine Hand in seine Seite lege, werde ich es nimmermehr glauben!“ Acht Tage später befanden sich seine Jünger wieder im Hause, und diesmal war auch Thomas bei ihnen. Da kam Joshua bei verschlossenen Türen, trat mitten unter sie und sagte: „Shlama!“ Darauf sagte er zu Thomas: „Reiche deinen Finger her und sieh dir meine Hände an; dann reiche deine Hand her und lege sie mir in die Seite und sei nicht ungläubig, sondern werde gläubig!“ Da antwortet ihm Thomas: „Mein Mshiha und mein Alaha!“

 Joshua erwiderte ihm: „Weil du mich gesehen hast, Thomas, bist du gläubig geworden. Selig sind die, welche nicht gesehen haben und doch zum Glauben gekommen sind!“ Noch viele andere Wunder- Zeichen hat Joshua vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgezeichnet stehen; diese aber sind niedergeschrieben worden, damit ihr glaubt, dass Joshua der Mshiha, der Sohn Alahas ist, und damit ihr durch den Glauben Leben in seinem Namen habt. (Johannes 20:24-31)

Joshua sagte zu seinen Jüngern: „Geht in alle Welt und lehrt alle Menschen das Evangelium der Wahrheit. Tauft die Gläubigen im Namen des himmlischen Vaters Alaha, in meinem Namen, im Namen des Sohnes, und im Namen des Heiligen Geistes.“

Joshua sagte zu seinen Jüngern: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden verliehen. Darum gehet hin und macht alle Völker zu meinen Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters Alaha, des Sohnes Alahas und des Heiligen Geistes. (Matthäus 28:18-19)

Und er wiederholte auf Lateinisch: Data est mihi omnis potestas in caelo et in terra; euntes ergo docete mnes gentes, baptizantes eos in nomine Patris, et Filii et Spiritus sancti. (Evangelium secundum Mattheum XXVIII:18-19) Viele Essener, Israeliten und andere waren Zeugen, wie Joshua mit seinen elf Aposteln und anderen Heiler-Jüngern von Yerushalayim nach Bethanien wanderte.

Hierauf führte Joshua seine Jünger hinaus bis in die Nähe von Bethanien, erhob dann seine Hände und segnete sie: während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde in den Himmel emporgehoben. (Lukas 24:50-51)

Nachdem Joshua seine Jünger gesegnet hatte, dematerialisierte er seinen auferstandenen Körper und fuhr auf in die Himmel. Seine Jünger kehrten voller Freude nach Yerushalayim zurück, wo sie einige Tage im Bistum mit Rayis Rabbi Ephraim verbrachten bevor sie nach K’far Nahum abreisten.

Und die Jünger warfen sich anbetend vor Joshua nieder und kehrten hocherfreut nach Yerushalayim zurück. Und die Jünger hielten sich beständig im Tempel des Essener Bistums auf, priesen, segneten und beteten zu Alaha und zum Mshiha Joshua. (Lukas 24:50-51)

Während Petros noch in Yerushalayim war, hatte er die zehn Apostel im Essener Tempel getauft und Stephanos als den elften. Auch Maria Magdalena, Hannah Maria, Aaron und Veronica wurden von Petros getauft. Dann kehrte Petros mit Joshuas Mutter, Maria Magdalena und den zehn Aposteln nach K’far Nahum zurück. Dort erfuhr Petros von Rayis Rabbi Samuel, dass Joshua ihn sowie Is-shaak und Manasseh getauft hatte. Obwohl die beiden Brüder noch sehr junge Novizen waren, kaum älter als Knaben, weihte sie Petros in das geistliche Amt eines christlichen Rabbi ein. Damit war ihnen die Vollmacht gegeben, im Tempel Gottesdienste zu halten, zu predigen, zu taufen und zu heilen.

Zu hunderten wurden die Essener in K’far Nahum, Bethsaida, Magdala und in anderen Dörfern und Städten Galiläas durch die Apostel getauft. Der Rayis Rabbi Ephraim und Stephanos ihrerseits taufte viele weitere Essener und auch Israeliten in Yerushalayim, Jerikho und Bethania.

Maria blieb einige Zeit in K’far Nahum, wo sie, unterstützt von Maria Magdalena, ihre Arbeit als Weiße Taube der Himmel fortführte und die Kranken und die Alten pflegte und umsorgte. Petros, Andreas und Shabbatai nahmen ihre Tätigkeit als Fischer wieder auf. Petros vernachlässigte die Aufgaben, die ihm Joshua anvertraut hatte, und beklagte sich oftmals bei den anderen, Joshua sei weggegangen und habe sie vergessen.

Nach seiner Himmelfahrt offenbarte sich Joshua – indem er seinen Körper materialisierte – abermals seinen Jüngern am See Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Es waren aber beieinander Petros und Thomas und Nathanael von Kana in Galiläa, und die Söhne Shabbatais, Yiacoub und Yiohannan, Andreas und Philippos und Matai. Sie waren auf dem Fischerboot von Petros. Da sagte Petros zu ihnen: „Ich will fischen gehen.“ Sie erwiderten ihm: „Dann gehen auch wir mit dir.“ Sie gingen hinaus und traten in das Schiff, und in derselben Nacht fingen sie nichts. Aber als es schon Morgen wurde, stand Joshua am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Joshua war. Da rief ihnen Joshua zu: “Kinder habt ihr nichts zu essen?“ Sie antworteten ihm: „Nein.“ Er aber sprach zu ihnen: „Werft das Netz zur Rechten des Schiffs, so werdet ihr finden.“ Da warfen sie und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr heraufziehen. Da sagte Yiohannan, welchen Joshua liebhatte, zu Petros: „Es ist der Mshiha!“

Als nun Petros hörte, dass es der Mshiha war, gürtete er den Rock um, denn er war nackt, und sprang in den See. Die anderen Jünger aber kamen mit dem Schiff, denn sie waren nicht ferne vom Lande, sondern bei zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie nun ausstiegen auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot. Joshua sagte zu ihnen: „Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!“ Petros stieg hinein und zog das Netz auf das Land voller großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerriss doch das Netz nicht. Nun sagte Joshua zu ihnen: „Kommt her und haltet das Mahl!“ Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: „Wer bist du?“ Denn sie wussten, dass es der Mshiha war. Joshua trat nun hin, nahm das Brot und gab es ihnen, desgleichen auch die Fische. Das war nun schon das dritte Mal, dass Joshua sich nach seiner Auferstehung von den Toten seinen Jüngern offenbarte.

Als sie nun das Mahl gehalten hatten, sagte Joshua zu Petros: „Simon Petros, Jonahs Sohn, liebst du mich mehr als diese?“ Petros sagte zu Joshua: „Ja, mein Mshiha, du weißt, dass ich dich liebhabe.“ Da sagte der Gott-Mensch zu Petros: „Weide meine Lämmer!“ Darauf fragte ihn Joshua zum zweiten Mal: „Petros, Jonahs Sohn, liebst du mich?“ Und Petros sagte zu Joshua: „Ja, mein Mshiha, du weißt, dass ich dich liebhabe.“ Und Joshua spricht zu Petros: „Weide meine Schafe!

