9. Oktober – Spiritualität

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. Oktober – Spiritualität

Spiritualität   Erkenntnis   Bild unten von Sandro

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Wer eine Ahnung vom Leben seines geistigen Selbst bekommt, kann das Böse nicht fürchten, weder im Leben, noch im Tod. Tolstoi

Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch; was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Tolstoi

Die Erlösung aller Dinge liegt in deren Vergeistigung. Das Böse kann keinen berühren, der um seine Geistigkeit weiss. Tolstoi

DCF 1.0Des Mystikers Sicht: Wir haben eine doppelte Natur: Das göttliche Geist-Seelen-Selbst, das immerwährendes Leben besitzt, und auf der anderen Seite der Schatten unseres wahren Selbst, eine Schöpfung in Zeit und Ort, gebunden an eine bestimmte Umgebung auf diesem Planeten, unsere menschliche Persönlichkeit (gegenwärtige Persönlichkeit), die dem menschlichen Egoismus zum Ausdruck verhilft. Daskalos 1993

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8. Oktober – Verstand

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8.  Oktober – Verstand

Verstand   Denken   Herz Denken

Nur diejenigen, die nie über die wichtigsten Lebensfragen nachgedacht haben, glauben, dass der Menschenverstand alles vermag. Tolstoi

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand. Blaise Pascal

Es gibt drei Arten von Menschen. Einmal solche, die an nichts glauben. Dann solche, die nur an die Lehren glauben, mit denen sie aufgewachsen sind. epilepsy-623346__180Und schliesslich gibt es diejenigen, die an das glauben, was sie mit dem Herzen verstehen; letztere sind die weisesten und entschlossensten Menschen. Tolstoi

Gib nicht vor, etwas zu verstehen, das du nicht verstehst. Das ist etwas vom Schlimmsten, was du tun kannst. Tolstoi

Der Verstand ist das höchste Geschenk  Gottes an die Menschen und Liebe ist unsere wahre Natur. In unserer Arbeit  bewegen wir uns in Richtung eines neuen Lebenssystems. Durch den rechten  Gebrauch des Geistes, das Ersetzen von „Wunsch-Gedanken“ mit bewussten „Gedanken-Wünschen“ (Elementale) werden wir Meister unserer Körper, Begierden und Emotionen. Daskalos

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7. Oktober – Gotteserkenntnis

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. Oktober – Gotteserkenntnis

Gotteserkenntnis       Selbsterkenntnis

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Alles was ich weiss, weiss ich, weil es Gott gibt, und ich erkenne ihn, weil er mir die Erkenntnis aller Dinge schenkt. Tolstoi

Du kannst Gott bei verschiedenen Namen nennen, du kannst seinen Namen ganz vermeiden, aber du kannst es nicht vermeiden, seine Existenz anzuerkennen. Es gäbe nichts, wenn es keinen Gott gibt. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Wer bin ich – der ich in diesem materiellen Körper lebe? Bin ich der materielle Körper, der sich ständig verändernde materielle Körper? Bin ich meine Gefühle, meine Begierden, meine Absichten?  –  „Wir machen eine kurze Übung: Nun stellt euch die Frage: »Was bin ich, als ein selbstbewusstes Wesen, das in diesem, meinem materiellen Körper lebt, den der Logos und der Heilige Geist für mich geschaffen haben, um darin zu leben, und an dem sie und die heiligen Erzengel unaufhörlich arbeiten, um ihn bei guter Gesundheit zu halten, für mich, damit ich in ihm leben kann. Ich bin ein lebendes Wesen im Absoluten Unendlichen Leben, in der Realität, in Gott. Das gilt auch für alle meine Brüder und Schwestern, die Menschen, die atmen und leben, sich des Lebens erfreuen, sich der großartigen Geschenke unseres himmlischen Vaters, Gottes, erfreuen.

»Unser tägliches Brot gib uns heute«, das bedeutet: lass uns dieses himmlische Brot erkennen, welches der Geist-(Mind) ist.

Wer bin ich, der ich in diesem materiellen Körper lebe? Bin ich der materielle Körper, der sich ständig verändernde materielle Körper? Bin ich meine Gefühle, meine Begierden, meine Absichten?

Nein. Bin ich meine Gedanken, die sich ständig den Umständen entsprechend verändern? Nein. Was bin ich? Was bin ich als ein selbstbewusstes Wesen? Abgesehen vom menschlichen Wesen, das ich bin, was bin ich als Selbst, als Leben? « – das sind Synonyme. Eines Tages werdet ihr erwachen und die Antwort kennen. Daskalos

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6. Oktober – Krankheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. Oktober – Krankheit

Freiheit    Krankheit

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Die schlimmste Krankheit ist die Unzufriedenheit. Daskalos

Fürchte dich nicht vor Krankheit und glaube nicht, dass Kranksein dich von den moralischen Anforderungen dir gegenüber befreit. Tolstoi

Krankheit sollte als ein natürlicher Zustand im Leben betrachtet werden. Tolstoi

Unglück ist auch gut. Ich habe viel in der Krankheit gelernt,
das ich nirgends in meinem Leben hätte lernen können.  Johann Wolfgang von Goethe

Deine Gesundheit zu vernachlässigen kann dich daran hindern, anderen zu dienen, und zu viel Aufmerksamkeit deinem Körper und deiner Gesundheit gegenüber bewirkt oft dasselbe. Willst du den Mittelweg finden, dann sorge dich nur soweit um deinen Körper, als es dir hilft, anderen zu dienen, und dich nicht daran hindert. Tolstoi

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Krankheit ist eine Bewährungsprobe der menschlichen Freiheit. Viktor Frankl

Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit. Platon

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5. Oktober – Bemühung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. Oktober – Bemühung

Böses    Das Gute   Innenschau

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Drei Kräfte wirken zusammen und zeitigen Ergebnisse. Es sind dies Schicksal, Zufall und Bemühung. Bemühung ist die Voraussetzung für alles Gute. Mahābhārata

Etwas Gutes erfordert stets eine Bemühung, wenn man sich immer wieder bemüht, wird das Gute zur Gewohnheit. Tolstoi

Dein Geist muss sich ständig behaupten, weil sich der Körper ständig vordrängt. Sobald du aufhörst, am Geist zu arbeiten, hat der Körper alle Macht über dich. Tolstoi

