Mein Buch: Ajandek

Ajandek – Das Geschenk

Meine Sehnsucht nach Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit

ist im August von Goethe Literaturverlag der Frankfurter Verlagsgruppe  erschienen und umfasst 426 Seiten   –   ISBN ist: 978-3-8372-2856-4   

L e s u n g e n

            Ein Weg der Befreiung – in Liebe zum Leben – den Frieden Leben!

Sie war heimatlos – Chefbeamtin – Einsiedlerin – Clown – Therapeutin – Konvertierung zum Katholizismus – Atheistin – Begegnung mit dem christlichen Mystiker Dr. Stylianos Atteshlis bekannt als Daskalos

Aniko Drozdy beschreibt ihren inneren Entwicklungsweg in einer berührenden Lebensgeschichte, die 1943 in Budapest begann, als sie zwischen Sirenengeheul das Licht der Welt erblickte. Das vierjährige Kind reiste mit dem Roten Kreuz in die Schweiz, wo es eine neue Heimat finden musste. Weit weg von der Familie wird Hajna, Aniko, Ajandek, so heisst das Kind, von schweizerischen Pflegeeltern fürsorglich aufgenommen. In ihrer Hypersensibilität prallte die Aussenwelt über Jahre auf ihre Innenwelt. Im jungen Menschen brodelte und kämpfte es, dazu kam ihr Gefühl im falschen Körper geboren worden zu sein und eine äusserst schwierige Einbürgerung. Dies und mehr brachte Aniko immer wieder an existenzielle Grenzerlebnisse, doch ihr eigener Kompass liess sie ihren Weg finden. 

Ihre unentwegte Suche nach der universellen Freiheit liess sie Atheistin werden, bis sie durch ein starkes inneres Erlebnis die bedingungslose Liebe fand, darnach aus Beruf und Gesellschaft ausstieg und Dr. Stylianos Atteshlis begegnete, dem christlichen Mystiker Daskalos.

Aniko ist es gegeben, ganz aus sich selbst heraus unabhängig einer Institution oder Konfession zu leben und zu wirken. Bemerkenswert sind auch ihre Erkenntnisse spiritueller Zusammenhänge der verschiedenen sexuellen Orientierungen.

Mit ihren Erfahrungen gibt sie Impulse, macht Mut zu unserer einmaligen Persönlichkeit JA zu sagen. Jeder Mensch ist einmalig und trägt im Herzen ein Geschenk für die Menschheitsfamilie mit.

Wir alle wollen Frieden und ihn auch draußen in der Welt finden, irgendwann… Wir können heute schon beginnen, mit aller Kraft und Entschlossenheit den Frieden in uns zu finden und werden erkennen, dass die Quelle des Friedens unsere wahre Natur ist.

Leserinnenstimme:  Von einer lieben Freundin bekam ich das Buch Ajandek von Aniko Drozdy geschenkt. Mit grosser Spannung, Neugierde und Freude las ich das Buch Ajandek. Der Titel ist gut gewählt, es war wirklich ein grosses GESCHENK für mich, diese spannende, unglaubliche Lebensgeschichte zu lesen, ehrlich, mutig, lebendig, klug und weise geschrieben.

Auch das letzte Kapitel über das Gender-Thema hat mich tief berührt. Die Autorin geht ja immer bei allen Themen tiefer, zurück bis zur Quelle, wo wir alle EINS sind. Dann ist man fähig die Dinge mit Liebe zu betrachten und es gibt keine Verurteilung, keine Spaltung mehr. Immer hat sie hartnäckig und mutig die Ratschläge und Vorstellungen der Erwachsenen hinterfragt, solange bis sie herausfand, was für sie stimmt und dies seit ihrer frühesten Kindheit.

Ein lesenswertes Buch mit vielen tiefen Gefühlen und starken Emotionen, da spürt man die ungarischen Wurzeln. R.R.

Vorwort

 Michael Leibundgut

Es ist mir eine große Ehre und Freude, ein Vorwort zu diesem wundervollen Buch von Aniko Drozdy schreiben zu dürfen. Obwohl ich Aniko erst vor nicht allzu langer Zeit kennengelernt habe, war es sofort klar, dass wir auf mehreren Ebenen Seelenverwandte sind. Ihre Präsenz, die aufrichtige Tiefe ihrer Gedanken und das Leuchten ihrer Lebensweisheit zogen mich vom ersten Augenblick an in ihren Bann.

Unsere Kultur neigt dazu, das Wissen und die Erfahrungen des Alters zu übersehen, in der Hektik einer zunehmend schnellen und technologiegetriebenen Zeit. Doch Aniko ist eine lebendige Erinnerung daran, welch unschätzbaren Wert ein reich gelebtes Leben und die darin verborgenen Weisheiten für uns alle haben können. In ihrem Leben hat sie – sowohl innerlich als auch äußerlich – viele Welten durchquert und in all diesen Begegnungen mit den Herausforderungen und Freuden des Daseins hat sie eine zeitlose Frische bewahrt, die nur wenigen Menschen eigen ist. Besonders faszinieren mich Menschen, die sich im Alter durch ein authentisches Leuchten auszeichnen und uns zeigen, dass das Leben bis zur letzten Minute gelebt werden kann und auch gelebt werden sollte. Von ihnen kann man wahrlich etwas lernen – nicht nur über das Altern, sondern über das Leben an sich.