Zum dritten Mal fragte ihn Joshua: „Petros, Jonahs Sohn, hast du mich lieb?“ Da wurde Petros betrübt, weil er zum dritten Mal fragte: „Hast du mich lieb?“ und antwortete ihm: „Mshiha, du weißt alles, du weißt auch, dass ich dich liebhabe, mein Mshiha, mein Alaha, ich habe dich lieb.“ Da sagte Joshua zu Petros: „Weide meine Schafe! Folge mir nach! (Johannes 21:1-7)

Petros schaute Yiohannan, der in seiner Nähe stand an, und sagte zum Gott-Menschen: „Mshiha, du hast mir Vollmacht über alle in deiner neuen Gemeinschaft zur Anbetung Alahas gegeben und du hast mich gebeten deine Anhänger zu führen. Welche Rolle fällt Yiohannan zu?

Joshua sagte zu Yiohannan: „Du sollst verweilen bis ich zu dir komme.“ Zu Petros sagte er: „Jeder von euch soll tun, wozu er von Alaha inspiriert wird. Wenn ich Yiohannan bitte, zu warten bis ich zu ihm komme, was hat das mit dir zu tun, Petros? Folge du mir nach.“

 Viele Jünger Joshuas und viele andere Menschen hat Joshua im Laufe der Zeit in seinem auferstandenen und wieder materialisierten Körper besucht und Seine göttliche Majestät, der König der Himmel und der Erde, der Mshiha, Joshua, besucht uns heute noch.

  1. Kapitel Aus Joshua Immanuel der Christus: Sein Leben auf Erden und seine Lehre von Dr. Stylianos Atteshlis – The Stoa Series P.O.Box 8347, 2020 Nicosia – ISBN 9963-8162-3-1 Nachwort
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7. Juni – Frieden und Demut

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 7. Juni – Frieden und Demut

Demut     Frieden

Ruhe und Bescheidenheit verschaffen Freuden, die dem Eigensüchtigen und Stolzen nicht zugänglich sind. Tolstoi

Die Pflanze und der Pfahl                                von Leonardo da Vinci

Eine Pflanze, die üppig blühend himmelan wuchs mit ihrem Federbusch von zarten Blättern, ertrug nur schwer neben sich die Anwesenheit eines vertrockneten Pfahles. „Pfahl, du kommst mir zu nahe! Könntest du nicht beiseite gehen?“ Der Pfahl tat, als ob er nichts gehört hätte, und antwortete nicht.

Darauf wandte sich die Pflanze an die Dornenhecke, welche sie umgab: „Hecke, könntest du dir nicht einen anderen Ort suchen? Du langweilst mich“. Die Hecke tat als ob sie nichts gehört hätte, und antwortete nicht.

„Schöne Pflanze“, sagte schliesslich eine Eidechse, ihr Häuptchen hebend und von oben auf sie herabsehend, „siehst du nicht, dass der Pfahl dich aufrecht stehend macht? Begreifst du nicht, dass die Hecke dich gegen schlechte Gesellschaft schützt“?

Fürchte die Demütigung nicht, wenn du sie demütig annehmen kannst – es wird dir vielfach mit dem geistigen Segen gelohnt werden, der aus deiner Demut stammt. Tolstoi

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6. – Juni – Böses bringt Böses

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Juni – Böses bringt Böses

Liebe   Böses   Wahrheit

dog-1367297__180Wenn du einen Ball in die Luft wirfst, bleibt er nicht oben, sondern kehrt zum Boden zurück; ebenso kehren all deine guten oder schlechte Taten in einer anderen Form, je nach dem Verlangen deines Herzens, zu dir zurück, egal, welchen Weg du einschlägst. Buddhistische Weisheit

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Eine böse Tat ist nicht nur vernichtend für die Seele, sondern kehrt meistens zurück und beschert dem Übeltäter Böses. Tolstoi

Böses tun ist ebenso gefährlich, wie ein wildes Tier zu reizen. In den meisten Fällen kehrt das Böse auf der Erde auf die schlimmste, gröbste Weise zum Übeltäter zurück. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: „Oft habe ich gesagt, daß keiner nach seinem Tod sich in eine Hölle oder in ein Paradies begeben wird, in der oder in dem er sich nicht bereits zu Lebzeiten befindet. Was bringen uns denn alle diese Illusionen?  Versuchung! Habt ihr euch einmal überlegt, was „Versuchung“ bedeutet? Ist Versuchung ein Dämon? Nein, es ist ein Zustand. Und ER hat nicht gesagt: „Führe uns nicht in Versuchung!“ Seine Worte hießen vielmehr: „Und laß nicht zu, daß wir in Versuchung geraten! Und befreie uns von dem Bösen!“

Dazu müssen wir verstehen, was „Böses“ ist. Was ist „Versuchung“? Wir stehen unter der Macht unserer Gefühle, unserer Wünsche, unserer Schwächen. Und ER sagte: „Betet und wachet!“, das heißt: paßt auf, gebt acht, untersucht, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Weiterlesen

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5. Juni – Wahrnehmung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 5. Juni – Wahrnehmung

36. Kapitel Joshua – Die Auferstehung       Gedanken

creation-of-man-1159966_960_720Wenn wir sagen, die äussere Welt existiere nur so, wie wir sie sehen, leugnen wir, dass es andere Wesen mit anderen Sinnen gibt als die unseren. Tolstoi

In Wirklichkeit ist die äussere Welt an sich gar nicht so, wie wir sie sehen, und daher ist alles Materielle in der Welt unbedeutend. Was ist denn von Bedeutung? Das, was überall, jederzeit und für alle Menschen existiert: Der göttliche Funke, der geistige Ursprung des Lebens. Tolstoi

Es gab keine Zeit, in der die Universen, die Welten der Existenz und die Himmel nicht existierten. Joshua 17/60

In jedem lebenden Wesen und in allem, was in der grobstofflichen Welt lebt, ist Alaha die Mitte. Joshua 17/70 

Wenn ich den Blick auf einen Gegenstand werfe, versuche ich, seine äussere Form mit einer Vorstellung zu verbinden, die ich bereits im Kopf habe. Ich sehe etwas Weisses am Horizont und denke: Dort in der Ferne steht eine weisse Kirche. Verleihen wir nicht allem, was wir in der Welt sehen, eine bereits in unserer Vorstellung bestehende Form, die wir aus unserem bisherigen Leben mitbringen? Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Was ist unsere alltägliche Persönlichkeit ? Natürlich die Gesamtsumme all unserer Elementale (Gedankenformen). Es ist die Art und Weise, wie wir zum jetzigen Zeitpunkt fühlen, denken und leben. Was aber ist die Verbindung zwischen unserem Unterbewusstsein und unserer Persönlichkeit? Wenn wir diese Dinge untersuchen, werden wir herausfinden, daß nichts, was nicht in unserer Persönlichkeit existiert, nicht auch in unserem Unterbewußtsein lebt. Unser Unterbewußtsein also, hat noch weitere Plätze – nämlich die Lebenskraft die uns durch den Herrn gegeben wird.