Verschmähe keine Handlung, die dir hilft, Gutes zu erreichen, oder, noch wichtiger, die dich daran hindert, Böses zu tun. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: …Also müsst ihr die Natur eures Unterbewusstseins in der Introspektion, der meditativen Innenschau, überprüfen. Die Natur und den Grad der Reinheit, kurz, die Beschaffenheit der  Elementale (Gedanken- oder Emotionalformen) in eurem Unterbewusstsein. Doch wer ist es, der Innenschau übt? Ist es der Teil von unserem Selbst, den wir Egoismus nennen oder sind wir es selber? Natürlich wollen wir selbst es, wenn wir uns dazu entschließen, und nicht unser Egoismus. Und indem wir in der Introspektion lediglich unsere göttliche Natur des Beobachtens stärken, verschaffen wir uns eine Gelegenheit, unseren Egoismus zu ertappen, der sich sonst als unser wahres Selbst verkleidet. Weiterlesen

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4. Oktober – Liebe

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. Oktober – Liebe

Liebe   Freiheit   Sinn

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Wahre Liebe bezeichnet nicht einfach nur die Liebe zu einem bestimmten Menschen, sondern die geistige Haltung, bei der alle geliebt werden. Tolstoi

Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen. Gandhi

Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe. Diese Kraft erklärt alles und gibt dem Leben einen SINN Albert Einstein

Zwinge andere nicht, dich zu lieben; liebe die anderen einfach, dann wirst du geliebt. Tolstoi

Je mehr jemand seine Liebe äussert, desto mehr Menschen lieben ihn; und je mehr Menschen ihn lieben, desto leichter fällt es ihm, andere zu lieben. So währt die ewige Liebe ewig. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua: „Alaha hört unsere Gebete. Alaha ist allgegenwärtig. Er ist überall. Er ist in deiner Seele. Alaha ist der Puls des Lebens in deinem Herzen. Er ist in deinem Denken. Alaha hört deine Gebete, deine Worte. Er kennt und er hört deine Gedanken. Er kennt deine Gefühle, deine Begierden, deine Absichten.“  Nach Joshua  Originaltext siehe hier

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3. Oktober – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. Oktober – Reichtum

Reichtum   Bescheidenheit

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Es gibt zwei Möglichkeiten, nicht unter Armut zu leiden. Die erste ist, mehr Reichtum zu erwerben. Die zweite, deine Bedürfnisse einzuschränken. Erstere ist uns nicht immer verfügbar, letztere aber steht uns immer offen. Tolstoi

Grosse Reichtümer werden dich nicht befriedigen. Je grösser dein Reichtum wird, desto mehr wachsen auch deine Bedürfnisse. Tolstoi

Seltsam genug 
Ein Mensch erlebt den krassen Fall,
Es menschelt deutlich, überall –
Und trotzdem merkt man, weit und breit
Oft nicht die Spur von Menschlichkeit. Eugen Roth          

Ein Gespräch über Bildung    –   «Lasst es mich probieren!» Aus:  Papierlose Zeitung – Bildung für alle – Malek Ossi, 28, (aus Syrien) ist Aktivist bei der ASZ und studiert an der Hochschule Luzern Soziale Arbeit. Im Interview erzählt er, was Bildung für ihn bedeutet. 16. August 2021

Katharina Morello: Wo, denkst du, hast du die wichtigsten Dinge fürs Leben gelernt? Malek Ossi: Was ich früher in der Schule gelernt habe, habe ich vergessen. Ich lernte für die Prüfungen, schrieb es nieder, dann war es weg. Was mich wirklich geprägt hat, war mein Zuhause. Meine Eltern waren meine ersten Lehrer. Die wichtigen Sachen lernt man in der Familie: respektvoll mit anderen umgehen, zuhören, geduldig sein, eine Aufgabe übernehmen und Unterstützung holen, wenn man ihr vielleicht nicht gewachsen ist. Auch die Strasse, in der ich aufgewachsen bin, war für mich eine Schule. Und wenn wir Bezug auf die Schweiz nehmen: Hier ist auch mein Freundeskreis eine Schule. Durch Freund*innen habe ich viel gelernt. Weiterlesen

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2. Oktober – Erziehung zur Moral

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 2. Oktober  – Erziehung zur Moral

Religion   Wahrheit   Sinn des Lebens

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Heute vor 156 Jahren wurde Mahatma Gandhi in Indien geboren.

Lerne zuhören und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden. Platon

Die meisten Menschen hören nicht auf Gott, sondern beten ihn an. Es ist besser, nicht anzubeten, sondern hinzuhören. Tolstoi

Religion ist das, was einem Menschen sagt, wer er ist und welcher Art die Welt ist, in der er lebt. Tolstoi

Vielleicht kennen Sie die Geschichte vom Teufel und seinem Freund, die die Strasse entlang gingen, als sich der Mann vor ihnen bückte, etwas vom Boden aufhob, es betrachtete und in seine Tasche steckte. Der Freund meinte zum Teufel: „Was hat der Mann aufgehoben?“ „Er hob ein Stück Wahrheit auf“, erwiderte dieser. „Das ist ein schlechtes Geschäft für dich“, bemerkte der Freund. „Oh nein, keineswegs“, entgegnete der Teufel, „ich werde es ihn organisieren lassen. Krishnamurti

Des Mystikers Sicht: Es gibt nichts Höheres als die Wahrheit und das Leben. Wenn ich das Leben studiere, studiere ich die Wahrheit. Daskalos

Der Appell des DALAI LAMA an die Welt
Ethik ist wichtiger als Religion mit Franz Alt: ISBN 978-3-7109-0000-6

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1. Oktober – Weisheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 1. Oktober – Weisheit

 Weisheit   Unterbewusstsein   Elementale

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Weisheit ist Harmonie. Novalis

Der Weise hat keine Angst, etwas nicht zu wissen; er fürchtet weder Zweifel noch harte Arbeit; er schreckt nur vor einem zurück: vorzugeben, etwas zu wissen, was er nicht weiss. Tolstoi

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Um weise zu sein, muss man sowohl gute wie schlechte Gedanken und Taten kennenlernen, aber man sollte die schlechten zuerst erforschen. Erkenne zuerst, was nicht klug und nicht gerecht ist und was nicht getan zu werden braucht. Tolstoi

Ein Mensch schaut in die Zeit zurück und sieht: Sein Unglück war sein Glück. Eugen Roth

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30. September – Einsamkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 30. September – Einsamkeit

Einsamkeit

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Je einsamer jemand ist, desto deutlicher hört er die Stimme Gottes. Tolstoi