In Ajandek lädt uns Aniko ein, in ihre bewegte Lebensgeschichte einzutauchen. Schon bald wird klar, dass sie in vielerlei Hinsicht ihrer Zeit voraus war. Ihr Wunsch, bestimmten Konventionen nicht blind zu folgen, entsprang nicht einer Rebellion, sondern einem tiefen Bedürfnis nach Gerechtigkeit und der Überzeugung, dass jedes Wesen den Raum verdient, sich in Liebe und Freiheit zu entfalten. Diese Sehnsucht nach innerer und äußerer Freiheit durchzieht ihr Leben wie ein roter Faden, und Aniko hat nie aufgegeben, für diese Art von Gerechtigkeit einzustehen. Es war dieser tiefe innere Drang, der sie bereits als junges Mädchen dazu bewegte, mutige Entscheidungen zu treffen.

In der Schweiz fand sie anfangs weder die Freiheit noch die Leichtigkeit, die sie sich gewünscht hatte. Sie fühlte sich zu sehr „geerdet“, fast gefangen in den engen Strukturen und Erwartungen, die man an sie stellte. Doch vielleicht war gerade diese Erdung – die zahlreichen Tätigkeiten, denen sie nachging und die unterschiedlichen Rollen, die sie übernahm – die Basis dafür, dass Aniko ihre wohl wichtigste Reise antreten konnte: die Reise des Bewusstseins, die sie später zusammen mit dem zypriotischen Mystiker Daskalos (Dr. Stylianos Atteshlis) antrat. Diese Reise ermöglichte es ihr, eine andere Dimension der Freiheit zu entdecken – eine Freiheit, die jenseits der physischen Welt liegt und einen Raum eröffnet, in dem sie sich wahrhaftig erfüllt und in Einklang mit ihrem tiefsten Selbst fühlen konnte.

Ajandek führt uns durch eine Vielzahl archetypischer menschlicher Erfahrungen: Migration, Verlust der Eltern, Fragen der sexuellen Identität, künstlerisches und spirituelles Wachstum. Es ist eine Geschichte, die viele der Herausforderungen und Freuden des 20. Jahrhunderts widerspiegelt und uns zeigt, wie es als Frau – endlich! – möglich wurde, ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Und welch ein Leben Aniko führte! Sie durchlief eine beachtliche Vielfalt an Berufen und Lebensstationen, von der Bäuerinnen-Schule über das Lehrerinnenseminar, die Schauspielschule, bis hin zur Arbeit in einer Spitalküche in Australien. Sie konvertierte zum Katholizismus, wurde dann Atheistin, Chefbeamtin und schließlich Einsiedlerin. Ihre Wege führten sie in ferne Länder wie Indien, bis sie schließlich auf der Insel Zypern bei Daskalos ankam – einem Ort, der in gewisser Weise die spirituelle Krönung ihrer Lebensreise darstellte.

Anikos Leben ist ein Spiegelbild der universellen menschlichen Suche nach Sinn und Freiheit, ein Leben, das den Mut zum Anderssein, zur Authentizität und zur Selbstentfaltung verkörpert. Dabei ist sie kein Charakter, der sich bequem an den Rändern des Lebens aufhält. Sie hat sich voll und ganz dem Dasein verschrieben und es gewagt, sich immer wieder neu zu erfinden. Ihre Geschichte zeigt uns, dass es keine festen Definitionen oder Grenzen gibt, die uns wirklich einengen können, wenn wir den Mut haben, uns selbst treu zu bleiben und unserer inneren Stimme zu folgen. Ihr Leben ist ein Zeugnis für das Potenzial, das in jedem von uns liegt – ein Potenzial, das sich entfalten kann, wenn wir die Schranken der Konvention und der inneren Ängste durchbrechen.

Im Kontakt mit Daskalos erkannte Aniko, dass die wahre Freiheit von innen kommt und dass jede äußere Veränderung letztlich nur der Spiegel einer tiefen inneren Transformation ist.

Daskalos, der sich stets als älteren Bruder, nicht als Lehrer bezeichnete, inspirierte sie dazu die inneren Grenzen des physischen Daseins zu überschreiten und zu erfahren, was es bedeutet, in einem Zustand des „himmlischen Bewusstseins“ zu leben. Diese Begegnung prägte sie tief und ermöglichte es ihr, eine Dimension des Seins zu erfahren, die sich jenseits von Ort und Zeit befindet – eine Dimension, die ihr schließlich das Gefühl der Erfüllung und Freiheit schenkte, nach dem sie sich immer gesehnt hatte.

Anikos Geschichte erinnert uns daran, dass das Leben kein statisches Gefüge ist, sondern ein ständig wachsender Prozess der Selbstfindung und Selbstentfaltung. Jeder Lebensabschnitt, jede Begegnung und jede Entscheidung ist ein Baustein auf diesem Weg. Mit Ajandek lädt sie uns ein, diese Reise mit ihr zu teilen und einen Blick in das Herz und die Seele einer Frau zu werfen, die sich niemals mit den Erwartungen der Welt zufriedengegeben hat und deren unerschütterlicher Glaube an die Freiheit und Würde jedes Menschen eine Inspiration für uns alle ist.

Hier eine Leseprobe aus dem Buch: Mein Vater der Flüchtling

 Erste Begegnung mit Daskalos