Diese Kraft, die die Erzengel gebrauchen, um unsere Körper aufzubauen, dieselbe Kraft die wir auch gebrauchen, und zwar meistens auf eine dumme Art und Weise, indem wir negative Elementale erschaffen. Weiterlesen

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4. Juni – Unabhängig Denken

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 4. Juni – Unabhängig Denken

Liebe   Leiden   Denken   Wahrheit

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Will man das bestehende Böse im Leben ausrotten, kann man nur damit beginnen, die Religionen so offenzulegen, dass jeder Mensch auf der Welt das religiöse Leben durchschauen und religiöse Wahrheiten entdecken, besprechen und schaffen kann. Tolstoi

Der Mensch sollte dienen und sich entscheiden, wessen Diener er sein will: Dient er seinen Leidenschaften, dann wird er zum Diener anderer Menschen; dient er jedoch seinem eigenen inneren göttlichen Geist, dann ist er allein Gottes Diener. Es ist besser, einen größeren Herrn zu haben. Tolstoi

Religiöses Leben beinhaltet sich selbst ein Licht zu sein. Das heißt, keine äußere Autorität. Krishnamurti

Denken was wahr, und fühlen was schön, und wollen was gut ist: darin erkennet der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens. Platon

Wer wenig denkt, der irrt viel. Leonardo da Vinci

last-supper-1921277_1920Aufgrund der heutigen Verzerrungen, Verdrehungen und Missverständnisse des Christentums ist unser Leben schlimmer als das der Heiden geworden. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Die Hierarchie der christlichen Kirche verdrehte regelmäßig die Lehren des Gott-Menschen, um sie in den Dienst ihrer persönlichen Interessen zu stellen. Als Essener unterrichtete der Gott-Mensch seine Essener Jünger vorwiegend auf Altgriechisch. Er lehrte das Gesetz der Liebe. Daskalos Einleitung: Joshua

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3. Juni – Die Menschheit

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 3. Juni – Die Menschheit

Liebe   Böses   Seele  

 

Alle Lebewesen sind miteinander verbunden, ob sie es wissen oder nicht. Tolstoi

 

Das Gute und das Böse des einzelnen haben beide die Macht, Gutes oder Böses in der ganzen Welt zu verbreiten. Tolstoi

 

     patriot-69492__180Mahatma Gandhi: Die sogenannte „große Seele“ kämpfte ohne Waffen und Gewalt für den Frieden seiner Landsleute. Er veränderte die Welt, indem er die Inder in seinem Land sowie in Südafrika in die Unabhängigkeit leitete. Mahatma Gandhi – Pilger des Friedens 

Liebe die ganze Menschheit !   

Liebe die ganze Menschheit.
Hilf allen Lebewesen.
Sei glücklich. sein liebenswert.
Sei eine Quelle unerschöpflicher Freude.
Erkenne Gott und das Gute in jedem Gesicht.
Kein Heiliger ist ohne Vergangenheit,
kein Sünder ohne Zukunft.

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2. Juni – Bescheidenheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Juni – Bescheidenheit

Bescheidenheit     Barmherzigkeit

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Krishnamurti: Die Herausforderung sich zu ändern

Keine äussere Macht kann dich bescheiden machen. Es gibt nur eine Möglichkeit, bescheiden zu sein: Denke nicht über dich nach, sondern darüber, wie du Gott und anderen dienen kannst. Tolstoi

Wer nach Weisheit sucht, ist bereits weise; wer glaubt, er habe die Weisheit gefunden, ist töricht. Weisheit des Ostens

Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden. Platon

Ein jeder bedarf, sofern er wirklich Mensch ist, der Barmherzigkeit Gottes. Origines

Nichts Hohes erreicht ein Künstler, der nicht an sich selber zweifelt. Leonardo da Vinci

Was ist wirklich sehr wichtig für uns? Ein Selbst-Bewusstsein zu entwickeln, das von unserem materiellen Körper unabhängig ist. Ich denke, das ist wirklich die wichtigste Lektion, die wir lernen sollten. Daskalos

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1. Juni – Arbeit und Vergnügen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. Juni – Arbeit und Vergnügen

Arbeit

girl-1349268__180Tue lieber nichts, als Schaden anzurichten. Tolstoi

Arbeit und Vergnügen sollten miteinander abwechseln; sie erfüllen das Leben mit Freude, obwohl nicht jede Arbeit und jedes Vergnügen das vermag. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua sagte: „Alaha hat euch zwei Hände zum Arbeiten gegeben, nicht zum Töten, und zwei Füsse zum Gehen, und nicht, um andere zu treten. Wenn ihr zornig oder aufgebracht seid, werdet still und ruhig und versichert euch, dass ihr richtig denkt und die Dinge im Licht seht und nicht auf die bösen Einflüsterungen des Egoismus der Persönlichkeit hört.  Joshua 18/21 – Daskalos

Ein Mensch, von Arbeit überhäuft,
indes die Zeit von dannen läuft,
hat zu erledigen eine Menge,
und kommt, so sagt man, ins Gedränge.
Inmitten all der Zappelnot trifft ihn der Schlag, und er ist tot.
Was grad so wichtig noch erschienen, fällt hin:
Was bleibt von den Terminen?
Nur dieser einzige zuletzt:
Am Mittwoch wird er beigesetzt –
und schau, den hält er pünktlich ein,
denn er hat Zeit jetzt, es zu sein. Eugen Roth

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31. Mai – Unzufriedenheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 31. Mai – Unzufriedenheit

Glauben   Verstand    Krankheit

crane-1231072__180Du musst an die Möglichkeit des Glückes glauben, um glücklich zu sein. Tolstoi

Ein Mensch, der Luxus nicht gewohnt ist, sondern Luxus ganz zufällig erworben hat, gibt oft vor, er sei für ihn selbstverständlich, überrasche ihn nicht und er kümmere sich nicht darum, um sich in seinen eigenen und in den Augen anderer wichtiger zu machen. Gleichermassen gibt ein dummer Mensch vor, das Leben langweile ihn und er könne etwas Interessanteres finden. Tolstoi

Ein Leben, das man nicht hinterfragt, ist nicht lebenswert. Platon

So ist es besser, das vollkommene Leben zu suchen und dabei unterwegs zu sterben, als mit dem Suchen nach der Vollkommenheit nicht einmal den Anfang zu machen. Origines

Binde deinen Karren an einen Stern. Leonardo da Vinci

Wir haben kein Recht, mit dem Leben unzufrieden zu sein. Wenn wir meinen, dass wir mit dem Leben unzufrieden sind, sollte uns dies als Anlass dienen, mit uns selbst unzufrieden zu sein. Tolstoi

Die schlimmste Krankheit ist die Unzufriedenheit. Daskalos

Wilhelm Busch – Kritik des Herzens

Früher, als ich unerfahren
Und bescheidener als heute,
Hatten meine höchste Achtung
Andre Leute.