Ein zeitweiliger Rückzug von allen Dingen des Lebens und Nachdenken über das Göttliche ist für deine Seele eine ebenso notwendige Nahrung, wie es die materielle Nahrung für deinen Körper ist. Tolstoi

travel-857086_960_720Der Wille, deine guten Absichten auszuführen, wird dadurch geschwächt, dass du sie aussprichst. Du erinnerst dich an Dinge, die du in deiner Jugend gesagt hast, wie an aus Blumenbeeten herausgerissene und weggeworfene Blumen, die du dann welk im Staub auf der Erde hast liegen sehen. Tolstoi 

Um die Einsamkeit ist eine schöne Sache, wenn man mit sich selbst in Frieden lebt und was Bestimmtes zu tun hat. Johann Wolfgang von Goethe

Der Einsame von Wilhelm Busch

Wer einsam ist, der hat es gut,
Weil keiner da, der ihm was tut. Weiterlesen

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29. September – Thema Krieg

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 29. September –  Thema Krieg

Krieg   Liebe   Frieden

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Frieden

Schlimmer als alle Schwierigkeiten und Schrecken des Krieges ist die Pervertierung des Denkens, die er verursacht. Es gibt Armeen und es gibt Kriegskosten, und die Menschen müssen versuchen, eine Erklärung für diese Gegebenheit zu finden. Der Krieg lässt sich mit dem Verstand nicht rechtfertigen, deshalb erfinden die Menschen abartige Erklärungen. Tolstoi

Versuche nicht, den Krieg oder die Existenz des Militärs zu rechtfertigen. Versuchst du, die Logik dazu zu verwenden, Erklärungen für das Böse zu finden, behindert diese Mühe deinen Verstand nur und vergiftet dein Herz. Tolstoi

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Einen Krieg beginnen heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn aufzulösen.  Christian Morgenstern 

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Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende. John F. Kennedy

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28. September – Unabhängigkeit im Denken

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 28. September  – Unabhängigkeit im Denken

Denken   Freiheit   Elementale

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Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will. Einstein

Die meisten handeln weder nach ihrer Überlieferung noch nach ihrem Gefühl, sondern wie hypnotisiert aufgrund irgendeiner sinnlosen Wiederholung von vorgegebenen Mustern. Tolstoi

Wenn du merkst, dass du nicht deinen inneren Antrieben, sondern einem äusseren Einfluss zufolge handelst, dann höre auf und überlege, ob das, was dich bewegt, gut oder schlecht ist. Tolstoi

admin-ajax.phpDas Beste, was man erhoffen kann zu vollbringen, ist, den anderen an etwas zu erinnern, was er bereits weiß. Platon 

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Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden. Origines

   

Es wird nichts geliebt, es werde denn erkannt. Leonardo da Vinci

moscow-1937274_960_720Betrachtet aufmerksam die Ursachen der Unwissenheit der Volksmassen, und ihr werdet sehen dass die Hauptursache durchaus nicht im Mangel an Schulen und Bibliotheken besteht, wie wir es gewohnt sind zu glauben, sondern in den Irrtümern, die man dort vermitteltet und die unaufhörlich mit allen Mitteln der Beeinflussung von denjenigen erzeugt werden, denen diese Irrtümer nützen. Tolstoi

  Des Mystikers Sicht: Als Wahrheitsforscher wissen wir, dass es eine zeitlose Wahrheit ist, dass wir mit jedem Tag unsere Höllen und Paradiese erschaffen und wieder erschaffen, sowohl hier auf der materiellen Ebene, als auch in den Welten, in die wir nach unserem physischen Tod gehen. Wir wissen, dass aus demselben Material mit dem Paläste erbaut werden, auch Gefängnisse erzeugt werden. Daskalos

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27. September – Tadel

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 27. September – Tadel

 Sterben – Tod   Gutes

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Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht. Buddha

Halt sofort ein, wenn du im Begriff bist, jemanden zu tadeln. Denk daran, nichts Schlechtes über andere zu sagen, auch wenn du weisst, dass es wahr ist, besonders aber, wenn du dir gar nicht sicher bist, sondern nur Klatsch wiederholst. Tolstoi

Anderen die Schuld zuzuweisen ist eine Unterhaltung, die manche mögen und wovon sie nicht ablassen können. Wenn du siehst, welchen Schaden diese Schuldzuweisungen verursachen, wird dir auch klar, dass es eine Sünde ist, andere nicht davon abzuhalten, dieser Unterhaltung zu frönen. Tolstoi

Von Eugen Roth: Nur…

Ein Mensch, der, sagen wir, als Christ,
Streng gegen Mord und Totschlag ist,
Hält einen Krieg, wenn überhaupt,
Nur gegen Heiden für erlaubt.
Die allerdings sind auszurotten,
Weil sie des wahren Glaubens spotten!
Ein andrer Mensch, ein frommer Heide,
Tut keinem Menschen was zuleide,
Nur gegenüber Christenhunden
Wär jedes Mitleid falsch empfunden.
Der ewigen Kriege blutige Spur
Kommt nur von diesem kleinen »nur«…

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26. September – Moral

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 26. September – Moral

Moral   Verstand

Entweder nehmen Sie die Gesellschaftsmoral an, oder Sie lehnen sie ab. Sie können nicht auf beiden Seiten stehen. Sie können nicht den Fuss in der Hölle und den anderen im Himmel haben. Krishnamurti

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Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das sollt auch ihr ihnen tun; denn das ist das Gesetz und die Propheten. Matthäus 7,12

Jede wirkliche Weisheit und jeder wahre Glaube werden in ein und demselben moralischen Gesetz klar und deutlich ausgedrückt. Tolstoi

Das moralische Gesetz ist so offensichtlich und klar, dass es sogar für diejenigen, die es nicht kennen, keine Entschuldigung für Übertretungen gibt. Es bleibt ihnen nur eins: Ihren Verstand zu leugnen, und genau das tun sie. Tolstoi

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25. September – Arbeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 25. September – Arbeit

Arbeit

Vatikan 070Arbeit ist keine Tugend, aber sie ist die notwendige Vorbedingung für ein tugendhaftes Leben. Tolstoi

Für jeden Müssiggänger gibt es jemanden, der zu viel arbeitet. Für jeden Menschen, der zu viel isst, gibt es irgendwo einen anderen, der hungert. Tolstoi

Ein Grossteil der Betriebsamkeit fauler Menschen, die vorgeben, mit Arbeit beschäftigt zu sein, ist bloss Zeitvertreib und belastet andere nur noch mehr. Das kann man von jedem müssigen Zeitvertreib sagen. Tolstoi

Eilig und ärgerlich getane Arbeit zieht die negative Aufmerksamkeit anderer auf sich. Echte Arbeit ist stets ruhig, beständig und unauffällig. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Joshua sagte: „Alaha hat euch zwei Hände zum Arbeiten gegeben, nicht zum Töten, und zwei Füsse zum Gehen, und nicht, um andere zu treten. Wenn ihr zornig oder aufgebracht seid, werdet still und ruhig und versichert euch, dass ihr richtig denkt und die Dinge im Licht seht und nicht auf die bösen Einflüsterungen des Egoismus der Persönlichkeit hört.  Joshua 18/21 – Daskalos

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24. September – Vegetarismus

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 24. September – Vegetarismus

 Vegetarismus  

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Man könnte Fleisch essen, wenn es sich durch berry-1239100__180irgendwelche ernstlichen Erwägungen rechtfertigen liesse. Aber das ist nicht der Fall; Fleisch zu essen ist einfach etwas Schlechtes, für das es keine Rechtfertigung gibt. Tolstoi

Wie kann ein empfindsamer Mensch den Gedanken akzeptieren, eine solche Menge von Tieren müsstet getötet werden, um uns zu ernähren, obwohl uns die Erde so viele verschiedene Schätze aus dem Pflanzenreich schenkt? Er kann diesen Gedanken nur blind als Bestandteil der Sitten und Bräuche übernehmen. Tolstoitiger-1430560__180

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen demjenigen, der keine andere Nahrung ausser Fleisch zur Verfügung hat, und dem Gebildeten unserer Zeit, der in einem Land lebt, in dem es Gemüse und Milch im Überfluss gibt und dem erklärt worden ist, er solle kein Fleisch essen. Tolstoi

Der Gebildete begeht eine grosse Sünde,  wenn er weiterhin wissentlich falsch handelt. Tolstoi

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23. September – Wissen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 23. September – Wissen

Wissen     Bewusstsein      Eitelkeit                                                                                              Autonome Schule: Papierlosezeitung  In meinem Rucksack ist eine Weltkarte ohne Grenzen 

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Es ist besser, weniger zu wissen als mehr denn nötig zu wissen. Befürchte nicht, zu wenig zu wissen, sondern fürchte dich aufrichtig vor dem unnötigen Wissen, das nur erworben wird, um der Eitelkeit zu frönen. Tolstoi

Ungeachtet dessen, wie gross mir der Wissensschatz der Menschheit im Vergleich zu unserer früheren Unwissenheit erscheint, ist er nur ein winzig kleiner Teil allen erreichbaren Wissens. Tolstoi

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Des Mystikers Sicht: Erwartet im Leben keine Krücken! Ihr habt starke Füße, um vorwärts zu gehen. Verwendet die Vernunft und eure Willenskraft! Es gibt keine ernsthaften persönlichen Probleme, die durch Anwendung von nur ein wenig Denken nicht gelöst werden könnten! Und wenn ihr euch auf die Ratschläge von anderen verlässt, schwächt ihr euer eigenes Selbst. Lernt daher, eure eigenen Probleme selbst zu lösen, indem ihr euren „Mind“ (Geist) und die Vernunft richtig anwendet!

Vortrag von Dr. Stylianos Atteshlis bekannt als Daskalos –  21.3. 1994

Der dreifache Spiegel – Was ist Leben?    Wer ist der Denker?  Wenn Euch jemand fragt: „Was ist Leben?“, könnt ihr ihm dann eine Definition darüber geben, was Leben ist? Nein. ihr werdet einfach sagen: Ich lebe. Ja, natürlich lebt ihr. Auch die Parasiten, die Metalle, die Bäume, die Tiere leben. Aber was ist Leben? Was ist das Leben eines menschlichen Wesens? Natürlich braucht man viel Innenschau, also in sich hinein zu schauen und dabei den Mind-Geist und unsere göttliche Natur der Beobachtung und des Wissens zu benützen. Aber wie lebt ein menschliches Wesen heutzutage?

Alle Männer und Frauen, die um uns herum leben – in allen Ländern, ob zivilisiert oder nicht, für mich gibt es da keinen Unterschied, denn alle Menschen in den sogenannten zivilisierten oder nicht-zivilisierten Ländern – stehen unter den gleichen Einflüssen, was das Leben betrifft.

Also, was ist Leben? Wir haben darüber gesprochen: es ist die Absolute Unendliche Realität, die Absolute Unendliche Seinsheit, das, was wir Gott, den Vater, nennen.

Aber was ist Gott, der Vater? Wenn ihr wisst, was Gott, der Vater, ist, dann wisst ihr, wer ihr seid. Natürlich, wenn ich Euch Frage, wer ihr seid, was werdet ihr dann antworten? Ihr könnt mir irgendeinen Namen nennen, einen männlichen oder weiblichen Namen, aber der entstammt doch dem Einfall, der Laune, Eures Vaters, Eurer Eltern. – Was ist euer Name? Gibt es einen Namen, der allen gemeinsam ist? Euren wirklichen Namen und nicht den Namen, der Eurer Persönlichkeit für diese Zeit und diesen Ort gegeben worden ist? Natürlich, wenn ich bitte, mir Euren Namen zu geben, dann sagt ihr das unterbewusst und fügt den Namen einer männlichen oder weiblichen Person dazu.

Wenn ich Euch also frage: „Wer bist Du?“ dann gebt ihr also unterbewusst Euren Namen und fügt einen männlichen oder weiblichen Namen dazu (Maria, Georg). Das heißt: „ICH BIN“ – das ist euer Name: ICH, eure „ICH-heit“, die allen gemeinsam ist. Jeder kann von sich behaupten, dass „ICH BIN“. Eure ICH-heit ist permanent, immerwährend. Es ist euer Ego-Selbst. Also eure ICH-heit, euer Ego, wo ist es? – Joshua Emmanuel, der Christus, der Gottmensch, hat es gesagt: „…in euren Königreichen der Himmel, in eurer eigenen Natur, in eurem Geist-Seelen-Selbst.“ – Aber was ist das? Wir müssen es herausfinden.