Später traf ich auf der Weide
Ausser mir noch mehrere Kälber,
Und nun schätz‘ ich, sozusagen,
Erst mich selber.

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30. Mai – Land

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. Mai – Land

Als mich Mutter Helvetia in ihre Arme nahm        Mitgefühl

homeless-589826_960_720In unserer Gesellschaft kann der Mensch nicht leben, ohne für seinen Schlafplatz zu bezahlen. Nur auf der Strasse hat er das Recht, Luft, Wasser oder Sonne umsonst zu bekommen. Als einziges Recht steht ihm zu, auf dieser Strasse zu gehen; bis er müde wird oder nicht mehr gehen kann, muss er weitergehen. Tolstoi

Die Menschen streben in dieser Welt nicht nach dem, was wahrhaft gut ist, sondern nach dem Besitz vieler Dinge, die sie ihr Eigentum nennen. Tolstoi 

snail-2084656__340Das Land kann ebenso wenig wie die Person des Menschen ein käuflicher Gegenstand sein. Hinter dem Kauf und Verkauf von Land steckt der verborgene Kauf und Verkauf der Person. Tolstoi

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Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab. Leonardo da Vinci

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29. Mai – Das Innere

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. Mai – Das Innere

Verstand   Wahrheit   Seele

faded-986898__180Das Leben ist das begrenzte Verständnis, das wir von diesem ewigen, grenzenlosen Geist haben, den Zeit und Raum nicht einengen können und der weder an räumliche noch zeitliche Ereignisse gebunden ist. Tolstoi

 

hourglass-1288828__180Die Erde unter meinen Füssen ist kalt und gefroren, riesige Bäume stehen um mich herum; über meinem Kopf ist der neblige, kalte Himmel. Ich spüre meinen Körper, ich merke, wie mein Verstand mit verschiedenen Gedanken beschäftigt ist. Gleichzeitig weiss ich, dass das alles, diese ganze frostkalte Welt, die Bäume, der Himmel, mein Körper und meine Gedanken, durch Zufall entstanden ist, dass diese Welt vorübergehend und die Schöpfung meiner fünf Sinne ist. Tolstoi

topsy-turvy-world-1289059__180Die Welt die ich mir erschaffen habe, existiert nur, weil ich ein Teil von ihr bin, und deshalb löse ich mich von ihr. Ich weiss, dass ich sterben könnte, doch die Welt verschwindet nicht. Der Tod wird einiges in mir verändern, und wenn ich auch nicht völlig vernichtet werde, werde ich doch zu einem anderen, von dieser Welt getrennten Wesen. Jetzt verstehe ich mich; dann aber geschieht etwas völlig anderes in meinem Inneren. Und es gibt möglicherweise eine grenzenlose Zahl solcher Wesen, die getrennt von dieser Welt existieren. Tolstoi

Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf. Leonardo da Vinci

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28. Mai – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. Mai – Reichtum

Reichtum

Du sollst die Armen nicht so sehr achten als dich vielmehr ihrer erbarmen. Ein Reicher sollte nicht stolz auf seinen Reichtum sein; er sollte sich dessen schämen. Tolstoi

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt. Albert Einstein

Des Mystikers Sicht: 24.Kapitel aus Joshua: Kapitel: Maria Magdalena

 Joshua, der Herr der Vergebung, rettet eine Frau, die wegen Ehebruchs angeklagt ist.  Rückkehr nach K’far Nahum. Er treibt Dämonen aus Maria Magdalena aus. Der Gott-Mensch unterrichtet und heilt.

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater sie auch euch vergeben. (Matthäus 6:14)                    

Am nächsten Tag, nach dem Morgengottesdienst, wurde Joshua im einem Wohnzimmer von einem Pharisäer und einem israelitischen Heiler-Jünger erwartet. Der Pharisäer bat Josua, früh am nächsten Nachmittag einen Vortrag in der Halle der israelitischen Synagoge neben dem israelitischen Tempel zu halten. Joshua war einverstanden.

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27. Mai – Gerissenheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. Mai – Gerissenheit

Verstand   Wahrheit   Gewissen

beaded-curtain-941389__180Siehst du, dass man eine Tat mit einer spitzfindigen Argumentation erklärt, dann kannst du sicher sein, dass sie schlecht ist. Die Entscheidungen des Gewissens sind stets gerade und einfach. Tolstoi

Macht von Eurem Verstand Gebrauch, gebraucht Eure Vernunft, um die Wahrheit zu finden. Daskalos

Meistens ist das gesamte Trachten des Menschenverstandes nicht darauf ausgerichtet, die Wahrheit zu offenbaren, sondern die Wahrheit zu verschleiern, Aus der Fähigkeit des Verstandes, so etwas zu tun, entspringen die meisten Versuchungen. Tolstoi

Tue, was du tust, aber denke an die Folgen – Unter allen Menschen, die du im Laufe deines Lebens kennen lernst, bist du die einzige, die du nie verlässt und nie verlierst. Auf die Frage nach dem Sinn deines Lebens bist du die einzige Antwort. Für die Probleme deines Lebens bist du die einzige Lösung…

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26. Mai – Gut Sterben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. Mai – Gut Sterben

Seele    Sterben – Tod

Die wichtigsten Worte hat Christus unmittelbar vor seinem Tod gesagt, als er seinen Peinigern vergab, die nicht wussten, was sie taten. Die Worte und Taten des Sterbenden haben einen grossen Einfluss auf andere, deshalb ist es wichtig, sowohl gut zu leben als auch gut zu sterben. Ein guter Tod tilgt die Sünden eines schlechten Lebens. Tolstoi

Jede Seele ist unsterblich; denn das stets bewegte ist unsterblich. Platon

Diese sichtbare Welt enthält einen Unterricht über die unsichtbare Welt. Origens

Während ich glaubte, ich würde lernen, wie man leben soll, habe ich gelernt zu sterben. Leonardo da Vinci

Im Augenblick des Todes sieht der Mensch eine Kerze, in deren Licht er das Buch eines Lebens voller Probleme, Lügen, böser Taten und Missgeschicke liest. Und im Moment des Sterbens beleuchtet die Kerze die ganze Welt mit einem hellen, klaren Schein, sie erhellt alle Winkel des Menschenlebens, sogar jene Winkel, die stets in der Dunkelheit lagen. Dann hört man ein kleines Geräusch, die Kerze erlischt, und ihr Licht verschwindet für immer. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua: „Der Mensch fürchtet den Tod, weil er in der Illusion lebt, dass er der grobstoffliche Körper ist, und dieser Körper muss früher oder später vergehen. Meine Geliebten, Kinder Alahas, Bild und Ebenbild unseres himmlischen Vaters, wacht auf, erkennt die immer währende Wirklichkeit.