Wenn ihr also niemals einen Spiegel gehabt habt oder ihr Euer Gesicht nie in einem ruhige Wasser gesehen habt, und ich euch Frage: Wie seht ihr aus? Wisst ihr es dann? – Aber wenn ihr in einen Spiegel schaut, dann werdet ihr sehen: das seid ihr! Ihr wisst es also selbst durch Widerspiegelung, sonst wüsstet ihr nicht, wie ihr ausseht. Außer – und das ist das „außer“, das ihr studieren müsst – durch die Innenschau!  Der dreifache Spiegel

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22. September – Ewigkeit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 22. September – Ewigkeit

 Ewigkeit    Sterben – Tod

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Der Glaube an die Ewigkeit ist die einzige ausschliesslich menschliche Eigenschaft. Tolstoi

Unsere Erkenntnis der Ewigkeit ist die Stimme Gottes, die in uns lebt. Tolstoi

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Der Tod ist die Vernichtung der Körperorgane, mit denen ich im Leben sehe, die Vernichtung der Brille, durch die ich diese Welt betrachte. Die Vernichtung der Brille heisst nicht, dass das Auge selbst ebenfalls zerstört wird. Tolstoi

EwigkeitDes Mystikers Sicht: In der Absoluten Unendlichen Vollmacht ist der Logos, und der Logos ist Gott. Er ist in der Absoluten Vollmacht  in Gott. Alles wurde durch ihn, nichts entstand ohne den Logos. Johannes 1:1-3

In Ihm (im Gott-Menschen Joshua Immanuel dem Christus) ist das Leben und das Leben ist das Licht (die Selbstheit) der Menschheit. Und das Licht scheint in der Finsternis (im menschlichen Unwissen), und die Finsternis hat es nicht erfasst Johannes 1:4-5

Wer war, wer jetzt ist, und wer in alle Ewigkeit als menschliches SEIN wird, ist Joshua, der Menschensohn. Und was war, was jetzt ist, und was in Ewigkeit sein wird, ist Joshua, der Gottessohn.

War Joshua als Person nur ein menschliches Wesen, das vor zweitausend Jahren während der kurzen Zeit von dreiunddreißig Jahren lebte, der gekreuzigt wurde, verschied und in Vergessenheit geraten ist?

Joshua war immer und ist heute noch ein Teil des Logos. Es war der freie Entschluss des Logos, einen reinen logoischen Strahl seiner Selbst als Joshua Immanuel zu inkarnieren und in Joshua seine volle göttliche logoische Natur Mensch werden zu lassen. Seiner Selbst als Logos Gott gewahr, sagte Joshua: „Schon vor der Grundlegung der Welt, bin ich – im Ewigen Jetzt.“ Johannes 17:24.  Daskalos:  Einleitung Joshua Immanuel der Christus

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21. September – Gedanken

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 21. September – Gedanken

Freiheit   Elementale   Gedanken

Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurch finden zu den großen Gedanken, die einen stärken. Dietrich Bonhoeffer

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Alles steht in der Macht des Himmels ausser der Wahl, die wir haben, Gott oder uns selbst zu dienen. Tolstoi

Die wichtigste und notwendigste Äusserung der Freiheit ist die, dein Denken in eine bestimmte Richtung zu lenken. Tolstoi

Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken. Platon

canada-geese-575262__180Gedanken sind Handlungen.  Nietzsche

Gedanken sind zollfrei. Martin Luther

Lästige Gedanken = zudringliche Stechmücken. Wilhelm Busch

Weise erdenken neue Gedanken, und Narren verbreiten sie.  Heinrich Heine

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20. September – Anstrengung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 20. September – Anstrengung

Anstrengung    Fortschritt

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Allzu eifrig von Wilhelm Busch
Ein Mensch sagt – und ist stolz darauf – er geht in seinen Pflichten auf.                        Bald aber, nicht mehr ganz so munter, geht er in seinen Pflichten unter.

Alles Gute wird nur durch Anstrengung erreicht. Tolstoi

Nimmt jemand nach einer Zeit des Nichtstuns eine schwere körperliche Arbeit auf, stöhnt er vor Schmerz. Jedes Ausruhen vom Ringen um den geistigen Fortschritt erzeugt denselben Schmerz. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Jeder von euch, Mann oder Frau, befindet sich in einer Gesellschaft, an einem Platz, an den das Schicksal euch gestellt hat, um eure nächste Lektion zu lernen. Nichts ist zufällig, wir sind alle in der Absoluten Unendlichen Intelligenz. Also, ich ersuche alle Wahrheitsforscher, ihre Unzufriedenheit zu vertreiben. Es ist eine Beleidigung Gottes! Daskalos

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19. September – Glauben

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 19. September  – Glauben ?

Wissen         Glaube

Das einzig Sichere in der Welt ist das Wissen, und die Wahrheit ist, was aus der Weisheit kommt.  Origines

worm-1288092_960_720Nichts kann das Leben der Menschen mehr erhellen und ihre Last leichter machen als die Erkenntnis, dass sie Gott dienen sollen. Tolstoi

Betrachte dich nicht als Herr, sondern als Diener, denn dann wandeln sich all deine schlechten Gefühle, deine Angst, Besorgnis, Unsicherheit und Unzufriedenheit in Ruhe und Frieden. Und eine klare Vision deines Lebenssinns und grosse Freude werden dich erfüllen. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Was ist, was alle Zeit war und was zu aller Zeit in alle Ewigkeit sein wird, ist das Absolute Unendliche Sein. Was das Absolute Unendliche Sein ist, was Gott Vater ist, können wir mit der menschlichen Intelligenz nicht erfassen. Außer, daß das Absolute Unendliche Sein die absolute unendliche Realität ist, die absolute unendliche Selbstheit, LEBEN! Daskalos

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18. September – Spiritualität

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 18. September – Spiritualität

Gewissen   Spiritualität   

Wer seine Wurzeln nicht kennt, kennt keinen Halt. Stefan Zweig

communion-798378__180Die Essenz des Lebens liegt nicht in deinem Körper, sondern in deinem Gewissen. Tolstoi

Lass deine geistige Seite die materielle lenken, nicht umgekehrt. Will der Mensch seine Lage verbessern, sollte er geistige statt körperliche Vollkommenheit anstreben. Tolstoi

Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können. Krishnamurti

Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment. Buddha

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Des Mystikers Sicht:  Wir haben eine doppelte Natur: Das göttliche Geist-Seelen-Selbst, das immerwährendes Leben besitzt, und auf der anderen Seite der Schatten unseres wahren Selbst, eine Schöpfung in Zeit und Ort, gebunden an eine bestimmte Umgebung auf diesem Planeten, unsere menschliche Persönlichkeit (derzeitige Persönlichkeit), die dem menschlichen Egoismus zum Ausdruck verhilft. Daskalos 

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16. September – Zweifel

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 16. September – Zweifel

Zweifel   Unwissenheit

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Zweifel zerstören die Wahrheit nicht; sie stärken sie. Tolstoi

Der Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis. Aus Indien  Doku Geschichte Indiens

Zweifel ist der Vater der Erfindung. Galileo Gallilei

„Das Leben ist eine Brücke, überquere sie, aber baue dein Haus nicht darauf.“ – Wikinger, Fernsehserie
Diese Metapher legt nahe, dass das Leben ein vorübergehender Übergang ist und dass man sich nicht übermäßig an vorübergehende Besitztümer oder Situationen binden sollte.

Zum Weg des Edlen gehört dreierlei, aber ich bewältige es nicht: Richtiges Verhalten zu anderen Menschen – es befreit von Sorgen. Weisheit – sie bewahrt vor Zweifeln. Entschlossenheit – sie überwindet die Furcht. Konfuzius

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15. September – Falsche Vorstellungen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 15. September – Falsche Vorstellungen

Falsche Vorstellungen   Lügen   Fortschritt

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Das grösste Hindernis zur Erkenntnis der Wahrheit sind Lügen, die sich als Wahrheit verkleiden. Tolstoi

Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein! Kurt Tucholsky

Der Fortschritt der Menschheit liegt darin, Hindernisse aufzudecken, die sich vor uns verbergen. Tolstoi

Die Welt ist meine Vorstellung. Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere. Arthur Schopenhauer

 

Johann Wolfgang von Goethe: "Mein Leben, ein einzig Abenteuer" | Literatur und Musik | radioWissen | Bayern 2 | Radio | BR.de Wir können bei der Betrachtung des Weltgebäudes, in seiner weitesten Ausdehnung, uns der Vorstellung nicht erwehren, daß dem Ganzen eine Idee zum Grunde liege, wonach Gott in der Natur, die Natur in Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit, schaffen und wirken möge. Johann Wolfgang von Goethe

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14. September – Gewalt

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 14. September – Gewalt

Gewalt   Gandhi

Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt. (aus: Der Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe)

hands-1476198__180 Gewalt ist deshalb schädlich, weil sie gewöhnlich im Gewand des Reichtums auftritt und daher Achtung für Dinge erweckt, die Ekel hervorrufen. Tolstoi

Alle Gewalt widerspricht der Liebe: Beteilige dich nie an der Gewalt. Tolstoi

Wer die Gewalt hat, doch ihr Wirken hemmt, der ist des Himmels Liebling.  Shakespeare

 Gewalt führt die Kuh nicht in den Stall. Deutsches Sprichwort

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13. September – Weisheit

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 13. September – Weisheit

 Weisheit    Gottes Wille    Gottesgebot

Der Weise will seine Lage nicht ändern, weil er weiss, dass es in jeder Lage möglich ist, Gottes Gebot der Liebe, zu erfüllen. Tolstoi

Versuche die innere Stille in dir herzustellen, ein vollständiges Schweigen von Mund und Herz. Dann wirst du hören, wie Gott zu dir spricht, und wissen, wie du seinen Willen erfüllen kannst. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: …Ab dem Zeitpunkt in dem ein Elemental (Gedanken- oder Emotionalformen) erschaffen worden ist, lebt es ewig. Die Möglichkeiten sind aber so, daß es entweder energetisiert, aufgeladen werden kann, oder entladen. Zerstört werden kann es aber nie. Umgebracht werden kann es auch nicht. Wenn wir jetzt ein Elemental schwächen, dann zieht es sich zurück in das kosmische Gedächtnis.

Das Gedächtnis unseres Planeten – das finden wir überall. Auch in uns selbst. Wir aber, wir können dieses kosmische Gedächtnis aufsuchen, sogar dann, wenn wir uns nur auf ein Molekül unseres Körpers konzentrieren. Und so gesehen ist alles was wir tun, alles was wir denken, alles was wir wünschen zu besitzen, aufbewahrt – im Geist Gottes. Das ist das kosmische Bewußtsein unseres Planeten. Wo genau finden wir das kosmische Bewußtsein dieses Planeten? Im Planeten drinnen, um den Planeten herum und auch sonst überall könnt ihr es ansprechen. Denn Gottes Geist ist überall.

Was ist dann diese Verbindung zu diesem kosmischen Gedächtnis? Wir sind ein Bestandteil davon. So wie ein Buch in einer Bibliothek, so sind wir als Buch irgendwo auf diesem Bücherregal. Und wir sind in dem Sinn verantwortlich und setzen dieses kosmische Gedächtnis zusammen, wir erstellen es mit unseren Taten auf der menschlichen Ebene und alles was wir tun ist aufgeschrieben, in diesem kosmischen Gedächtnis.

Und es kann auch kontaktiert werden von jedermann. Aber nur dann, wenn man weiß, wie man dieses Buch liest. Wenn man weiß, wie man in diese Bibliothek hineinkommt, die ich das kosmische Bewußtsein nenne, und wenn man das Buch herunternehmen und lesen kann. Aber um das zu bewerkstelligen, müssen wir unser Selbstbewußtsein trainieren, bis wir auf sehr hohe Ebenen vordringen. Das ist natürlich möglich, das müssen wir im Gedächtnis behalten. Weiterlesen

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12. September – Reichtum

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 12. September

Reichtum   Gerechtigkeit   Papierlose Zeitung – Bildung für alle

Dubusinessman-1156879_960_720 kannst nicht gleichzeitig Gott und dem Teufel dienen. Dich nur mit Anhäufung von Reichtum zu befassen hat nichts mit den Erfordernissen eines wahrhaftig geistigen Lebens zu tun. Tolstoi

Wenn die Menschen, die nach Reichtum streben, nur deutlich sähen, was sie durch seinen Besitz verlieren, würden sie dieselbe Mühe darauf verwenden, den Reichtum wieder loszuwerden, die sie jetzt auf seinen Erwerb verwenden. Tolstoi

Die Geschichte von Maria Magdalena wie ich sie von Daskalos (Dr. Stylianos Atteshlis) einige Male gehört habe, hat mich immer wieder berührt, da er die Tiefe des Menschseins beschreibt.  (Das Foto des Christuskopfes – ganz unten, hatte Daskalos in seinem Schlafzimmer und sagte, dass dies das wahre Abbild wäre…) Weiterlesen

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11. September – Der Glaube

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 11. September – Der Glaube

Glaube   Vertrauen   Erlösung 

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Die Erlösung liegt weder in Ritualen noch in einem bestimmten Glauben, sondern darin, dass du den Sinn deines Lebens klar erkennst. Tolstoi

Es ist schlimm, nichts zu haben, wofür du zu sterben bereit bist. Tolstoi

Denken was wahr, und fühlen was schön, und wollen was gut ist: darin erkennet der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens. Platon