Ihr seid nicht eure grobstofflichen Körper. Ihr seid nicht nur Fleisch, Knochen, Blut, Haut und Haar. Sogar die Tiere haben das alles. Doch ihr seid selbst-bewusste Wesen und kein Tier ist das. Jeder Mensch SOLLTE und KANN in seinem Bewusstsein seine göttliche Natur, das Geist-Seelen-Ich-Selbst, entfalten.“  Joshua 26/31-34 – Daskalos

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25. Mai – Böse Zungen

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. Mai – Böse Zungen

Verstand  Glauben  Wahrheit

snake-1289131__180Höre nie auf Menschen, die andere tadeln und Gutes über dich sagen. Tolstoi

Denke nach, bevor du etwas sagst; nur dann bist du gelassen, freundlich und liebevoll. Je gereizter du bist, desto aufgeregter wirst du, und umso mehr musst du darauf achten, nicht mit Worten zu sündigen, indem du andere beschimpfst. Tolstoi – Grossvater und ich

Sehnsucht von Wilhelm Busch

Schon viel zu lang
Hab ich der Bosheit mich ergeben.
Ich lasse töten, um zu leben,
Und bös macht bang.

Denn niemals ruht
Die Stimme in des Herzens Tiefe,
Als ob es zärtlich klagend riefe:
Sei wieder gut.

Und frisch vom Baum
Den allerschönsten Apfel brach ich.
Ich biß hinein, und seufzend sprach ich
Wie halb im Traum:

Du erstes Glück,
Du alter Paradiesesfrieden,
Da noch kein Lamm den Wolf gemieden,
O komm zurück!

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24. Mai – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit  – 24. Mai – Liebe

Liebe  Glauben

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Die Liebe ist eine der Manifestationen Gottes im Menschen. Tolstoi

Dein ganzes Tun sei von Liebe erfüllt. Tolstoi

Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch. Mark Twain

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. Aristoteles

Liebe ist die Sehnsucht nach der Ganzheit,
und das Streben nach der Ganzheit wird Liebe genannt. Platon

 Des Mystikers Sicht: Joshua: „Ich bin Mensch geworden im Einklang mit Alahas Willen und aus meinem eigenen freien Willen, um die Menschen zurück zu Alaha zu führen, um alle Menschen zurück zu ihrer Göttlicher Natur zu führen.“ Vorwort Joshua 

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23. Mai – Zufriedenheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit  – 23. Mai – Zufriedenheit

Zufriedenheit

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Geben wir uns mit den kleinen Dingen im Leben zufrieden. Je weniger wir brauchen, desto weniger Schwierigkeiten haben wir. Tolstoi 

camel-1632240__340Des Mystikers Sicht: Joshua segnete die Versammelten und sagte: „Meine Geliebten, ihr alle, Alahas Königreich ist auf Erden. Es ist überall und in jedem lebenden Geschöpf. Alahas Königreich ist in den Samen, den Samen jeglicher Art von Pflanzen; Alahas Königreich ist in der Eizelle, in den Eizellenagriculture-1238461__180en aller Insekten, Reptilien, Fische und Wasservögel; und in den Eizellen aller Vögel, die in die Lüfte steigen. Alaha gewährt seiner ganzen Schöpfung, auf Grund Seiner Schaffensfreude, Seine Schöpferkraft und Seinen Segen.“ Aus Joshua  23. Kapitel: Herr der Vergebung

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22. Mai – Fortschritt

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. Mai – Fortschritt

Seele

one-of-the-smallest-wild-bees-1374618__180Alles wahrhaft Grosse geschieht langsam und unmerklich. Tolstoi

Die grössten Veränderungen in der Welt gehen langsam und stetig und nicht mit Explosionen und Revolutionen vor sich. Dasselbe geschieht im Inneren eines jeden Menschen. Tolstoi

Des Mystikers Sicht:  Joshua : „Wenn ein Mensch sein Bewusstsein auf die Ebene des Selbst-Bewusstseins hebt…

Joshua: „Die meisten Menschen leben instinktiv und unterbewusst, obwohl sie meinen, bewusst zu leben. Wenn ein Mensch sein Bewusstsein auf die Ebene des Selbst-Bewusstseins hebt –  Bewusstsein des wahren Seelen-Ego-Selbst und nicht des Selbst der Persönlichkeit  –  und dann Selbst-Überbewusstsein entwickelt, kann er in selbst-bewusste Verbindung mit den Erzengeln treten. Er wird sie sehen und auch in seiner eigenen Sprache sprechen hören. Die Erzengel haben eigene Sprachen, Sprachen der Liebe.

Und wenn ein Mensch Selbst-Überbewusstsein erlangt und dadurch heimkehrt – heim zu seiner eigenen Natur, der Natur seines Geist-Seelen-Ego-Selbst – welch grosse Freude herrscht dann unter seinen Erzengeln in den Himmeln.

Ein Mensch mag wohl sein kleines Persönlichkeitsselbst in die sieben Schleier der Dunkelheit, seine schlechten Elementale, hüllen, sein Schutzerzengel wird ihn jedoch getreulich beschützen. Jedem Menschen ist die Möglichkeit gegeben, zu bereuen und die Kraft zu finden, die Schleier der Dunkelheit abzuwerfen.

Aus diesem Grunde bin ich in die Welt der Existenz gekommen als Menschensohn und doch in meiner El Shaddai Selbstheit geblieben, im Eins-Sein Alahas.

Ich bin Mensch geworden im Einklang mit Alahas Willen und aus meinem eigenen freien Willen, um die Menschen zurück zu Alaha zu führen, um alle Menschen zurück zu ihrer Göttlichen Natur zu führen.“ Joshua 19/ 51-55

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21. Mai – Gutes Tun

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. Mai – Gutes Tun

Gottes Gesetz   Gedanken   Das Gute 

Feiere jeden neuen Tag mit einer guten Handlung, einer guten Tat. Das ist die beste Art, einen neuen Tag zu beginnen. Tolstoi

cat-1329956__180Tust du etwas Gutes, dann sei dankbar, dass du Gelegenheit hattest, es zu tun. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua segnete die Versammelten und sagte: „Meine Geliebten, ihr alle, Alahas Königreich ist auf Erden. Es ist überall und in jedem lebenden Geschöpf. Alahas Königreich ist in den Samen, den Samen jeglicher Art von Pflanzen; Alahas Königreich ist in der Eizelle, in den Eizellagriculture-1238461__180en aller Insekten, Reptilien, Fische und Wasservögel; und in den Eizellen aller Vögel, die in die Lüfte steigen. Alaha gewährt seiner ganzen Schöpfung, auf Grund Seiner Schaffensfreude, Seine Schöpferkraft und Seinen Segen.“ Joshua 23/33 