Welcher vernünftige Mensch wird zum Beispiel glauben, dass der erste, zweite und dritte Tag der Schöpfung … ohne Sonne, Mond und Sterne vor sich gegangen sei. …Wer ist so einfältig zu glauben, dass Gott nach Art eines Land bebauenden Menschen ein Paradies in Eden gepflanzt und einen sichtbaren und genießbaren Baum des Lebens dareingesetzt hat…?  Origines

Was ist der Glaube wert, wenn er nicht in die Tat umgesetzt wird? Mahatma Gandhi

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10. September – Gewissen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 10. September – Gewissen

Wissen   Vervollkommnung

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Das menschliche Gewissen ist ein göttliches Gewissen. Tolstoi

Die Stimme deines Gewissens ist stets aus dem Lärm deiner sonstigen Wünsche herauszuhören, weil sie immer etwas scheinbar Nutzloses, scheinbar Sinnloses, scheinbar Unverständliches, gleichzeitig aber eigentlich Schönes und Gutes will, das nur durch Bemühung zu erlangen ist. Tolstoi

Die Stimme des Gewissens irrt nie. Sie strebt nicht nach der Erfüllung des animalischen Selbst, sondern nach dessen Verleugnung oder Aufopferung. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: Ist unsere derzeitige Persönlichkeit nicht unser Selbst? Ja und nein. Wieso? Nun je nachdem, wie wir leben. Leben wir als Sklaven unserer Wünsche, Begierden und Schwächen, verändern wir uns ständig, dann ist es nicht unser Selbst. Denn unser wahres Selbst ist unveränderlich, es ist Gott! Unter welcher reinen Weste sich der Egoismus auch darstellt, ist er immer Egoismus und ist nicht unser wahres, göttliches Selbst.  Daskalos

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9. September – Wissenschaft

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 9. September – Wissenschaft

Wissen  Vervollkommnung  Wissenschaft

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Das Wissen, das wir heute als Wissenschaft akzeptieren, beeinträchtigt die Qualität des Menschenlebens mehr, als es sie unterstützt. Tolstoi

Die Astronomie, Mechanik, Physik, Chemie und alle anderen Wissenschaften erforschen gemeinsam und einzeln verschiedene Seiten des Lebens, aber sie bieten keinerlei Lösung für das geistige Leben der Menschheit. Tolstoi

Wie gross unser Wissen auch sein mag, es hilft uns nicht, unseren wichtigsten Lebenszweck, die moralische Vervollkommnung, zu erfüllen. Tolstoi

Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.  Bertolt Brecht  

Das Wissen, das wir heute als Wissenschaft akzeptieren, beeinträchtigt die Qualität des Menschenlebens mehr, als es Wissenschaftler am Ende aller seiner ÜberlegungenMax Planck

Des Mystikers Sicht: Die Wahrheit sollte unsere Richtschnur sein. Wie finden wir die Wahrheit? Was können wir tun, um zur Wahrheit zu gelangen? Es gibt zwei Wege: Religion und Wissenschaft. Wir sollten keinen von beiden vernachlässigen. Wissenschaft und Religion sollten Hand in Hand gehen. Es gibt nur EINE WAHRHEIT, und diese ist unteilbar. Mit ehrlichem Bemühen wird man erkennen, dass hinter allen Religionen die gleiche Wahrheit steht; auch hinter der Wissenschaft. Dr. Stylianos Atteshlis – 12.12.1912 – 26.8.1995 bekannt als Daskalos

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8. September – Kinder

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 8. September – Kinder

Welch bessere Zeit könnte es geben als die Kindheit und welche besseren Tugenden als die unschuldige Freude und das Bedürfnis nach Liebe? Sie sind die reinsten Lebensäusserungen. Achte jeden Menschen, vor allem aber Kinder und zerstöre nicht die unschuldige Reinheit ihrer Seele. Tolstoi

Max Raabe stellt Bertolt Brecht vor  

Kinderlied von Bertolt Brecht

Beiß, Greifer, beiß
Die Kohle hat‘ nen Preis
Die Kohle, die ist schon bestellt
Der Millionär braucht wieder Geld
Das kostet uns viel Schweiß
Beiß, Greifer, beiß.

Die Kohle, die sauft Schweiß
Ohne Schweiß kein Preis!
Wenn ich mal zu lang scheißen tu
Dann steigt der Kohlenpreis im Nu
Bei Kind und Mann und Greis
Das Wasser, das ist Schweiß.

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7. September – Tod

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 7. September – Tod

Tod    Gegenwart    Wahres Leben   Doku 2017 : Leben nach dem „Tod“  

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Wenn das Leben gut ist, dann ist der Tod, der notwendig zum Leben gehört, ebenfalls gut. Tolstoi

Das wahre Leben findet nur in der Gegenwart statt. Die Zukunft hat keine Bedeutung. Tolstoi

Die Zukunft existiert nicht wirklich. Wir schaffen sie in der Gegenwart. Tolstoi

Mandala: Sandro da Verscio

Des Mystikers Sicht: Als  Wahrheitsforscher  wissen  wir,  dass  es  eine  zeitlose  Wahrheit  ist,  dass  wir  mit  jedem  Tag unsere Höllen und Paradiese erschaffen und wieder erschaffen, sowohl hier auf der materiellen Ebene, als auch in den Welten, in die wir nach unserem physischen Tod gehen. Wir  wissen,  dass  aus  demselben  Material  mit  dem  Paläste  erbaut  werden,  auch  Gefängnisse erzeugt werden. Daskalos

Zwei Männer von Wolfgang Borchert

Es waren einmal zwei Menschen.

Als sie Jahre sechs alt waren, da schlugen sie sich mit den Händen.              
Als sie zwölf waren, schlugen sie sich mit Stöcken und warfen mit Steinen.
Als sie zweiundzwanzig waren, schossen sie mit Gewehren nach einander.
Als sie zweiundvierzig waren, warfen sie mit Bomben.
Als sie zweiundsechzig waren, nahmen sie Bakterien.
Als sie zweiundachtzig waren, da starben sie. Sie wurden nebeneinander begraben.
Als sich nach hundert Jahren ein Regenwurm durch beide Gräber fraß, merkte er gar nicht,
daß hier zwei verschiedene Menschen begraben waren. Es war dieselbe Erde. Alles dieselbe Erde.