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20. Mai – Freiheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. Mai – Freiheit

Freiheit   Verstand   Arbeit

Für Mensch und Tier, ja sogar für jedes Lebewesen birgt das Wort „Freiheit“ weder Logik noch Sinn, weil das ganze Leben durch vielerlei Zwänge eingeschränkt ist. Dennoch kann der Mensch, wenn er sich als geistiges Wesen versteht, nicht mehr sagen, er sei unfrei. Die Idee der Unfreiheit lässt sich nicht auf Verstand, Gewissen und Liebe anwenden. Tolstoi

Das Böse existiert nicht an sich in der materiellen Welt; das Böse existiert für jeden Menschen, der das Gute erkennt und die Freiheit hat, zwischen Gut und Böse zu wählen. Mark Aurel

Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Joh 8,32

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19. Mai – Die Goldene Regel

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. Mai – Die Goldene Regel

Weisheit

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Die Grundlage aller Religionen ist die dieselbe. Tolstoi

Wenn du mit anderen zusammenstösst, dann denke an die Goldene Regel: Tue andern das, wovon du möchtest, dass sie es dir tun. Danach sollst du leben. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua: „Euer Herz ist das Tor, das in das Königreich der Himmel führt, und die goldenen Schlüssel, die dieses Tor öffnen, sind die Liebe zu Alaha und die Liebe zur Menschheit. Beide Schlüssel werden benötigt, um das Tor zu den Himmeln zu öffnen.“ Joshua 14/4 – Daskalos

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18. Mai – Das Göttliche im Inneren

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. Mai – Das Göttliche im Inneren

Denken   Gegenwart   Seele

art-painting-285919__180Man kann nicht sagen, das Wissen um das göttliche Wesen deiner Seele verleihe dir Macht, denn dieses Wissen hebt dich auf eine Ebene, die über alle Vorstellungen von Stärke oder Schwäche und damit auch Macht hinausgeht. Tolstoi

 

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Als Naturwesen bleibt der Mensch an den Körper gebunden, als Geisteswesen aber hat er Flügel. Platon

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Verschiedene Gestalten nämlich hat der Logos, und er zeigt sich jedem, wie es für den Sehenden förderlich ist, und keinem erscheint er über das hinaus, was der Sehende fassen kann. Origenes

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Kein einziger Mensch ist bloß ein verlorenes Teilchen im Weltall. Jeder einzelne Mensch ist von Gott, unserem Vater, geliebt und ihm mit Namen bekannt. Leonardo da Vinci

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Wer kann dir schaden, und wer ist mächtiger als du, wenn du mit Gott vereint bist? Und das kannst du sein. Tolstoi

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Des Mystikers Sicht: Aus Joshua 14/1-10

light-1920137_960_720Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Denken. Du sollst alle Menschen lieben wie dich selbst.  (Lukas 10:27

Es war ein Sabbat im Monat Tammuz (Juli). Der Essener Tempel in K’far Nahum war voll von Zuhörern. Yiassounai sprach die Gebete in Griechisch, während Joshua und der Rayis Rabbi Samuel im Allerheiligsten in stillem Gebet Alaha dankten. Samuel verbrannte Weihrauch mit seinem Neffen Issaak und Joshua ging zur Kanzel, streckte seine Hände der versammelten Gemeinde entgegen und sprach:

„Das Königreich der Himmel ist in eurem Ego-Geist-Seelen-Wesen.

Das Königreich der Himmel ist auch in eurer Persönlichkeit, wenn ihr euer Leben auf Alaha einstimmt.

Euer Herz ist das Tor, das in das Königreich der Himmel führt, und die goldenen Schlüssel, die dieses Tor öffnen, sind die Liebe zu Alaha und die Liebe zur Menschheit. Beide Schlüssel werden benötigt, um das Tor zu den Himmeln zu öffnen. Weiterlesen

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17. Mai – Verleumdung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 17. Mai – Verleumdung

Verstand   Glauben   Leiden

Dem hl. Franz von Assisi liegt die grösste Freude darin, dass du alles aushalten und sogar Verleumdungen und körperliche Schmerzen ertragen kannst und am Ende dennoch keinen Groll wegen dieser Leiden, sondern Freude empfindest, weil du den Glauben hast; diese Freude können weder schlechte Menschen noch dein eigenes Leiden zerstören. Tolstoi

Der Tadel und die Kritik der anderen sind schlecht. Gleichzeitig sind sie jedoch verständlich und als einzige Prüfung deiner Liebe zu Gott und zu deinem Nächsten sehr wertvoll. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua: „Ich werde beweisen, dass ein Mensch nicht sein grobstofflicher Körper ist, sondern eine unsterbliche Seele.“

Während der letzten fünf Tage lehrte der Gott-Mensch seine Jünger und andere, die kamen um ihn zu hören, dass sie jederzeit und unter allen Umständen ihre Ruhe bewahren müssten.

Er sagte ihnen immer wieder: „Lasst euren Seelenfrieden nie durch den menschlichen Dämon des Zornes stören, nicht einmal in seiner mildesten Form als einfache Beschwerde gegen jemanden.

Macht euren grobstofflichen Körper zum Tempel Alahas. Die heiligen Erzengel sind in ihm und erhalten ihn für euch.

Macht euer Herz zum Allerheiligsten Alahas und lasst auf dem Altar eures Herzens eine Lampe leuchten, in der die unauslöschliche Flamme der Liebe brennt. Diese Flamme ist eure Liebe zu Alaha und zu allen seinen Kindern.

Ich habe euch gelehrt, jene zu lieben, die sich eure Feinde nennen. Liebet sie und betet für sie zu eurem Vater Alaha, denn sie benötigen eure Liebe und Gebete am meisten. Weiterlesen

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16. Mai – Wahre Religion

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. Mai – Wahre Religion

Glauben   Denken   Gottes Gesetz

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Selbst-Eroberung ist der grösste Sieg. Platon

Die Menschheit hat nie ohne Religion gelebt und kann ohne sie niemals leben. Tolstoi

Meine Religion ist die Liebe zu allen Lebewesen. Tolstoi

Hat jemand Probleme, so kann es nur einen tieferen Grund dafür geben: den Mangel an Glauben. Dasselbe trifft auch auf menschliche Gesellschaften als Ganzes zu. Tolstoi

Wer über die Absichten des jüdischen Gesetzgebers gründlich nachdenken und seine Gesetzgebung mit der der übrigen Welt vergleichen will, wird finden, dass kein Volk der Welt mehr als das jüdische zu bewundern ist. Origenes