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6. September – Falsche Vorstellungen

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 6. September – Falsche Vorstellungen

Falsche Vorstellungen    Wahrheit

live-2418341__340Eine falsche Vorstellung bleibt eine falsche Vorstellung, auch wenn die Mehrheit der Menschen sie teilt. Tolstoi

Die Menschen versuchen sich heute törichterweise weiszumachen, die ganze Sinnlosigkeit und Grausamkeit der Welt – der Reichtum weniger, die grosse Armut der Masse, Gewalttaten und Kriege – würden sich ausserhalb ihres eigenen Lebens abspielen und hätten mit ihnen und ihrer Lebensweise nichts Gemein. Tolstoi

Wer sich an eine falsche Vorstellung gewöhnt, dem wird jeder Irrtum willkommen sein. Johann Wolfgang von Goethe

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Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in den Formen des Rechts begeht. Platon

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Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden. Origines

Zur Gerechtigkeit gehören: Macht, Weisheit und Wille. Leonardo da Vinci

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Was wir tun, um unser Leben angenehmer zu gestalten, errinnert mich an den Vogel Strauss, der seinen Kopf in den Sand steckt, um seine Feinde nicht zu sehen. Wir verhalten uns noch schlimmer als der Vogel. Um irgendeine zweifelhafte, fragwürdige Zukunft zu erreichen, machen wir unser Leben in der konkreten Gegenwart zunichte. Tolstoi

Des Mystikers Sicht: „Geliebte“, sagte Joshua, „ihr alle seid Kinder Alahas. Entfernt jeden bösen Gedanken, jedes schlechte Gefühl, über eure Brüder ganz aus eurem Geist und euren Herzen. Solange ihr in der grobstofflichen Welt, der Welt der Existenz, der Welt der Getrenntheit lebt, werdet ihr Meinungsverschiedenheiten haben; lasst aber diese Probleme nicht euren Geist und eure Herzen mit Hass und Unmut gegen eure Schwestern und Brüder füllen. Denn alle Menschen sind Brüder und Schwestern, Kinder Alahas, unseres himmlischen Vaters.“ Joshua 30/14 – Daskalos

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5. September – Strafe – Vergebung

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 5. September – Strafe – Vergebung

Böses    Bestrafung   Vergebung

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Du sollst anderen mit gutem Beispiel vorangehen und sie dadurch lehren; wenn du aber Böses lehrst, lehrst du nicht, sondern zerstörst. Tolstoi

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Den besten Beweis, dass wir unwürdigen, manchmal sogar schädlichen Dingen im Namen der „Wissenschaft“ nachgehen, liefert die Tatsache, dass es eine Wissenschaft der Bestrafung gibt, an sich schon eine der unwissendsten und aggressivsten Handlungen, die der Mensch kennt; sie ist ein Überbleibsel der niedersten Entwicklungsstufe des Menschen, niedriger als diejenige des Kindes oder Wahnsinnigen. Tolstoi

Niemand von Euch hat wahren Glauben, bevor er nicht seinem Bruder oder seiner Schwester das gönnt, was er glaubt was ihm selbst zusteht.  Mohammed

Wo Liebe ist, gibt es kein Verzeihen. Verzeihung entsteht nur, nachdem Sie Erbitterung angehäuft haben; Verzeihung ist Ressentiment. Wo keine Wunde ist, braucht nichts geheilt zu werden. Krishnamurti

Des Mystikers Sicht: Was war die Lehre von Joshua Emmanuel dem Christus? „Liebe deinen Nächsten wie dein Selbst“ nicht weniger. Denn die Nächsten sind du! Früher oder später werden wir in die gemeinsame Selbstheit eingehen, in die logoische Selbstheit. Darin werden wir zweifelsohne herausfinden, dass jeder von uns in jedem um uns herum ist.

Solange wir aufmerksam unsere eigenen Fingerspitzen betrachten, fühlen wir uns abgesondert, weit entfernt von den andern. Wenn wir aber aus uns herausgehen, finden wir heraus, dass wir alle sind. Um zum Schluss zu der logoischen Selbstheit zu gelangen, müssen wir hart arbeiten. Was wird der Gewinn davon sein? Du findest heraus, wer du bist.“ Daskalos, 31.8.92

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4. September – Nach Vollkommenheit streben

 Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 4. September – Nach Vollkommenheit streben

Vollkommenheit   Das Gute    Leben

Wahre Tugend lässt sich nicht in einem Augenblick erwerben, sondern nur durch ständiges Bemühen, weil wahre Tugend im ständigen Streben nach Vollkommenheit liegt. Tolstoi

Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich. Pearl S. Buck

Strebe nach dem Guten, ohne einen raschen oder äusserlich sichtbaren Erfolg zu erwarten. Du siehst die Ergebnisse deiner Mühen nicht, weil du, je weiter du fortschreitest, ein immer höheres Ideal der Vollkommenheit anstrebst. Die Bemühung an sich, nach dem Guten zu streben, rechtfertigt das Leben. Tolstoi

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen. Platon

So ist es besser, das vollkommene Leben zu suchen und dabei unterwegs zu sterben, als mit dem Suchen nach der Vollkommenheit nicht einmal den Anfang zu machen. Origines

Das wahre Wissen kommt immer aus dem Herzen. Leonardo da Vinci

Erwarte nicht nur keinen raschen, sondern gar keinen sichtbaren Erfolg von deinen Bemühungen um das Gute. Du wirst die Früchte deiner Mühen nicht sehen, weil in dem Masse, indem du vorwärtsrückst, auch das Ideal, nachdem du strebst, vorwärtsrückt. Die Mühen sind kein Mittel zur Erlangung des Glückes, sondern die Mühen selbst sind das Glück für dich. Tolstoi

Der Gott-Mensch sagte: „Seid so vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!“ Sehr klare und erleuchtende Worte. Daskalos

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3. September – Jenseits des Verständnisses

Aus dem Tolstoi Kalender der Weisheit – 3. September – Jenseits des Verständnisses

Verstand   Grenzenlos   Religion

(p)Atlantis Insel(2)n.195

Der Verstand ist wie ein Licht, das durch ein lichtdurchlässiges Glas scheint: Ich sehe es, und obwohl ich nicht weiss, woher es kommt, weiss ich, dass es da ist. Dasselbe kann man von Gott sagen. Tolstoi

Beunruhige dich nicht, wenn man dir keine klare Vorstellung von Gott vermitteln kann. Je klarer sie geäussert wird, desto weiter ist sie von ihrer Grundlage, der Wahrheit entfernt. Tolstoi    Bild  von  Sandro da Verscio

Der Verstand ist das höchste Geschenk  Gottes an die Menschen und Liebe ist unsere wahre Natur. In unserer Arbeit  bewegen wir uns in Richtung eines neuen Lebenssystems. Durch den rechten  Gebrauch des Geistes, das Ersetzen von „Wunsch-Gedanken“ mit bewussten „Gedanken-Wünschen“ (Elementale) werden wir Meister unserer Körper, Begierden und Emotionen. Daskalos

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