Liebe siegt über alles! Leonardo da Vinci

Die Religion ist die notwendige und erste Grundbedingung im Leben eines verständigen Menschen. Tolstoi

leonardo-da-vinci-1125056_960_720Des Mystikers Sicht: „Es gab in der Vergangenheit viele erleuchtete Menschen, in allen Teilen der Welt, in China, in Indien …. Etwa Lord Buddha – er lebte 500 Jahre vor Christi Geburt. Ich bezeichne ihn als den größten Propheten. Bevor er „hinüber ging“, sagte er zu seinem Schüler Ananda: „In 500 Jahren wird Ishwar“ – das heißt Gott – „selbst ein menschliches Wesen werden. Dies hatten die Weisen und die Könige im Sinne als sie sich aufmachten, Joshua, das neugeborene Kind anzubeten und ihm zu huldigen. – Alle diese erleuchteten Menschen in der Vergangenheit sprachen über die relative Wahrheit auf ihre eigene Art. Sie erklärten, was ein menschliches Wesen ist, was die Universen sind und was Gott ist. Es spielt keine Rolle, wenn die Hindus ihn „Ishwar“ nennen, die Chinesen „Tao“, die Griechen „Theós“, die Essener und Araber „Allaha“ sowie die modernen Menschen „Gott“. Das alles sind Wörter. Das was  ist,  ist die Absolute Unendliche Seinsheit, die Absolute Unendliche Selbstheit.“  Daskalos –  21.2.1994

Wer die Natur betrachtet, wird vom Geheimnis des Lebens gefangen genommen. Albert Schweitzer 

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15. Mai – Wahrheit

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 15. Mai – Wahrheit

Wahrheit

obelisk-619827__340Die verbreiteste und häufigste Täuschung ist der Wunsch, nicht andere, sondern dich selbst zu täuschen. Ein so geführtes Leben ist das schädlichste. Tolstoi

Einer der häufigsten Fehler ist der Glaube, du könntest ohne Wahrheit leben. Die inneren und äusseren Folgen der kleinsten Lügen sind gewöhnlich schädlicher als das kleine Unbehagen, das sich einstellt, wenn man sofort die Wahrheit sagt. Tolstoi

Der Tugendhafte begnügt sich, von dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht. Platon

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt. Origines

Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. Leonardo da Vinci

Ich habe viele Namen, ich habe diese Welt besucht vor der atlantischen Katastrophe, die ihr die Sintflut nennt. Ich lehrte Salomo die Weisheit, diskutierte mit Sokrates und besuchte Pythagoras. Ich habe kein Alter. Graf von St. Germain

Wahrheit ist nicht Tugend, sondern das Fehlen von Lastern. Tolstoi

 

D I E   W A H R H E I T  gehört niemandem eher gehören wir der Wahrheit. Daskalos

Welches Geheimnis kann man hinter diesen Perönlichkeiten finden?  Etwas unglaubliches…

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14. Mai – Die Seele

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. Mai – Die Seele

Wahrheit   Seele

img_4051Fürchte niemanden und nichts. Dem Wertvollsten in dir kann niemand und nichts Schaden zufügen. Tolstoi

Joshua: „Tod, als Vernichtung eurer Seele, eurer Persönlichkeit, ist unmöglich, denn die Seele ist unsterblicher Geist. „Joshua

Des Mystikers Sicht: Sind wir eine Seele oder haben wir eine Seele ?

In den vergangenen Jahrhunderten haben sich die Großen (viele Große) aus aller Welt, in allen Nationen und Zivilisationen mit der Erforschung der Wahrheit beschäftigt, und sie alle kamen zu denselben Schlüssen, die sie auf ihre eigene Art und natürlich in ihrer eigenen Sprache darlegten. Der Gottmensch, Joshua Immanuel der Christus, der Essener, der Größte von allen, gab uns die Lehre des Christentums. Diese vermittelt uns mehr relative Wahrheit über die Absolute Unendliche Seinsheit (Gott) als die menschliche Intelligenz verstehen kann. Weiterlesen

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13. Mai – Bemühungen

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. Mai  – Bemühungen

Seele

Jeder Mensch sollte die Fragen von Leben und Tod für sich allein entscheiden. Tolstoi

Der Weise stellt Forderungen nur für sich selbst auf; wer nicht weise ist, stellt Forderungen für andere auf. Chinesische Weisheit

Nichts kann dir den Frieden bringen ausser dir selbst. Ralph Waldo Emerson

Die Seele lernt nichts; sie erinnert sich nur an das, was sie schon immer wusste. Da’du Al‘-ga‘far

Ich habe mir fest vorgenommen, mit einem Minimum medizinischer Hilfe ins Gras zu beissen, wenn mein Stündlein gekommen ist, bis dahin aber drauf los zu sündigen, wie es mir meine ruchlose Seele eingibt. Albert Einstein

Des Mystikers Sicht: Es ist nicht falsch, Gott zu bitten, euch etwas zu schenken. Es ist nicht falsch zu „bitten“ und zu „haben“ und das, was einem geschenkt wird, gut zu gebrauchen. Daskalos

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12. Mai – Tod

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 12. Mai – Tod

Seele   Sterben – Tod

Bedenke: Du lebst nicht in der Welt, du bist nur auf der Durchreise. Tolstoi

als wären wir gestern nie gewesen

Das Letibet-952688__180ben ist ein ständiges Auf-den-Tod-Zugehen; deshalb ist das Leben nur dann ein Segen, wenn der Tod nicht als Übel erscheint. Tolstoi

Lebe so, als wärst du jeden Augenblick bereit, Abschied zu nehmen, und als sei die Zeit, die dir noch bleibt, ein unerwartetes Geschenk. Marc Aurel

Bis jetzt ist noch niemand gestorben! Daskalos

Des Mystikers Sicht: Als  Wahrheitsforscher  wissen  wir,  dass  es  eine  zeitlose  Wahrheit  ist,  dass  wir  mit  jedem  Tag unsere Höllen und Paradiese erschaffen und wieder erschaffen, sowohl hier auf der materiellen Ebene, als auch in den Welten, in die wir nach unserem physischen Tod gehen. Wir  wissen,  dass  aus  demselben  Material  mit  dem  Paläste  erbaut  werden,  auch  Gefängnisse erzeugt werden. Daskalos

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11. Mai – Vollkommenheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. Mai – Vollkommenheit

Seele   Das Gute    Vervollkommnung

water-droplet-1338817__180In der geistigen Welt ist alles enger miteinander verbunden als in der materiellen Welt.             Jede Lüge, jede Grausamkeit erzeugt mehr Grausamkeit. Tolstoi

Achte darauf, wie sich das Böse zeigt. Es ist eine innere Stimme in deiner Seele, die dir stets sagt, wann das Böse naht. Es ist dir nicht wohl dabei, du schämst dich. Höre auf diese Stimme; halte ein und strebe danach, dich zu bessern, dann wirst du das Böse besiegen. Tolstoi

grass-1331703__180Der Krug füllt sich Tropfen um Tropfen. Gleichermassen werden Menschen, die gut sein wollen, allmählich vom Guten erfüllt. Dhammapada

Des Mystikers Sicht: Ihr müsst der Wahrheit in die Augen schauen; ihr müsst ihr gerne in die Augen schauen. Wenn wir dabei Schmerz verspüren, kann dies ein gesegneter Schmerz sein: Er kann uns aus der Dunkelheit hinaus ans Licht führen, denn die Wahrheit ist das Licht. Wie beginnen wir zu lernen, was die Wahrheit ist? Indem wir versuchen zu verstehen, was LEBEN ist. Und dies führt uns direkt zum Verständnis des Göttlichen. Beim Wort Gott vermindern wir die Absolute Seinsheit auf das menschliche Maß. Daskalos

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10. Mai – Der Geist ist Real

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. Mai – Der Geist ist Real

Liebe

Wahrlich, nur das Geistige ist wirklich. Dinge, die man sehen und fühlen kann, sind nur eine Illusion. Tolstoi

Die Form ist ein festes Gesetz, dessen Ausdruck wir in der Illusion von Zeit und Raum finden.  Daskalos

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Es erscheint uns, als sei das Klarste, Verständlichste und Offensichtlichste, das es gibt, doch nicht alles. Es gibt noch etwas anderes: Es ist undeutlich, unbekannt, widersprüchlich und nicht seiend. Tolstoi

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9. Mai – Selbstvervollkommnung

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. Mai – Selbstvervollkommnung

Vervollkommnung   Wahrheit   Seele

 

Echte Liebe ist in der Einheit der Seelen und nicht von Körpern. Daskalos

Du darfst auf dem Weg zur Selbstvervollkommnung nicht anhalten. Sobald du feststellst, dass du dich mehr für die äussere Welt als für deine Seele interessierst, weisst du, dass du stehengeblieben bist. Die Welt geht an dir vorbei, aber du selbst stehst still. Tolstoi

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Das Leben ist ständige Veränderung. Diese sollte darin bestehen, die materielle Seite des Lebens zu schwächen und die geistige Seite zu stärken. Tolstoi

Vergiss deine Behaglichkeit, willst du deine Seele retten. Tolstoi

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8. Mai – Demut

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. Mai – Demut

Demut      Gewaltlosigkeit 

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Man besitzt keine größere Herrlichkeit als die seiner selbst. Leonardo da Vinci

Nichts ist anziehender als Bescheidenheit und Güte. Strebe jedoch nicht nach Güte, die sich selber anpreist. Tolstoi 

Versuche, kein Urteil über dich zu fällen, besonders nicht, indem du dich mit andern vergleichst. Vergleiche dich nur mit der Vollkommenheit. Tolstoi

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Des Mystikers Sicht: Sag mir, wie schmeckt Salz? Weisst du es? Kannst du beschreiben, wie du Salz schmeckst und wahrnimmst? Du antwortest vielleicht: Es ist weiss, fest und kristallin. Und: Es besteht aus Natriumchlorid, seine chemische Formel lautet NaCl. Doch ich sage dir: Bevor du das Salz nicht auf der Zunge gekostet hast, kennst du nicht seinen Geschmack. Was also tut not? Dass wir einen Pickel nehmen und uns aufmachen zu den Salzadern! Daskalos

Derjenige, der unter euch der Grösste ist, soll sein wie der Geringste, und der Führer wie der Diener. Denn wer ist grösser, der zu Tische sitzt oder der bedient? Nicht der zu Tische sitzt? Ich aber bin in eurer Mitte wie einer, der dient.  Lukas 22, 26-27

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7. Mai – Das Gute im Innern

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. Mai – Das Gute im Innern

Das Gute

Wer versucht, das Gute in diesem oder im zukünftigen Leben ausserhalb von sich zu finden, irrt. Tolstoi

Höllen sind Krankenhäuser, in denen ihr Gott finden könnt.  Daskalos

Es gibt keinen Zufall, weder im Leben noch im eigenen Schicksal. Der Mensch schafft sich sein Schicksal selbst. Abel Villemain

Nichts kann einem Menschen Kraft verleihen, wenn er nach der Erlösung sucht, ausser der eigenen Bemühung. Tolstoi

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6. Mai – Tierquälerei

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Mai – Tierquälerei

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Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Mitgefühl Tieren gegenüber ist für uns so natürlich, dass nur Tradition oder Hypnose uns deren Leiden und Sterben gegenüber gefühllos macht. Tolstoi 

Fürchte Gott und quäle die Tiere nicht. Lass sie dir dienen und lass sie ruhen, wenn sie müde sind; gib den Kreaturen, die nicht reden können, genügend zu essen und zu trinken. Mohammed

Lass nicht zu, dass deine Kinder Insekten töten. Das ist der erste Schritt auf dem Weg, der zum Töten von Menschen führt. Pythagoras

Der Mensch steht nicht deshalb höher als die Tiere, weil er sie gnadenlos foltern, sondern weil er sich ihrer erbarmen kann. Buddhistische Weisheit

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. Laotse

Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuss als Kannibalismus gilt. Wilhelm Busch

Gott hat die Esel geschaffen, damit sie dem Menschen zum Vergleich dienen können. Heinrich Heine

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5. Mai – Kinder

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit– 5. Mai – Kinder

Glauben  Kinder  Wahrheit

Wenn du ein Kind unterrichtest, dann sage ihm nicht, es gebe eine absolute Wahrheit, wenn du nicht voll und ganz an diese glaubst oder sogar selber Zweifel daran hegst. So etwas zu tun wäre ein grosses Verbrechen. Tolstoi

Die religiöse Unterweisung, das heisst, Sinn und Zweck des Lebens zu erklären, sollte Grundlage jeder Erziehung bilden. Tolstoi

graugans-chick-1349543__180Die Menschen glauben, es sei kein Verbrechen, Kinder zu belügen; Kinder zu belügen sei eigentlich nicht so verkehrt, sondern manchmal sogar nötig. Es ist jedoch klar, dass du in deinen Aussagen gerade Kindern gegenüber besonders achtsam und ehrlich sein solltest. Tolstoi

                 

Durch Erziehung wird der Mensch erst wahrhaftig Mensch. Platon

 

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4. Mai – Gedanken

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. Mai – Gedanken

Denken   Wahrheit  Elementale

Wende die guten Gedanken weiser Menschen an; vermagst du nichts ähnlich Gutes und Weises zu denken, dann verbreite wenigstens die falschen Gedanken, die du und andere äussern, nicht weiter. Tolstoi

Eine in Worte gefasste Wahrheit ist die grösste Macht, die es im Menschenleben gibt. Wir begreifen diese Macht nicht ganz, weil wir ihre Folgen nie alle auf einmal sehen. Tolstoi

Grosse, nachdrücklich vorgebrachte Gedanken tragen zur Verbesserung des Lebens bei. Cicero

Diejenigen die in einer Hölle leben, leben in ihrer eigenen Schale, die sie selber erschaffen haben durch ihre Elementale, durch ihre emotionalen Gedankenformen. Daskalos

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